Lukas MenzelVon YouTube in die Buchhandlung: YouTuber werden Autoren

Viele YouTuber versuchen auch über Googles Plattform Video-Plattform YouTube hinaus tätig zu werden und sich kreativ auszutoben. So haben nicht wenige Videocreator eigene Bücher geschrieben. // von Lukas Menzel

Sami Slimani mit seinem Buch, das Slimani Prinzip (Bild: Sami Slimani/Screenshot)

Von YouTube in die Buchhandlung. Von einem typischen Online- zu einem klassischen Offlinemedium. Vom Videomacher zum Buchautor. Diese Schritte haben bereits einige YouTuber gewagt – mit Erfolg. Neben ihren Videos haben bekannte YouTube-Persönlichkeiten wie Y-Titty, Sami Slimani oder die britische YouTuberin Zoe Sugg eigene Bücher geschrieben, die sogar die Bestsellerlisten erklimmen. Oft verkaufen sich die Bücher der YouTuber tausendfach und führen bei Lesungen zu vollen Buchhandlungen.

[Mehr]


Joseph LichtermanWie BuzzFeed erfolgreich eine neue Zielgruppe erreicht hat

BuzzFeed hat seine lateinamerikanische Anhängerschaft auf altmodische Weise vergrößert: mit Content. // von Joseph Lichterman

BuzzFeed Latino Tag (Bild: Screenshot, via BuzzFeed)

Es ist in den meisten Fällen nicht einfach eine neue Zielgruppe zu erreichen, vor allem wenn sie bisher kaum beachtet wurde. Das Medienportal BuzzFeed hat sich zur Aufgabe gemacht, seine lateinamerikanische Leserschaft zu vergrößern und war damit erfolgreich. Dabei verzichtete das Unternehmen auf aufwändige Marketing-Aktionen und konzentrierte sich einfach darauf Inhalte zu veröffentlichen, die die Interessen der neuen Zielgruppe widerspiegeln. Dabei stellte sich heraus, wie wichtig die Vielfältigkeit innerhalb des Redaktion ist, um das thematische Spektrum des Medienportals zu verbreitern.

[Mehr]


Lukas MenzelDie öffentlich-rechtlichen Sender wagen sich auf YouTube

ARD und ZDF wagen sich auf YouTube. Ein nötiger Schritt, wenn die Öffentlich-Rechtlichen die jungen Zuschauer nicht verlieren möchten. // von Lukas Menzel

ARD und ZDF wagen sich ins Internet (Bild: mojzagrebinfo [CCo], via pixabay)

Mit einem Altersdurchschnitt von 59 Jahren in der ARD und 60 Jahren im ZDF (Quelle: Statista), sind die beiden Sender weit davon entfernt für die jungen Zuschauer attraktiv zu werden. Ein Großteil des Programms, so scheint es angesichts des hohen Altersdurchschnitts der Zuschauer, scheint einfach nicht attraktiv genug für das jüngere Publikum zu sein. Nun möchten die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten dem entgegen wirken und dort Inhalte publizieren, wo sich die jungen Leute aufhalten – im Internet auf YouTube.

[Mehr]


Angela GruberSlipnote-App: Meme-Kultur im Messenger

Slipnote will die Meme-Kultur in den Messenger holen. Die App aus Israel soll Angeboten wie WhatsApp, Snapchat und Yo Konkurrenz machen, hoffen die Entwickler. // von Angela Gruber

slipnote_cats (Bild: Paul Curran/Slipnote)

Angefangen hat alles mit einem Büroscherz: Eigentlich arbeiteten die Entwickler von Slipnote an einer anderen App. Aber die Photoshop-Montagen, die sie sich gegenseitig in den Pausen zuschickten, fanden sie dann doch viel interessanter. Mit der Slipnote-App können jetzt auch Nutzer, die keine Photoshop-Cracks sind, in ein paar Sekunden Fotocollagen basteln und verschicken. Wie lustig das ist, hängt vom Humor der Nutzer ab. Aber die Entwickler hoffen, an den Erfolg einer anderen israelischen Kommunikationsapp anknüpfen zu können.

[Mehr]


Lukas MenzelDie Trends des Monats – Februar

Gemeinsam mit der Standortinitiatve der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. // von Lukas Menzel

technik (Bild: bildpixel)

Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal die Googles Virtual Reality-Brille Cardboard, den ersten Virtual Reality-Nachrichtenbeitrag, das "Bezahl was du möchtest"-Experiment, Emergent und die Roboter-Journalismus-Software Quill vor.

