Felicitas HackmannMit Filter, #OhneFilter und das Hier und Jetzt

TapTalk definiert Real-Time-Kommunikation neu. Wird es damit zum neuen Instagram, Whatsapp oder Facebook? Nein, denn für TapTalk gibt es einen ganz eigenen Anwendungsfall. // von Felicitas Hackmann

"Selfie" (Adapted) by Patrik Nygren (CC BY-SA 2.0)

Auf dem Laufsteg würde man echt wohl “Nude Look” nennen, auf Instagram den Hashtag NoFilter benutzen: Echt sein – oder wenigstens so aussehen – ist die Königsdisziplin der Selbstdarstellung.

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Anna-Maria LandgrafEine multimediale Flüchtlingsgeschichte

Der Schweizer Journalist Simon Krieger reist mit seiner Kamera den Weg eines Flüchtlings nach. Über Griechenland über die Türkei bis in den Iran – am Ende soll eine Multimediareportage entstehen. // von Anna Maria Landgraf

"Darfurians refugees in Eastern Chad" (Adapted) by European Commission DG ECHO (CC BY-SA 2.0)

Das abstrakte Flüchtlingsthema wird bei Simon Krieger durch die Reportage Ozra konkret: Es erscheint in Form von Yaved, ein junger Mann aus Afghanistan, der als kleiner Junge von zu Hause weg ist. Mit der Reportage geht das neue multimediale Onlinemagazin WHY ISSUE an den Start.

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Joseph LichtermanBei der Paywall der Winnipeg Free Press zahlen Leser pro Artikel

Sind Sie auch einer dieser Menschen, die behaupteten, das Paywall-Modell "iTunes als News" könne das Nachrichtenmodell revolutionieren? In Kanada gibt es jetzt eine Zeitung, die dieses Modell ausprobiert. // von Joseph Lichterman

Winnipeg Free Press News Café (Image: AJ Batac [CC BY 2.0], via Flickr)

Die Idee wird im Nachrichtengeschäft schon seit Jahren diskutiert: ein iTunes für Nachrichten. Ob die Leser bereit wären, für Nachrichten durch Micropayments pro Artikel zu bezahlen, so wie sich bei den Musikfans das Bezahlmodell einzelner Songs über Apple durchgesetzt hat?

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Tanya SichynskyWas USA Today bei den Final Four mit Periscope und Snapchat lernte

Die neuen Plattformen Periscope und Snapchat sind für Realtime-Nachrichten auf Telefonen gemacht, aber es gibt viele Fragen bezüglich der Organisation – welchen Content man teilt, oder wie man die Effektivität messen kann. // von Tanya Sichynsky

USA Today Sports

Es gibt genug Möglichkeiten, wie man ein neues Publikum erreichen kann. Die Herausforderung dabei ist aber, herauszufinden, wo es sich lohnt, seine Zeit zu investieren, und was man alles machen kann. Ich arbeite bei den USA Today Sports und dort versuchen wir gleich zwei Plattformen zu nutzen und besser zu verstehen: Snapchat und Periscope. Letzteres wurde erst vor zwei Wochen veröffentlicht, als die Final Four (die letzten vier Mannschaften in der Endrunde) im College-Basketball feststanden.

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Tobias SchwarzMedienethik: Unsere Gesellschaft braucht Journalismus

Der Sender ARD Alpha startet eine Sendereihe zum Thema Medienethik – zum Auftakt beschäftigt sich Professor Alexander Filipović mit dem Journalismus. // von Tobias Schwarz

Medienethik: Johannes Grotzky im Gespräch mit Alexander Filipovic

Mit einem eigenen Fernsehformat befasst sich ARD Alpha mit drei relevanten Fragestellungen der Digitalisierung. Moderiert von Professor Alexander Filipović, erster Inhaber des neuen Lehrstuhls "Medienethik" an der Hochschule für Philosophie in München, werden in den 15-minütigen Episoden die Folgen der Digitalisierung für den Journalismus, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, sowie Fernsehunterhaltung behandelt.

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Joshua BentonDistributed Content: Wie werden die Verlage reagieren?

