Simon RinasUnd 2018 sind wir alle online – allerdings ohne Glasfaser

Wie uns die Digitale Agenda flächendeckenden Internetzugang verspricht und warum dahinter kein ganzheitliches Konzept steht. // von Simon Rinas

Unplugged - no computer, no internet, possible? (Bild: photosteve101 [CC BY 2.0], via Flickr)

Flächendeckender Internetzugang mit 50 Mbit/s bis 2018. So avisiert es die Digitale Agenda, die am vergangenen Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Wer hier ein Déjà-vu hat, erinnert sich vermutlich an die Breitbandstrategie der Bundesregierung von 2009, die damals noch federführend vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegt wurde. Nun mag man den Autoren aufgrund dieser Redundanz mangelnde Ambitionen vorwerfen, die fünf Jahre alten Pläne zu optimieren; allerdings beruhigt doch, dass uns angesichts der Entwicklungen digitaler Infrastrukturen keine Korrektur nach unten präsentiert wurde. [Mehr]


Felix IdelbergerRathaus 2.0 – Soziale Netzwerke für besseren Bürgerdialog

Die Kommunalpolitik hat die sozialen Netzwerke für sich entdeckt und versucht seine Bürger nun auch auf dem digitalen Weg zu erreichen. Der Politikwissenschaftler Felix Idelberger analysiert, wie sich Politik die neuen Medien erfolgreich zu Nutze machen kann. // von Felix Idelberger.

Moderner Staat (Bild: m.a.r.c. [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Die Bürokratie ist nicht gerade als flinke neugierige Katze bekannt, die unablässig nach neuen Wegen sucht, ihre Bürger zu erreichen. Das ist mitunter nicht schlecht, weil viele Hypes ebenso schnell verpuffen wie sie aufgekommen sind. Doch soziale Netzwerke sind längst als Kommunikationsmittel etabliert – und es steckt viel Potenzial für die Kommunalpolitik darin. [Mehr]


Tobias Schwarz12. Berliner Hinterhofgespräch mit Gesche Joost

Beim 12. Berliner Hinterhofgespräch von Politik-Digital.de und Netzpiloten wird Gesche Joost über die Netzpolitik der Bundesregierung reden. // von Tobias Schwarz

Gesche Joost (Bild: NEXT Berlin [CC BY 2.0], via Flickr)

Vor einem Jahr wurde die Berliner Designforscherin Gesche Joost vom damaligen SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück als netzpolitische Expertin in sein Kompetenzteam berufen. Seit März diesem Jahr ist sie auf Einladung von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel die deutsche Vertreterin im "Club der Digital Champions" und damit die netzpolitische Botschafterin der Bundesregierung. Im 12. Berliner Hinterhofgespräch wollen Steffen Wenzel, Geschäftsführer von politik-digital.de, und ich mit ihr über die netzpolitische Agenda der Bundesregierung reden.

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Tobias Schwarz10. Berliner Hinterhofgespräch: Netzpolitik im Jahr 2013

Im 10. Berliner Hinterhofgespräch reden wir mit Richard Gutjahr, Hannah Beitzer und Christian Tretbar über Netzpolitik im Jahr 2013. // von Tobias Schwarz

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Es ist schon wieder Dezember, und ein turbulentes (netz-) politisches Jahr neigt sich langsam seinem Ende entgegen. Bevor wir alle in die verdiente Weihnachtslethargie verfallen, wollen wir zusammen mit Politik-Digital.de noch einmal die spannendsten, teils ernüchternden netzpolitischen Debatten des Jahres 2013 Revue passieren lassen. Trotz, oder gerade wegen, des alles überschattenden NSA-Skandals, hat das vergangenen Jahr in jedem Fall eines deutlich gemacht: Netzpolitik ist nicht mehr nur ein Nischenthema für Blogger, Piraten und Nerds.

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Tobias SchwarzAbgeordnete on Air: politik-digital.de startet „Digitale Bürgersprechstunde“

Das netzpolitische Online-Journal politik-digital.de startet heute Digitale Bürgersprechstunden für Abgeordnete via "Google Hangouts". Erste Bürgersprechstunde ist mit Dr. Eva Högl (SPD). // von Tobias Schwarz

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Mit digitalen Bürgersprechstunden hat politik-digital.de ein ein interaktives Format geschaffen, dass den Mitgliedern des Deutschen
Bundestages die Möglichkeit gibt, mit Bürgern ihres Wahlkreises und anderen Interessierten über ihre politischen Themen und Aktivitäten zu sprechen. Bürger können via "Google Hangouts" Fragen live – persönlich oder schriftlich – stellen und so mit ihren Abgeordneten in Kontakt treten. Lokale Medienpartner unterstützen politik-digital.de und versuchen sich auf diesem Weg gleich auch mit interaktiven Lokaljournalismus.

