Felicitas HackmannTV Spielfilm: Von Print zu Digital zu Fernsehen

In Zeiten des Medienwandels müssen sich bestehende Formate neuen Technologien anpassen. Nach der App startet TV Spielfilm nun einen Livestream. // von Felicitas Hackmann

TvSpielfilm 200x200 Quelle: Mediadaten TV Spielfilm live

Mit einer Printauflage von über 900.000 Exemplaren, ist die Fernsehprogrammzeitschrift TV Spielfilm immer noch in vielen deutschen Wohnzimmern vertreten. Viele andere nutzen die Smartphone App, die 2011 gelauncht wurde. Jetzt möchte das Verlagshaus Burda einen Schritt weitergehen und auch gleich Livestreaming anbieten: TV Spielfilm live. Die Details dazu stellte Sebastian Spang, Mobile und Digital Projektmanager bei BurdaNews, auf der Interactive Cologne vor.

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Joseph LichtermanWarum Tablet seine Kommentare zu Facebook auslagerte

Anstatt 180 US-Dolllar pro Jahr zu zahlen, um auf Tablet zu kommentieren, sahen sich die Leser in den sozialen Netzwerken um. “Eigentlich wollten wir nur die Kommentare von unserer Seite verschwinden lassen“, so das Magazin. // von Joseph Lichterman

Facebook Beachfront (Image by: mkhmarketing [CC BY 2.0] via Flickr)

Nach der Veröffentlichung des Artikels von Tablet-Autor Yair Rosenberg über jüdische Themen am 19. Mai, führte dieser fast eine Woche lang die Top-Listen des Online-Magazins an. Er schrieb über eine Rede, die Peter Salovey, Rektor der Universität von Yale, zu einer Absolventenfeier vortrug. Der Post wurde über 200 mal retweetet, schlug aber erst bei Facebook so richtig ein. Hier erreichte der Beitrag mehr als 3.100 Likes und wurde über 13.500 mal geteilt. Der Post bei Facebook zog zudem Dutzende Kommentare nach sich, die die Menschen als Reaktion auf die Rede von Salovey hinterließen.  [Mehr]


Jonas HallerChrome OS: Wie viel Betriebssystem braucht ein Blogger?

Google will mit seinem Betriebssystem Chrome OS Marktanteile von Apple und Microsoft für sich gewinnen. Doch lohnt sich der Umstieg auch für Blogger? // von Jonas Haller

Desktop des Toshiba Chromebook mit Chrome OS

Es ist wohl eine Philosophiefrage mit welchem Endgerät und zugehörigem Betriebssystem Journalisten und Blogger arbeiten. Ein nicht geringer Anteil schwört auf Apples Ökosystem, andere auf Microsoft Windows OS. Seit einiger Zeit buhlt auch Google mit dem auf Onlinefunktionen reduziertem Chrome OS um die Gunst der Nutzer. Doch inwieweit lohnt sich das abgespeckte Betriebssystem für die mobile Berichterstattung?

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Joseph LichtermanCityBeat: Daten sollen helfen, News zu finden

CityBeat versucht, durch Instagram-Daten, die mit Geomarkierungen versehen sind, die neuesten Nachrichten zu entdecken. Oft jedoch erfolglos oder zu spät. // von Joseph Lichterman

News (Image by GotCredit [CC BY 2.0] via Flickr)

Am 12. März 2014, kurz nach 9:30 Uhr, explodierten zwei Wohnungen in East Harlem, als eine Wasserleitung in eine Gasleitung stürzte. Acht Menschen wurden getötet und es gab Dutzende Verletzte. Reporter rasten zum Ort des Geschehens, aber vier Redaktionen – The New York Times, BuzzFeed, Gothamist und The New York World – nutzten einen anderen Dienst, um über die Geschehnisse zu berichten: CityBeat, ein Programm, das auf algorithmischer Basis geomarkierte Postings aus den sozialen Medien heraussucht, um in New York neue Stories zu finden. CityBeat wurde von den Forscher der Cornell Tech, genau genommen Cornell’s Außenstelle für angewandte Wissenschaften in New York, und Rutgers entwickelt und wurde zu dem Zeitpunkt gerade von den vier Redaktionen getestet. [Mehr]


Laura Hazard OwenWieso man sich bei Racked einen Redakteur leistet

Um sowohl kurze als auch längere Stories besser aufzubereiten hat die Fashion- und Beauty-Website Racked an Redakteuren aufgestockt. // von Laura Hazard Owen

