Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 4. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die Gema, das Freihandeslabkommen CETA, Facebook kauft Drohnen, die Digitalwährung Bitcoin und die "Kostenloskultur" des Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • GEMA Zeit Online: Gema erringt vor Gericht Etappensieg gegen YouTube: Im Streit mit YouTube scheint die Verwertungsgesellschaft Gema vor Gericht einen Etappensieg errungen zu haben. Das Urteil dürfte ihr Imageproblem allerdings nicht lösen, wie Marin Majica und Pavel Lokshin auf Zeit Online erklären. Ob berechtigt oder nicht, die "Gemainheiten" der Gema werden wohl so schnell nicht vergessen zu werden.
  • FREIHANDELSABKOMMEN Frankfurter Allgemeine: Mehr Rechte für Musikkonzerne im Freihandelsabkommen mit Kanada: Die EU und Kanada sind sich über das Freihandelsabkommen CETA nahezu einig. Es könnte ein Vorbild für das Freihandelsabkommen TTIP sein, das die Europäer mit den Vereinigten Staaten schließen wollen. Besorgniserregend ist, wie sich allein die Musikindustrie weit gehende und nicht mehr zeitgemäße Rechte gesichert hat, um ihre Vorstellungen von "geistiges Eigentum" durchzusetzen.
  • FACEBOOK TechCrunch: Facebook In Talks To Acquire Drone Maker Titan Aerospace: Facebook will für kaum noch zu beachtende 60 Millionen Euro das Unternehmen Titan Aerospace kaufen, einen Hersteller von solargetriebenen Drohnen. Mark Zuckerberg möchte die Drohnen nutzen, um Gegenden ohne Internet ans Netz anzuschliessen. Ein nobles Anliegen, aber was Zuckerberg unter Internet versteht und welche Dienste am Ende wirklich nutzbar sind, muss abgewartet werden.
  • BITCOIN Slate.com: Bitcoin is as good as gold, and that's bad: Die Pleite der Bitcoin-Handelsplattform Mt. Gox hat durch die zentrale Organisation der Kryptowährung wenig Schaden angerichtet, allerdings auch bewiesen, dass sich Bitcoins eher als Wertanlage wie Gold eignet als ein echter Ersatz für Geld. Das Problem ist, dass die meisten Bitcoin-Besitzer es genau andersherum nutzen.
  • DIGITALISIERUNG Zeit Online: Die Margarine des Internets: Die "Kostenloskultur" macht die Preise für Bücher, Musik und Filme nicht kaputt. Durch die Digitalisierung entstehen nur neue Substitutionsmöglichkeiten und das Netz macht es einfacher, Ausweichstrategien und alternative Güter zu entdecken, wie Kathrin Passig auf Zeit Online erklärt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 3. März

In unseren Lesetipps geht es um Produktmarketing und Journalismus im Digitalen, die Überwachung des Internets durch deutsche Software, das Internet im Kapitalismus und Enzensbergers Thesen. Ergänzungen erwünscht.

  • PRODUKTMARKETING Avatter.de: Warum nicht alles supergeil ist und Starbucks mehr Fans als Spiegel Online hat: In seinem Blog setzt sich der Hamburger Social Median André Vatter mit dem Produktmarketing im Digitalen auseinander und wie wichtig ein Community-Management für moderne Markenstrategien geworden ist. Doch auch in sozialen Netzwerken gilt, dass das Produkt an sich die tragende Säule sein muss.
  • KONTROLLVERLUST Blogrebellen: Warum ich als Journalist nur noch die Monster füttere: Martin Giesler regt sich in einem sehr persönlichen Beitrag im Blogrebellen-Blog über die zunehmende Kontrolle von Informationen durch die großen IT-Unternehmen auf, die seine Bemühungen als Journalisten scheinbar ins Leere laufen lassen. Ein zu diskutierender aber lesenswerter Debattenbeitrag zum Kontrollverlust – diesmal aus Sicht der publizierenden Gruppe von Online-Journalisten, die das Internet so viel grundsätzlicher nutzen (müssen) als ihre Kollegen vom Print.
  • DIGITALISIERUNG Frankfurter Allgemeine: Enzensbergers Regeln für die digitale Welt: Wer sich nicht dauernd mit den digitalen Nachstellungen von Unternehmen und Geheimdiensten herumschlagen will, muss laut Hans Magnus Enzensberger nur ein paar einfache Regeln befolgen. Zehn sind es an der Zahl, die leider nur zeigen, wie traditionelle Intellektuelle auch nicht davor verschont werden, den digitalen Wandel nicht begreifen zu können. Ein Gespräch mit Jugendlichen über ihr persönliches Nutzungsverhalten ist erhellender.
  • ÜBERWACHUNG Zeit Online: Firmen wie Gamma helfen bei der Jagd auf Oppositionelle: In Dubai startet heute die wichtigste Messe für Überwachungstechnik. Deutsche Firmen zählen wieder einmal zu den erfolgreichsten Anbietern von Überwachungssoftware. Sie liefern an Kunden wie Syrien und zeigen, dass hinter der Tatenlosigkeit der Bundesregierung gegen Überwachung vorzugehen, sogar gegen Überwachung von sich selbst, auch wirtschaftliches Kalkül einer einflussreichen Industrie steckt.
  • INTERNET Carta: Zur Theorie des Internets im Kapitalismus: Es gibt zwar schon viele Kultur-Theorien des Internets, aber noch keine ernstzunehmende politische Ökonomie. Das (Internet-)Kapital muss noch geschrieben werden. Vielleicht mit einem Schuss Pop, wie der freie Journalist Kyrosch Alidusti auf Carta.info erklärt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 28. Februar

