Gunnar SohnDas Potenzial von Google Hangout on Air

Umberto Eco und die Ästhetik des Live-Fernsehens: „Das Senden und Empfangen“ wird noch einmal neu definiert. // von Gunnar Sohn

On Air (Bild: ThomasWanhoff [CC BY 2.0], via Flickr)

Hangout on Air ist ein verkanntes Internetmedium: Schon der Name macht das Format in Deutschland nicht eben für den Alltagsgebrauch tauglich. Was steckt aber wirklich an Potenzial und Möglichkeiten im Medium für die TV-Autonomen? Was braucht es an Technik, Know-how und rechtlichen Voraussetzungen? [Mehr]


Gunnar SohnCanvas-Fingerprinting: Vorgehen gegen Werbetrick

Wie kann man gegen die immer maßlosere Werbung im Netz vorgehen? Ideen liefert ausgerechnet die Fernsehserie "Jackass". // von Gunnar Sohn.

Jackass (Bild: Gage Skidmore [CC BY 2.0], via Flickr)

Die Produzenten von Werbe-Spam ersinnen immer wieder neue Methoden, um uns mit ihren Dünnbrettbohrer-Botschaften im Netz auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Dazu zählt etwa das sogenannte "Canvas Fingerprinting". Es ist eine Methode, um Nutzer gegen ihren Willen heimlich aufzuspüren, wenn sie Websites wechseln. [Mehr]


Lars SobirajBoerse.bz: Piraten schießen sich selbst ab

Seit letzter Woche herrscht allseits Rätselraten, warum die Betreiber des größten illegalen Forums Boerse.bz derzeit eigenhändig für ihr vorzeitiges Ende sorgen. // von Lars Sobiraj

Download (Bild: Gerd Altmann [CC0], via pixabay)

Zwischen 8 und 10 Millionen Seitenzugriffe werden bei diesem illegalen Anbieter monatlich generiert, womit man mit der Internetpräsenz der Zeitschrift Stern auf gleicher Höhe liegt. Das sind Zahlen, über die sich die Betreiber seriöser Webseiten freuen würden. Doch die Börse beschäftigt auch Google. Zwischen 500 bis 1300 Suchergebnisse müssen wöchentlich im Auftrag der Rechteinhaber gelöscht werden, damit die Warez nicht mehr im Web auffindbar sind.

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Dirk von GehlenDigital-Skepsis: Echter Rauch ist besser als doofes Internet

In seinem Weblog philosophiert Dirk von Gehlen über die in Deutschland vorherrschende Digital-Skepsis, die es sogar auf die Außenwerbungsflächen geschafft hat. // von Dirk von Gehlen.

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Deutschlands Außenwerbungsflächen werden gerade für eine groß angelegte Kampagne zum Lob des Echten, Wahren und Schönen genutzt. Und das findet sich – daran lassen die unterschiedlichen Motive keinen Zweifel – ausschließlich im Analogen. Es handelt sich um Anzeigen, die darauf hinweisen, dass in diesem modernen “Facebook” auch das Wort “Buch” (Facebook) steckt oder in dem englischen “Wireless” auch das verbindende deutsche “Wir” (Wireless). Ausgedrückt wird dies durch eine schöne Spielerei, die ich erst durchs Digitale (nämlich in Blogs) kennelernte: die Durchstreichung. Wortteile werden durchgestrichen, sie sind so les- und auf schnellst mögliche Art auf eine zweite Ebene übertragbar. Wenn man bei der Freundeszahl 364 die ersten zwei Ziffern streicht, wird die Botschaft schnell klar: In einer Freundschaft zählt nicht die Anzahl, sondern die Intensität. [Mehr]


Nico LummaVon Kartoffelsalat und Servern

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie. Diesmal geht es um Crowdfunding. // von Nico Lumma

 Nico LummaDerzeit sammelt Zack Danger Brown auf Kickstarter Geld ein, um Kartoffelsalat zu machen. Unterstützer können bereits ab 1$ bei dieser Kickstarter Kampagne dabei sein und als Belohnung für ihren Einsatz wird nicht nur ihr Name auf der Website genannt werden, sondern auch laut bei der Herstellung des Kartoffelsalats aufgesagt. Mittlerweile haben mehr als 4600 Leute ihre Unterstützung gezeigt und somit wurde bislang mehr als $57.000 für Kartoffelsalat eingesammelt. Wohlgemerkt nicht für Kartoffelsalat, der danach verpackt und verschickt wird, sondern der einfach nur angemacht wird. Eine Spaßaktion. Aber eine Spaßaktion, die deutlich macht, wie sehr im Mainstream eine Plattform wie Kickstarter mittlerweile angekommen ist und es ermöglicht, dass derartiger Blödsinn funktioniert. Das erinnert sehr an die Phase, als eBay nicht mehr neu war und plötzlich Spaß-Auktionen stattfanden. [Mehr]


Anna-Maria LandgrafByliner und das Problem mit Langform-Journalismus im Netz

Das in 2011 gegründete Startup Byliner steckt in der Krise. Ist Langform-Journalismus online nicht tragbar? // von Anna Maria Landgraf

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Byliner bietet den Nutzern ein großes Archiv an Publikationen von renommierten Printmedien wie The New Yorker, The Atlantic oder Outside und zudem noch einen eigenen Pool an originalen Arbeiten von externen Autoren. Die Idee war es, lange journalistische Texte online verfügbar zu machen – gut oder schlecht? Das Scheitern des Unternehmens stellt das nun in Frage.

