Lukas MenzelDie Trends des Monats – November

Gemeinsam mit der Standortinitiatve der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, präsentieren wir euch ausgewählte Trends des Monats. // von Lukas Menzel

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Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es ein neues, innovatives Medienprojekt, ein praktisches Gadget oder ein neues digitales Geschäftsmodell. Wir stellen euch dieses Mal ein Bitcoin-WIFI System, die interaktive Radioshow Crowdstory, das neue Crowdsourcing Projekt der New York Times, Madision, das werbefreie, digitale Magazin Latterly und das soziale Netzwerk Tsu vor.

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Dr. Erik Meyer#Mauerfall: Geschichte digital (nach-)erzählen

Vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer. Auch im Netz bringt dieses Jubiläum diverse Formate kommemorativer Kommunikation hervor. // von Erik Meyer

Brandenburger Tor (Bild: Harald Hoyer [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Während in Berlin die Mauer in einer Aktion als Lichtgrenze wieder sichtbar gemacht wird, scheitert das ZDF beim spielerischen Versuch, genügend Nutzer für einen virtuellen Mauerfall im Netz zu mobilisieren. Interessante Inhalte liefern Formate, die das historische Geschehen im Echtzeitmodus vergegenwärtigen.

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Felicitas Hackmann#Deutschland25 – Google porträtiert die Generation Mauerfall

Viele greifen diese Tage das Thema Mauerfall auf und erinnern an den Tag, der Deutschland wiedervereinte. Google versucht aufzuzeigen, was die Generation, die um diese Zeit geboren wurde, heute bewegt und wie sie Probleme löst. // von Felicitas Hackmann

deutschland25 – Google erinnert an den Mauerfall in Berlin (Bild: Raphaël Thiémard [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Vor 25 Jahren ist die Mauer gefallen und das wird dieses Wochenende in Berlin ausgiebig zelebriert. Hauptattraktion ist eine Lichtinstallation, die entlang der ehemaligen Strecke der Mauer, die Berlin teilte, aufgestellt wurde. Viele Medien schauen zurück, publizieren Texte über das Leben in der DDR und die Flucht oder veröffentlichen Studien um zu debattieren, ob Deutschland innerlich immer noch gespalten ist.

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Prof. Dr. Dr. Ayad Al-AniCrowd Union: Gewerkschaften als Plattform

Die Digitalisierung der Arbeitswelt stellt auch traditionelle Organisationsformen wie Gewerkschaften in Frage. // von Prof. Dr. Dr. Ayad Al-Ani

Mobile Worker (Bild: junpinzon, via PicsaStock)

Erstaunlicherweise werden die Effekte der Digitalisierung bislang vor allem aus Unternehmenssicht betrachtet. Dabei beeinflussen soziale Medien auch die Art und Weise, wie wir uns zusammenschließen und so politische Meinungen und Interessen kundtun und auch politische Issues lösen werden. Die neuen digitalen Mechanismen der politischen Organisation folgen dabei den generellen Prinzipien der Netz-Kollaboration: Individuen identifizieren ihre Aufgaben und steuern ihren Arbeitseinsatz selbstständig. Und sie agieren vor allem auch gemeinsam mit anderen handlungsorientiert - im Sinne des Paradigmas "To resist is to create".

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Gunnar SohnManagement by Internet ist keine Utopie

Schwarz-Weiß-Denken hilft bei der digitalen Transformation nicht weiter. Das beweist ein kleiner US-amerikanischer Autohersteller. // von Gunnar Sohn

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Vernetzung statt Hierarchie, Agilität statt lange Planung – Digitalisierung, Internet und soziale Netzwerke erfordern neue Führungsprinzipien, so die zentrale These des neuen Buchs „Management by Internet“ von Willms Buhse.

Die Technik stehe dabei gar nicht im Vordergrund. Viel wichtiger seien Änderungen jener Mentalitäten und Organisationsformen, die den Arbeitsalltag der meisten Menschen in Deutschland prägen. "Zentral gelenkte, hierarchische Organisationen sind in ihrer starren Verfasstheit kaum in der Lage, angemessen auf Veränderungen zu reagieren. Es geht darum, Unternehmen agiler zu machen, ihnen Freiraum für selbst organisiertes Arbeiten zu schaffen", erläutert der Enterprise-2.0-Experte.

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Daniel KuhnSpotify laufen die Künstler weg – allen voran Taylor Swift

Taylor Swift ist nicht die erste Künstlerin, die ihre Musik komplett aus dem Spotify-Katalog hat entfernen lassen und sie wird sicher auch nicht die letzte sein. // von Daniel Kuhn

Taylor Swift verlässt Spotify (Bild: Eva Rinaldi [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Taylor Swift war mir persönlich bis vor kurzem überhaupt kein Begriff. Aber das ist das ja kein Maßstab, wie ihre Millionen Fans weltweit deutlich zeigen. Die werden allerdings wenig Erfolg haben, wenn sie bei Spotify nach dem neuen Album der Künstlerin suchen, da sie sich weigert es dort zu veröffentlichen. Auch ihre restliche Musik hat sie vom Streaming-Dienst entfernen lassen und es damit vielen anderen Künstlern, wie Thom Yorke, den Black Keys oder David Byrne nachgetan. Zudem könnten ihrem Beispiel viele Künstler folgen – dass Spotify darüber nicht erfreut ist, überrascht dabei nicht.

