Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 21. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Project Tango von Google, Matt Taibbi geht zu First Look Media, die deutsche Huffington Post, den Wert von Nutzerdaten und ein besonderer Button an WhatsApp. Ergänzungen erwünscht.

  • PROJECT TANGO Mobilegeeks.de: Google stellt Project Tango vor: Project Tango ist ein ganz frisch vorgestellter Smartphone-Prototyp mit besonderer Kamera und eigens dafür entwickelter Software. Googles Project Tango kann Räumlichkeiten erfassen und die Umgebung in 3D kartografieren.
  • FIRST LOOK MEDIA Boing Boing: Matt Taibbi becomes latest badass journalist to join Omidyar's First Look Media: Mit Matt Taibbi geht ein weiterer Journalist zum neuen Projekt "First Look Media" des eBay-Gründers Pierre Omidyar. Der vom Rolling Stone kommenden Journalist wird aber nicht bei "The Intercept" mitarbeiten, sondern sein eigenes Magazin über Korruption in der Politik und Finanzbranche bekommen.
  • THE HUFFINGTON POST Medienrauschen: Ernüchternder Erfolg der Huffington Post in Deutschland: Die Huffington Post Deutschland dürfte das wohl ernüchterndste Projekt eines deutschen Verlagshauses in den letzten Jahren sein. Mit vielen Vorschusslorbeeren und jeder Menge Kritik aus Blogger-Kreisen im Oktober 2013 gestartet, kommt das Projekt nicht so recht in Fahrt.
  • NUTZERDATEN Berliner Gazette: Warum Facebooks Übernahme von WhatsApp ein Zeichen der Zeit ist: Das soziale Netzwerk Facebook kauft den SMS-Service WhatsApp für insgesamt 19 Milliarden Dollar. Das ist eine astronomische hohe Summe, die endgültig klar machen sollte: Daten sind die Währung des 21. Jahrhunderts. Der Informatiker und Blogger Henning Tillmann kommentiert.
  • WHATSAPP Neunetz.com: Das Besondere am Share-Button von WhatsApp: Marcel Weiss kommentiert eine interessante Beobachtung von Buzzfeed, die mehr Aktivität bei WhatsApps Share-Button für Apps als beim Twitter-Button sehen. Klingt wie ein Detail, aber niemand mehr als die Erfinder des Like-Button hätten sich davon bedroht fühlen müssen. Ein Grund für Facebook, den Instant Messenger zu kaufen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 20. Februar

In unseren Lesetipps geht es um Netzpolitik im Bundestag, Facebook kauft WhatsApp, Sicherheit in der Industrie, LinkedIn lässt jetzt alle Mitglieder bloggen und die Überwachung im privaten Raum. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPOLITIK tagesschau.de: Internetausschuss im Bundestag – Mehr als nur ein Debattierclub: Nach langem Hin und Her konstituiert sich gestern der Ausschuss "Digitale Agenda". Wieviel Macht er haben wird, steht allerdings in den Sternen. Der Ausschuss könnte sich den politischen Einfluss aber nach und nach erarbeiten, meint Sandra Stalinski auf tagesschau.de.
  • WHATSAPP TIME.com: Facebook Buying WhatsApp for $19 Billion Is a Deal of Epic Proportions: Facebook zahlt legendäre eine Milliarde US-Dollar für Instagram und bot rund 3 Milliarden US-Dollar für Snapchat, doch das alles wirkt wenig im Vergleich mit den 19 Milliarden US-Dollar, die Facebook jetzt für WhatsApp bezahlt hat. Ein stolzer Preis, doch Facebook setzt einfach nur konsequent auf den mobilen Nutzerbereich.
  • SICHERHEIT Hyperland: Industrie 4.0 als Herausforderung für die IT-Sicherheit: Beim Stichwort “Vernetzung” denkt man normalerweise an den klassischen Computer im Büro oder zu Hause. Doch auch Industrieanlagen werden immer stärker miteinander vernetzt – und das ist problematisch. Christiane Schulzki-Haddouti erklärt im ZDF-Blog Hyperland wieso.
  • LINKEDIN TechCrunch: LinkedIn Opens Its Publishing Platform To All Members: Bisher konnten in dem sozialen Netzwerk LinkedIn nur ausgesuchte Mitglieder, die sogenannten Influencer, bloggen. Nun hat sich die Plattform für Professionelle seinen 277 Millionen Mitgliedern komplett geöffnet und ermöglicht alle, Beiträge zu veröffentlichen. Hier könnte ein interessantes Medium von Spezialisten für Spezialisten entstehen.
  • ÜBERWACHUNG Zeit Online: Casino in Las Vegas wird mit HD-Kameras überwacht: Seit Jahren diskutieren wir über die Überwachung des Öffentlichen – durch Kameras oder im Internet, doch gerade im privaten Raum ist die Überwachung genauso schnell voran geschritten. Christof Kerkmann erklärt auf Zeit Online, wie im Casino Aria in Las Vegas jeder Winkel per Kamera überwacht wird, damit niemand die Bank überlistet. Bald sollen Computer erkennen, welche Strategie ein Spieler verfolgt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 19. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Startups aus Europa, einen Blogger-Kodex, Überwachung durch Medien und den Geheimdienst sowie den ersten Daten-Supermarkt in Hamburg. Ergänzungen erwünscht.

  • STARTUPS Netzwertig.com: Gründer haben keine Lust mehr, US-Weberfolge zu klonen: Die Zahl der Startups aus Deutschland und Europa, die sich der Entwicklung von smarten Geräten verschreiben, wächst stetig. Die aktuellen Crowdfunding-Erfolge zweier deutscher Projekte unterstreichen das Potenzial dieses Sektors.
