Tobias GillenSpezielle Top-Level-Domains: Wie .tv-Domains reich machen

Der Boom sogenannter Medien-Domains hat längst begonnen – und spiegelt eine interessante Entwicklung im Internet wider. // von Tobias Gillen

Briefmarke aus Tuvalo mit der eigenen Top-Level-Domain

Amazon kauft Twitch.tv für eine knappe Milliarde US-Dollar ein – und schnappt den Zocker-Streaming-Dienst damit Google vor der Nase weg, die ebenfalls Interesse gehabt haben sollen. Twitch.tv ist ein gutes Beispiel für den Wandel der Medienwelt. Nicht nur, dass inzwischen teils mehr Leute Videos davon schauen, wie andere Leute Spiele spielen als so mancher Fernsehsender zur Primetime Quote hat – nein, auch die Domain steht für eine spannende Entwicklung.

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Merle MillerLaunch der Top-Level-Domain .hamburg am 27.8.

Gestern war der lang herbeigesehnte Tag da: Die Top-Level-Domain .hamburg ging mit großem Getöse online. Damit können nun auch Unternehmen und Bürger der Metropolregion ihrer lokalen Identität Ausdruck verleihen. // von Merle Miller

Domainvergabe (Bild: Merle Miller)

Der Termin für den Launch stand ganz genau fest und wurde in den Wochen zuvor eifrig in etlichen Pressemitteilungen und Einladungen kundgegeben. Am 27. August 2014 um Punkt 11:00 Uhr sollte der offizielle Startschuss für .hamburg (ausgesprochen: Punkt Hamburg) fallen. Und dieser wurde auch von niemand Geringerem als Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz sowie Oliver Süme, dem Geschäftsführer von Hamburg Top-Level-Domain GmbH, die .hamburg betreibt, komplettiert. Die neue Top-Level-Domain soll kurze, prägnante Adressen ermöglichen, so die Auffindbarkeit im World Wide Web steigern und die Identifikation mit der Hansestadt unterstreichen. Zusätzlich wird natürlich auch der Namensraum expandiert, sodass Firmen und Privatpersonen sich bei der Domainregistrierung nicht mehr auf kreative Wortspiele verlassen und sich mit weniger originellen Namen zufrieden geben müssen. [Mehr]


Gunnar SohnWarum ist Unternehmenskommunikation so langweilig?

Immer mehr Firmen setzen auf eigene Blogs. Wenn sie ihren Mitarbeitern aber keinen Spielraum erlauben, lässt das Ergebnis zu wünschen übrig. // von Gunnar Sohn

sweet, sweet honey (Bild: Peter Shanks [CC BY 2.0], via Flickr)

Viele Unternehmen haben heute einen Blog, aber kaum Kommunikation, beklagt der Berater Christian Henne. Gleiches gilt für die Präsenzen auf Facebook oder Google Plus. Abschalten wäre die naheliegende Entscheidung, wenn nicht die meisten Organisationen einen Gesichtsverlust fürchten würden. Man könnte es allerdings auch mit einer anderen Kommunikationskultur versuchen:

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Tobias SchwarzArte+7: Journalismus von morgen – die virtuelle Feder

Eine interessante Dokumentation auf Arte widmet sich dem Medienwandel der Zeitungsbranche und sucht dabei nach dem virtuellen Journalismus von morgen. // von Tobias Schwarz

Zeitung lesen (Bild: Everjean [CC BY 2.0], via Flickr)

In den nächsten sieben Tagen in der Mediathek und am 9. September noch einmal auf Arte im Fernsehen, kann man den sehenswerten Longview von den Autoren Philippe Kieffer, Pierre-Olivier François und Marie-Éve Chamard, quasi das Pendant zum immer beliebter werdenden Longread, noch einmal sehen. Und es lohnt sich, denn dem Autoren-Trio ist ein sehr unterhaltsamer Film gelungen, der erfrischenderweise weder das Alte glorifiziert, noch das Neue diskreditiert.

