Daniel KuhnFacebook und Instagram machen uns irgendwie glücklich

Konsum macht nicht glücklich, Erlebnisse dagegen schon – ausgerechnet Facebook, Instagram und Co. beschleunigen diesen Sinneswandel immer mehr. // von Daniel Kuhn

Convenience (Image: Ildar Sagdejev [GFDL], via Wikimedia Commons)

Wir alle sammeln über die Jahre Dinge an, obwohl diese uns nicht glücklich machen. Zumindest nicht dauerhaft – die anfängliche Freude hält nicht lange an und dann liegen die meisten Dinge vernachlässigt in der Ecke. Experientialismus, also die Fokusverschiebung von Konsumgütern hin zu Erlebnisse ist ein Gegenentwurf zur schnöden Konsumgesellschaft, findet immer mehr in sozialen Netzwerken eine Plattform. Doch auch wenn die ständigen Status-Updates und Fotos auf allen Kanälen durchaus sozialen Stress mit sich bringen, helfen Facebook, Instagram und Co. uns letztendlich dabei, glücklicher zu werden.

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Franziska TürkWG-Portal vermittelt Wohnraum für Flüchtlinge

Mit dem eigenen Online-Portal "Flüchtlinge Willkommen" suchen Ehrenamtliche freie Zimmer für Flüchtlinge in WGs. // von Franziska Türk

Flüchtlinge Willkommen (Bild: Jean-Paul Pastor Guzmán [CC BY-SA 3.0], via Flüchtlinge Willkommen)

Es gibt eine Menge praktischer Internetseiten. Manche zeigen, wie man mit einfachen Tricks die heimische Wohnung verschönert, andere machen den geneigten Beobachter zum Sternekoch – und wieder andere verändern ein ganzes Leben. Letzteres trifft auf die Website "Flüchtlinge Willkommen" zu, die Flüchtlinge und WGs mit freiem Zimmer zusammenbringt.

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Manuel YasliMicrolearning: Lernen Häppchen für Häppchen

Ein Trend im E-Learning sind kurzformatige Trainings: Begriffe wie Learning Nuggets oder häppchenweises Lernen machen momentan die Runde. // von Manuel Yasli

CC0 1.0 Public Domain

In den Zeiten der neuen Medien verlieren Menschen ihre Aufmerksamkeitsspanne. Somit haben sie es schwerer, neue Fähigkeiten auf herkömmlichem Wege zu erlernen. Auch die Lernmethoden müssen sich weiterentwickeln, um guter Lernerfolge erzielen zu können.

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Tobias SchwarzSmart Hero Award: Gesucht werden soziale Helden

Im Interview spricht Eva-Maria Kirschsieper von Facebook über den Smart Hero Award und Social Media als Plattform für gesellschaftliches Engagement. // von Tobias Schwarz

Eva-Maria Kirschsieper von Facebook Deutschland (© Frank Ossenbrink/Media Group GmbH)

Der Smart Hero Award ist ein Anfang 2014 von der Stiftung Digitale Chancen und Facebook Deutschland initiierter Wettbewerb, bei dem soziales Engagement mit Hilfe von sozialen Medien ausgezeichnet wird. Wir haben uns im Vorfeld des Wettbewerbs mit Eva-Maria Kirschsieper, Head of Public Policy für Facebook Deutschland, über den Smart Hero Award, gesellschaftliches Engagement und Protest in sozialen Netzwerken unterhalten.

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Ben FrankeMesbah Mohammady übers Bloggen im Iran

Der iranische Blogger Mesbah Mohammady sprach am Mittwoch in Chemnitz über die Unterdrückung der Medien im Iran und seine Flucht nach Deutschland. // von Ben Franke

Mesbah Mohammadi spricht in Chemnitz übers Bloggen im Iran

Auf einer von örtlichen Bloggern organisierten Abendveranstaltung sprach am Mittwoch der iranische Blogger Mesbah Mohammady in Chemnitz über die Anfänge der iranischen Blogosphäre, politische Verfolgung und Unterdrückung, sowie seine Flucht nach Deutschland ins sächsische Chemnitz, wo er ironischerweise mehr Repressalien erdulden muss als im Iran.

