Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 6. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um die Huffington Post, Twitter und Amazon, Social Media im EU-Wahlkampf und das Werbegeschäft auf Tumblr. Ergänzungen erwünscht.

  • HUFFINGTON POST 140z.de: Beginn eines neuen Journalismus oder Anfang vom Ende?: Ein halbes Jahr nach dem Start der Huffington Post in Deutschland stellt sich ihr Chefredakteur Sebastian Matthes den Fragen der Nachwuchsjournalisten von der Kölner Journalistenschule. Im Gespräch äußert er sich zuversichtlich, dass die deutsche Ausgabe der Huffington Post in den nächsten Monaten ihren 1000. Gastautor begrüßen kann und erklärt, warum die Plattform für Blogger attraktiv ist, obwohl sie ihnen nichts für ihre Beiträge bezahlt.
  • TWITTER I Slate: Twitter is not dying. It’s on the cusp of getting much bigger.: Wallstreet und Silicon Valley sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, die sich aber nun einmal, wenn es ums große Geld geht, gerne zusammentun, aber sich dann meist nicht richtig verstehen. Se verwundert es nicht, dass an der Börse das baldige Ende von Twitter herbei geschrieben wird. Eintreten wird das deshalb noch nicht. Was die Wallstreet verstehen muss ist, dass Twitter nicht wie Facebook ist und wenige aktive Nutzer hier wertvoller sind als viele inaktive Nutzer.
  • TWITTER II Business Insider: Amazon + Twitter = #AmazonCart: Jetzt wo wir wissen, dass Twitter wohl doch nicht bald am Ende ist, verkündet der Microblogging-Dienst eine Kooperation mit dem E-Commerce-Riesen Amazon. Der von beiden initiierte Service "#AmazonCart" lässt Nutzer Produkte, die sie in ihrer Timeline auf Twitter gesehen haben, leicht in den Warenkorb bei Amazon zu schieben. Das geht natürlich nur, wenn es sich um einen Link zu Amazon handelt, aber der nächste Schritt in dieser Partnerschaft lässt sich bereits erahnen.
  • SOCIAL MEDIA Hamburger Wahlbeobachter: Übertragung der politischen Debatte der EU in Soziale Medien: In einem gesponderten Gastbeitrag schreibt Elizabeth Linder, Politics & Government Specialist bei Facebook für Europa, den Mittleren Osten & Afrika, wie sich politische Themen und Debatten im Europawahlkampf auf soziale Netzwerke übertragen lassen. In den letzten Jahren haben sich die traditionellen Barrieren zwischen Wählern und Politikern dank Social Media stark verändert. Der Beitrag ist natürlich auf Facebook ausgelegt, aber sehr interessant, wie schon heute europäische Politiker in den sozialen Netzwerken Kontakt zu den Bürgern suchen.
  • TUMBLR Business Insider: Mark Coatney Says Tumblr Ad Revenue Struggling: Mit der Übernahme der Blogging-Plattform Tumblr durch Yahoo zogen auch Werbeformate auf die Seite, doch mehr als 10 MOnate hörte man nichts von Marissa Mayer, wie sich denn mit dem für mehr als 1 Milliarde gekauften Dienst Geld verdienen lässt. Laut einem Bericht der New York Times, die sich mit aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern unterhalten hat, läuft das Werbegeschäft auf Tumblr schlecht. Die zündende Idee ist noch nicht gefunden worden.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 5. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um das Ich im Journalismus, Yahoo ignoriert Do Not Track Me, das Ende von Bevation, LinkedIn im Wandel und die Kostenloskultur im Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Cicero Online: Ichismus - Wie sich die Egomanie in den Journalismus frisst: Im Journalismus macht sich laut Petra Sorge eine Unsitte aus den sozialen Netzwerken breit: das Ich-Narrativ. Statt Inhalte in den Vordergrund zu stellen, betreiben immer mehr Autoren schreiberische Selbstschau. Wo soll das hinführen?
  • DO NOT TRACK ME Heise Online: Yahoo ignoriert Do Not Track bewusst: Auf Heise.de schreibt Daniel Sokolov über die neueste Politik von Yahoo, ab sofort die Wünsche der User, die in ihrem Browser die Einstellung Do Not Track aktiviert haben, zu ignorieren. "Wir glauben grundsätzlich, dass das beste Web ein persönlich zugeschnittenes ist", schreibt das "Yahoo Privacy Team" im eigenen Unternehmensblog auf tumblr.
  • BEVATION Gründerszene: Das stille Ende des Bertelsmann-Inkubators: Fast unbemerkt hat sich Bertelsmann aus dem Inkubatoren-Geschäft zurückgezogen: Die Website von Bevation ist offline, es gilt ein Aufnahmestopp. Was ist passiert? Lydia Skrabania gibt sich auf Gruenderszene.de auf eine Spurensuche, an deren Ende der Konzern eine positive Bilanz zieht: "Wir haben gelernt, Hype von echtem Potenzial zu unterscheiden – und Blender von echten Machern".
  • LINKEDIN Quartz: Why LinkedIn is morphing from a social network into an online newspaper: Happy Birthday, LinkedIn! Das soziale Netzwerk, dass einem in der Arbeitswelt mit anderen verbindet, wird heute 11 Jahre alt. Damit ist es fast ein Jahr älter als Facebook, und damit hören die Gemeinsamkeiten auch nicht auf, denn genau wie das von Mark Zuckerberg gegründete Netzwerk verwandelt LinkedIn sich langsam in eine digitale Zeitung, wie Leo Mirani auf Quartz erklärt.