Macbook Air Keyboard - Macworld 2008 (Image by: randy stewart [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Zwar mag Longform-Journalismus momentan alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen, aber Racked – die Seite für Styles, Shopping und Beautythemen, die 2013 von Vox Media mit eingekauft worden ist, als sie das Netzwerk Curbed.com erstanden haben – sieht noch Freiraum in der Mitte. Am Dienstag wurde bekannt, dass man Meredith Haggerty, die frühere Gastgeberin des Podcasts TLDR als Nachrichtenredakteurin eingestellt hat. Auf diesem Posten wird sie Beiträge bearbeiten, die etwa 1.000 bis 1.500 Worte umfassen. [Mehr]


Justin EllisNachrichten als Designherausforderung

Studenten und Mitglieder des Nieman Lab haben ein ganzes Semester damit zugebracht, neue Lösungen für die Einbindung des Publikums zu bauen, bessere Tools für die Datenauswertung zu erfinden und Ideen für Medienstartups zu sammeln. // von Justin Ellis

MIT (adapted) by Andrew Hitchcock (CC BY 2.0) via Flickr

Jedes Frühjahr gibt Ethan Zuckerman einen Kurs mit dem Titel "Future of News and Participatory Media". (dt.: "Die Zukunft der Nachrichten und die teilnehmenden Medien"). Der Kurs wurde speziell für Nieman Lab-Leser entwickelt, denn der Anspruch den Zuckerman daran hat, ist die Nachrichten als "Herausforderung in Design und Konstruktion" zu sehen. (Und es ist kein Zufall, wenn man in diesem Kurs öfters Mitglieder und Mitarbeiter des Nieman Lab antrifft.)

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Ken DoctorKann man aus Yelp ein Herzstück der lokalen Presse machen?

Der Preis für Yelp wäre nicht gering, aber er könnte es wert sein, um einen Teil der alten Zeitungen wiederzubeleben: die Lokalnachrichten und den Service. // von Ken Doctor

Yelp Sticker (Image: John Fischer [CC BY 2.0], via Flickr)

Yelp steht zum Verkauf, und man vermutet die gewohnten Interessenten, die hier aufgelistet sind: Google, Amazon, Apple, Yahoo und Facebook. Es ist, als wäre alles Geld der Unternehmenswelt vom Tisch gefegt und ins Silicon Valley gespült worden. Vergessen Sie die alten Experimente von wegen "eine-Woche-ohne-Internet"! Ist es überhaupt noch möglich, eine einzige Woche zu verbringen, ohne über diese Firmen zu sprechen?

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Tobias SchwarzVox Media kauft ReCode

Vox Media kauft das Technik-Blog ReCode auf und macht damit den nächsten Schritt zum digitalen Medienimperium. // von Tobias Schwarz

Walt Mossberg und Kara Swisher verkaufen ReCode an Vox Media (Image: Asa Mathat)

Anderthalb Jahre nach der Abspaltung vom Wall Street Journal, verkaufen Walt Mossberg und Kara Swisher die auf Technik-Meldungen spezialisierte Webseite ReCode an Vox Media, dass dadurch neben dem beliebten Sportblog SB nation und dem ebenfalls auf Technologie spezialiserten Blog The Verge ein weiteres namhaftes Medium sein Eigen nennen darf. Finanzielle Details sind noch nicht bekannt.

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Joseph LichtermanWie BBC News mehrsprachige Social News zusamenfassen will

Mit mehrsprachigen Nachrichten in den unterschiedlichsten Formaten erreicht die BBC vollkommen neue Zielgruppen. // von Joseph Lichterman

BBC News setzt auf mehrsprachige Nachrichten in Instagram und Line (Image: BBC)

"Wir wollen einem Publikum, das normalerweise eine festgesetzte Meinung über die BBC hat, zeigen, dass sie auch mit der neuen Zeit mithalten kann", begründet Hernando Alvarez die Versuche der BBC, Nachrichten in den unterschiedlichsten Sprachen in den verschiedensten Formaten auf den mannigfaltigsten Medien zu verbreiten. Und das mit Erfolg.

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Erik MeyerMedium.com: Blog-Plattform oder soziales Netzwerk?

