Tobias SchwarzLesetipps für den 15. November

In unseren Lesetipps geht es um die Space Night mit Creative Commons Musik, eine neue Identität mit Hilfe des Deep Web, eine europäische Cloud, Gericht sieht Google Books als Nutzen für die Allgemeinheit und die Lobby nimmt Einfluss auf die Urheberrecht-Pläne der Großen Koalition. Ergänzungen erwünscht.

  • SPACE NIGHT Digitalfernsehen.de: "Space Night" startet mit Creative Commons-Musik und HD-Bildern neu: In der Nacht zum Samstag wird die Kultsendung des Bayerischen Rundfunks, die "Space Night", modernisiert und mit freier Musik, die unter Creative Commons lizenziert ist, neu starten. Möglich gemacht haben das konstruktive Proteste im Internet, die auf freie aber nicht kostenlose Inhalte setzten und den BR so zu mehr Fortschritt und Offenheit bewegten. Eine der wenigen netzpolitischen Erfolge im Jahr 2013.
  • DEEP WEB Motherboard: How Aaron Brown, a Fake Person, Was Created for Real on the Deep Web: Der Fotograf Curtis Wallen hat mit Hilfe des Deep Web, Bitcoin und Tor die Kunstfigur Aaron Brown erschaffen, die nicht wirklich existiert – außer im Digitalen. Aber Brown besitzt alles, was auch unsere Existenz amtlich bestätigt. Ein interessantes Kunstprojekt, dass nicht nur die Möglichkeit von Kriminalität aufzeigt, sondern wie unsere Gesellschaft etwas Offizielles anerkennt.
  • EU-CLOUD Futurezone.at: EU-Kommissarin Kroes warnt vor digitaler Abschottung: EU-Kommissarin Neelie Kroes hat in der Diskussion um europäische Cloud-Lösungen nach dem NSA-Skandal eindringlich vor einer nationalen Abschottung gewarnt. „Eine Fragmentierung wäre absolut das Ende für eine Erfolgsgeschichte“, betonte die für Digitales zuständige Vize-Vorsitzende der Europäischen Kommission am Donnerstag in Berlin. Zunächst soll ein technischer und rechtlicher Rahmen für eine gemeinsame europäische Cloud entstehen.
  • GOOGLE BOOKS Zeit Online: US-Gericht entscheidet, dass Google Bücher digitalisieren darf: Ein New Yorker Richter hat die Klage der US-Autorenvereinigung abgewiesen, die die Digitalisierung von Büchern durch Google als eine Form der Urheberrechtsverletzung betrachtete. Der Richter sieht aber darin einen Vorteil für die Allgemeinheit und eine Beschleunigung des Fortschritts "in Kunst und Wissenschaft, während es gleichzeitig die Rechte von Autoren und anderen Kreativen berücksichtigt."
  • URHEBERRECHT Netzpolitik.org: Koalitionsverhandlungen beschwören den Geist von ACTA: Auf Netzpolitik.org hat Markus Beckedahl einen Teil des ihm zugespielten Zwischenstands der Verhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD veröffentlicht. Darin geht es um das Urheberrecht und besonders die Positionen der Unionsparteien schein von der Content-Lobby verfasst zu sein. Anstatt eine notwendige Modernisierung des Urheberrechts anzugehen, wird wohl lediglich die Rechtsdurchsetzung verschärft.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 14. November

In unseren Lesetipps geht es um den "Chef-Netzkritiker" Evgeny Morozov, Journalismus als Verfassungsauftrag, Kritik am Sportjournalismus, iOS 7 für Journalisten und Snapchat lehnt das Kaufangebot von Facebook ab. Ergänzungen erwünscht.

  • INTERNETKRITIK De Bug: Befreit uns von Morozov: Für den selbsternannten Chef-Netzkritiker und Liebling des weißhaarigen Feuilletons, Evgeny Morozov, ist der Tod des Internets eine beschlossene Sache, wie man oft in seinen von Fortschrittskritikern gepushten Debattenbeiträgen nachlesen kann. In die gleiche Richtung geht sein neues Buch "Smarte neue Welt" – eine gewohnte Ansammlung von unbelegten Halbwahrheiten, frei von Gegenmeinungen oder sogar Leuten, die Morozovs Meinung teilen. Sascha Kösch hat sich das Buch angetan und lesenswert analysiert.
  • JOURNALISMUS Medienpolitik.net: "Kritischer Journalismus als Verfassungsauftrag": Ein echter Longread, aber einer der sich lohnt. Auf Medienpolitik.net kann der Wortlaut der Festrede von Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, anlässlich der Verleihung des Otto Brenner Preises 2013 für kritischen Journalismus nachgelesen werden, in der er sich ausführlich mit der Auslegung des Begriffes der Medien- und Pressefreiheit und dem "Echtzeitjournalismus" des digitalen Zeitalters, der für ihn erhebliche Gefahren beinhaltet, beschäftigt.
  • INTERVIEW Paroli: Interview mit Gerald Gossmann über Sportjournalismus: Gerald Gossmann, Verfasser der Kolumne "Qualitätsjournalismus für Qualitätsfußball", spricht mit paroli-Redakteur Jan Michael Marchart über die schlechte Berichterstattung der Tageszeitung "Österreich" zu Marcel Koller, Gefälligkeitsjournalismus, und darüber, dass innerhalb des Ressorts ein großes Umdenken stattfinden muss: "Die Fähigkeit zu analysieren ist keine Stärke des heimischen Sportjournalismus".
  • iOS 7 torial Blog: Das Update auf iOS 7 aus journalistischer Perspektive: Apples neues Mobilbetriebssystem ist seit einem Monat verfügbar. Bisher gab es viel Kritik an dem Release, doch viele Fragen sich, ob sich das kostenlose Update nicht doch lohnt. Besonders Menschen, die ihre Apple-Geräte beruflich nutzen. Auf Torial schreibt Ben Schwan über seinen Selbstversuch des Updates aus journalistischer Perspektive.
  • SNAPCHAT PandoDaily: For SnapChat, the line between brilliance and stupidity comes down to the fickleness of teens: Facebook hat 3 Milliarden US-Dollar für das Snapchat geboten, doch Evan Spiegel und Bobby Murphy lehnten freundlich ab. Die beiden Gründer des Photosharing-Startup haben Mut, denn ihre Zielgruppe ist unbeständig. Jugendliche ändern schnell ihre Meinung, was cool ist, wie Facebook schon gelernt hat. Doch noch scheint Snapchat nicht am Ende zu sein, denn Jugendliche gibt es auf der ganzen Welt und darauf setzt Snapchat.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 13. November

