Marinela Potor#EsIstVorbei – Schlussmachen im Zeitalter des Internets

Warum es Algorithmen uns so schwer machen, mit einer Beziehung endgültig abzuschließen // von Marinela Potor

Love (of technology) (Image by Matthew G [CC BY 2.0] via Flickr)

Menschliche Beziehungen umspannen mittlerweile längst auch unsere sozialen Netzwerke. Wir sind über etliche Social Media Accounts miteinander verbunden. Das ist aber nur so lange wünschenswert, bis wir eine Beziehung beenden wollen. Denn auch wenn das Internet uns besser als je zuvor vernetzen kann, kann es eins bisher noch nicht sehr gut: Beziehungen beenden. Müssen wir also eine adäquate Schlussmach-Netiquette entwickeln? [Mehr]


Maren JentschkeDOT MOVE: Paris tanzt sich zurück in die Herzen

Die französische Hauptstadt hat ein schweres Jahr hinter sich – zwei Attentate erschütterten die Welt und das Image der verwunschenen Modestadt. Zum neuen Selbstbewusstsein verhilft der Tanz-YouTube-Channel “DOT MOVE”. // von Maren Jentschke

DSC01212 (Image by Yannick Loriot [ CC BY 2.0] via Flickr) small

In Paris wird wieder getanzt, geliebt und geküsst. Die Stadt der Liebe möchte wieder positive Schlagzeilen machen. Während auf Instagram die schönsten Pariser Fotos (#Parisphoto) gesammelt werden, bringt der französische Fernsehsender M6 mit der Star-Choreografin Redha Medjellekh einen neuen YouTube-Kanal DOT MOVE heraus. In den Videos dreht es sich um die wohl schönste wortlose Kommunikation: Den Tanz. Am 11. Januar startete der Kanal mit dem ersten Video “Paris is kissing”, dass nach einer Woche bereits über 267.000 Mal angeklickt wurde. [Mehr]


Stephen BrightWas mit uns passiert, wenn wir betrunken sind

Es gibt immer einen Grund, zu feiern – und dabei lehnt man meist das eine oder andere Gläschen nicht ab. Dass Alkohol nicht ungefährlich ist, weiss man längst. Aber was im Hirn und mit dem Körper genau passiert, wenn wir betrunken sind, wirkt individueller als bisher vermutet. // von Stephen Bright

Alkohol (Teaser by jarmoluk (CC0 Public Domain), via Pixabay)

Die Beziehung zum Alkohol ist kompliziert. Es ist wie ein kompliziertes Muster, das in unserem Bewusstsein gesellschaftlich verwoben ist. Betrachtet man die reine Chemikalie, ist Alkohol ein einfach gestricktes Molekül, seine Effekte auf das Gehirn sind jedoch sehr komplex. Unterschiedliche Menschen reagieren in unterschiedlichen Situationen auf unterschiedliche Arten und Weisen auf Alkohol.

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Gunnar SohnDie Basta-Methoden von Yahoo-Chefin Mayer

Heroische und herrische Führungskräfte im Niedergang – Yahoo-Chefin Marissa Mayer wurde vom Handelsblatt zur Absteigerin des Jahres gekürt. // von Gunnar Sohn

Daumen CC0 PublicDomain

Das hat sie sich redlich verdient. Vor drei Jahren ist die ehemalige Google-Managerin regelrecht als Heilsbringerin gefeiert worden. Sie kam, sah – und verlor: Mayer sei es nicht gelungen, den strauchelnden Konzern aus dem kalifornischen Sunnyvale wieder auf Kurs zu bringen. Am aktuellen Desaster trägt sie Mitschuld. [Mehr]


Patrick KiurinaMap My Day – Sei die Bewegung!

Zum 3.Dezember, dem Welttag der Menschen mit Behinderung, rufen die Sozialhelden auf, sich an der Aktion Map My Day zu beteiligen. // von Patrick Kiurina

Ready to Roll by MapMyDay

Ob mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Gehhilfe – für Millionen von Menschen stellen Stufen eine Barriere im täglichen Leben dar. Aus diesem Grund rufen die Sozialhelden am 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, dazu auf, die Welt ein Stück barrierefreier zu machen. Und zwar mit Hilfe von Wheelmap.org. Mit ein paar Klicks lassen sich auf der Online-Karte Orte markieren, die mit Rollstuhl zugänglich sind oder nicht.

