Tobias SchwarzDie Daten der anderen – von Content-Wirtschaft und User-Rechten

Auf dem Reeperbahn Festival wurde über das Urheberrecht und die Vorratsdatenspeicherung diskutiert, wie anno dazumal. // von Tobias Schwarz

Podium

Ein Podium zum Thema Vorratsdatenspeicherung, wie wir es seit Jahren kennen: der netzpolitische Lobbyist Markus Beckedahl, jemand aus dem Bundestag, in diesem Fall die neu gewählte Bundestagsabgeordnete Christina Kampmann (SPD), Florian Drücke vom Bundesverband Musikindustrie und Heiko Wiese von der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft. Ole Reißmann, Netz-Redakteur bei Spiegel Online, der die Trennlinie zwischen Überwachungsgegner und -befürworter bildete, moderierte dieses Panel, welches nur den politischen Stillstand in der Debatte dokumentierte.

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Björn RohlesBig Data und Datenschutz: Ethik ist gefragt

Das Sammeln von Kundendaten gehört im E-Commerce und beim Online-Marketing fest dazu. Was ändert sich aber, wenn daraus Big Data wird? // von Björn Rohles

Was that a mistake? (Bild: Keith Williamson, [CC BY 2.0], via Flickr)

Online-Marketing und E-Commerce setzen darauf, ihre Kunden möglichst gut kennenzulernen: Auf diese Weise lässt sich der Erfolg von Produkten messen und wer die Analyse von Kundendaten perfektioniert, kann seinen Nutzern über Empfehlungen einen echten Mehrwert bieten. Big Data verändert jedoch die Möglichkeiten, was mit diesen Nutzerdaten gemacht werden kann, denn Daten lassen sich de-anonymisieren und auf unvorhergesehene Weise auswerten. Das verlangt nach einem neuen Verantwortungsbewusstsein.

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Tobias SchwarzBTADA soll Digitale Agenda federführend bearbeiten

Union und SPD haben beschlossen, dass der Bundestagsausschuss "Digitale Agenda" zukünftig die Digitale Agenda der Bundesregierung federführend bearbeitet. // von Tobias Schwarz

Ausschuss Digitale Agenda (Bild: Tobias Koch [CC BY 3.0], via Wikimedia)Das Handelsblatt meldet in seiner Donnerstagsausgabe, dass sich die Große Koalition darauf verständigt hat, den Bundestagsausschuss "Digitale Agenda" aufzuwerten. Bisher durften die Parlamentarier nur mitreden, aber nicht entscheiden, was von Opposition, Netzaktivisten und Medien stets kritisiert wurde.

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Nico LummaDas Problem der Netzpolitik ist die Netzpolitik

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie. Diesmal geht es um Netzpolitik. // von Nico Lumma

Netzpolitik (Bild: redcctshirt [CC BY 2.0], via Flickr)

Netzpolitik ist ein Thema, das einfach nicht bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen will. Allein schon der sperrige Begriff steht im Weg, wenn es darum geht, das Thema anderen Leuten näher zu bringen. Die netzpolitische Avantgarde schafft es nicht ansatzweise, die Relevanz des Themas zu transportieren und Leute dafür zu begeistern.

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Simon RinasUnd 2018 sind wir alle online – allerdings ohne Glasfaser

Wie uns die Digitale Agenda flächendeckenden Internetzugang verspricht und warum dahinter kein ganzheitliches Konzept steht. // von Simon Rinas

Unplugged - no computer, no internet, possible? (Bild: photosteve101 [CC BY 2.0], via Flickr)

Flächendeckender Internetzugang mit 50 Mbit/s bis 2018. So avisiert es die Digitale Agenda, die am vergangenen Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Wer hier ein Déjà-vu hat, erinnert sich vermutlich an die Breitbandstrategie der Bundesregierung von 2009, die damals noch federführend vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegt wurde. Nun mag man den Autoren aufgrund dieser Redundanz mangelnde Ambitionen vorwerfen, die fünf Jahre alten Pläne zu optimieren; allerdings beruhigt doch, dass uns angesichts der Entwicklungen digitaler Infrastrukturen keine Korrektur nach unten präsentiert wurde. [Mehr]


Tobias Schwarz14. Berliner Hinterhofgespräch: Digitale Agenda

Im 14. Berliner Hinterhofgespräch besprechen wir heute mit unseren Gästen die Digitale Agenda der Bundesregierung. // von Tobias Schwarz

Tango

Am Donnerstag präsentierten die drei Bundesminister Sigmar Gabriel, Thomas de Maizière und Alexander Dobrindt die erst am Morgen vom Kabinett abgesegnete Digitale Agenda. Mit dem netzpolitischen Regierungsprogramm will die Große Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode die Weichen für die digitale Zukunft Deutschlands legen. Zusammen mit unseren Gästen wollen wir die Digitale Agenda besprechen.