In unseren Lesetipps geht es um Storytelling mit Twitter, wie die Bundesregierung den Drohnenkrieg verschleiert, Qualitätsfernsehen dank Netflix, virales Publizieren und die Rolle von Papier für Deutsche. Ergänzungen erwünscht.

  • DROHNEN Zeit Online: Bundesregierung verschleiert den Drohnenkrieg: Die Regierung antwortet nur ausweichend, wenn sie nach Überwachungs- und Kampfdrohnen in Deutschland gefragt wird. Sie kaschiert den deutschen Anteil am Drohnenkrieg, wie Kai Biermann auf Zeit Online schreibt.
  • 10.000 FLIES Süddeutsche.de: Gespräch mit Jens Schröder über virales Publizieren: Die Website verspricht in der Unterzeile: “Die Social-Media-Charts” - 10.000 Flies ist die Hitparade der häufig geteilten und verlinkten Texte im deutschsprachigen Netz. Der Mann dahinter heißt Jens Schröder. IM SZ-Interview spricht er über Likes und Share und darüber, wie das virale Publizieren den Journalismus verändert.
  • NETFLIX FAZ.net: Qualitätsfernsehen im Internet: Der amerikanische Streamingdienst Netflix mischt in vielerlei Formen das Fernsehen auf. Zum einen, weil Netflix beweist, dass erfolgreiches Fernsehen nicht im Mittelmaß enden muss, an sich eine lehrreiche Lektion für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Denn nicht durch eine Quote ermittelt Netflix, was die Zuschauer wollen (und liefert es dann), sondern durch Algorithmen.
  • TWITTER CNET News: Twitter goes for the masses with new storytelling feature: Twitters Stärke liegt im Moment, doch mit einem neuen Feature will das Unternehmen neue Nutzer von sich überzeugen und neue Bedeutung gewinnen. Mit den sogenannten "Custom Timelines" werden neue Formen des Storytelling möglich, durch das flüchtige Momente länger erhalten bleiben und in bestimmte Kontexte gesetzt werden können. Das neue Feature erinnert an Storify, wenn auch auf Tweets beschränkt.
  • PAPIER Caschys Blog: Der Großteil der Deutschen setzt auf Papier: Papier ist geduldig, die Deutschen damit noch viel geduldiger. Auf seinem Blog schreibt Caschy über Dokumentenverwaltung im Zeitalter der Digitalisierung: laut einer BITKOM-Umfrage heften 8 von 10 Bundesbürgern (82 Prozent) Rechnungen und Verträge ab. Nur 6 Prozent der Deutschen scannen ihre Unterlagen ein, um sie platzsparend digital zu speichern.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 12. November

In unseren Lesetipps geht es heute um die Gefahren eines deutschen Internets, wie die Bundeskanzlerin die Medien kontrolliert, den Begriff "Marktanteil", einen seine Generation erklärenden Digital Native und eine durch eine App ausgelöste Debatte um Wissenschaft und Ethik. Ergänzungen erwünscht.