In unseren Lesetipps geht es um die Internet-Macht China, das Wachstum von Tinder, einen WLAN-Virus, ein Gerichtsurteil gegen Google mit Wirkung und die Absage der Implosion von Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • CHINA DerStandard.at : Präsident Xi will China zur Internet-Macht ausbauen: Der chinesische Präsident Xi Jinping macht die weitere Entwicklung des Internets in seinem Land zur Chefsache. Er werde die Leitung eines Regierungsgremiums zur Koordinierung der Internet-Sicherheit übernehmen, sagte Xi nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua.
  • TINDER Marketing Land: Seit Dezember haben sich die "Macthes" auf Tinder verdoppelt: Die Dating-App Tinder zählt derzeit 750 Millionen “Swipes” im Monat und rund 10 Millionen tatsächliche “Matches” zwischen den angemeldeten Nutzern. Das sind nach Tinder-CEO Sean Rad doppelt so viele im Vergleich zu Dezember 2013.
  • VIRUS CNET: Uh-oh, this computer virus can spread via Wi-Fi: Forscher an der englischen Universität von Liverpool haben einen Computervirus namens Chameleon entwickelt, der Eigenschaften eines Erkältungsvirus hat. Genauso beeindruckend wie besorgniserregend ist, dass sich der Virus über WLAN-Verbindungen verbreiten kann. In gesicherte Netzwerke konnte aber auch er noch nicht eindringen.
  • GERICHTSURTEIL PandoDaily: Can this copyright ruling against Google help revenge porn victims?: Ein Gericht in Los Angeles hat Google dazu verurteilt, den Anti-muslimischem Film "The Innocence of Muslims" von seiner Video-Plattform YouTube zu löschen. Geklagt hatte die Schauspielerin Cindy Lee Garcia, die in dem Film mitspielt, der aber in Post-Produktion so geändert wurde, dass er sich vor allem gegen Muslime richtet. Damit wollte Garcia nichts zu tun haben. David Holmes glaubt, dass das Urteil auch Auswirkungen auf sogenannte "Rache-Pornos" haben kann.
  • FACEBOOK Medienrauschen: Die Vorhersage der Implosion Facebooks als neuer heißer Scheiß?: Im Medienrauschen-Blog fragt sich Thomas Gigold, was an den Vorhersagen des Endes von Facebook dran ist und kommt zu dem Schluss, dass Facebook das Google unter den sozialen Netzwerken ist, also auch einen Misserfolg vertragen kann, denn das Unternehmen erfindet sich auf so vielen Ebenen immer wieder neu.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 27. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Interview mit Anthony De Rosa von Circa, Open Source-Alternativen zu Android, Google plant ein modulares Smartphone, Facebook gestaltet Werbung um und Stiftung Warentest testet Messenger. Ergänzungen erwünscht.

  • CIRCA Capital New York: The 60-Second Interview with Anthony De Rosa, Editor-in-Chief, Circa: Im "60 Sekunden"-Interview von Capital New York spricht Anthony De Rosa, Chefredakteur der Nachrichten-App Circa, über mobile Inhalte, Google Glass und die Zukunft von digitalen Nachrichten. Ein spannender Einblick in die Denkweisen der Circa-Macher, die noch in diesem Jahr auch nach Deutschland kommen.
  • OPEN SOURCE Zeit Online: Jolla, Ubuntu und Firefox OS beim Mobile World Congress: Ob Jolla aus Finnland, Ubuntu oder Mozilla: Auf dem Mobile World Congress präsentieren sich die Anbieter alternativer Smartphone-Systeme. Sie wollen es den Großen zeigen. Patrick Beuth stellt auf Zeit Online ein paar Alternativen vor.
  • GOOGLE CNET News: Chief of Google's Project Ara talks modular smartphones: Google hat zwar die Motorola-Mobilfunksparte an Lenovo verkauft, die "Advanced Technology and Projects"-Gruppe (ATAP) aber behalten. Projektleiter Paul Eremenko erklärt auch wieso: Google plant die Entwicklung einer Plattform für Open Hardware, die ein Smartphone entwickeln könnte, dass sich aus Einzelteilen zusammen bauen und konfigurieren lässt.
  • FACEBOOK The Next Web: Facebook will restructure its advertising platform into campaigns, ad sets, and ads on March 4: Facebook hat angekündigt, seine Struktur für Online-Werbung weltweit zu ändern. Für Marketing-Abteilungen bedeutet das viel Arbeit, denn Facebook etabliert Campaigning als Mittel für Online-Werbung. Wie die eigenen Zielgruppen auf die neuen Instrumente reagieren wird, müssen Unternehmen erst testen.
  • MESSENGER Stiftung Warentest: WhatsApp und die Alternativen: Der Datenschutz bei WhatsApp war bereits vor dem Verkauf an Facebook sehr kritisch zu bewerten, doch seit Bekanntgabe des Megadeals suchen vermehrt Nutzer nach Alternativen. Bei Threema, Telegram, Blackberry Messenger und Line hat die Stiftung Warentest den Datenschutz getestet und geprüft, ob die Apps Nutzerdaten verschlüsseln und welche Informationen sie an wen übertragen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 26. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Foursquare, Rufmord im Netz vom GCHQ, Facebook gibt die eigene Mail auf, Amazon Prime kommt nach Deutschland und die Bitcoin-Krise von Mt. Gox. Ergänzungen erwünscht.