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Gunnar SohnDigitale Agenda: Deutschland verliert die IT-Expertise

Die neue Digitale Agenda der Bundesregierung soll Deutschland aus der Netz-Rückständigkeit führen. Doch was von solchen digitalen Naivlingen konzipiert wurde, kann nur scheitern. Da hilft auch de Maizières Teflon-Taktik nicht weiter. // von Gunnar Sohn

CeBIT Delegation 01 022 (Bild: Sterling Communications [CC BY 2.0], via Flickr)

Schon vor vier Jahren wollte Bundeskanzlerin Angela Merkel Deutschland mit einem schnellen Internet von mindestens 50 Megabit pro Sekunde erfreuen und sprach auf IT-Gipfeln bereits von Visionen einer Gigabit-Gesellschaft. Über durchschnittlich 7 Megabit sind wir bislang nicht hinaus gekommen. Mit der "neuen" Digitalen Agenda, auf die man sich heute im Kabinett geeinigt hat, soll der Sprung bis 2018 erreicht werden – ein Jahr nach der nächsten Bundestagswahl.

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Tobias SchwarzDamals war’s… als ich in der Zukunft war

In seiner monatlichen Kolumne schreibt Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz über Veränderungen und warum das Internet kein politikfreier Raum sein darf. Heute geht es um den Breitband-Ausbau. // von Tobias Schwarz

High Speed Internet (Bild: ReindeR Rustema [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Als ich Ende 2011 von München nach Berlin zog, ließ ich nur mein schönes Zimmer im Schlachthofviertel links der Isar zurück, sondern auch meinen 100 Mbit/s-Internetanschluss, den ich damals seit rund einem Jahr von einem lokalen Telekommunikationsanbieter bezog. Diese Geschwindigkeit kannte ich bis dahin nur von meinem Arbeitsplatz bei CHIP Online, zu Hause war das ein vollkommen neues Erlebnis. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht las ich damals die Ankündigung der Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass "drei Vierteln der Bevölkerung bis 2040 das Internet mit einer Übertragungsrate von 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung" soll. Auch noch nachdem die Jahreszahl im Redemanuskript von 2040 auf 2014 geändert wurde. Das Leben war schön, die Zukunft noch weit entfernt, aber ich an sich schon da. Zumindest was meinen Internetanschluss anging.

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Henning TillmannWie Deutschland die Digitale Bildung verschläft

Vor allem der Bildungsbereich muss in Deutschland für die Digitalisierung fit gemacht werden, doch die Politik droht die Entwicklung zu verschlafen. // von Henning Tillmann

Digitale Bildung (Bild: Brad Flickinger [CC BY 2.0], via Flickr)

Die Digitalisierung schreitet voran: Unser Medienkonsum und Kommunikationsverhalten hat es schon vollständig erfasst. Ein Bereich ruht aber in den wohligen, miefigen und vor allem analogen Zeiten der 1980er Jahre: Die Bildung. Digitale Bildung ist in Deutschland ein Fremdwort und bedeutet eben nicht, nur Beamer mit Powerpoint statt Overheadprojektoren einzusetzen. Es gibt sehr viel zu tun – ein weiteres Aufschieben von Reformen wäre fatal. Drei notwendige Schritte.

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Dirk ArendtMobile Government: Die Behörde von morgen

Schon heute nutzen viele Arbeitnehmer Tablets und Smartphones geschäftlich. Ein Trend, der auch der öffentlichen Verwaltung Vorteile bringen kann – den die Regierung aber zu verschlafen droht. // von Dirk Arendt

iPad (Bild: Matt Buchanan [CC BY 2.0], via Flickr)

Für einen attraktiven Arbeitgeber gehört es inzwischen dazu, dass die Angestellten ihre Smartphones und Tablets auch für dienstliche Zwecke nutzen können. Flexible Arbeitszeiten, größere Zufriedenheit und höhere Produktivität lautet der Dreisatz in den Unternehmen. Die Große Koalition plant Ähnliches für die Verwaltung derzeit jedoch nicht, trotz der groß angekündigten digitalen Agenda. Mit dieser Entscheidung könnten Behörden im Kampf um junge qualifizierte Fachkräfte bald ins Hintertreffen geraten.