  • KOSTENLOSKULTUR Hyperland: Die aufgedrängte Kostenloskultur: Fragt man die kommerziellen Anbieter, ist der Geburtsfehler des Internet die als selbstverständlich angesehene “Kostenloskultur”. Falsch, schreibt Torsten Dewl: Die Kunden würden ja gern bezahlen – aber sie können es nicht. Es wurde ihnen 20 Jahre lang abtrainiert, wie er im Hyperland-Blog des ZDF erklärt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 2. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um lokale Dienste für Unternehmen, das mobile Internet, Facebook setzt auf mobile Online-Werbung, Microsoft schließt Sicherheitslücke und die Frage, ob Passwort oder Social Login. Ergänzungen erwünscht.

  • LOKALES Karrierebibel.de: Foursquare oder Google Local – Was sich lohnt und für wen?: Auf Karrierebibel.de hat Christian Mueller sich mit den ortsbasierten Diensten Foursquare und Google Local auseinandergesetzt und erklärt, wie vor allem lokal verwurzelte Unternehmen die Dienste besser nutzen können. Zur Zeit werden die Möglichkeiten vor allem in Deutschland vernachlässigt.
  • MOBILE WEB PandoDaily: America is a small part of mobile web traffic, but a big part of mobile ad spending: Lesenswerter Artikel von James Robinson auf PandoDialy, der die grundlegende Bedeutung der USA im mobilen Internet auf den Punkt bringt: Geld. Denn die USA sind ein inzwischen abgehängter nur kleiner Teil des mobilen Datenaufkommen, aber das Land, dass am stärksten in diesen Bereich investiert. Zusammen mit Europa macht Nordamerika nur rund 30 Prozent des mobilen Internet aus, investiert aber über 60 Prozent der globalen Investementgelder.
  • FACEBOOK ReadWrite: How Ads In Mobile Apps Could Send Facebook's Revenue Soaring: Hinter all den auf der f8-Entwicklerkonferenz von Facebook vorgestellten Funktionen steckt eine klare Message: Mark Zuckerberg will im mobilen Internet mit Werbung Geld verdienen. Sehr viel Geld. Das präsentierte "Audience Network" ist das, worauf laut Dan Rowinski die gesamte Werbebranche gewartet hat. Auf ReadWrite erklärt er die Bedeutung und was jetzt kommt.
  • MICROSOFT Zeit Online: Microsoft schließt Sicherheitslücke im Internet Explorer: Behörden in den USA und Deutschland warnten diese Woche vor der Nutzung des Internet Explorers, wegen einer neuen Sicherheitslücke. die es Angreifern ermöglichte, Benutzerrechte zu erlangen und zu missbrauchen. Laut Microsoft ist es sogar zu gezielten Angriffen auf Nutzern gekommen, inzwischen sei der Fehler behoben und das sogar für XP-Anwender.
  • PASSWORT Time.com: How Facebook and Google Could Save Us from Password Hell: Mit "Anonymous Login" hat Facebook ein nicht sehr anonymes Login-Verfahren vorgestellt, dass das soziale Netzwerk am Ende noch mehr Daten über uns sammeln lässt als je zuvor. Google ist bereits im letzten Jahr in die gleiche Richtung gegangen und so ist der Trend klar erkennbar. Doch bestätigt ist er noch nicht, am Ende liegt es an den Entwicklern, welche Verfahren sie bei ihren Diensten und Seiten einbauen. Wir Nutzer sollten ihn klar machen, dass wir die traditionelle Art via E-Mail und Passwort bevorzugen, so "unsozial" das auch wirken mag.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 1. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um FB Newswire, Technologie zur Überwachung aus Europa, das Chromebook und die Cloud, Überwachung im Digitalen und die f8-Konferenz von Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • FB NEWSWIRE NDR.de: Facebooks Silbertablett für Journalisten: "FB Newswire" nennt sich der neue Service vollmundig. Das lässt Journalisten aufhorchen: Eine eigene Nachrichtenagentur, mit Informationen gefüttert aus dem mit Abstand größten sozialen Netzwerk weltweit? Dringt da die Firma Facebook ein weiteres Stück in das angestammte Territorium der klassischen Medien ein? Fiete Stiegers stellt den neuen Dienst auf NDR.de vor.
  • SPYWARE No Spyware for Dictators: Wie Europa die Welt mit Überwachungstechnologie versorgt: Europäische Überwachungstechnologie erlaubt es Regierungen in der ganzen Welt, Aktivisten und Menschenrechtsverteidiger auf Schritt und Tritt zu verfolgen. In einer sehr interessanten Visualisierung zeigt die Fraktion der Grünen im Europaparlament den Handel mit europäischer Technik und wie so Europa Dutzende Regime auf der ganzen Welt unterstützt, die die Menschenrechte mit Technologien unterdrücken.
  • CHROMEBOOK Re/code: Chromebooks on Fire! The Coming Consumer Cloud Revolution: Auf Re/code schreibt Kenny Sahr über das ChromeBook von Google, einem Browser im Notebook-Format, der in den USA gerade zu den best verkauften Geräten überhaupt gehört. Das ist für Sahr Ausdruck der kommenden "Consumer Cloud Revolution", die er anhand des ChromeBooks, einem Vergleich mit dem ersten Album von Led Zeppelin und dem Nutzerverhalten von ChromeBook-Besitzern erklärt.
