Tobias SchwarzDigitales Publishing: Medien mit Vertrauen sind im Vorteil

Interview mit Mitch Green und Klaasjan Tucker von Adobe über die aktuellen Herausforderungen im digitalen Publishing. // von Tobias Schwarz

Mitch Green im Interview mit Tobias Schwarz (Bild: Berti Kolbow-Lehradt/Adobe)

Anfang der Woche fand der diesjährige "Digital Innovators' Summit" in Berlin statt. Über 600 Besucher diskutierten auf der von den Branchenverbänden FIPP und VDZ organisierten Konferenz über digitale Publishing-Themen. Darunter auch Mitch Green, Adobes Produktchef für die Adobe Digital Publishing Suite, und sein Kollege Klaasjan Tucker, die sich beide mit uns über den Medienwandel und die digitalen Herausforderungen der Verlage unterhielten.

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Jakob SteinschadenMedien: Ist Satire die Zukunft der Politikvermittlung?

#Varoufake, "Der Postillon" in Deutschland oder "Die Tagespresse" aus Österreich: Wer ein junges Zielpublikum erreichen will, der muss auf satirische Inhalte setzen. // von Jakob Steinschaden

Last Week Tonight: John Oliver und das Cookie Monster

Die Anschläge auf die Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris, der Medien-Coup des Jan Böhmermann (#Varoufake) und stark wachsende Zugriffszahlen bei satirischen Webseiten in Deutschland und Österreich: Können Medienmacher mit Hilfe der Satire aus ökonomischen und politischen Zwängen ausbrechen?

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Joshua BentonÜber die Macht von WhatsApp & Co. und das Teilen von Nachrichten

WhatsApp kann Websites viel Traffic bringen, manchmal sogar noch mehr als Facebook. Brauchen Medien einen WhatsApp-Button? // von Joshua Benton

Chat-Apps (Image: Álvaro Ibáñez [CC BY 2.0], via Flickr)

Vor fünf oder sechs Jahren war es nicht unüblich, am Ende eines Blogposts reihenweise winzige Symbole zu sehen, die auf verschiedene soziale Netzwerke hinweisen sollten und dabei fast wie frei erfunden wirkten. In der letzten Zeit sind Facebook und Twitter enorm gewachsen, also reduzierten viele Seiten diese Stelle auf diese beiden Dienste.

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Simon OwensSlate verdoppelt sein Podcast-Publikum

Das Online-Magazin Slate konnte im letzten Jahr seine Podcast-Hörerschaft verdoppeln – auf Audio und gegen Video gewettet zu haben, macht sich bezahlt. // von Simon Owens

Slate Podcast Gabfest (Image: Steve McFarland [CC BY-NC 2.0], via Flickr)

Das Serial Spoiler Special – der Podcast von Slate, der wöchentlich die neuesten Serienepisoden analysiert – war der schnellste veröffentlichte Podcast, wenn man die Zeit misst, die zwischen Idee und Debüt vergangen ist. "Vier Wochen, nachdem der Podcast 'Serial' veröffentlicht wurde, hat jeder darüber gesprochen", sagt Andy Bowers, der ausführende Produzent des Podcast auf der Website. "Ich habe einen Anruf von einem Redakteur bekommen, der vorschlug: 'Wieso nehmen wir nicht einfach die Gespräche auf, die wir so führen, und machen einen Podcast über den Podcast?' Und ich meinte: 'Super Idee!' Zwei Tage später haben wir ihn dann gegründet."

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Justin EllisDas Archiv beflügelt die neue Paywall des New Yorker

Seit dem letztjährigen Relaunch von NewYorker.com und der neuen Paywall sind sowohl die Besucherzahlen als auch die Abonnentenzahlen gestiegen. // von Justin Ellis

The New Yorker (Image: Esther Vargas [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Der Trick, um Leser in eine Horde hamsternder Gierschlunde zu verwandeln, lautet wie folgt: Man teile ihnen mit, sie können tief in das Archiv des New Yorker eintauchen und mit so vielen Geschichten wieder herauskommen, wie sie mit ihren eigenen Händen tragen können.