  • BLOGGING LEAD digital: Warum wir einen Knigge für den Umgang mit Bloggern brauchen: Welche Regeln sollten für die Zusammenarbeit zwischen Bloggern, Agenturen und Unternehmen gelten? Dazu hat Achtung einen "Blogger-Kodex" entwickelt, den die Agentur auf der Social Media Week in Hamburg zur Diskussion stellt.
  • ÜBERWACHUNG I Carta: Unter der ‘Open-Flagge’ durch die Post-Snowden-Welt: Sind Zeitungs- und Medienhäuser unweigerlich Teil der Überwachungsindustrie, wenn sie ihr Werbegeschäft digital-vernetzt auf der Basis von User-Daten aufziehen? Der jüngste Strategiewechsel des Guardian lädt erneut zu einer Grundsatzdiskussion ein. Im Crosspost auf Carta macht Krystian Woznicki den Anfang.
  • ÜBERWACHUNG II Zeit Online: Britischer Geheimdienst überwachte WikiLeaks-Nutzer: Codename ANTICRISIS GIRL: Der britische Geheimdienst GCHQ hat WikiLeaks und Besucher der Enthüllungsplattform überwacht. Auch die NSA hat sich mit WikiLeaks beschäftigt, wie Patrick Beuth auf Zeit Online schreibt.
  • DATEN W&V: In Hamburg eröffnet der Daten-Supermarkt: Wie viel sind die privaten Daten von Facebook-Usern wert? Wie groß ist die Bereitschaft, Daten auch tatsächlich gegen Ware einzutauschen? In dem Hamburger Kunstprojekt Datenmarkt machen Florian Dohmann, Maximilian Hoch und Manuel Urbanke das tägliche Geschäft mit privaten Facebook-Daten sichtbar.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 18. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Netzneutralität, Honorare im Lokaljournalismus, die Auswirkungen des Internet der Dinge, wie Blogger ihre Miete bezahlen und einen Crowdfunding-Rekord in München. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Der Freitag: Zappeln im Zwei-Klassen-Netz: Als die Telekom das Internet drosseln wollte, war die Empörung groß. Jetzt kommt’s noch schlimmer: Die EU-Kommission plant das Zwei-Klassen-Internet per Gesetz. Jonas Rest schreibt auf Freitag.de, worum es geht.
  • LOKALJOURNALISMUS Flurfunk Dresden: Honorare im Lokaljournalismus: “Exklusiv und bitte in sehr guter Qualität” – der Anspruch, den die sächsischen Tageszeitungen an ihre freien Autoren und Fotografen haben, ist hoch. Das gilt nicht nur für die großen Aufmacherthemen im Mantelteil, sondern auch für jede kleine Geschichte auf den Lokalseiten. Doch wie werden die wertvollen freien Lokaljournalisten bezahlt? Nicole Kirchner hat sich mit der Realität beschäftigt.
  • INTERNET DER DINGE PandoDaily: Will the Internet of Things make us slaves to our lesser natures?: Auf PandoDialy denkt James Robinson über die gesellchaftlischen Auswirkungen des Internet der Dinge nach und fragt sich, ob bei der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung der Gesellschaft, nicht der Mensch selbst sein größtes Problem sein könnte.
  • BLOGGING ninialagrande.blogspot.de Reichweite bezahlt keine Miete: Manche nennen es Arbeit, Ninia La Grande nennt es Bloggen. In einem Blogeintrag setzt sie sich mit dem lukrativen Reichweite-Angebot für Blogger auseinander und räumt mit dem scheinbar weit verbreiteten Irrtum auf, dass Reichweite die Miete zahlen kann. Was für Blogger zu einem bestimmten Zeitpunkt ihrer Entwicklung oder ihren Umständen entsprechend funktionieren kann, klappt eben nicht mehr bei zunehmender Professionalisierung.
  • CROWDFUNDING Musikmarkt: Smarte Kopfhörer generieren Crowdfunding-Rekord: Das Münchner Start-Up Bragi hat auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter bereits über eine Millionen Euro für einen neuen Kopfhörer eingenommen, der zugleich MP3-Player, Headset und Fitness-Sensor sein soll.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 17. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Interview mit Jaron Lanier, Native Advertising im Journalismus, die Weiterentwicklung von Wi-Fi, die paradoxe Wirkung von Forgotify und Privatsphäre als Produkt. Ergänzungen erwünscht.

  • INTERVIEW Zeit Online: Jaron Lanier im Interview: Bisher verdienen nur große Firmen wie Google am Internet. Damit muss Schluss sein, fordert jetzt Jaron Lanier in seinem neuen Buch "Wem gehört die Zukunft?". Kilian Trotier und Maximilian Probst haben sich mit dem polarisierenden Kritiker der Digitalisierung über die Macht im Netz unterhalten.
  • NATIVE ADVERTISING PandoDaily: Can old media afford to turn their noses up at native advertising?: Mit Werbung lässt sich im Internet Geld verdienen, ein Fakt, den sich ausgerechnet Medienunternehmen bisher verschließen. Sogar die New York Times kann nur den "Erfolg" melden, dass die Einnahmen durch Werbung nicht schneller sinken als im vergangenen Jahr. Native Advertising lehnen die Journalismus betreibenden Firmen ab. Doch wie lange noch, fragt sich James Robinson auf PandoDialy, können sie sich das leisten?
