Alle Beiträge zu Review

Malte Spitz: „Big Data is watching you“

Malte Spitz auf der Buchmesse (Bild: Christina zur Nedden)
„Was macht ihr mit meinen Daten?“ – Malte Spitz fragt bei Mobilfunkanbietern, Fluggesellschaften und Ämtern nach und legt die Grundlagen eines (möglichen) Überwachungsstaats offen. // von Christina zur Nedden Spätestens seit Beginn des von Edward Snowden enthüllten Überwachungsskandals ist Datenschutz ein Thema. Doch die Diskussion bewegt sich meist auf theoretischer [...]
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Angetestet: Blinkist für Android

Blinkist für Android
Die App Blinkist, die Sachbücher auf die Kernaussagen herunterkocht, ist jetzt auch für Android erschienen. Grund genug, für einen Test. // von Daniel Kuhn Vor rund einem Jahr habe ich an dieser Stelle bereits über die App Blinkist berichtet, die damals gerade für iOS-Geräte erschienen ist. Damals konnte ich aus [...]
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Rezension: „Digitale Aufklärung“ nur bunter Optimismus

Die beiden Autoren Ossi Urchs und Tim Cole schreiben in ihrem Buch „Digitale Aufklärung“ über die grenzenlosen Möglichkeiten des Internets für die Gesellschaft // von Julia Solinski

Digitale-Aufklärung-Cover

Die Autoren Ossi Urchs und Tim Cole, laut Informationen des Verlags ihres Zeichens „Internet-Guru“ und „Internet-Experte“, haben sich zusammengetan, um die Fraktion der Optimisten zu unterstützen. Ihr Buch berührt die wichtigsten Brennpunkte in den aktuellen Netzdebatten: Was wird aus dem Urheberrecht und der Privatsphäre? Wie verändert die ständige Erreichbarkeit unsere Arbeitswelt? Welche Bedeutung haben Datenschutz und Anonymität noch? Oder: Führt die ständige Verfügbarkeit von Informationen zu Verdummung und Kulturverfall? Lässt die Echtzeit-Kommunikation unsere Bereitschaft für langwierige politische Aushandlungsprozesse sinken? Hat der Journalismus angesichts des Ozeans freier Informationen überhaupt noch eine Zukunft?

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„Erfindet euch neu! Eine Liebeserklärung an die vernetzte Generation“

Abseits von Kultur- und Technikpessimismus blickt Michel Serres geradezu neidisch auf die vernetze Generation und fordert sie dazu auf, sich und die Welt neu zu erfinden. Ein optimistisches Essay.