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Julia SolinskiRezension: “Digitale Aufklärung” nur bunter Optimismus

Die beiden Autoren Ossi Urchs und Tim Cole schreiben in ihrem Buch "Digitale Aufklärung" über die grenzenlosen Möglichkeiten des Internets für die Gesellschaft // von Julia Solinski

Digitale-Aufklärung-Cover

Die Autoren Ossi Urchs und Tim Cole, laut Informationen des Verlags ihres Zeichens „Internet-Guru“ und „Internet-Experte“, haben sich zusammengetan, um die Fraktion der Optimisten zu unterstützen. Ihr Buch berührt die wichtigsten Brennpunkte in den aktuellen Netzdebatten: Was wird aus dem Urheberrecht und der Privatsphäre? Wie verändert die ständige Erreichbarkeit unsere Arbeitswelt? Welche Bedeutung haben Datenschutz und Anonymität noch? Oder: Führt die ständige Verfügbarkeit von Informationen zu Verdummung und Kulturverfall? Lässt die Echtzeit-Kommunikation unsere Bereitschaft für langwierige politische Aushandlungsprozesse sinken? Hat der Journalismus angesichts des Ozeans freier Informationen überhaupt noch eine Zukunft?

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Redaktion8. Berliner Hinterhofgespräch: Kollaboration in der Netzgemeinde

Im 8. "Berliner Hinterhofgespräch" diskutieren wir die Zusammenarbeit innerhalb der Netzgemeinde. Sind die Digital Natives verbunden, aber nicht vernetzt? // von Redaktion

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Nach vielen spannenden Talks im vergangenen Sommer starten politik-digital.de und Netzpiloten die Winter-Edition der "Berliner Hinterhofgespräche". Anlass für die erste Ausgabe der neuen Hangout-Reihe ist eine Konferenz der Berliner Gazette vom 7.-9. November. Unter dem Motto: "Complicity – How can Pirates & Capitalists, Hackers & Journalists, Amateurs & Pros work together?" wollen die Organisatoren die Zusammenarbeit zwischen Akteuren der Netzwerk-Gesellschaft fördern.

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Nicolas MorgenrothNetzpolitik oder Digitalisierungspolitik: Worum geht es hier eigentlich?

Aus Netz- wird Digitalisierungspolitik und aus Vorratsdatenspeicherung Mindestspeicherfrist: Versucht die CDU das Feld der Netzpolitik nach eigenen Vorstellungen neu zu definieren, um Deutungshoheit zu erlangen? // von Nicolas Morgenroth

Netzpolitik (Bild: redcctshirt [CC BY 2.0], via Flickr)

Netzpolitik ist das Thema, mit dem die Piraten sich als Partei zu profilieren schienen. Netzpolitik ist der Begriff, der für Wirbel in der etablierten Welt der politischen Fachressorts sorgte und auch den Rahmen für eine neue Bürgerrechtsbewegung bot. Im Wahlkampf wurde es jedoch auffällig ruhig um ihn. Die Lücke, welche die Nicht-Beachtung netzpolitischer Themen von Seiten der Regierung hinterließ, konnten oder wollten die Oppositionsparteien offenbar nicht füllen. Zur Vorbereitung auf die Koalitionsverhandlungen erstellte jedoch ein Arbeitskreis der CDU ein Positionspapier zur „Digitalisierungspolitik“. Der Begriff „Netzpolitik“ findet darin keine Erwähnung. Zudem werden in den nun laufenden Koalitionsverhandlungen netzpolitische Themen im Kulturausschuss, Unterarbeitsgruppe „Digitale Agenda“, behandelt.

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Christina zur Nedden„Das Echo-Prinzip: Wie Onlinekommunikation die Politik verändert“

Christina zur Nedden hat das Buch „Das Echo-Prinzip: Wie Onlinekommunikation die Politik verändert“ des Digital-Experten Yussi Pick gelesen und auf Politik-Digital.de rezensiert.

Reading (Bild CollegeDegrees360 [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Alle wollen Wahlkampf machen wie Obama. Und keiner schafft es. In seinem Buch „Das Echo-Prinzip: Wie Onlinekommunikation die Politik verändert“ beschreibt der Digital-Experte Yussi Pick anhand von Beispielen aus den USA und Europa, wie das Internet unser Medienverhalten verändert, und wie man es nutzen kann, um den öffentlichen Diskurs erfolgreich zu beeinflussen.

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Tobias Schwarz5. “Berliner Hinterhofgespräch”: Zukunft der Arbeit

Im 5. "Berliner Hinterhofgespräch" gehen wir der Frage nach, wer oder was die Zukunft der Arbeit ist - digitale Prolos oder hacking Entrepreneurs?

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Mobil, flexibel und immer "on" – mit dem digitalen Wandel gehen tiefgreifende Veränderungen der Gesellschafts- und Arbeitsverhältnisse einher. Digitales Arbeiten erlaubt es uns, unseren Tätigkeiten selbstständiger, flexibler und ortsunabhängig nachzugehen. Gleichzeitig lösen sich mit der Infrastruktur Internet aber auch gewohnte Strukturen wie feste Arbeitszeiten und Arbeitsplätze auf. Ständige Erreichbarkeit und Kommunikationsdruck können die Freiheit des digitalen Arbeitens leicht zur Überforderung werden lassen.

