Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 4. April

In unseren Lesetipps geht es um Amazon, Schleichwerbung auf YouTube, die Zukunft von Facebook, Anonymität und programmierende Frauen. Ergänzungen erwünscht.

  • AMAZON CNET: World domination through video games: Last, but not least hat jetzt auch Amazon eine Box für den heimischen Fernseher im Angebot, die aber gleich sämtliche andere Konkurrenten herausfordert. Apple und Google sind mit ihren TV-Sticks genauso im Visier von Jeff Bezos wie Microsoft und Sony mit ihren Spielekonsolen. Auf CNET gehen Nick Statt und Joan Solsman der Frage nach, ob Amazon endlich sein perfektes Werkzeug für die Beherrschung der Welt gefunden hat.
  • YOUTUBE W&V: Youtube-Blogger_innen starten Kampagne gegen Schleichwerbung: YouTube-Blogger wie Sami Slimani oder die Comedy-Truppe Y-Titty fallen immer mehr durch Schleichwerbung auf und beschädigen damit den Ruf anderer Blogger und Bloggerinnen auf YouTube. Mit den beiden Hashtags #angeber und #Youtuberfürtransparenz ergreifen jetzt vornehmlich Youtuberinnen die Initiative, sprechen sich gegen Schleichwerbung aus und versprechen mehr Transparenz.
  • ANONYMITÄT Techdirt: Yes, Federal Agents Can Identify Anonymous Tor Users, Because Most People Don't Know How To Be Anonymous: Klare Antwort von Mike Masnick auf TechDirt: "Ja, Bundesagenten können die anonymen Nutzer von Tor identifizieren, weil die meisten Leute gar nicht wissen, wie sie anonym verhalten sollen." Kein Wunder, denn auch wenn Verschlüsselung in den letzten Jahren einfacher geworden ist, sich im Internet zu anonymisieren ist immer noch eine etwas kompliziertere Geschichte, weshalb es sich nur um eine vermeintliche Sicherheit handelt.
  • FACEBOOK ReadWrite: Why No One Trusts Facebook To Power The Future: Wer könnte besser über die Zukunft von Facebook Bescheid wissen als die Mitglieder des sozialen Netzwerks, die es tagtäglich nutzen, neben anderen Diensten? Oder doch nicht? Denn trotz der Einkaufstour von Mark Zuckerberg um sein Facebook für die (mobile) Zukunft zu rüsten, haben die Nutzer und Nutzerinnen selbst ihre Zweifel daran. Selena Larson erklärt auf ReadWrite warum.
  • RAILS GIRLS Kleinerdrei: Von der Redakteurin zur Programmiererin in einem Sommer: Anika Lindtner leitet die Travis Foundation und ist Mitgründerin der Berliner Initiative "Rails Girls Summer of Code", die dreimonatige Stipendien an lernende Frauen (und Männer) vergibt, die an Open Source*-Projekten arbeiten. In einem Gastbeitrag auf kleinerdrei.org schreibt sie über die bisherigen Projekterfahrungen und wie schnell den Wandel von einer Redakteurin zur Programmiererin gehen kann.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 3. April

In unseren Lesetipps geht es um die Zukunft der Mobilität, Startups, Microsoft und das Internet der Dinge, Bitcoin, sowie die Überwachung in Äthiopien. Ergänzungen erwünscht.

  • MOBILITÄT Netzwertig.com: 250 Millionen Dollar für Uber-Wettbewerber Lyft: Individual-Beförderung steht vor massivem Wandel: Nach Uber erhält auch der Rivale Lyft eine enorme Summe von Investoren, um mit seiner On-Demand-Transport-App die Welt zu erobern. Für Personen mit hohen Mobilitätsbedürfnissen sind das gute Nachrichten. Das im Vergleich zu den Startups altmodisch wirkende Taxigewerbe dagegen muss sich fürchten, wie Martin Weigert auf Netzwertig.com schreibt.
  • STARTUPS Carta: Götterdämmerung in der deutschen Gründerszene?!: In Bezug auf die deutsche Gründerszene ist momentan vieles zu lesen: Von zerstörten Hoffnungen über einen Exitus der Eventlandschaft bis zum Abgesang auf die Party in Berlin. Auf Carta schreibt Alexander Hüsing über die Berichterstattung und die Erwartungen an die Start-up-Szene.
  • INTERNET DER DINGE Zeit Online: Kaffeetasse mit Windows-Betriebssystem: Milliarden von Alltagsgegenständen werden bald am Netz hängen. Mit "Windows on Devices" will Microsoft sein Betriebssystem in diesem Internet der Dinge verbreiten. Patrick Beuth stellt das Betriebssystem für die Kaffemachine und den heimischen Kühlschrank auf Zeit Online vor.
  • BITCOIN Ars Technica: Bitcoin ATM goes to Capitol Hill, lawmakers invited to demo next week: Erst im Berliner Grafekiez, jetzt auf dem Capitol Hill – Washington bekommt einen Bitcoin-Geldautomat, an dem die Mitglieder des US-Kongress sich mit dem praktischen Umgang der Digitalwährung im Alltag vertraut machen können. Cyrus Farivar stellt auf Ars Technica die Aktion von Robocoin vor.
  • ÜBERWACHUNG Techdirt: Towards The Total Surveillance State: Spätestens mit den Leaks von Edward Snowden ist klar, dass die Möglichkeit technischer Totalüberwachung Grund genug ist, diese auch durchzuführen. Ein Musterbeispiel ist laut Human Rights Watch der afrikanische Staat Äthiopien, in dem die Telefon- und Internetüberwachung extreme Ausmaße angenommen hat. Glyn Moody stellt den Human Rights Watch-Bericht auf Techdirt vor.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 2. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Creative Commons, Streit um Innovation, Überwachung durch die NSA, Zensur in der Türkei und Netzneutralität. Ergänzungen erwünscht.

