Nico LummaHeraus zum 1. Mai!

Heute ist der gute alte Kampftag der Arbeiterklasse und während für viele Menschen die Mai-Demonstration nur noch ein folkloristisches Element darstellt, wird die Zukunft der Arbeit in der digitalen Gesellschaft uns noch sehr beschäftigen. // von Nico Lumma

1. Mai (Bild: Zeitfixierer [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Ich sehe zwei Entwicklungen, die dafür sorgen können, dass Arbeitnehmervertretungen und Gewerkschaften in der digitalen Gesellschaft eine stärkere Rolle spielen werden. Klassischerweise sind Arbeitnehmer in der Kreativindustrie nicht so stark organisiert wie in anderen, eher traditionelleren Branchen wie der Automobilindustrie oder der Chemiebranche.

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Katharina GroßeEine innovative Gesellschaft muss die Digitalisierung nutzen

Integration von Offline und Online? Nicht so einfach wie gedacht! Das Verhältnis von Technik-Vielnutzern und Papier-Fans ist geprägt von gegenseitiger Skepsis. Das muss sich ändern. // von Katharina Große

Analog (Bild: Dirk Haun [CC BY 2.0], via Flickr)

Vor einigen Tagen saß ich mal wieder mit zwei Laptops und meinem Smartphone auf dem Sofa, vertieft in Tablet-Testberichte. Kein ungewöhnlicher Abend für mich, muss ich gestehen. Bei Treffen mit Kollegen ist der größte Konflikt oft die Steckdosenverteilung. Wenn jemand vorbeikommt und nach einem Stift fragt, durchsuchen wir meist erfolglos unsere Taschen. Keiner von uns erinnert sich, wann er das letzte Mal mehr als ein paar Stichworte per Hand geschrieben hat. Diesmal aber hielt ich inne, um über mein Technikverhalten nachzudenken. Warum? Kurz vorher, war ich zu Besuch in einer Parallelwelt gewesen.

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Nico LummaNach der Wahl: die Netzpolitik muss 2.0 werden

Deutschland hat gewählt, aber was bedeutet dies für die Netzpolitik? Es scheint in unserer Gesellschaft ein Verständnis für die Bedeutung als Querschnittsthema zu fehlen. // von Nico Lumma

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In den Wahlprogrammen wurden Forderungen formuliert, in den Wahlkampfreden kamen die Themen vor, der Überwachungsskandal war Thema im Wahlkampf, aber nun wirkt es so, als ob neben Mindestlohn, Bürgerversicherung, Steuererhöhungen und anderen Klassikern des politischen Diskurses kaum noch Raum ist, um über die netzpolitischen Weichenstellungen für die nächste Legislaturperiode zu streiten.

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Katharina GroßeKomm mit mir ins Neuland

Katharina Große, Tinka genannt, schreibt in ihrer Kolumne über den digitalen Wandel in unserer Gesellschaft. Diesmal sinniert sie über die Neuland-Metapher von Bundeskanzlerin Merkel nach.

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#Neuland ist inzwischen fast ein alter Hut, aber ich möchte ihn mir noch einmal aufsetzen. Ob das jetzt eine gut oder schlecht gewählte Aussage war von unserer Bundeskanzlerin und warum oder warum nicht man sich darüber aufregen sollte, darum geht es mir nicht. Verschiedenste Artikel haben sich dazu positioniert. Cicero hat sogar einen Neulandsreaktionskompass angelegt.

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Nico LummaVertrauen ist der Schlüssel zur digitalen Welt

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Vertrauensverlust ins Digitale in der Post-Snowden-Ära und warum dies keine Lösung sein kann.

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Natürlich, eigentlich wussten wir alle es schon immer. Das Netz ist nicht sicher und die Geheimdienste können eh alles lesen, wenn sie es denn wollen, aber wenn interessiert schon irgendein Geschreibsel auf Facebook? Nach dem, was wir wissen, interessieren sich die NSA genau so dafür wie der britische und der französische Geheimdienst, aber auch der deutsche BND mischt munter mit beim Abhören des Internets.

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Nico LummaSo kaputt ist das Internet gar nicht

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie. Diesmal geht es um den Zustand des Internets.

Nico Lumma

Johnny Haeusler schrieb kürzlich einen Artikel über das Internet und die Überwachung durch PRISM, Tempora und andere Programme: Das Internet ist kaputt. "Wir werden viel mehr für uns behalten. Denn wir können nicht mehr flüstern im Internet. Und der Traum vom grenzenlosen Menschheitsnetz, dessen gesammelte Offenheit auf Dauer für mehr Empathie und Transparenz sorgt, er ist ausgeträumt, fürchte ich. Widersprecht mir. Bitte." Na gut, dann mache ich das mal.