  • WIFI CNET News: Google, Microsoft, others form group to expand Wi-Fi: Die Frage des Zugangs zum Internet hat eine enorme gesellschaftliche Relevanz, aber auch eine wirtschaftliche Komponente, weshalb sich laut dem Wall Street Journal die Unternehmen Comcast, Time Warner Cable, Charter Communications, Google und Microsoft zusammen getan haben, um WiFi den mobilen Technologien der Zukunft anzupassen, die auf immer mehr (zu monetarisierenden) Datenverkehr setzen.
  • FORGOTIFY Hyperland: Forgotify hat ein Herz für “Loser”: Die Erfinder des Musikstreamingportals Forgotify haben es sich zum Ziel gesetzt, uns die unerhörten Songs von Spotify aufs Ohr zu drücken. Das sind immerhin vier Millionen. Laura Stresing stellt im ZDF-Blog Hyperland die sympathische Idee mit ihrem paradoxem Ergebnis vor.
  • PRIVATSPHÄRE Technology Review: Die Privatsphäre als Produkt: Privatsphäre ist ein hohes Gut in unserer Gesellschaft. Doch kann es auch ein wirtschaftlicher Anreiz sein? Tom Simonite stellt auf Heise.de u.a. mit dem Blackphone, dem Browser Aviator und der Suchmaschine DuckDuckGo Produkte vor, die Nutzern helfen wollen, sich vor Dritten im Internet (die NSA ausgenommen) zu schützen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 14. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um die gesellschaftliche Debatte gegen Überwachung, den Ausschuss für die Digitale Agenda, neue Gender-Optionen auf Facebook, Internet von Google und mobile Internetnutzung. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Der Freitag: Vorsicht, Feind hört mit: Im Community-Bereich der Wochenzeitung "Der Freitag" bloggt Peter Nowak, dass die NSA-Debatte in Deutschland fast nur als nationaler Souveränitätsdiskurs geführt wird (und das noch nicht einmal sehr konsequent. Seiner Meinung nach müsste aber statt allein gegen ausländische Überwachung vor allem gegen die Überwachung an sich gehen. Dem können wir uns nur anschliessen.
  • DIGITALE AGENDA Zeit Online: Ausschuss Digitale Agenda eingesetzt: Der Bundestag hat jetzt einen Ausschuss für die Digitale Agenda. Der könnte wichtige Impulse setzen – oder gleich in der politischen Bedeutungslosigkeit versinken, findet Patrick Beuth. Jüngster Streitpunkt ist dabei die Macht des Ausschusses und seine Rolle in der auf verschiedene Ministerien verteilten Netzpolitik.
  • FACEBOOK ReadWrite: Facebook Provides 56 New Gender Identity Options: Mal eine äußerst positive und interessante Meldung von Facebook, die in den Bereich gesellschaftliche Werte fällt. In den neuen Profileinstellungen könnten Mitglieder des sozialen Netzwerks zwischen insgesamt 56 verschiedenen Angaben wählen, welche sexuelle Identität mensch besitzt.. Diese Neuerung ist Ergebnis einer Zusammenarbeit Facebooks mit mit einem LGBT-Netzwerk.
  • GOOGLE CNET News: Google works toward 10Gbps Internet connections: Neue Geräte, neue Anwendungen, neue Formen der Vernetzung – der Datenverbrauch jedes Einzelnen steigt rapide an, die von der Deutschen Telekom im letzten Jahr noch angedachten 75 GB pro Haushalt, die ungedrosselt sein sollen, wirkten schon damals wie ein Witz. Das Internetunternehmen wie Google jetzt an eigenen Verbindungen mit bis zu 10GBs Datentransfer arbeiten, zeigt die Rückständigkeit solcher Pläne auf.
  • MOBIL W&V: Wie sich die mobile Internetnutzung verändert: Auf W&V schreibt Franziska Mozart über den "mobilen Boom" der Deutschen, den Jessica Seis, Head of Research von Universal McCann, nach einer Studie der Marketing- und Mediaberatung zu erkennen glaubt. Im Vergleich zum Jahr 2012 gingen die Deutschen im vergangenen Jahr mit einem Gerät mehr online. Inzwischen sind es laut der Studie Wave 7 von Universal McCann fünf Geräte, die im Durchschnitt jeder Deutsche für den Zugang zum Internet nutzt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 13. Februar

In unseren Lesetipps geht es um digitale Partizipation, Sexting mal wertfrei betrachtet, wie die niederländische Demokratie mit dem Thema Überwachung umgeht, Windows auf dem Chromebook und das neue Design von Twitter. Ergänzungen erwünscht.

  • PARTIZIPATION Carta: Online-Bürgerbeteiligung im Aufwind: Auf Carta schreiben Christian Herzog und Christian Heise über neue Impulse beim Thema elektronischer Bürgerbeteiligung. Zwar gebe es erst weniger Beispiel, beide Autoren bemerken aber eine Entwicklung, die vermuten lässt, dass das Thema im Aufwind ist.
  • SEXTING Ars Technica: Sexting is not just for teens anymore: In den Medien wird beim Thema Sexting in erster Linie über die Risiken dieses Trends, bei dem mit elektronischer Kommunikation eine sexuelle Beziehung geführt wird. Vor allem über die Gefahren von Jugendlichen wird dabei informiert. Zu Recht, aber Sexting ist bei Erwachsenen genauso ein Thema und Ausdruck des Einflusses moderner Technologien und eines neuen Kommunikationsverhalten auf unsere Beziehungen. Casey Johnston befasst sich auf Ars Technica etwas neutraler und lesenswert mit dem Thema.
