Daniel Kuhn“Social Show”: Publisher mit Optimierungsbedarf fürs Social Web

Upworthy und Buzzfeed machen es mal wieder vor. Inhalten auf Suchergebnisse optimieren reicht nicht mehr – das Social Web rückt auch hier in Fokus. // von Daniel Kuhn

Social (Bild: Rosaura Ochoa [CC BY 2.0], via Flickr)

Dass die wenigsten Leser direkt auf eine Seite surfen um einen Artikel zu lesen, ist allgemein bekannt. Aus diesem Grund müssen die Inhalte in Bereichen wie Überschrift und Seiten-Layout angepasst werden, um diese möglichst schmackhaft für die Leser aufzubereiten. Buzzfeed, Upworthy und die Washington Post haben zudem bereits erkannt, dass viele kleine Optimierungen nötig sind, um im Publishing-Geschäft erfolgreich zu sein – SEO reicht hier schon lange nicht mehr.

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Lars SobirajRoboterjournalismus als Totengräber?

Spätestens seit Bekanntwerden des neuen Startups von Ex-dapd-Chef Cord Dreyer ist das Thema Roboterjournalismus in aller Munde. Die Netzpiloten fragten Saim Alkan: Werden die Programme den Journalismus zerstören oder ihn unterstützen? // von Lars Sobiraj

Ball_Teaser

Anfang April gab die Stuttgarter Agentur Aexea bekannt, dass sie mithilfe ihrer Software "AX" ein mehrsprachiges Portal für Sportnachrichten aufziehen will. Derzeit laufen Gespräche mit möglichen Partnerunternehmen. Automatisiert sollen Sportnachrichten in bis zu acht Sprachen generiert werden.

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Hannes RichterVideokolumne: Osterspecial

Die Videokolumne am Ende des Osterfestes mit interessanten Filmhighlights vom verlängerten Wochenende! // von Hannes Richter

Rabbids

Wenn man den Vorschauen der privaten Fernsehsender glaubt, ist Ostern wohl eher eine Art Fernsehfest. Von Action bis Romantic Comedy – in fetzigen Vorschauclips werden schon Wochen vorher die "Filmhighlights" beworben und am Ende dürfen auch Jesus und Moses nicht fehlen. In den öffentlich-rechtlichen Mediatheken laufen naturgemäß weniger TV-Knaller, aber auch hier finden sich zu Ostern einige Perlen.

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Jakob SteinschadenAnatomie des Clickbaiting: So ködern uns Upworthy, BuzzFeed und Co.

Die Headlines, die uns zum Klicken und Sharen verleiten, funktionieren nach den Formeln des Clickbaiting. // von Jakob Steinschaden

Headlines (Bild: Christopher Woo [CC BY 2.0], via Flickr)

90 Millionen Nutzer für Upworthy, 130 Millionen für BuzzFeed: Auch im deutschsprachigen Raum staunen Medienmanager und Journalisten über den immensen Traffic, den neue Online-Medien aus den USA in Top-Monaten auf sich ziehen können. Vor allem über Facebook und Twitter verbreiten sich die Storys und werden von den Nutzern besonders oft geteilt. Das Geheimnis: Die Headlines sind so optimiert, dass sie ganz gezielt zum Klick verleiten.

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Hannes RichterVideokolumne: Über Osterfilme, Kreuzberg und Jerusalem

In der Videokolumne geht es heute um Jerusalem, zu biblischen Zeiten und ganz aktuell. Dazu Schlingensief und ein einzigartiges Video-Archiv// von Hannes Richter

British Pathe klein

Alle Nachrichtenbilder aus mehr als 70 Jahren per Mausklick durchforsten, historische Ereignisse im Wohnzimmer auf Knopfdruck: Im grandiosen Youtube-Kanal der British Pathé ist das möglich. Oft genug stand Jerusalem im Mittelpunkt jener Nachrichten. Wie es dort heute aussieht zeigt die Dauer-Doku 24 Stunden Jerusalem – eindrucksvolles Fernsehen. In einer lustig-absurden Talkshowaufnahme erzählt Christoph Schlingensief von seinen Erfahrungen in Bayreuth. Und weil Ostern ist, gibt es auch Moses aka Charlton Heston in der Videokolumne.

