Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 30. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die Bilanz von Twitter, Lehren des Journalismus aus dem Medienwandel, der Umsatz im Silicon Valley, Bitcoin am MIT und Heftig.co. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITTER CNET: Twitter beats estimates, but shares slammed on user growth worries: Twitter hat seine Quartalszahlen veröffentlicht und Daniel Terdiman setzt sich auf Cnet.com mit ihnen auseinander. Insgesamt sehen die Zahlen gut aus: Fast 6 Prozent mehr Nutzer als Ende 2013, über 31 Prozent mehr mobile Nutzer im Vergleich zum ersten Quartal und über 15 Prozent mehr Seitenaufrufe von Timelines im Vergleich zum Vorjahr. Doch der Bericht offenbart auch die Probleme des Microblogging-Dienstes.
  • MEDIENWANDEL Gigaom: For journalists, interacting with readers isn’t just good practice – it could mean survival: Für Mathew Ingram sind sogenannter "Social Journalism" oder "Open Journalism" keine Unterarten des Journalismus im Digitalen, sondern für Journalisten vielleicht die einzige Möglichkeit im Medienwandel zu überleben. In Zukunft steht die Interaktion mit der Leserschaft noch stärker im Vordergrund, für einige Schreibende wird es eine Premiere sein.
  • SILICON VALLEY Gründerszene: Was Google, Apple und Co. in einer Minute verdienen: Mittels einer interaktiven Visualisierung des Bezahldienstleisters WorldPay lässt sich quasi in Echtzeit verfolgen, wie die Tech-Giganten der Welt Geld verdienen. Niklas Wirminghaus stellt das Projekt, dass die Zahlen der Unternehmensbilanzen aus 2013 visualisiert, auf Gruenderszene.de vor.
  • BITCOIN MIT: Announcing the MIT Bitcoin Project: Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) startet ein Bitcoi-Projekt, mit dem diesen Herbst jedem Studenten im Grundstudium 100 US-Dollar in Bitcoins zur Verfügung gestellt werden. Mit der digitalen Währung sollen die Studenten Freizeitaktivitäten auf dem Campus bezahlen können. Die das Projekt betreuenden Professoren wollen dadurch lernen, wie Bitcoins im privaten Gebrauch verwendet werden.
  • HEFTIG.CO Rhein-Zeitung.de: Heftig.co – Die mysteriöseste Seite des Internets: Auf Rhein-Zeitung.de schreibt Lars Wienand über das deutschsprachige Online-Medium Heftig.co, dass scheinbar, getreu dem Namen, nur heftig Inhalte klaut, damit aber eine Menge Geld verdient. Die Artikel sind meist 1:1-Übersetzung von Scott DeLongs viralnova.com, eine US-Plattform, die sich auch gerne woanders bedient. Listicles, Clickbaiting und emotionale Geschichten, die Seite beherrscht die ganze Kunst der Viralität und ist doch wahrscheinlich nur eine kriminelle Abzocke von bisher Unbekannten.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 29. April

In unseren Lesetipps geht es um Innovation, Mathematiker und Geheimdienste, E-Commerce, eine Datentankstelle und was Facebook auf der F8 vorstellen könnte. Ergänzungen erwünscht.

