Hannes RichterVideokritik: Auf kleiner Flamme – Die Tagesschaum-Premiere

Seit Montag kommentiert Friedrich Küppersbusch im WDR den Politzirkus vor der Bundestagswahl. Die Sendung gibt es auf Yotube und in der Mediathek. Nur, wo gehört sie hin?

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Glühbirne und Leuchtstoffröhre, Logo auf A3 direkt aus dem Kopierer... Das Wohnzimmer eines Videobloggers oder ein Studio des Offenen Kanals? Nein, wir sind im richtigen Fernsehen. Friedrich Küppersbusch meldet sich mit sich mit Tagesschaum, einer Art Kommentar zum Politikzirkus, zurück. Das Ganze wirkt, als hätte endlich mal jemand einer öffentlich-rechtlichen Redaktion einen Maulkorb verpasst. Narrenfreiheit, darunter macht er es nicht mehr.

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Tobias MayerSocial Media und Hochwasser: Dammbruch auf Facebook

Im Ausnahmezustand werden Nachbarn zu Helfern. Dieses Prinzip hat sich schon in der Vergangenheit bewährt. Wieso tatenlos warten, wenn Eimer und Sand das Schlimmste schon vor Eintreffen der Feuerwehr verhindern können?

Karte Hochwasser (Bild vorsprach [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Gewandelt hat sich, dass Menschen heute nicht mehr nur analog nach Hilfe rufen, sondern auch digital. Im Falle des Hochwassers besprechen Menschen über Facebook und Twitter, wo und wann Unterstützung gebraucht wird. Ohne Koordination und verlässliche Informationen kann es aber passieren, dass sich an einer Stelle überflüssige Sandsäcke stapeln, während anderorts der Damm bricht.

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Tobias GillenSHIFT happens – Daniel Höly will Printmagazin starten

Die Printbranche ist angeschlagen. Der Untergang der „Financial Times Deutschland“, die Insolvenz der „Frankfurter Rundschau“ und ständig sinkende Auflagenzahlen sind dafür Beweis genug. Grund dafür ist nicht das Internet per se.

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Das Internet und die damit verbundenen Onlinemedien sind nur eine logische Weiterentwicklung der Printbranche in einer immer schnellebiger werdenen Welt voller Breaking News, Liveticker- und Blogs. Und doch ist Print noch nicht tot. Das liegt vor allem daran, dass es immer noch viele, wenn auch nicht ausreichend viele, Käufer von gedrucktem Journalismus gibt. Aber sicher lich auch an Menschen wie Daniel Höly, die nach wie vor an Print glauben.

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Wolfgang MachtInterview mit der Langstreckenwanderin Christine Thürmer

Wie gehen zivilisationsfernes Wandern und Internet zusammen? – Die beeindruckende Reise-Bloggerin Christine Thürmer (The Big Trip) beantwortet uns ein paar Fragen zu ihrer extremen Lebensführung.


Du bist die krasseste Frau die wir kennen: In den letzten 5 Jahren bist du über 50.000 (in Worten: fünfzigtausend!) Kilometer um die Welt gelaufen, geradelt und gepaddelt. Wir haben dir vor ein paar Jahren empfohlen ein Blog zu starten, auf dem du deine unglaublichen Reisen dokumentierst. Seither lesen wir nun begeistert wie beeindruckend und freigebig du deine Erfahrungen schilderst und teilst. Macht's Spaß?

1-111120111265Mittlerweile sogar sehr! Aber mein Blog und dessen Zielgruppe hat sich im Laufe der Jahre total verändert. Gestartet bin ich mit einem geschlossenen Blog, in dem meine Freunde nur auf Einladung über meine Trips lesen konnten. Nach ein paar Jahren habe ich das Blog öffentlich gemacht und damit wurde es sozusagen zu meiner Visitenkarte. Wann immer ich Fremde oder Bekannte um Unterstützung bitten musste, konnte ich mit Hinweis auf das Blog zeigen, wer ich bin und was ich eigentlich mache. Das hat mir viele Türen geöffnet. Als ich dann anfing, weniger bekannte Trails zu laufen, habe ich meine Erkenntnisse und Tipps im Blog gepostet, um anderen Wanderern zu helfen. Am liebsten blogge ich über meine Langstreckenerfahrungen, z.B. Wie lange hält die Ausrüstung bei Dauerbelastung? Wie plane ich Langstreckenwanderungen? Da es darüber nur sehr wenig im Netz gibt, hat mich das dann in der Outdoorszene ziemlich bekannt gemacht. [Mehr]


Jakob SteinschadenDigitale Urlaubstipps von der Schwarmintelligenz

Muss man sich 2013 noch einen Reiseführer kaufen oder reicht das Internet? Webseiten wie Yelp, Foursquare, TripAdvisor oder auch die neuen Google Maps schicken sich an, Lonely Planet, DuMont und Co. abzulösen - und das noch dazu kostenlos.