  • FOURSQUARE Kroker's Look @ IT: Foursquare, der einstige Social-Media-Darling – der seit längerem auf der Stelle tritt: Eigentlich hat Dennis Crowley allen Grund, zufrieden zu sein: Ende 2013 hat der von ihm Anfang 2009 gegründete Mobildienst Foursquare die Marke von 45 Millionen registrierten Nutzern passiert. Doch WiWo-Redakteur Michael Kroker hat das Gefühl, dass der Dienst auf der Stelle tritt.
  • SHITSTORM À LA 007 Zeit Online: Britische Agenten trainieren Rufmordkampagnen im Netz: Neue Snowden-Dokumente belegen, dass Agenten des britischen Geheimdienstes GCHQ lernen, politische Gegner mit Rufmordkampagnen im Netz gezielt kaltzustellen. Besonders politisch motivierte Hacker sind Ziel dieser verdeckten Operationen.
  • FACEBOOK PandoDaily: How can Facebook “own” messaging without email?: Mark Zuckerberg scheint sichtlich von WhatsApp beeindruckt zu sein: "Es haut alles andere weg". Offensichtlich sogar den eigenen Facebook Messenger, dem Facebook sein E-Mail-Feature nimmt. Das sowieso unbeliebte Feature wird bestimmt nicht vermisst werden, allerdings ist die Entscheidung, komplett auf Mails zu verzichten und nur auf Chats zu setzen, spannend zu beobachten.
  • AMAZON PRIME e-book-news.de: Amazon Prime jetzt auch in Deutschland inklusive Video-Streaming: An Lektüre hat es Amazons deutschen Premium-Kunden schon bisher nicht gemangelt, immerhin standen ihnen zuletzt mehr 500.000 Titel aus der Kindle Leihbücherei zur Verfügung. In Sachen Video-Streaming jedoch schauten sie in die Röhre, denn der Prime Instant Video-Service blieb Nutzern in den USA und anderswo vorbehalten. Doch ab heute mutieren Endgeräte wie Kindle Fire, iPad, Smart-TVs oder Spielekonsolen nun auch hierzulande zur unendlichen Videothek.
  • BITCOIN Hyperland: Bitcoin-Krise – Wenn kollektive Intelligenz versagt: Die letzten Wochen waren dramatisch für die Digitalwährung Bitcoin, deren Gesamtwert zuletzt auf sieben Milliarden US-Dollar geschätzt wurde, und über Nacht überschlugen sich die Ereignisse. Aufgrund einer Sicherheitslücke setzen weltweit Bitcoin-Börsen ihren Betrieb aus, die Zukunft der größten Börse Mt. Gox ist ungewiss – die Site ist seit gestern Nacht nicht mehr erreichbar. Die Krise zeigt mustergültig den großen Schwachpunkt der dezentralen Währung: Die Menschen, die sie nutzen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 25. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um das Freihandelsabkommen TTIP, Selfpublishing überrundet klassische Verlagstitel, Facebook setzt auf Mobile, ein Mashup von Streetview und Kunst sowie die Frage, ob Quizze den Journalismus finanzieren können. Ergänzungen erwünscht.