  • INNOVATION Blick Log: Innovation in der Payment Industrie (Teil 1): Die Innovationskraft der Payment Industrie ist nicht die die absolute Stärke dieser Branche. Doch auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn, weshalb in der Branche auch geforscht wird und neue Konzepte entworfen und getestet werden. In einem Gastbeitrag auf Blick Log stellt Daniel Eckstein die Innovationstreiber der Branche vor und warum Ideen funktionieren und andere nicht.
  • GEHEIMDIENSTE Zeit Online: Mathematiker ruft zum Geheimdienst-Boykott auf: Die NSA ist der größte Arbeitgeber für Mathematiker in den USA. Patrick Beuth stellt auf Zeit Online den britischen Mathematiker Tom Leinster vor, der im Magazin NewScientist seine Kollegen dazu aufruft, nicht für die NSA oder den britischen Geheimdienst GCHQ zu arbeiten.
  • E-COMMERCE Location Insider: Der Untergang des stationären Handels: “Das haben wir schon immer so gemacht.” Der Lieblingssatz untergegangener Zivilisationen trifft auch in weiten Teilen auf den stationären Einzelhandel zu, wie Maik Klotz im Locationinsider-Blog schreibt. Fast störrisch hält man an alten Strukturen fest und schaut teilnahmslos zu, wie sich der E-Commerce jeden Tag ein weiteres Stück vom Kuchen abschneidet.
  • DATENTANKSTELLE Wikimedia Blog: Tanke schön! Wie aus einer Zapfsäule das Öl des 21. Jahrhunderts fließt: Im Blog der Wikimedia Deutschland schreibt Mathias Schindler über die Datentankstelle, die den Gedanken, dass Informationen des Öl des 21. Jahrhundert sind, mit einer wirklichen Zapfsäule verbindet: " Im Inneren der Datentankstelle steht ein handelsüblicher PC mit mehreren Festplatten und Ubuntu. (...) Aus dem Zapfventil kommen vier Netzwerkkabel zum Anschließen eigener Geräte. Mitgebrachte USB-Sticks können an der Seite der Zapfsäule angeschlossen werden. Der Datentankende wählt über das Display die gewünschen Datensets aus und startet den Zapfvorgang."
  • FACEBOOK ReadWrite: What Facebook May Unveil At F8: Morgen findet die erste Entwicklungskonferenz von Facebook seit drei Jahren statt und bisher gibt es noch nicht viel zu sagen, was Mark Zuckerberg auf der f8 vorstellen wird. Selena Larson hat die Vermutungen einmal gesammelt und geht davon aus, dass neben Designänderungen vor allem die Ausrichtung auf das mobile Internet und mobile Online-Werbung im Vordergrund stehen werden.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 28. April

In unseren Lesetipps geht es um die Visualisierungen von Vorratsdatenspeicherung, Monopolkritik an Google, die mobile Zukunft von Facebook, unsere Arbeitswelt und die Ökonomie des Fernsehens. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Zeit Online: Politiker visualisieren ihr Leben mit Metadaten: Die Vorratsdatenspeicherung wird von manchen Akteuren ind er Debatte stets verharmlost. Das Abhören aber nicht mehr nötig ist, wenn Metadaten gespeichert werden, um einen Menschen zu durchleuchten, zeigen die Daten-Experimente von einem Schweizer und zwei dänischen Politikern, die Patrick Beuth auf Zeit Online vorstellt.
  • GOOGLE Frankfurter Allgemeine: "Eine Zerschlagung von Google würde wenig bringen": Google ist mal wieder das neue Lieblingsthema in der Frankfurter Allgemeine. Unter dem Titel "Googles Netzimperium" können sich zur Zeit die Leute genüsslich an dem als Suchmaschine groß gewordenen Unternehmen abarbeiten. Zur Abwechslung gibt es einmal ruhigere Worte der Einordnung und zwar von Justus Haucap, Mitglied der Monopol-Kommission. Er hält Google eher für ein "Monopölchen" und glaubt, dass eine Zerschlagung vor allem den Nutzern schaden würde.
  • FACEBOOK TechCrunch: Facebook In The Age Of Mobile-Only: Auf TechCrunch schreibt Josh Constine über den beeindruckenden Erfolg von Facebook im mobilen Bereich. Nur noch jedes fünfte Mitglied ruft das soziale Netzwerk in der Desktop-Ansicht auf und die Zahl nimmt kontinuierlich ab.Das bedeutet, dass eine Funktion, die es nicht auch mobil gibt, immer mehr an Relevanz verliert. Um aber ein "mobile-only"-Unternehmen zu werden, muss Facebook noch viel lernen.
  • ARBEITSWELT Spiegel Online: Großraumbüro oder Homeoffice?: Auf Spiegel Online schreibt der Buchautor Volker Kitz über das Thema Großraumbüro und die Alternative des Home Office. Traditionell verbindet man Großraumbüros mit Telefonalarm und nervige Macken der Kollegen. Aber ist die Flucht ins Homeoffice also eine gute Idee? Nur bedingt – wie ein Experiment mit Kakerlaken zeigt, dass Kitz vorstellt.
  • FERNSEHEN NYTimes.com: Netflix vs. Amazon, and the New Economics of Television: Im neuen Magazin der New York Times, The Upshot, erklärt Neil Irwin die neue Ökonomie des modernen Fernsehens. Ein Unternehmen braucht entweder die Kontrolle über die Inhalte oder den Distributionsweg. Amazon und Netflix besitzen zur Zeit weder noch und sind doch die schärfsten Konkurrenten traditioneller Medienunternehmen. Irwin erklärt, warum ist das so und wie lange das so funktionieren kann.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 25. April

