Gina SchadInterview mit Inga Bremer über die Dokumentarfilm-Regie

Inga Bremer studierte Dokumentarfilm-Regie an der Filmakademie Ludwigsburg. Nach ihrem Studium gründete sie mit drei Kolleginnen die Produktionsfirma soilfilms in Berlin und arbeitet als Regisseurin verschiedener Genre und als Produzentin. // Von Gina Schad

Inga Bremer im Schnitt (Bild: Inga Bremer)

Regie, Schauspiel, Kamera – bei all diesen Ausbildungen handelt es sich um künstlerische Berufe. Bei der Aufnahmeprüfung an den Filmhochschulen wird bereits aussortiert, nach der Ausbildung beginnt jedoch erst das Kämpfen. Es erfordert viel Kraft, sich als Kreative durchzusetzen und von seinem Berufsziel eines Tages leben zu können. Das Internet kann bei dieser Arbeit künftig helfen. Die Dokumentarfilm-Regisseurin Inga Bremer verrät uns daher im Interview, warum Dokumentarfilme oftmals so spät am Abend gezeigt werden, von welchen Institutionen man heutzutage als junge Regisseurin abhängig ist, und ob es sich überhaupt noch lohnt, Dokumentarfilm-Regie zu studieren.

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Anna-Maria LandgrafWie nutzen Menschen mit Behinderung das Internet?

Wie nutzt ein Mensch ohne Hände das Internet? Oder ein vollständig Gelähmter? Die Bandbreite der Hilfsmittel ist so vielfältig wie die verschiedenen Grade der körperlichen Behinderungen. Wichtig ist, dass die Webseiten für alle Mittel ausgerichtet sind. // von Anna Maria Landgraf

Rollstuhl in Lisboa (Image: Andreas Kollmorgen [CC BY 2.0], via Flickr)

In Deutschland gibt es zirka sieben Millionen Menschen mit einer Behinderung – ob durch Unfall, Erkrankung oder genetischen Defekt. Sie sind es, die vom Internet am meisten profitieren: Umfragen zufolge nutzen Menschen mit Behinderung das Internet häufiger als Menschen ohne Beeinträchtigung. So haben sie leichteren Zugang zum sozialen und kulturellen Leben.

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Alexandra von HeylEntscheidungsmacht von Algorithmen: Mensch versus Algorithmus

Algorithmen bestimmen mittlerweile unser tägliches Leben. Aber ist eine von Menschen getroffene Entscheidung richtig, auch wenn der Algorithmus das anders sieht? // von Alexandra von Heyl

Algorithmus (Bild: geralt [CC0] via pixabay))

Algorithmen versuchen ein Problem zu lösen, in dem sie den Vorgang der Problemlösung genau beschreiben. Sie werden von Menschen entwickelt, um dann eigenständig nach vorgegebenen Parametern Ergebnisse zu liefern. Google präsentiert uns nach einem von Experten erarbeiteten Algorithmus die Suchergebnisse auf unsere gestellte Frage. Amazon versucht uns Empfehlungen nach einem Algorithmus vorzuschlagen und Facebook passt unsere Timelines nach einem Algorithmus an. Doch wie fehlerfrei kann etwas von Menschen entwickeltes sein?

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Kristin NarrDer #ichMOOC – Nichts für die Web-Schickeria

Im Interview erklären Nina Oberländer (Bremer VHS) und Joachim Sucker (VHS Hamburg) den MOOC "Mein digitales Ich". // von Kristin Narr

#ichMOOC: Joachim Sucker und Nina Oberländer (Image: Jöran Muuß-Merholz, CC BY 4.0)

Massive Open Online Courses (MOOC) gewannen in den vergangenen Jahren verhältnismäßig schnell an Fahrt. Große Universitäten führten Kurse mit teilweise hunderten Teilnehmenden durch, erste Wettbewerbe fanden statt und spezielle MOOC-Plattformen wurden entwickelt. Neben den Hochschulen wenden sich zunehmend auch andere Bildungsbereiche dem Format zu. Am 28. Mai 2015 startet der MOOC "Mein digitales Ich" (kurz #ichMOOC genannt). Die Veranstalter sind die Volkshochschule Bremen und Hamburg, gemeinsam mit der Fachhochschule Lübeck. Für Netzpiloten.de sprach Kristin Narr mit den Machern Nina Oberländer (Bremer VHS) und Joachim Sucker (VHS Hamburg).