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Der Umstieg auf Internet-Dienste hat Folgen, wie sich auf meinen jüngsten Reisen nach Neuseeland, New York und in die Karibik zeigte. Denn statt bei den Experten von Lonely Planet, DuMont und Co. holt man sich seine Urlaubstipps bei der Masse - mit all seinen Vor- und Nachteilen. Ein Erfahrungsbericht.

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Daniel KuhnPipe: Dateitransfer zu Facebook-Freuden leicht gemacht

Wer anderen eine Datei schicken möchte, kann dafür aus vielen verschiedenen Diensten wählen. Mit Pipe kommt nun einer hinzu, der das Versenden von bis zu 1 GB großen Dateien unter Facebook-Kontakten ermöglicht.

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Die Idee hinter Pipe ist sehr simpel und gut. Möchte man einem seiner Facebook-Kontakte eine Datei zukommen lassen, braucht man nicht mehr den Umweg über E-Mails, Cloud-Speicher wie Dropbox oder Diensten wie yousendit gehen, sondern kann nun über den Dienst Pipe die Datei einfach in eine Röhre schieben und so auf den direkten Weg mittels Peer-to-Peer-Verbindung bringen. Dass diese Röhre dabei optisch stark an Super Mario erinnert, dürfte wohl kein Zufall sein.

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Tobias SchwarzYouTube steigert mobile Aufrufe und Werbeeinnahmen

Im Internet auch Geld zu verdienen war noch nie das Problem von Google und seinen vielen Diensten. Auf YouTube werden inzwischen 2 von 5 Videos auf einem mobilen Endgerät in den USA angeschaut und an diesen mobilen Ansichten verdient Google richtig gut.

YouTube Video (Bild: Lauren Coleman [CC BY 2.0], via Flickr)

In den letzten Jahren war der Trend zur verstärkten mobilen Internetnutzung bereits erkennbar. In den USA werden bereits 40 Prozent aller Videos auf YouTube von unterwegs angesehen und verdreifachten Googles Werbeeinnahmen innerhalb der letzten sechs Monate. Weltweit wird jedes vierte Video auf einem Smartphone oder Tablet angeschaut.

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Wolfgang MachtInterview mit Guido Steinke von der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.

Wie schult man Internet Tutoren? – Der sympathische Guido Steinke beantwortet uns ein paar Fragen zu seinem Programm "Internet Tutoren qualifizieren"


1.Wir kennen dich seit vielen Jahren als engagierten Bürgernetzwerker. Du arbeitest inzwischen hauptsächlich in der Welt von Senioren-PC-Klubs, Internetpaten und PC-Tutoren. Da immer mehr wichtige Alltagsanwendungen (Banking, Einkaufen, News…) exklusiv ins Digitale wandern, sollten tunlichst schon jetzt alle Senioren im Netz sein, oder?

Guido Steinke-klOb man im Internet ist, entscheidet bald nicht mehr der Nutzer, sondern der Kühlschrank-, Tablet- oder Autohersteller. Aber Scherz beiseite: Jeder sollte wissen, wozu das Internet gut sein kann, wo es einem das Leben leichter macht, Kosten und Wege erspart und die Kommunikation erleichtert. Dies wird mit zunehmendem Alter immer wichtiger. Daher engagiere ich mich seit über 10 Jahre für den bewussten und sicheren Umgang mit dem Internet.

In den letzten fünf Jahren lag dabei der Schwerpunkt bei älteren Nutzern oder generell denjenigen, die keine „digital natives“ sind. Sie sollen bei e-commerce, e-government, m-commerce und anderen neuen Entwicklungen nicht abgehängt werden. Die gleichen Ziele verfolgt seit vier Jahren die VERBRAUCHER INITIATIVE mit Studien (z.B. zum mobilen Einkaufen) oder Verbraucherkonferenzen 60plus zum Thema "Sicher im Internet". [Mehr]


Tobias Schwarz“Unternehmen möchten Blogger identifizieren und gezielt ansprechen”

Im Interview mit Bloggerszene.de spricht spricht die Reisebloggerin Anja über die Reichweitenstärke von Reisebloggern und warum sie Journalisten ebenbürtig sind.

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Bloggen hat gerade im Bereich Reise in den letzten Jahren stark zugenommen. Inzwischen haben viele Unternehmen erkannt, dass Blogger ein Schlüssel zur Vermarktung von Reiseangeboten sind. Unter anderem aus diesem Grund haben sich die Beziehungen zwischen Reiseanbietern und -bloggern in den letzten Jahren intensiviert. Reisebloggerin Anja steht mit ihrem Blog Travel on Toast auf Platz zwei der EBuzzing-Reiseblogger-Auswahl.

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Timo PelzTV Everywhere: Das Ende von Social TV, wie wir es kennen

Das was bisher als Social TV bezeichnet wird, ist nur ein Bruchteil dessen, was den Begriff ausmacht. Reduzieren wir die Definition von Social TV nur auf die Interaktion über und während des Fernsehkonsums mit Hilfe von Social Media, werden wir den gesellschaftlichen Implikationen des Begriffs nicht mehr annähernd gerecht.