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Joseph LichtermanLondon calling: Ein Blick auf BuzzFeed in Großbritannien

Die viralen Meister von BuzzFeed sind nicht nur daran interessiert, ihr US-Modell auch in Übersee durchzusetzen: "Die Idee ist, dass wir internationale Büros nicht nur als Satellitenbüros wollen, sondern als eigene Zentralen ihrerseits." // von Joseph Lichterman

BuzzFeed (Bild: Matt Haughney [CC BY-NC-SA 2.0] via Flickr)

BuzzFeed ist natürlich für einen Mix aus Nachrichten mit Listen und Quizze bekannt. Deshalb war es unausweichlich, dass der britische Premierminister David Cameron, als er sich am Montag mit BuzzFeed UK für ein Interview zusammensetzte, nicht nur Fragen zu seiner Position in der Wohnungspolitik und ob er mit seinen Konkurrenten vor den im Mai stattfindenden Wahlen debattieren würde, sondern auch, wer sein Lieblingscharacter in Game of Thrones ist und ob er auf Snapchat ist.

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Dr. Erik MeyerJournalismus nach Snowden: Wie sieht die Zukunft des Lecks aus?

Wie wird mit Daten umgegangen, die von Whistleblowern weitergegeben werden? Diese Frage diskutiert Journalismus-Experte Clay Shirky ("Here comes everybody"). // von Dr. Erik Meyer

Clay Shirky (Bild: Joi [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons)

Die Veröffentlichung interner Dokumente von Unternehmen und Regierungen durch die Plattform Wikileaks war auch eine Kritik an den Massenmedien, die ihre aufklärerische Funktion als “Vierte Gewalt” in Demokratien nicht adäquat erfüllen würden. Mit den von Edward Snowden kopierten Daten der NSA hat sich das diesbezügliche Publikationsmodell weiter transformiert. In einem vorab veröffentlichen Auszug aus seinem neuen Buch "Journalism After Snowden: The Future of Free Press in the Surveillance State" reflektiert Clay Shirky "The value of digital data".

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Angela GruberNoy Alooshe: “Die Politiker wollen, dass ihre Rede zum Meme wird”

YouTuber Noy Alooshe mischt mit Mashup-Videos von Politikern den Wahlkampf in Israel auf. In der Hoffnung auf einen Remix von ihm, schreiben sogar manche Kandidaten ihre Reden um. // von Angela Gruber

Noy Alooshe (Image: Atbannett [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)

Der israelische Youtuber Noy Alooshe veralbert mit Mashup-Videos Politiker im Wahlkampf. Mittlerweile ist er so erfolgreich, dass manche Kandidaten in ihren Reden Textbausteine verstecken, die sich für einen Alooshe-Remix anbieten – in der Hoffnung, im nächsten Video zu landen. Weil der Online-Wahlkampf vor den Wahlen zur Knesset am 17. März für alle Parteien immer wichtiger wird, sind Alooshes größte Konkurrenten: die Parteien selbst. Ihre Medienteams überschwemmen mit eigenen Videos das Netz, in der Hoffnung auf Likes und Wählergunst.

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Wolfgang MachtBritta Smyrak: “Travel-Blogs sorgen für eine neue Qualität”

Für Britta Smyrak sorgen Travel-Blogs für eine ganz neue Qualität neben dem traditionellen Reisejournalismus. // von Wolfgang Macht

Interveiw mit Britta Smyrak über Travel-Blogs und Reisejournalismus

Mit unserem Reise-Magazin Hello-Travel.de sprach Britta Smyrak, Gründerin von Smart Family Travel, einem Online-Magazin, das sich Familienreisen zu den "kleinen, feinen Orten abseits des Mainstreams" widmet, wie Reisen mit Kindern leicht gemacht wird. Wir haben die Chance genutzt und mit der Mutter einer Tochter, die noch nie Lust auf Cluburlaube hatte, über Travel-Blogs und die Unterschiede zum Reisejournalismus gesprochen.

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Justin EllisEin Experiment: The New York Times auf Spanisch

Auf der Suche nach internationalem Wachstum setzt die Zeitung "The New York Times" verstärkt auf Übersetzungen, vor allem ins Spanische. // von Justin Ellis

Se Habla Espanol (Bild: Jairo Zelaya [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Egal, in welcher Sprache man es liest, A.O. Scott hatte eindeutig ein paar Probleme mit Fifty Shades of Grey ("Mr. Dornan wirkt so ausdruckslos wie ein Modell, das bedeutet, wie eine Figur aus Balsaholz oder Lego."). Die Rezension des Filmkritikers der New York Times gibt es jetzt auch auch Spanisch – einer von einer handvoll Artikeln, die die Zeitung an den meisten Tagen übersetzt ("Dornan tiene la insípida afectación de un modelo, con lo que quiero decir una figura hecha de madera balsa o de legos."). [Mehr]