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Neil SheaWie man aussagekräftige Erzählungen auf Instagram schreibt

Kurz-Posts auf Instagram sind auch für Verfasser von Langform-Erzählungen eine neue und interessante Schreibmöglichkeit. // von Neil Shea

Instagram Screenshot (Image by Neil Shea)

Ende Juni reiste ich mit der Photographin Lynsey Addario durch Sizilien. Wir arbeiteten an einer Geschichte über Migranten, die in Europa aus Afrika ankamen. Während einer Autofahrt über die Insel fingen wir an, uns über das Schreiben zu unterhalten – genauer gesagt darüber, wie ich die Reportage angehen sollte, die wir gemeinsam planten. Lynsey, die bereits eine preisgekrönte Photographin ist, hatte eben erst einen intimen Band veröffentlicht und kannte gut die Höhen und Tiefen, auf die man bei der Umwandlung von Ideen und Bildern in Worte trifft. Ich scherzte, dass ich lieber ganz und gar auf längeres Schreiben verzichten würde. Ich erzählte ihr dann, dass der witzigste und überzeugendste Sachtext, den ich in letzter Zeit geschrieben hatte, radikal kurz gehalten war und auf Instagram veröffentlicht wurde.

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Karl LindenSaubere Toiletten sind eine dringend benötigte Innovation

Wie ist es möglich, dass 2,4 Milliarden Menschen im Jahr 2015 keinen Zugang zu fortgeschrittenen Sanitäranlagen haben? // von Karl Linden

Restrooms (Image by Sam Howzit (CC BY 2.0) via Flickr) small

Während im Westen viele die Zeit im Bad als “Zeit für sich” nutzen, verrichtet 40 Prozent der Weltbevölkerung “sein Geschäft” unter freiem Himmel, in einer unhygienischen Latrine oder einer Plastiktüte, die sie dann als “fliegende Toiletten” entsorgen. Die Auswirkungen der weltweiten Sanitärsituation sollten nicht unterschätzt werden. [Mehr]


Marinela PotorWie eine Webseite zur digitalen Zeitkapsel wird

Die Webseite The History Project fängt vergangene Geschichten mit der heutigen Technik ein und bewahrt sie für die Generation von morgen auf. // von Marinela Potor

Kamera-Fotos(Image by condesign(CC0)via Pixabay)small

Geschichte entsteht aus Geschichten. Die Webseite The History Project versucht genau diese Geschichten mit moderner Technologie einzufangen und als interaktive Geschichte für zukünftige Generationen aufzubewahren und abzubilden. So sollen aus chaotischen Anekdoten und Objekten bedeutungsvolle Erinnerungen werden. [Mehr]


Jakob SteinschadenTerror in Paris: Die logische Forderung nach mehr Überwachung

Der Ruf nach mehr Überwachungsmöglichkeiten und der längeren Speicherung von Kommunikationsdaten ist am Wochenende schnell wieder lauter geworden. // von Jakob Steinschaden

Monitoring _Überwachung(image by Christian Schnettelker (CC BY 2.0)via Flickr)

Es ist ein Reflex, der kaum überraschen dürfte: Kurz nach den schrecklichen Anschlägen in Paris am vergangenen Freitag haben die Forderungen nach mehr Überwachung nicht lange auf sich warten lassen. Bürger müssten für ihre Sicherheit Freiheiten aufgeben, wird argumentiert. [Mehr]


Erik MeyerDigitale Hilfe für Flüchtlinge zwischen Regierung und Zivilgesellschaft

Im Netz finden sich viele wichtige Informationen für Flüchtlinge und Helfer. Online-Angebote der Bundesländer setzen dabei auf ganz unterschiedliche Formate. // von Dr. Erik Meyer

smartphone teen (Image by Pabak Sarkar(CC BY 2.0) via Flickr)

Das Netz ist beim Geschehen um Flucht und Aufnahme von Flüchtlingen nicht nur ein Ort polemischer Auseinandersetzung sondern auch spontaner Selbstorganisation. Dies betrifft die Flüchtlinge, für die Smartphones und soziale Netzwerke essenzielle Instrumente sind, aber auch die Flüchtlingshilfe, in deren Kontext sich bislang nicht vernetzte Freiwillige zuweilen grenzüberschreitend koordinieren. Politisch-administrative Angebote können diese Dynamik nur mit einigem Zeitverzug nachvollziehen. Die betreffenden Plattformen verfolgen dabei diverse Ziele, wie ein Blick auf drei Bundesländer zeigt. [Mehr]


Felicity DuncanWird Twitter durch „Moments“ menschlicher?