  • DEUTSCHES INTERNET Zeit Online: Rein deutsches Internet schützt nicht vor Überwachung: In einer spontan auftretenden und von Angst getriebenen Reaktion denken konservative Politiker über ein rein deutsches Internet nach, gebaut mit deutschen Leitungen und deutschen Routern im deutschen Boden innerhalb deutscher Grenzen, in denen deutsches Recht gilt. Klingt doch gut, oder? Die Telekom ist auch schon ganz begeistert und das aus weniger patriotischen Gründen, wie Kai Biermann und Marin Majica auf Zeit Online erklären.
  • ANGELA MERKEL Carta: Merkel und die Medien: Die Kommunikationsstrategie der Bundeskanzlerin ist auf Kontrolle ausgerichtet. Und die Presse macht mit. Merkel weicht mit ihrem Propaganda-Podcast dem Kontakt mit der vierten Gewalt aus und die Medien stören sich daran kaum und zitieren fleißig daraus anstatt sich zur wehr zu setzen. Am ende nützt es Merkel, die das mediale Bild über ihre Person gekonnt beherrscht. Ein lesenswerter Warnschuss von Michael Spreng auf Carta.
  • MARKTANTEIL Neunetz: Was “Marktanteil” bedeutet, und was es nicht bedeutet: Charles Arthur, Redakteur beim beim Guardian, hat sich in seinem jüngsten Artikel mit der Kennzahl ‚Marktanteil’ auseinandersetzt und anhand mobile Betriebssysteme und Endgeräte lesenswert erklärt, dass Marktanteile ohne Kontext bedeutungslos sind. In einem eigenen Blogpost greift Marcel Weiss den Artikel auf und ergänzt ihn um lesenswerte Beispiel, weshalb wir in unseren Lesetipps zum Neunetz-Blog verlinken.
  • DIGITAL NATIVE NZZ: Manager suchen Rat bei 19-Jährigem: Philipp Riederle hat mit 8 Jahren seine erste Website programmiert, mit 13 hackte er das frisch erschiene iPhone und wurde zum YouTube-Star, seitdem er 15 ist berät er Unternehmen, denn die Manager wollen sich von dem 19-Jährigen erklären lassen, wie seine mit Internet, iPhone und Datenflatrate aufgewachsene Generation tickt. Ein lesenswertes Interview über Wahrnehmungen und Entwicklungen.
  • WISSENSCHAFT taz.de: Kontroverse über ferngesteuerte Schaben: In der Kindheit werden viele Grundlagen für die Zukunft gelegt - auch das Interesse an Neurowissenschaften. Das US-Unternehmen Backyard Brains setzt in der Marketingstartegie für ihre Smartphone-App genau darauf, doch Tierschützer und Ethiker sind trotzdem entsetzt. Denn was Backyard Brains neben der App noch verkauft, ist ein Chip, der Kakerlaken in den Rücken gesetzt und durch Elektroden mit ihren gestutzten Fühlern verbunden wird. So lassen sich die Insekten per App fernsteuern. Ist das der Ausgangspunkt der Wissenschaftler von morgen?

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 11. November

In unseren Lesetipps geht es um die gewünschte Netzpolitik des Bundesinnenministeriums, unser kulturelles Erbe, digitale Bildung, die Debatte um ein Internetministerium und vom GCHQ gefälschte LinkedIn-Profile. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPOLITIK Netzpolitik.org: Die Wunschliste des Bundesinnenministerium für mehr Überwachung: Verschiedene Medien haben in der vergangenen Woche über ein Forderungspapier des Bundesinnenministeriums für die gerade laufenden Koalitionsverhandlungen berichtet. Darin findet sich eine Wunschliste für mehr Überwachung, angefangen bei den Mautdaten bis hin zur flächendeckenden Überwachung unserer gesamten Internetkommunikation. Markus Beckedahl stellt auf Netzpolitik.org einen Auszug der netzpolitischen Forderungen vor.
  • KULTURELLES ERBE iRights.info: Nofretete, das Internet und unser kulturelles Erbe: In der digitalen Welt müssen Museen ihre Arbeit neu ausrichten und zugleich ihrem öffentlichen Auftrag treu bleiben. Von der Zusammenarbeit mit neuen Institutionen und privaten Akteuren können sie profitieren – wenn der Zugang dadurch nicht beschränkt wird. Wie erklärte Paul Klimpel bei der Jahreskonferenz des Network of European Museum Organisations (NEMO) und nun auch im von iRights-Blog.
  • BILDUNG Hyperland: Die Uni der Zukunft braucht keine Hörsäle mehr: In der Bildungsrepublik Deutschland vollzieht sich ein enormer Wandel in den deutschen Universitäten. Hörsäle werden überflüssig, denn der Unterricht findet verstärkt im Internet satt. Auf dem ZDF-Blog Hyperöand schreibt Christiane Schulzki-Haddouti über MOOCs und einen digitalen Bildungs-Tsunami.
  • INTERNETMINISTERIUM Carta: Wer jetzt einen Internetminister fordert, stellt die Weichen falsch: Die Netzpolitik ist ein noch junges Politikfeld. Vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung des Digitalen in unserer Gesellschaft wird das manchmal vergessen. Auf Carta ruft Wollgang Michal deshalb zur Geduld auf, denn eine große Koalition ist nicht das geeignete Umfeld für ein zartes Start-Up namens Internetminister.
  • LINKEDIN Spiegel Online: Britischer GCHQ nutzt gefälschte LinkedIn-Seiten: Spiegel Online berichtet, dass laut einem von Edward Snowden gesammelten Dokument der britische Geheimdienst GCHQ das belgische Telekommunikationsunternehmens Belgacom überwacht. Um bestimmte Mitarbeiter zu infiltrieren, baute der GCHQ Kopien von LinkedIn-Profilen nach und stattete diese mit einer Spähsoftware aus. So verschaffte sich der Geheimdienst Zugang zu den Belgacom-Computern.

 

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 8. November

In unseren Lesetipps geht es heute um soziale Netzwerke für Unternehmen, Microsoft verdient an Android mit, die weltgrößte DNA-Datenbank, Twitters Börsengang und Minecraft. Ergänzungen erwünscht.