  • CREATIVE COMMONS Carta: Freie Lizenzen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Wie kann ein qualitativ hochwertiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk aussehen, der auch in der digitalen Welt eine wichtige Rolle spielt? In einem Gastbeitrag auf Carta.info setze ich mich mit freien Lizenzen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, als Teil der Antwort auf diese Frage, auseinander.
  • INNOVATION CNET: Samsung's copying makes people 'question' Apple's innovation: Trotz diverser Gerichtsverhandlungen im Patentstreit zwischen Apple und Samsung, gibt es auch da noch interessante Wendungen. Apples Marketingchef Phil Schiller erklärt von Gericht, wie Samsungs angebliches Kopieren von Apples Produkten, wie das iPhone, den Ruf des Unternehmens schädigt, da es weniger innovativ erscheint als es angeblich ist.
  • ÜBERWACHUNG latimes.com: NSA chief's legacy is shaped by big data, for better and worse: Der ehemalige stellvertretende NSA-Chef, John Inglis, bestätigt in einem Interview mit der L.A. Times, dass der seit den Snowden-Enthüllungen in der Kritik stehende US-Geheimdienst alle Anrufe, SMS und E-Mails des Iraks in Echtzeit abhören kann.
  • ZENSUR Zeit Online: Türkische Provider geben sich als Google aus: Die türkische Regierung von Erdoğans treibt die Blockade von Internetdiensten weiter voran und versucht dabei immer mehr Einschränkungen. Viele Wege, die Zensur zu umgehen, gibt es nicht mehr, wie Pavel Lokshin auf Zeit Online erklärt.
  • NETZNEUTRALITÄT Startups for Net Neutrality: The Internet is Ours: Das Prinzip der Netzneutralität ist eine wichtige Grundlage für die Entwicklung des Internets und der digitalen Wirtschaft. Auf einer Kampagnenseite sprechen sich internationale Startups für den Erhalt der Netzneutralität aus. Diese zu begrenzen schränkt die Freiheit und Offenheit des Internets, wie wir es kennen, erheblich ein.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 1. April

In unseren Lesetipps geht es heute um den Schutz der Privatsphäre, Probleme bei Twitter, Gmail Shelfie und Ethik bei "Die Zeit". Ergänzungen erwünscht.

  • PRIVATSPHÄRE Zeit Online: Den Kameras das Fotografieren verbieten: Auf Zeit Online präsentiert Patrick Beuth verschiedene Projekte, in denen Forscher und Tüftler sich mit den heute scheinbar alles aufzeichnenden Kameras beschäftigen und technische Gegenmittel entwickeln, um Menschen vor ungewollten Fotos zu schützen.
  • TWITTER I Horizont: Viele falsche Twitter-Follower: Eine Analyse des österreichischen Twitter-Analyse-Dienstes Fruji 50 österreicher Top-Accounts von Marken, Medien, Journalisten, Politikern und Sportlern relativiert teilweise stark die bisherigen Annahmen über Reichweiten - bis zu 68 Prozent inaktive oder Fake-Follower. Netzpiloten-Autor Jakob Steinschaden kommentiert die Ergebnisse auf Horizont.at.
  • TWITTER II ReadWrite: Why Twitter’s Facebook Obsession Is Unhealthy: Ab und zu kopiert Twitter gerne mal ein von Facebook bereits bekanntes Feature. Sehr innovativ ist das nicht, aber der Drang des Microblogging-Dienstes, ein soziales Netzwerk für jedermann zu sein, könnte dem Unternehmen auf Dauer nicht gut bekommen, wie Selena Larson auf ReadWrite schreibt.
  • GMAIL SHELFIE Official Gmail Blog: Introducing Gmail Shelfie: Aprilscherz oder nicht? Googles Software Engineer Greg Bullock postet am 31.03., dass Google am 01.04. das neue Feature "Gmail Shelfie" einführt. Nutzer des Mailservices können als Hintergrund ein Selfie hochladen und den Dienst damit noch mehr personalisieren. Wer's glaubt. ;-)
  • DIE ZEIT Stefan Niggemeier: Der Ethik-Kodex der “Zeit”: Stefan Niggemeier kommentiert auf seinem Blog den Ethik-Kodex der "Zeit", der nicht nur jünger ist als der von den Kapuzenpulliträgern bei "Zeit Online", sondern auch weniger umfangreich ist. Interessant ist, dass der Printbereich im Gegensatz zum Digitalbereich kein Reglement für Werbung von kommerziellen Produkten des eigenen Verlags hat.

 

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 31. März

In unseren Lesetipps geht es heute um unser Gesicht und Technologie, wie aus einem Selfie ein Meme wurde, Airbnb, eine 13. These zur Zukunft des Journalismus und die Kommunikation der Bundesregierung. Ergänzungen erwünscht.