Die New York Times macht es, genauso wie BuzzFeed – der Trend hin zu Distributed Content erhöht die Abhängigkeit der Verlage von den sozialen Plattformen. // von Joshua Benton

Paperboy in 1963 (Image: Joyner Library at East Carolina University)

Statt ihre eigenen Webseiten zu veröffentlichen, werden Nachrichtenunternehmen gefragt, ob sie direkt auf Plattformen publizieren wollen, auf denen sie keine Kontrolle haben. Ist die Jagd auf Leser genug, um den teilweisen Verlust seiner Freiheit zu rechtfertigen?

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Justin EllisMedien: Ein AdBlocker für Tragödien

Für Geschichten wie diejenige des Flugzeugunglücks der Germanwings-Maschine haben die New York Times und andere Medien einen Schalter eingebaut, der unerwünschte Verbindungen zu bestimmten Werbungen deaktiviert. // von Justin Ellis

Clarity (Image: Ariel Dovas [CC BY-NC 2.0], via Flickr)

Liest man die Titelstory in der New York Times über den Flug der Germanwings-Maschine, die in den Bergen von Südfrankreich abgestürzt ist, erkennt man den Unterschied auf der Seite vielleicht nicht sofort. Klickt man sich dann zum Artikel von Jeremy Clarkson durch, den die BBC gerade rausgeworfen hat, wird klar: Der Artikel über den frisch entlassenen Briten beinhaltet Werbeanzeigen, der Artikel über das Flugzeugunglück jedoch nicht.

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Erik MeyerLivestreaming: Journalismus und Kampagnen in Echtzeit

Die neuen Möglichkeiten, die Livestreaming bietet, haben einen Hype ausgelöst. Aber verändern sie auch politische Kommunikation und Berichterstattung? // von Dr. Erik Meyer

Bürger Reporter (Bild: Piotr Drabik [CC BY 2.0], via Flickr)

Es begann mit der Einführung der iOS-App Meerkat beim diesjährigen Szene-Treff "South by Southwest" (SXSW), nun hat Periscope ebenfalls mit einer Anwendung für das mobile Livestreaming via Twitter nachgezogen. Obgleich die Video-Übertragung von Ereignissen mittels Smartphone kein neues Phänomen darstellt, wird von den aktuellen Anwendungen sowie speziellen Geräten ein Durchbruch erwartet, der auch Bürgerjournalismus und Kampagnenkommunikation betrifft. Experten gilt der individuell erstellte Livestream gar als Game Changer für den anstehenden Wahlkampf um die US-Präsidentschaft.

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Tobias SchwarzDigitales Publishing: Medien mit Vertrauen sind im Vorteil

Interview mit Mitch Green und Klaasjan Tucker von Adobe über die aktuellen Herausforderungen im digitalen Publishing. // von Tobias Schwarz

Mitch Green im Interview mit Tobias Schwarz (Bild: Berti Kolbow-Lehradt/Adobe)

Anfang der Woche fand der diesjährige "Digital Innovators' Summit" in Berlin statt. Über 600 Besucher diskutierten auf der von den Branchenverbänden FIPP und VDZ organisierten Konferenz über digitale Publishing-Themen. Darunter auch Mitch Green, Adobes Produktchef für die Adobe Digital Publishing Suite, und sein Kollege Klaasjan Tucker, die sich beide mit uns über den Medienwandel und die digitalen Herausforderungen der Verlage unterhielten.

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Jakob SteinschadenMedien: Ist Satire die Zukunft der Politikvermittlung?

#Varoufake, "Der Postillon" in Deutschland oder "Die Tagespresse" aus Österreich: Wer ein junges Zielpublikum erreichen will, der muss auf satirische Inhalte setzen. // von Jakob Steinschaden

Last Week Tonight: John Oliver und das Cookie Monster

Die Anschläge auf die Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris, der Medien-Coup des Jan Böhmermann (#Varoufake) und stark wachsende Zugriffszahlen bei satirischen Webseiten in Deutschland und Österreich: Können Medienmacher mit Hilfe der Satire aus ökonomischen und politischen Zwängen ausbrechen?

