Tobias GillenFacebook kauft die Kernkompetenzen von WhatsApp im Mobilen

Facebook kauft WhatsApp, um schnell Kompetenzen im Mobilen und der privaten Kommunikation zu lernen, aber wie damit Geld verdient werden kann, ist noch offen. // von Tobias Gillen

WhatsApp (Bild: Jan Persiel [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Sogar ein bisschen mehr: Insgesamt bezahlt Facebook vier Milliarden Dollar an WhatsApp aus, 12 Milliarden Dollar gibt es in Aktien dazu. Das entspricht etwa 11,65 Milliarden Euro. Zusätzliche drei Milliarden Dollar folgen dann später, ebenfalls in Aktien. Ob das noch in irgendeiner Verhältnismäßigkeit steht, ist fraglich. Aber in einer Welt, in der selbst Fussballspieler über 90 Millionen Euro kosten, spielt das dann auch keine große Rolle mehr.

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Tobias SchwarzShortRead: AutoRead für Android jetzt auch mit Podcasts

Die App AutoRead für Android aus den Telekom Innovation Laboratories liest während Autofahrten eingehende Nachrichten vor und gibt jetzt auch ausgewählte Podcasts des Radioprogramms der ARD wieder. // von Tobias Schwarz

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Damit bei langen Autofahrten nicht schnell Langeweile aufkommt und trotzdem ein sicheres Fahren, trotz der alltäglichen Ablenkungen durch Smartphones, gegeben ist, liest die App AutoRead für Android eingehende SMS, E-Mails oder Nachrichten der Zeitung "Die Welt" vor und ermöglicht zusätzlich das Anrufen von Telefonbuch-Kontakten. Durch eine neue Kooperation werden ab sofort auch ausgewählte Podcasts des Radioprogrammen der ARD angeboten. Aus den Rubriken "Ratgeber und Gesundheit", "Comedy und Satire", "Musik und Literatur", "Politik und Zeitgeschehen" sowie "Kultur und Gesellschaft" kann der Nutzer seine Favoriten markieren, auf die er dann noch schneller Zugriff hat. Die einfache Steuerung per Geste stellt dabei sicher, dass der Fahrer seinen Blick nicht vom Geschehen auf der Straße nehmen muss. So kann er sich voll auf den Verkehr konzentrieren.


Tobias SchwarzShortRead: Facebook kauft WhatsApp

Am Mittwoch hat das soziale Netzwerk Facebook den Instant Messenger WhatsApp gekauft. Angeblich soll Mark Zuckerberg 19 Milliarden US-Dollar für die App bezahlt. // von Tobias Schwarz

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Facebook kauft WhatsApp. Laut einem Bericht des sozialen Netzwerk, der am Mittwochabend nach US-Börsenschluss veröffentlicht wurde, hat Mark Zuckerberg 19 Milliarden US-Dollar (14 Milliarden Euro) für den Instant Messenger bezahlt. Ein Viertel der Summe soll in bar bezahlt werden, der Rest in Aktien. WhatsApp hat angeblich zur Zeit 450 Millionen aktive Nutzer, pro Tag kommt eine weitere Million dazu. "Whatstapp ist auf dem besten Wege, eine Milliarde Menschen zu verbinden", erklärt Facebook-CEO Mark Zuckerberg. "Dienste, die diesen Meilenstein schaffen, sind extrem wertvoll". Facebook hat zur Zeit 1,2 Milliarden Nutzer. Whatsapp-Gründer Jan Koum erklärte zum Kauf: "Wir fühlen und geehrt und freuen uns, die Partnerschaft mit Mark und Facebook einzugehen". [Aktualisiert: 20.02.2014, 08:01 Uhr]


Daniel KuhnNokia bringt Smartphone mit Android raus und Microsoft findet das okay

Erst ja, dann nein, dann vielleicht und nun doch. Nokia bringt ein Smartphone mit Android auf den Markt und Microsoft hat damit keine Probleme, ganz im Gegenteil. // von Daniel Kuhn

Android (Bild: Dan H [CC BY 2.0], via Flickr)

Nokia experimentiert schon lange mit Android als Betriebssystem für Smartphones herum, obwohl das finnische Unternehmen ein langjähriger und enger Partner für Microsofts Windows-Phone-OS war. Inzwischen übernimmt Microsoft die Mobilfunksparte von Nokia (http://www.mobilegeeks.de/microsoft-uebernimmt-das-smartphone-geschaeft-von-nokia/) und trotzdem stellt Nokia nun, einem Bericht des Wall Street Journals zufolge, Ende Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona mit dem Nokia X, ein Smartphone mit Android vor. Microsoft gibt für diesen Schritt überraschend grünes Licht.