[Mehr]


Dr. Erik MeyerNewsletter: Zwischen Archiv und seriellem Storytelling

Sind Newsletter eine Geheimwaffe gegen die Informationsflut? Zwei journalistische Influencer und ihre Direct-Mailings im Vergleich. // von Dr. Erik Meyer

Mail Icon (Bild: Digitpedia Com [CC BY 2.0], via Flickr)

Vor dem Hintergrund des Siegeszugs sozialer Medien und Messenger-Dienste wird seit einiger Zeit der Tod der E-Mail diskutiert. Zumindest bemühen sich die Nutzer eifrig darum, ihre Inbox mit diversen Strategien und Tools schneller zu leeren, als der digitale Postbote neue Briefe bringt. Ungeachtet dessen bleibt das Format des Newsletters beliebt. Nun ist auch der Journalist Dirk von Gehlen mit einer regelmäßigen Aussendung am Start. Und zum Vergleich wird hier ein Blick auf das ganz anders gestrickte Angebot seines amerikanischen Kollegen Alexis Madrigal geworfen.

[Mehr]


Dr. Erik MeyerHeute vor 70 Jahren: Historiker twittern Kriegsende

Zum Jahrestag der Befreiung des KZs Auschwitz startete das Twistory-Projekt "Heute vor 70 Jahren". Entstehen soll eine crossmediale Alltagsgeschichte. // von Dr. Erik Meyer

Von Bomben zerstörtes Magdeburg (Bundesarchiv, Bild 183-14025-0001 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons)

Das Twitter-Profil @9nov38, unter dem die nationalsozialistischen Novemberpogrome nacherzählt wurden, bekam 2013 einige Resonanz. Nun geht es unter dem allgemeinen Namen @digitalpast weiter: Bis zum Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai werden einige Aspekte des historischen Geschehens 70 Jahre später jeweils in weniger als 140 Zeichen wiedergeben. Die Perspektive dieses historischen Echtzeitformats reflektiert der Titel des dazu erscheinenden Begleitbuchs: "Als der Krieg nach Hause kam". Darin fokussiert Moritz Hoffmann die letzten Monate des deutschen Kriegsalltags als Kontext der Tweets.

[Mehr]


Anja C. WagnerMOOC: Der deutsche Diplom-Ingenieur

In seinem ersten MOOC präsentiert sich der deutsche Diplom-Ingenieur als eine etwas in die Jahre gekommene Marke auf der Suche nach Modernität. // von Anja C. Wagner

Old Lecture Hall (Bild: Alan Levine [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Letzthin stolperte ich zufällig über den MOOC der TU9. TU9 ist ein Zusammenschluss der neun deutschen, technischen Universitäten, die das Ziel verfolgen, das deutsche Ingenieurwesen gemeinsam zu repräsentieren. MOOC steht für "Massive Open Online Course". Nun gut, dachte ich, als ich vom TU9-MOOC Kenntnis erlangte. Schauen wir doch mal, wie deutsche, technische Universitäten sich der Welt präsentieren und sich moderne Ausbildung denken.

[Mehr]


Walter GröbchenLeben in der Nische

Die Schallplatte feiert ein Comeback. Aber hat sie eine wirkliche, ernsthafte Zukunftschance? // von Walter Gröbchen

Gelingt der Schallplatte ein Comeback (Bild: Andree Kröger [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Glaubenskriege sind gerade sehr in Mode. Gottseidank (sic!) gibt es auch solche, die nicht ganz ernst zu nehmender, sondern eher unterhaltsamer Natur sind – wiewohl sie bisweilen in punkto Verbissenheit ihren gewaltsamen Artgenossen kaum nachstehen. Einer dieser lässlichen Glaubenskriege tobt seit jeher im Lager jener, die auf gutes Hören Wert legen – also im HiFi- und High End-Bereich. Und zwar zwischen der Analog- und der Digitalfraktion. Man dachte ja, dieser Konflikt wäre längst entschieden. Zugunsten der moderneren, bequemeren Technologie, die nur mehr Nullen und Einsen kennt.

[Mehr]


Tobias SchwarzInterview mit Sebastian Matkey über buchmesse:blogger

Mit dem Projekt "buchmesse:blogger" schafft die Leipziger Buchmesse einen Raum für Blogger und bindet sie noch stärker ein. // von Tobias Schwarz

Sebastian Matkey

Mitte März findet wieder die Leipziger Buchmesse statt und in diesem Jahr werden besonders die Literatur- und Buchblogger in die traditionsreiche Messe eingebunden. Unter dem Projektnamen "buchmesse:blogger" wird es einen eigenen Raum für die Blogger geben, eine auf die zugeschnittene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und der Aufruf, den Preis der Leipziger Buchmesse als Bloggerpaten zu begleiten. Wir haben uns mit Sebastian Matkey vom Messeteam über diese neue Ausrichtung unterhalten.