  • SOZIALE NETZWERKE t3n: Vorteile und Nachteile von Enterprise-Social-Networks: Es gibt gute Gründe für Unternehmen, sich mit Enterprise-Social-Networks auseinanderzusetzen. Über Vorteile, Nachteile und Plattformen klärt der ehemalige Netzpilot Andreas Weck in einem Beitrag für t3n auf.
  • MICROSOFT Business Insider: Microsoft Earns $2 Billion Per Year From Android Patent Royalties: Die Meldung gehört seit Jahren zu den beliebtesten Artikeln auf Android-Blogs: Microsoft verdient an Androids Erfolg mit, denn das Unternehmen besetzt viele wichtige Patente. Rick Sherlund, Analyst bei Nomura, hat neu ausgerechnet, wie viel Microsoft jedes Jahr an Googles Android verdient: 2 Milliarden Dollar. Eine gute Einnahmequelle für ein Unternehmen, dessen eigene Mobile- oder Game-Produkte eher Geld kosten.
  • DNA G! gutjahrs blog: 23andMe - Besuch beim Google-Klon für Erbgut: Im Silicon Valley hat der Wettlauf um die menschliche DNA begonnen. Ausgerechnet das Startup 23andMe, das eng mit dem Suchmaschinen-Giganten Google verbandelt ist, schickt sich an, die weltgrößte Datenbank für menschliches Erbgut zu errichten. Richard Gutjahr hat das Unternehmen besucht und sich mit Unternehmenssprecherin Catherine Afarian unterhalten. Ein lesenswertes Interview.
  • TWITTER Zeit Online: Twitter startet sein Börsendebüt mit einem beachtlichen Aufschwung: Twitter ist gestern mit einem Kurszuwachs von über 90 Prozent an der Börse in New York gestartet. Gestartet ist die Twitter-Aktie bei 45,10 Dollar, dann stieg sie bis auf 50 Dollar. Bei einem Ausgabepreis von 26 Dollar bedeutet ein Plus von mehr als 90 Prozent in den ersten Stunden. Der Börsengang des Kurznachrichtendienstes ist der größte in der Technologiebranche seit dem von Facebook im Mai.
  • MINECRAFT CNET News: Markus 'Notch' Persson - The mind behind Minecraft: Auf CNET schreibt Nick Statt über Markus Persson, den Entwickler von Minecraft, der sich in nur zwei Jahren von einem Spieleentwickler zu einem Wirtschaftsprominenten entwickelt hat. Mit MInecraft hat er ein Spiel mit hohen Suchtfaktor geschaffen, dass inzwischen als virtuelles Lego bezeichnet wird, doch gleich nach Veröffentlichung hat Persson das Spiel verlassen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 7. November

In unseren Lesetipps geht es um nach Berlin geflüchtete Internetaktivisten, Springer will die VG Media das Leistungsschutzrecht wahrnehmen lassen, Kritik am Routerzwang, die Wiedereröffnung der Silk Road und Summly-Entwickler Nick D'Aloisio. Ergänzungen erwünscht.

  • INTERNETAKTIVISTEN Spiegel Online: WikiLeaks-Aktivistin Sarah Harrison in Deutschland: Seit dem Wochenende ist die britische Wikileaks-Aktivistin Sarah Harrison in Berlin und dies wird wohl erst einmal auch so bleiben, denn ihre Anwälte raten ihr von einer Rückkehr nach England ab. Damit entwickelt sich die Bundeshauptstadt langsam zum Zentrum von im Exil lebenden Internetaktivisten aus den USA und Großbritannien und damit wohl auch zum Wien des digitalen Spionagezeitalters.
  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Kress.de: Springer setzt bei Wahrnehmung des Leistungsschutzrechts auf die VG Media: Die Axel Springer AG will Abgaben aus dem Leistungsschutzrecht für Presseverleger von der Verwertungsgesellschaft VG Media eintreiben lassen. Das kündigte Vorstandschef Mathias Döpfner am Mittwoch bei einer Pressekonferenz an. Neben der VG Media hat auch die VG Wort vor, das bisher wirkungslose Leistungsschutzrecht für Presseverleger wahrzunehmen.
  • ROUTERZWANG Zeit Online: Experten kritisieren Einführung von Zwangsroutern: Mit dem Chaos Computer Club, den IT-Mittelstand und 19 Endgerätehersteller haben sich mehrere Organisationen und Verbände in ihren jeweiligen Schreiben an die Bundesnetzagentur gegen den Einsatz vorgeschriebener "Leitungsabschlussgeräte" gewandt. Mit dem Routerzwang befürchten sie Nachteile für die Kunden und die Produzenten, denn die Einheitsrouter gelten als unsicher.
  • SILK ROAD 2.0 Ars Technica: Just a month after shutdown, Silk Road 2.0 emerges: Rund vier Wochen nach der Verhaftung von Ross Ulbricht, besser bekannt als Silk Road-Betreiber Dread Pirate, wird der digitale Marktplatz "The Silk Road" wieder online gehen. Am Samstag ist die Neueröffnung unter neuem Management geplant. Die auf TOR und Bitcoins setzende Seite soll noch sicherer werden, wobei das nicht Ross sein Problem war: der Betreiber selbst war zu unvorsichtig, denn ihn zu verfolgen war für die Strafermittlungsbehörden in den USA leichter als die Seite direkt anzugreifen.
  • NICK D'ALOISIO WSJ.com: How Teen Nick D'Aloisio Has Changed the Way We Read: Diesen Monat wird Nick D'Aloisio 18 Jahre alt. Grund genug für das Wall Street Journal den britischen Wunderjungen vorzustellen, denn mit seiner App Summly hat D'Aloisio die Art wie wir lesen für immer verändert. Auch wenn wir das noch nicht ganz merken. Yahoo hat es bemerkt und Summly im März für 30 Millionen US-Dollar gekauft.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 6. November

In unseren Lesetipps geht es heute um schummelnde Roboter, den Wert von Privatsphäre, Geheimdienste gefährden unsere Demokratie, Apples Nutzerdaten und eine Infografik über Twitter. Ergänzungen erwünscht.

