Dr. Erik MeyerHeute vor 70 Jahren: Historiker twittern Kriegsende

Zum Jahrestag der Befreiung des KZs Auschwitz startete das Twistory-Projekt "Heute vor 70 Jahren". Entstehen soll eine crossmediale Alltagsgeschichte. // von Dr. Erik Meyer

Von Bomben zerstörtes Magdeburg (Bundesarchiv, Bild 183-14025-0001 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons)

Das Twitter-Profil @9nov38, unter dem die nationalsozialistischen Novemberpogrome nacherzählt wurden, bekam 2013 einige Resonanz. Nun geht es unter dem allgemeinen Namen @digitalpast weiter: Bis zum Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai werden einige Aspekte des historischen Geschehens 70 Jahre später jeweils in weniger als 140 Zeichen wiedergeben. Die Perspektive dieses historischen Echtzeitformats reflektiert der Titel des dazu erscheinenden Begleitbuchs: "Als der Krieg nach Hause kam". Darin fokussiert Moritz Hoffmann die letzten Monate des deutschen Kriegsalltags als Kontext der Tweets.

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Niklas MöllerDigital Detox: Die entdigitalisierte Gesellschaft

Als im Jahr 1994 die US-Amerikaner Henry Labalme und Matt Pawa eine "Screen-free Week" ins Leben riefen, reagierten die meisten Menschen eher skeptisch. Doch heute, zwanzig Jahre später, erscheint solch ein Konzept wichtiger denn je.  // von Niklas Möller

Digital Detox wird auch in Deutschland immer wichtiger (Bild: Paynes Hut [CC BY 2.0], via Flickr)

Durch Smartphones ist man heute immer und überall online. Dass diese ständige Erreichbarkeit, die das Leben zwar in vielerlei Hinsicht erleichtert, jedoch nicht nur positive Folgen nach sich zieht, sollte dennoch für jeden erkennbar sein. Immer mehr Menschen sind bei der Arbeit aber auch privat einem ständigen Leistungsdruck ausgesetzt. Im schlimmsten Fall kann die Digitalisierung dabei zu einem Burnout führen.

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Dr. Erik MeyerBesuch im Weißen Haus: YouTube-Stars interviewen Obama

Im Anschluss an seine alljährliche Ansprache zur Lage der Nation hat sich US-Präsident Obama mit drei YouTube-Stars getroffen und über Politik geplaudert. // von Dr. Erik Meyer

Ein Interview mit Barack Obama auf YouTube (Bild: YouTube)

 

Die Regierungskommunikation des Weißen Hauses ist auch im Netz einigermaßen avanciert. Zumindest werden von der Obama-Administration online alle relevanten Kanäle mit eigenen Formaten bespielt. Die "State of the Union Address", die vor beiden Kammern des Kongresses im Plenarsaal des Repräsentantenhauses gehalten wird, wird so zu einem digitalen Medienereignis. Ein Element der Inszenierung ist in diesem Jahr ein Livestream, der einem Publikum die Agenda das Präsidenten vermitteln soll, das über etablierte Medien nicht mehr zu erreichen ist.

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Felicitas HackmannNiuws, die Nachrichten-App für Geschäftsleute

Die App Niuws fokussiert sich auf die Kuration von Business-Inhalten, die von Experten gesammelt und dann mit den Nutzern geteilt werden. // von Felicitas Hackmann

Niuws – App für Curated Business News

Kuratieren scheint aktuell das Ding zu sein. Informationen möchte man von seinen Freunden, ähnlich tickenden Leuten und von Experten, die Inhalte sachlich einordnen können, bekommen. Niuws fokussiert sich auf Nachrichten, die interessant für Geschäftsleute sind. Nutzer können Themengebiete festlegen und damit alle relevanten Informationen für diese Felder erhalten.

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Daniel Peter“Lügenpresse”? – Publixphere führt Debatte über Medienkritik

Das Debattenblog Publixphere machte die Medienkritik zu einem Schwerpunktthema im Jahr 2014. Nun wurde die entstandene Debatte zusammengefasst und veröffentlicht. // von Daniel Peter

Internet

Tausende Menschen skandieren in einer deutschen Großstadt pressefeindliche Parolen, unterstützt werden sie aus zahlreichen Kommentar-Spalten und Foren. Auch seriöse gesellschaftliche Akteure kritisieren die traditionellen Medien auf vielfältige Weise. Es scheint als haben diese mit einem ernsten Vertrauensproblem zu kämpfen. Als die Redaktion des Debattenblogs Publixphere die lebhaften Diskussionen in ihrem Portal verfolgte, beschloss sie dem Thema besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Medien, Politik und Wissenschaft startete Publixphere eine umfangreiche Debatte.