  • VON ANGESICHT ZU ANGESICHT Cnet: Why are tech companies trying to take over my face?: Unsere Gesichter sind erstaunlich wichtig in diesem ansonsten auf den Austausch und die Vernetzung von Informationen basierenden Internet. Chris Matyszczyk fragt sich vor dem Hintergrund der Akquise von Oculus Rift durch Facebook, warum es die Technologie-Unternehmen des Silicon Valley auf sein Gesicht abgesehen haben. Was wollen sie in seinen Fokus rücken, dass für sie so wichtig ist?
  • SELFIE BuzzFeed: A Blogger Discovered The Selfie She Took At The Hair Salon Was Turned Into A Viral Anti-Obamacare Meme: Nach einem missglückten Versuch sich die Haare zu färben machte die Bloggerin Helene Sula ein ironisches Selfie mit Tränen in den Augen und veröffentlichte es auf ihrem nichtöffentlichen Facebook-Profil. Doch trotz der Sicherheitseinstellungen und des Urheberrechts hat jemand das Bild genommen und daraus ein Meme gegen das Pläne des US-Präsidenten zur Gesundheitsversorgung gebastelt. Doch die Geschichte geht noch weiter...
  • AIRBNB PandoDaily: Airbnb accidentally invited a journalist to their first ever customer focus group: Me: PandoDialy-Redakteur Dan Raile wurde von Airbnb zu einem Gespräch mit zwei weiteren Airbnb-Gastgebern eingeladen, in dem niemand wusste, dass Raile als Journalist arbeitet und er sich im Gespräch mit dem Leiter der Abteilung "Global Hospitality" wiederfand, der die Meinung dieser dreiköpfigen Gruppe wissen wollte. Wie der Journalist vermeintlich die Strategie von Airbnb veränderte, erklärt er auf der Seite seines Arbeitgebers PandoDialy.
  • JOURNALISMUS Der Aufreger: 13. These zur Zukunft des Journalismus: Der Journalist und freischreiber-Gründungsmitglied Kai Schächtele ergänzt auf seinem Blog die 12 Thesen von Bernd Ulrich und Jochen Wegner um eine 13. These: "Debatten zur Zukunft des Journalismus sind wie Th(e)s(e)n (o)hn(e) V(o)k(a)l(e), solange sie Geld aussparen". Es hat keinen Sinn, über die Zukunft zu sprechen, wenn wir nicht endlich damit beginnen, gemeinsam zwischen Print und Online konstruktiv über Geld zu sprechen, sprich die Neuverteilung der Ressourcen.
  • KOMMUNIKATION Hamburger Wahlbeobachter: Die Bundesregierung erreicht junge Bürger nicht: In einem Gastbeitrag auf dem Blog des Hamburger Wahlbeobachter schreibt die Studentin Madlen Leukefeld, dass es unter jungen Menschen ein mangelndes Interesse an Online-Angeboten der Bundesregierung gibt. Ein Hauptproblem der Angebote im Netz stellt deren primäre Ausrichtung auf die eigene Repräsentation und die simple Informationsweitergabe dar. Es fehlt an interaktiven Funktionen, die den jungen, interessierten Bürger tatsächlich am politischen Geschehen teilhaben lassen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 28. März

In unseren Lesetipps geht es den Schutz der Privatsphäre, unser Verhältnis zu Technologie, die Zukunft von Facebook, die Geschichte des iPhone und Schleichwerbung im Handelsblatt. Ergänzungen erwünscht.

  • PRIVATSPHÄRE Carta: Worauf es jetzt ankommt: Kryptographie, Freie Software, Dezentralisierung: Verschlüsselung, freie Software und Dezentralisierung sind alles technische Mittel gegen die Überwachung des Digitalen, doch meines Erachtens schützen sie uns nur gefühlte 5 Minuten davor, denn sie lösen das Problem nicht: den politischen Will zur Überwachung. Die Lösung muss deshalb eine politische sein. Da gibt mir der freie Journalist Jürgen Drommert in seinem Artikel auf Carta auch Recht, verweist aber darauf, dass solange es keine politische Lösung gibt, diese Technologien zur Zeit die letzte Verteidigungslinie der Privatsphäre sind. Da gebe ich ihm Recht.
  • TECHNOLOGIE Vocer: Der smarte Mensch und seine Computerliebe: Der Film “Her” wird unser Bild von der Zukunft prägen, schreibt David Streit im Vocer-Blog. Der Film, der seit gestern im Kino zu sehen ist, untersucht die intimen Beziehungen, die wir zu Technologie aufbauen und wie wir mit Individuen umgehen, die nicht zwangsläufig menschlich sind.
  • FACEBOOK Stratēchery: Face is not the Future: Auf Stratēchery schreibt Ben Thompson über Facebooks Wandel von einem Unternehmen, dass noch vor rund einem Jahr keine Ahnung vom mobilen Markt hatte hin zu einem Unternehmen, dass durch Akquise von Firmen sich für die mobile Zukunft des Unternehmens bereit machen möchte. Doch der Kauf von Oculus könnte sich laut Thompson als nicht ganz so revolutionär herausstellen, denn seiner Meinung nach handelt es sich hier nicht um das neue iPhone.
  • iPHONE Süddeutsche.de: Greg Christie redet über die Entwicklung des iPhone: Nur wenige Tage vor eine weiteren Runde vor Gericht im Patentstreit zwischen Apple und Samsung, packt der Helfer von Steve Jobs aus: Erstmals spricht Greg Christie öffentlich über die Zeit, als er mit dem Apple-Gründer am iPhone tüftelte. Benjamin Romberg hat seine spannende Geschichte auf Süddeutsche.de veröffentlicht.
  • SCHLEICHWERBUNG heute2: "Handelsblatt" verkauft Seite-3-Artikel: Scheinbar bietet das von Gabor Steingart (Herausgeber) und Hans-Jürgen Jakobs (Chefredakteur) geführte "Handelsblatt" auch sogenannte "Sponsored Post" an. Im Gegensatz zu den meisten Online-Medien aber ohne Kennzeichnung, dass es sich um einen bezahlten Beitrag handelt. Das will "Werben & Verkaufen" recherchiert haben. Peter Turi spricht bei diesem Fall von Schleichwerbung von Prostitution. Feststeht, dass es auf der Suche der Branche nach Finanzierungsmodellen für den Journalismus, auch negative Beispiele geben muss.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 27. März