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Gunnar SohnAbgesang auf die Macho-Chefs

Im Management von heute dreht sich alles um Effizienz. Wenn Unternehmensziele so utopisch sind wie sowjetische Fünfjahres-Pläne, müssen das oft die Angestellten ausbaden. // von Gunnar Sohn

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Als Schule der Intrigen mit Macho-Kultur bezeichnet der Ex-Telekom-Vorstand Thomas Sattelberger im Spiegel-Interview die düstere Realität auf Chefetagen. Er muss es wissen. Deutsche Unternehmen seien viel stärker auf pure Effizienz fixiert als etwa angelsächsische oder skandinavische. [Mehr]


Daniel PeterRede von Peter Thiel: Macht Innovation die Welt besser?

Peter Thiel gab heute in Berlin eine interessante Rede über glückliche Firmen, Überwachung und wie Innovation die Welt retten kann. // von Daniel Peter

Peter Thiel zu Gast in Berlin

Der bekannte deutsch-amerikanische Investor Peter Thiel sprach heute Mittag in Berlin über die Gründung von Unternehmen, ging der Frage nach, ob und wie Innovation die Welt retten kann und gab ein ungewöhnliche Bewertung der NSA-Affäre ab.

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Jakob SteinschadenInternet in Kuba: In einem Land, das den Anschluss verloren hat

Der sozialistisch karibische Inselstaat scheint Lichtjahre entfernt vom globalen Netz. Unser Autor Jakob Steinschaden hat sich vor Ort angesehen, wie die Kubaner mit ihren stark eingeschränkten Netzzugängen leben und leiden. // von Jakob Steinschaden

Kuba_1_Jakob Steinschaden

Rum und Tabak gibt es für die kubanesische Bevölkerung in Hülle in Fülle - aber Internet? Für die Bewohner der karibischen Insel unter sozialistischem Regime ist das Netz meistens unnerreichbar und oft Luxus. Die Wege, die sie gehen, um online sein zu können, sind dabei oft abenteuerlich und manchmal illegal. Die Lockerungen des US-Embargos lassen derzeit viele hoffen, dass sich die Situation verbessert - denn vor allem die Jungen wollen nicht nur Facebook und WhatsApp verwenden, sondern sich in der globalen Digitalökonomie behaupten können. Eine Reportage aus einem Land, das den Anschluss verloren hat und endlich am globalen Netz mitpartizipieren will.

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Lukas MenzelDie Social Media-Nutzung von Teenagern – Teil 2

Andrew Watts hat einen zweiten Teil über  sein Social Media-Nutzungsverhalten geschrieben, in dem er seine Meinung über weitere Dienste kundtut. Wie auch schon der erste Teil eine interessante Perspektive. // von Lukas Menzel

socialmedia

Letzte Woche erregte auf Medium der Blogpost von Andrew Watts über seine Social Media-Nutzung große Aufmerksamkeit. In diesem zeigte er, welche Social Media-Dienste er nutzt und was er an diesen gut oder schlecht findet. So sind für ihn Instagram und Snapchat die meist genutzten Social Media-Dienste, Facebook und Twitter hingegen lassen ihn kalt. Nun hat der 19-Jährige zu weiteren Social Media-Diensten, wie YouTube, Google+ und Reddit, einen zweiten Blogpost veröffentlicht.

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Gunnar SohnDas Internet macht uns schlauer

Von wegen digitale Demenz: Wenn wir die neuen Werkzeuge richtig nutzen, werden wir mehr leisten können als je zuvor. // von Gunnar Sohn

Demenz

Das Problem der digitalen Demenz scheint wohl doch nur ein singuläres Phänomen eines eifrig daherplappernden Bedenkenträgers zu sein, der mit seinen spitzen Hirnthesen durch die Lande zieht, um die Internet-Skepsis in bildungsbürgerlichen Salon-Gesprächen zu beflügeln. An der Wissenschaftsfront gibt es jedenfalls Entwarnung:

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Gunnar SohnDie Service-Schimären der Netzbetreiber

Personalisierter Service statt Hotline-Gequatsche: Warum Telekom und Co. endlich Kundenversteher-Apps entwickeln sollten. // von Gunnar Sohn

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Gespräche mit Kundenhotlines verlaufen butterweich, wenn man ein Upgrade-Sonderaktion-Cross-Selling-alles-wird-jetzt-besser-schneller-und-preiswerter-Bundle-Angebot kaufen möchte. Da sind die Agenten zuvorkommend und schnell. Es reicht ein profanes "Ja" und die Vertragsumstellung wird mit Knopfdruck vollzogen.