Laut Laura Hazard Owen von Gigaom.com liegt das Problem bei den zu hohen Erwartungen auf User- und Autorenseite. Die Nutzer sind oft nicht bereit, Geld für Beiträge zu bezahlen – vor allem da es neben Byliner auch einige Seiten gibt, die ähnlichen Content teilweise kostenlos zur Verfügung stellen. Zwei Beispiele dafür sind Longreads und Pocket. Bei den Autoren wiederum ist die Enttäuschung groß, wenn nicht so viel Geld fließt wie erwartet. Tony Horwitz gehört zu der besagten Gruppe verärgerter Autoren. Auf New York Times Online beschrieb er seine negativen Erfahrungen mit Byliner detailliert. Aus seiner Sicht sei ein Grund, weshalb der Boom langsam verschwindet, der, dass die Menschen oft nicht bereit sind, Geld (auch wenn es nur kleine Beträge sind) für längere Geschichten zu zahlen:

"Online journalism pays little or nothing and demands round-the-clock feeds. Very few writers or outlets can chase long investigative stories. [...] One reason ‘Boom’ sank, I suspect, is that there aren’t many people willing to pay even $2.99 to read at length about a trek through the oil patch, no matter how much I sexed it up with cowboys and strippers."

Die Krise ist real: Byliner galt sonst als Liebling der literarischen Startup Szene, heute ist an Stelle der anfänglichen Euphorie Ernüchterung gewichen. In den letzten Wochen verließen unter anderem CEO John Tayman sowie Co-Gründer Mark Bryant die Firma.


Teaser & Image by Guido van Nipsen (CC BY-SA 2.0)



Thomas VorreyerDie Playlist zwischen Kuration und Code

Google erwirbt Songza und setzt beim Thema Kuration von Musik wieder auf den Faktor Mensch. // von Thomas Vorreyer

Playlist (Bild: Delwin Steven Campbell [CC BY 2.0], via Flickr)

Erst kaufte Apple spektakulär die Firma Beats Music, die neben Kopfhörern auch einen kuratierten Streamingdienst im Angebot hat. Jetzt erwarb Google Songza, einen Dienst, der Playlisten offeriert, zusammengestellt von Menschen, nicht Algorithmen. Damit steht Google nicht alleine da. Verändern sich unsere Hörgewohnheiten schon wieder? [Mehr]


Martin FuchsHamburg.de: Bloggen für ein paar Klicks

Das Hamburger Stadtportal hamburg.de hat Blogger-Relations für sich entdeckt. Seit dem 25. Juni bloggen bekannte Hamburger Blogger über die Hansestadt – als Honorar gibt es ein paar Klicks. // von Martin Fuchs

SoBloggtHamburg Teaser (Bild: Franziska Veh)

Hamburg entdeckt seine Blogger. Nachdem die ZEIT für ihren neuen Hamburg-Teil vor einigen Monaten bereits die umtriebigen Lokal-Blogger für sich entdeckt hat, nutzt jetzt auch die Webseite der Freien- und Hansestadt Hamburg die Kreativität der Bloggerszene, um Werbung für Hamburg zu machen. Honorar gibt’s dafür nicht. Dafür aber ab und an ein paar Klicks. Die Betreibergesellschaft von hamburg.de verdient hingegen mit Werbung bestens an den Texten der Blogger. Warum tun Blogger das?

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Jakob SteinschadenMedium: Schöner bloggen, aber mit Stolpersteinen

Die beiden Twitter-Mitgründer Evan Williams und Biz Stone haben mit Medium eine Blog-Plattform ins Netz gestellt, die in den letzten Monaten stark Fahrt aufgenommen hat. // von Jakob Steinschaden

Medium Teaser

Die Blogging-Plattform Medium wird auch im deutschsprachigen Raum zunehmend interessant für Netzschreiberlinge. Auf sehr einfache und bequeme Weise lassen sich Artikel in schönem Design erstellen - doch reibungslos funktioniert der Dienst noch nicht. Ein Test zeigt die Vor- und Nachteile von Medium auf.

