Adblocker, Content Marketing, Big Data – alles Symptome der neuen vernetzten Mitmachkultur. Etablierte Medienhäuser mit der alten Denke werden sich ganz warm anziehen müssen. Der Versuch eines Überblicks über die Zukunft der Medien und ihrer ökonomischen Grundlage.
![Time Square (Bild: Sracer357 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/05/Time-Square-Bild-Sracer357-CC-BY-SA-3.0-via-Wikimedia-Commons.jpg)
Die große Kampagne gegen Adblocker, also Menschen, die Werbung auf Onlinepublikationen per Software automatisch ausblenden weil es sie schlichtweg nervt, war am Ende wohl eher eine Kampagne für das Ausblenden von Werbung, weil es mehr oder weniger dezent einem breitem Publikum vermittelt hat, dass es diese Möglichkeit überhaupt gibt. Jetzt kann man sich darüber lustig machen, oder sich über die Verlage und generell über Werbung echauffieren, man kann aber auch mal versuchen zu verstehen, was da gerade im Umbruch ist und warum sich in letzter Zeit immer wieder solches Verhalten der Verzweiflung anhäufen. Um das zu verstehen muss man zunächst einmal verstehen was das Internet da kulturell eigentlich auf den Kopf gestellt hat.
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Vergangene Woche präsentierte das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation erste Zwischenergebnisse einer internationalen Studie über emotionale Bindung zu ″Digitalen Dingen″. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Metadaten und individuelle Verknüpfungen für die emotionale Bindung an eigene digitale Inhalte relevant sind.
![Server (Bild: Ciprian Popescu [CC BY-SA], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/05/Server-Bild-Ciprian-Popescu-CC-BY-SA-via-Flickr.jpg)
Ein internationales Forschungsteam untersuchte für die Studie 48 jungen Erwachsene in den USA, Südkorea und Spanien im Alter zwischen 25 und 35 Jahren. Dr. John Zimmerman von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh und Heather Moore von Vodafone Group Research & Development stellten die Studie vor, die noch mehr Fragen an und über unsere Gesellschaft aufwirft. Werden wir unseren Ebook-Reader bald genauso wertschätzen wie unser liebstes Kinderbuch? Welche Rollen werden Metadaten in Zukunft haben und wollen wir das überhaupt?
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Es gibt tausende Blogs in Deutschland. Doch leider steht die Vernetzung untereinander hierzulande noch lange nicht so gut wie sie es etwa in Amerika tut. Dort ist das Miteinander viel stärker ausgeprägt, in Deutschland steht häufig noch der Konkurrenzkampf im Vordergrund - wenn auch nur unbewusst.

Jedenfalls ist die Idee einer funktionierenden Blogosphäre nach wie vor ein erstrebenswertes Ziel, die Fortschritte in der jüngsten Vergangenheit sind nicht zu leugnen und man sieht an dem ein oder anderen Beispiel, dass auch Blogs eine für Missstände in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gefährliche Eigendynamik entwickeln können. Das gepaart mit der Viralität über die sozialen Netzwerke kann große Macht bedeuten.
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Sascha Lobo sagt, die Netzbewegung muss Angela Merkel überzeugen. Denn: Auch in den nächsten vier Jahren sei mit der Kanzlerin zu rechnen.
![YouTube-Stars (Bild: Tony Sojka I re:publica 2013 [CC BY 2.0], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/05/YouTube-Stars-Bild-Tony-Sojka-I-republica-2013-CC-BY-2.0-via-Flickr.jpg.jpg)
„Spiegel Online“-Autor Sascha Lobo hat sich schweren Herzens mit dem Begriff der Netzgemeinde angefreundet. Es sei wie mit einem dreibeinigen blinden Hund: Irgendwann hat man sich daran gewöhnt. Er beschäftigte sich in seinem knapp einstündigen Überraschungsvortrag auf der Berliner Blogger-Konferenz republica mit dem selbst gegebenen Auftrag.
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Heute endet die Digitalkonferenz re:publica und auch in diesem Jahr erwartet die Besucher ein riesiges Programm. Wir sagen euch, was ihr am dritten Tag nicht verpassen dürft.