  • ROBOTER Futurezone.at: Roboter schummelt bei Stein, Schere, Papier: Der Janken-Roboter der Universität von Tokio erkennt mit einer High-Speed-Kamera, welche Geste der Mensch formen wird und reagiert mit 100-prozentiger Gewinnchance darauf. Beim Spiel Stein, Schere, Papier nutzt er diese Geschwindigkeit, um gegen menschliche Gegner "zu schummeln".
  • PRIVATSPHÄRE Zeit Online: Die Privatsphäre ist nicht überflüssig: Nils Zurawski leitet das Projekt "Videoüberwachung" am Institut für kriminologische Sozialforschung an der Uni Hamburg. Auf Zeit Online schreibt er darüber, wie Überwachung als Teil der Konsumgesellschaft zur Alltagsroutine geworden ist. Eine gefährliche Logik, die nur die Gesellschaft selbst brechen kann.
  • DEMOKRATIE Carta: Geheimdienste gefährden unsere Demokratie: Auf Carta begründet der Rechtsanwalt Thomas Stadler, warum Geheimdienste unsere Demokratie gefährden. Das Rechtsstaatsprinzip müsste im Grund uneingeschränkt auch für Geheimdienste gelten, faktisch tut es das aber nicht. Eine demokratische Gesellschaft muss deshalb dem System Geheimdienst den Kampf ansagen.
  • APPLE Süddeutsche.de: USA verlangen weltweit am meisten Daten von Apple: Apple hat seinen ersten globalen Transparenzbericht vorgelegt, demnach fordern US-Behörden mit Abstand am häufigsten Nutzerdaten an - scheinbar unter Protest des Konzerns, der diese Bestimmungen als "Knebelpolitik" kritisiert. Deutschland liegt auf Platz vier der informationsgierigsten Länder.
  • TWITTER Kroker's Look @ IT: Die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Twitter-Börsengang: Michael Kroker hat eine interessante Infografik zum bevorstehenden Börsengang von Twitter gefunden. Brickfish hat die wichtigsten Zahlen und Fakten zum IPO in einer Infografik zusammengestellt. So ist Twitter bereits deutlich mehr in Richtung Mobil-Zeitalter unterwegs als viele Konkurrenten.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 5. November

In unseren Lesetipps geht es um Anonymität im Internet, die zukünftige Netzpolitik, den eigentlichen Überwachungsskandal, den Vater des Visual Storytelling und mit Bildung Geld verdienen. Ergänzungen erwünscht.

  • ANONYMITÄT Paroli: Eine Parallelwelt im Internet: Wikileaks war erst der Anfang, findet Johanna Schwarz auf Paroli und schreibt über die Entwicklung anonymer Kommunikation und das TOR-Netz, die schon länger seit den Pionieren des Internets existieren - lange vor Facebook und Edward Snowden.
  • NETZPOLITIK Zeit Online: Koalition verhandelt entscheidende Netzpolitik-Fragen: In den Koalitionsverhandlungen legt der Unterausschuss Digitale Agenda die Weichen für die zukünftige Netzpolitik der Bundesregierung. Zwar ist noch unklar, ob bei manchen Themen nicht andere Ausschüsse entscheiden, wie z.B. bei der Vorratsdatenspeicherung, immerhin haben sich aber CDU/CSU und SPD auf die Abschaffung der Störerhaftung geeinigt, ohne aber Details zu nennen, wie das genau passieren soll. Kai Biermann gibt auf Zeit Online einen Einblick in die Verhandlungen.
  • ÜBERWACHUNG t3n: Vergesst Merkelphone – die Bürgerüberwachung ist der eigentliche Skandal: Geheimdienste spähen fremde Mächte aus, dass ist Teil des Spiels von Politik und Diplomatie. Doch in Deutschland hat erst der an sich normale Vorgang der Ausspionierung der Bundeskanzlerin für Aufruhr gesorgt und nicht die anlasslose Überwachung von Millionen von Deutschen. Ein fataler Fehler, wie der ehemalige Netzpilot Andreas Weck auf t3n findet.
  • STORYTELLING WDR 3 Mosaik: Der Vater des Visual Storytelling, Fritz Kahn, wird neu aufgelegt: Bilder erklären uns die Welt, das war schon im analogen Zeitalter so in Zeitungen, Zeitschriften und im Internet erleben großformatige Illustrationen komplexer Sachverhalte eine neue Renaissance. Die attraktiv gestalteten Schaubilder befriedigen unser Bedürfnis nach Übersicht und treiben die Verbildlichung der Kommunikation voran. In der Radiosendung "WDR 3 Mosaik" redet René Spitz über einen Pionier des Visual Storytellings, Fritz Kahn.
  • BILDUNG PandoDaily: Teachers are earning millions of dollars selling their lesson plans on the “iTunes of education”: Fast unbemerkt findet in den USA eine kleine Revolution im Bildungswesen statt: Lehrer und Lehrerinnen verdienen mit ihren Lerhrplänen Geld im Internet. Die Plattform "Teachers pay Teachers" hat diese Woche die Umsatzgrenze von 60 Mio. US-Dollar durchbrochen, 2012 waren es noch 5 Mio. US-Dollar. Am meisten verdienen die Gelder, die kreative und interessante Lehrpläne entwickelt haben.

