Daniel KuhnLäuten Screenshorts das Ende des Bloggings ein?

Auf Twitter macht ein etwas merkwürdiger Trend die Runde: Screenshorts. Um das Zeichenlimit zu umgehen, posten immer mehr Nutzer Screenshots ihrer Texte. // von Daniel Kuhn

Twitter typographic wallpaper (Adapted) by Jennie (CC BY-SA 2.0)

Das 140 Zeichen Limit von Twitter ist so eine Sache. Viele lieben diese Begrenzung, da sie einen zwingt, sich kurz zu fassen und so zu Simplizität führt, andere verfluchen sie, da sie das Mitteilen tiefergehender Meinungen und Gedanken verhindert. Aus dieser Not ist nun ein neuer Trend, screenshorting, entstanden, bei dem Nutzer Screenshots von Textbeiträgen posten. Damit umgehen sie nicht nur die Zeichenbegrenzung des Social Networks, sondern führen auch dazu, dass immer mehr Nutzer lieber Screenshots ihrer Texte posten, statt diese als Blog Posts zu veröffentlichen.

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Angela GruberReddit-Button: Ein Knopf gegen die Langeweile

Mit einen Knopf hat Reddit ein spannendes Experiment gestartet, dass viel über uns als Teil der global vernetzten Community aussagt. // von Angela Gruber

Light Switch (adapted) by Kelly Sikkema (CC BY 2.0) via Flickr

Alles hat angefangen mit einem Aprilscherz. Am 1. April ging ein Post auf Reddit online, der ein neues Feature der Seite vorstellte: einen simplen Knopf, verbunden mit einem 60-Sekunden-Countdown. Mittlerweile haben fast 700.000 Reddit-Nutzer ein Mal gedrückt. Warum?

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Lauren CollisterEmoticons und Symbole verderben nicht unsere Sprache

Emoticons sind nicht Ausdruck eines Verlusts von Sprache, sondern ihrer Revolution. // von Lauren B. Collister

Texting Emoji (Image: Intel Free Press [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Bei vielen Stammtischdiskussionen über Sprache und Internet hört man oft, wie jemand sagt, dass "Textsprache die klassische Sprache zerstört", wie die Technik den Schreibfaulen in die Hände gespielt hat, sowohl in der Rechtschreibung als auch in den Formulierungen. Große Medienunternehmen wie die L.A. Times, die BBC und die Daily Mail haben die neue Art der Kommunikation durch die Technologie betrauert.

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Daniel KuhnFacebook und Instagram machen uns irgendwie glücklich

Konsum macht nicht glücklich, Erlebnisse dagegen schon – ausgerechnet Facebook, Instagram und Co. beschleunigen diesen Sinneswandel immer mehr. // von Daniel Kuhn

Convenience (Image: Ildar Sagdejev [GFDL], via Wikimedia Commons)

Wir alle sammeln über die Jahre Dinge an, obwohl diese uns nicht glücklich machen. Zumindest nicht dauerhaft – die anfängliche Freude hält nicht lange an und dann liegen die meisten Dinge vernachlässigt in der Ecke. Experientialismus, also die Fokusverschiebung von Konsumgütern hin zu Erlebnisse ist ein Gegenentwurf zur schnöden Konsumgesellschaft, findet immer mehr in sozialen Netzwerken eine Plattform. Doch auch wenn die ständigen Status-Updates und Fotos auf allen Kanälen durchaus sozialen Stress mit sich bringen, helfen Facebook, Instagram und Co. uns letztendlich dabei, glücklicher zu werden.

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Tobias SchwarzRecht auf Remix: Freiheit statt Kontrolle

Um die Akzeptanz für das Urheberrecht zu retten, muss es modernisiert werden und um ein Recht auf Remix ergänzt werden. // von Tobias Schwarz

Culture Pioneers (Bild: Sweet Chilli Arts [CC BY-SA 2.0] via flckr)

Dieser Artikel ist ein Remix. In irgendeiner Form, sicherlich sogar streckenweise mit den gleichen Formulierungen, wurden die folgenden Gedanken zum Urheberrecht in der digitalisierten Informations- und Wissensgesellschaft schon einmal veröffentlicht. Ich habe diese Ideen konsumiert, durchdacht, die für mich überzeugendsten Argumente dann angenommen und seitdem sicher zigfach wiedergegeben. So wie auch in diesem Artikel. Everything is a Remix.

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Erik MeyerRegierungskommunikation 2.0 – Persuasion durch Politainment?

