Der Europäische Gerichtshof muss demnächst entscheiden, ob das Einbetten von YouTube-Videos eine Verletzungen von Urheberrechten darstellt oder nicht. Das Urteil wird so gut wie alle Menschen betreffen, doch ist die Teilhabe-Kultur des Netzes wirklich gefährdet?
![YouTube (Bild: marioanima [CC BY 2.0], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/05/YouTube-Bild-marioanima-CC-BY-2.0-via-Flickr.jpg)
YouTube und andere Videoplattformen bietet die Möglichkeit an, Videos via Embed-Code auf der eigenen Website oder dem eigenen Blog einzubetten. Das bedeutet, dass die Videodatei zwar auf der Plattform bleibt, der Nutzer auch seine Views ganz normal weiter generiert, aber eben auch die Leser der eigenen Seite das Video bequem schauen können ohne nochmal einen externen Link aufrufen zu müssen.
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Adblocker, Content Marketing, Big Data – alles Symptome der neuen vernetzten Mitmachkultur. Etablierte Medienhäuser mit der alten Denke werden sich ganz warm anziehen müssen. Der Versuch eines Überblicks über die Zukunft der Medien und ihrer ökonomischen Grundlage.
![Time Square (Bild: Sracer357 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/05/Time-Square-Bild-Sracer357-CC-BY-SA-3.0-via-Wikimedia-Commons.jpg)
Die große Kampagne gegen Adblocker, also Menschen, die Werbung auf Onlinepublikationen per Software automatisch ausblenden weil es sie schlichtweg nervt, war am Ende wohl eher eine Kampagne für das Ausblenden von Werbung, weil es mehr oder weniger dezent einem breitem Publikum vermittelt hat, dass es diese Möglichkeit überhaupt gibt. Jetzt kann man sich darüber lustig machen, oder sich über die Verlage und generell über Werbung echauffieren, man kann aber auch mal versuchen zu verstehen, was da gerade im Umbruch ist und warum sich in letzter Zeit immer wieder solches Verhalten der Verzweiflung anhäufen. Um das zu verstehen muss man zunächst einmal verstehen was das Internet da kulturell eigentlich auf den Kopf gestellt hat.
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Es gibt tausende Blogs in Deutschland. Doch leider steht die Vernetzung untereinander hierzulande noch lange nicht so gut wie sie es etwa in Amerika tut. Dort ist das Miteinander viel stärker ausgeprägt, in Deutschland steht häufig noch der Konkurrenzkampf im Vordergrund - wenn auch nur unbewusst.

Jedenfalls ist die Idee einer funktionierenden Blogosphäre nach wie vor ein erstrebenswertes Ziel, die Fortschritte in der jüngsten Vergangenheit sind nicht zu leugnen und man sieht an dem ein oder anderen Beispiel, dass auch Blogs eine für Missstände in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gefährliche Eigendynamik entwickeln können. Das gepaart mit der Viralität über die sozialen Netzwerke kann große Macht bedeuten.
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Nikolaus Röttger wird neuer Chefredakteur von Gründerszene, dem führenden Online-Magazin für die Startup-Szene und die digitale Wirtschaft in Deutschland. Er übernimmt die Leitung des achtköpfigen Teams zum 1. August 2013.