In unseren Lesetipps geht es heute um das Verbindunsgarrangement zwischen Netflix und Comcast, Algorithmen, Sprachen im Digitalen, die Geschichte hinter Oculus und Sexismus im Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • VERBINDUNGSARRANGEMENT HIIG: Ein sozialwissenschaftlicher Blick auf den Verbindungs-Deal zwischen Netflix und Comcast: Auf dem Blog des Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft setzt sich Uta Meier-Hahn mit dem Verbindungsarrangement von Netflix und Comcast auseinander und geht der Theorie nach, dass der Aufruhr über diese Entscheidung in der Verunsicherung darüber liegt, dass wir nicht für uns als konsumierende Gesellschaft geklärt haben, ob es legitim ist, dass sich Netzakteure von Internetzugangsanbietern über Netzbetreiber bis zu Distributions-Netzwerken miteinander verbinden können.
  • ALGORITHMEN Pacific Standard: From the NSA to OKCupid, 5 Algorithms That Rule Your World: Auf der Website des Pacific Standard stellt Kyle Chayka fünf Algorithmen vor, die seiner Meinung nach die Welt kontrollieren. Es ist vielleicht in diesen Tagen nicht verwunderlich, dass Algorithmen der NSA zur Überwachung des Internets und Algorithmen zur Verschlüsselung noch vor dem Algorithmus der Suchmaschine Google oder Algorithmen für den Hochfrequenzhandel kommen, aber wieso der Algorithmus der Partnervermittlungswebsite OKCupid in den Top 5 ist, muss erklärt werden, was Chayka auch macht.
  • SPRACHEN The Guardian: Europe's smaller languages fight to survive: Die Globalisierung und Digitalisierung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stellt eine zunehmende Bedrohung für kleinere Sprachen dar, denn neben der englischen Sprache ist das Internet vor allem voll russischer, spanischer und chinesischer Inhalte. Doch im Digitalen liegt vielleicht auch die Rettung dieser Sprachen, wie Rihards Kalniņš vom baltischen Startup Talde erklärt.
  • OCULUS Time.com: The Inside Story of How Facebook Got Oculus VR: Facebook kauft Oculus für zwei Milliarden US-Dollar, ein Unternehmen, dass eine Brille für 3D-Gaming entwickelt hat. Spannend ist, was Facebook damit vor hat, aber bis das klar erkennbar ist, ist die Geschichte hinter dem Firmengründer Palmer Luckey genauso lesenswert. Auf Time.com stellt Lev Grossman die Geschichte des 21-jährigen vor, der bisher nur ein in seinen Fähigkeiten sehr limitiertes Gerät gebaut hat, dass aber Potenzial für mehr besitzt. Mark Zuckerberg hat das erkannt.
  • SEXISMUS PandoDaily: Belgium just banned sexism from the internet: In Belgien verbietet ein neues Gesetz Sexismus im Internet. Was zwar wie eine schwierige Aufgabe klingt, aber durchaus als positiv bewertet werden kann, hat aber natürlich eine dunkle Schattenseite, wie immer bei nationalen Regularien für das globale Internet. Das Gesetz gilt nämlich quasi weltweit, denn nicht die Gesetzgebung des Ursprungsland eines vermeintlich sexistischen Inhalts ist damit entscheidend, sondern das belgische Gesetz. Glaubt jemand in Belgien, einen Fall von Sexismus gefunden zu haben, kann er oder sie die Person, Nachrichtenseite oder das Unternehmen verklagen – in Belgien. Egal ob es es sich um einen kolumbianischen Blog, ein deutsches Unternehmen oder einer chinesischen Fotografin handelt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 26. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Datenjournalismus bei der L.A. Times, das Hochtechnologieland Deutschland, Blogs über Feminismus, die NASA lässt über Space-Anzüge abstimmen und Facebook kauft Oculus. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENJOURNALISMUS Source: How to Break News While You Sleep: Der Datenjournalist der L.A. Times, Ken Schwencke, erklärt in einem Blogpost auf dem Blog des Opennews-Projekts Source, wie er mithilfe des Mailprogramms Mailgun und einem eigenen Programm Daten aus Mails des Erdbebenwarnsystems zieht und daraus einen Zeitungsartikel entwickelt, den er nur noch teilweise editieren muss und dann gleich veröffentlichen kann. Dadurch kann die Zeitung in einer Stadt berühmt für Erdbeben, in kürzester Zeit über Erdbeben informieren. "Code is a tool" schreibt Schwencke am Ende. Lesson learned.
  • TECHNOLOGIE Carta: Willkommen im Hochtechnologieland Deutschland: Der selbstständige Kommunikationsberater Frank Hamm schreibt auf Carta über das Hochtechnologieland Deutschland, in dem neben IT-Gipfeln der Bundesregierung, den Versprechen der Telekommunikationsunternehmen auf schnelleres Internet und der medialen Berichterstattung über das Internet, eigentlich kein wirklicher Fortschritt im und für das Digitale entwickelt wird, denn noch ist das Thema hierzulande eine Glaubensfrage.
