Jakob SteinschadenTwitter sollte wirklich Angst vor Instagram haben

Die Ankündigung von Instagram, nun 300 Millionen monatlich aktive Nutzer zu haben, hat beim Kurznachrichten-Dienst Twitter in Unruhe versetzt. Immerhin geht es um die millionenschweren Budgets der Mobile Marketer. // von Jakob Steinschaden

Twitter und Instagram (Bild: Ariel Zambelich/Wired, CC BY-NC 3.0)

Auch bei uns in Österreich ahnte man es schon länger: Instagram ist größer als Twitter. Währnd der Kurznachrichten-Dienst im deutschsprachigen Raum klar von der Medienbranche und ihrenVertretern dominiert wird, haben die schönen Bilderwelten der Foto-App die Herzen der breiten Masse erobert. Beim Rennen um die mobilen Werbegelder der Marketingabteilungen könnte sich das als entscheidender Vorteil für Instagram erweisen.

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Felicitas HackmannWarum uns das Smartphone nicht mehr begeistert

Das Smartphone ist mittlerweile kaum noch aus unserem Leben wegzudenken. Und trotzdem nichts besonderes mehr. // von Felicitas Hackmann

Das Smartphone im Alttag verliert seinen Reiz

"Da hätte ich mehr erwartet". Enttäuschte Blicke als eine Freundin mir mein Smartphone zurückgab. "Früher waren iPhones irgendwie aufregender", fügte sie hinzu. Ja. Aber wie viel können wir noch erwarten? Wie viel Überraschung kann Hardware uns noch liefern und in wiefern kann ein Alltagsgegenstand uns überhaupt noch beeindrucken?

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Niklas MöllerTwilio weitet sein Angebot in Deutschland aus

Das Cloud-Kommunikationsunternehmen Twilio, weltweit bereits von mehr als 400.000 Entwicklern und Unternehmen genutzt, möchte jetzt auch in Deutschland den endgültigen Durchbruch schaffen.// von Niklas Möller

Twilio

Twilio kann zwar schon längere Zeit in Deutschland genutzt werden, aber erst heute werden hierzulande die benötigten zusätzlichen Funktionen freigeschaltet, die das Unternehmen von anderen Kommunikationsanbietern unterscheiden: lokale Telefonnummern. 2008 von Ex-Amazon Mitarbeiter Jeff Lawson mitgegründet, zählt die Plattform heute mehr als 400.000 registrierte Mitglieder. Über 300 Mitarbeiter sind unter anderem in Büros in San Francisco, Mountain View, New York City und London beschäftigt. Und jetzt in Berlin.

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Franziska WiesnerDigitalisierung in Japan: Mobile Erdbebenwarnung per App

In Japan zeigt sich besonders, wie lebenswichtig die Digitalisierung ist. Mit einer mobilen Erdbebenwarnung per App werden so im wahrsten Sinne des Wortes Leben gerettet. // von Franziska Wiesner

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Roboter verkaufen Kaffeemaschinen, und Getränkeautomaten empfehlen je nach Alter, Geschlecht und Wetter unterschiedliche Drinks – Japan besticht mit digitalem Ideenreichtum. So überrascht eine Erdbeben-Warnapp nicht, ist aber in ihrer Ausgereiftheit weltweit vorbildlich – und demonstriert, in welchem Maße die Digitalisierung in Japan alltäglich und lebenswichtig ist.

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Tobias SchwarzDrivy startet seinen Carsharing-Dienst in Berlin

Der französische Carsharing-Dienst Drivy ist jetzt auch in Berlin aktiv und vielleicht ein Teil der Zukunft kombinierter Mobilität in der Stadt. // von Tobias Schwarz

Drivy-Gründer Paulin Dementhon und Gero Graf (Bild: Tobias Schwarz, CC BY 4.0)

Seit letzter Woche gibt es mit dem französischen Dienst Drivy einen weiteren Carsharing-Anbieter in Berlin. Wir haben uns mit Gründer Paulin Dementhon (im Bild links) und dem für Deutschland zuständigen Country Manager Gero Graf zum Gespräch getroffen und uns mit ihnen über den neuen Dienst, die Besonderheiten von Berlin und die Share Economy unterhalten.

