Lukas MenzelDie bunte YouTube-Welt: Philipp Bernecker von Divimove im Interview

Divimove ist nicht nur das größte Multi-Channel-Netzwerk in Europa, sondern auch ein aufstrebendes Startup. Wir haben den Gründer und CEO Philipp Bernecker interviewt. // von Lukas Menzel

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Im Jahr 2012 von Sebastiaan van Dam, Philipp Bernecker und Brian Ruhe gegründet, hat Divimove es innerhalb der letzten zwei Jahre geschafft, sich mit mehr als 700 Millionen Videoaufrufen im Monat und insgesamt 70 Millionen Abonnenten auf YouTube, zum führenden Multi-Channel-Netzwerk in Europa zu entwickeln. Von Berlin aus betreuen die mehr als 50 Divimove-Mitarbeiter die insgesamt 1.650 YouTube-Kanäle des Netzwerkes, welche wenige Tausend bis hin zu mehr als neun Millionen Abonnenten vorweisen können. Dabei unterstützt Divimove seine Talente, wie Divimove-CEO Philipp Bernecker die Videomacher nennt, von der einfachen Betreuung, über die Produktion bis hin zur Vermarktung. Was dies für Herausforderungen mit sich bringt, wie sich die bunte "YouTube-Welt" entwickelt und ob nicht eine gewisse Abhängigkeit von YouTube besteht, haben wir ihn im Interview gefragt, mit ihm über die Internationalisierung, die Starproblematik und vieles mehr gesprochen. [Mehr]


Lars SobirajGoogle News wird in Spanien eingestellt

Heute wird der iberische Ableger von Google News abgeschaltet. Ab dem ersten Januar gilt in Spanien ein deutlich schärferes Leistungsschutzrecht als hierzulande. Dort können die Verleger nicht wählen, ob sie Google zur Kasse bitten wollen. // von Lars Sobiraj

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Am heutigen Tag, dem 16. Dezember, schließt in Spanien der Nachrichtendienst Google News. Das neue spanische Gesetz wird die Verlage ab dem ersten Januar 2015 dazu verpflichten, von Google News für die Anzeige von Textschnipseln Geld zu verlangen. Google reagierte auf die Ankündigung mit einer Einstellung des Dienstes. Der US-Konzern ist nicht zur Zahlung von Gebühren bereit.

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Anna-Maria LandgrafEntrepreneurship im Journalismus

In den USA gründen in der Medienkrise viele Journalisten eigene Unternehmen. Aus dieser Innovationsfreude und Risikobereitschaft sind spannende Projekte wie Vice oder Buzzfeed entstanden.// von Anna Maria Landgraf

Journalismus

In Deutschland fehlt es dagegen bisher noch am Mut für radikal neue Konzepte. Zwar gibt es mit Krautreporter und EDITION F erfolgreiche Gründungen, doch die meisten Innovationen kommen noch von oben, von den Verlagen und Medienhäusern. Einzelne Journalisten sind seltener bereit, vom Grund auf Neues zu starten – dabei wäre es gerade dafür an der Zeit.

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Dr. Erik MeyerZwischen Stiftung und Startup: Die Strategie von First Look Media

Erfindet das Silicon Valley auch engagierten Journalismus im Netz neu? Diese Verheißung machte Multimilliardär Pierre Omidyar mit "First Look Media". // von Dr. Erik Meyer

First Look Media

Bislang arbeitete nur das Online-Magazin "The Intercept", das vor allem für Auswertungen der von Edward Snowden geleakten Dokumente bekannt ist, an der Umsetzung der philanthropischen Programmatik des eBay-Gründers. Ein zweites Projekt scheiterte kürzlich und warf Fragen zur Vereinbarkeit der journalistischen Ansprüche mit der Mentalität des Managements auf. Nun geht unter der Leitung von Andy Carvin das Experiment "reported.ly" an den Start, das Inhalte sozialer Medien als Ausganspunkt für globales Storytelling fokussiert.

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Felicitas HackmannStreaming – Eine Frage des Preises und nicht der Inhalte?