  • ÜBERWACHUNG RT News: Niederländischer Innenminister wurde 11 Stunden lang im Parlament zur NSA-Bewachung befragt: Im Gegensatz zu Deutschland wird in anderen europäischen Ländern weder die Überwachung durch US-Geheimdienste nahezu von der Regierung ignoriert, noch beschränkt sich der Protest auf aktivistische Aktionen außerhalb demokratischer Institutionen. In den Niederlanden zum Beispiel musste sich der Innenminister Ronald Plasterk ganze 11 Stunden einer Befragung im Parlament aussetzen und gab dabei eine Kooperation mit der USA und der Übermittlung von Daten zu.
  • CHROMEBOOK CNET News: Now running on a Chromebook near you: Windows: Zur Zeit passieren die seltsamsten Dinge. Erst lässt Microsoft sein Unternehmen Nokia ein Smartphone mit Googles mobilem Betriebssystem Android bauen, jetzt arrangiert Google mit VMWare, dass auf Chromebooks in einer virtuellen Maschine auch Windows-Software von Microsoft funktioniert.
  • TWITTER tobiasgillen.de: Bilder vom (vielleicht) neuen Twitter-Design: Nicht nur die Redakteure der US-Magazine können sich darüber freuen (oder auch nicht), das neue Twitter-Design zu testen. Auch der freie Journalist und Netzpiloten-Autor Tobias Gillen hat bereits das neue Design. Auf seinem Blog stellt er das neue Design mit jeder Menge Screenshots vor.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 12. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Paywalls vor deutschen Medien, Microsoft plant das Internet der Dinge, die Entwicklung von Bitcoin, Netzpolitik in Deutschland und das neue Design von Twitter. Ergänzungen erwünscht.

  • PAYWALL taz: Mit Online Geld verdienen? Mit harten “Paywalls” gewiss nicht!: In einem Interview mit der FAZ hat Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner einer Bezahlschranke für Spiegel Online eine Absage erteilt. taz-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch sieht von dieser Entscheidung ein wichtiges Signal ausgehen, dass die Medienbranche nicht ignorieren wird. Die Folge könnte sein, dass es in Deutschland wohl kaum harte Paywalls geben wird.
  • MICROSOFT ZDNet.de: Microsoft baut Abteilung fürs Internet der Dinge aus: Baut Microsoft ein Team fürs Internet der Dinge innerhalb der Windows-Division auf? Laut Recherchen ZDNet wurden einige Mitarbeiter befördert und die ganze Abteilung "Windows Embedded" in “Internet of Things” umbenannt. Die war erst im Herbst bei einer konzernweiten Umstrukturierung weg von der Windows-Server-Group in die neue Windows-Division unter Executive Vice President Terry Myerson verschoben worden.
  • BITCOIN ReadWrite: What Bitcoin Needs To Grow Up: Kaum ein Tag ohne eine Meldung zum Thema Bitcoin. Doch zwischen all der Hysterie und dem Hype um das Thema lässt sich die wachsende Bedeutung der digitalen Währung kaum noch leugnen. Nur was Bitcoin ist und wo die Entwicklung gerade steht, ist schwer zu sagen. Lauren Orsini vergleicht die Währung auf ReadWrite mit einem Teenager, der gerade erst seine Persönlichkeit entwickelt und schon Entscheidungen für die Zukunft treffen muss.
  • NETZPOLITIK Tagesspiegel: Wie die große Koalition das Neuland aufteilen will: Der Berliner Tagesspiegel will sich mehr mit der Bundespolitik befassen und hat deshalb gestern das Projekt "Agenda" gestartet. In einem der ersten Beiträge befasst sich Christian Tretbar mit den netzpolitischen Vorhaben der Großen Koalition und fasst die Aussagen im Koalitionsvertrag und die Debatte um den Internetausschuss lesenswert zusammen.
  • TWITTER CNET News: Twitter said to be working on major Facebook-like site redesign: Wie wir gestern Abend noch berichteten, testet Twitter gerade ein neues Design. Zuerst sah nur der Mashable-Redakteur Matt Petronzio das neue Design, jetzt berichten schon mehrere Tech-Websites, dass auch sie das neue Design sehen. Daniel Terdiman fasst auf CNET NEws die erste Reaktionen zusammen, die wohl eher negativ ausfallen. Das neue Design erinnert zu sehr an Facebook und Google+.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 11. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um den Streit zwischen MyTaxi und Taxifahrern, das Wesen des Internet der Dinge, The Intercept setzt auf unfreies Urheberrecht, Anonymität im Netz und Startups, die nicht existieren sollten. Ergänzungen erwünscht.

  • MYTAXI Hyperland: Aufstand der Taxifahrer: Vor knapp fünf Jahren hat die in Hamburg gestartete App mytaxi die Vermittlung von Taxikunden und -fahrern revolutioniert. Heute nutzen in Deutschland 17.000 Taxen den Dienst. Nach einer Umstellung des Provisionsmodells gibt es jedoch Ärger. Stefan Mey beschreibt im ZDF-Blog Hyperland die Debatte.
  • INTERNET DER DINGE PandoDaily: The Internet of Things must move beyond mere novelty: Auf PandoDialy spricht James Robinson einen interessanten Punkt zum Thema Internet der Dinge an. Nicht alles wird sich vom ersten Moment an wertvoll anfühlen, aber durchaus Substanz haben. Anstatt dem Hype um das Thema zu folgen, sollte weniger das Neue betont werden, sondern viel mehr den Nutzen, den wir als Gesellschaft aus bestimmten Entwicklungen und Erfindungen ziehen werden.