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Merle Miller“Durchgedreht mit…” – Gina Schad über ihr Crowdfunding-Projekt

Bereits seit Ende August läuft das neue Interview-Projekt "Durchgedreht mit…" unserer Autorin Gina Schad, das mittels Crowdfunding finanziert werden soll und unter anderem Künstler zu einem unverfälschten Gespräch einlädt. // von Merle Miller

Image by José Luis Cortés González

Zusammen mit soilfilms und Carta.info ist Netzpiloten.de Kooperationspartner des Projekts “Durchgedreht mit…” von Gina Schad. Bereits fünf Folgen der Video-Interviewreihe wurden veröffentlicht und können auch auf Netzpiloten.de angeschaut werden. Hinter dem Projekt steckt medienfische, welches Gina Schad als studentisches Projektmodul an der Humboldt-Universität Berlin gestartet hatte, und die Videos werden von der Produktionsfirma Soilfilms fertiggestellt – also ein besonderes Teamprojekt, das nun auf Crowdfunding angewiesen ist, um die erste Staffel zu Ende drehen zu können. In einem ebenso unverfälschten Gespräch verrät uns Gina, welche Themen in den Video-Interviews angesprochen werden, wie die Idee zu der Webserie entstanden ist und was sie von anderen unterscheidet.

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Julian HeckSobooks: Die Verschmelzung von Buch und Internet

Sascha Lobo und Christoph Kappes haben auf der Frankfurter Buchmesse ihre Bücher-Plattform "Sobooks" gelauncht. Über die Hintergründe und ihre Ziele sprach Sascha Lobo mit uns im Interview. // von Julian Heck

Sascha Lobo im Interview auf der Frankfurter Buchmesse (Bild: Julian Heck)

eBooks und Selfpublishing – das waren die Trendthemen der Frankfurter Buchmesse, die in den letzten Tagen in Frankfurt stattfand. Geht es nach Sascha Lobo und Christoph Kappes, sind Social Books das Trendthema des Buchmesse 2015. Die beiden haben am Freitag ihre Plattform "Sobooks" - die Abkürzung für Social Books – gelauncht. Dort verkaufen sie Bücher, die im Browser oder in der Sobooks-App gelesen und direkt im Buch kommentiert werden können. Wie das funktioniert, welchen Mehrwert das hat und was wir von Sobooks in der nächsten Zeit erwarten können, das hat Sascha Lobo im Gespräch mit Julian Heck verraten.

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Felicitas HackmannMade in Germany: Die Video-Chat-App Vive

Das deutsche Startup Vive baut eine neue Video-Chat-Community, die Leute mit ähnlichen Interessen verbindet. // von Felicitas Hackmann

Vive – ein Startup aus Hannover

Vive war diese Woche in der Presse, weil das Hannoveraner Startup 1,5 Millionen Euro Seedinvestment eingesammelt hat. Wer bei der Video-Chat-Community an ChatRoulette denkt, irrt. Ja, man spricht mit Fremden, aber: Nein, man wählt nicht automatisch Fremde an, sondern sucht nach Leuten, die einen interessieren. Also wie Tinder? Auch nicht. Denn es soll gerade nicht um Dating gehen. Hier kommt der Testbericht.

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Lukas MenzelYouTube: Die “Tagesthemen” für Jugendliche

Die Jugend schaut Nachrichten nicht mehr im Fernsehen, sondern auf YouTube. Dort präsentieren Nachrichtenmacher wie LeFloid und Was geht Ab!? den Jugendlichen die neuesten Informationen so, wie diese sie haben wollen. // von Lukas Menzel

lefloid

Nicht Caren Miosga, Claus Kleber oder Thomas Roth, sondern LeFloid, Fräulein Chaos oder theClavinover heißen die Nachrichtenmacher für viele Jugendliche. Auf der Online-Videoplattform YouTube versammeln sie das junge Publikum und versorgen die 16 bis 24 Jährigen tagtäglich mit den neuesten Nachrichten. Alleine zwei Millionen Abonnenten kann der bekannteste deutsche Newsmoderator im Netz, LeFloid, vorweisen und erreicht mit seinem Newsformat LeNews nicht selten mehr als eine Million Zuschauer. Damit gehört der Berliner und Preisträger des Grimme Online Awards zu den erfolgreichsten YouTubern in Deutschland und erreicht mit seinen LeNews die Jugendlichen wie keine zweite Nachrichtensendung.