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Tobias SchwarzLesetipps für den 4. November

In unseren Lesetipps geht es heute um die Verbildlichung von Kommunikation, Europa in den Medien, der Kampf zwischen Apple und Google um Emotionen, Geräte aus und für Afrika und Datenschutz in Deutschland. Ergänzungen erwünscht.

  • KOMMUNIKATION Netzlloyd: Am Anfang war das Bild: Bildkommunikation im Netz ist in vielen Fällen reflexhafte Kommunikation, grandios unterstützt und vereinfacht durch entsprechende Apps und Funktionen in den sozialen Netzwerken. Ein lesenswerter Beitrag von Julius Endert über die zunehmende Verbildlichung von Kommunikation, angetrieben von Facebook, Twitter & Co.
  • EUROPA Carta: Sollen die Medien mehr über die EU berichten? Dann ändert nicht die Medien, ändert die EU!: Nicht die Medien, wie allgemein angenommen, sind Schuld an der mangelnden Wahrnehmung europäischer Politik in Deutschland, sondern die europäischen Institutionen selber, wie Manuel Müller auf Carta schreibt. Diesem Öffentlichkeitsproblem der Europäischen Union kann nur mit mehr transnationaler Demokratie entgegnet werden, was die EU für Bürger und Medien auch wieder interessanter machen würde.
  • EMOTIONEN CNET News: How Google is beating Apple in the fight for emotions: "Designed in California" ist ein Satz auf Produkten von Apple, der Emotionen auslöst und gewisse Bindungen zwischen Nutzer und Produkt schafft. Das ist die Stärke von Apple, doch Google holt immer weiter auf, wie Chris Matyszczyk schreibt. Vielleicht nicht gerade beim Thema Datenschutz oder in Deutschland, wirkt Apple im Vergleich zu Google eher wie das große, böse Unternehmen.
  • AFRIKA Ars Technica: VMK Tech designs phones and tablets for Africa, will soon build there too: Zuerst wollte Verone Mankou nur preiswerte Laptops in Afrika produzieren lassen. Sieben Jahre später ist aus der Idee die Firma VMK Tech geworden, die neben Laptops auch auf Smartphones und Tablets setzt. "Wir bauen gerade eine Fabrik in Brazzaville" sagt Mankou. "Vorher haben wir die Geräte im Kongo entwickelt, in China fertigen lassen und dann im Kongo verkauft. Jetzt will ich im Kongo designen, im Kongo produzieren und im Kongo verkaufen."
  • DATENSCHUTZ Zeit Online: Schaar will Datenschutz vom Innenministerium lösen: Der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar ist "arg enttäuscht" von Innenminister Friedrich, der das Thema Datenschutz der Sicherheitspolitik unterordnen möchte. "Ein Ministerium, das sich in erster Linie als Sicherheitsministerium definiert, ist sicherlich nicht der beste Ort für das Thema Datenschutz", sagte Schaar.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 1. November

In unseren Lesetipps geht es heute um das Nutzerverhalten in sozialen Netzwerken, die fragwürdigen Dementis der NSA, Yahoos Ziele in Deutschland, was das Silicon Valley eigentlich tun sollte und Gedanken über die Sprache. Ergänzungen erwünscht.