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Martin LindnerHumboldt, Orwell und die Digitale Bildung

Schulen und das Web: zwei fremde Welten. Kaum bringt die Digitale Agenda da etwas Schwung, schon wird grob unsachlich dazwischengegrätscht. // von Martin Lindner

Kinder bei Verkehrserziehung durch Polizei (Image: Rolf Unterberg/Bundesarchiv [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons)

Zu den schönen kulturellen Errungenschaften, die uns die Blogs im Web neu beschert haben, gehört der Rant: die Schimpftirade als selbstironisches Textformat. Also wie Gernot Hassknecht, nur subtiler. Immer dann, wenn alles zu positiv werden droht und alle sich zu sehr auf die Schulter klopfen, kommt jemand und rantet los, in der Regel ausdrücklich markiert mit der Formel "sorry for the rant".

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Anna-Maria LandgrafWie nutzen Blinde das Internet?

Wie nutzt man als Blinder Facebook? Wie schreibt man Mails? Zwar gibt es technische Hilfestellungen – universell nutzbar sind sie aber noch nicht. // von Anna Maria Landgraf

Reading Class (adapted) by Christian Liechti (CC BY 2.0) via Flickr

Blinde und sehbehinderte Menschen haben es besonders schwer, sich im Internet zurecht zu finden. Zwar gibt es zur Verbesserung der Kommunikationssituation im Netz mittlerweile einige technische Hilfestellungen, allerdings sind diese noch nicht umfassend nutzbar. Es muss ein Umdenken auf Seiten der Webanbieter stattfinden. Schwierig wird es, wenn sich vor allem kommerzielle Unternehmen wie Fluganbieter keine Gedanken darüber machen.

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Anna-Maria LandgrafEine multimediale Flüchtlingsgeschichte

Der Schweizer Journalist Simon Krieger reist mit seiner Kamera den Weg eines Flüchtlings nach. Über Griechenland über die Türkei bis in den Iran – am Ende soll eine Multimediareportage entstehen. // von Anna Maria Landgraf

"Darfurians refugees in Eastern Chad" (Adapted) by European Commission DG ECHO (CC BY-SA 2.0)

Das abstrakte Flüchtlingsthema wird bei Simon Krieger durch die Reportage Ozra konkret: Es erscheint in Form von Yaved, ein junger Mann aus Afghanistan, der als kleiner Junge von zu Hause weg ist. Mit der Reportage geht das neue multimediale Onlinemagazin WHY ISSUE an den Start.

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Alexandra von HeylKleine Nerds und große Programmierer

Das Computer Camp bietet den Nerds von heute und Programmierern von morgen ein Ferienprogramm der etwas anderen Art. // von Alexandra von Heyl

Compuert Camp (Bild: Computer Camp)

Das Technikferienlager fängt da an, wo die Schule aufhört: In Kursen lernen die Kinder, die von Gerstgrasser und seinem Team liebevoll Nerds genannt werden, alles über Webdesign, Gamedesign, Webentwicklung, Softwareentwicklung und seit diesem Jahr im "Experts Special" alles über die Oculus Rift. Neben den IT-Angeboten gibt es allerdings auch ein vielfältiges Freizeitangebot für Draußen, denn auch die soziale Komponente soll im Camp nicht zu kurz kommen.

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Angela GruberZu Tisch bei Fremden

Das Start-Up EatWith aus Israel bringt hungrige Reisende und gastfreundliche einheimische Köche zusammen. Ein Jerusalemer Sabbatessen bei Fremden. // von Angela Gruber

Eatwith by Angela Gruber

Bei der israelischen Essens-Community EatWith bekochen Einheimische Reisende oder andere Gourmets, die keine Lust aufs Restaurant haben. Wer ein Essen über die Seite bucht, trifft Menschen, mit denen man wahrscheinlich sonst nicht ins Gespräch gekommen wäre - und kann einen neugierigen Blick in fremde Kochtöpfe und Küchen werfen und so viel über den Alltag der Menschen am Zielort erfahren. Aber kann das Versprechen eines persönlichen Essens-Erlebnisses eingelöst werden, wenn Fremde am Essenstisch zusammen kommen? Ein Selbstversuch in Jerusalemer Küchen.