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Lars SobirajccMixter startet Crowdfunding-Kampagne

Die Betreiber der Musik-Community ccMixter.org haben eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Eine der beliebtesten Quellen für Open Source Musik will ihre technische Ausstattung künftig auf professionellere Beine stellen. // von Lars Sobiraj

ccmixter – freie Musik dank Creative Commons

Von dort können mehr als 6.000 Samples, 3.000 A capellas, über 15.000 Remixes und diverse Podcasts heruntergeladen werden. Alle angebotenen Werke werden unter einer Creative Commons Lizenz angeboten und dürfen in eigenen Musikstücken weiterverwendet werden. Die Webseite gibt es schon rund zehn Jahre. Das Portal wurde von der gemeinnützigen Organisation Creative Commons eröffnet. Der neue Eigentümer, die Firma ArtisTech Media, verlangt keine Gebühren und lässt auch keine Online-Werbung anzeigen. Um die Technik auf einen aktuellen Stand zu bringen, hat man kürzlich eine eigene Crowdfunding-Kampagne gestartet.

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Merle MillerPixelprojekt_Ruhrgebiet: Interview mit Peter Liedtke

Das Fotografen-Projekt "Pixelprojekt_Ruhrgebiet" versteht sich als digitale Sammlung von fotografischen Positionen als regionales Gedächtnis. // von Merle Miller

Peter Liedtke (Foto: Harald Hoffmann)

"Pixelprojekt_Ruhrgebiet" wurde im Jahr 2003 von zunächst 27 Fotografinnen und Fotografen der Agentur “Magnum” gegründet. Als unabhängiges Projekt nimmt es dabei die regionalen Entwicklungen jenseits des Mainstreams und der Großveranstaltungen wahr. Jedes Jahr können interessierte Fotografen ihre Werke einreichen und nach einem Auswahlverfahren an diesem großen Projekt teilnehmen. Zudem finden immer wieder Ausstellungen der Neuaufnahmen stat. Aktuell können diese im Wissenschaftspark Gelsenkirchen noch bis zum 8. November 2014 angeschaut werden. Mit Peter Liedtke sprachen wir ausführlich über das "Pixelprojekt_Ruhrgebiet".

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Björn RohlesDigitaler Minimalismus

Minimalismus als Lebenseinstellung versucht, durch Verzicht auf Besitz persönliches Glück zu finden. Welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei? // von Björn Rohles

[caption id="attachment_58479" align="aligncenter" width="650"]Digtaler Minimalismus (Image: apid – picsastock.com) Image: apid – via picsastock.com[/caption]

"Mein ganzes Hab und Gut passt in einen Rucksack" – mit diesen Worten war vor einigen Wochen ein interessantes Interview mit einem Minimalisten hier bei den Netzpiloten betitelt. Das Zitat stammt von Thomas Schranz, und er ist nicht alleine: Sebastian Küpers besitzt nach eigenen Angaben seit letztem Jahr weniger als 100 Gegenstände, und die Zahl deutschsprachiger Blogs zum Thema steigt. Hinter dem Verzicht auf Besitz steckt jedoch mehr: die Suche nach persönlichem Glück, durch und mit der Digitalisierung.

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Lukas MenzelNewsgames? Marcus Bösch über Spiele im Journalismus

Marcus Bösch möchte spielend Journalismus machen. Klingt nach uns, weshalb wir uns mal mit ihm über Newsgames unterhalten mussten. // von Lukas Menzel

Newsgame-Pioneer Marcus Bösch

Da dürfte auch die New York Times erstaunt gewesen sein, als sie feststellte, dass die erfolgreichste Geschichte im Jahr 2013 gar kein Artikel, sondern ein Newsgame war. Nur elf Tage brauchte das interaktive Quiz über Dialekte namens "How Y’all, Youse, and You Guys Talk.”, um zur meistgeschautesten Geschichte der New York Times im Jahr 2013 zu werden. Damit zeigte das Quiz eindrucksvoll, welches Potenzial in Spielen mit journalistischen Inhalten schlummert. Im Gespräch mit dem deutschen Newsgames-Pionier Markus Bösch haben wir uns über das Besondere an Newsgames, die Zukunft dieser und den Newsgames Hackathon unterhalten.

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Katharina GroßeDigitalisierung der Sprache: Thesaurus-Tage und Nasensmileys

Um das Potential der Digitalisierung voll auszuschöpfen, müssen wir lernen, Sprachblasen zu überwinden und Wortbarrieren abzubauen. // von Katharina Große

Word Nerd (Bild: Ryan Hyde [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Lässt das Internet unsere Sprache verkümmern oder erweitert der permanente Stilwechsel unsere Wortgewandtheit? Skeptiker beschreien die linguistische Verflachung, Optimisten die Entstehung einer Weltsprache. Doch trotz globaler Verständigung dank Emojis tendieren wir dazu, Sprachbarrieren zwischen verschiedenen Gruppen zu schaffen. Um diese überwinden zu können, müssen wir uns mit unserer Art zu sprechen und zu schreiben auseinandersetzen.

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