Twitters Nutzerwachstum hat sich in den letzten drei Jahren verlangsamt - kann das neue Feature namens Moments das vielleicht ändern?// von Felicity Duncan

Twitter Bird Logo Sketch, New (Image by Shawn Campbell (CC BY 2.0) via Flickr) small

Anfang diesen Monats startete Twitter ein neues Feature namens Moments, das eine kuratierte und ständig aktualisierte Sammlung von Tweets anbietet, die das Unternehmen als “das Beste, was gerade bei Twitter passiert” beschreibt. Unter den Überschriften “Heute”, “Nachrichten”, “Sport”, “Unterhaltung” und “Fun” präsentiert Moments eine Reihe von Tweets mit Texten, Videos und Fotos, deren Inhalte von den letzten Entwicklungen im US-amerikanischen Wahlkampf bis hin zu niedlichen Tierbildern reichen.

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Marinela PotorAus Neugierde an den Menschen: David Streits Intervievv.de

David Streit stellt auf seiner Webseite Intervievv.de völlig unbekannten Menschen fünf neugierige Fragen, die diese dann per Video beantworten. // von Marinela Potor

David Streit (Image by David Streit)

Das Internet bietet uns völlig neue Formen, um miteinander zu kommunizieren. Warum dieses Potential nicht voll ausnutzen, hat sich da der Wahlberliner David Streit gedacht. So hat er mit seiner Webseite intervievv.de ein Projekt ins Leben gerufen, in dem er völlig fremden, kreativ tätigen Menschen fünf Fragen schickt. Die Video-Antworten stellt er dann online, und schafft so ein öffentliches Interview-Archiv im Internet. [Mehr]


Marinela PotorRemoved: Eine Fotoreihe zeigt Menschen ohne Smartphones

Der US-amerikanische Fotograf Eric Pickersgill hat in seiner Fotoreihe Removed Menschen ihr Smartphone weggenommen und sie dann fotografiert. // von Marinela Potor

wendy_brian_kids (Image by Eric Pickersgill) Small

Smartphones sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Bei der Arbeit, in der Bahn, vor dem Schlafengehen – die smarten Handys sind einfach ein integraler Bestandteil unseres Alltags geworden. Doch was bedeutet dies für unsere Gesellschaft? Wie verändern Smartphones uns und unsere Beziehungen zueinander? Genau diesen Fragen ist der amerikanische Fotograf Eric Pickersgill mit seiner Fotoreihe Removed nachgegangen. [Mehr]


Marinela PotorSyrische Flüchtlinge dokumentieren ihre Flucht via Social Media

Syrische Flüchtlinge dokumentieren ihre Flucht auf Instagram und Facebook mit Smartphone-Schnappschüssen. // von Marinela Potor

Syrian Refugees Crisis HUNGARY IGNORANCE(image by Freedom House(CC0)via Flickr)

Fotos sind für syrische Flüchtlinge oft der einzige Weg, um ihre Flucht in Erinnerung zu behalten und zu dokumentieren. Doch viele von ihnen haben die Bilder ihrer Flucht nicht nur geknipst, sondern sie danach auch auf sozialen Netzwerken wie Instagram oder Facebook veröffentlicht: als Erinnerung, als Mahnung, als Nachricht und als Botschaft. In einem Hotel in Athen hat Netzpiloten-Autorin Marinela Potor zwei syrische Flüchtlinge getroffen, die ihr ihre Geschichte erzählt haben, zusammen mit Fotos von der Flucht.

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Annika KremerNo-Spy-Abkommen: Wie die Bundesregierung die Wähler belog

Die Bundesregierung log Medienberichten zufolge über das No-Spy-Abkommen – das offenbart ein problematisches Verständnis demokratischer Werte. // von Annika Kremer

Bundesregierung Merkel III im Jahr 2014 (Image: Tobias Koch [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons)

2013 wuchs im Zuge der Snowden-Enthüllungen der Druck auf die Bundesregierung, ein No-Spy-Abkommen mit den USA abzuschließen. Dieses sollte die US-Behörden verpflichten, auf deutschem Hoheitsgebiet nur noch im Rahmen deutscher Gesetze zu agieren. Die Bundesregierung behauptete damals in Verhandlungen zu stehen, die aber im Januar 2014 für gescheitert erklärt wurden. Das, so belegen aktuelle Recherchen eines Journalisten-Zusammenschlusses, war gelogen. Für die USA stand ein derartiges Abkommen nie zur Debatte. [Mehr]


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