Heute beginnt die Digitalkonferenz re:publica und auch in diesem Jahr erwartet die Besucher ein riesiges Programm. Wir sagen euch, was ihr am ersten Tag nicht verpassen dürft.

Aus den über 450 Sprecherinnen und Sprechern, 263 Vorträgen, Diskussionen und Workshops, verteilt auf 11 Bühnen, haben wir für euch die heutigen Höhepunkt der Sessions aus dem Bereich ″Business & Innovation″ heraus gesucht. Am ersten Tag stehen das Thema Innovation und Kapitalismus im Mittelpunkt des Geschehens.
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Das Freiburger Unternehmen United Planet versucht mit einer neuen Social Business Plattform namens Intrexx Share das Prinzip von sozialen Netzwerken in Unternehmen zu tragen.

Die sozialere Version eines Intranet basiert auf der Softwarelösung Intrexx und versucht die Mitarbeiter von heute in einem ihn vertrauten Umfeld zu mehr Zusammenarbeit zu motivieren. Wir konnten uns für Netzpiloten.de Intranexx Share einmal genauer ansehen und uns so einen Eindruck von dem "Facebook für Unternehmen" machen.
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IBM zeigt, wie Offline- und Online-Shopping aufeinander treffen und der Kunde verstärkt im Mittelpunkt steht.

Der Pullover zu klein, das Smartphone kaputt. Oft vergehen Tage bis die Ware beim Onlinehändler angekommen und wieder beim Kunden ist. Mit Smarter Commerce kann das Einkauferlebnis schon bald revolutioniert und viel einfacher gestaltet werden. [Mehr]
Mit der Volumenbeschränkung ihrer Datentarife kreiert die Telekom eine künstliche Mangelwirtschaft. Jetzt ist die Bundesregierung gefragt – wir brauchen die staatliche Datenautobahn.
![Drosselkom (Bild: Digitale Gesellschaft [CC BY-SA 2.0])](http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2013/04/Drosselkom-Bild-Digitale-Gesellschaft-CC-BY-SA-2.0.jpg)
Vor rund 13 Jahren träumten die Konzerne für Telekommunikation noch vom mobilen Surfen, lokalen Diensten, Navigationssystemen und M-Commerce. Entsprechend euphorisch wurde die Versteigerung der UMTS-Lizenzen für schlappe 50,8 Milliarden Euro abgefeiert. Der Champagner-Laune folgte bald der Katzenjammer. Schon vier Jahre später wurde klar, dass die Netzbetreiber nicht in der Lage waren, die enormen Ausgaben wieder zu Geld zu machen.
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Das Modewort Big Data bringt die Augen vieler Scharlatane zum Leuchten. So lange die Datenanalyse in den Kinderschuhen steckt, sollten wir aber lieber auf etwas vertrauen, das die Natur uns mitgegeben hat.

Angeblich vertrauen Führungskräfte in den Unternehmen immer weniger ihrer Intuition. Zu diesem Befund kommt zumindest die Unternehmensberatung Actinium in Lindau am Bodensee. Die Mehrheit setze auf Entscheidungen, die sogenannte Business-Intelligence-Systeme generieren.
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Big Data wird unsere Spuren im Netz aufspüren und uns Menschen denunzieren. Es ist ein Datenverbrechen mit Maschinen, welche die Welt vermessen.

Big Data ist neben der Share Economy das große Thema der CeBIT. Die politische Ökonomie des Teilens scheitert zumindest in Deutschland ja schon an der mangelhaften Bereitschaft, sich Netzwerken zu öffnen. Traditionelle Manager erleiden eher einen Kulturschock und versuchen alles, als Funktionselite zu überleben.
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Der Amazon-Shitstorm hat die sozialen Medien bewegt. Nun ist er vorbei und was bleibt ist ein laues Lüftchen. Nico Pliquett hat die Causa Amazon ein zweites Mal analysiert.

Amazon.de hat es wohl hinter sich. Am Abend des 13. Februar hatte die ARD über Missstände bei Deutschlands größtem Onlinehändler berichtet – noch in der Nacht brach über Amazon.de auf Facebook ein Shitstorm herein, klassische Medien heizten die Stimmung weiter an. Inzwischen beruhigt sich die Lage. socialBench hat sich die Zahlen nach dem Sturm angeschaut.
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Auf der Call-Center-Fachmesse und im agilen Deployment-Echtzeit-Kunden-SoLoMo-Dialogmodus: Sieht so smarte End-To-End-Kommunikation aus?