  • ÜBERWACHUNG Der Freitag: Datenaskese wird uns nicht retten: Statt politisch neue Weichen zu stellen, wird Nutzern empfohlen, weniger Daten im Netz zu hinterlassen. Das ist der falsche Weg, findet die Piratin Katharina Nocun in einem Gastbeitrag auf Freitag.de. Bei allen Problemen durch staatliche Überwachung, dem drohenden Ende der Netzneutralität und allmächtig erscheinenden Internet-Unternehmen, sollen wir uns laut Nocun "das mächtigste Werkzeug, das wir jemals hatten, nicht von ein paar alten Männern mit Allmachtsphantasien wegnehmen lassen".
  • FACEBOOK f8: Helping Developers Build, Grow, and Monetize: Gestern fand in San Francisco die Entwicklerkonferenz f8 des sozialen Netzwerkes Facebook statt. Im Fokus der Neuvorstellungen an Features stand neben dem weiteren Ausbau von Facebook zu einer mobilen Plattform der Umgang mit den Nutzerrechten. Hier kommt Mark Zuckerberg in 10 Jahren wohl zum ersten Mal den Bedürfnissen der Mitglieder entgegen. Ilya Sukhar stellt im Facebook-Blog alle Highlights der f8-Keynote vor.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 30. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die Bilanz von Twitter, Lehren des Journalismus aus dem Medienwandel, der Umsatz im Silicon Valley, Bitcoin am MIT und Heftig.co. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITTER CNET: Twitter beats estimates, but shares slammed on user growth worries: Twitter hat seine Quartalszahlen veröffentlicht und Daniel Terdiman setzt sich auf Cnet.com mit ihnen auseinander. Insgesamt sehen die Zahlen gut aus: Fast 6 Prozent mehr Nutzer als Ende 2013, über 31 Prozent mehr mobile Nutzer im Vergleich zum ersten Quartal und über 15 Prozent mehr Seitenaufrufe von Timelines im Vergleich zum Vorjahr. Doch der Bericht offenbart auch die Probleme des Microblogging-Dienstes.
  • MEDIENWANDEL Gigaom: For journalists, interacting with readers isn’t just good practice – it could mean survival: Für Mathew Ingram sind sogenannter "Social Journalism" oder "Open Journalism" keine Unterarten des Journalismus im Digitalen, sondern für Journalisten vielleicht die einzige Möglichkeit im Medienwandel zu überleben. In Zukunft steht die Interaktion mit der Leserschaft noch stärker im Vordergrund, für einige Schreibende wird es eine Premiere sein.
  • SILICON VALLEY Gründerszene: Was Google, Apple und Co. in einer Minute verdienen: Mittels einer interaktiven Visualisierung des Bezahldienstleisters WorldPay lässt sich quasi in Echtzeit verfolgen, wie die Tech-Giganten der Welt Geld verdienen. Niklas Wirminghaus stellt das Projekt, dass die Zahlen der Unternehmensbilanzen aus 2013 visualisiert, auf Gruenderszene.de vor.
  • BITCOIN MIT: Announcing the MIT Bitcoin Project: Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) startet ein Bitcoi-Projekt, mit dem diesen Herbst jedem Studenten im Grundstudium 100 US-Dollar in Bitcoins zur Verfügung gestellt werden. Mit der digitalen Währung sollen die Studenten Freizeitaktivitäten auf dem Campus bezahlen können. Die das Projekt betreuenden Professoren wollen dadurch lernen, wie Bitcoins im privaten Gebrauch verwendet werden.
  • HEFTIG.CO Rhein-Zeitung.de: Heftig.co – Die mysteriöseste Seite des Internets: Auf Rhein-Zeitung.de schreibt Lars Wienand über das deutschsprachige Online-Medium Heftig.co, dass scheinbar, getreu dem Namen, nur heftig Inhalte klaut, damit aber eine Menge Geld verdient. Die Artikel sind meist 1:1-Übersetzung von Scott DeLongs viralnova.com, eine US-Plattform, die sich auch gerne woanders bedient. Listicles, Clickbaiting und emotionale Geschichten, die Seite beherrscht die ganze Kunst der Viralität und ist doch wahrscheinlich nur eine kriminelle Abzocke von bisher Unbekannten.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 29. April

In unseren Lesetipps geht es um Innovation, Mathematiker und Geheimdienste, E-Commerce, eine Datentankstelle und was Facebook auf der F8 vorstellen könnte. Ergänzungen erwünscht.

  • INNOVATION Blick Log: Innovation in der Payment Industrie (Teil 1): Die Innovationskraft der Payment Industrie ist nicht die die absolute Stärke dieser Branche. Doch auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn, weshalb in der Branche auch geforscht wird und neue Konzepte entworfen und getestet werden. In einem Gastbeitrag auf Blick Log stellt Daniel Eckstein die Innovationstreiber der Branche vor und warum Ideen funktionieren und andere nicht.
  • GEHEIMDIENSTE Zeit Online: Mathematiker ruft zum Geheimdienst-Boykott auf: Die NSA ist der größte Arbeitgeber für Mathematiker in den USA. Patrick Beuth stellt auf Zeit Online den britischen Mathematiker Tom Leinster vor, der im Magazin NewScientist seine Kollegen dazu aufruft, nicht für die NSA oder den britischen Geheimdienst GCHQ zu arbeiten.
  • E-COMMERCE Location Insider: Der Untergang des stationären Handels: “Das haben wir schon immer so gemacht.” Der Lieblingssatz untergegangener Zivilisationen trifft auch in weiten Teilen auf den stationären Einzelhandel zu, wie Maik Klotz im Locationinsider-Blog schreibt. Fast störrisch hält man an alten Strukturen fest und schaut teilnahmslos zu, wie sich der E-Commerce jeden Tag ein weiteres Stück vom Kuchen abschneidet.