Der neue Schüler und die junge Studentin haben im Leben keine Kuh gesehen, kein Kalb, kein Schwein, kein Vogelnest„, schreibt der 1930 geborene Autor in seinem Buch „Erfindet euch neu – eine Liebeserklärung an die vernetzte Generation„. Die Welt habe sich gewandelt. Nichts sei mehr, wie es früher war. Der Franzose aber sieht darin eine große Chance für die Kleinen Däumlinge – so nennt er die Generation Smartphone -, die moderne Gesellschaft zu gestalten. Kommunikation, Arbeit, Bildung – das und mehr könne man nicht mit der Generation des Universitätsprofessors Michel Serres vergleichen. Die Digitalisierung mache diese Generation zu völlig anderen Menschen. „Sie haben nicht mehr den gleichen Kopf. […] Sie wohnen nicht mehr im selben Raum. […] Sie sprechen nicht mehr dieselbe Sprache. […] Die Kleinen Däumlinge plagen sich nicht mehr mit den gleichen Arbeiten.“ Serres sieht diesen Wandel keineswegs kritisch, sondern geradezu blauäugig optimistisch. „Angesichts dieser Umbrüche gilt es zweifellos, auf Neuerungen zu sinnen (…)„, schreibt er im Abschnitt mit dem Titel „Zuneigung“. In diesen Zeiten des Umbruchs bestehe Handlungsbedarf, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Er schwärmt von der gegenwärtigen Situation und würde gerne selbst anpacken: „Ich wäre gern achtzehn, so alt wie die Kleinen Däumlinge, jetzt, da alles zu erneuern, ja erst noch zu erfinden ist„. Das Bildungswesen scheint für ihn besonders von der digitalen Gesellschaft betroffen zu sein. Lehrer müssten nicht mehr vorne stehen und den Kleinen Däumlingen Wissen einmassieren. Das Wissen sei schließlich überall verfügbar. „Ende des Zeitalter des Wissens„, resümiert Serres und fügt an: „Ende des Expertenzeitalters?“ Serres spricht von der „Kompetenzvermutung„. Fraglich ist, ob die Informationen, die überall und jederzeit im Internet auffindbar sind, mit Wissen, wovon Serres spricht, wirklich gleichzusetzen ist. Ist der Autor auch hier wieder blauäugig und zieht voreilige Schlüsse? Michel Serres ist sich der Situation, in der wir leben, durchaus bewusst. Er analysiert auf den rund 70 Seiten seines Werkes in teilweise erzählerischer Form, was die Digitalisierung bewirkt, womit seine Generation zu kämpfen hat und welche Herausforderungen angenommen werden müssen („Die neuen Technologien zwingen uns dazu, das vom Buch und der Seite implizierte Raumformat zu verlassen„). Er erkennt den Wandel im Bildungs- und Arbeitsleben, sieht in Daten und Codes großes Potential, blendet aber gleichzeitig Risiken aus. Leser seines Essays dürfen keine kritische Auseinandersetzung mit dem digitalen Wandel erwarten. Serres scheint blind vor Liebe zu sein. Das darf er bei seiner Liebeserklärung aber auch. Michel Serres (2013): Erfindet euch neu! Eine Liebeserklärung an die vernetzte Generation. Berlin: Suhrkamp Verlag. [8,00 Euro] – auch als E-Book erhältlich.

 


 

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Ghost: Bloggen soll wieder einfacher werden

Blogging-Plattformen gibt es viele, doch sind sie oft kompliziert zu nutzen oder anzuwenden. Ghost will Bloggern wieder den Fokus aufs Wesentliche ermöglichen, das Publizieren. // von Daniel Kuhn WordPress, Habari und Tumblr sind nur einige der bekannteren Blogging-Plattformen, die trotz der unterschiedlichen Ausrichtung alle das gleiche Ziel verfolgen – nämlich [...]
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„Ich habe die TV-Zukunft gesehen, und sie heißt Netflix“

Der Streaming-Dienst Netflix wird Kabelsendern künftig das Leben schwer machen. Wie schwer, erklärt unser Autor Jakob Steinschaden. // von Jakob Steinschaden Auf einer Reise nach Amsterdam habe ich eine der spannendstens Bekanntschaften der letzten Jahre gemacht. Nein, keine weichen Drogen und leichten Mädchen, sondern den TV-Streaming-Dienst Netflix. Denn der US-Service [...]
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StoryMaker: Journalistenlehrgang in App-Form für Krisengebiete

Graswurzel-Journalismus wird immer wichtiger. Die App StoryMaker will vor allen in Krisengebieten Nutzern Hilfestellung bei der Berichterstattung geben. Die App StoryMaker wurde konzipiert, um Bürger in Krisengebieten zu ermutigen, mithilfe der vorhandenen Technik, vor allem Smartphones, die Rolle von Journalisten zu übernehmen. Die App bietet dabei viele Lehrgänge, sowie Templates [...]
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Google Now: Update der Google-Suche für iOS

Seit dem iPhone 4S ist Siri, der Sprachassistent für iOS erhältlich und sorgt neben Hilfestellung auch immer wieder für Belustigung. Googles Idee eines Smartphone-Assistenten, Google Now kommt zwar deutlich weniger humoristisch daher, ist nun aber auch offiziell für iPhone und iPad erhältlich. Zusammen mit der Veröffentlichung von Android 4.1 hat [...]
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Nexus 4: Megastar oder Megahype?

Das Interesse an Googles diesjähriger Neuauflage eines eigenen Smartphone, dem Nexus 4, ist größer als je zuvor, doch kann das Smartphone dem Hype überhaupt standhalten?