An einer Einlassung von Medium-CEO Ev Williams hat sich eine (Strategie-)Debatte entzündet, in der es um die zukünftige Ausrichtung des Angebots geht. // von Dr. Erik Meyer

Ist Medium eine Plattform für Blogs oder ein soziales Netzwerk? (Image: Medium.com)

"Medium is not a publishing tool", so statuiert Medium-Mastermind Ev Williams in einem Beitrag auf der bei den "digital influencers" recht beliebten Plattform. Anhaltspunkt für diese Feststellung sind die in letzter Zeit eingeführten Innovationen zur Interaktion mit den dort eingestellten Texten. Beobachter erkennen in den Veränderungen einen veritablen Strategiewechsel, der das Angebot im Kampf um Aufmerksamkeit und Nutzer neu positioniert. Eine andere Ausrichtung ist derweil auch beim Journalismus-Experiment reported.ly zu erkennen, das nun auch eine eigene Website hat.

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Zachary M. Seward„Quartz ist eine API“ und wird digitale Nachrichten umformen

Quartz sieht sich selbst als eine API und nicht als Medium – doch auch wenn der Vergleich hinken mag, das Unternehmen verändert den digitalen Journalismus. // von Zachary M. Seward

Quartz Offices (Image: Mia Mabanta)

"Wenn wir sagen, dass Quartz eine API ist, meinen wir nicht, dass man Dinge einmal veröffentlicht und sie überall hin schickt. Wir meinen, dass Quartz dorthin gehen kann, wo unsere Leser sind, welche Form auch immer benötigt wird." In einem Gastbeitrag für das Niemand Journalism Lab erklärt Quarts Produktmanager und leitender Redakteur Zachary M. Seward die Entwicklung der letzten drei Jahre und wohin das nur schwer zu beschreibende Medien sich entwickeln möchte.

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Angela GruberDie Klickmaschine

Das israelische Startup Playbuzz produziert virale Inhalte am Fließband und übertrumpft mittlerweile sogar sein großes Vorbild BuzzFeed. // von Angela Gruber

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Welcher französische Revolutionär bist du? Wann wurde deine Seele geboren? Kannst du diese Disney-Tiere an ihrem Schwanz erkennen? Zugegeben: Es sind nicht die drängenden Fragen des Lebens, die auf der Seite von Playbuzz gestellt werden. Dennoch muss man sagen: Etliche Internetnutzer scheinen sich für Antworten auf genau diese Fragen zu interessieren und klicken sich durch die Quizze, Listicles und Umfragen.

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Alexandra von HeylPocketstory: der gemütliche Online Kiosk

Diese eine Überschrift auf dem Titel überzeugt – aber der Rest nicht. Trotzdem das Magazin kaufen, oder es einfach lassen? Der Online-Kiosk Pocketstory bietet jetzt eine Lösung für dieses Problem. // von Alexandra von Heyl

D. Degler, A. Rippert, T. Hoege (Bild: Dirk Moeller)

Das Hamburger Startup Pocketstories eröffnet eine neue Möglichkeit, redaktionelle Inhalte mit seinen Lesern zu teilen, ohne diese dabei kostenlos freizugeben. Im Stil einem Mix aus iTunes und gängiger Paywall sammelt Pocketstory diverse Artikel verschiedener Medien und bietet diese einzeln zum Kauf an. Damit muss man nicht mehr den kompletten Titel kaufen, sondern nur noch das, was einen wirklich interessiert. Die Artikel stammen sowohl aus Print- als auch aus E-Paper-Ausgaben, wobei der Schwerpunkt auf Qualitätstexten und längeren Artikeln liegt. Der Leser zahlt nur noch das, was ihn wirklich interessiert.

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Gunnar SohnWenn nur noch Zynismus hilft

Kommunikation in Unternehmen besteht oft nur noch aus positiven Phrasen. Wenn Mitarbeiter dann zynisch werden, ist es meistens schon zu spät. // von Gunnar Sohn

"Close up smartphone" (adapted) by Japanexperterna.se (CC BY-SA 2.0)

Der Smarter-Service-Blogger Bernhard Steimel prangert in einem lesenswerten Beitrag die Hybris der Social-Media-Priester an: Sie würden Wasser predigen und Wein saufen. Sie selbst seien im Ego-Shooter-Modus unterwegs und pflegten die Kunst der Selbstinszenierung.

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Adrian WulframMedienethik: Filipovic über die Ethik der TV-Unterhaltung

In der fünften Folge der Sendereihe "Medienethik" von ARD Alpha berichtet Professor Alexander Filipovic über die Ethik des Unterhaltungsfernsehen. // von Adrian Wulfram

Screenshot Medienethik Nacktdating, Dschungelcamp und Co - Zur Ethik der TV-Unterhaltung

Professor Alexander Filipovic, erster Inhaber des Lehrstuhls "Medienethik" an der Hochschule der Philosophie in München, berichtet über die Ethik des deutschen Unterhaltungsfernsehen und setzt sich mit der Kritik daran auseinander.

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