  • FREIHANDELSABKOMMEN Tagesschau.de: Ist das Freihandelsabkommen TTIP eine Chance oder eine Gefahr für die EU?: Die einen erhoffen sich ein neues Wirtschaftswunder, die anderen fürchten einen Werteverlust. Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten ist umstritten. Heute trifft sich zum ersten Mal in Brüssel eine Expertengruppe, die die EU-Kommission in den Verhandlungen mit den USA beraten soll.
  • SELFPUBLISHING e-book-news.de: Weniger als 1/3 klassische Verlagstitel in Kindle Top 100: Für die Self-Publishing-Revolution in der deutschen Buchbranche gibt’s wohl keinen besseren Gradmesser als Amazons Bestseller-Ranking: derzeit stellen klassische Verlagstitel dort nicht einmal mehr ein Drittel der Top 100-Titel. Unter den Top 20 finden sich sich dafür aber 7 Titel von Indie-Autoren.
  • FACEBOOK Süddeutsche.de: Warum der Facebook-Chef neue Freunde sucht: Facebook mit seinen weltweit 1,2 Milliarden Nutzern sehr gut da, aber Unternehmensgründer Mark Zuckerberg sieht das etwas anders, denn mehr als vier Milliarden Menschen auf der Welt sind noch nicht einmal ans Internet angeschlossen, also noch nicht auf Facebook. Da der mobile Zugang meist vor dem Breitband erhältlich sein wird, setzt Zuckerberg – siehe WhatsApp – hier den Schwerpunkt und sucht sich neue Freunde auf dem Mobile World Congress, wie Varinia Bernau auf Süddeutsche.de aus Barcelona berichtet.
  • MASHUP The Atlantic Cities: 18th Century Paintings of London, Remixed With Google Street View: The Atlantic Cities-Stipendiaten Jenny Xie hat auf Reddit eine neue tolle Serie an Mashups des Nutzers shystone gefunden, der historische Gemälde des Londoner Stadtbild in aktuelle Aufnahmen von Google Streetview setzt und somit die Veränderungen im Stadtbild der englischen Hauptstadt aufzeigt. Und außerdem sehen diese Remixe wirklich cool aus.
  • JOURNALISMUS Blogrebellen: Die Zukunft des Journalismus ist ein Quiz?: Martin Giesler fragt sich bei den Blogrebellen, ob ein Quiz die Zukunft im Journalismus ist. Hintergrund ist, dass Quizze die erfolgreichsten Formate bei den neuen Playern des Publizierens im Netz sind. Sie könnten Leser anziehen, deren Anwesenheit auf der Website monetarisiert wird und so den Journalismus an sich finanzieren.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 24. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um San Francisco, Privatsphäre im Internet, was GIF übers Internet verrät, die Hysterie um Facebook und WhatsApp sowie die die Debatte Blogger vs. Journalist. Ergänzungen erwünscht.

  • SAN FRANCISCO Upgrade.me-Blog: Wie ich San Francisco erlebt habe – und warum ich die Mentalität der Einwohner als beispielhaft empfinde: Mein Vorgänger als Netzpiloten-Leiter, Andreas Weck, war in San Francisco und hat einen sehr lesenswerten Blogpost über seinen Aufenthalt in der Bay Area geschrieben, in dem er sich mit der Rolle von Technologie und den gesellschaftlichen Problemen der Stadt auseinandersetzt.
  • PRIVATSPHÄRE Slate.com: How I learned to stop worrying and love a less private Internet: Vor allem in Deutschland scheint Datenschutz ein neuer Trend zu werden, wenn auch nicht in der Politik (siehe VDS, Berufung von Andrea Voßhoff, etc.), sondern vor allem im Internet (siehe Threema, Verschlüsselung, etc.). Cyrus Nemati ist diesen Weg gegangen und hat ihm jetzt den Rücken gekehrt, denn ihrer Meinung nach wird bei allem Schutz viel Innovation verpasst und somit der Anschluss an einer Entwicklung.
  • GIF Ars Technica: A fairy tale for the Internet age: Anhand des Grafikformats GIF erzählt Kenyatta Cheese die Geschichte des Internets nach, denn für den Betreiber des Tumblr-Blogs "Doctor Who" und Mitgründer von "Know Your Meme", sind GIFs Ausdruck von Kreativität und Möglichkeiten der jeweiligen Entwicklung des Internets.
  • HYSTERIE WDRblog.de: Was Facebook und WhatsApp über Deutsche aussagen: Die polemisch geführte Debatte um WhatsApp und Facebook ist neben den unglaublichen Hysterie, die sie auszeichnet, vor allem eine sehr deutsche Debatte. Dennis Horn ist ebenso über die Schnappatmung der hiesigen Bevölkerung verwunder und sucht Erklärungen dafür, warum wir gerne Monopole schaffen, die wir dann verteufeln.
  • BLOGGING heutigentags: Die Waffen nieder!: Auf seinem Blog heutigentags schreibt der Journlaist Dennis Sulzmann über die nicht nur ihn nervende Debatte Blogger vs. Journalist. Trotz der Dauerdebatte befruchten sich beide Seiten schon, ein Ende des Schubladendenkens wäre also angebracht. Für Sulzmann zählt vor allem der Output und nicht die Plattform, wenn es darum geht, wer sinnvoller Öffentlichkeit schafft. Da ist was dran.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 21. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Project Tango von Google, Matt Taibbi geht zu First Look Media, die deutsche Huffington Post, den Wert von Nutzerdaten und ein besonderer Button an WhatsApp. Ergänzungen erwünscht.