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Katharina GroßePflichtfach Informatik? Warum Schulen Superkräfte unterrichten sollten

Katharina Große, Tinka genannt, schreibt in ihrer Kolumne über den digitalen Wandel in unserer Gesellschaft. Diesmal geht es um die Notwendigkeit von Informatikunterricht an Schulen.

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Sollte Informatikunterricht als Standardfach in Schulen unterrichtet werden? Vor einigen Tagen wurde ich Zeuge einer sehr erhitzten Diskussion zu dem Thema, die sich im Grunde in drei Argumentationsstränge zusammenfassen lässt.

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Katharina GroßeDas Internet – Atemluft einer modernen Gesellschaft

Katharina Große, Tinka genannt, schreibt in ihrer Kolumne über den digitalen Wandel in unserer Gesellschaft. Diesmal geht es um die Telekom und das freie Internet. Viel ist gesagt und geschrieben über Drosselkom. Man sollte meinen, dem muss nicht mehr hinzugefügt werden. Falsch, muss sie an dieser Stelle rufen, und etwas hinzufügen.

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Es stecken zwei Stränge in der Debatte. In einem geht es primär um das Thema Netzneutralität. Die Telekom zählt zum verbrauchten Datenvolumen nur Dienste, die sie nichts selbst anbieten oder die kein Abkommen mit ihr haben. Solch eine qualitative Unterscheidung von Daten steht im krassen Gegensatz zum Ursprunggedanken des Internets. Die Telekom kreiert damit gated communities im Internet, die vom Bewohner und vom Vermieter Eintritt verlangen. Laut Markus Beckedahl ist das „der gravierendere Teil“ der Debatte. „Trotzdem ist die Kritik an der geplanten Abschaffung der Flatrates gerechtfertigt“, fügt er hinzu. Hier möchte ich einhaken und behaupte: Sie ist nicht nur gerechtfertigt, sie ist essentiell.

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Nico LummaWir clicken, aber machen wir auch mit?

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie.

Smartphone-User (Bild: Gregor Fischer, republica 2013 [CC BY-SA], via Flickr)

Vor ein paar Tagen war ich eingeladen, um mit Renate Künast (Grüne) über die Fragestellung "Kann die Digitalisierung Politikverdrossenheit abbauen oder befeuert sie diese?" zu diskutieren. Natürlich ist die Antwort ein klares "sowohl als auch!", was dann unweigerlich zu einem Nachdenken darüber führt, wie man möglichst elegant aus einer Phase des Slacktivism herauskommen kann und wirkliche politische Beteiligung verankert.

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Nico LummaBildungsangebote im Web brauchen Breitband

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie.

Nico Lumma

Der große Aufreger der vergangenen Woche war die Ankündigung der Telekom, nicht nur ihre Flatrates künftig mit einer Volumenbeschränkung zu versehen, sondern auch noch ihre eigenen Dienste gegenüber Diensten der Konkurrenz zu bevorzugen. Argumentativ wollte die Telekom die Aufregung dadurch begrenzen, dass sie a) darauf verwies, dass derzeit nur 3% der Telekom-Kunden die Schwelle von 75 Gigabyte erreichen würden, die zur Drosselung führen würde, und dass b) die Regelung erst ab 2016 eingeführt werden würde.

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Nico LummaBildung ist auch nicht mehr das, was sie mal war

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie.

Nico Lumma

Mein Vater ist noch mit einer Schiefertafel in die Schule gegangen, hat also quasi das Etch-a-Sketch der damaligen Zeit nutzen dürfen, um im Unterricht mitzuschreiben. Auf der Schiefertafel war alles vergänglich, nur das Wichtigste wurde in ein Schulheft übertragen, denn Schulhefte waren teuer nach dem Krieg. Schulbücher waren kaum vorhanden und wenn, dann mussten sie lange halten und sind nicht vergleichbar mit den Unterrichtsmaterialien von heute.

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Nico LummaDas Digitale macht Schule anders

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie.

Nico Lumma

Damals, kurz nach dem Krieg, als ich zur Schule ging, da gab es einen Computerraum, den ich während meiner Zeit auf dem Gymnasium gefühlt zweimal betreten habe. Bei beiden Besuchen ging es darum, mit der Programmiersprache LOGO eine Schildkröte durch einfache Befehle Linien auf den Bildschirm zeichnen zu lassen. Natürlich hatten sich jeweils 5 Schüler einen Computer zu teilen, also hakte ich das Thema Computer und Schule schnell ab, auch weil ich zuhause mit einem C64, der Datasette, der Floppy 1541 und einem Lötkolben alles hatte, was das Herz begehrte.

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