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Gunnar SohnWorld Wide Wahnsinn?

Hoffnung oder Unheil? Wenn es ums Informieren im Internet geht, fallen die Urteile stets unterschiedlich aus. Aber einfach nur schimpfen, wie "FAZ"-Mann Mathias Müller von Blumencron, ist auf jeden Fall falsch. // von Gunnar Sohn

Krümelmonster, Internet, PC, Keks

Mathias Müller von Blumencron, der "FAZ"-Mann für das digitale Geschäft, sorgt sich in einem Leitartikel seiner Zeitung um die Wahrheit. Eine Wahrheit habe sich in den vergangenen Jahrtausenden wohl durchgesetzt. "Wirklich ist, wo man gerade steht", so die Blumencron-Erkenntnis. Aber dann kam die digitale Revolution und erschütterte diesen Geist des Pragmatismus. Die unendliche Erreichbarkeit von Wissen mündet nicht automatisch in Wissen – eine simple Wahrheit, die schon beim Besuch einer analogen Bibliothek den Gelehrten klar wurde.

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Anna-Maria LandgrafOpendatacity: Verfallsprognose für Printmedien

Opendatacity veröffentlicht Grafiken zum Verfall von Printmedien und zeigt, dass es bei vielen noch Hoffnung gibt. Dem Mythos vom Zeitungssterben zum Trotz. // von Anna Maria Landgraf

Newspaper (Bild visualpun.ch [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Das bedruckte Papier, ein sterbendes Medium? Nicht unbedingt, zeigen die Verfallsprognosen von opendatacity.de. Einige Blätter erreichen sogar ein wachsendes Millionenpublikum – das sind vor allem Wochen- und Sonntagszeitungen. Ein düsteres Pauschalurteil über die Printbranche lässt sich also noch nicht fällen.

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Tobias SchwarzWas uns 2014 über den Medienwandel lehrte

Vier Lektionen, die Online-Journalisten aus dem Jahr 2014 mitnehmen sollten - und was man von der BILD-"Zeitung" in Sachen Medienwandel lernen kann. // von Tobias Schwarz

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Dass man am Beginn eines neuen Jahres einen Blick zurück wirft und sich die letzten 12 Monate durch den Kopf gehen lässt, ist bekanntlich eine Art Tradition. In Zeiten des Medienwandels und der sozialen Netzwerken, macht Tobias Schwarz seinen eigenen Jahresrückblick und sucht nach Lehren, die Online-Journalisten aus dem Jahr 2014 ziehen können.

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Caroline O’DonovanWas Evernotes Nachrichtenempfehlungen über Privatsphäre aussagen

Evernote Context bezieht den Suchverlauf nahtlos in den Arbeitsablauf der Nutzer mit ein, was nicht allen Nutzern gefällt. // von Caroline O'Donovan

Evernote Context

Kennt jemand noch Clippy? Die freundliche, aber hartnäckige Büroklammer namens Clippy ("Anscheinend wollen Sie einen Brief schreiben. Brauchen Sie Hilfe?", eigentlich: Clippit, dt. auch als Karl Klammer bekannt), war eine echte Neuerung bei Microsoft: die Idee, dass ein Stück Software vorraussagen kann, an welcher Art Text man gerade arbeitet und darauf basierend vorraussagt, was man gerade eintippt, war eine geradezu bestürzende Neuerung für den Nutzer.

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Lars SobirajFacebook-Nutzer wechseln zu Instagram

Die jüngeren Nutzer von Facebook finden Zuckerbergs soziales Netzwerk schon lange nicht mehr trendy. Eine neue Umfrage ergab, dass in den USA immer mehr Nutzer Facebook für andere Anbieter verlassen. // von Lars Sobiraj

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Die Facebook-Tochter Instagram lockt immer mehr Nutzer an. Die Studie der Firma Frank N. Magid Associates zeigt, dass Facebooks Popularität in den letzten zwei Jahren um zehn Prozent gesunken ist. Als Reaktion wurden von der leitenden Mitarbeiterin Sheryl Sandberg Durchhalteparolen ausgegeben. Sie kommentierte, dort soll sich noch immer tagtäglich ein Großteil der Jugendlichen aufhalten.