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Gunnar SohnWarum sich das Personalmanagement ändern muss

Das moderne Personalmanagement verkommt zur Show: Büros bekommen zwar Kuschel-Ecken und Hipster-Brausen, hinter den Kulissen bleibt aber alles wie gehabt. Ist das schon die Zukunft der Arbeitswelt? // von Gunnar Sohn

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Die "Wirtschaftswoche" titelt: "HR-Abteilungen – Personaler vergraulen Fachkräfte" und schreibt: "Wenn Betriebe gute Leute finden, geschieht es nicht wegen, sondern trotz der Personaler." Das "Manager Magazin" fragt in der November-Ausgabe "Die Bonsai-Manager – wer braucht eigentlich noch HR?" und nimmt sich damit der Thematik an, dass DAX-Unternehmen aktuell ihre Personalvorstände abschaffen (SAP, Deutsche Post) und HR in vielen Unternehmen in die esoterische Ecke abdriftet.

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Chris PiallatStarkes langsames Bohren von harten Brettern

Krisen allenthalben. Ohnmachtsgefühle ob der rasenden Zyklen in der neuen Unübersichtlichkeit. Was tun? Den eigenen Standpunkt verlassen, hoch oben, aus der Vogelperspektive schauen, um sich selbst neu zu verorten. In "Slow Politics" liegt die Kraft der Entschleunigung und Vernetzung. // von Chris Piallat

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Es ist gar nicht so lange her, da machte der Topos des neuen "Wutbürgers" die Runde. Ein mündiger Bürger, der angesichts empfundener Ungerechtigkeit und verloren gegangenem Glauben an die interessenausgleichenden staatlichen Institutionen, nicht mehr einfach genügsamer Teil der schweigenden Mehrheit sein wollte und lautstark Politik die Gefolgschaft verwehrte. Ein mächtiger Zusammenschluss, der eine essentielle Frage einte und formulierte: "In was für einer Demokratie wollen wir leben?"

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Daniel KuhnWir müssen Push-Benachrichtigungen wählerischer einsetzen

Fast jede App versorgt uns mit Push-Benachrichtigungen, wenn etwas passiert. Um dieser konstanten Ablenkung aber zu entgehen, müssen wir wählerischer sein. // von Daniel Kuhn

Smartphone auf Tisch (Bild: Johan Larsson [CC BY 2.0], via Flickr)

Ein leichtes Vibrieren und ein leiser Ton reichen aus, um uns kurzzeitig in leichte Aufregung zu versetzen. Unser Smartphone teilt uns mit, das irgendetwas in unserer vernetzten Welt passiert ist. Unmittelbar lenkt unser Gehirn die Aufmerksamkeit auf das eventuell wichtige Ereignis, dass sich letztendlich in den meisten Fällen als ziemlich unwichtig erweist. Jemand hat meinen Facebook-Beitrag oder mein Instagram-Bild gelikt. Toll. Doch Push-Benachrichtigungen sollten uns nur in wirklich dringenden Fällen von tatsächlich wichtigen Tätigkeiten abhalten. Es wird also Zeit, uns von ihnen zu trennen.

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Tobias SchwarzDigital-Index 2014: Umgang mit dem digitalen Grabem

Wie umgehen mit dem digitalen Graben? Der Digital-Index 2014 gibt darauf eine bisher kaum beachtete Antwort. // von Tobias Schwarz

Mind The Gap (Bild: Pawel Loj [CC BY 2.0], via Flickr)

In der vergangenen Woche stellte die Initiative D21 ihren jährlichen Digital-Index vor, in dem die Entwicklung des Digitalisierungsgrads der deutschen Bevölkerung – ihr Zugang, ihre Kompetenz, ihre Offenheit sowie ihre Nutzungsvielfalt bezogen auf digitale Medien und das Internet – genauer untersucht werden. Diese Studie habe ich bereits grundlegend besprochen, die zwar mit einem Anstieg von nur 0,1 Index-Punkten eine Stagnation der Entwicklung vermuten lässt, aber vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung und der allgemeinen Verunsicherung durch den politisch ohne Konsequenzen gebliebenen Überwachungsskandal auch positiv gelesen werden kann.

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