  • DATENTANKSTELLE Wikimedia Blog: Tanke schön! Wie aus einer Zapfsäule das Öl des 21. Jahrhunderts fließt: Im Blog der Wikimedia Deutschland schreibt Mathias Schindler über die Datentankstelle, die den Gedanken, dass Informationen des Öl des 21. Jahrhundert sind, mit einer wirklichen Zapfsäule verbindet: " Im Inneren der Datentankstelle steht ein handelsüblicher PC mit mehreren Festplatten und Ubuntu. (...) Aus dem Zapfventil kommen vier Netzwerkkabel zum Anschließen eigener Geräte. Mitgebrachte USB-Sticks können an der Seite der Zapfsäule angeschlossen werden. Der Datentankende wählt über das Display die gewünschen Datensets aus und startet den Zapfvorgang."
  • FACEBOOK ReadWrite: What Facebook May Unveil At F8: Morgen findet die erste Entwicklungskonferenz von Facebook seit drei Jahren statt und bisher gibt es noch nicht viel zu sagen, was Mark Zuckerberg auf der f8 vorstellen wird. Selena Larson hat die Vermutungen einmal gesammelt und geht davon aus, dass neben Designänderungen vor allem die Ausrichtung auf das mobile Internet und mobile Online-Werbung im Vordergrund stehen werden.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 28. April

In unseren Lesetipps geht es um die Visualisierungen von Vorratsdatenspeicherung, Monopolkritik an Google, die mobile Zukunft von Facebook, unsere Arbeitswelt und die Ökonomie des Fernsehens. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Zeit Online: Politiker visualisieren ihr Leben mit Metadaten: Die Vorratsdatenspeicherung wird von manchen Akteuren ind er Debatte stets verharmlost. Das Abhören aber nicht mehr nötig ist, wenn Metadaten gespeichert werden, um einen Menschen zu durchleuchten, zeigen die Daten-Experimente von einem Schweizer und zwei dänischen Politikern, die Patrick Beuth auf Zeit Online vorstellt.
  • GOOGLE Frankfurter Allgemeine: "Eine Zerschlagung von Google würde wenig bringen": Google ist mal wieder das neue Lieblingsthema in der Frankfurter Allgemeine. Unter dem Titel "Googles Netzimperium" können sich zur Zeit die Leute genüsslich an dem als Suchmaschine groß gewordenen Unternehmen abarbeiten. Zur Abwechslung gibt es einmal ruhigere Worte der Einordnung und zwar von Justus Haucap, Mitglied der Monopol-Kommission. Er hält Google eher für ein "Monopölchen" und glaubt, dass eine Zerschlagung vor allem den Nutzern schaden würde.
  • FACEBOOK TechCrunch: Facebook In The Age Of Mobile-Only: Auf TechCrunch schreibt Josh Constine über den beeindruckenden Erfolg von Facebook im mobilen Bereich. Nur noch jedes fünfte Mitglied ruft das soziale Netzwerk in der Desktop-Ansicht auf und die Zahl nimmt kontinuierlich ab.Das bedeutet, dass eine Funktion, die es nicht auch mobil gibt, immer mehr an Relevanz verliert. Um aber ein "mobile-only"-Unternehmen zu werden, muss Facebook noch viel lernen.
  • ARBEITSWELT Spiegel Online: Großraumbüro oder Homeoffice?: Auf Spiegel Online schreibt der Buchautor Volker Kitz über das Thema Großraumbüro und die Alternative des Home Office. Traditionell verbindet man Großraumbüros mit Telefonalarm und nervige Macken der Kollegen. Aber ist die Flucht ins Homeoffice also eine gute Idee? Nur bedingt – wie ein Experiment mit Kakerlaken zeigt, dass Kitz vorstellt.
  • FERNSEHEN NYTimes.com: Netflix vs. Amazon, and the New Economics of Television: Im neuen Magazin der New York Times, The Upshot, erklärt Neil Irwin die neue Ökonomie des modernen Fernsehens. Ein Unternehmen braucht entweder die Kontrolle über die Inhalte oder den Distributionsweg. Amazon und Netflix besitzen zur Zeit weder noch und sind doch die schärfsten Konkurrenten traditioneller Medienunternehmen. Irwin erklärt, warum ist das so und wie lange das so funktionieren kann.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 25. April

In unseren Lesetipps geht es heute um das mobile Standbein von Apple und Facebook, mobiles Arbeiten im Journalismus, die Zukunft der E-Mail, FB Newswire und Netzneutralität. Ergänzungen erwünscht.

  • MOBILE The Atlantic: Apple and Facebook Are Phone Companies Now: Auf der Website des Atlantic setzt sich Derek Thompson mit den Quartalsberichten von Apple und Facebook auseinander und kommt zu dem Fazit, dass beide Unternehmen inzwischen Smartphone-Firmen sind. 100 Prozent des Einnahmenwachstums ist auf den mobilen Sektor zurückzuführen – bei Apple mit dem iPhone und Facebook durch mobile Werbung.
  • E-MAIL Digitalstrategie.com: Die E-Mail ist ein Kutscher und für Alte: Als Teil einer Blogparade setzt sich Martin Meyer-Gossner auf Digitalstrategie.com lesenswert mit der E-Mail der Zukunft auseinander. Heutzutage ist die E-Mail für ihn "wie ein Kutscher (Absender), der seinen Wagen mit vielen Leuten (Adressaten) und Koffern (Attachments) belädt, sich auf einen viel zu langen Weg macht (CC-Mentalität), nach und nach einen Teil oder Mensch abwirft, in der Hoffnung (Ignoranz der Vier-Augen Prinzipienreiter), um irgendwann mal das Ziel zu erreichen (Delete- und/oder Archivierung-Button)". Und morgen?