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Tobias SchwarzShortRead: Nokia plant ein Smartphone mit Android

Nachdem Nokia sein Handygeschäft an Microsoft verkauft hat, plant das finnische Unternehmen in Zukunft ein Smartphone mit Android. // von Tobias Schwarz

Nokia Handy (Bild: Are Sjøberg [CC BY 2.0], via Flickr)

Laut einer Meldung der Deutschland-Ausgabe des Wall Street Journals steht das finnische Unternehmen Nokia vor einem enormen Strategieschwenk. Angeblich plant Nokia (und damit eigentlich auch Microsoft), ein Smartphone mit Android, dem mobilen Betriebssystem von Google, zu entwickeln. Dies berichten mit den Vorgängen vertraute Nokia-Mitarbeiter. Angeblich könnte bereits diesen Monat noch ein erstes Modell auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorstellen, denn die Vorbereitungen für das Android-Smartphone begannen wohl schon vorm Verkauf an Microsoft. Der Entschluss der Finnen scheint auf den ersten Blick ungewöhnlich, doch zum einen verdient Microsoft durch diverse Patente an jedem verkauften Android-Smartphone mit, zum anderen könnte der neue Microsoft-Chefs Satya Nadella kurzfristig erreichen, mehr eigene Smartphone zu verkaufen bis das eigene mobile Betriebssystem populärer wird.


Teaser & Image by Are Sjøberg (CC BY 2.0)



Daniel KuhnPaper: Facebook hat Nachrichten-App Paper für iOS veröffentlicht

Nach mehreren Meldungen und Gerüchten ist vor wenigen Tagen die neue Nachrichten-App Paper von Facebook erschienen und überraschend gut geworden. // von Daniel Kuhn

Facebook Paper Teaser

Dass Facebook eine App für Mobile-Geräte herausbringt ist nicht besonders überraschend, dass diese aber tatsächlich Begeisterungsstürme auslöst, ist dann schon verwunderlich. Mit Paper ist Facebook diese Überraschung gerade gelungen. Die Kombination des eigenen Newsfeeds mit einem Newsreader im Stile von Flipboard und das Ganze in unheimlich schickem Design und mit Touch-optimierter Usability ergibt, die mit Abstand beste Facebook-App – zumindest für iOS-Nutzer.

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Katharina BrunnerInterview mit Florian Gmeinwieser über SoLoMo

Marketing setzt auf drei Silben: "SoLoMo" soll Werbung in die mobile Lebenswelt bringen. Florian Gmeinwieser kennt sich damit aus. // von Katharina Brunner

Nico Lumma

Wenn unser Leben mobil wird, will es auch das Marketing werden. Um sich dafür zu wappnen, baut die Werbeindustrie auf drei Silben wie aus einem Singspiel im Kindergarten. Florian Gmeinwieser, Betriebswirt und Geschäftsleiter der Werbeagentur Serviceplan, wird auf der Local Web Conference zusammen mit Gregor Fellner über "SoLoMo" sprechen, denn Geocookies und Lokalisierungstechnologien verändern nicht nur Anwendungen, sondern auch das mobile Marketing. Mittels ortsbezogener Angebote, Coupons oder Werbeeinblendungen lässt sich die Kundenbeziehung verbessern. Die Optimierung von Marketingmaßnahmen für die Nutzung auf Smartphones und Tablets mit Berücksichtigung des Ortsbezugs ist heute Pflicht. Bei den Netzpiloten erklärt er einen Tag vor dem Kongress in Nürnberg, was uns bei sozialem, lokalem und mobilem Marketing erwartet.

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Tobias GillenWLAN-Tracking: Von Mülleimern mit Werbedisplays

Mit WLAN-Tracking erfährt der Einzelhandel nun endlich auch mehr über seine Kunden, wenn die das wollen oder vergessen dies zu unterbinden. // von Tobias Gillen

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Wer weiß, wo die Kunden sind, weiß auch, wo er sie ansprechen muss. Eine These, für die es aufzustellen keiner besonderen Risikofreudigkeit bedarf. Ebenso für folgende: Wer weiß, wo die Kunden sind, weiß auch, wofür sie sich interessieren. Oder: Wer weiß, wo die Kunden sind, weiß auch, was sie gerne machen. Je mehr dieser Daten man hat, desto genauer lässt sich das Profil erstellen. Und je genauer es ist, desto wertvoller ist es. Die Rede ist natürlich von Geodaten, also den Daten über unseren Standort.

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Tobias SchwarzShortRead: Chrome für Android und iOS senkt Datenverbrauch

Mit dem neuem Chrome-Browser von Google für Android und iOS können Daten komprimiert und damit der mobile Datenverbrauch reduziert werden. // von Tobias Schwarz

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Im Chrome Browser Blog kündigte Google heute ein neues Feature für die mobile Version des Browsers für Android und iOS an. Chrome-Nutzer können einstellen, dass der mobile Datenverbrauch laut Google um bis zu 50 Prozent reduziert wird. Möglich wird dies, in dem Google den Datenverkehr von Smartphones und Tablets durch einen Proxy-Server leitet (wodurch Google praktischerweise gleich alles mitlesen kann, was wir im Web so von unterwegs ansurfen). Unter "Einstellungen" > "Bandbreitenverwaltung" > "Datenverbrauch reduzieren" wird nach Update der App die Einstellung vorgenommen werden können. Zugleich soll der die mobile Browserversion von Chrome mit dem Update sicherer werden, da von Google als Phishing- oder Malware-Quellen bekannte Website geblockt werden.


