Marc KrügerMeine spontane Begeisterung für die “NPR One”-Radio-App

Der freie Radiojournalist Marc Krüger sieht in der "NPR One"-App die Zukunft des Radios. Warum erklärt er im Crosspost bei uns. // von Marc Krüger

NPR Radio App

Für einen schnellen überredaktionellen Nachrichtenüberblick kann ich bei Google News und Yahoo nachschauen oder klicke durch meine RSS-Feeds. Für neue Musik werfe ich Spotify oder Simfy an. YouTube bietet Abo-Kanäle für ein simples Berieseln oder Entdecken. Außerdem startet bald Netflix in Deutschland. Und beim Radio? Da muss ich mich immer noch für einen Sender entscheiden und nehmen was kommt? Vielleicht nicht mehr lange! Den Weg weist eine neue App.

[Mehr]


Katharina BrunnerWie der New Yorker die digitale Transformation schaffen kann

Das 1925 gegründete Magazin New Yorker erfindet sich digital neu. Fünf Gründe, warum die Transformation gelingen kann. // von Katharina Brunner

New Yorker (Bild: Tom Small [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

"Es ist schwer zu sagen, was der New Yorker im Internet macht. Sie posten die besten Texte nicht online – außer wenn sie es doch tun. Die besten Autoren bloggen nicht – oder doch". Es war im Winter letzten Jahres, als das Literaturmagazin n+1 süffisant anmerkte, dass die Online-Strategie des New Yorker offenbar ist, keine Strategie zu haben. Das hat sich diese Woche geändert.

[Mehr]


Tobias SchwarzScoopcamp: Verleihung des Preises für Innovationsjournalismus

Beiträge von Deutschlandfunk und New Scientist Deutschland werden auf dem Scoopcamp den Deutschen Preis für Innovationsjournalismus erhalten. // von Tobias Schwarz

Deutscher Preis für Innovationsjournalismus

Thomas Reintjes ist der Gewinner des Deutschen Preises für Innovationsjournalismus 2014. Der Journalist wird für seinen Deutschlandfunk-Beitrag "1 oder 0, Leben oder Tod – Wie digitaler Fortschritt das Völkerrecht herausfordert" (Audio-Beitrag folgt nach Rechteabklärung) ausgezeichnet. Gewinner des erstmals vergebenen Nachwuchspreises ist Peter Gotzner. Er wird für seinen Artikel "Googles Visionen" (Link folgt nach Rechteabklärung) prämiert, der in der Zeitschrift New Scientist Deutschland erschienen ist. Die Preisverleihung wird am 4. September 2014 im Rahmen des Scoopcamps stattfinden.

[Mehr]


Oliver BerntMit Social Media aus dem (Anzeigen-)Blätterdickicht

Totgesagte leben bekanntlich länger. Wie Social Media-Kanäle den kränkelnden Print-Markt wiederbeleben können. // von Oliver Bernt.

Paper Boy (Bild: ollesvensson [CC BY-SA 2.0], flickr.com)

Die Printmedien haben die letzten Jahre stark an Einfluss und Vitalität verloren. Die riesige Konkurrenz aus dem Netz und eine veränderte Einstellung der Leserschaft zur Informationsbeschaffung ließen viele bekannte Titel aus den Zeitungsregalen verschwinden. Während die großen Verlage durch ihre Produktvielfalt, Zusammenlegung von Redaktionen und finanziellen Rücklagen leichter auf veränderte Marktbedingungen reagieren können, bedeutet die neue Situation für kleine Gratiszeitungen und Anzeigenblätter oft ein Kampf ums Überleben. Die Flink&Partner Social Media Observation Group (SMOG) und Socialbreakers haben in einer Studie den Einfluss dominanter Social Media-Kanäle auf die Reichweite ausgewählter Anzeigenblätter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz untersucht. [Mehr]


Jakob SteinschadenLeistungsschutzrecht: Google soll zahlen, Facebook nicht

Die Content-Snippets, für die Suchmaschinen durch das Leistungsschutzrecht für Presseverlage zahlen sollen, werden von Online-Medien gratis bei Social-Media-Diensten verbreitet. // von Jakob Steinschaden

Leistungsschutzrecht (Bild: Digitale Gesellschaft [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Während die Verlagshäuser gerade versuchen, vor Gericht Geld von Google zu erstreiten, schlittern sie bereits in die nächste Abhängigkeit, die teuer werden könnte: Nachrichtenseiten verbreiten genau jenen Content, für den Suchmaschinen zahlen sollen, kostenlos über Facebook oder Twitter und beschäftigen dafür oft sogar eigene Social-Media-Manager. Die Gefahr: Genauso wie Google werden diese Social-Media-Dienste mit den Verlagen um die Online-Werbegelder rittern.