  • PUBLISHING Nieman Journalism Lab: Craig Mod on making writing more mobile-friendly and where digital publishing is headed: Im Blog des Nieman Journalism Lab schreibt Justin Ellis über sein Interview mit Craig Mod zum Thema mobiles Schreiben für Online-Medien und dem von Mod initiierten Projekt "Hi", einem Publishing-Tool für Smartphones. Spannender Beitrag über die Möglichkeiten des mobilen Arbeiten im Journalismus.
  • FB NEWSWIRE The Guardian: Facebook and Storyful launch FB Newswire: In seinem Streben, die Nachrichten-Plattform der Zukunft zu werden, geht Facebook eine Kooperation mit Storify ein, dass seit Dezember zu Rupert Murdochs News Corp gehört. Beide Unternehmen gründen das sogenannte "FB Newswire", eine Seite auf der Journalisten Inhalte aus den sozialen Netzwerken finden, die vielleicht eine Meldung wer sind.
  • NETZNEUTRALITÄT Süddeutsche.de: Warum Gleichheit im Netz Freiheit bedeutet: In den USA soll es künftig eine Überholspur im Internet geben und auch in Europa wird rege am Ende der Netzneutralität gearbeitet. Die Netz-Infrastruktur soll den Kräften des Marktes überlassen – mit gravierenden Folgen, wie Helmut Martin-Jung auf Süddeutsche.de schreibt. Die Freiheit des Internets darf keinesfalls auf dem Altar des ungehinderten Wettbewerbs geopfert werden, wie er etwas zu pathetisch, aber an sich treffend, formuliert.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 24. April

In unseren Lesetipps geht es heute um den neuen Deutschland-Chef von Twitter, die Bedeutung von Farben, PR in der Wikipedia, Netzpolitik mit Sinn und Facebook im mobilen Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITTER taz.de: Thomas de Buhr wird neuer Twitter-Chef in Deutschland: Thomas de Buhr ist neuer Deutschland-Chef von Twitter und damit Nachfolger von Rowan Barnett, der aber dem Unternehmen erhalten bleiben soll. Die Biographien der beiden verdeutlicht Twitters Vorhaben: es geht ums Geld verdienen. Ein ehemaliger Journalist wird durch einen Spezialisten für Werbung ersetzt. Auf taz.de stellt Falk Steiner den Wirtschaftswissenschaftler vor, der zuletzt Googles Video-Plattform YouTube im deutschsprachigen Raum profitabel gemacht hat.
  • DESIGN Fast Company: Why Is Facebook Blue? The Science Behind Colors In Marketing: Neben dem Namen eines Dienstes ist das Design wohl eine der schwersten Entscheidungen, die ein Gründer treffen muss. In einem Gastbeitrag auf Fast Company schreibt Buffer-Mitgründer Leo Widrich über die Bedeutung von Farben im Design einer Website oder Marke. Warum Facebook blau ist bleibt trotzdem ein Rätsel, aber nach der Lektüre blickt man als Nutzer ganz anders auf das Design von Diensten.
  • WIKIPEDIA Torial Blog: Wie man mit PR in Wikipedia umgehen kann: Um die Glaubwürdigkeit eines Wikipedia-Artikel einzuschätzen, sollte man sich auch fragen, wie er geschrieben ist und ob er objektiv verfasst ist. Im Torial Blog stellt Marvin Oppong einen Leitfaden zum seriösen Arbeiten mit der Online-Enzyklopädie vor.
  • NETZPOLITIK Globaler Wandel - Global Change: "Wie das Internet die Welt retten kann": Auf seinem Blog kommentiert Ole Wintermann den TEDx-Vortrag des schwedischen Künstlers und Vordenkers Alexander Bard, der seit Jahren schon die philosophische Debatte um das Internet auf internationaler Ebene prägt und voran bringt. Bard fragt sich, warum ist dieses Internet eigentlich für die Menschheit so relevant und entwickelt eine Idee davon, wie Politik, Wirtschaft und Internet zukünftig systemisch miteinander in Verbindung stehen und warum wir angesichts der Netzdynamik über vollkommen neue Formen der Politik und der Wirtschaft reden müssen.
  • FACEBOOK Re/code: More Than 200 Million People Use Facebook Messenger: Gestern gab Mark Zuckerberg bekannt, dass mehr als 200 Millionen Nutzer von Facebook, den Messenger von unterwegs nutzen. Ein weiterer Beweis für Facebooks Erfolgsstory im mobilen Internet, wenn auch eine mit Beigeschmack, denn vor wenigen Wochen wurde der Messenger in der mobilen App von Facebook ja eingestellt und die Leute dazu gezwungen, wenn sie denn weiter von unterwegs texten wollten, sich den Messenger zu installieren. Mike Isaac erklärt auf Re/code den selbstgemachten Erfolg des Messengers genauer.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 23. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Yahoo, den Bashtag #MyNYPD, Objektivität im Journalismus, den mobilen Goldrausch und den Unterschied zwischen Druckauflage und digitaler Reichweite. Ergänzungen erwünscht.