  • SOZIALE NETZWERKE W&V: Bitkom-Studie: Facebook schlägt sie alle: Die Mehrheit der Nutzer von sozialen Netzwerken schützt aktiv ihre Privatsphäre. Das belegt eine Studie des Branchenverbands Bitkom, für die über 1.000 Internet-Nutzer befragt wurden. Demnach geben in allen untersuchten Altersgruppen mehr als die Hälfte der Befragten an, sich mit den Privatsphäre-Einstellungen des genutzten Social Networks auseinandergesetzt und diese gegebenenfalls geändert zu haben.
  • ÜBERWACHUNG Zeit Online: Die Dementis der NSA, die keine sind: Die NSA weist Vorwürfe zurück, die so niemand erhoben hat, sie definieren zentrale Begriffe anders, als es die Allgemeinheit tut, oder verengen selbst die Fragestellung. Mit Spitzfindigkeiten versuchen sich die Verantwortlichen aus der Affäre zu ziehen. Auf Zeit Online schreibt Patrick Beuth über die PR-Rhetorik und nennt fünf Beispiele für die Dementis, die keine sind.
  • YAHOO Hyperland: Yahoo versucht auch in Deutschland den Neustart: Wenn von globalen Netz-Firmen die Rede ist, fallen in Deutschland stets vier Namen: Google, Amazon, Facebook, Apple – Yahoo gehört meist nicht dazu. Im Mutterland des kommerziellen Webs aber gibt es eine überraschende Entwicklung: Zum dritten Mal in Folge landete Yahoo bei den absoluten Nutzerzahlen vor dem omnipräsenten Google – nun soll Deutschland folgen, wie der ehemalige Netzpilot Stefan Mey im Hyperland-Blog erklärt.
  • SILICON VALLEY PandoDaily: Liberty needs a lobbyist, and that lobbyist has to be Silicon Valley: Es ist unklar, inwiefern die großen IT-Unternehmen des Silicon Valley an der Überwachung des Internets beteiligt sind, ob freiwillig, gezwungen oder was sie überhaupt wussten. Hamish McKenzie fragt, ob sich die Unternehmen wirklich daran beteiligen sollten. Denn es geht nicht um Überwachung, sondern Freiheit. Anstatt überwachte Sicherheit, braucht es Freiheit und gerade das Silicon Valley könnte dazu beitragen.
  • SPRACHE Paroli: Für alle Zeit verklungene, erste Worte: Für viele Experten war die Entstehung der Sprache ein langwieriger Prozess, der niemals endet. Andere wiederum schreiben sie einer höheren Macht zu; denn nur der Schöpfer selbst könne die Menschheit zu mündigen Lebewesen machen. Ein Diskurs für die Ewigkeit und lesenswerter Beitrag von Jan Michael Marchart auf Paroli.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 31. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um den fehlenden Datenschutz deutscher Patienten, Twitter wird bunter, Produkttester auf Amazon, Jugendliche meiden Facebook und wie die NSA bei Google und Yahoo Daten mitspeichern kann. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Zeit Online: Ärzte handeln mit Patientendaten: Laut Recherchen der Zeitung Die Zeit verkaufen nicht nur Apothekenrechenzentren Patientendaten an Marktforschungsunternehmen, sondern auch Ärzte. Dabei handelt es sich um Daten über Diagnosen, Behandlungen und Verschreibungen. Die Marktforscher wiederum verkaufen die Daten weiter an die Pharmaindustrie.
  • TWITTER Medienrauschen: Twitter wird bunter: Langsam baut Twitter seinen Microblogging-Dienst um. Thomas Gigold fasst kurz zusammen, wie vor allem Bilder und Videos im Stream an Bedeutung gewinnen und dadurch ein neues Nutzungsverhalten aufgebaut wird, mit dem Twitter in Konkurrenz zu Facebooks Instagram treten kann.
  • AMAZON NPR: Top Reviewers On Amazon Get Tons Of Free Stuff: Produkttests sind ein beliebtes Marketingtool und besonders auf Amazon hat sich eine Testerelite herausgebildet, die nichts für die Produkte bezahlen muss, die sie testen und behalten dürfen. Lisa Chow stellt Michael Erb vor, den führenden Tester auf Amazon, der auch von persönlichen Problemen eines Produkttsters berichtet.
  • FACEBOOK TechCrunch: Facebook Admits Some Decrease Of Usage Amongst Young Teens For The First Time: Facebooks Quartalsbericht gab nicht nur Grund zur Freude. Erstmalig gab das soziale Netzwerk zu, dass Jugendliche es zumindest täglich zunehmend weniger benutzen. Die allgemeinen Nutzerzahlen scheinen stabil zu bleiben. CFO David Ebersman sieht darin aber kein großes Problem für Facebook.
  • ÜBERWACHUNG FAZ: NSA und GCHQ zapfen Millionen Nutzerdaten von Google und Yahoo an: Laut einem Bericht der Washington Post hat der amerikanische Geheimdienst NSA die Rechenzentren der Internetkonzerne Google und Yahoo auf der ganzen Welt infiltriert. dadurch konnten Millionen von Nutzerkonten in Echtzeit überwacht werden. Dabei kopierten NSA und GCHQ ganze Datenströme zwischen den Internetgiganten des Silicon Valley, berichtet die Zeitung in Berufung auf Dokumnete des Informanten Edward Snowden.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 30. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um zertifizierte Social Media-Experten, Stefan Kießling löscht seine Facebook-Seite, Motorola plant ein DIY-Smartphone, neue Dienste auf Google+ und Twitter erzählt einen Kultfilm nach. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA CNET News: Now social-media experts can get what they deserve: Hootsuite hat mit der US-amerikanischen Syracuse Universität ein Programm aufgesetzt, um selbsternannten Social Media-Experten ein unwiderlegbares Beweisstück in die Hände zu drücken: ein Zertifikat über ihre vermeintliche Expertise. Hintergedanke ist, dass besonders Unternehmen ein Zertifikat in den Bewerbungen von potenziellen Angestellten zu schätzen wissen.
  • KOMMENTARE W&V: Stefan Kießling nimmt Facebook-Seite vom Netz: Stefan Kießling, Schütze des "Phantom-Tors" für Bayer Leverkusen, hat sich dem Druck im Netz gebeugt. Seine Facebook-Seite wurde vom Netz genommen, meldet der Sportinformationsdienst sid. Den Unglücksschützen hatten auf Facebook viele Nutzer geschmäht.
  • DIY SMARTPHONE ReadWrite: Motorola Wants Everyone To Build Smartphones Like Lego Kits: Mit dem Projekt Ara versucht sich Motorola in einem interessanten Gebiet: dem Smartphone zum selber bauen. Nutzer sollen die Möglichkeit bekommen, sich ihr eigenes Smartphone aus Open Source-Hardware zu bauen. Vorlage dafür ist die Idee des Phonebloks und es wär der aktuelle Höhepunkte der DIY-Bewegung.
  • GOOGLE+ Süddeutsche.de: Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt - mit Google: Google Plus wächst, auch wenn es längst nicht die Nutzerzahlen von Facebook erreicht. Inzwischen habe das soziale Netzwerk etwa 300 Millionen monatlich aktive Nutzer, verkündete Vivek Gundotra, Vizepräsident der Google-Entwicklungsabteilung. Neben dieser Zahl präsentiert Gundotra außerdem neue Dienste von Google Plus, wobei er immer wieder das Wort "amazing" einfließen lässt.
  • TWITTER Süddeutsche.de: Kultfilm "Zurück in die Zukunft" auf Twitter nachgestellt: Die PR-Spezialisten Gavin Fox, Martin Rose und Tom Hartshorn probieren auf Twitter drei Zeitebenen zugleich nach zu erzählen. Pünktlich zum Jahrestag des US-Kinostarts von "Zurück in die Zukunft" am 25. Oktober haben die drei eine Nacherzählung des Kultfilms gestartet - zusammengefasst auf der Twitter-Liste "The Hill Valley Project".