Nicht die Inhalte, sondern Preis ist für die Deutschen beim Streaming entscheidend. Eine wichtige Erkenntnis für Netflix & Co. // von Felicitas Hackmann

Watching TV (Bild: flash.pro [CC BY 2.0], via Flickr)

Als bekannt wurde, dass Netflix in Deutschland launcht, zeigten sich Medien und Endverbraucher schwer aufgeregt. Man erhoffte sich mehr hochwertige Inhalte, die möglichst zügig immer und überall zur Verfügung stehen sollten. Der amerikanische Konkurrent werde es den deutschen Anbietern schwer machen, glaubten viele.

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Lars Sobiraj2015 gibt es 1 Milliarde Creative Commons-Werke

2001 wurde die gemeinnützige Organisation Creative Commons begründet. 13 Jahre später werden täglich rund 27 Millionen neue CC-Plaketten im Internet vergeben – nächstes Jahr wird die Milliardenmarke geknackt. // von Lars Sobiraj

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Nächstes Jahr wird eine magische Grenze geknackt. Dann gibt es im Internet eine Milliarde Werke, die mithilfe einer Creative Commons-Lizenz (CC) veröffentlicht wurden. Momentan sind im Web geschätzte 882 Millionen CC-lizenzierte Werke verfügbar. Google gibt an, dass es weltweit momentan 9 Millionen Webseiten gibt, die eine aktuelle oder ältere Lizenz implementiert haben. Die Idee, Wissen mit möglichst geringen Hürden allgemein zugänglich zu machen, hat sich offensichtlich bewährt. Oder etwa nicht? Wir schauen uns das einmal genauer an.

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Jakob SteinschadenDer Wert von Papier im digitalen News-Zeitalter

Warum es sich im Jahr 2014 nach wie vor lohnt, zu Print zu greifen, lässt sich von den Stärken des Papier her erklären. // von Jakob Steinschaden

Cafe Griensteidl, 1896 (Bild: Reinhold Völkel [Public domain], via Wikimedia Commons)

Wann, liebe/r LeserIn, haben Sie das letzte Mal gezielt zu Papier gegriffen? Für viele junge Menschen im deutschsprachigen Raum erscheint der Kauf einer Tages- oder Wochenzeitung mittlerweile völlig unverständlich. News und Storys gibt es im Internet ohnehin in Hülle und Fülle, und das zumeist gratis. Was dabei vergessen wird: Papier hat zwei Stärken, die es von der Online-Welt abheben können – Fokus und Serendipität.

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Lukas MenzelDurchgedreht mit… HüKSt

In der achten Folge von "Durchgedreht mit…" sprechen Jeana Paraschiva, Daniel Zillmann und Maxim Mehmet vom Künstlerkollektiv HüKSt, über ihre Netz-Projekte "Creme frech" und "Bossi und Herzi".

Auch wenn die Crowdfunding-Kampagne von Gina Schad “Durchgedreht mit…” gescheitert ist, haben ihr die Erfahrungen auch so weitergeholfen, wie sie uns in einem Gastbeitrag erklärt.


Leonard Novy“Serial” – Ein Podcast erobert die Welt

Langer, hintergründiger Recherche-Journalismus kann auch in Zeiten des kollektiven ADS erfolgreich sein. "Serial" entwickelt sich zum globalen Phänomen und trotzt dem Hype ums Binge-Prinzip. // von Leonard Novy

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Der Herbst gilt allen Umbrüchen in den Seh- und Sendegewohnheiten zum Trotz in den USA als Hochzeit der TV-Serie. Mit Spannung erwarten Senderverantwortliche, Werbekunden und Zuschauer die Ausstrahlung neuer oder wieder aufgewärmter Formate, spekulieren darüber, welche Sendungen als erstes abgesetzt werden oder sich zum Publikumsliebling entwickeln. 2014 gilt, wie schon 2013, als eher durchschnittlich. Solides Handwerkzeug, nichts Spektakuläres. Kaum zu glauben nach all dem Hype, aber auch Breaking Bad oder Orange is the New Black entstehen nicht am Fließband.