  • YAHOO ReadWrite: How Yahoo Could Get Back In The Search Game: Im letzten Jahr haben wir viele, sehr viele Zukäufe von Marissa Mayer für Yahoo sehen können und mit der Zeit kristallisierte sich ganz klar die Strategie heraus, an der mobilen Zukunft des Unternehmens zu basteln. In letzter Zeit zeigt sich aber, dass Yahoo auch wieder als Suchmaschine Land gegenüber Google und Microsoft gewinnen möchte. Mit Apple scheint Mayer einen willigen Partner gefunden zu haben.
  • BASHTAG Sueddeutsche.de: #MyNYPD: Mit dem Hashtag #MyNYPD wollte die New Yorker Polizei eine Kampagne starten, in dem Bürger Fotos von ihren Freunden und Helfern in sozialen Netzwerken veröffentlichen. Doch der Hashtag wurde zum Bashtag, denn unter #MyNYPD werden vor allem Dokumente von Übergriffen der Polizei gesammelt.
  • JOURNALISMUS Message: Objektivität im Journalismus – Ende einer Illusion: "Ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten" – dieses Credo der Tagesthemen-Legende Hanns Joachim Friedrichs galt lange als ehernes Gesetz des deutschen Journalismus. Wie stehen Journalisten heute zum Thema Objektivität? Eugen Epp hat gefragt und die Debatte damit wohl endgültig aus ihren Kinderschuhen heraus geholt.
  • MOBILE CNET: Facebook, Google, Twitter in new scrum over mobile app ad gold rush: Es ist ja nicht nur das Nutzerverhalten, dass Dienste und Netzwerke ins Mobile treibt. Natürlich geht es auch um Geld und zwar um sehr viel Geld, wie Jennifer van Grove auf CNET erklärt. Facebook entdeckte einst diese digitale Goldmine, inzwischen spielen aber auch Google, Twitter & Co. kräftig mit.
  • SOCIAL MEDIA Texten fürs Web: Die Erfolgsgeheimnisse deutschsprachiger Zeitungen im Social Web: Welch enormes Reichweitenpotential sich den Zeitungen gerade auf Social Media-Plattformen eröffnet, dokumentiert eine frisch veröffentlichte Studie von Fink&Partner Social Media Observation Group und Socialbakers, die Journalismus-Professor Stefan Heijnk auf dem Blog "Texten fürs Web" vorstellt. Fazit: Eine hohe Druckauflage bedeutet nicht zwangsläufig eine hohe Reichweite im Social Web.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 22. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die mobile Zukunft von Social Media, Autos statt Digitale Agenda, Paper von Facebook, Service à la Apple und LinkedIn. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA ReadWrite: The Future Of Social Media Is Mobile Tribes: Die sozialen Netzwerke streben nach immer mehr Nutzer und somit auch Daten, doch für Matthew Bryan Beck wird es in Zukunft nicht wenige aber riesige Netzwerke im Internet geben, sondern viele kleine "Social Media Mobile Tribes" wie er auf ReadWrite schreibt. Auch Mark Zuckerberg hat das erkannt und splittet Facebook lieber in einzelne Apps auf anstatt alles zu bündeln.
  • DIGITALE AGENDA Hyperland: Digitalministerium fördert vor allem Autokonzerne: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) kümmert sich seit Beginn der Großen Koalition nicht länger nur um Straßen und Schienen, sondern auch um die digitale Infrastruktur. Beim Blick in den Förderkatalog des BMVI wird jedoch deutlich: Finanziell unterstützt werden vor allem die Autobauer, digitale Projekte kommen so gut wie nicht vor, wie Marvin Oppong im Hyperland-Blog des ZDF schreibt.
  • PAPER CNET: Facebook Paper now with more Facebook: Die Nachrichten-App Paper von Facebook zeigt den iOS-Nutzern bisher rund 80 Meldungen am Tag an, doppelt soviel wie z.B. die taz an einem Tag an Artikel online stellt und trotzdem haben die Nutzer (Anzahl unbekannt) das Gefühl, wichtige Meldungen zu verpassen. Facebook soll ihrer Meinung nach die App schnell verbessern und um einige Funktionen erweitern, wie Jennifer van Grove auf CNET schreibt.
  • SERVICE Vertriebsblog: Das Apple-Geheimnis. Was nicht nur der Vertrieb davon lernen kann.: Service ist keine Abteilung, die man damit beauftragen solle, nein, Service ist eine Haltung, nicht nur im Vertrieb, im gesamten Unternehmen. Die Vertriebsberaterin Silke Loers empfiehlt nach einem Besuch im Apple Store das Unternehmen aus Cupertino als Vorbild, denn Apple überzeugt ihrer Meinung nach durch Einzigartigkeit, besonderem Service oder auch u.a. durch Verbindlichkeit und Freundlichkeit.
  • LINKEDIN ZDNet: LinkedIn surpasses 300 million users, wants 3.3 billion: Am Freitag verkündete Deep Nishar, dass das soziale Netzwerk LinkedIn jetzt über 300 Millionen Nutzer hat. LinkedIn hat einen speziellen Fokus auf Berufstätige, weshalb das nächste Ziel alle Berufstätigen Menschen der Welt sind, also rund 3,3 Milliarden Nutzer. Die möchte LinkedIn vor allem im mobilen Bereich abholen. Schon in diesem Jahr wird mehr als die Hälfte des Traffic von mobilen Endgeräten kommen. Die Grundlagen sind also da, wie Rachel King auf ZDNet schreibt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 18. April

In unseren Lesetipps geht es um den Newsfeed von Facebook und das neue Feature "Nearby Friends", Biometrie für mehr Sicherheit, investigativer Journalismus in den USA und Yahoo fordert Google heraus. Ergänzungen erwünscht.