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Habe ich vor einiger Zeit noch das Ende von Social TV beschrien, so gehe ich heute einen Schritt weiter. Das Ende des linearen Konsums begründet das Ende des Nischendaseins von Social TV. Die gesellschaftliche Tragweite des sozialen Einflusses neuer Möglichkeiten des Fernsehkonsums macht Fernsehen erst wirklich sozial. Social TV, wie es bisher beschrieben wurde, ist nur ein Bruchteil dessen, was wirklich gerade vor sich geht.

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Katharina GroßeDas Internet – Atemluft einer modernen Gesellschaft

Katharina Große, Tinka genannt, schreibt in ihrer Kolumne über den digitalen Wandel in unserer Gesellschaft. Diesmal geht es um die Telekom und das freie Internet. Viel ist gesagt und geschrieben über Drosselkom. Man sollte meinen, dem muss nicht mehr hinzugefügt werden. Falsch, muss sie an dieser Stelle rufen, und etwas hinzufügen.

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Es stecken zwei Stränge in der Debatte. In einem geht es primär um das Thema Netzneutralität. Die Telekom zählt zum verbrauchten Datenvolumen nur Dienste, die sie nichts selbst anbieten oder die kein Abkommen mit ihr haben. Solch eine qualitative Unterscheidung von Daten steht im krassen Gegensatz zum Ursprunggedanken des Internets. Die Telekom kreiert damit gated communities im Internet, die vom Bewohner und vom Vermieter Eintritt verlangen. Laut Markus Beckedahl ist das „der gravierendere Teil“ der Debatte. „Trotzdem ist die Kritik an der geplanten Abschaffung der Flatrates gerechtfertigt“, fügt er hinzu. Hier möchte ich einhaken und behaupte: Sie ist nicht nur gerechtfertigt, sie ist essentiell.

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AdvertorialSponsored Post: Azubi-Rap – Mach keinen Fehler!

Auszubildende und Praktikanten in Form von Rap-Videos anzulocken ist alt und peinlich. Das dachte sich auch das deutsche Handwerk.

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Wer kennt sie nicht. Lustige Praktikanten-Raps die zeigen, wie toll und irrsinnig spannend doch eine Ausbildung bei einem qualifizierten Unternehmen ist. Ob die Protagonisten ganz freiwillig vor der Kamera stehen ist fraglich. Doch nun kommt ein sehr gelungenes Filmchen vom Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. Unbedingt reinschauen! [Mehr]


Gunnar SohnGamification – Das politische Potenzial von Computerspielen

Gaming statt Hierarchien: Wie Computerspiele das politische System verändern könnten.

Game Design (Bild: Vancouver Film School [CC BY 2.0], via Flickr)

Nach dem postideologischen Kater der Systemkrise namens Finanzkapitalismus und dem Einsturz des Utopieglaubens bleibt nach Auffassung von Frank Rieger und Fefe nur noch Zynismus und Gamification übrig. Das äußerten sie in einem gut zweitstündigen Gespräch mit dem „FAZ“-Herausgeber Frank Schirrmacher. Abzuhören in ihrer Alternativlos-Podcast-Reihe.

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Tobias MayerDigitales Leben 2020: Die Zukunft hat begonnen

Die Zukunft wurde schon immer von Menschen mit Phantasie und Visionen gestaltet, sie ist kein Zufallsprodukt, sondern immer Ergebnis eines Prozesses an dessen Anfang eine Idee stand. Der Grundstein für die nahe Zukunft ist bereits gelegt, doch wie werden wir im Jahr 2020 leben?

Future Boston (Bild: Infrogmation of New Orleans [CC BY 2.0], via Flickr)

1999 fehlte dem visionären Filmemacher Steven Spielberg die Vision. Um Philip K. Dicks Kurzgeschichte „Minority Report“ mit futuristischen Bildern zu füllen, rief der Regisseur deswegen kurzerhand einen illustren Kreis aus Experten zusammen. Die Kommission entwarf eine Zukunft, die so abwegig nicht ist. Kürzlich haben sich Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts ebenfalls die klugen Köpfe darüber zerbrochen, wie die Welt künftig aussehen könnte – im Mittelpunkt steht die Digitalisierung. Laut der neuen Studie werden wir 2020 informierter, vernetzter und nachhaltiger leben.

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Tobias SchwarzNeues Crowdfunding-Modell für die Finanzbranche

Crowdfunding-Plattform sind international zu einem festen Bestandteil der Finanzwirtschaft geworden und auch in Deutschland ist der Gedanke einer genossenschaftlichen Finanzierung weit verbreitet. Nun versucht sich auch der Bankdnsektor auf diesem Gebiet.

Crowdfunding (Bild: Rocío Lara [CC BY 2.0], via Flickr)

Die erste Crowdfunding-Lösung für die Finanzbranche in Deutschland ist online. Für die Volksbanken Raiffeisenbanken haben der Internet-Dienstleister VR-Networld, Startnext Network und T-Systems die Plattform www.viele-schaffen-mehr.de entwickelt. Als erstes geht die Volksbank Bühl mit einer eigenen Plattform online. Weitere Volksbanken Raiffeisenbanken werden folgen.

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