Aus den über 450 Sprecherinnen und Sprechern, 263 Vorträgen, Diskussionen und Workshops, verteilt auf 11 Bühnen, haben wir für euch die heutigen Höhepunkt der Sessions aus dem Bereich ″Business & Innovation″ heraus gesucht. Am dritten Tag stehen die Themen Offenheit und Crowd im Mittelpunkt des Geschehens.
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Gestern begann die Digitalkonferenz re:publica und auch in diesem Jahr erwartet die Besucher ein riesiges Programm. Wir sagen euch, was ihr am zweiten Tag nicht verpassen dürft.

Aus den über 450 Sprecherinnen und Sprechern, 263 Vorträgen, Diskussionen und Workshops, verteilt auf 11 Bühnen, haben wir für euch die heutigen Höhepunkt der Sessions aus dem Bereich ″Business & Innovation″ heraus gesucht. Am zweiten Tag stehen das Thema Mobilität und Digitalisierung im Mittelpunkt des Geschehens.
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Heute beginnt die Digitalkonferenz re:publica und auch in diesem Jahr erwartet die Besucher ein riesiges Programm. Wir sagen euch, was ihr am ersten Tag nicht verpassen dürft.

Aus den über 450 Sprecherinnen und Sprechern, 263 Vorträgen, Diskussionen und Workshops, verteilt auf 11 Bühnen, haben wir für euch die heutigen Höhepunkt der Sessions aus dem Bereich ″Business & Innovation″ heraus gesucht. Am ersten Tag stehen das Thema Innovation und Kapitalismus im Mittelpunkt des Geschehens.
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Heute beginnt in Berlin die siebte re:publica. Die seit 2007 jährlich stattfindende Bloggerkonferenz dokumentiert nicht nur den Wandel der gesellschaftlichen Sicht auf Internet-basierte Kommunikation.
![Stühle (Bild: Alexander Svensson [CC BY 2.0], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/05/Stühle-Bild-Alexander-Svensson-CC-BY-2.0-via-Flickr.jpg)
Die rasant wachsende Bedeutung der Veranstaltung zeugt auch vom Orientierungsbedarf der Öffentlichkeit bei der Bewertung digitaler Innovationen und neu entstandener Beteiligungsformen. Doch welche Möglichkeiten haben Bürgerinnen und Bürger, das politische und gesellschaftliche Leben mitzugestalten? Wer sich einen Überblick über das Web 2.0 und die dadurch entstandenen gesellschaftlichen und medialen Entwicklungen verschaffen will, kommt an der re:publica nicht vorbei.
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Schon seit Längerem wollte Julian Dziki über das semantische Web schreiben, weil er sich damit in seiner Magisterarbeit befasst hat. Jetzt hat er es getan, aber Obacht: Das wird kompliziert, aber es lohnt sich!
![Internet-HTTP (Bild: Rock1997 [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/05/Internet-HTTP-Bild-Rock1997-CC-BY-SA-3.0-via-Wikimedia-Commons.jpg)
Tim Berners-Lee, der Erfinder des Internets und von HTML, verfasste im Jahr 2001 im Scientific American den wegweisenden Artikel ‚The Semantic Web‘, in dem er seine Vision vom Internet der Zukunft skizzierte. 80 % der weltweit verfügbaren Information liegt in unstrukturierter Form vor. Für Menschen haben (zumindest die meisten) Texte eine Bedeutung, für Computer aber nicht. Tim Berners-Lee forderte in seinem Artikel, dass wir Menschen das Internet um die Ebene der Bedeutung (=Semantik) erweitern müssten. Er skizzierte sogenannte Suchagenten, die weit mehr leisten könnten als heutige Suchmaschinen. [Mehr]
st_ry ist eine Video-Dokumentation im Netz. Produziert von professionellen Fernsehmachern, mitbestimmt und finanziert von der Crowd - also von Fans, Zuschauern, Unterstützern.