[Mehr]


Anna-Maria LandgrafMETAFOTO: Interview mit dem Gründer Benjamin Tange

Im Interview erklärt METAFOTO-Gründer Benjamin Tange sein Geschäftsmodell und wie er damit die Demokratisierung von Fotografien im Netz sinnvoll nutzt. // von Anna Maria Landgraf

Tange250

Bei der neuen App METAFOTO steht Aktualität vor Popularität. Der Pool an Fotografien ist damit interessant für Unternehmen, die auf der Suche nach guten und neuen Bildern sind. Auf der anderen Seite bietet METAFOTO eine gute Arbeitsmöglichkeit für Hobbyfotografen - insbesondere Schüler und Studenten, die sich ein bisschen Geld dazu verdienen wollen. Was steckt hinter dem Startup und sind die Verdienste nennenswert? Wir sprechen mit Benjamin Tange im Interview.

[Mehr]


Oliver BerntIch glaub’ es hackt: scoopcamp Hackathon 2014

In nur 24 Stunden Echtzeit ein eigenes digitales Projekt auf die Beine stellen? Wer sich dieser spannenden Herausforderung stellen möchte, sollte sich schnell zum scoopcamp Hackathon anmelden. // von Oliver Bernt

Hacker (Bild: Alexandre Dulaunoy [CC BY-SA 2.0], flickr.com)

Am 3. und 4. September 2014 ist wieder soweit: Das scoopcamp und der vorangehende Hackathon öffnen ihre Tore. Bereits seit 2009 veranstalten Hamburg@work und 2014 nun erstmals nextMedia.Hamburg zusammen mit der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH die Innovationskonferenz für Onlinejournalisten mit großem Erfolg. Mehr als 250 Experten, Entscheider und Innovatoren aus der IT- und Medienbranche diskutieren über Trends und aktuelle Themen an der Schnittstelle zwischen Redaktion, Programmierung und Produktentwicklung. Besonderen Focus legen die Veranstalter natürlich auf digitale Themen wie Data Journalism und Social Media. [Mehr]


Christina zur NeddenEDITION F: “Unternehmen sollten ihre Zielgruppe ernst nehmen”

EDITION F ist eine neue digitale Business-Lifestyle-Plattform für Frauen. Wir trafen die beiden Gründerinnen im Kreuzberger Coworking-Space Betahaus. // von Christina zur Nedden

EDITION F (Bild: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)

Beauty, Fashion, Gossip. Produkte für Frauen mit pinkem Anstrich. Stereotype. Dieses Modell hat lange ausgedient. Das meinen zumindest Susann Hoffmann und Nora Wohlert, die Gründerinnen von EDITION F, einer neuen digitalen Business-Lifestyle-Plattform für Frauen. Ein Gespräch über die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe, Journalismus und darüber, warum integrierte Produkte die Zukunft sind.

[Mehr]


Anna-Maria LandgrafByliner und das Problem mit Langform-Journalismus im Netz

Das in 2011 gegründete Startup Byliner steckt in der Krise. Ist Langform-Journalismus online nicht tragbar? // von Anna Maria Landgraf

Byliner250

Byliner bietet den Nutzern ein großes Archiv an Publikationen von renommierten Printmedien wie The New Yorker, The Atlantic oder Outside und zudem noch einen eigenen Pool an originalen Arbeiten von externen Autoren. Die Idee war es, lange journalistische Texte online verfügbar zu machen – gut oder schlecht? Das Scheitern des Unternehmens stellt das nun in Frage.

Laut Laura Hazard Owen von Gigaom.com liegt das Problem bei den zu hohen Erwartungen auf User- und Autorenseite. Die Nutzer sind oft nicht bereit, Geld für Beiträge zu bezahlen – vor allem da es neben Byliner auch einige Seiten gibt, die ähnlichen Content teilweise kostenlos zur Verfügung stellen. Zwei Beispiele dafür sind Longreads und Pocket. Bei den Autoren wiederum ist die Enttäuschung groß, wenn nicht so viel Geld fließt wie erwartet. Tony Horwitz gehört zu der besagten Gruppe verärgerter Autoren. Auf New York Times Online beschrieb er seine negativen Erfahrungen mit Byliner detailliert. Aus seiner Sicht sei ein Grund, weshalb der Boom langsam verschwindet, der, dass die Menschen oft nicht bereit sind, Geld (auch wenn es nur kleine Beträge sind) für längere Geschichten zu zahlen:

"Online journalism pays little or nothing and demands round-the-clock feeds. Very few writers or outlets can chase long investigative stories. [...] One reason ‘Boom’ sank, I suspect, is that there aren’t many people willing to pay even $2.99 to read at length about a trek through the oil patch, no matter how much I sexed it up with cowboys and strippers."

Die Krise ist real: Byliner galt sonst als Liebling der literarischen Startup Szene, heute ist an Stelle der anfänglichen Euphorie Ernüchterung gewichen. In den letzten Wochen verließen unter anderem CEO John Tayman sowie Co-Gründer Mark Bryant die Firma.