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AdvertorialInterview mit Kate Palmer über viralen Journalismus

Erfolg im Internet bedeutet Probieren, Probieren, Probieren. Mit Zugang zu mehr Daten als je zuvor können Verlage ihre besten Inhalte für sofortige Viralität platzieren, während sie ihre weniger populären vom Rande der Vergessenheit zurückholen. // von Parse.ly

Kate Palmer von der Huffington Post

Mit über 1,200 täglich veröffentlichten Originalinhalten (zusammen mit zwischen 500 und 600 Blogs) ist die Huffington Post der Traum eines jeden Datenwissenschaftlers. Aber die mengenmäßigen Einblicke, die all diese Inhalte bieten, sind nur dann wertvoll, wenn sie mit der guten, alten menschlichen Intuition kombiniert werden. Wir sprachen mit Kate Palmer, der leitenden Herausgeberin des Huffington Post, über die Tradition des Verlages, zu experimentieren, den Aufschwung dessen Viral-Redakteuren und mehr. [Mehr]


Tobias SchwarzNeue Netz-Interviewserie “Durchgedreht mit..” startet

Die Netzpiloten-Autorin Gina Schad startet mit "Durchgedreht mit.." eine neue Netz-Interviewserie – Premierengast ist der Regisseur Dani Levy. // von Tobias Schwarz

Durchgedreht mit… Interview von Gina Schad mit Dani Levy

"Durchgedreht mit (…)" ist ein innovatives Interviewformat, das sich auf die Kultur spezialisiert, mit einer weiblichen Redakteurin, einem humorvollen schrägen Ansatz, einer breiten Auswahl an Interviewpartnern und einer bewussten Netz-Fokussierung. Im Mittelpunkt wird dabei folgende Frage stehen: Wie hat die Digitalisierung die Arbeitswelt des jeweiligen Interviewpartners verändert? [Mehr]


Gunnar SohnDas Potenzial von Google Hangout on Air

Umberto Eco und die Ästhetik des Live-Fernsehens: „Das Senden und Empfangen“ wird noch einmal neu definiert. // von Gunnar Sohn

On Air (Bild: ThomasWanhoff [CC BY 2.0], via Flickr)

Hangout on Air ist ein verkanntes Internetmedium: Schon der Name macht das Format in Deutschland nicht eben für den Alltagsgebrauch tauglich. Was steckt aber wirklich an Potenzial und Möglichkeiten im Medium für die TV-Autonomen? Was braucht es an Technik, Know-how und rechtlichen Voraussetzungen? [Mehr]


Lars SobirajGolem.de testet bezahlten Content

Beim IT-Portal Golem.de wird derzeit ein neues Bezahlmodell ausprobiert. Für 2,50 Euro monatlich kann man jetzt alle Artikel ohne Werbung und Tracking genießen. // von Lars Sobiraj

Golem Pur

Bei der Berliner Klaß & Ihlenfeld Verlag GmbH wurde gestern ein neues Experiment gestartet. "Golem pur" kostet pro Monat 2,50 Euro. Dafür sind alle Artikel des IT-Newsportals Golem.de ohne Werbung oder Tracking verfügbar. Zudem kann man zahlreiche Videos nicht nur anschauen, sondern auch direkt herunterladen. Mehrseitige Beiträge werden bequem auf einer Seite angezeigt, der RSS-Feed wird ungekürzt als Volltext ausgeliefert. Weitere Features sollen folgen. Ob genug Leser anbeißen werden? [Mehr]


Tobias SchwarzVideo: John Oliver über Native Advertising

In seiner Sendung "Last Week Tonight with John Oliver" kommentiert der britische Komiker das Konzept Native Advertising und seinen Einfluss auf den Journalismus. // von Tobias Schwarz

John Oliver über Native Advertising

Es ist bezeichnend, dass der beste Kritiker unserer sich im digitalen Wandel befindenden Gesellschaft ein Komiker ist. Spätestens mit seinem Beitrag über Netzneutralität in den USA ist John Oliver auch unter netzpolitischen Aktivisten hierzulande ein Medienstar. Und Oliver legt fleißig nach: auch sein Video über Native Advertising im Journalismus eignet sich perfekt als Must-see-Verpflichtung zum Thema.

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Marc KrügerMeine spontane Begeisterung für die “NPR One”-Radio-App

Der freie Radiojournalist Marc Krüger sieht in der "NPR One"-App die Zukunft des Radios. Warum erklärt er im Crosspost bei uns. // von Marc Krüger

NPR Radio App

Für einen schnellen überredaktionellen Nachrichtenüberblick kann ich bei Google News und Yahoo nachschauen oder klicke durch meine RSS-Feeds. Für neue Musik werfe ich Spotify oder Simfy an. YouTube bietet Abo-Kanäle für ein simples Berieseln oder Entdecken. Außerdem startet bald Netflix in Deutschland. Und beim Radio? Da muss ich mich immer noch für einen Sender entscheiden und nehmen was kommt? Vielleicht nicht mehr lange! Den Weg weist eine neue App.