Nikolaus Röttger war zuletzt Mitgründer und Redaktionsleiter des Business-Lifestyle-Magazins Business Punk. Weitere berufliche Stationen des 37-jährigen waren die Financial Times Deutschland, Sueddeutsche.de und Yahoo. Röttger ist zudem Gründer des Online-Magazins e-politik.de. Röttger folgt auf Joel Kaczmarek, der sich nach vier Jahren als Chefredakteur von Gründerszene aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hat.
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Eine neue Generation von Startups begreift Journalismus nicht als Produkt, sondern als Prozess. Auf Carta.info erklärt der Journalist Frederik Fischer, was das für den Journalismus bedeutet.
![Startupler (Bild: Heisenberg Media [CC BY 2.0], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/05/Startupler-Bild-Heisenberg-Media-CC-BY-2.0-via-Flickr.jpg)
Etablierte Medien, die die neue Netzwerkstruktur verstehen und sich darauf einlassen, können sich wieder auf ihre Alleinstellungsmerkmale konzentrieren. Voraussetzung: Ein tiefgreifender Mentalitätswechsel der Amateure und Softwareentwickler, als Selbstverständlichkeit in den journalistischen Produktionsprozess integriert.
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Entertainer, Comedystar und Netzpiloten - Buddy Thomas Hermanns wird erstmals parallel zur TV Ausstrahlung seine Kommentare zum Eurovision Song Contest twittern
"Ein Twitterator ist ein Moderator, der das Medium Twitter benutzt, in dem er seine Kommentare zum TV Event gleichzeitig tweetet und so den Second Screen unterhaltsam macht. Es ist meine Erfindung und vielleicht irgendwann einmal ein Ausbildungsberuf, der Charme, Schlagfertigkeit und basic social media Kenntnisse verlangt. Nicht zu verwechseln mit Zwitterator, ein Begrff, der einen zweigeschlechtlichen Moderator bezeichnet und nie ein Ausbildungsberuf sein wird." (Thomas Hermanns live on Twitter bei den ESC Übertragungen am 14., 16. und 18.Mai jeweils ab 21 Uhr)
Innovation hat viele Antriebskräfte, auf der diesjährigen re:publica hat Tomas Caspers einen dieser Motoren näher vorgestellt, der wohl den wenigsten einfallen dürfte: Barrierefreiheit.
![Screenshot aus der Session von Tomas Caspers (Video: republica 2013 [CC BY-SA 3.0 DE], via YouTube)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/05/screenshot.png)
Angefangen mit der Schreibmaschine, über das Telefon und den Phonographen, sind viele Technologien, die wir heute als selbstverständlich erachten, für Menschen mit körperlichen Einschränkungen entwickelt worden. Diese Technologien sind stets schnell weiterentwickelt worden und schnell von allen Menschen genutzt. Dies sind aber nur einige Beispiele, wie die Suche nach barrierefreien Zugängen für alle Menschen immer wieder als Innovationsquelle für Erfinder fungierte.
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st_ry ist eine Video-Dokumentation im Netz. Produziert von professionellen Fernsehmachern, mitbestimmt und finanziert von der Crowd - also von Fans, Zuschauern, Unterstützern.

Thema der ersten Doku-Reihe ist “Ich will meine Daten zurück” - unser alltäglicher Umgang mit Datenschutz und Privacy und unsere Angst vor “Datenkraken”. Was weiß Facebook, was weiß Payback, was wissen Schufa und Einwohnermeldeamt von uns? Reporter Daniel Bröckerhoff macht sich über 6 Monate auf die Suche nach Antworten.
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Wie Internet-affin sind die Deutschen? Die Frage klingt simpel, aber ihre Beantwortung ist es nicht. Erhebungen wie die ARD/ZDF-Onlinestudie oder der N(ONLINER) Atlas messen, wer wie lange im Netz surft, sagen jedoch nichts über den Kompetenzstand der Nutzer oder darüber, auf welchen Seiten sie unterwegs sind. Darüber will ab sofort der D21-Digital-Index informieren – ihm zufolge ist Deutschland längst noch nicht komplett digitalisiert.
![Computer Nutzer (Bild: Ed Yourdon [CC BY-SA 2.0], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/04/Computer-Nutzer-Bild-Ed-Yourdon-CC-BY-SA-2.0-via-Flickr.jpg)
„Ergebnisse in dieser Form hat es noch nie gegeben“, preist Robert A. Wieland den D21-Digital-Index an. Wieland ist Geschäftsführer von TNS Infratest und Vorstandsmitglied der Initiative D21. Auch international sei das ein neuer Ansatz, sagt Hans-Joachim Otto, politischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. Beide beziehen sich auf Aussagen der Studie, die so bisher tatsächlich noch nicht verfügbar waren – weder im N(ONLINER) Atlas, noch in der ebenfalls bekannten ARD/ZDF-Onlinestudie. Diese sind darauf beschränkt, die Zahl der Bürger, die 2012 online waren, nach den üblichen Kriterien wie Alter, Geschlecht, Herkunft und Bildung aufzuschlüsseln. Der D21-Digital-Index erfragt neben dem Zugang auch die Nutzungsart, Offenheit und Kompetenz der deutschen User. Fazit: „Die Mehrheit der Deutschen ist noch nicht in der digitalen Gesellschaft angekommen.“
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WhatsApp ist eine der meistgenutzten Apps für mobile Endgeräte. Genau wie Facebook, Twitter und die E-Mail-Apps. Der nächste Renner könnte just.me werden.

Wer viel SMS, Mails oder WhatsApp-Nachrichten schickt und zudem seine Kontakte via Twitter und Facebook auf dem Laufenden hält, der dürfte sich über die neuste App aus dem Hause vom Unternehmer Keith Teare freuen. just.me heißt das Programm, das aktuell nur für iOS-Geräte verfügbar ist und anders als die ganzen Twitter-, Facebook- oder WhatsApp-Kopien tatsächlich eine neue Komponente in den Sharing-Dschungel bringt.
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Für 90 Millionen US-Dollar hat das amerikanische Firmen- und Geschäftsnetzwerk LinkedIn vergangene Woche die Newsreader-App Pulse übernommen.