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Julian HeckLokaljournalismus – geprägt von Ressourcenknappheit

Er ist der Beginn vieler Karrieren, relevant und chronisch unterbesetzt: der Lokaljournalismus. Über Erwartungen und Wünsche an das Lokale. // von Julian Heck

Localjournalism (Bild: Roger Blackwell [CC BY 2.0], via Flickr)

Der Lokaljournalismus ist erkrankt, sein Zustand kritisch, aber nicht lebensgefährlich. Zwischen dem Kaninchenzuchtverein und dem Kommunalparlament wird von Termin zu Termin gehetzt, Spendenschecks und Bürgermeister fotografiert und Sportberichte redigiert – wenn Zeit dafür bleibt. Schnell abdrucken oder mit einer Fotogalerie ins Netz stellen und fertig ist das lokaljournalistische Werk. Für Tiefe, interessante Geschichten und den kritischen Blick fehlen leider die Ressourcen. Zu dem Ergebnis kamen Lokaljournalisten im Lokalblogger.de-Talk.

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Jenny GenzmerWo liegt die Schmerzgrenze des öffentlich-rechtlichen Rundfunks?

"Qualität über Gebühr – unter Niveau? Der öffentlich-rechtliche Rundfunk“ war Thema des 52. Akademie-Gesprächs. Eine Debatte ohne Debatte. // von Jenny Genzmer

Sendung im MDR (Bild: Tilo Mittelstrass [CC BY-SA 3.0], via Flickr)

Das 52. Akademie-Gespräch der Akademie der Künste lief unter dem Motto "Qualität über Gebühr – unter Niveau? Der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Ganz gerecht wurde Gastgeber Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste, den Erwartungen des Publikums auf ein kritisches Gespräch hingegen nicht.

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Hannes RichterVideokolumne vom 13. April

In der Videokolumne geht es heute um wahre und wahrhafte Geschichten. Von Menschen die am Rand der Gesellschaft leben und tanzen. Und von Barbara, die mit der DDR hadert.// von Hannes Richter

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In Deutschland keinen Aufenthaltsstatus zu haben, heißt täglich das Gesetz brechen. Die Abschlussklasse einer Medienschule geht dem Thema eindrucksvoll auf den Grund. Mit den Gehörlosen, mit denen die Künstlerin Sofia Mattioli tanzt, hat das auf den ersten Blick nichts gemein, doch auch sie zeigt im Internet Menschen, mit denen wir sonst wenig zu tun haben. Nina Hoss brilliert in Christian Pätzolds Film Barbara, der nur noch kurze Zeit auf arte zu sehen ist.

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Gina SchadTilo Jung ganz unnaiv: “Man kann mit Journalismus Geld verdienen!”

Im Interview mit den Netzpiloten spricht der Creator von Jung&Naiv – Tilo Jung – über die Motivation für sein zweites Crowdfunding-Projekt: Eine Reise durch Europa. // von Gina Schad

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Der Journalist Tilo Jung ist mit seinem Interview-Format Jung&Naiv bereits seit einem Jahr erfolgreich. Erst in den letzten Wochen hat er aus der Ukraine berichtet und möchte nun im Rahmen der Wahlen zum Europäischen Parlament verschiedene Länder in Europa bereisen. Die Sicht auf Europa nur durch die deutsche Brille erscheint ihm zu eng und zu einseitig. Um seine journalistische Unabhängigkeit zu wahren, wagt er ein weiteres Crowdfunding-Projekt. Wird er sein angepeiltes Budget erreichen und auch diesmal erfolgreich sein?

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Hannes RichterVideokolumne: Über Crystal Meth, Kurt Cobain und Kriegsfotografie

In der Videokolumne geht es heute um die ermordete Fotografin Anja Niedringhaus, den Nirvana-Sänger Kurt Cobain und den Umgang der Medien mit der vermeintlichen Modedroge Crystal Meth.// von Hannes Richter

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Crystal Meth erobert die Büros und hält müde Manager und Studenten fit? Pustekuchen, das Problem liegt ganz woanders, findet Suchtforscher Roland Härtel-Petri im hr-Interview. Im Saarland macht man sein Geld offensichtlich eher mit Schweinesülze als mit Meth, wie ein kreativer Webfernsehmacher zeigt. Und an Kurt Cobain erinnert man sich am besten, in dem man ihm zuhört. Ihn wird man nicht vergessen, genau wie die engagierte Kriegsfotografin Anja Niedringhaus, die am Freitag in Afghanistan ermordet wurde.