Jan VoßSicherheit im Internet ist gefragt: QuizYourWeb

In einer losen Reihe stellt unser Medienpartner Politik Digital Apps aus den Bereichen Politik, E-Democracy, Medien und Gesellschaft vor. Heute: die Quiz-App "QuizYourWeb" – spielerisch das eigene Wissen über Sicherheit im Internet testen. // von Jan Voß

QuizYourWeb

Die kostenlose Smartphone-App möchte Jugendliche spielerisch für sicheres Surfen und verbraucher- und datenschutzrelevante Themen im Internet sensibilisieren. In Quizduellen gegen Freunde oder ZufallsgegnerInnen können die SpielerInnen ihr Wissen testen und sollen so über die Gefahren und Risiken im Netz informiert werden.

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Joseph LichtermanSnapchat Stories: Was sechs Medien über Snapchat denken

Von Live Events bis zu Behind-the-Scenes-Touren – The Huffington Post, Fusion, Mashable, NPR, Philly und The Verge berichten, wie sie Snapchat nutzen. // von Joseph Lichtermann

Snapchat (Image: Maurizio Pesce [CC BY 2.0], via Flickr)

Als Sam Sheffer, Social-Media-Redakteur bei The Verge, letztes Jahr den zum Magazin gehörenden Snapchat-Account startete, sollte es ein einfaches, kleines Experiment sein. "Ich habe es bloß auf meinem persönlichen Twitter-Account promotet", erzählt mir Sheffler. "Ich habe es nicht offiziell gemacht, dass es unser Account war, ich habe einfach nur meinen Followern erzählt, 'Hey Leute, Ich werde dieses Ding machen. Folgt mir, wenn ihr wollt'."

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Lucia MosesCates Holderness, die BuzzFeed-Mitarbeiterin hinter “The Dress”

Cates Holderness von BuzzFeed hat mit einer simplen Fragen das virale Highlight "The Dress" entfacht und die Medienwelt etwas ratlos zurückgelassen. // von Lucia Moses

Cates Holderness

Das Foto von dem Kleid, oder The Dress, kommt ursprünglich von einer Frau aus Schottland, welche dieses auf Tumblr postete mit einer simplen Frage: Welche Farbe hat es? Aber erst nachdem Cates Holderness, die Community Growth Manager bei BuzzFeed, es gegen 18 Uhr online gepostet hat, hat es das Internet in Brand gesetzt. Es schien nach eine simplen Frage zu sein – denn bestimmt sind wir uns alle einig, welche Farbe das Kleid hat.

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Michael O’ConnellBarack Obama spricht mit Vox.com

Im Podcast "It's All Journalism" spricht Vox.com-Chefredakteur Matthew Yglesias über sein Interview mit Barack Obama und die Bedeutung digitaler Medien. // von Michael O'Connell

Obama Interview (Bild: 	Center for American Progress Action Fund [CC BY-SA 2.0], via wikimedia)

US-Präsident Barack Obama ist ein ziemlich großer "Fisch" in der Welt des Journalismus. Natürlich wäre das jeder amtierende Präsident. Aber Obama hat in in vielen Fällen bewiesen, dass er ein Meister darin ist, sich die Macht digitaler Technologien zunutze zu machen, um seine Botschaft an die Menschen zu senden, die er erreichen will – sei es durch die "We the People"-Seite für Online-Petitionen oder die Social-Media-Anteile seiner zwei Präsidentschaftskampagnen. [Mehr]


Lydia TomkiwDas russische Exil-Medium Meduza erreicht englische Leser

Mit Aggregation und Übersetzungen von Meldungen über Russland erreicht die russische Website Meduza im Exil vor allem englischsprachige Leser. // von Lydia Tomkiw

Russland und Osteuropa auf dem Globus (Image: rogiro [CC BY-NC 2.0], via Flickr)

In einem Moment, in dem die Aufmerksamkeit der Welt wieder einmal auf Osteuropa gerichtet ist, entsteht ein neues Ventil in den neuen Medien und nutzt eine Mischung aus Übersetzung und Sammlungen, um Nachrichten aus Russland für ein englischprachiges Publikum bereitzustellen. Die englischsprachige Ausgabe der lettischen Internetzeitung Meduza wurde Anfang Februar freigeschaltet und beschreibt sich selbst als "Russlands freie Presse im Exil".

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