Nexus 4: Megastar oder Megahype?

Jedes Jahr im November steht die Android-Welt Kopf, wenn Google ein neues Nexus-Smartphone auf den Markt bringt. In diesem Jahr wurden genaugenommen neben dem Nexus 4 auch die Tablets Nexus 7 (in neuen Speichervarianten) und Nexus 10 vorgestellt, aber um die kümmern wir uns ein anderes Mal. Das Nexus 4 hat bei der prunklosen Vorstellung Ende Oktober bereits große Begeisterung ausgelöst. Weiterlesen »

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Tipp: Schön-schlaue Zeit- und Info(grafik)reisen!

Ausnahmsweise kommt hier mal ein dicker Geschenktipp für Weihnachten von uns. Und es ist nicht einmal ein E-Book sondern exklusiv ein good old P(aper)–Book. Aber was für eines!

Tipp: Schön-schlaue Zeit- und Info(grafik)reisen! - deutschland verstehen

Deutschland verstehen: Ein Lese-, Lern- und Anschaubuch (Gestalten Verlag, Euro 29,90) ist verführerisch schön wie ein Coffeetable Book und so beeindruckend schlau mit Schaubildern, Charts und Infografiken gefüllt, dass es eine Freude ist, sich darin zu verlieren. Zu den Highlights gehören Rundgänge durch den Reichstag, das Kanzleramt, die deutsche Geschichte aber auch die Disco Jahres-Charts seit 1950. Weiterlesen »

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Windows 8: Lookaround – Desktop und Bedienung

Windows hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona seine Beta-Version von Windows 8, auch „Consumer Preview“ genannt, vorgestellt. Microsoft geht damit einen großen Schritt nach vorne, denn das Unternehmen verabschiedet mit der Version altbewährtes und geht in direkte Konkurrenz zu Android und iOS. Mit guten Gründen. Anwendungen werden nämlich heutzutage kaum noch per Standrechner oder Laptop, sondern mehr und mehr durch Smartphones und Tablets ausgeführt. Wurde der Begriff „App“ vor einigen Jahren beispielsweise noch kaum im Sprachgebrauch genutzt, dominiert er gegenwärtig jede Diskussion. Ich habe mich mal oberflächlich mit dem Betriebsprogramm auseinander gesetzt und erzähle euch mal meine Eindrücke zur Bedienung und zum Desktop.

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Kindle Touch im Test: Touch-A touch me

Ende September stellte Amazon neue Kindles vor, und der Kindle 4 wurde in der Zwischenzeit mehrfach rezensiert. Während sich deutsche Nutzer derzeit noch mit dem einfachen Kindle begnügen müssen, steht US-Kunden auch die touch-gesteuerte Variante und der farbige Kindle Fire zur Auswahl – letzterer verfolgt jedoch ein anderes Konzept. Denn anders als Amazons Multimedia-Maschine Kindle Fire legen Kindle 4 und Kindle 4 Touch den Schwerpunkt aufs Lesen und setzen konsequent auf das dafür hervorragend geeignete eInk-Display – Details dazu gibt es in Martin Lindners Test des Kindle 3.

Bild: Der Kindle Touch (vorne) ist etwas größer als sein betasteter Bruder – und verfügt über einige Features mehr.


Da der Kindle 4 für mich nicht in Frage kam (Details weiter unten), teste ich hier den Kindle 4 Touch auf Herz und Nieren – den bekommt man in Deutschland entweder per Import über eine US-Adresse, etwa bei Borderlinx, oder beim österreichischen Buchclub mexxbooks.