  • THE INTERCEPT Techdirt: The Intercept Releases Photos To The Public Domain... But Unfortunately Locks Up Text Content With Copyfraud Claims: Frei wie in Freiheit oder nur frei wie in Freibier? Das neue von eBay-Gründer Pierre Omidyar finanzierte Medienprojekt "The Intercept", hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen alternativen Journalismus anzubieten. Doch beim Urheberrecht scheint das Prinzip Freiheit zurückstehen zu müssen. Mike Masnick bemerkte die Nutzung von freiem Bildmaterial auf der Seite, aber auch, dass "The Intercept" selbst die härteste Form des Urheberrechts fährt und sogar das in den USA verbreitete Prinzip von Fair Use ignoriert.
  • ANONYMITÄT Futurezone: "Anonymität ist oft nur reine Schimäre": Anonymität kann ein kostbares Gut sein, doch ist sie weder geschützt noch vollständig akzeptiert. Die Journalistin Ingrid Brodnig hat ein Buch über Anonymität im Netz geschrieben, dass sie am Donnerstag in Wien präsentiert. Im futurezone-Interview spricht sie über den Klarnamenzwang auf Facebook, Überwachung und Hass-Postings.
  • STARTUPS VentureBeat: 7 great companies that really should not exist: Wie wichtig ist Marktführerschaft? Instagram entstand in Flickrs besten Zeiten, Airbnb fand seinen Platz neben Expedia, Snapchat setzte sich trotz Facebook durch und Flipboard besiegte News Corp. Nich Gregg stellt auf Venturebeat sieben Unternehmen durch, die es eigentlich nicht geben dürfte. Unternehmen mit Ideen und Strategien, gegen die den Markt dominierende Unternehmen nichts entgegenzusetzen hatten.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 10. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um das Ende des Internets, Lobbyismus gegen Überwachung, Kopierschutz in HTML5 und der Hass gegen E-Books. Ergänzungen erwünscht.

  • INTERNET Neue Zürcher Zeitung: Das Ende des Internets: Auf der Website der NZZ schreibt der Journalist Hannes Grassegger über die weltweiten Dezentralisierungsdiskussionen als Reaktion auf die Überwachung durch den US-Geheimdienst NSA. "Das globale Internet ist keine Naturgegebenheit", wird Paul Fehlinger zitiert, "es steht keineswegs fest, dass es weiterhin ein globales Netz geben wird". Wie steht es um die Zukunft des Internets, wenn sogar demokratische Staaten über nationale Insellösungen nachdenken?
  • LOBBYISMUS Politico: Tech’s biggest players hire first NSA lobbyist: Bei aller Fortschrittlichkeit und Marktmacht, im politischen Lobbyismus haben sich die großen IT-Unternehmen aus dem Silicon Valley (Microsoft mal ausgenommen) bisher nie sonderlich engagiert. Das änderte sich erst in den letzten paar Jahren. Um Vertrauen zurück zu gewinnen haben sich jetzt Google, Apple, Facebook, AOL, LinkedIn, Microsoft, Twitter und Yahoo zusammen getan und einen eigenen Lobbyisten in Washington registriert, der auf eine Reform der staatlichen Überwachung hinarbeiten soll.
  • HTML5 Hyperland: Der Kopierschutz ist tot, lang lebe der Kopierschutz: Im Hyperland-Blog des ZDF scheibt David Pachali über den Kopierschutz im neuen Webstandard HTML5 und die Frage, wie offen das offene Web überhaupt sein soll. Die Entwickler-Community ist gespalten, doch die Entscheidung werden am Ende die Inhalteanbieter bei der Lizenzierung durchsetzen und nicht die Experten in Gremien.
  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Zeit Online: Datenschützer Alexander Dix sieht für Vorratsdatenspeicherung keinen Bedarf: Auf Zeit Online antwortet der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix auf einen Gastbeitrag von Berlins Justizsenator Thomas Heilmann, der behauptete, dass die Vorratsdatenspeicherung dem Datenschutz dienen würde. Dix hält das für absurd und erklärt, wieso es für die verfassungswidrige Vorratsdatenspeicherung überhaupt keinen Bedarf gibt.
  • E-BOOKS Carta: E-Books sind “ein Unfug, ein Beschiß und ein Niedergang”: Auf Carta schreibt Johannes Haupt über den E-Books kritisierenden Gastbeitrag von Friedrich Forssmann im Blog des Suhrkamp Verlag. Dabei geht es ihm, neben der Dokumentierung der andere beleidigenden Meinung des Autors, vor allem um das Verhältnis des Suhrkamp Verlag zu den Aussagen, denn die DRM-Kritik trifft vor allem für die E-Books des Verlags zu und ob es klug war, einen Gastautor potenzielle eigene Leser beleidigen zu lassen. Bis auf einen Verweis, dass Forssmann kein Verlagsmitarbeiter ist, äußerte der Verlag sich bisher nicht.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 7. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Facebook, unpopuläres Streaming, wie Politik funktioniert, die Newsonomics des Guardians und Sony verkauft das PC-Geschäft. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK PR-Blogger: Facebook kontrolliert unseren Content: Der Unternehmensberater Klaus Eck setzt sich auf PR-Blogger mit Facebooks Wandel zur persönlichen Zeitung eines jeden Mitglieds auseinander und beschreibt die Möglichkeiten der neuen Nachrichten-App für das Content-Marketing, aber auch was es bedeutet, dass Facebook unseren Content kontrolliert.