  • NEWSFEED Andreasrickmann.de: Was mir der Newsfeed wirklich zeigt und was man daraus lernen kann: Die Freunde und gelikten Seiten eines durchschnittlichen Facebook-Mitglieds erstellen pro Tag rund 1500 Beiträge, Fotos und Status-Updates. Facebook filtert mit einem Algorithmus die Beiträge heraus, von denen das soziale Netzwerk glaubt, dass sie für Nutzer interessant sind. In einem Selbstversuch hat Andreas Rickmann 19 Tage lang rund 360 Statusmeldungen ausgewertet, um zu ergründen, wie Inhalte im Newsfeed der Nutzer dargestellt werden.
  • BIOMETRIE Zeit Online: Biometrie als Garant für Sicherheit?: Biometrische Authentifizierungen sind die jüngste Entwicklung für vermeintliche Sicherheit auf immer mehr personalisierten Geräten, doch nach dem iPhone wurde nun auch der Fingerabdruck-Sensor des Samsung Galaxy S5 überlistet. Dennoch möchten Dienste wie PayPal biometrische Daten künftig stärker einbinden, wie Eike Kühl auf Zeit Online schreibt.
  • JOURNALISMUS Danieldrepper.de: Die neuen Muckraker: Von Buzzfeed bis ProPublica: Der investigative Journalismus steht vor großartigen Zeiten – aber wie werden die aussehen? Daniel Drepper war als Fellow ein Jahr lang an der New Yorker Columbia University hat sich angeschaut, was in den USA passiert und kommt mit viel Optimismus und einigen Empfehlungen nach Deutschland zurück. Für die März-Ausgabe des journalist hat er seine Beobachtungen und zusammengefasst und jetzt auch online auf seinem Blog veröffentlicht.
  • FACEBOOK ReadWrite: Why Does Facebook Want You To Broadcast Your Location To Your Friends?: Mit "Nearby Friends" bietet Facebook jetzt ein neues Feature an, dass seinen Nutzern ermöglicht, seinen Aufenthalt anderen Nutzern anzeigen zu lassen, ähnlich wie das Google mit seinem inzwischen in Google+ integrierten Dienst Latitude macht. Auf ReadWrite erklärt Selena Larson das neue Feature und was genau dahintersteckt.
  • YAHOO Ars Technica: Yahoo’s strategy: Rebuild search, take share, win iOS from Google: Mit der neuen App für Flickr hat Yahoo scheinbar einen großen Schritt in die mobile Zukunft gemacht (also mir gefällt sie nach dem gestrigen Update viel besser), doch das ist nur der Anfang auf dem Weg, um Google stärker anzugreifen. Der zweite Teil der Strategie hat mit der mobilen Suche zu tun und hier will sich Yahoo auf den Geräten von Apple festsetzen und so ein Gegengewicht zu Googles Suchmaschine auf Geräten mit Android aufbauen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 17. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die smarte Nutzung von RSS-Feeds, natürlich Google vs. Springer und ansonsten gleich dreimal über Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK I Zeit Online: Wie Facebook mit Banken konkurrieren könnte: Heute sind die Lesetipps voll von Facebook, aber reden wir erst einmal über Geld. Facebook-Nutzer können sich nicht nur Fotos und Texte schicken – sondern künftig vielleicht sogar Geld überweisen. Patrick Beuth hat auf Zeit Online fünf gute Gründe dafür und fünf hohe Hürden davor gesammelt.
  • FACEBOOK II NYTimes.com: Can Facebook Innovate? A Conversation With Mark Zuckerberg: Für eine Recherche über die neueste Entwicklung von Facebook sprach Farhad Manhoo von der New York Times mit Mark Zuckerberg. Im Interview reden die beiden über virtuelle Realitäten, soziale Apps, die Zukunft von Facebook und die Frage, wie innovativ das soziale Netzwerk noch sein kann.
  • RSS Olereissmann.de: RSS. So wie Google News, nur viel besser: Spiegel Online-Journalist Ole Reißmann hat auf seinem Blog eine Anleitung veröffentlicht, wie er mithilfe von RSS die Enge der eigenen Filterblase durchbricht und sich ganz ohne Twitter und Facebook bestmöglich informieren möchte. Dieses Konstrukt von Anti-Social-Media ist nicht nur für Journalisten interessant, sondern für alle, die ihre Informationslage umfassend verbessern wollen.
  • FACEBOOK III Jakkse.com: Auf der f8 will Facebook zum App-Baukasten werden: Auf seinem Blog macht sich Netzpiloten-Autor Jakob Steinschaden Gedanken über die Zukunft von Facebook und was Mark Zuckerberg auf der Hauskonferenz f8 Ende April präsentieren könnte. Es scheint so, dass das soziale Netzwerk vor allem auf eine Vielzahl an Apps setzt anstatt alles auf der eigenen Plattform zu bündeln und auch im Bereich Werbung kann mit einigen Neuerungen gerechnet werden.