  • PROJECT TANGO Mobilegeeks.de: Google stellt Project Tango vor: Project Tango ist ein ganz frisch vorgestellter Smartphone-Prototyp mit besonderer Kamera und eigens dafür entwickelter Software. Googles Project Tango kann Räumlichkeiten erfassen und die Umgebung in 3D kartografieren.
  • FIRST LOOK MEDIA Boing Boing: Matt Taibbi becomes latest badass journalist to join Omidyar's First Look Media: Mit Matt Taibbi geht ein weiterer Journalist zum neuen Projekt "First Look Media" des eBay-Gründers Pierre Omidyar. Der vom Rolling Stone kommenden Journalist wird aber nicht bei "The Intercept" mitarbeiten, sondern sein eigenes Magazin über Korruption in der Politik und Finanzbranche bekommen.
  • THE HUFFINGTON POST Medienrauschen: Ernüchternder Erfolg der Huffington Post in Deutschland: Die Huffington Post Deutschland dürfte das wohl ernüchterndste Projekt eines deutschen Verlagshauses in den letzten Jahren sein. Mit vielen Vorschusslorbeeren und jeder Menge Kritik aus Blogger-Kreisen im Oktober 2013 gestartet, kommt das Projekt nicht so recht in Fahrt.
  • NUTZERDATEN Berliner Gazette: Warum Facebooks Übernahme von WhatsApp ein Zeichen der Zeit ist: Das soziale Netzwerk Facebook kauft den SMS-Service WhatsApp für insgesamt 19 Milliarden Dollar. Das ist eine astronomische hohe Summe, die endgültig klar machen sollte: Daten sind die Währung des 21. Jahrhunderts. Der Informatiker und Blogger Henning Tillmann kommentiert.
  • WHATSAPP Neunetz.com: Das Besondere am Share-Button von WhatsApp: Marcel Weiss kommentiert eine interessante Beobachtung von Buzzfeed, die mehr Aktivität bei WhatsApps Share-Button für Apps als beim Twitter-Button sehen. Klingt wie ein Detail, aber niemand mehr als die Erfinder des Like-Button hätten sich davon bedroht fühlen müssen. Ein Grund für Facebook, den Instant Messenger zu kaufen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 20. Februar

In unseren Lesetipps geht es um Netzpolitik im Bundestag, Facebook kauft WhatsApp, Sicherheit in der Industrie, LinkedIn lässt jetzt alle Mitglieder bloggen und die Überwachung im privaten Raum. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPOLITIK tagesschau.de: Internetausschuss im Bundestag – Mehr als nur ein Debattierclub: Nach langem Hin und Her konstituiert sich gestern der Ausschuss "Digitale Agenda". Wieviel Macht er haben wird, steht allerdings in den Sternen. Der Ausschuss könnte sich den politischen Einfluss aber nach und nach erarbeiten, meint Sandra Stalinski auf tagesschau.de.
  • WHATSAPP TIME.com: Facebook Buying WhatsApp for $19 Billion Is a Deal of Epic Proportions: Facebook zahlt legendäre eine Milliarde US-Dollar für Instagram und bot rund 3 Milliarden US-Dollar für Snapchat, doch das alles wirkt wenig im Vergleich mit den 19 Milliarden US-Dollar, die Facebook jetzt für WhatsApp bezahlt hat. Ein stolzer Preis, doch Facebook setzt einfach nur konsequent auf den mobilen Nutzerbereich.
  • SICHERHEIT Hyperland: Industrie 4.0 als Herausforderung für die IT-Sicherheit: Beim Stichwort “Vernetzung” denkt man normalerweise an den klassischen Computer im Büro oder zu Hause. Doch auch Industrieanlagen werden immer stärker miteinander vernetzt – und das ist problematisch. Christiane Schulzki-Haddouti erklärt im ZDF-Blog Hyperland wieso.
  • LINKEDIN TechCrunch: LinkedIn Opens Its Publishing Platform To All Members: Bisher konnten in dem sozialen Netzwerk LinkedIn nur ausgesuchte Mitglieder, die sogenannten Influencer, bloggen. Nun hat sich die Plattform für Professionelle seinen 277 Millionen Mitgliedern komplett geöffnet und ermöglicht alle, Beiträge zu veröffentlichen. Hier könnte ein interessantes Medium von Spezialisten für Spezialisten entstehen.
  • ÜBERWACHUNG Zeit Online: Casino in Las Vegas wird mit HD-Kameras überwacht: Seit Jahren diskutieren wir über die Überwachung des Öffentlichen – durch Kameras oder im Internet, doch gerade im privaten Raum ist die Überwachung genauso schnell voran geschritten. Christof Kerkmann erklärt auf Zeit Online, wie im Casino Aria in Las Vegas jeder Winkel per Kamera überwacht wird, damit niemand die Bank überlistet. Bald sollen Computer erkennen, welche Strategie ein Spieler verfolgt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 19. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Startups aus Europa, einen Blogger-Kodex, Überwachung durch Medien und den Geheimdienst sowie den ersten Daten-Supermarkt in Hamburg. Ergänzungen erwünscht.