  • STREAMING Süddeutsche.de: Deutsche nutzen kaum kostenlose Streaming-Angebote: Die EU hat in einer groß angelegten Studie untersucht, wie ihre Bürger Filme schauen. Fast 70 Prozent nutzen dafür kostenlose Streaming- oder Downloadportale. Allerdings nicht in Deutschland. Scheinbar haben Jahre des Abmahnwahns die Menschen so verunsichert, so dass nur wenige sich mit den neuen Möglichkeiten des Internets beschäftigt haben. Nicht alle Streaming-Plattformen sind illegal, da verwundert es schon, dass 75 Prozent der Deutschen noch nie einen Film gestreamt haben wollen.
  • POLITIK Zeit Online: Wie uns Europa im Netz schützt: Die Internetunternehmen aus den USA scheinen die SPielregeln im Digitalen zu bestimmen. Ihre Marktmacht erschreckt viele, die sich dann an die Politik wenden. Die EU-Kommission will die Internetnutzer schützen. Eine gute Idee, aber wie wird diese Idee zum Gesetz? Zeit Online wirft einen Blick in das Zusammenspiel aus Kommission, Parlament und Ministerrat.
  • THE GUARDIAN Newsonomics: The Newsonomics of The Guardian’s New “Known” Strategy: Im neusten Newsonomics-Artikel von Ken Doctor geht es um den Guardian, der mitten im Medienwandel mit seiner "Known"-Strategie in jegliche Gefilde des Internets gibt, um neue Innovation zu finden und zu testen. Doch trotz neuer Formate und Geschichten um die Enthüllungen von Wikileaks und Edward Snowden steckt die britische Tageszeitung in finanziellen Schwierigkeiten, wie jeder andere Zeitung auch – denn der Werbemarkt hat sich verändert.
  • SONY CNET News: Sony shows the PC business has become expendable: Sony zieht eine sehr drastische Konsequenz aus den technischen Entwicklungen der letzten Jahre und trennt sich von seiner kompletten Computer-Sparte. Nach IBM (2004), HP (2011) ist Sony nun der dritte große Gerätehersteller des Pre-Smartphones/Tablet-Zeitalters, dass sich von seiner Vergangenheit trennt. Auch wenn es in den anderen Bereichen ebenfalls nicht rosig für Sony aussieht, will sich das Unternehmen vor allem Smartphones, Tablets und TV-Geräte konzentrieren.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 6. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um David Byrnes Frust über Streaming und Radios, die neue YouTube-Chefin Susan Wojcicki, Journalismus auf Kuba, ein Beispiel für fehlende Netzneutralität und Kritik am veralteten Urheberrecht. Ergänzungen erwünscht.

  • RADIO iRights.info: David Byrnes Frust: Auf iRights stellt Henry Steinhau das politische Engagement des New Yorker Musikers David Byrne genauer vor, der in der Vergangenheit mit seiner Kritik am Streaming auffiel (was die Musikindustrie auf der diesjährigen MIDEM anders sieht – Netzpiloten berichteten). Jetzt hat sich Byrne wieder zu Wort gemeldet: diesmal sind Streaming-Dienste, da sie überhaupt etwas zahlen, in Ordnung und kommerzielle Radiostationen in den USA, die nichts zahlen, das Problem. Wem das jetzt auch seltsam vorkommt, wird nach der Artikel von Steinhaus Artikel zumindest etwas klarer durchblicken.
  • YOUTUBE Süddeutsche.de: Führungswechsel bei Googles Videoplattform YouTube: Susan Wojcicki ist ein fester Bestandteil der Google-Legende. In ihrer Garage gründete ihr Schwager Sergey Brin zusammen mit Larry Page das Suchmaschinenunternehmen, deren 16. Mitarbeiterin sie wurde. Jetzt übernimmt Wojcicki die Leitung des Videoportals YouTube. Auf Süddeutsche.de stellt Pascal Paukner die neue Chefin von YouTube vor.
  • BLOGOSPHÄRE Knight Center: Cuban blogger Yoani Sánchez to open a new digital newspaper in the island: Die kubanische Bloggerin Yoani Sánchez, die mit ihrem in über 15 Sprachen übersetzten Blog "Generation Y" stets informativ und kritisch über die kubanische Politik berichtete, kündigte am Freitag eine digitale Zeitung für die karibische Insel an. Damit möchte sie es ermöglichen, dass die kubanische Gesellschaft in ihrem Transformationsprojekt auf ein freies Medium mit einem weniger persönlichen Fokus zurückgreifen kann.
  • NETZNEUTRALITÄT Netzpolitik.org: US-Provider bremst Amazon-Cloud auf Schneckentempo: Was eine fehlende gesetzliche Verankerung der Netzneutralität bedeutet, ist gerade in den USA zu beobachten, wo Verizon, einer der großen US-Provider, vom Video-Streaming-Dienst Netflix zusätzliche Entgelte forderte, um dessen Stream-Daten durchzuleiten. Als Netflix sich weigerte, für die Durchleitung zu zahlen, drosselte Verizon nach Informationen des US-Blogger David Raphael bei Privatkunden seines Fiber-to-the-Home-Dienstes FIOS gezielt Daten von bestimmten Servern aus (sprich Netflix) – und zwar auf nur noch 40kB/s. So regelt das also der Markt.