Kurze Zeit, nachdem die mobile Nachrichten-App Summly, die Texte mittels eines Algorithmus kürzen kann, von Yahoo für 30 Millionen US-Dollar gekauft wurde und Flipboard mit seiner Version 2.0 an den Markt ging. Social News-Apps scheinen aktuell also schwer im Trend zu liegen.
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Wenn Traditionalisten das E-Book kritisieren, lautet ein Argument stets: “Ich vermisse die Haptik des gedruckten Buches”. “Hab dich nicht so”, antworten dann Digital Natives meist, und schütteln eher mitleidig den Kopf über so viel Technikfeindlichkeit.
![eBook (Bild: Daniel Sancho [CC BY 2.0], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/04/eBook-Bild-Daniel-Sancho-CC-BY-2.0-via-Flickr.jpg)
Doch Scientific American fragt jetzt in einem Artikel wohl zurecht: “Warum arbeiten wir eigentlich so hart daran, den Lesevorgang auf neuen Geräten wie Tablets oder E-Readern der Leseerfahrung mit dem sehr alten Medium Papier so ähnlich wie möglich zu machen?” Wahrscheinlich, so die Vermutung, weil Lesen auf Papier doch einige Vorteile gegenüber elektronischer Lektüre haben könnte.
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"Content Curation is King", titelt t3n-Redakteur Andreas Weck seinen Artikel über die Möglichkeiten für Unternehmen, ihr Markenprofil durch kuratierte Inhalte zu schärfen.
![Liveblogging (Bild: TopRank Online Marketing [CC BY 2.0], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/04/Liveblogging-Bild-TopRank-Online-Marketing-CC-BY-2.0-via-Flickr.jpg)
Auch auf externe Portale und Produkte zu verlinken, würde die Beliebtheit steigern und auch zeigen, "dass es bei der eigenen Marke immer etwas Spannendes zu entdecken gibt". Weck beschränkt sich bei seinem lesenswerten Text auf Unternehmen, doch auch die Medien können durchaus vom Kuratieren interessanter Inhalte und Links profitieren, wie das Beispiel Storify zeigt.
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Deutschland hat aktuell etwas mehr als 82 Millionen Einwohner. Genauso viele Posts wurden bis 11 Uhr allein heute auf Tumblr veröffentlicht. Das 170 Mitarbeiter-Unternehmen aus New York City durfte vor ein paar Tagen Blog Nummer 100.000.000 feiern, hat inzwischen 44,6 Milliarden Einträge gesammelt und existiert in 12 Sprachen. Eine Erfolgsgeschichte, die einen neuen Höhepunkt gefunden hat und zunehmend auch in Deutschland Zuspruch findet.
![Tumblr (Bild: joshwept [CC BY 2.0], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/04/Tumblr-Bild-joshwept-CC-BY-2.0-via-Flickr.jpg)
Schon seit einiger Zeit befindet sich Tumblr, das immer wieder als Microblogging-Dienst bei Seite geschoben wird, auf einem aufsteigendem Ast. Die Mischung zwischen Twitter und Facebook sowie Multimedia-Plattformen wie Instagram, Flickr und YouTube scheinen zunehmend auch in Deutschland anzukommen. Auch wenn hier bekanntlich alles Digitale meist ein bisschen länger braucht als in den USA: Tumblr hat sich einen Status erkämpft, den zuvor nur WordPress und Blogger inne hatten. Tumblr wird nämlich nicht mehr mit dem Blog-Tool für Hipster assoziiert („Ein bisschen Foto, ein bisschen Mode und coole Zitate“), sondern inzwischen in der Branche der sozialen Netzwerke akzeptiert - und das aus gutem Grund.
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Dank dem Internet ist Informationsübermittlung wesentlich einfacher, aktueller und vielfältiger geworden. Davon sollten doch alle, vor allem auch die regionalen Zeitungen profitieren. Doch warum verliert die Tages- und Regionalzeitung immer mehr an Gewicht? Warum geht die Anzahl der Leser stetig zurück?
![Zeitungen (Bild: NS Newsflash [CC BY 2.0], via Flickr)](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/04/Zeitungen-Bild-NS-Newsflash-CC-BY-2.0-via-Flickr.jpg)
Vergangene Woche fragte der Blogger Richard Gutjahr 6 sogenannte Medienprofis, wie die Zukunft der Zeitung aussehen wird. Allen war klar, dass die Printmedien sich verändern müssen. Warum, hat ein 18-jähriger Schüler in einem Kommentar unter dem Blogpost am besten zusammengefasst. Für Netzpiloten.de hat Benedict Schultheiß seine Ansichten noch einmal niedergeschrieben.
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