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Tobias Schwarz#gbj14: Groundbreaking Journalism

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Der Science-Fiction-Autor William Gibson hat es auf den Punkt gebracht: “Die Zukunft ist bereits da, sie ist nur nicht gleichmäßig verteilt.” Dieses berühmt gewordene Bonmot ist die Leitlinie der Konferenz “Groundbreaking Journalism – At the Intersection of Man and Machine”, die das iRights.Lab zusammen mit dem Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation am 3. April in Berlin veranstaltet. Die Netzpiloten sind live Ort dabei, twittern unter dem Hashtag #gbj14 mit und werden hier etwas dazu verbloggen:

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Hannes RichterVideokolumne: Über politische Werbung, Foucault und Hunger

In der Videokolumne geht es heute um politische Werbespots von Chrysler, Ford und Erdoğans AKP. Außerdem spricht der Philosoph Michel Foucault höchstselbst und drei Dokus beschäftigen sich mit dem Thema Hunger und Profit.// von Hannes Richter

Wahlspot AKP

Millionen geben die reichen Länder für Entwicklungshilfe aus. Doch wie effektiv sind Nahrungslieferungen in die ärmsten Regionen der Welt? arte beleuchtet das Problem mit drei Dokumentationen zum Thema Hunger und Profit. In einem lange unbekannten Fernsehinterview aus dem Jahr 1971 kann man Michel Foucault zuhören und viel lernen. Und Ford und Chrysler tragen den amerikanischen Kulturkampf auf die Fernsehschirme. Ford gewinnt.

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Julian HeckDas Geheimnis von Selbstvermarktung im Journalismus

Journalisten sollten mehr tun als Journalismus, sich nämlich als Marke im Netz positionieren. Elf solcher Marken habe ich interviewt. Ein Zwischenfazit. // von Julian Heck

Secret (Bild: Amnesty International UK [CC BY 2.0], via Flickr)

Wer sich als Journalist auf dem hart umkämpften Markt behaupten möchte, der kann sich nicht nur auf das Arbeiten im stillen Kämmerlein beschränken. Eine starke Präsenz im Web scheint in diesen digitalen Zeiten unerlässlich. Einige Journalisten haben es geschafft: Sie sind zu einer Marke im Netz geworden. Ich habe mit elf solcher Journalistenmarken über das Thema Selbstvermarktung gesprochen, sie nach ihrem Geheimrezept gefragt und von ihnen wissen wollen, ob bei all dem Eigenmarketing überhaupt noch genügend Zeit für die eigentliche journalistische Arbeit bleibt.

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Gina SchadInterview mit Christian Jakubetz über “Universalcode 2″

Der Journalist Christian Jakubetz spricht im Interview über sein Projekt "Universalcode 2", das er mit Hilfe von Crowdfunding realisieren möchte. // von Gina Schad

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Wie verändert sich der Journalismus unter den neuen Finanzierungs- und Produktionsbedingungen? Mit "Universalcode 2" will Christian Jakubetz Antworten bieten. Dafür sucht er Geld via Crowdfunding – mithilfe von Krautreporter. Gina Schad hat sich mit Christian Jakubetz auf ein Interview getroffen und über das Projekt gesprochen.

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Julian HeckMit der Crowd zur Wissenschaftsmagazin-App “Substanz”

Wenn traditionelle Verlage Grenzen setzen, packt man es eben selbst an. Crowdfunding ebnet zwei Wissenschaftsjournalisten den Weg für das Digitalmagazin "Substanz". // von Julian Heck

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Starre Strukturen, Abhängigkeit, Ressourcenmangel – große Verlage machen sich selten einen Namen als Vorantreiber von Innovationen. Dafür fehlt scheinbar das Geld, mindestens aber Mut und das Bewusstsein, auch erfolgreich scheitern zu können. Das haben auch Georg Dahm und Denis Dilba von "Fail Better Media" erkannt, die zuvor unter anderem für den "New Scientist" arbeiteten und nun mit viel Engagement und großem Wille das neue Wissenschaftsmagazin "Substanz" aus dem Boden hieven. Aus der Idee wurde ein konkreter Plan und dank fast 600 Unterstützern ist nun auch der finanzielle Grundstein für die praktische Umsetzung gelegt worden.

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