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Franziska WiesnerSocial Media: Bleibt die EU in der Brüssel-Blase?

Europapolitik erscheint für viele schwer zugänglich und unverständlich. Vielleicht könnte dies in der Zukunft Social Media ändern. Eine Podiumsdiskussion lieferte mögliche Ideen. // von Franziska Wiesner

EU Social Media

Dass YouTube-Stars und die Bloggerszene soziale Medien erfolgreich zur Informationsbereitstellung und Selbstdarstellung nutzen, ist Teil ihres Selbstverständnisses. Doch ist es auch für Institutionen wie dem Europäischen Parlament eine Chance, sich und ihre Arbeit glaubwürdig und transparent in den sozialen Medien darzustellen? Um diese und andere Fragen kreiste eine Podiumsdiskussion mit MdEP Jan Philipp Albrecht (Die Grünen) und Europa-Blogger Manuel Müller, moderiert von dem Social Media-Experten und Politikberater Martin Fuchs (hier findet sich der diesen ergänzende Bericht von Tobias Schwarz über die Veranstaltung).

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Gina SchadLektionen aus einer gescheiterten Crowdfunding-Kampagne

Gina Schad ist zwar mit ihrem Crowdfunding-Projekt "Durchgedreht mit..." gescheitert, doch die Erfahrungen haben ihr auch so weitergeholfen, wie sie uns in einem Gastbeitrag erklärt. // von Gina Schad

Gina Schad über ihr Crowdfunding-Projekt

Seit einiger Zeit blogge ich im Internet; angefangen bei meinem Blog medienfische und seit Anfang diesen Jahres bei den Netzpiloten. In meinen Artikeln habe ich mich immer auf schriftliche Interviews beschränkt, im Frühjahr hatte ich jedoch die Idee, eine neue Interviewreihe mit Video-Interviews zu starten: "Durchgedreht mit…".

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Tobias SchwarzKann man über Europapolitik im Netz kommunizieren?

Zwischen Hashtags und Politik – kann Europapolitik im Netz diskutiert werden? // von Tobias Schwarz

Europapolitik im Netz – Albrecht und Müller diskutieren (Bild: Jens Schicke)

Im Berliner Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland diskutierten letzte Woche Freitag auf der Veranstaltung "Hashtags & Politics: Europapolitik im Netz diskutieren!" der Europaabgeordnete Jan Philipp Albrecht mit dem Blogger Manuel Müller, moderiert von Martin Fuchs, wie Europakommunikation in digitalen Öffentlichkeiten gelingen kann.

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Lukas MenzelDie Trends des Monats – November

Gemeinsam mit der Standortinitiatve der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, präsentieren wir euch ausgewählte Trends des Monats. // von Lukas Menzel

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Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es ein neues, innovatives Medienprojekt, ein praktisches Gadget oder ein neues digitales Geschäftsmodell. Wir stellen euch dieses Mal ein Bitcoin-WIFI System, die interaktive Radioshow Crowdstory, das neue Crowdsourcing Projekt der New York Times, Madision, das werbefreie, digitale Magazin Latterly und das soziale Netzwerk Tsu vor.

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Lukas MenzelDie Rolle der Multi-Channel-Netzwerke

Die Multi-Channel-Netzwerke zählen zu den wichtigsten Akteuren im Ökosystem von YouTube. Vor wenigen Jahren als Zusammenschluss von YouTubern gegründet, sind sie heute Künstlerbetreuer, Produktionsfirmen und Vermarkter in einem. // von Lukas Menzel

youtube_tablet

Multi-Channel-Netzwerke nennen sich Unternehmen, die Künstler auf der Videoplattform YouTube von der Kanaloptimierung über die Produktion bis hin zu Vermarktung unterstützen. Wie kein anderer Akteur haben sie dafür gesorgt, dass sich die Videos auf YouTube längst nicht mehr vor denen aus dem Fernsehen verstecken müssen und sich die YouTube-Szene innerhalb nur weniger Jahre professionalisiert hat. Nicht umsonst zählen die Multi-Channel-Netzwerke zu den wichtigsten Akteuren in der noch jungen Webvideobranche.

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