  • URHEBERRECHT Social Media Watchblog: Das Urheberrecht ist von vorgestern: Im Social Media Watchblog schreibt Simon Hurtz über die beiden Aufreger dieser Woche in puncto Urheberrecht: Das Urteil des Landgerichts Köln über fehlende Urheberverweise in Dirkt-URLs von Pixelio-Bildern und die Forderung der GEMA, eine Lizenz für eingebettete YouTube-Videos zu bekommen und somit zweimal für den gleichen Inhalt zu kassieren. Sein Fazit: "Das derzeitige Urheberrecht muss endlich vereinfacht und den Gegebenheiten des digitalen Zeitalters angepasst werden", denn die derzeitige Rechtslage kriminalisiert zu schnell Internetnutzer.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 5. Februar

In unseren Lesetipps geht es um die neue Datenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff, Journalismus à la Vice, wieso Facebook sich verändert, der Trend zu guten Nachrichten und ein Interview mit einem Coyoten. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Zeit Online: Daenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff will Behörde umbauen: Wie die neue Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff (CDU) zu ihrem Amt kam, gehört zu den unschönen Seite in einer Parteiendemokratie, in der es um Länderproporze und Gefälligkeiten geht und weniger um Fachwissen und Engagement für die Sache. Ihre Berufung wurde aus guten Gründen wenig erfreut aufgenommen, doch mit ihrem ersten Anliegen beweist sie zumindest Gespür für Notwendigkeiten: Voßhoff will ihre Behörde umstrukturieren und über die Rechtsaufsicht der Bundesregierung und der Dienstaufsicht des Innenministeriums nachzudenken.
  • JOURNALISMUS Berliner Gazette: Wie funktioniert die wichtigste Informationsquelle der Digital Natives?: Immer mittendrin im Geschehen! Stets die krasseste Story erhaschen! So lautet das Motto vom “Vice-Magazin”. Und das kommt an: Wohl kaum ein anderes Medium stößt auf so viel Interesse bei jungen Leuten zwischen 15 und 25 – den Digital Natives. Print- und Onlineversion sind gleichermaßen erfolgreich. Handelt es sich um neuen, aufregenden Journalismus? Oder um geschmacklose Effekthascherei? Die Kulturwissenschaftlerin Hannah Schraven erkundet die meistgelesenste Informationsquelle ihrer WG.
  • FACEBOOK Ars Technica: How we ruin social networks, Facebook specifically: In einem sehr interessanten Longread setzt sich Casey Johnston auf Ars Technica mit dem Wandel von Facebook auseinander, dass sich von einem spannenden sozialen Experiment im Internet zu einem Unternehmen wandelt, dass sich neue Beschäftigungsfelder erschließen muss. Wenn jemand dafür etwas kann, dass Facebook etwas uncooler wird und ein bisschen mehr Business, dann sind das ihrer Meinung nach vor allem die Nutzer, die sich ebenso verändert haben. Facebook reagiert mit dem eigenen Wandel nur konsequent auf diese Entwicklung. Wie auch andere soziale Netzwerke.
  • MEDIENWANDEL Netzwertig.com: Netznutzer entdecken ihre Liebe zu den guten Nachrichten: Kann man die Nachricht von einer Katastrophe liken? Martin Weigert schreibt auf Netzwertig.com über BuzzFeed und Upworthy, die seiner Meinung genau aus dem oben genannten Problem vor allem auf Optimismus versprühende, inspirierende und Mut machende Inhalte setzen, die sich einfach besser "verkaufen" lassen als Skandale, Mord und Totschlag. Mit dem Bedeutungszuwachs der viralen Inhalteverbreitung ändert sich die Stimmung im Netz ins Positive, doch der Alltag und die Wirklichkeit bleibt den weniger hippen Medien überlassen.
  • MENSCHENHANDEL Blogrebellen: “Eine Kiste Tomaten steht für einen Menschen”: Daniel Köhler war in San Salvador und hat einen sogenannten Coyoten interviewt, einen professionellen Menschenschmuggler, der andere Menschen in die USA schmuggelt. Sehr persönlich und detailliert gibt der Coyote Marlon im Interview bei den Blogrebellen Auskunft über das Geschäft, die Probleme und seine Motivation.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 4. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um den Transparenzbericht von Tumblr, wie Readfy die Buchbranche disruptet, Pubertät im im Netz, Netzneutralität in den USA und eine vielsagende Anekdote über Netflix. Ergänzungen erwünscht.

  • TUMBLR CNET News: Tumblr lets loose its first Transparency Report: Die im vergangenen Jahr von Yahoo aufgekaufte Blogging-Plattform Tumblr hat zum ersten Mal einen Transparenzbericht veröffentlicht, der zweimal im Jahr er scheinen soll. Daraus geht hervor, dass es 2013 insgesamt 462 Anfragen vom Staat bekam und in 76 Prozent der Fälle auch Folge leistete. Vergleiche zu früheren Jahren, in den Tumblr zumindest den Ruf einer Plattform für freie Meinung (jeglicher Art) hatte, sind leider nicht möglich.
  • READFY e-book-news.de: Readfy disruptet die Buchbranche: Mit Readfy startete gestern eine Plattform für E-Books, die den Nutzern einen New Deal anbietet: kostenlos und unbegrenzt E-Books lesen mit Werbeeinblendung, oder gegen einen Monatsbetrag eine unbegrenzte E-Book-Flatrate. Offensichtlich hat sich jemand von den zwar Reichweite fast schon garantierenden, aber stets bekämpften E-Book-Piraten inspirieren lassen und das Geschäftsmodell auf legale Füße gestellt.