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Lukas MenzelMehr #Freiheit: YouTube-Star Simon Unge kritisiert Mediakraft

Der YouTuber Simon Unge hat am Wochenende im Netz mit seinem öffentlichkeitswirksamen Abgang vom Multi-Channel-Netzwerk Mediakraft für Furore gesorgt. // von Lukas Menzel

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Simon Unge gehört mit zu den erfolgreichsten YouTubern in Deutschland. Mehr als zwei Millionen Abonnenten folgen dem 24-Jährigen auf Googles Videoplattform und schauen pro Monat mehr als 30 Millionen Mal seine Videos, in denen er sein Leben dokumentiert oder sich beim Spielen von Videospielen zeigt. Doch das alles schmeißt der vor allem unter Jugendlichen beliebte YouTuber nun hin.

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Tobias SchwarzKonrad Weber über WhatsApp im Journalismus

Der Medienjournalist Daniel Bouhs hat sich mit Konrad Weber, Community Manager in der Newsredaktion des SRF, über WhatsApp im Journalismus unterhalten. // von Tobias Schwarz

WhatsApp (Bild: downloadsource.fr [CC BY 2.0], via Flickr)

Seitdem die BBC und das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) erfolgreich den von Facebook aufgekauften Messenger-Dienst WhatsApp für ihre Berichterstattung eingesetzt haben, wird auch hierzulande über die Möglichkeiten für den Journalismus diskutiert. Einen Share-Button zu WhatsApp zu haben, gilt schon als Innovation, werden damit doch Menschen mit einem gänzlich anderen Kommunikationsverhalten erreicht und in bisher schwer zugängliche Community-Blasen vorgestoßen.

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Lukas MenzelDie bunte YouTube-Welt: Philipp Bernecker von Divimove im Interview

Divimove ist nicht nur das größte Multi-Channel-Netzwerk in Europa, sondern auch ein aufstrebendes Startup. Wir haben den Gründer und Geschäftsführer Philipp Bernecker interviewt. // von Lukas Menzel

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Im Jahr 2012 von Sebastiaan van Dam, Philipp Bernecker und Brian Ruhe gegründet, hat Divimove es innerhalb der letzten zwei Jahre geschafft, sich mit mehr als 700 Millionen Videoaufrufen im Monat und insgesamt 70 Millionen Abonnenten auf YouTube, zum führenden Multi-Channel-Netzwerk in Europa zu entwickeln. Von Berlin aus betreuen die mehr als 50 Divimove-Mitarbeiter die insgesamt 1.650 YouTube-Kanäle des Netzwerkes, welche wenige Tausend bis hin zu mehr als neun Millionen Abonnenten vorweisen können. Dabei unterstützt Divimove seine Talente, wie Divimove-Gründer undGeschäftsführer Philipp Bernecker die Videomacher nennt, von der einfachen Betreuung, über die Produktion bis hin zur Vermarktung. Was dies für Herausforderungen mit sich bringt, wie sich die bunte "YouTube-Welt" entwickelt und ob nicht eine gewisse Abhängigkeit von YouTube besteht, haben wir ihn im Interview gefragt, mit ihm über die Internationalisierung, die Starproblematik und vieles mehr gesprochen. [Mehr]


Lars SobirajGoogle News wird in Spanien eingestellt

Heute wird der iberische Ableger von Google News abgeschaltet. Ab dem ersten Januar gilt in Spanien ein deutlich schärferes Leistungsschutzrecht als hierzulande. Dort können die Verleger nicht wählen, ob sie Google zur Kasse bitten wollen. // von Lars Sobiraj

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Am heutigen Tag, dem 16. Dezember, schließt in Spanien der Nachrichtendienst Google News. Das neue spanische Gesetz wird die Verlage ab dem ersten Januar 2015 dazu verpflichten, von Google News für die Anzeige von Textschnipseln Geld zu verlangen. Google reagierte auf die Ankündigung mit einer Einstellung des Dienstes. Der US-Konzern ist nicht zur Zahlung von Gebühren bereit.

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