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Die Verdammten – ein ungewöhnliches Browserspiel

…Langsam öffne ich die Augen. Die warme Sonne scheint mir ins Gesicht. Ich blicke mich um. Staub und Sand überall. In der flimmernden Luft zeichnen sich einige Umrisse von Gebäuden ab. Ich wanke auf sie zu, mich fragend, warum ich hier bin und was ich hier soll. Plötzlich fasst jemand meine Schulter. “ Bau dir ein Zelt, schnell. Wir brauchen mehr Verteidigung für die kommende Nacht. Die Zombies werden diese Stadt überfallen…” Da fällt es mir wieder ein: ich muss überleben, mit meinen 39 Mitbürgern. Der Kampf beginnt von vorn. Wie viele Tage werden wir diesmal überstehen… Weiterlesen »

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Blogvorstellung: ScienceBlogs PLANETEN

www.scienceblogs.de/PLANETEN

Wie heißt du? Ludmila Carone

Seit wann bloggst du? Seit Anfang 2007 und seit November 2007 bei den scienceblogs. 

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen? Weil die meisten Leute nur vage und meist eher Hollywood-Klischee- Vorstellungen davon haben, was ein Wissenschaftler so den lieben langen Tag macht. Ach und weil ich zeigen wollte, dass Wissenschaftler nicht nur alte humorlose Männer in weißen Kitteln sein müssen. Ich hab noch nie in meinem Leben einen Kittel getragen… Weiterlesen »

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Preferred Blog: Der Ohrenschützer

Wie schön und schonend für die Augen, wenn ich zwischendurch Netzliteratur nicht zu lesen brauche, sondern ihr zuhören kann! Besonders gern höre ich dem Ohrenschützer zu. Da kann man die eigentlichen Ohrenschützer, also die Stöpsel, getrost vergessen. Einfühlsam und mit einer klaren Sprache liest der Ohrenschützer eigene und fremde Texte, die er gerne auch mal mit Musik oder Geräuschen hinterlegt und so zu Hörstücken aufwertet, einer Kurzversion des Hörspiels. Seine Texte sammelt er mehrheitlich in der Szene der deutschsprachigen Literaturforen, und er schreckt auch vor skurrilen und experimentellen Texten nicht zurück. Poetisches und Slapstick, Düsteres und Heiteres, Nachdenkliches und Vordergründiges tanzen auf seinem Podcastblog einen schrill-bunten Reigen.

Das gesprochene Wort hat gegenüber dem geschriebenen den Vorteil, dass es noch ein Stück näher an mich heran kommt, mich stärker ergreift. Was wünscht man sich mehr für Literatur und literarische Versuche? Man mache die Probe aufs Exempel:

  • Ein wunderschöner Schmetterling: Poetische Träumerei an einer Abdankungsfeier, geschrieben von Jens Reimann. Oder ist es mehr als eine Träumerei?
  • Über das Gehen – Betrachtungen eines Rollstuhlfahrers: Ein frecher Text aus meiner eigenen Feder – mit Verlaub. Der Ohrenschützer macht ihn zur schönen Satire, die nachdenklich stimmt.
  • Bilanz von Günther Bach: Knapper und knackiger geht es kaum. Ein Gedicht mit Hang zur Lautmalerei, bestens geeignet für einen Podcast. Und bestens geeignet, um die Bilanz seines eigenen Lebens daran zu messen.

Es liest: Der Ohrenschützer

Crosspost von Walter Bs Textereien

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Preferred Blog: litblogs.net

Literarische Blogs gibt es nicht wie Sand am Meer, zumindest nicht wirklich gute. Zugegeben: was ein guter oder weniger guter literarischer Blog ist, bleibt wohl eher der persönlichen Einschätzung überlassen. Das ist nicht wesentlich anders als mit Literatur in gedruckter Form: zwar gibt es sehr wohl objektive Qualitätskriterien, doch das Subjektive bleibt für den Genussleser ein entscheidender Faktor. Denn wenn mir ein Buch nicht gefällt, kann mich in den meisten Fällen auch ein noch so belesener Literaturpapst nicht wirklich vom Gegenteil überzeugen.