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Tobias SchwarzVerfassungsrichter Masing kritisiert “Recht auf Vergessen”-Urteil

Der Redaktion von iRights.info liegt ein Papier des Bundesverfassungsrichters Johannes Masing vor, in dem das "Recht auf Vergessen"-Urteil des Europäischen Gerichtshofs fundiert kritisiert wird. // von Tobias Schwarz

Never Forget (Bild: MsSaraKelly [CC BY 2.0], via Flickr)

Richter Johannes Masing ist beim Bundesverfassungsgericht für Verfahren zu Pressefreiheit, Demonstrationsrecht und Datenschutz zuständig. Schon einer Woche nach Verkündung des "Recht auf Vergessen"-Urteil des Europäischen Gerichtshof hat Masing eine kritische Analyse des Urteils erstellt und vertraulich an Politik und Datenschützer verschickt. Auf iRights.info stellt Matthias Spielkamp das immer noch unveröffentlichte Papier genauer vor.

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Lars SobirajSmartphones: Unlock wird in den USA legalisiert

Nach dem Kongress wurde das neue Gesetz auch im Repräsentantenhaus verabschiedet. Dieses erlaubt es US-Bürgern, ihre Smartphones technisch zu entsperren. // von Lars Sobiraj

Smartphone Pool (Bild: JD Hancock [CC BY 2.0], via Flickr)

In den USA ringen die Mobilfunkanbieter Verizon, AT&T, Sprint Nextel und T-Mobile um den dortigen Markt. Sie bieten ihren Kunden subventionierte Smartphones an, wofür sich diese über viele Monate hinweg an kostspielige Abonnements binden müssen. Die Handys werden mit einer Sperre versehen, die eine Benutzung fremder Netz unmöglich macht. In den letzten Jahren war die Umgehung der Sperre verboten.

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Tobias GillenMehr Schein als Sein? Google versucht, legales Streaming zu pushen

Google versucht mit kleinen Anzeigen über Suchanfragen nach unautorisierten Streams, legales Streaming zu pushen. // von Tobias Gillen

Google Teaser (Bild: Carlos Luna [CC BY 2.0], via Flickr)

Suchmaschinen stehen immer irgendwie dazwischen – oder konkreter: Google steht zwischen Rechteinhabern und Nutzern, die gerne geschütztes Material schauen möchten. Nun versucht man mit Werbung zu legalen Streams gegen unautorisierte Streams vorzugehen – mit fraglichem Optimismus.

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Tobias SchwarzDas “Recht auf Vergessen” gefährdet die Pressefreiheit

Das vermeintliche "Recht auf Vergessen" entwickelt sich immer mehr zur Grundlage von willkürlicher Zensur – die Pressefreiheit ist in Gefahr. // von Tobias Schwarz

Zensur (Bild: Motaz Abuthiab [CC BY 2.0], via Flickr)

Im Mai 2014 urteilte der Europäische Gerichtshof, dass es ein "Recht auf Vergessen" geben würde und "unter bestimmten Umständen" Google Verweise auf Artikel aus den Suchergebnissen der eigenen Suchmaschine entfernen müsse. Wann genau blieb aber unklar und das Fehlen von Richtlinien führt zur Zeit zu Zensur-ähnlichen Versuchen der Imagepflege, auf Kosten der Pressefreiheit. Denn ohne Suchmaschinen verschwinden Informationen im digitalen Nirgendwo. Und Google ist nicht allein von dem Urteil betroffen.

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Jakob SteinschadenLeistungsschutzrecht: Google soll zahlen, Facebook nicht

Die Content-Snippets, für die Suchmaschinen durch das Leistungsschutzrecht für Presseverlage zahlen sollen, werden von Online-Medien gratis bei Social-Media-Diensten verbreitet. // von Jakob Steinschaden

Leistungsschutzrecht (Bild: Digitale Gesellschaft [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Während die Verlagshäuser gerade versuchen, vor Gericht Geld von Google zu erstreiten, schlittern sie bereits in die nächste Abhängigkeit, die teuer werden könnte: Nachrichtenseiten verbreiten genau jenen Content, für den Suchmaschinen zahlen sollen, kostenlos über Facebook oder Twitter und beschäftigen dafür oft sogar eigene Social-Media-Manager. Die Gefahr: Genauso wie Google werden diese Social-Media-Dienste mit den Verlagen um die Online-Werbegelder rittern.

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