  • STARTUPS Netzwertig.com: Gründer haben keine Lust mehr, US-Weberfolge zu klonen: Die Zahl der Startups aus Deutschland und Europa, die sich der Entwicklung von smarten Geräten verschreiben, wächst stetig. Die aktuellen Crowdfunding-Erfolge zweier deutscher Projekte unterstreichen das Potenzial dieses Sektors.
  • BLOGGING LEAD digital: Warum wir einen Knigge für den Umgang mit Bloggern brauchen: Welche Regeln sollten für die Zusammenarbeit zwischen Bloggern, Agenturen und Unternehmen gelten? Dazu hat Achtung einen "Blogger-Kodex" entwickelt, den die Agentur auf der Social Media Week in Hamburg zur Diskussion stellt.
  • ÜBERWACHUNG I Carta: Unter der ‘Open-Flagge’ durch die Post-Snowden-Welt: Sind Zeitungs- und Medienhäuser unweigerlich Teil der Überwachungsindustrie, wenn sie ihr Werbegeschäft digital-vernetzt auf der Basis von User-Daten aufziehen? Der jüngste Strategiewechsel des Guardian lädt erneut zu einer Grundsatzdiskussion ein. Im Crosspost auf Carta macht Krystian Woznicki den Anfang.
  • ÜBERWACHUNG II Zeit Online: Britischer Geheimdienst überwachte WikiLeaks-Nutzer: Codename ANTICRISIS GIRL: Der britische Geheimdienst GCHQ hat WikiLeaks und Besucher der Enthüllungsplattform überwacht. Auch die NSA hat sich mit WikiLeaks beschäftigt, wie Patrick Beuth auf Zeit Online schreibt.
  • DATEN W&V: In Hamburg eröffnet der Daten-Supermarkt: Wie viel sind die privaten Daten von Facebook-Usern wert? Wie groß ist die Bereitschaft, Daten auch tatsächlich gegen Ware einzutauschen? In dem Hamburger Kunstprojekt Datenmarkt machen Florian Dohmann, Maximilian Hoch und Manuel Urbanke das tägliche Geschäft mit privaten Facebook-Daten sichtbar.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 18. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Netzneutralität, Honorare im Lokaljournalismus, die Auswirkungen des Internet der Dinge, wie Blogger ihre Miete bezahlen und einen Crowdfunding-Rekord in München. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Der Freitag: Zappeln im Zwei-Klassen-Netz: Als die Telekom das Internet drosseln wollte, war die Empörung groß. Jetzt kommt’s noch schlimmer: Die EU-Kommission plant das Zwei-Klassen-Internet per Gesetz. Jonas Rest schreibt auf Freitag.de, worum es geht.
  • LOKALJOURNALISMUS Flurfunk Dresden: Honorare im Lokaljournalismus: “Exklusiv und bitte in sehr guter Qualität” – der Anspruch, den die sächsischen Tageszeitungen an ihre freien Autoren und Fotografen haben, ist hoch. Das gilt nicht nur für die großen Aufmacherthemen im Mantelteil, sondern auch für jede kleine Geschichte auf den Lokalseiten. Doch wie werden die wertvollen freien Lokaljournalisten bezahlt? Nicole Kirchner hat sich mit der Realität beschäftigt.
  • INTERNET DER DINGE PandoDaily: Will the Internet of Things make us slaves to our lesser natures?: Auf PandoDialy denkt James Robinson über die gesellchaftlischen Auswirkungen des Internet der Dinge nach und fragt sich, ob bei der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung der Gesellschaft, nicht der Mensch selbst sein größtes Problem sein könnte.
  • BLOGGING ninialagrande.blogspot.de Reichweite bezahlt keine Miete: Manche nennen es Arbeit, Ninia La Grande nennt es Bloggen. In einem Blogeintrag setzt sie sich mit dem lukrativen Reichweite-Angebot für Blogger auseinander und räumt mit dem scheinbar weit verbreiteten Irrtum auf, dass Reichweite die Miete zahlen kann. Was für Blogger zu einem bestimmten Zeitpunkt ihrer Entwicklung oder ihren Umständen entsprechend funktionieren kann, klappt eben nicht mehr bei zunehmender Professionalisierung.
  • CROWDFUNDING Musikmarkt: Smarte Kopfhörer generieren Crowdfunding-Rekord: Das Münchner Start-Up Bragi hat auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter bereits über eine Millionen Euro für einen neuen Kopfhörer eingenommen, der zugleich MP3-Player, Headset und Fitness-Sensor sein soll.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 17. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Interview mit Jaron Lanier, Native Advertising im Journalismus, die Weiterentwicklung von Wi-Fi, die paradoxe Wirkung von Forgotify und Privatsphäre als Produkt. Ergänzungen erwünscht.