Während das Weiße Haus neue Formate politischer Kommunikation im Digitalen erprobt, betritt die Bundesregierung mit Facebook erst noch Neuland. // von Dr. Erik Meyer

Obama Between two ferns (Bild: Screenshot, via YouTube)

Dan Pfeiffer war bis Anfang März 2015 als Obamas Berater im Weißen Haus für die Kommunikationsstrategie des US-Präsidenten zuständig. Im Zuge seiner Demission hat er sich zum Wandel der Regierungskommunikation in den letzten Jahren geäußert. Seine Überlegungen konfrontieren das Problem einer fragmentierten Öffentlichkeit und die Notwendigkeit, auch im Netz Influencer zu identifizieren und mit ihnen adäquat zu kommunizieren. Wandelt die Bundesregierung nun bei Facebook auf den Spuren Obamas? [Mehr]


Nicolas Suzor“Blurred Lines” ist vielleicht der größte Urheberrechtsfall 2015

Das Jahr ist noch jung, aber bei dem "Blurred Lines"-Urteil könnte es sich vielleicht um den wichtigsten Fall im Musikbusiness des Jahres 2015 handeln. // von Nicolas Suzor und Kylie Pappalard

Robin Thicke (Bild: Michelle Uthoff-Campbell [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons)

Die Kinder von Marvin Gaye haben einen Urheberrechtsfall gegen Robin Thicke gewonnen (dem Streitigkeiten auch nicht fremd sind), außerdem war Pharrell Williams in den Fall verwickelt. Es ging um den Song "Blurred Lines". Der Hit aus dem Jahr 2013 verletzte laut Gericht das musikalische Urheberrecht von Gayes Song "Got to give it up". Eine US-Jury erkannte einen Schaden von beinahe 7,4 Millionen US-Dollar an – beinahe die Hälfte der Einnahmen, die sich bis heute auf etwa 16,6 Millionen US-Dollar belaufen.

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Angela GruberNoy Alooshe: “Die Politiker wollen, dass ihre Rede zum Meme wird”

YouTuber Noy Alooshe mischt mit Mashup-Videos von Politikern den Wahlkampf in Israel auf. In der Hoffnung auf einen Remix von ihm, schreiben sogar manche Kandidaten ihre Reden um. // von Angela Gruber

Noy Alooshe (Image: Atbannett [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)

Der israelische Youtuber Noy Alooshe veralbert mit Mashup-Videos Politiker im Wahlkampf. Mittlerweile ist er so erfolgreich, dass manche Kandidaten in ihren Reden Textbausteine verstecken, die sich für einen Alooshe-Remix anbieten – in der Hoffnung, im nächsten Video zu landen. Weil der Online-Wahlkampf vor den Wahlen zur Knesset am 17. März für alle Parteien immer wichtiger wird, sind Alooshes größte Konkurrenten: die Parteien selbst. Ihre Medienteams überschwemmen mit eigenen Videos das Netz, in der Hoffnung auf Likes und Wählergunst.

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Manuel YasliMicrolearning: Lernen Häppchen für Häppchen

Ein Trend im E-Learning sind kurzformatige Trainings: Begriffe wie Learning Nuggets oder häppchenweises Lernen machen momentan die Runde. // von Manuel Yasli

CC0 1.0 Public Domain

In den Zeiten der neuen Medien verlieren Menschen ihre Aufmerksamkeitsspanne. Somit haben sie es schwerer, neue Fähigkeiten auf herkömmlichem Wege zu erlernen. Auch die Lernmethoden müssen sich weiterentwickeln, um guter Lernerfolge erzielen zu können.

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GastpilotDie Fiktion der Urheberschaft und ihre gesellschaftliche Gebrechlichkeit

Debatten um die Urheberschaft werden vor allem durch Begriffe bestimmt, die keinerlei Fundament besitzen, aber kritiklos angewendet werden. // von Pico Schlick

CTRL (Bild: Bruno [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons)

Jeder erinnert sich an den Plagiatsfall “"Zu Guttenberg"”. Gegen den damaligen Minister wurde der Vorwurf erhoben, er habe bei der Abfassung seiner Doktorarbeit betrügerisch gehandelt, da er keinen eigenständigen Text angefertigt habe. Vielmehr habe er nur nur eine Textcollage aus einer Vielzahl von bereits an anderen Stellen dokumentierten Textbausteinen erstellt, ohne ihre Herkunft durch genaue Quellenangaben deutlich zu machen. Er habe, so der Vorwurf, der im Laufe des Prüfungsverfahrens nicht mehr entkräftet werden konnte, nur ein Plagiat verfasst; er habe Diebstahl "“geistigen Eigentums"” begangen. Er sei gar nicht der Urheber eines Textes, sondern nur ein Sammler und Abschreiber.