Julian HeckJournalist on demand: Innovativer Lokaljournalismus

Eine Innovation im Lokaljournalismus: Leser von „Mittendrin“ können die Redakteure ganz simpel zum Ort des Geschehens rufen – per Knopfdruck und mittels Ortungsfunktion. // von Julian Heck

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Lokaljournalismus muss nicht langweilig, personell unterbesetzt, inhaltlich gähnend leer und altbacken sein. Digitale Neuerungen müssen nicht nur in großen Redaktionen mit finanziell stark ausgestatteten Verlagen im Hintergrund aufkommen. „Mittendrin“, das lokale Online-Magazin im Bezirk Hamburg-Mitte, nutzt im Rahmen der Gefahrengebiet-Berichterstattung ein neues Onlinetool: Call-a-Journalist. Per Knopfdruck können die Redakteure damit an Ort und Stelle gerufen werden. Leserbeteiligung, wie sie deutschlandweit Vorbildcharakter hat.

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Miriam Pielhau„Bist du bei Facebook?“

"Cloudcuckoohome - Geschichten aus der digitalen Wolke!" Hier resümiert die Netzpiloten Kolumnistin Miriam Pielhau regelmäßig über ihr tagtägliches Leben in der digitalen Welt.

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Miriam Pielhau. Die Schauspielerin, Moderatorin und Autorin resümiert einmal im Monat mit einer eigenen Kolumne auf Netzpiloten.de über ihren digitalisierten Alltag.

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Jakob SteinschadenVom geldgierigen Apple zum datenhungrigen Google

Der Umstieg von Apples teurem iPhone auf ein Google-Pendant hat positive als auch negative Konsequenzen für die eigenen Daten. // von Jakob Steinschaden

Android-iPhone (Bild: nrkbeta [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Mehr als eine Milliarde aktivierter Android-Geräte, mehr als 700 Millionen verkaufter iOS-Geräte: Apple und Google sind die beiden vorerst unbesiegbaren Champions der mobilen Welt. Doch auf welche Seite schlägt man sich als Konsument? Als langjähriger iPhone-Nutzer habe ich vor einigen Monaten den Wechsel auf die andere Seite gewagt - und sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen damit gemacht.

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Daniel KuhnWarum Apple einen Beta App Store braucht

Vor der Veröffentlichung einer App steht der Test. Während Google den Entwicklern hier die nötigen Tools bereitstellt, bräuchte auch Apple dringend einen Beta App Store. // von Daniel Kuhn

App Store Beta (Bild: Rob Boudon [CC BY 2.0], via Flickr)

Auf dem weihnachtlichen Wunschzettel vieler iOS-Programmierer wird sich auch dieses Jahr wieder folgender Wunsch finden: einen offiziellen Beta App Store von Apple. Einen Ort also, an dem Entwickler ihre Apps als Testversionen auf abenteuerwillige Nutzer loslassen können, bevor sie im offiziellen App Store für die breite Masse erhältlich sind. Dabei könnte Apple einiges von Google lernen, die bereits ein Beta-Programm für Entwickler im Angebot haben.

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Tobias SchwarzTwitter nimmt das Update des Blockiersystems zurück

Mit dem letzten Update seiner Apps hat Twitter auch das Blockiersystem erneuert, doch was für mehr Harmonie sorgen sollte, erregte nur viel Kritik – jetzt rudert Twitter zurück // von Tobias Schwarz

Twitter Update (Bild: Hank Mitchell [CC BY 2.0], via Flickr)

Um die Schattenseite der Online-Kommunikation in den Griff zu bekommen, aktualisierte Twitter gestern das eigene Blockiersystem. Neu war jetzt, dass zwar Mitglieder des sozialen Netzwerks andere Nutzer weiterhin blockieren konnten, die aber weiterhin in der Lage waren, die Tweets der sie blockierenden Menschen mitzulesen. Kritiker wiesen daraufhin, dass dadurch Beleidigungen und Schikanen weiterhin möglich wären. Innerhalb von vier Stunden war der Druck der Proteste im Internet so groß, dass Twitter das Feature wieder zurücknahm.

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Daniel KuhnTwitter und Instagram reagieren mit Updates auf Snapchat

Snapchat setzt die Konkurrenz unter Zugzwang – Twitter und Instagram haben nun mit Updates den privaten Austausch von Fotos ermöglicht und reagieren damit auf den Druck des Neulings // von Daniel Kuhn

Apps (Bild: Jason A. Howie [CC BY 2.0], via Flickr)

Der Dienst Snapchat ist einer der erfolgreichsten neuen Messenger-Dienste der letzten Zeit und macht anderen Diensten ganz schön das Leben schwer. Sogar Twitter und Instagram – eigentlich keine Messenger-Dienste – reichen in ihren letzten Updates nun eine Snapchat-ähnliche Funktion nach, nämlich den privaten Versand von Fotos. Dies wird allerdings nur wenige Snapchat-Nutzer zu einem Wechsel bewegen können.

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