Umso schöner, dass ich Litblogs.net entdeckt habe. Denn hier sind ein paar richtig gute literarische Blogs versammelt. Und es ist ein Einfaches, mit ihnen in Kontakt zu kommen – und zu bleiben. Litblogs.net ist eine Art Monitor für zurzeit rund zwanzig literarische Blogs. Titel, Herkunft und Alter aller neuen Beiträge werden auf der Hauptseite aufgelistet, wie man sich das von Blogs gewohnt ist: der aktuellste Eintrag zuoberst. Durch einen einfachen Klick kann man den Eintrag ansehen, ohne die Seite verlassen zu müssen, alternativ dazu aber auch, indem man den entsprechenden Blog in einem neuen Fenster öffnet. Selbstverständlich sind die Blogs auf einfache Art zugänglich, auch ohne dass gerade ein aktueller Beitrag aufgelistet ist. Ferner sind Kurzporträts der Blogbetreiber hinterlegt…

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Preferred Blog: Studio Glumm

„Wir verabschieden uns flüchtig, und als ich durch das Loft gehe, schauen die Mädels mich mit großen Augen an, als wollten sie in meinem Gesicht ablesen, wie es gelaufen ist, aber ich bleib cool. Undurchsichtig bleiben, Mädels. Das A und O in diesem Metier. Als ich endlich draußen stehe, in den Straßen von Köln, bin ich heilfroh. Einerseits. Andererseits verdient man kaum Geld damit, dass man andauernd heilfroh ist, weil es nicht geklappt hat.“

Wer wirklich lesen will. Wer wirklich eine Stimme hören will, der landet früher oder später beim Glumm. Als die Dinosaurier noch herumwankten, hatte er mal einen Literaturpreis gewonnen. Doch irgendwas kam dazwischen. Zwischen ihn und die große Schriftstellerkarriere. Ein Glück. Vielleicht hätte er dann nie seine beiden Blogs 500beine und seit einiger Zeit das Studio Glumm begonnen. So können wir lesen, schmunzeln, uns ertappt fühlen, in schallendes Gelächter ausbrechen und mitleiden. Ach ja, das Thema. Es geht um das Leben an sich – also echte Literatur. Prosa.

Einer der Besten!

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Ein Tag in der digitalen Journalisten-Galaxis

Von Marx bis youtube

Dieser Tage finden bundesweit kostenlose Workshops statt, die die jungen, willigen Surfer der digitalen Medienwelle für einen neuen Studiengang des Medieninstitut School of Audio Engineering (SAE) begeistern sollen. Ab September 2010 soll das Studium des Digital Journalism neue Wort- und Bildjongleure für die Netz-Welt ausbilden.

An diesem heissen Donnerstagnachmittag, in einem der wohltemperierten Seminarräume des Hamburger SAE-Instituts, präsentiert Matthias Lange, ehemaliger Printjournalist, inzwischen Blogger, PR-Lemming und „digitaler Nomade“, den „Studiengang 2.0“. Und weil jedem SAE-Studenten bei Studienantritt ein MacBook versprochen wird, hat er an diesem Donnerstag gleich die gesamte Produktpalette des Herrn Jobs mitgebracht und liebevoll dekoriert. Und so applen iPhone, iPad, MacBook und iPod vor ihm auf dem Tisch herum.

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Rezension: Facebook – Marketing unter Freunden I

Wir haben uns entschlossen user generated journalism einzuführen. Das bedeutet, dass wir alle Leser ermuntern, Artikel einzureichen oder aber an den Rezensionen mitzuarbeiten. Das Ratgeber-Buch Facebook – Marketing unter Freunden ist so ein Fall. Eine unserer Autoren (Lena Brombacher) und eine Leserin – Bea Brenner – werden das Buch bewerten. Als Erste ist heute Lena dran und beschreibt den Nutzen aus Sicht der ehemaligen Pressearbeiterin. Frau Brenner wird dann mit ihren über 20 Jahren Erfahrung im Marketing und einer noch vorhandenen interessierten Distanz zu socialmedia berichten, ob und wie das Buch hilft, Hemmschwellen zu überwinden. (Redaktion Netzpiloten.de)

Worum geht es?

Facebook ist die populärste Schnittstelle aller Social Networks. Hier fließen Twitter, youtube, flickr und der Content sämtlicher Blogs, Websites und Plattformen aus dem WorldWideWeb zusammen. Mittlerweile zählt facebook 400 Millionen aktive Mitglieder weltweit, wäre facebook ein Land, wäre es das viertgrößte Land dieser Erde. Nirgendwo erreicht man eine so große Zahl an potentiellen Kunden. Doch wie kommt man als Unternehmen dorthin, wo sich die Konsumenten schon befinden?