[Mehr]


Jakob SteinschadenInternet in Kuba: In einem Land, das den Anschluss verloren hat

Der sozialistisch karibische Inselstaat scheint Lichtjahre entfernt vom globalen Netz. Unser Autor Jakob Steinschaden hat sich vor Ort angesehen, wie die Kubaner mit ihren stark eingeschränkten Netzzugängen leben und leiden. // von Jakob Steinschaden

Kuba_1_Jakob Steinschaden

Rum und Tabak gibt es für die kubanesische Bevölkerung in Hülle in Fülle - aber Internet? Für die Bewohner der karibischen Insel unter sozialistischem Regime ist das Netz meistens unnerreichbar und oft Luxus. Die Wege, die sie gehen, um online sein zu können, sind dabei oft abenteuerlich und manchmal illegal. Die Lockerungen des US-Embargos lassen derzeit viele hoffen, dass sich die Situation verbessert - denn vor allem die Jungen wollen nicht nur Facebook und WhatsApp verwenden, sondern sich in der globalen Digitalökonomie behaupten können. Eine Reportage aus einem Land, das den Anschluss verloren hat und endlich am globalen Netz mitpartizipieren will.

[Mehr]


Dan HunterWie das Urheberrecht und Geld der Kreativität schaden

Wie würde Ihrer Meinung nach ein Gesetz zur Förderung von Kreativ aussehen? Wie auch immer Ihre Antwort lauten würde, eins wäre klar: nicht wie das Urheberrecht. // von Professor Dr. Dan Hunter

Living Under Copyright (Bild: Christopher Dombres [CC BY 2.0], via Flickr)

Das ist doch schon ziemlich seltsam, oder? Urheberrecht sollte eigentlich ein Gesetz sein, das die Kreativität beflügelt. Das Problem ist aber, wie sich ziemlich bald herausstellt, dass die zentralen Merkmale des Urheberrechts dem gegenüberstehen, was die Kreativität eigentlich unterstützen sollte. Kreativität an sich ist eine knifflige Angelegenheit und schwierig zu verstehen und wir haben nur wenig Einblick darin, was den kreativen Funken anregt oder wieso manche Menschen kreativer sind als andere.

[Mehr]


Lukas MenzelDie Trends des Monats – Januar

Gemeinsam mit der Standortinitiatve der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. // von Lukas Menzel

mobile, iphone,

Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadget oder ein neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal das Crowdsourcing-Tool Hive, das "soziale" Netzwerk Plague, das Newsgame Refugee, Street Stories und die Nachrichten-Video-App Watchup vor.

[Mehr]


Lukas MenzelEin Blog fürs neue Jahr? Kein Problem!

Wie wäre es zum neuen Jahr einen Blog zu starten? Doch womit soll man anfangen? Wir stellen euch fünf Blogging-Plattformen vor. // von Lukas Menzel

blog

Wie oft hat man es sich nicht schon vorgenommen, einen eigenen Blog zu erstellen? Einfach mal schreiben worauf man Lust hat. Zum Beispiel über die Netzwelt, Food oder das letzte Urlaubserlebnis. Doch auch wenn viele es sich immer wieder vornehmen, endlich einen eigenen Blog zu starten, setzen es nur wenige in die Tat um. Grund genug sich zum Start in das neue Jahr, endlich aufzuraffen und einen eigenen Blog zu starten. Wir möchten euch hierbei helfen und stellen euch fünf Blogging-Plattformen vor.

[Mehr]


Stefan KrombachDas Geld liegt auf der Straße: HiddenCash in Frankfurt

Ein anonymer Spender versteckt Bargeld in der Stadt und verrät die Verstecke auf Twitter. Die moderne Schatzsuche aus den USA kommt jetzt auch in Deutschland an. // von Stefan Krombach

HiddenCash in Frankfurt (Bild: 401kcalculator [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Was zunächst irgendwie dubios klingt, läuft in Amerika seit einem guten halben Jahr. Im Mai Begann ein anonymer Spender, Umschläge mit Geld in San Francisco zu verstecken. Unter dem Twitter-Account @hiddencash gab er Hinweise auf die Verstecke. Alleine in den ersten zwei Monaten sollen so umgerechnet über 60.000 Euro den Besitzer gewechselt haben. Diese Mischung aus Zufalls-Geschenken und Schnitzeljagd hat nun eine Person aus Frankfurt aufgegriffen. Seit Heiligabend gibt es auch dort verstecktes Geld zu finden.

[Mehr]


[1][2][3][4][5][6][7][8]...[21][22][23]Ältere Beiträge