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Daniel KuhnFacebook und Instagram machen uns irgendwie glücklich

Konsum macht nicht glücklich, Erlebnisse dagegen schon – ausgerechnet Facebook, Instagram und Co. beschleunigen diesen Sinneswandel immer mehr. // von Daniel Kuhn

Convenience (Image: Ildar Sagdejev [GFDL], via Wikimedia Commons)

Wir alle sammeln über die Jahre Dinge an, obwohl diese uns nicht glücklich machen. Zumindest nicht dauerhaft – die anfängliche Freude hält nicht lange an und dann liegen die meisten Dinge vernachlässigt in der Ecke. Experientialismus, also die Fokusverschiebung von Konsumgütern hin zu Erlebnisse ist ein Gegenentwurf zur schnöden Konsumgesellschaft, findet immer mehr in sozialen Netzwerken eine Plattform. Doch auch wenn die ständigen Status-Updates und Fotos auf allen Kanälen durchaus sozialen Stress mit sich bringen, helfen Facebook, Instagram und Co. uns letztendlich dabei, glücklicher zu werden.

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Franziska TürkWG-Portal vermittelt Wohnraum für Flüchtlinge

Mit dem eigenen Online-Portal "Flüchtlinge Willkommen" suchen Ehrenamtliche freie Zimmer für Flüchtlinge in WGs. // von Franziska Türk

Flüchtlinge Willkommen (Bild: Jean-Paul Pastor Guzmán [CC BY-SA 3.0], via Flüchtlinge Willkommen)

Es gibt eine Menge praktischer Internetseiten. Manche zeigen, wie man mit einfachen Tricks die heimische Wohnung verschönert, andere machen den geneigten Beobachter zum Sternekoch – und wieder andere verändern ein ganzes Leben. Letzteres trifft auf die Website "Flüchtlinge Willkommen" zu, die Flüchtlinge und WGs mit freiem Zimmer zusammenbringt.

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Manuel YasliMicrolearning: Lernen Häppchen für Häppchen

Ein Trend im E-Learning sind kurzformatige Trainings: Begriffe wie Learning Nuggets oder häppchenweises Lernen machen momentan die Runde. // von Manuel Yasli

CC0 1.0 Public Domain

In den Zeiten der neuen Medien verlieren Menschen ihre Aufmerksamkeitsspanne. Somit haben sie es schwerer, neue Fähigkeiten auf herkömmlichem Wege zu erlernen. Auch die Lernmethoden müssen sich weiterentwickeln, um guter Lernerfolge erzielen zu können.

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Tobias SchwarzSmart Hero Award: Gesucht werden soziale Helden

Im Interview spricht Eva-Maria Kirschsieper von Facebook über den Smart Hero Award und Social Media als Plattform für gesellschaftliches Engagement. // von Tobias Schwarz

Eva-Maria Kirschsieper von Facebook Deutschland (© Frank Ossenbrink/Media Group GmbH)

Der Smart Hero Award ist ein Anfang 2014 von der Stiftung Digitale Chancen und Facebook Deutschland initiierter Wettbewerb, bei dem soziales Engagement mit Hilfe von sozialen Medien ausgezeichnet wird. Wir haben uns im Vorfeld des Wettbewerbs mit Eva-Maria Kirschsieper, Head of Public Policy für Facebook Deutschland, über den Smart Hero Award, gesellschaftliches Engagement und Protest in sozialen Netzwerken unterhalten.

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Ben FrankeMesbah Mohammady übers Bloggen im Iran

Der iranische Blogger Mesbah Mohammady sprach am Mittwoch in Chemnitz über die Unterdrückung der Medien im Iran und seine Flucht nach Deutschland. // von Ben Franke

Mesbah Mohammadi spricht in Chemnitz übers Bloggen im Iran

Auf einer von örtlichen Bloggern organisierten Abendveranstaltung sprach am Mittwoch der iranische Blogger Mesbah Mohammady in Chemnitz über die Anfänge der iranischen Blogosphäre, politische Verfolgung und Unterdrückung, sowie seine Flucht nach Deutschland ins sächsische Chemnitz, wo er ironischerweise mehr Repressalien erdulden muss als im Iran.

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Gunnar SohnAbgesang auf die Macho-Chefs

Im Management von heute dreht sich alles um Effizienz. Wenn Unternehmensziele so utopisch sind wie sowjetische Fünfjahres-Pläne, müssen das oft die Angestellten ausbaden. // von Gunnar Sohn

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Als Schule der Intrigen mit Macho-Kultur bezeichnet der Ex-Telekom-Vorstand Thomas Sattelberger im Spiegel-Interview die düstere Realität auf Chefetagen. Er muss es wissen. Deutsche Unternehmen seien viel stärker auf pure Effizienz fixiert als etwa angelsächsische oder skandinavische. [Mehr]


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