  • INTERVIEW Zeit Online: Jaron Lanier im Interview: Bisher verdienen nur große Firmen wie Google am Internet. Damit muss Schluss sein, fordert jetzt Jaron Lanier in seinem neuen Buch "Wem gehört die Zukunft?". Kilian Trotier und Maximilian Probst haben sich mit dem polarisierenden Kritiker der Digitalisierung über die Macht im Netz unterhalten.
  • NATIVE ADVERTISING PandoDaily: Can old media afford to turn their noses up at native advertising?: Mit Werbung lässt sich im Internet Geld verdienen, ein Fakt, den sich ausgerechnet Medienunternehmen bisher verschließen. Sogar die New York Times kann nur den "Erfolg" melden, dass die Einnahmen durch Werbung nicht schneller sinken als im vergangenen Jahr. Native Advertising lehnen die Journalismus betreibenden Firmen ab. Doch wie lange noch, fragt sich James Robinson auf PandoDialy, können sie sich das leisten?
  • WIFI CNET News: Google, Microsoft, others form group to expand Wi-Fi: Die Frage des Zugangs zum Internet hat eine enorme gesellschaftliche Relevanz, aber auch eine wirtschaftliche Komponente, weshalb sich laut dem Wall Street Journal die Unternehmen Comcast, Time Warner Cable, Charter Communications, Google und Microsoft zusammen getan haben, um WiFi den mobilen Technologien der Zukunft anzupassen, die auf immer mehr (zu monetarisierenden) Datenverkehr setzen.
  • FORGOTIFY Hyperland: Forgotify hat ein Herz für “Loser”: Die Erfinder des Musikstreamingportals Forgotify haben es sich zum Ziel gesetzt, uns die unerhörten Songs von Spotify aufs Ohr zu drücken. Das sind immerhin vier Millionen. Laura Stresing stellt im ZDF-Blog Hyperland die sympathische Idee mit ihrem paradoxem Ergebnis vor.
  • PRIVATSPHÄRE Technology Review: Die Privatsphäre als Produkt: Privatsphäre ist ein hohes Gut in unserer Gesellschaft. Doch kann es auch ein wirtschaftlicher Anreiz sein? Tom Simonite stellt auf Heise.de u.a. mit dem Blackphone, dem Browser Aviator und der Suchmaschine DuckDuckGo Produkte vor, die Nutzern helfen wollen, sich vor Dritten im Internet (die NSA ausgenommen) zu schützen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 14. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um die gesellschaftliche Debatte gegen Überwachung, den Ausschuss für die Digitale Agenda, neue Gender-Optionen auf Facebook, Internet von Google und mobile Internetnutzung. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Der Freitag: Vorsicht, Feind hört mit: Im Community-Bereich der Wochenzeitung "Der Freitag" bloggt Peter Nowak, dass die NSA-Debatte in Deutschland fast nur als nationaler Souveränitätsdiskurs geführt wird (und das noch nicht einmal sehr konsequent. Seiner Meinung nach müsste aber statt allein gegen ausländische Überwachung vor allem gegen die Überwachung an sich gehen. Dem können wir uns nur anschliessen.
  • DIGITALE AGENDA Zeit Online: Ausschuss Digitale Agenda eingesetzt: Der Bundestag hat jetzt einen Ausschuss für die Digitale Agenda. Der könnte wichtige Impulse setzen – oder gleich in der politischen Bedeutungslosigkeit versinken, findet Patrick Beuth. Jüngster Streitpunkt ist dabei die Macht des Ausschusses und seine Rolle in der auf verschiedene Ministerien verteilten Netzpolitik.
  • FACEBOOK ReadWrite: Facebook Provides 56 New Gender Identity Options: Mal eine äußerst positive und interessante Meldung von Facebook, die in den Bereich gesellschaftliche Werte fällt. In den neuen Profileinstellungen könnten Mitglieder des sozialen Netzwerks zwischen insgesamt 56 verschiedenen Angaben wählen, welche sexuelle Identität mensch besitzt.. Diese Neuerung ist Ergebnis einer Zusammenarbeit Facebooks mit mit einem LGBT-Netzwerk.
  • GOOGLE CNET News: Google works toward 10Gbps Internet connections: Neue Geräte, neue Anwendungen, neue Formen der Vernetzung – der Datenverbrauch jedes Einzelnen steigt rapide an, die von der Deutschen Telekom im letzten Jahr noch angedachten 75 GB pro Haushalt, die ungedrosselt sein sollen, wirkten schon damals wie ein Witz. Das Internetunternehmen wie Google jetzt an eigenen Verbindungen mit bis zu 10GBs Datentransfer arbeiten, zeigt die Rückständigkeit solcher Pläne auf.
  • MOBIL W&V: Wie sich die mobile Internetnutzung verändert: Auf W&V schreibt Franziska Mozart über den "mobilen Boom" der Deutschen, den Jessica Seis, Head of Research von Universal McCann, nach einer Studie der Marketing- und Mediaberatung zu erkennen glaubt. Im Vergleich zum Jahr 2012 gingen die Deutschen im vergangenen Jahr mit einem Gerät mehr online. Inzwischen sind es laut der Studie Wave 7 von Universal McCann fünf Geräte, die im Durchschnitt jeder Deutsche für den Zugang zum Internet nutzt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 13. Februar

In unseren Lesetipps geht es um digitale Partizipation, Sexting mal wertfrei betrachtet, wie die niederländische Demokratie mit dem Thema Überwachung umgeht, Windows auf dem Chromebook und das neue Design von Twitter. Ergänzungen erwünscht.