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Daniel KuhnWir müssen Push-Benachrichtigungen wählerischer einsetzen

Fast jede App versorgt uns mit Push-Benachrichtigungen, wenn etwas passiert. Um dieser konstanten Ablenkung aber zu entgehen, müssen wir wählerischer sein. // von Daniel Kuhn

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Ein leichtes Vibrieren und ein leiser Ton reichen aus, um uns kurzzeitig in leichte Aufregung zu versetzen. Unser Smartphone teilt uns mit, das irgendetwas in unserer vernetzten Welt passiert ist. Unmittelbar lenkt unser Gehirn die Aufmerksamkeit auf das eventuell wichtige Ereignis, dass sich letztendlich in den meisten Fällen als ziemlich unwichtig erweist. Jemand hat meinen Facebook-Beitrag oder mein Instagram-Bild gelikt. Toll. Doch Push-Benachrichtigungen sollten uns nur in wirklich dringenden Fällen von tatsächlich wichtigen Tätigkeiten abhalten. Es wird also Zeit, uns von ihnen zu trennen.

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Philipp BielApple unter Beschuss: Der chinesische Klon Xiaomi kommt

Nach Samsung muss Apple nun einen weiteren Konkurrenten fürchten: Xiaomi nagt langsam an Apples etablierter Zweitplatzierung. // von Philipp Biel

Greift Xiaomi jetzt Apple an?

Xiaomi – eine Firma die hierzulande kaum jemanden ein Begriff ist. Dennoch ist sie mit knapp sechs Prozent Marktanteil der weltweit drittgrößte Smartphone-Hersteller. Auf der chinesischen World Internet Conference nun der Eklat: Mitbegründer und CEO Lei Jun greift in aller Öffentlichkeit Apple und Samsung an. "Bis spätestens 2025 wird man die Nummer 1 unter den Smartphone-Herstellern sein", so Lei. Der Klon aus China, wird er zu Gefahr für Apple und Samsung?

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RedaktionPicsaStock – Marktplatz für kreative, inspirierende Stock Fotos

Seit ein paar Monaten arbeiten wir mit dem Berliner Startup PicsaStock zusammen und nutzen immer mehr die mobilen Schnappschüsse der kreativen Mitglieder, die ähnlich wie wir die Möglichkeiten mobiler Technologien nutzen. Das bezeugen wir auch in einem Testimonial im neuen Image-Video der Foto-Plattform:

In einem Artikel auf Venture Village stellt unsere Autorin Felicitas Hackmann das Startup PicsaStock genauer vor.

PicsaStock gibt es im App Store und in Google Play als App.


Tobias SchwarzMobile First – hier noch Theorie, in Asien bereits Realität

Gerade in Zeiten des digitalen Medienwandels ist "Mobile First" ein viel besprochenes Konzept – in Asien wird es bereits gelebt. // von Tobias Schwarz

Mobile First (Bild: James Theophane [CC BY 2.0], via Flickr)

Im offiziellen Blog von Google Asia Pacific schreibt Chief-Marketing-Officer Simon Kahn über die seine Region betreffenden Untersuchungsergebnisse des Consumer Barometers, in dem Google in diesem Jahr die mobile Internet-Nutzung von Menschen in der ganzen Welt untersucht hat. Für Asien kam heraus, dass das "Mobile First"-Konzept bereits im Alltag angekommen ist, was den lokalen Unternehmen einen Vorsprung in der Entwicklung mobiler Strategien verschafft.

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Jakob SteinschadenMessenger: 19 Tricks für die Chat-App von Facebook

Nach seinen 18 Tipps für WhatsApp listet Jakob Steinschaden jetzt 19 Tipps für den ebenfalls Facebook gehörenden Konkurrenten Messenger auf. // von Jakob Steinschaden

Tipps für den Facebook Messenger

Die Strategie von Facebook, seine Mitglieder zur Nutzung des Messenger zu zwingen, ist nicht unbedingt auf große Gegenliebe gestoßen, wie ich bereits geschrieben habe. Zwar gibt es einen Trick, um den Download-Zwang zu umgehen und Direktnachrichten weiterhin in der Haupt-App schreiben und empfangen zu können (siehe Trick 10), doch der funktioniert vielleicht nicht mehr lange. Wer auf Smartphones also langfristig Facebook-Messages nutzen will, muss sich wohl oder übel mit der Messenger-App abfinden.