  • FEMINISMUS Tumblr: Women's History Month: Ausnahmsweise mal kein klassischer Lesetipps, sondern fünf Tipps für Blogs, die sich mit Frauen und modernem Feminismus beschäftigen. In den USA ist "Women's History Month" und Tumblr stellt fünf Blogs seiner Plattform vor, in denen etwas über Frauen der Vergangenheit gelernt werden kann, aber auch wie Frauen sich noch im Jahr 2014 nur eine gleichberechtigte Gesellschaft vorstellen können anstatt in ihr zu leben.
  • ABSTIMMUNG Siliconrepublic.com: Vote for NASA’s new spacesuit online: Die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA hat drei Entwürfe für den Space-Anzug der Zukunft entwickelt und lässt die Crowd darüber entscheiden, in welchem schicken Design zukünftige Astronauten das Weltall erforschen. Noch bis zum 15. April kann abgestimmt werden. Tina Constanza stellt auf Silicon Republic die drei Entwürfe vor.
  • OCULUS Netzökonom: Facebook kauft Virtual-Reality-Brille Oculus für 2 Milliarden US-Dollar: Mark Zuckerbergs Einkaufstour geht weiter. Nach WhatsApp übernimmt Facebook jetzt Oculus VR, einen Hersteller für Virtual Reality-Brillen. Zwei Milliarden US-Dollar zahlt Facebook für das zwei Jahre alte Startup, aber wie auch bei WhatsApp nur einen Teil in bar: 400 Millionen Euro + Anteilsscheine. Fun Fact: Mark Zuckerberg wurde laut einem Reddit-User schon vor einem Monat in den Räumen von Oculus gesehen wurde, aber keiner konnte sich einen Reim darauf machen. Für Zuckerberg ist Oculus ein Baustein für die mobile Zukunft von Facebook.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 25. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Journalismus im Digitalen, Estland als Musterbeispiel für Digitalisierung des Staates, den Medienwandel, warum Obama gerne Quora nutzt und der Sinn eigener Hardware. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS taz.de: Kommentar zur Debatte Print gegen Online: Lesenswertes Kommentar von taz.de-Chefin Frauke Böger, die der Angst vor dem Neuen in Printredaktionen nicht mit Demut begegnen will, so wie es scheinbar verlangt wird. Printredakteure haben keinen Grund abfällig auf die Online-Kollegen zu schauen, denn die sind wahre Multitasking-Talente. Weil sie es müssen, so funktionieren Online-Medien nun einmal.
  • DIGITALISIERUNG The Huffington Post: Was wir von Estland über das Internet lernen können: Die ehemalige Sowjetrepublik Estland gehört heute zu einem der vielleicht digitalsten Länder der Welt. Doch wie hat es das Land mit gerade einmal 1,3 Millionen Einwohnern geschafft, von einer wirtschaftlich rückständigen Region zum Vorreiter einer digitalisierten Gesellschaft zu werden? Diese Entwicklung kann für andere Länder lehrreich sein – besonders für Deutschland, wie FOCUS-Redakteurin Sabrina Hoffmann im Burda-Blog "The Huffington Post" schreibt.
  • MEDIENWANDEL Neunetz: Zeitungen fehlt es an einem besseren Gegenwert: Marcel Weiss setzt sich mit einer knallharten Analyse von Ben Thompson auseinander, der im disruptiven Medienwandel keinerlei Hoffnung für die Presseverlage sieht. Weiss sieht dafür keine angemessene Reaktion von den Journalismus betreibenden Menschen auf diese Perspektive, obwohl ihre Möglichkeiten durch die Digitalisierung enorm sind.
  • QUORA Curved: Obamas neues Lieblings-Social Media-Portal Quora: Mit dem Frage-Antwort-Portal Quora hat US-Präsident Barack Obama einen neuen Social Media-Kanal gefunden, den er zur Zeit vor allem für die direkte Kommunikation mit den Bürgern nutzt. Vor allem um für sein Gesundheitsprogramm zu werben. Elisabeth Oberndorfer beschreibt auf Curved.de, warum aber auch Quora von der Aufmerksamkeit profitieren muss, denn auch nach vier Jahren gibt es kein funktionierendes Geschäftsmodell.
  • TECHNOLOGIE Fast Company: Masters of Their Own Destiny: Auf FastComapny.com schreibt Om Malik über eine interessante Herausforderung, der sich alle großen IT-Unternehmen in den letzten Jahren stellen mussten: Hardware. Die bisherigen Hersteller konnten auf Dauer nicht den Ansprüchen von Apple, Facebook, Amazon oder Google (kurz: AFAG) gerecht werden, zu langsam waren sie in ihrer eigenen Entwicklung, weshalb es die AFAG-Unternehmen selber in die Hand nehmen mussten und eigene Server designten und somit aus dem Nichts Konkurrenten für Weltmarktführer schufen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 24. März