Wer führt schon gerne ein Leben in der Warteschleife. Als Journalist bin ich nun während der „Kall Zenta Welt“ in Berlin zu einem Redakteur zweiter Klasse degradiert worden und darf mich kreisförmig durch die Messehallen bewegen.
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Deutschland droht ins digitale Mittelmaß abzugleiten. Schuld daran sind Politik und Wirtschaft und ihre Blockade bei der digitalen Transformation.
Die Netzbetreiber erhoffen sich hohe Umsätze aus der digitalen Transformation der deutschen Wirtschaft. Sprachtelefonie ist ein Auslaufmodell und beim Datengeschäft schneiden die Content-Anbieter den größten Teil des Kuchens ab. Sie sind Gefangene ihrer Flatrate-Preispolitik und wollen endlich am Bit-Geschäft partizipieren. Doch diese Hoffnungen könnten sich als Blütenträume erweisen – zumindest in Deutschland.
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Am vergangenen Mittwoch strahlte die ARD einen Beitrag zur Leiharbeit bei Amazon aus. Daraufhin war ein neuer Shitstorm geboren, den Nico Pliquett hier einmal analysiert.

Den Valentinstag 2013 werden die Mitarbeiter des Onlinehändlers Amazon.de so schnell nicht vergessen. Statt mit Liebe sind sie auf Facebook mit Beschimpfungen, Wutausbrüchen, Kündigungen, Nazi-Vorwürfen und negativer Kritik konfrontiert. Nach der Ausstrahlung eines kritischen Beitrags in der ARD brach über Amazon.de ein Shitstorm herein.
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Wallstreet-Hacking-Proteste statt Camping: über die finanzkapitalistische Automatenherrschaft.
Jakob Augstein ist begeistert vom neuen Frank-Schirrmacher-Buch mit dem Titel „Ego“. Einen kleinen Vorgeschmack hat der „FAZ“-Herausgeber in der aktuellen „Spiegel“-Ausgabe als Essay veröffentlicht. Nach den eher schwachen neuronalen Gehirnerweichungsthesen, hat Schirrmacher diesmal wohl ins Schwarze getroffen. [Mehr]
Google, Facebook und Co. dürfen sich nicht zur richterlichen Instanz aufschwingen und entscheiden, was im digitalen Leben richtig oder falsch ist. Wie können wir uns wehren?

Sie spielen Polizei, Geheimdienst, Sittenwächter, Zensor, Staatsanwalt, Richter und initiieren mittelalterliche Prangermethoden zur Verbannung von vermeintlichen Querulanten. Gaming-Anbieter, Netz-Giganten und Betreiber von Social Networks mutieren immer mehr zum Staat im Staate unter Missachtung rechtsstaatlicher Regeln. Sie instrumentalisieren Allgemeine Geschäftsbedingungen für Sanktionen, schließen Nutzer willkürlich aus, löschen Inhalte oder erteilen nach Belieben Ermahnungen, gegen die sich keiner so richtig wehren kann. [Mehr]
Die Halbwertzeit des eBook-Readers scheint erreicht. Tablets stehlen den Geräten die Marktanteile.

Manche Erfindungen kommen und gehen schneller, als es den Entwicklern lieb war. Eines dieser Produkte ist anscheinend der eBook-Reader, der sich dieser Tage massiv durch Tablets bedroht fühlen muss. Im Vergleich zum letzten Jahr, sollen die Verkaufszahlen um ein Drittel eingebrochen sein, sagen Analysten von IHS iSuppli. Doch wie kann man dieser Entwicklung entgegentreten? Mit Kampfpreisen, meinen die Experten.
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Je komplizierter, desto besser – das scheint das Motto vieler Unternehmen zu sein, wenn diese mit ihren Kunden kommunizieren. Ansätze, wie man es besser machen könnte, bietet das neue Buch von Mercedes Bunz.

In der guten alten Zeit vor dem Internet glichen Unternehmen und Medienhäuser den mittelalterlichen Trutzburgen: Wann die Zugbrücke heruntergelassen und welche Informationen über den Wassergraben ins Land hinaus durften, entschieden wenige Meinungsführer. Von Zeit zu Zeit zeigte sich der Vorstandsvorsitzende am Burgfenster und die Medienöffentlichkeit sah ihm aus der Ferne zu, wie er – meist während der Bilanzpressekonferenz – vorgefertigte Worthülsen vortrug. [Mehr]
Veranstaltung verpasst, verworfen oder vorgemerkt fürs nächste Mal? Die Netzpiloten fragen Gäste, Mitwirkende und Macher wie es diesmal für sie gelaufen ist.

Heute im Netzpiloten Destination Check: ZEIT KONFERENZ ″Digitale Revolution – Zukunft der Arbeit″, stattgefunden am 07.12.2012 im Allianz Forum in Berlin. Die Konferenz beschäftigte sich u.a. mit den Fragen: "Wie verändert Mobile Kommunikation unsere Arbeitswelt?" und "Was bedeutet die Digitale Revolution für die Wertschöpfung?". Wir haben den Konferenz-Besucher Tobias Schwarz nach seinem Fazit gefragt: "Wie war's @ ZEIT KONFERENZ?"
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