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Florian ErtelMit dem URL-Shortener geht alles zu Ende

Sie sind Fluch und Segen zugleich. Sie sorgen für kurze Links mit wenig Zeichen. URL-Shortener sind ein wichtiges Werkzeug geworden – ihr übermäßiger Einsatz bringt jedoch die Zukunft des Internets in Gefahr. // von Florian Ertel

 sh_250Seit knapp 15 Jahren gibt es die Möglichkeit, eine lange Internetadresse in eine kurze URL umzuwandeln. Mehr als 1.000 unterschiedliche Dienste gab es bereits und einige von ihnen sind aus unserem täglichen Online-Leben nicht mehr wegzudenken.  Eine gefährliche Entwicklung, wenn man Sicherheit und Nachhaltigkeit seiner Webinhalte und des Internets in die Wagschale legt. [Mehr]


Tobias SchwarzWordPress sei Dank

WordPress ist die Grundlage einer Community, die sich vielleicht stärker als solche auch wahrnehmen muss. // von Tobias Schwarz

WordPress (Bild: Titanas [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Mitte Juni nahm ich in Hamburg an meinem ersten WordCamp teil und dieses Treffen mit der WordPress-Community offenbarte mir eine bis dahin übersehene Tatsache: Ohne WordPress wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Zeit sich mit diesem wichtigen Teil meines (beruflichen) Lebens auseinanderzusetzen.

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Gunnar SohnBeschreibungen der digitalen Kultur

Brecht und die Emanzipationsbewegung im Social Web – über digitale Kultur und Fürsten-Geheimnisse. // von Gunnar Sohn

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 Die Dialogformen der sozialen Medien sind nach Auffassung von Professor Peter Weibel, Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe (ZKM), nichts anderes als die demokratisierte Form der Salonkonversation, die früher nur in elitären Kreisen geführt wurde – heute ist es ein Jedermann-Phänomen. Das Internet habe das Gespräch als politische Kraft zu einem Instrument der gemeinsamen Lebensgestaltung gemacht. Diese Dialoge müsse man als Philosophie des Sprechaktes sehen. „Hier werden Dinge mit Worten gemacht“, so Weibel. [Mehr]


Florian ErtelCrowdfunding ist (Zuhause) angekommen

Mittlerweile hat sich Crowdfunding zu einer ernstzunehmenden Art der weltweiten Projektfinanzierung entwickelt und viele neue und regionale Crowdfunding-Angebote entstehen. // von Florian Ertel

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Nordstarter, Mashup-Finance, Crowdnine, Dresdner-Durchstarter, BerlinCrowd. Fünf Crowdfunding und Investing Plattformen die sich auf die Unterstützung regionaler Ideen spezialisiert haben. Selbst Sparkassen bieten nun eine einfache Finanzierungsbeteiligung an der Instandsetzung des maroden Spielplatzes an. Crowdfunding ist also mehr als nur Indigogo, Kickstarter und Co - doch macht diese Regionalisierung Sinn?

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Oliver BerntMoney, Cash, Blog$ – Geld verdienen in der Blogosphäre

Die Spezies der Journalisten hat eine neue Gattung hervorgebracht. Den Blogger. Wird sich die Blogosphäre im Informationsdschungel behaupten können? // von

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Sie sitzen in abgedunkelten Kellerräumen, durchforsten die entlegensten Ecken des Internets und chatten mit mysteriösen Gesinnungsgenossen. Immer auf der Suche nach der ganz großen Nachricht. Doch was ist dran am Klischee vom gemeinen Blogger? Der Deuschte-Fachjournalisten-Verband (DFJV) wollte es jetzt genau wissen und hat daher eine Studie bei der Universität Hohenheim in Auftrag gegeben um herauszufinden, was den Blogger auszeichnet, welchen persönlichen Hintergrund er hat und wovon er lebt und was seine Motivation ist. Geleitet von Professor Michael Schenk (Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaften) erhalten wir ein genaueres Bild des Bloggers,welches die ein oder andere Überraschung parat hält.

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Jakob SteinschadenYouTube: 14 Tipps, die zum optimalen Video verhelfen

Wer auf Viralität seiner Videoinhalte setzt, sollte einige grundlegende Regeln beherzigen, um möglichst große Reichweite auf YouTube zu ermöglichen. // von Jakob Steinschaden

YouTube (Bild: jonsson [CC BY 2.0], via Flickr)

In Deutschland gibt es mit Y-Titty, LeFloid oder Doktor Allwissend schon richtige YouTube-Stars mit hunderttausenden oder sogar Millionen Abonnenten, in Österreich blühen mit Michael Buchinger oder Kim Lianne bereits die ersten Sternchen am YouTube-Himmel auf. In den USA ist die ganze Sache natürlich schon ein Stück weiter: Am DigiFest NYC vergangenes Wochenende performten populäre YouTube-, Instagram- und Vine-Nutzer vor mehr als 12.000 Fans. Die Sache geht bereits so weit, dass Nutzer wie Robby Alaya (2,6 Mio. Follower bei Vine) oder Nash Grier (4,3 Mio. Follower bei Instagram) Werbeverträge mit Firmen wie Niche schließen, die sie vermarkten. Wie aber bringt man es zum Social-Media-Video-Star? Bei einem YouTube-Partnerevent, der vor einiger Zeit in Wien stattfand, konnte man sich Tipps und Tricks von den Profis holen.

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