In unseren Lesetipps geht es heute um den Chromecast von Google, Werbung auf Instagram, Journalismus von Kapuzenpulliträgern, den historischen Ärger mit dem Urheberrecht und das Verhältnis von Demokratie und Technologie. Ergänzungen erwünscht.

  • CHROMECAST Hyperland: Chromecast – Was von Google TV übrig blieb: Seit einigen Tagen gibt es Googles Chromecast-Stick für den direkten Anschluss an den Fernseher endlich auch in Deutschland. Eine Sensation ist das nicht: Andreas Winterer hat das Gerät ausprobiert und fragt sich im Hyperland-Blog des ZDF, was Google seit der Vorstellung von “Google TV” im Mai 2010 eigentlich getrieben hat.
  • INSTAGRAM Ars Technica: The beautiful invasion: sponsorship and Instagram: Die Foto-Plattform Instagram war eigentlich schon immer ein guter Ort für Werbung – vor allem für sich selber. Im Laufe der Jahre haben professionelle Fotografen es verstanden, ihre Profile fürs Selbstmarketing zu nutzen. Seit Ende Dezember bietet Facebook auch Firmen an, durch visuelle Beiträge zu werben. Auf Ars Technica schreibt Casey Johnston über das Vor- und Nachteile von Werbung auf Instagram.
  • HOODIEJOURNALISMUS christophkappes.de: Hoodiejournalismus, beobachtet: Am Wochenende gab es für die deutschsprachige Twitter-Gemeinde mal wieder ein richtiges Aufregerthema: Hoodie-Journalismus. Auslöser ist eine interne Debatte in der Süddeutschen Zeitung über die Berufung von Sueddeutsche.de-Chef Stefan Plöchinger in die Chefredaktion der Zeitung, die auch einige Medienredaktionen hervorrief, u.a. ein Kommentar von Harald Staun im Print-Feuilleton der F.A.S., dass sich zweideutig (daher die Aufregung) mit den journalistischen Fähigkeiten von Plöchinger beschäftigte. Christoph Kappes fasst die Debatte in seinem Blog zusammen und kommentiert ebenfalls die Vorgänge.
  • URHEBERRECHT Zeit Online: "Das Neue entsteht nie da, wo man es erwartet": Die Debatte um eine notwendige Modernisierung des Urheberrechts zeichneten sich in den vergangenen Jahren stets durch Emotionen aus, die teilweise sogar zur Unsachlichkeit führten als ob der Untergang des Abendlandes vom Schutz des "geistigen Eigentums" abhinge. In einem lesenswerten Interview auf Zeit Online beschreibt die Historikerin Monika Dommann die Ursprünge der Debatte und zieht historische Vergleiche zu anderen Technologien und ihren Einfluss auf unsere Vorstellung von kultureller Schöpfung.
  • DEMOKRATIE Goethe-Institut: Technologie und die Zukunft der Demokratie: Ende Februar hielt EU-Präsident Martin Schulz eine Brandrede über die Gefährdung der Menschenrechte durch Internetkonzerne, am Samstag veröffentlichte Marie Katharina Wagner auf FAZ.de einen Artikel über Google als Gefahr für die Demokratie. Beide Beiträge behandeln, am Beispiel des "bösen" Google, das Verhältnis von Technologie und Demokratie, leider aber schlecht und arm an Argumenten, deshalb sei als Lesetipp dazu ein älterer Beitrag vom Februar 2013 empfohlen, in dem Sascha Meinrath und Tim Maurer für das Goethe-Institut über Technologie und die Zukunft der Demokratie schrieben.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 21. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung in den USA, das Ende konservativer Politik-Literatur, Breitband und digitale Räume in Deutschland sowie die Sperre von Twitter in der Türkei. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Politico: Barack Obama to meet again with tech CEOs about NSA: Präsidenten Obama will sich mit einer unbekannten Anzahl an nicht genauer genannten CEOs von Technologie-Firmen aus dem Silicon Valley treffen, um über die staatliche Überwachung seiner Geheimdienste, Technik und Privatsphäre zu sprechen. Das Treffen findet in einer politisch kritischen Phase einer Reform der Geheimdienste statt, weshalb sich Obama von der ökonomisch starken IT-Wirtschaft Rückendeckung oder Rat holen möchte.
  • KONSERVATISMUS BuzzFeed: The Shocking End Of A Publishing Gold Rush: Auf BuzzFeed ist ein lesenswertes Longread von McKay Coppins über das Ende des Goldrausch konservativer Bücher in den USA erschienen. In den letzten 15 Jahren florierte der Markt konservativer Vordenker und Politiker, die ihre ideologischen Ansichten wortstark zu Papier brachten. Doch im sechsten Jahr der Obama-Administration gib es kein Interesse mehr an den Büchern der Konservativen, die auch aufgrund des konservativen Leseverhaltens ihrer Anhänger, viel Geld damit verdienten.
  • BREITBAND Netzökonom: Deutschland fällt im Breitband-Wettbewerb zurück: Auf seinem Blog setzt sich Holger Schmidt, der seit 2012 jede Woche für das Magazin FOCUS über die digitale Wirtschaft schreibt, mit dem Breitband-Ausbau in Deutschland auseinander. Im internationalen Vergleich ist Deutschland hier weit abgeschlagen und es sieht nicht aus, als ob das in den nächsten Jahren besser werden wird. Trotz der großen Worte von Bundesminister Dobrindt.
  • INFORMATIONSTECHNIK ISPRAT: Deutschland braucht Digitale Räume: Die digitale Revolution und die fortschreitende Urbanisierung werden zu prägenden Bestimmungsfaktoren für den Wohlstand von Industrienationen. Die Informationstechnik wird dabei großen Einfluss auf Städte und geografische Räume im Allgemeinen haben, meint der Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht, Administration und Technologie e.V., kurz ISPRAT. In einem Whitepaper schreibt der Verein, dass Informationstechnik als neue Infrastruktur die moderne urbane Lebenswelt durchdringt und diese deutlich verändern wird.
  • TÜRKEI Logbuch des Isarmatrosen: Erdogan droht Twitter in der Türkei auszumerzen.. und blockt es dann: Gestern Abend berichtete ich auf meinem Blog Isarmatrose.com über die Drohungen des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan gegen den sozialen Kurznachrichtendienst Twitter, in der Nacht hat er den Worten Taten folgen lassen: zur Zeit ist Twitter in der Türkei geblockt. Via SMS können Tweets noch versendet werden, offen ist, ob der Bann auch andere soziale Netzwerke betreffen wird.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 20. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Social Porn, Minimalismus im Konsum, Windows XP im Bundestag, Paid Content im Journalismus und das Home Office. Ergänzungen erwünscht.