  • NETZGESELLSCHAFT Zeit Online: Ewig währt die Netzpubertät: Auf Zeit Online schreibt Kathrin Passig in ihrer Kolumne über mehr Verständnis für die oft belächelten Technik-Enthusiasten, die auch mal ein paar Tage vor Verkaufsstart eines neuen Geräts vor einem Shop campen. Passig nennt das Netzpubertät – etwas, dass auch wir ab und zu durchleben.
  • NETZNEUTRALITÄT Techdirt: New Net Neutrality Bill Introduced, Has No Chance Of Passing: Auf Techdirt hat Mike Masnick einen neuen Gesetzesentwurf aus den USA veröffentlicht, in dem eine Hand voll Angeordneter doch noch die Netzneutralität per Gesetz einführen wollen. Wie MAsnick aber richtig schreibt, kommt das Gesetz aus der "Das ist nicht die Lösung, die wir haben wollen"-Abteilung, denn dieser Entwurf wird niemals angenommen werden und kann als PR-Maßnahme abgetan werden. Ein Kompromiss scheint bei diesem Thema zwischen Demokraten (für Netzneutralität) und Republikaner (gegen Netzneutralität) nicht in Sicht.
  • NETFLIX The New Yorker: Netflix and the Future of Television: Im aktuellen New Yorker gibt Ken Auletta eine Anekdote von Netflix-CEO Reed Hastings wieder, die sehr an eine ähnliche Geschichte von Jeff Bezos erinnert, die in Brad Stones neuestem Buch über den Amazon-Gründer nachgelesen werden kann. Wie Bezos sich einst mit Barnes & Noble-CEO Len Riggio traf, der das Unternehmen platt machen wollte, hatte Hastings einmal ein Treffen mit Blockbuster, die das Gespräch ebenfalls mit der Ankündigung eines eigenen Services beendeten. Die Parallelen sind spannend, wie die Aussichten von Netflix.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 3. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um das Phänomen Likehype, die Expansionspläne von Netflix, Facebook ist wichtiger als Google (zumindest für BuzzFeed), einen Share-Button für Whatsapp und eine Gesichtserkennung-App für Google Glass. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA ffluid: Warum Likehypes verblöden: Als Online-Magazin, dass seine Artikel auch in diversen sozialen Netzwerken teilt, schaut man manchmal ganz ungläubig auf die Interaktionen bei anderen Magazinen, vornehmlich denen aus den USA. Im bis 4- bis 6-stelligen Bereich werden da Artikel geteilt, geliked oder bekommen ein +1. Likehype nennt sich das, doch was erstrebenswsert wirkt, ist für Jörn Hendrik Ast ein zu kritisierendes Phänomen, doch mehr dazu auf seinem Blog.
  • NETFLIX Wall Street Journal: Netflix Gears Up to Expand in Europe: Vor rund zwei Wochen haben wir auf Netzpiloten über Stellenanangebote des On-Demand-Videostreaming-Anbieter Netflix berichtet, in denen vor allem nach zukünftigen Mitarbeitern mit Deutsch- und Französisch-Kenntnissen gesucht wurde. Das Wall Street Journal berichtet jetzt, dass das Unternehmen begonnen hat, mit US-amerikanischen Entertainmentunternehmen über Lizenzrechte für Frankreich, Deutschland und andere europäische Länder zu verhandeln. Dies deutet daraufhin, dass der als Zukunft des Fernsehens gepriesene Dienst noch in diesem Jahr hierzulande starten könnte.
  • FACEBOOK Re/code: The Year Facebook Blew Past Google: Das es Facebook ausgezeichnet geht, wurde ja nun auch mit Verwunderung in Deutschland festgestellt und wie relevant Facebook ist, obwohl bekanntlich die Jugend beginnt fernzubleiben, zeigt eine Grafik von BuzzFeed, die Auskunft darüber gibt, wie die Leute den Weg auf das viel diskutierte Nachrichtenportal finden. Für BuzzFeed keine Neuigkeit, haben sie genau das seit Jahren vorausgesagt, doch Facebook bringt inzwischen ein Vielfaches mehr an Besuchern als Google.
  • WHATSAPP Björm Schumachers Blog: Whatsapp Share Button – Social Media in privaten Netzwerken: Sharing is caring, aber was ist, wenn die meisten Menschen gar nicht in den sozialen Netzwerken sind, zu denen es Share-Buttons unter Artikeln gibt? Mehr als 400 Millionen Menschen sind z.B. bei Whatsapp, viele von ihnen ausschließlich da. Buzzfeed ermöglicht wahrscheinlich als erste Plattform das Teilen via Whatsapp und erlaubt es Menschen, Artikel über den SMS-Ersatzdienst zu teilen und damit die Grenzen von sozialen Netzwerken zu durchbrechen. Björn Schumacher hat auf seinem Blog ein paar Gedanken über die Möglichkeiten zusammengefasst.
  • GOOGLE GLASS The New Yorker: Through a Face Scanner Darkly: Eigentlich hätte spätestens ein Produkt wie Google Glass vielen Menschen die Augen öffnen müssen, dass es beim Datenschutz nicht um den Schutz von Daten, sondern um den Schutz der Privatsphäre von Menschen gehen sollte. Doch ohne eine gesetzliche Grundlage wird es weiterhin Apps wie NameTag geben, eine von FacialNetwork.com entwickelte Anwendung für Google Glass, mit der Fotos von Menschen gemacht werden können und der Brillenträger dann öffentlich zugängliche Informationen aus sozialen Netzwerken über die fotografierte Person angezeigt bekommt. Betsy Morais setzt sich mit der App und dem Problem auf Newyorker.com auseinander.

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