  • PARTIZIPATION Carta: Online-Bürgerbeteiligung im Aufwind: Auf Carta schreiben Christian Herzog und Christian Heise über neue Impulse beim Thema elektronischer Bürgerbeteiligung. Zwar gebe es erst weniger Beispiel, beide Autoren bemerken aber eine Entwicklung, die vermuten lässt, dass das Thema im Aufwind ist.
  • SEXTING Ars Technica: Sexting is not just for teens anymore: In den Medien wird beim Thema Sexting in erster Linie über die Risiken dieses Trends, bei dem mit elektronischer Kommunikation eine sexuelle Beziehung geführt wird. Vor allem über die Gefahren von Jugendlichen wird dabei informiert. Zu Recht, aber Sexting ist bei Erwachsenen genauso ein Thema und Ausdruck des Einflusses moderner Technologien und eines neuen Kommunikationsverhalten auf unsere Beziehungen. Casey Johnston befasst sich auf Ars Technica etwas neutraler und lesenswert mit dem Thema.
  • ÜBERWACHUNG RT News: Niederländischer Innenminister wurde 11 Stunden lang im Parlament zur NSA-Bewachung befragt: Im Gegensatz zu Deutschland wird in anderen europäischen Ländern weder die Überwachung durch US-Geheimdienste nahezu von der Regierung ignoriert, noch beschränkt sich der Protest auf aktivistische Aktionen außerhalb demokratischer Institutionen. In den Niederlanden zum Beispiel musste sich der Innenminister Ronald Plasterk ganze 11 Stunden einer Befragung im Parlament aussetzen und gab dabei eine Kooperation mit der USA und der Übermittlung von Daten zu.
  • CHROMEBOOK CNET News: Now running on a Chromebook near you: Windows: Zur Zeit passieren die seltsamsten Dinge. Erst lässt Microsoft sein Unternehmen Nokia ein Smartphone mit Googles mobilem Betriebssystem Android bauen, jetzt arrangiert Google mit VMWare, dass auf Chromebooks in einer virtuellen Maschine auch Windows-Software von Microsoft funktioniert.
  • TWITTER tobiasgillen.de: Bilder vom (vielleicht) neuen Twitter-Design: Nicht nur die Redakteure der US-Magazine können sich darüber freuen (oder auch nicht), das neue Twitter-Design zu testen. Auch der freie Journalist und Netzpiloten-Autor Tobias Gillen hat bereits das neue Design. Auf seinem Blog stellt er das neue Design mit jeder Menge Screenshots vor.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 12. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Paywalls vor deutschen Medien, Microsoft plant das Internet der Dinge, die Entwicklung von Bitcoin, Netzpolitik in Deutschland und das neue Design von Twitter. Ergänzungen erwünscht.

  • PAYWALL taz: Mit Online Geld verdienen? Mit harten “Paywalls” gewiss nicht!: In einem Interview mit der FAZ hat Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner einer Bezahlschranke für Spiegel Online eine Absage erteilt. taz-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch sieht von dieser Entscheidung ein wichtiges Signal ausgehen, dass die Medienbranche nicht ignorieren wird. Die Folge könnte sein, dass es in Deutschland wohl kaum harte Paywalls geben wird.
  • MICROSOFT ZDNet.de: Microsoft baut Abteilung fürs Internet der Dinge aus: Baut Microsoft ein Team fürs Internet der Dinge innerhalb der Windows-Division auf? Laut Recherchen ZDNet wurden einige Mitarbeiter befördert und die ganze Abteilung "Windows Embedded" in “Internet of Things” umbenannt. Die war erst im Herbst bei einer konzernweiten Umstrukturierung weg von der Windows-Server-Group in die neue Windows-Division unter Executive Vice President Terry Myerson verschoben worden.
  • BITCOIN ReadWrite: What Bitcoin Needs To Grow Up: Kaum ein Tag ohne eine Meldung zum Thema Bitcoin. Doch zwischen all der Hysterie und dem Hype um das Thema lässt sich die wachsende Bedeutung der digitalen Währung kaum noch leugnen. Nur was Bitcoin ist und wo die Entwicklung gerade steht, ist schwer zu sagen. Lauren Orsini vergleicht die Währung auf ReadWrite mit einem Teenager, der gerade erst seine Persönlichkeit entwickelt und schon Entscheidungen für die Zukunft treffen muss.
  • NETZPOLITIK Tagesspiegel: Wie die große Koalition das Neuland aufteilen will: Der Berliner Tagesspiegel will sich mehr mit der Bundespolitik befassen und hat deshalb gestern das Projekt "Agenda" gestartet. In einem der ersten Beiträge befasst sich Christian Tretbar mit den netzpolitischen Vorhaben der Großen Koalition und fasst die Aussagen im Koalitionsvertrag und die Debatte um den Internetausschuss lesenswert zusammen.
  • TWITTER CNET News: Twitter said to be working on major Facebook-like site redesign: Wie wir gestern Abend noch berichteten, testet Twitter gerade ein neues Design. Zuerst sah nur der Mashable-Redakteur Matt Petronzio das neue Design, jetzt berichten schon mehrere Tech-Websites, dass auch sie das neue Design sehen. Daniel Terdiman fasst auf CNET NEws die erste Reaktionen zusammen, die wohl eher negativ ausfallen. Das neue Design erinnert zu sehr an Facebook und Google+.

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