  • FACE... GOOGLE De:Bug Medien: Springer vs. Google: In der FAZ hat Axel Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner einen viel beachteten offenen Brief an Eric Schmidt über das gefährliche Google geschrieben. Es gibt sicher über vieles im Zusammenhang mit Google zu reden, aber das sollte dann bitte auf einem Niveau stattfinden, dass nichts mit politischer Brandstiftung oder Nebelkerzen zu tun hat. Der Journalist Sascha Kösch bringt Döpfners Motivation in seiner Antwort gut auf den Punkt: "So bleibt am Ende von der Google-Kritik nur ein: die sind größer als wir, da muss wer was machen." Solange macht Döpfner natürlich weiterhin Werbegeschäfte mit Google.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 16. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Netzneutralität als Lösung, Passwort-Manager, Exportkontrolle für Überwachungssoftware, Pinterest fordert Google heraus und Mathias Döpfner schreibt einen offenen Brief an Eric Schmidt. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Techdirt: Yes, Net Neutrality Is A Solution To An Existing Problem: Telekommunikationsunternehmen auf der ganzen Welt stellen Netzneutralität immer als die Lösung in der Suche eines Problems dar. Marvin Amm widerspricht dieser Ansicht auf Techdirt und erklärt, warum Netzneutralität eine wirkliche Lösung ist und vor allem auf welche Probleme.
  • PASSWÖRTER CNET: Why you need a password manager: Der in OpenSSL gefundene Bug namens Heartbleed führte bei vielen Nutzern zu einem Überdenken ihres Nutzerverhaltens, wenn es um Passwörter geht. Eine Lösung sind Passwortmanager. Lance Whitney stellt auf CNET vor, wie diese funktionieren und warum sie wichtig sind.
  • ÜBERWACHUNG Zeit Online: Aktivisten fordern schärfere Exportkontrollen für Software: Überwachungssoftware aus Deutschland und Europa ist in vielen undemokratischen Staaten im Einsatz. Doch genaue Kriterien für Exportverbote festzulegen ist schwierig. Auf Zeit Online schreibt Friedhelm Greis über den wachsenden Protest von Aktivisten, die mehr Exportkontrollen auch für Software fordern.
  • PINTEREST ReadWrite: Why Pinterest Is The Google Competitor You Weren't Expecting: Auf Pinterest gibt es jetzt mehr als eine Million Place Pins. Keine direkte Konkurrenz für Google Maps, aber Lauren Orsini erklärt auf ReadWrite, warum Pinterest durch seine von Nutzern kuratierte Bildersuchmaschine zu einer Bedrohung für Google wird.
  • OFFENER BRIEF netzwertig.com: Die Ängste von Springer-Chef Mathias Döpfner: In einem offenen Brief in der FAZ schildert Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner seine Befürchtungen im Bezug auf die Macht und Abhängigkeit von Google. Martin Weigert findet, dass Döpfner einige wichtige Dinge anspricht, aber auch in Erinnerung ruft, warum neben der Sorge über Google auch die über den Verlagslobbyismus angebracht ist.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 15. April

In unseren Lesetipps geht es heute um E-Commerce, das Startup Brigade, Kritik an TED-Talks, die Sex-Vermittlung Peppr.it und Facebook plant einen Bezahlservice. Ergänzungen erwünscht.

  • E-COMMERCE Kassenzone: Evil-Commerce?!: In den letzten Monaten haben Prof. Holger Schneider (FH Wedel), Sönke Iwers und Alexander Graf ein Whitepaper zum Thema E-Commerce verfasst, dass sich mit den Mythen und Thesen dieses Bereichs beschäftigt. Die Ergebnisse sind nun in verschiedenen Formaten auf Kassenzone.de veröffentlicht.
  • BRIGADE TIME: Sean Parker’s New Startup ‘Brigade’ Seeks To Repair U.S. Politics: Napster-Gründer Sean Parker hat in Brigade Media LLC investiert, dass bereits mehr als 9,3 Millionen US-Dollar Investitionen eingesammelt hat. Das US-Startup hat zum Ziel politisches Engagement auch auf regionaler und lokaler Ebene zu fördern und den Menschen digitale Werkzeuge für Engagement zur Verfügung zu stellen. Auffallend ist, in Zeiten der politischen Debatte zwischen der Bundesregierung in Washington, D.C. und den IT-Unternehmen, dass vor allem Investoren aus dem Silicon Valley investieren.
  • TED Berliner Gazette: Zukunftsvisionen – die höfliche Art etwas über die Gegenwart zu sagen: Die TED (Technology, Entertainment, Design)-Konferenz ist vor allem für ihre Vorträge bekannt. Unter dem Motto “Ideas worth spreading” sind diese kostenfrei im Internet zugänglich und sehr populär. Die Vorträge sind kurz und präzise und ermöglichen den ZuschauerInnen einen schnellen Einstieg in ein Zukunftsthema. Kritische Stimmen gegen das erfolgreiche Format werden in letzter Zeit immer lauter. Die Netz-Aktivistin und Berliner Gazette-Autorin Jilian C. York kommentiert.
  • PEPPR.IT Gründerszene: Sex-Vermittlung Peppr.it: "Nein, ich finde es nicht moralisch bedenklich": Auf Gruenderszene.de interviewt Magdalena Räth die CEO von Peppr.it, Pia Poppenreiter, einem Berliner Startup, dass sich als "Lieferheld für Prostitution" etablieren will. Das Buchungsportal für bezahlten Sex will dabei eine Web-App ohne Schmuddelfaktor entwickeln, die Sexarbeitern wie auch Kunden eine serviceorientierte Dienstleistung anbietet.
  • FACEBOOK PandoDaily: Now even Facebook wants to become a payments company: Auf PandoDaily schreibt Nathaniel Mott über die Pläne von Facebook, in Zukunft auch ein Bezahl-Feature zu haben. Das von Mark Zuckerberg gegründete soziale Netzwerk ist bereits in Gesprächen mit irischen Behörden und drei europäischen Startups über die Idee, dass Nutzer auch Geldsummen auf Facebook sichern können und damit bezahlen und überweisen können.

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