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Joshua BentonÜber die Macht von WhatsApp & Co. und das Teilen von Nachrichten

WhatsApp kann Websites viel Traffic bringen, manchmal sogar noch mehr als Facebook. Brauchen Medien einen WhatsApp-Button? // von Joshua Benton

Chat-Apps (Image: Álvaro Ibáñez [CC BY 2.0], via Flickr)

Vor fünf oder sechs Jahren war es nicht unüblich, am Ende eines Blogposts reihenweise winzige Symbole zu sehen, die auf verschiedene soziale Netzwerke hinweisen sollten und dabei fast wie frei erfunden wirkten. In der letzten Zeit sind Facebook und Twitter enorm gewachsen, also reduzierten viele Seiten diese Stelle auf diese beiden Dienste.

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Simon OwensSlate verdoppelt sein Podcast-Publikum

Das Online-Magazin Slate konnte im letzten Jahr seine Podcast-Hörerschaft verdoppeln – auf Audio und gegen Video gewettet zu haben, macht sich bezahlt. // von Simon Owens

Slate Podcast Gabfest (Image: Steve McFarland [CC BY-NC 2.0], via Flickr)

Das Serial Spoiler Special – der Podcast von Slate, der wöchentlich die neuesten Serienepisoden analysiert – war der schnellste veröffentlichte Podcast, wenn man die Zeit misst, die zwischen Idee und Debüt vergangen ist. "Vier Wochen, nachdem der Podcast 'Serial' veröffentlicht wurde, hat jeder darüber gesprochen", sagt Andy Bowers, der ausführende Produzent des Podcast auf der Website. "Ich habe einen Anruf von einem Redakteur bekommen, der vorschlug: 'Wieso nehmen wir nicht einfach die Gespräche auf, die wir so führen, und machen einen Podcast über den Podcast?' Und ich meinte: 'Super Idee!' Zwei Tage später haben wir ihn dann gegründet."

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Justin EllisDas Archiv beflügelt die neue Paywall des New Yorker

Seit dem letztjährigen Relaunch von NewYorker.com und der neuen Paywall sind sowohl die Besucherzahlen als auch die Abonnentenzahlen gestiegen. // von Justin Ellis

The New Yorker (Image: Esther Vargas [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Der Trick, um Leser in eine Horde hamsternder Gierschlunde zu verwandeln, lautet wie folgt: Man teile ihnen mit, sie können tief in das Archiv des New Yorker eintauchen und mit so vielen Geschichten wieder herauskommen, wie sie mit ihren eigenen Händen tragen können.

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Joseph LichtermanLondon calling: Ein Blick auf BuzzFeed in Großbritannien

Die viralen Meister von BuzzFeed sind nicht nur daran interessiert, ihr US-Modell auch in Übersee durchzusetzen: "Die Idee ist, dass wir internationale Büros nicht nur als Satellitenbüros wollen, sondern als eigene Zentralen ihrerseits." // von Joseph Lichterman

BuzzFeed (Bild: Matt Haughney [CC BY-NC-SA 2.0] via Flickr)

BuzzFeed ist natürlich für einen Mix aus Nachrichten mit Listen und Quizze bekannt. Deshalb war es unausweichlich, dass der britische Premierminister David Cameron, als er sich am Montag mit BuzzFeed UK für ein Interview zusammensetzte, nicht nur Fragen zu seiner Position in der Wohnungspolitik und ob er mit seinen Konkurrenten vor den im Mai stattfindenden Wahlen debattieren würde, sondern auch, wer sein Lieblingscharacter in Game of Thrones ist und ob er auf Snapchat ist.

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Erik MeyerJournalismus nach Snowden: Wie sieht die Zukunft des Lecks aus?

Wie wird mit Daten umgegangen, die von Whistleblowern weitergegeben werden? Diese Frage diskutiert Journalismus-Experte Clay Shirky ("Here comes everybody"). // von Dr. Erik Meyer

Clay Shirky (Bild: Joi [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons)

Die Veröffentlichung interner Dokumente von Unternehmen und Regierungen durch die Plattform Wikileaks war auch eine Kritik an den Massenmedien, die ihre aufklärerische Funktion als “Vierte Gewalt” in Demokratien nicht adäquat erfüllen würden. Mit den von Edward Snowden kopierten Daten der NSA hat sich das diesbezügliche Publikationsmodell weiter transformiert. In einem vorab veröffentlichen Auszug aus seinem neuen Buch "Journalism After Snowden: The Future of Free Press in the Surveillance State" reflektiert Clay Shirky "The value of digital data".

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