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Lukas MenzelVon YouTube in die Buchhandlung: YouTuber werden Autoren

Viele YouTuber versuchen auch über Googles Plattform Video-Plattform YouTube hinaus tätig zu werden und sich kreativ auszutoben. So haben nicht wenige Videocreator eigene Bücher geschrieben. // von Lukas Menzel

Sami Slimani mit seinem Buch, das Slimani Prinzip (Bild: Sami Slimani/Screenshot)

Von YouTube in die Buchhandlung. Von einem typischen Online- zu einem klassischen Offlinemedium. Vom Videomacher zum Buchautor. Diese Schritte haben bereits einige YouTuber gewagt – mit Erfolg. Neben ihren Videos haben bekannte YouTube-Persönlichkeiten wie Y-Titty, Sami Slimani oder die britische YouTuberin Zoe Sugg eigene Bücher geschrieben, die sogar die Bestsellerlisten erklimmen. Oft verkaufen sich die Bücher der YouTuber tausendfach und führen bei Lesungen zu vollen Buchhandlungen.

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Joseph LichtermanWie BuzzFeed erfolgreich eine neue Zielgruppe erreicht hat

BuzzFeed hat seine lateinamerikanische Anhängerschaft auf altmodische Weise vergrößert: mit Content. // von Joseph Lichterman

BuzzFeed Latino Tag (Bild: Screenshot, via BuzzFeed)

Es ist in den meisten Fällen nicht einfach eine neue Zielgruppe zu erreichen, vor allem wenn sie bisher kaum beachtet wurde. Das Medienportal BuzzFeed hat sich zur Aufgabe gemacht, seine lateinamerikanische Leserschaft zu vergrößern und war damit erfolgreich. Dabei verzichtete das Unternehmen auf aufwändige Marketing-Aktionen und konzentrierte sich einfach darauf Inhalte zu veröffentlichen, die die Interessen der neuen Zielgruppe widerspiegeln. Dabei stellte sich heraus, wie wichtig die Vielfältigkeit innerhalb des Redaktion ist, um das thematische Spektrum des Medienportals zu verbreitern.

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Lukas MenzelDie öffentlich-rechtlichen Sender wagen sich auf YouTube

ARD und ZDF wagen sich auf YouTube. Ein nötiger Schritt, wenn die Öffentlich-Rechtlichen die jungen Zuschauer nicht verlieren möchten. // von Lukas Menzel

ARD und ZDF wagen sich ins Internet (Bild: mojzagrebinfo [CCo], via pixabay)

Mit einem Altersdurchschnitt von 59 Jahren in der ARD und 60 Jahren im ZDF (Quelle: Statista), sind die beiden Sender weit davon entfernt für die jungen Zuschauer attraktiv zu werden. Ein Großteil des Programms, so scheint es angesichts des hohen Altersdurchschnitts der Zuschauer, scheint einfach nicht attraktiv genug für das jüngere Publikum zu sein. Nun möchten die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten dem entgegen wirken und dort Inhalte publizieren, wo sich die jungen Leute aufhalten – im Internet auf YouTube.

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Angela GruberSlipnote-App: Meme-Kultur im Messenger

Slipnote will die Meme-Kultur in den Messenger holen. Die App aus Israel soll Angeboten wie WhatsApp, Snapchat und Yo Konkurrenz machen, hoffen die Entwickler. // von Angela Gruber

slipnote_cats (Bild: Paul Curran/Slipnote)

Angefangen hat alles mit einem Büroscherz: Eigentlich arbeiteten die Entwickler von Slipnote an einer anderen App. Aber die Photoshop-Montagen, die sie sich gegenseitig in den Pausen zuschickten, fanden sie dann doch viel interessanter. Mit der Slipnote-App können jetzt auch Nutzer, die keine Photoshop-Cracks sind, in ein paar Sekunden Fotocollagen basteln und verschicken. Wie lustig das ist, hängt vom Humor der Nutzer ab. Aber die Entwickler hoffen, an den Erfolg einer anderen israelischen Kommunikationsapp anknüpfen zu können.

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Lukas MenzelDie Trends des Monats – Februar

Gemeinsam mit der Standortinitiatve der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. // von Lukas Menzel

technik (Bild: bildpixel)

Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal die Googles Virtual Reality-Brille Cardboard, den ersten Virtual Reality-Nachrichtenbeitrag, das "Bezahl was du möchtest"-Experiment, Emergent und die Roboter-Journalismus-Software Quill vor.

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