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Steve Martin5 Lesetipps für den 29. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um spannende Hacks,  die NSA, den Umgang mit Twitter und Apps, die zur Lösung von Aufgaben helfen könnten.

  • KREATIVITÄT netzwertig.com: 11 charmante Hacks, aus denen Startups werden sollten: Viele Ideen und spannende Hacks. In Berlin findet derzeit TechCrunch Disrupt statt. Dort fanden sich elf beeindruckende Hacks, die das Zeug für ein Startup haben.
  • DATENSCHUTZ spiegel.de: CDU will schärfer gegen Datenspione vorgehen: Die NSA-Abhöraffäre zeigt: Das deutsche Recht taugt nicht zur Bekämpfung moderner Datenspionage. In der Union gibt es nun erste Überlegungen für eine Reform. So pocht Berlins Justizsenator auf Änderungen im Strafgesetzbuch.
  • NSA heise.de: USA prüfen Ende der Überwachung alliierter Politiker: Die US-Regierung beschäftigt sich gerade damit, die Überwachung von Staats- und Regierungschefs zu beenden. Speziell seien alliierte Nationen davon betroffen. Eine Anordnung oder wirkliche Entscheidung  gibt es bislang noch nicht.
  • TWITTER novo-argumente.com: Privatsphäre: Erst denken, dann twittern! Auf Twitter verschwimmen die Grenze zwischen öffentlich und privat. Neben vielen Banalitäten twittern wir auch unsere dunkelsten Gedanken. Das schadet uns als Personen und der Demokratie. Ein Kommentar des Chefredakteurs des britischen Novo-Partnermagazins Spiked, Brendan O’Neill.
  • APPS t3n.de: 10 Tools, um Aufgaben zu verwalten: Spätestens seit David Allen seine Getting-Things-Done-Methode vorgestellt hat, sind To-Do-Listen in aller Munde. Und so gibt es im Bereich der To-Do-Software inzwischen etliche Apps, die dabei helfen sollen, solche Listen schnell und effizient abzuarbeiten. Wir haben zehn davon getestet und zeigen euch, welche Vor- und Nachteile sie haben.

Steve Martin5 Lesetipps für den 28. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um  Edward Snowden, die Dominanz der USA bei Internetdiensten, den Ex-NSA-Chef, die Privilegien der EU-Politiker und die Berichterstattung des  iPhone 5c. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ sueddeutsche.de: Danke, Edward Snowden: Ohne Whistleblower Snowden würde die Kanzlerin wohl noch heute sorglos um die Welt telefonieren. Er hat sich, das kann man klar behaupten, um die Sicherheit Deutschlands verdient gemacht. Kommt es zu einem Untersuchungsausschuss, so wäre er der Hauptzeuge. Würde Snowden einer eventuellen Einladung nachkommen, hätte dies Folgen für ein Asyl des Whistleblowers.

  • INTERNET pcpro.co.uk: The internet is a "US colony": Mikko Hypponen hat in einer Rede die riesige Dominanz der USA bei verschiedenen Internetdiensten kritisiert. Er meint es wäre besser, wenn Staaten versuchen würden ihre eigenen Systeme zu nutzen. Auch eine Open Source-Lösung, offene Clouds und Betriebssysteme sollten dem sicheren Umgang dienen.

  • NSA spiegel.de: Ex-NSA-Chef im Zug belauscht: So schnell wird Täter zum Opfer. Michael Hayden, einst der mächtigste Spion der USA, wurde nun selbst zum Abhöropfer. Im Zug führte er wichtige Gespräche am Telefon und ein Sitznachbar twitterte seine Aussagen fleißig in die Welt hinaus.

  • POLITIK deutsche-wirtschafts-nachrichten.de: Die sagenhaften Privilegien der EU-Politiker: Ein guter Grund sich für ein Amt im EU-Parlament zu bewerben ist sicherlich die finanzielle Absicherung. Zusätzlich folgen ein Leben voller Privilegien, Vorteile und die etwas anderen Kontrollen als bei Normalbürgern. Ein Bericht aus dem Tollhaus.

  • IPHONE neuerdings.com: Die hanebüchene Berichterstattung des iPhone 5c: Zwar weiß niemand wirklich etwas über den Erfolg oder Misserfolg des iPhones, trotzdem gibt es Artikel in Hülle und Fülle zu diesem Thema. Behauptungen und Neuigkeiten werden je nach Laune verbreitet und nach ein paar Tagen wieder geändert.


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