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Netzpiloten Preferred Blog: „Geht´s noch…?!“

Eines meiner liebsten Blogs ist „Geht´s noch…?!“ und wird geschrieben von  zwei tollen Kulturjournalistinnen – die eine, Susan Vahabzadeh, ist seit vielen Jahren führende Filmkritikerin, die andere, Christine Dössel, eine der prominentesten Theaterkritiker Deutschlands. Beide arbeiten als Redakteurinnen im Feuilleton der Süddeutschen  Zeitung. Und als hätten sie dort nicht schon genug zu schreiben, nehmen sie uns in ihrem Blog regelmäßig mit auf ihre wirklich lesenswerten Backstage-Erlebnisse hinter die deutschen und internationalen Kulturstätten. Den Damen widerfährt viel Skurriles, Beeindruckendes und manchmal Rührendes von Cannes bis Oberammergau. Kürzlich hat sich Christine in einem langen persönlichen Stück den Frust von der Seele geschrieben, den ihr die Arbeit in der Jury zum Heidelberger Stückemarkt bereitet hat. Das war Blogging at it´s best: tagebuchartig persönlich und gleichzeitig hintergrundreich und leidenschaftlich.

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Review: Aupeo! Die Highquality-Lieblingsmusikstreamer

picture-4Bei Aupeo! kann man sich sein eigenes Lieblingsmusikprogramm zusammenstellen oder sich Musik empfehlen lassen, die dann als linearer Audio-Stream zu hören ist. Aupeo! ähnelt damit mehr einem persönlichen Radiosender. Hinter dem Empfehlungssystem von Aupeo! steckt ein Algorithmus des Fraunhofer-Instituts. Das Besondere: Der Algorithmus findet nicht nur ähnliche Künstler, sondern kann auch bestimmte Stimmungen aus Liedern herauslesen und eine entsprechende Playlist anlegen. Weiterlesen »

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Posterous: Bloggen, so einfach wie E-Mails schreiben

posterous-logoNehmen wir einmal einen typischen Tag im Leben eines Bloggers. Nennen wir ihn Paul. Paul hat einen Gedanken, den er unbedingt der ganzen Welt mitteilen möchte. Also loggt er sich in das Backend seines Blogs ein, legt einen neuen Artikel an, gibt Text ein, bindet Medien ein, liest Korrektur, stellt online. Vorausgegangen ist dem Ganzen eine recht umfangreiche Phase, in der Paul sich eine Webpräsenz eingerichtet, eine Software installiert, sich ein Theme ausgesucht (oder sogar selbst eines gemacht) und die Funktionalitäten zurechtgebogen hat. Doch was für Paul so selbstverständlich scheint, bringt eine ganze Reihe anderer Menschen nur zum Abwinken. Viel zu kompliziert, das alles. Und so beschränken sie sich aufs Schreiben von E-Mails. Womöglich noch als Rundmails an alle ihre Freunde, mit denen sie Informationen rumschicken. Und dann kommt Posterous daher und behauptet, das ganze Webzeugs zu können, indem man E-Mails schreibt. Und könnte damit alle Menschen zu Bloggern machen, die damit bisher nichts zu tun haben wollten. Weiterlesen »

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My-Name-is-E: Poken für Erwachsene

picture-12Seit der LIFT 2009 in Genf und der Re-Publica 2009 in Berlin ist ein Teil der Web-Szene im Poken-Fieber. Nein, nicht Pockenfieber, POKEN – Die kleinen Tamagotchi-ähnlichen Plastikfigürchen, die per Handschlag digitale Visitenkarten austauschen. Putzig sind sie ja, aber manchen etwas zu verspielt, um sie im Businesskontext einzusetzen. Für „Erwachsene“ gibt es jetzt mit „My Name Is E“ (kurz „E“) eine Alternative. Weiterlesen »

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