Teaser & Image by Guido van Nipsen (CC BY-SA 2.0)



Lars SobirajIn den Startlöchern: der Urban Journalism Salon

Ab dem 1. August findet auf rund 550 qm der Urban Journalism Salon statt. Leser und Journalisten treffen sich, um neue Formen des Journalismus auszuprobieren. // von Lars Sobiraj

markheywinkel_teaser

Anfang August beginnt im Berliner Lehrter Siebzehn die gemeinsame Reise von Zuhörern und Journalisten aller Couleur, um gemeinsam neue Formen des Journalismus auszuprobieren. Diverse Printmedien als auch der klassische Journalismus sind seit Jahren ins Trudeln geraten. Griffige Erlösmodelle für den Online-Journalismus gibt es noch keine. Wohin also geht die Reise? Dies soll uns Mark Heywinkel, einer der drei Hauptorganisatoren des Urban Journalism Salons, ausführlich in unserem Interview erklären.

[Mehr]


Martin FuchsHamburg.de: Bloggen für ein paar Klicks

Das Hamburger Stadtportal hamburg.de hat Blogger-Relations für sich entdeckt. Seit dem 25. Juni bloggen bekannte Hamburger Blogger über die Hansestadt – als Honorar gibt es ein paar Klicks. // von Martin Fuchs

SoBloggtHamburg Teaser (Bild: Franziska Veh)

Hamburg entdeckt seine Blogger. Nachdem die ZEIT für ihren neuen Hamburg-Teil vor einigen Monaten bereits die umtriebigen Lokal-Blogger für sich entdeckt hat, nutzt jetzt auch die Webseite der Freien- und Hansestadt Hamburg die Kreativität der Bloggerszene, um Werbung für Hamburg zu machen. Honorar gibt’s dafür nicht. Dafür aber ab und an ein paar Klicks. Die Betreibergesellschaft von hamburg.de verdient hingegen mit Werbung bestens an den Texten der Blogger. Warum tun Blogger das?

[Mehr]


Anna-Maria LandgrafCarolin Neumann über den VOCER Innovation Day 2014

Wir sprachen mit der Geschäftsführerin des VOCER Innovation Medialab, Carolin Neumann, über Innovation, neue Technologien und Zukunftsängste im Journalismus – und plädoyieren zu mehr Mut! // von Anna Maria Landgraf

VID-Teaser

Der Journalismus steckt in einer Krise. Existenzängste prägen heute das Berufsbild, durch die zunehmende Digitalisierung drohen einige den Wandel zu verpassen – was bleibt ist Schwarzmalerei und Resignation. Mit dem VOCER Innovation Day will der Verein für Medien- und Journalismuskritik (VfMJ) dazu beitragen, diese Ängste zu nehmen. [Mehr]


Anna-Maria LandgrafWhisper kooperiert mit dem TV-Startup Fusion

Die Smartphone-App Whisper startet mit ihrer neusten Content-Sharing Kooperation eine Teilhabe am TV-Geschäft – was Fragen der grundsätzlichen Validität von Fusion aufwirft. //von Anna Maria Landgraf

WhisperTeaser

Whisper dealt mit Geheimnissen. Das muss den Usern bewusst sein, die insgesamt mehr als sechs Milliarden anonyme Nachrichten pro Monat in die Netzwelt verschicken – mit dem Versprechen des App-Betreibers, die Identitäten nicht preiszugegeben. Durch die neuste Kooperation mit dem TV-Broadcast Unternehmen Fusion sind nun einige dieser Nachrichten auch als Stream im Netz zu sehen. [Mehr]


Lars SobirajEuropas erste E-Book Messe macht Lust auf mehr

Auf dem Electric Book Fair fanden letzten Samstag mehr als zwanzig einzelne Veranstaltungen statt. Bis zu 300 Teilnehmer sprachen über die digitale Zukunft des Buches. // von Lars Sobiraj

ebf14_1

Obwohl der Electric Book Fair außerhalb der eigenen Blase vergleichsweise wenig Beachtung fand, folgten der Einladung rund 300 Personen. Neben zahlreichen Laien und einigen Selfpublishern wurden dennoch einzelne Branchenvertreter größerer Verlage gesichtet. Der Grund für die mangelnde Beteiligung der Verlage ist schnell erklärt: E-Books führen hierzulande noch immer ein Nischendasein.

[Mehr]


Tobias SchwarzWortwalz: Über das Handwerk des Journalismus

Die freie Journalistin Jessica Schober will mit dem Projekt "Wortwalz" und der Handwerkertradition der Walz den Journalismus im Lokalen entdecken. // von Tobias Schwarz

jessica-schober-teaser

Einen Sommer lang möchte die freie Journalistin Jessica Schober durch Deutschland reisen und wie ein Handwerker auf der Walz den Journalismus im Lokalen entdecken. So wie es sonst Dachdecker, Zimmerleute oder Bäckerinnen nach der Ausbildungszeit tun, zieht sie nach festen Regeln von Lokalredaktion zu Lokalredaktion und bietet ihre Arbeit als Reporterin gegen Kost und Logis an. Wir haben uns mit ihr über ihre Wortwalz unterhalten.

[Mehr]


[1][2][3][4][5][6][7][8]...[25][26][27]Ältere Beiträge