  • SEXUALITÄT The Guardian: Social porn – why people are sharing their sex lives online: Die Regel 34 des Internets besagt: Wenn es existiert, gibt es Online-Pornos darüber. YouTube – PornTube, Pinstagram – Pinsex, Instagram – Pornostagram, etc. Websites über Sex folgten meist den Entwicklungen von sozialen Netzwerken, denn Sex – also wer mit wem – ist ebenfalls ein sozialer Aspekt unseres Lebens. Frances Perraudin setzt sich im Guardian lesenswert mit Social Porn auseinander.
  • MINIMALISMUS Becoming Minimalist: 10 Reasons to Escape Excessive Consumerism: Unser Konsum ist Grundlage von ökonomischen Innovationen, aber auch gesellschaftlichen Problemen. Deshalb ist in den letzten Jahren eine Minimalismus-Bewegung entstanden, die sich bewusster mit ihrem Konsumverhalten auseinandersetzt und sich in Effizienz und Verzicht übt. Joshua Becker ist einer von ihnen und zählt in seinem Blog 10 Gründe auf, wieso sich ein minimalistischer Konsum persönlich lohnen kann.
  • SOFTWARE Handelsblatt: Wie Windows XP den Bundestag gefährdet: Das Problem ist symptomatisch für die deutsche Verwaltung und nicht auf den Bundestsag beschränkt, aber dem PArlament droht ein gewaltiges Sicherheitsproblem, wie Christof Kerkmann im Handelsblatt schreibt. Der Grund sind Computer, die immer noch mit dem Betriebssystem Windows XP laufen. Dafür bietet Microsoft bald keine Sicherheits-Updates mehr an, auf ein modernes oder sogar offenes Betriebssystem wurde aber noch nicht umgestellt.
  • PAID CONTENT G! gutjahrs blog: Ein neues Bezahlmodell für Journalismus: Lange haben Presseverlage die sogenannte Gratismentalität im Netz beklagt. Suchmaschinenbetreiber, Blogger und Leser wurden gar als Schnorrer verunglimpft. Zeit für einen Neustart, findet Richard Gutjahr und tritt zusammen mit dem Münchner Startup LaterPay den Beweis an, dass man mit Journalismus im Netz sehr wohl Geld verdienen kann, wenn man seine Leser ernst nimmt.
  • HOME OFFICE Netzwertig.com: Warum die Möglichkeiten des Home Office immer noch unterschätzt werden: Heimarbeit ist in Deutschland auf dem absteigenden Ast. Dabei ist die Möglichkeit gerade bei Webworkern eine gute Alternative, die auch immer größeren Verkehrsproblemen entgegen wirken kann. Jürgen Vielmeier findet auf Netzwertig.com, dass es wird Zeit, mit einigen Vorurteilen gegen das Home Office aufzuräumen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 19. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die Wikipedia, das Ende der Netzneutralität, Amazon Imprints in Deutschland, Google Glass und ein TED-Interview mit Edward Snowden über Überwachung. Ergänzungen erwünscht.

  • WIKIPEDIA Netzpolitik.org: Wie die Kluft zwischen Wikipedia und Wikimedia zum Autorenschwund beiträgt: Auf Netzpolitik.org setzt sich Leonhard Dobusch mit dem Autorenschwund in der Wikipedia auseinander und beschreibt das Problem so wie verschiedene Lösungsansätze. Dabei geht es vor allem um die Strukturen der Wikipedia – zwischen Community und Stiftung –, die sich vielleicht einer Professionalisierung unterziehen müssen.
  • NETZNEUTRALITÄT Zeit Online: EU-Ausschuss akzeptiert Zwei-Klassen-Internet: Der Industrieausschuss des EU-Parlaments hat beschlossen, dass künftig sowohl Provider als auch Inhalteanbieter mit den Nutzern "Spezialdienste" vereinbaren dürfen. Kritiker befürchten das Ende der Netzneutralität, doch noch können auf der Plenarsitzung des Parlaments Anfang April Korrekturen vorgenommen werden. Sonst droht ein Zwei-Klassen-Internet und die Grundlage für die Totalüberwachung.
  • AMAZON IMPRINTS e-book-news.de: Amazon-Imprints bald auch in deutschen Buchhandlungen erhältlich?: Erst die Kurzstrecke, nun der Marathon: Amazon Publishing erweitert die Verlags-Aktivitäten in Deutschland – nach dem Start der deutschsprachigen Kindle-Singles Ende 2013 folgt nun im Frühjahr 2014 ein Belletristik-Programm für längere Texte made in Germany.
  • GOOGLE GLASS CNET News: Hotel offers free drink if you wear Glass: In San Francisco könnte ein Hotel zum Paradies für Besitzer von Google Glass werden, denn es gibt an der Bar ein Freigetränk, wenn man seine Datenbrille trägt. Dahinter könnte aber mehr als nur ein Marketing-Gag stecken, denn Vorreiter einer kommenden Welle von Wearables finden hier einen ersten Ort, an dem sie keine Glassholes sind, sondern akzeptiert werden. Ähnlich wie vor vier Jahren, als das ständige Einchecken mit Foursquare weniger normal war als heute und es auch noch Freigetränke für Mayors gab.
  • ÜBERWACHUNG TED.com: Interview mit Edward Snowden über die Rettung des Internets: Auf der TED2014 hatte Edward Snowden einen Gastauftritt via Videokonferenz und sprach mit Chris Anderson über Datenschutz nach seinen Veröffentlichungen. Für ihn darf dieses Recht auf Privatsphäre kein einem von Partisanen betriebener Krieg gegen die Überwachung sein, sondern muss Grundlage eines massiven Umdenkens seitens unserer Gesellschaft sein, wie wir in einer digitalisierten Welt leben wollen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 18. März

In unseren Lesetipps geht es heute um soziale Netzwerke, ein Manifesto des Datenjournalismus, die Zukunft der Arbeit, den digitalen Kulturwandel der Sexualität und die Anti-Social App Cloak. Ergänzungen erwünscht.