Thema der ersten Doku-Reihe ist “Ich will meine Daten zurück” - unser alltäglicher Umgang mit Datenschutz und Privacy und unsere Angst vor “Datenkraken”. Was weiß Facebook, was weiß Payback, was wissen Schufa und Einwohnermeldeamt von uns? Reporter Daniel Bröckerhoff macht sich über 6 Monate auf die Suche nach Antworten.
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Unser Kolumnist Nico Lumma hat zum 1. Mai einen Artikel über die Rolle der Digitalisierung der Arbeit geschrieben. Der Autor und Informatiker Joachim Schlosser hat diesen Artikel als Anlass genommen, auch über diese Entwicklung nachzudenken:
![Computer-Arbeitsplätze (Bild: Vancouver Film School [CC BY 2.0], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/05/Computer-Arbeitsplätze-Bild-Vancouver-Film-School-CC-BY-2.0-via-Flickr.jpg)
Wir befinden uns mitten in einer Zeit des Umbruchs, in der Zeit der Digitalisierung des Lebens. Nico hat in seinem Artikel zum Ersten Mai »Die Rolle des Menschen bei der Digitalisierung der Arbeit« einen Anstoß für mich geliefert, über Entwicklung im Besonderen zu schreiben. Am ersten Mai wird der Arbeiterbewegung gedacht, die 1856 in Australien und 1886 in den USA mit Massenprotesten für bessere Arbeitsbedingungen demonstrierten. Damals waren die Fronten und Forderungen relativ klar: Kürzere Arbeitszeiten und bessere Bezahlung. Dies als Mission gaben sich später ganze Parteien als Programm.
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In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie.

Der große Aufreger der vergangenen Woche war die Ankündigung der Telekom, nicht nur ihre Flatrates künftig mit einer Volumenbeschränkung zu versehen, sondern auch noch ihre eigenen Dienste gegenüber Diensten der Konkurrenz zu bevorzugen. Argumentativ wollte die Telekom die Aufregung dadurch begrenzen, dass sie a) darauf verwies, dass derzeit nur 3% der Telekom-Kunden die Schwelle von 75 Gigabyte erreichen würden, die zur Drosselung führen würde, und dass b) die Regelung erst ab 2016 eingeführt werden würde.
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Die letzten zwei Tage waren die Netzpiloten auf der NEXT13 und haben neben Google Glass und den neuesten Digitaltrends viele interessante Eindrücke mitgenommen.

Die Trendkonferenz der Digitalwirtschaft, NEXT Berlin, geht nach zwei erfolgreichen Eventtagen zu Ende. Gäste aus der ganzen Welt nahmen an der Veranstaltung im Berliner Congress Center teil. Höhepunkte waren die Präsentation des Google Glass durch Techblogger Robert Scoble, die Rede von Barack Obamas Digitalkampagnenchef Harper Reed, der Auftritt von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, sowie die Wahl des besten europäischen Start-ups.
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Politischer Ehrengast auf der NEXT 2013 Berlin war Peer Steinbrück. Der SPD-Kanzlerkandidat sprach vor Startups über die digitale Zukunft in Deutschland.

Rund einem Monat nachdem die SPD mitgeholfen hat, dass Innovation behindernde Leistungsschutzrecht für Presseverlage gesetzlich zu verankern, sprach der Kanzlerkandidat der SPD auf der Technologiekonferenz NEXT. Dabei betonte er vor der kreativen Zukunft des Landes vor allem seinen (politischen) Pragmatismus.
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Die erste Panel-Diskussion auf der NEXT13 suchten nach erfolgreichen Strategien auf den digitalen Wandel, fand aber nur wenig innovative Player der alten Garde.

Nach der Eröffnungsrede von SinnerSchrader-CEO Matthias Schrader und der EU-Kommissarin Neelie Kroes, sowie einem Input-Vortrag der Zukunftsforscherin Marina Gorbis vom kalifornischen Institute for the Future, redeten in der ersten Panel-Diskussion der NEXT 2013 Stanton Sugarman (Gruner + Jahr), Peter Rampling (Telefónica) und Matthias Schmidt-Pfitzner (Deutsche Telekom AG) über Strategien globaler Player auf den digitalen Wandel. Das gerade mit Vertretern von zwei Providern und einem Presseverlag an sich wenig erfolgreiche Beispiele für Unternehmen, die auf den digitalen Wandel erfolgreich reagieren, gefunden wurden, zeigte schnell die Diskussion.
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