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Katharina BrunnerWie der New Yorker die digitale Transformation schaffen kann

Das 1925 gegründete Magazin New Yorker erfindet sich digital neu. Fünf Gründe, warum die Transformation gelingen kann. // von Katharina Brunner

New Yorker (Bild: Tom Small [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

"Es ist schwer zu sagen, was der New Yorker im Internet macht. Sie posten die besten Texte nicht online – außer wenn sie es doch tun. Die besten Autoren bloggen nicht – oder doch". Es war im Winter letzten Jahres, als das Literaturmagazin n+1 süffisant anmerkte, dass die Online-Strategie des New Yorker offenbar ist, keine Strategie zu haben. Das hat sich diese Woche geändert.

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Tobias SchwarzScoopcamp: Verleihung des Preises für Innovationsjournalismus

Beiträge von Deutschlandfunk und New Scientist Deutschland werden auf dem Scoopcamp den Deutschen Preis für Innovationsjournalismus erhalten. // von Tobias Schwarz

Deutscher Preis für Innovationsjournalismus

Thomas Reintjes ist der Gewinner des Deutschen Preises für Innovationsjournalismus 2014. Der Journalist wird für seinen Deutschlandfunk-Beitrag "1 oder 0, Leben oder Tod – Wie digitaler Fortschritt das Völkerrecht herausfordert" (Audio-Beitrag folgt nach Rechteabklärung) ausgezeichnet. Gewinner des erstmals vergebenen Nachwuchspreises ist Peter Gotzner. Er wird für seinen Artikel "Googles Visionen" (Link folgt nach Rechteabklärung) prämiert, der in der Zeitschrift New Scientist Deutschland erschienen ist. Die Preisverleihung wird am 4. September 2014 im Rahmen des Scoopcamps stattfinden.

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Oliver BerntMit Social Media aus dem (Anzeigen-)Blätterdickicht

Totgesagte leben bekanntlich länger. Wie Social Media-Kanäle den kränkelnden Print-Markt wiederbeleben können. // von Oliver Bernt.

Paper Boy (Bild: ollesvensson [CC BY-SA 2.0], flickr.com)

Die Printmedien haben die letzten Jahre stark an Einfluss und Vitalität verloren. Die riesige Konkurrenz aus dem Netz und eine veränderte Einstellung der Leserschaft zur Informationsbeschaffung ließen viele bekannte Titel aus den Zeitungsregalen verschwinden. Während die großen Verlage durch ihre Produktvielfalt, Zusammenlegung von Redaktionen und finanziellen Rücklagen leichter auf veränderte Marktbedingungen reagieren können, bedeutet die neue Situation für kleine Gratiszeitungen und Anzeigenblätter oft ein Kampf ums Überleben. Die Flink&Partner Social Media Observation Group (SMOG) und Socialbreakers haben in einer Studie den Einfluss dominanter Social Media-Kanäle auf die Reichweite ausgewählter Anzeigenblätter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz untersucht. [Mehr]


Jakob SteinschadenLeistungsschutzrecht: Google soll zahlen, Facebook nicht

Die Content-Snippets, für die Suchmaschinen durch das Leistungsschutzrecht für Presseverlage zahlen sollen, werden von Online-Medien gratis bei Social-Media-Diensten verbreitet. // von Jakob Steinschaden

Leistungsschutzrecht (Bild: Digitale Gesellschaft [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Während die Verlagshäuser gerade versuchen, vor Gericht Geld von Google zu erstreiten, schlittern sie bereits in die nächste Abhängigkeit, die teuer werden könnte: Nachrichtenseiten verbreiten genau jenen Content, für den Suchmaschinen zahlen sollen, kostenlos über Facebook oder Twitter und beschäftigen dafür oft sogar eigene Social-Media-Manager. Die Gefahr: Genauso wie Google werden diese Social-Media-Dienste mit den Verlagen um die Online-Werbegelder rittern.

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Anna-Maria LandgrafMETAFOTO: Interview mit dem Gründer Benjamin Tange

Im Interview erklärt METAFOTO-Gründer Benjamin Tange sein Geschäftsmodell und wie er damit die Demokratisierung von Fotografien im Netz sinnvoll nutzt. // von Anna Maria Landgraf

Tange250

Bei der neuen App METAFOTO steht Aktualität vor Popularität. Der Pool an Fotografien ist damit interessant für Unternehmen, die auf der Suche nach guten und neuen Bildern sind. Auf der anderen Seite bietet METAFOTO eine gute Arbeitsmöglichkeit für Hobbyfotografen - insbesondere Schüler und Studenten, die sich ein bisschen Geld dazu verdienen wollen. Was steckt hinter dem Startup und sind die Verdienste nennenswert? Wir sprechen mit Benjamin Tange im Interview.

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