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Daniel KuhnFlipboard 3.0 bringt neues Design und mehr Themenauswahl

In der neuesten Version 3.0 orientiert sich Flipboard deutlich an Foursquare, doch kann das reichen um sich gegenüber Facebook als Newsquelle durchzusetzen? // von Daniel Kuhn

Flipboard (Bild: Johan Larsson [CC BY 2.0], via Flickr)

Es gibt unzählige Apps, die versuchen, News-Artikel für den Nutzer interessant aufzubereiten. Alle haben jedoch ein gemeinsames Problem: Immer mehr Nutzer bedienen sich bei Facebook und Co als Newsquelle. Flipboard, eine der erfolgreichsten News-Apps, versucht nun mit dem Update auf Version 3.0 diesem Trend etwas entgegenzusetzen. Ähnlich wie beim neuen Foursquare kann der Nutzer aus einer riesen Auswahl an Themen auswählen, die ihn interessieren, um die Artikelauswahl noch persönlicher zu gestalten. Doch reicht das, um sich gegen die Social Networks durchzusetzen?

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Philipp BielDaten über Kundenfreundlichkeit: Das Apple Pay Beispiel

Für Offline-Verkäufer sind Daten wertvoll, sie bieten erstmalig eine Möglichkeit des Trackings. Apple Pay hat dies ausgehebelt und wird nun sukzessive gesperrt. // von Philipp Biel

Demonstration on how the new Apple Pay works

Für Offline-Retailer in den USA ist die Auswertung des Käuferverhaltens bereits Gang und Gäbe. Sei es das ständige Tracking im Supermarkt, die Auswertungen von Warenkörben, oder die Erstellung von personenspezifischen Werbemails. Auch in Deutschland haben Drogerie-Ketten und Supermärkte den Nutzen hinter Systemen wie Payback oder der DeutschlandCard entdeckt. Immer mehr wird über die Einkäufer in Erfahrung gebracht, um dieses Wissen dann für einen effektiveren Verkauf zu nutzen. Doch Apple Pay hat in den USA genau diesem Tun wohl ungewollt ein Ende gesetzt und wird dafür nun nach und nach verbannt.

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Daniel KuhnTwitter Fabric: Der Stoff aus dem App-Entwicklerträume sind?

Mit der Fabric-Plattform hat Twitter eine Reihe Tools für Entwickler von Mobile Apps vorgestellt, die gleichzeitig eine Abkehr vom bisherigen Kerngeschäft. // von Daniel Kuhn

Twitter Flight (Bild: Twitter, CC BY-NC-SA 2.0)

Mittwoch fand die erste Entwicklerkonferenz von Twitter unter dem Namen Twitter Flight statt und markiert einen gewaltigen Kurswechsel für das Unternehmen. Kern dieser Neuausrichtung ist die Fabric-Plattform, die die Tools Twitter Kit, MoPub und Crashlytics bietet. Mit dieser Plattform, die nahezu gar keine Verbindung zum bisherigen Kerngeschäft aufweist, will das Unternehmen App Entwickler für sich gewinnen. Ganz einfach wird dieses Vorhaben allerdings nicht, da Twitter genau diese Entwickler in der Vergangenheit mit API-Restriktionen vergrault hat.

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Lars SobirajJailbreak von iOS 8 verfügbar: machen oder lassen?

Gestern haben die chinesischen Hacker vom Pangu Team überraschend den Jailbreak von iOS 8 veröffentlicht. Die Jailbreak-Community und Apple liefern sich seit Erscheinen des ersten iPhone ein ewig andauerndes Rennen um unsere Freiheit. // von Lars Sobiraj

jailbreak

Da die Chinesen beim letzten Jailbreak ungefragt Insiderwissen des Kölner Jailbreakers i0n1c verwendet haben, fiel Stefan Esser als Informationsquelle weg. Eigentlich hat niemand so bald mit einem durchschlagenden Erfolg gerechnet. Mit einer Softwarelösung aus China erst recht nicht. Das mag auch der Grund sein, warum der alternative App Store Cydia nicht rechtzeitig fertig war.

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Felicitas HackmannMade in Germany: Die Video-Chat-App Vive

Das deutsche Startup Vive baut eine neue Video-Chat-Community, die Leute mit ähnlichen Interessen verbindet. // von Felicitas Hackmann

Vive – ein Startup aus Hannover

Vive war diese Woche in der Presse, weil das Hannoveraner Startup 1,5 Millionen Euro Seedinvestment eingesammelt hat. Wer bei der Video-Chat-Community an ChatRoulette denkt, irrt. Ja, man spricht mit Fremden, aber: Nein, man wählt nicht automatisch Fremde an, sondern sucht nach Leuten, die einen interessieren. Also wie Tinder? Auch nicht. Denn es soll gerade nicht um Dating gehen. Hier kommt der Testbericht.

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