  • SOZIALE NETZWERKE Berliner Gazette: Sieben Jahre Hassliebe zu Google, Facebook und Co.: Eine neue Generation wächst heran: Digital Natives schicken sich Links via Skype als Liebeserklärung, schreiben auf Blogs über ihr Leben und erholen sich in Entzugskliniken vom Internet. Brauchen die jungen Leute eine Internet-Therapie? Oder sollte die Gesellschaft ihre Haltung gegenüber der Technik therapieren? Berliner Gazette-Autorin Adriana Radu über sieben Jahre Hassliebe zu Google, Facebook und Co.
  • DATENJOURNALISMUS FiveThirtyEight: What the Fox Knows: Gestern Nachmittag startete FiveThirtyEight.com, ein auf Datenjournalismus setzendes Online-Magazin, gegründet von Nate Silver, der die Beweggründe und seine Definition von Journalismus in diesen datengetriebenen Zeiten in einem interessanten Manifesto erklärt.
  • ARBEIT ?.0 PR-Blogger: Arbeitsplatz 2024 – wie wir in der Zukunft arbeiten: Anlässlich der vielen Internet-bezogenen Jubiläen hat sich PR-Bloggerin Anna-Katharina Lohre Gedanken über die Zukunft der Arbeit gemacht. Wie weit wird sich die digitale Welt wohl in weiteren zehn Jahren gedreht haben? Wo steht vor allem die Arbeitswelt im Jahr 2024? Lesenswerter Beitrag über den Future Workplace.
  • SEXUALITÄT Breitband: Digitaler Kulturwandel der Sexualität: Dass das Internet einiges in unserem Leben optimiert, ist kein Geheimnis. Weniger gesprochen wird allerdings darüber, wie es unserem Sexleben eine neue Dimensionen verleihen kann. Denn es gibt immer mehr Geräte, die über das Netz steuerbar sind. Was im ersten Moment skurril erscheint, könnte einen Kulturwandel der Sexualität einleiten, sagen einige Hersteller. Doch wie verändert das unseren Blick auf und unsere Definition von Sex? Die Sendung "Breitband" von Deutschlandradio Kultur geht der Frage nach.
  • CLOAK TIME: Antisocial App Cloak Uses Location Data to Help You Avoid People: Die meisten Dienste versuchen sich das vernetzende Wesen des Internets zu Nutze zu mache, um noch besser in Kontakt mit anderen Menschen zu stehen. Doch die Daten können auch genutzt werden, um genau das zu verhindern. Das Konzept der iOS-App Cloak sieht vor, Geo-Daten von Foursquare und Instagram (später auch Facebook) zu nutzen, um Leuten gezielt aus dem Weg zu gehen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 17. März

In unseren Lesetipps geht es heute darum, wie ein Hashtag entsteht, Nostalgie für 8-Bit, Auswirkungen von Social Media im Bundesrat, das Internet der Dinge und die Agenda von Andrea Voßhoff. Ergänzungen erwünscht.

  • HASHTAG Hildwin's Blog: Wie entsteht ein Hashtag?: Frank Bergmann leitet die Internet-Redaktion der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und in seiner täglichen Arbeit mit einem Problem konfrontiert, dass viele Menschen aus den Bereich der Online-Medien kennen: Wie lautet der "richtige" Hashtag? In seinem privaten Blog erklärt Bergmann am Beispiel #wp18 und #btAdA die Entstehung eines Hashtags.
  • NOSTALGIE Hyperland: Die 8-Bit-Nostalgie: Wer mit den legendären Home-Computern von Commodore und Atari digital sozialisiert wurde, ist heute zwischen 30 und 55 Jahr alt – und damit genau in dem Alter, in dem Nostalgie und Einkommen zusammentreffen. Kein Wunder, dass es einen regelrechten 8-Bit-Boom gibt, wie Giesbert Damaschke im ZDF-Blog Hyperland schreibt.
  • BUNDESRAT Zeit Online: Multimedia-Website treibt Minister ans Rednerpult: Der Bundesrat veröffentlicht jetzt auch die Videos der Debattenbeiträge, was laut Beobachtungen des Journalisten Tilmann Steffen vor allem zu längeren Redebeiträgen der Politiker führt, die die neuen Social Media-Aktivitäten gerne für die eigene Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Doch die "neue Eitelkeit" sprengt die Tagesordnung, was störend auffällt – bei aller Wertschätzung für den direkten politischen Austausch.
  • INTERNET DER DINGE Blog von Heike Simmet: Wie verändert das Internet der Dinge den Service?: Durch das Internet der Dinge erlangt der Service einen völlig neuen Stellenwert für die Erzielung von Wertschöpfung von Unternehmen. Nicht mehr der nur begleitende Pre-Sales oder After-Sales Service eines Produktes, sondern der integrierte Service innerhalb neuer Ökosysteme wird zum zentralen Erfolgsfaktor, wie Heike Simmet auf ihrem Blog erklärt.
  • ANDREA VOßHOFF Hyperland: Die Agenda der Andrea Voßhoff: Fürs ZDF-Blog Hyperland hat Christiane Schulzki-Haddouti die nach drei Monaten noch kaum in Erscheinung getretene Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff interviewt. Di bisherige Inaktivität hat aber laut Voßhoff einen Grund. Sie arbeitet zur Zeit intensiv an "einem umfassenden Relaunch des Internet-Auftritts", sagt dann aber doch noch was zu dem nachstehenden Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Informationsfreiheitsgesetz und Datenschutz in sozialen Netzwerken.

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