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Tobias Schwarz4. “Berliner Hinterhofgespräch”: Online-Bürgerbeteiligung

Im 4. "Berliner Hinterhofgespräch" geht es unter dem Motto "Ist digital besser? Demokratie und Bürgerbeteiligung im Netz" um Online-Bürgerbeteiligung.

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Unter dem Label “Online-Bürgerbeteiligung” laufen derzeit eine Fülle von Projekten, die alle einen gemeinsamen Anspruch haben: Bürger sollen mehr “mitmachen” dürfen – und zwar über das Internet. Ziele, Strukturen und Umsetzung des Mitmach-Prozesses sind dabei aber wichtige Merkmale, die direktdemokratische Online-Abstimmungen von Bürger-Konsultationen oder Mitmach-Angeboten der Parteien unterscheiden. Letztere erfreuen sich derzeit, im Wahljahr 2013, besonderer Beliebtheit und sollen in unserem Gespräch auch genauer unter die Lupe genommen werden.

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Tobias Schwarz3. “Berliner Hinterhofgespräch”: Auf Stimmenfang im #Neuland

Im 3. "Berliner Hinterhofgespräch" geht es um die Online-Kampagnen zur Bundestagswahl.

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Seit Beginn der parlamentarischen Sommerpause geht auch der diesjährige Wahlkampf langsam in die heißen Phase. politik-digital.de widmet sich daher ab dieser Woche den Online- Kampagnen der im Bundestag vertreteten Parteien. Parallel zum Start der Interview-Reihe mit den Wahlkampfverantwortlichen auf politik-digital.de, wollen wir in unserem nächsten Berliner Hinterhofgespräch am Mittwoch ab 18 Uhr über “Stimmenfang im #Neuland” sprechen.

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Tobias Schwarz2. “Berliner Hinterhofgespräche”: Journalismus und neue Medien

Netzpiloten.de, das Online-Magazin der Netzpiloten AG, kooperiert mit den beiden renommierten Polit-Magazinen Carta.info und Politik-Digital.de: Gemeinsam starten sie die mehrteilige Video-Reihe "Berliner Hinterhofgespräche". Ziel ist es, aktuelle netzpolitische Themen verständlich zu vermitteln. Auf die übliche TV-Studio-Atmosphäre wird dabei bewusst verzichtet. Im 2. "Berliner Hinterhofgespräch" geht es um das Verhältnis von Journalismus und neue Medien.

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Frei nach dem Motto "Sind das Nachrichten oder kann das getwittert werden?" wird am Mittwoch ab 18 Uhr das Verhältnis von Journalismus und neuen Medien diskutier6. Dabei trifft Moderator und Netzpilot Tobias Schwarz im persönlichen Gespräch auf Sebastian Horn, den Head of Business Development der Non-Profit-Organisation Sourcefabric. Via Hangout mit dabei sind der Ressortleiter von Cicero Online, Christoph Seils, die Medienjournalistin Ulrike Langer aus Seattle und PD. Dr. Wiebke Loosen vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung. Im Gespräch soll die Frage im Vordergrund stehen, wie das Netz das Nachrichtengeschäft verändert. Sind klassischer Journalismus und Internet überhaupt noch zwei Sphären?

Den Livestream zum Berliner Hinterhofgespräch finden Sie am 03.07.2013 ab 18 Uhr auf der Homepage oder über den Google+ Account von politik-digital.de. Zudem wird es im Anschluß der Diskussion ein abrufbares Video geben.


Tobias Schwarz“Berliner Hinterhofgespräche”: Netzneutralität (13.06.2013)

Hier ist der erste Google Hangout on Air aus der Video-Reihe „Berliner Hinterhofgespräche“ - einem gemeinsamen Projekt der Netzpiloten mit den beiden renommierten Polit-Magazinen Carta.info und Politik-Digital.de.

In dieser Folge sprechen wir mit dem Bundestagsabgeordneten Manuel Höferlin (FDP), der Wissenschaftlerin und Netzpiloten-Autorin Katharina Große (Zeppelin Universität) sowie dem Unternehmer Klaus Landefeld vom Verband für deutsche Internetwirtschaft (eco) über Netzneutralität; Moderatorin ist hierbei Carta-Herausgeberin Tatjana Brode.

Mehr Infos dazu finden Sie hier.


Tobias MayerSocial Media und Hochwasser: Dammbruch auf Facebook

Im Ausnahmezustand werden Nachbarn zu Helfern. Dieses Prinzip hat sich schon in der Vergangenheit bewährt. Wieso tatenlos warten, wenn Eimer und Sand das Schlimmste schon vor Eintreffen der Feuerwehr verhindern können?

Karte Hochwasser (Bild vorsprach [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Gewandelt hat sich, dass Menschen heute nicht mehr nur analog nach Hilfe rufen, sondern auch digital. Im Falle des Hochwassers besprechen Menschen über Facebook und Twitter, wo und wann Unterstützung gebraucht wird. Ohne Koordination und verlässliche Informationen kann es aber passieren, dass sich an einer Stelle überflüssige Sandsäcke stapeln, während anderorts der Damm bricht.

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