In unseren Lesetipps geht es heute um das mobile Standbein von Apple und Facebook, mobiles Arbeiten im Journalismus, die Zukunft der E-Mail, FB Newswire und Netzneutralität. Ergänzungen erwünscht.

  • MOBILE The Atlantic: Apple and Facebook Are Phone Companies Now: Auf der Website des Atlantic setzt sich Derek Thompson mit den Quartalsberichten von Apple und Facebook auseinander und kommt zu dem Fazit, dass beide Unternehmen inzwischen Smartphone-Firmen sind. 100 Prozent des Einnahmenwachstums ist auf den mobilen Sektor zurückzuführen – bei Apple mit dem iPhone und Facebook durch mobile Werbung.
  • E-MAIL Digitalstrategie.com: Die E-Mail ist ein Kutscher und für Alte: Als Teil einer Blogparade setzt sich Martin Meyer-Gossner auf Digitalstrategie.com lesenswert mit der E-Mail der Zukunft auseinander. Heutzutage ist die E-Mail für ihn "wie ein Kutscher (Absender), der seinen Wagen mit vielen Leuten (Adressaten) und Koffern (Attachments) belädt, sich auf einen viel zu langen Weg macht (CC-Mentalität), nach und nach einen Teil oder Mensch abwirft, in der Hoffnung (Ignoranz der Vier-Augen Prinzipienreiter), um irgendwann mal das Ziel zu erreichen (Delete- und/oder Archivierung-Button)". Und morgen?
  • PUBLISHING Nieman Journalism Lab: Craig Mod on making writing more mobile-friendly and where digital publishing is headed: Im Blog des Nieman Journalism Lab schreibt Justin Ellis über sein Interview mit Craig Mod zum Thema mobiles Schreiben für Online-Medien und dem von Mod initiierten Projekt "Hi", einem Publishing-Tool für Smartphones. Spannender Beitrag über die Möglichkeiten des mobilen Arbeiten im Journalismus.
  • FB NEWSWIRE The Guardian: Facebook and Storyful launch FB Newswire: In seinem Streben, die Nachrichten-Plattform der Zukunft zu werden, geht Facebook eine Kooperation mit Storify ein, dass seit Dezember zu Rupert Murdochs News Corp gehört. Beide Unternehmen gründen das sogenannte "FB Newswire", eine Seite auf der Journalisten Inhalte aus den sozialen Netzwerken finden, die vielleicht eine Meldung wer sind.
  • NETZNEUTRALITÄT Süddeutsche.de: Warum Gleichheit im Netz Freiheit bedeutet: In den USA soll es künftig eine Überholspur im Internet geben und auch in Europa wird rege am Ende der Netzneutralität gearbeitet. Die Netz-Infrastruktur soll den Kräften des Marktes überlassen – mit gravierenden Folgen, wie Helmut Martin-Jung auf Süddeutsche.de schreibt. Die Freiheit des Internets darf keinesfalls auf dem Altar des ungehinderten Wettbewerbs geopfert werden, wie er etwas zu pathetisch, aber an sich treffend, formuliert.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 24. April

In unseren Lesetipps geht es heute um den neuen Deutschland-Chef von Twitter, die Bedeutung von Farben, PR in der Wikipedia, Netzpolitik mit Sinn und Facebook im mobilen Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITTER taz.de: Thomas de Buhr wird neuer Twitter-Chef in Deutschland: Thomas de Buhr ist neuer Deutschland-Chef von Twitter und damit Nachfolger von Rowan Barnett, der aber dem Unternehmen erhalten bleiben soll. Die Biographien der beiden verdeutlicht Twitters Vorhaben: es geht ums Geld verdienen. Ein ehemaliger Journalist wird durch einen Spezialisten für Werbung ersetzt. Auf taz.de stellt Falk Steiner den Wirtschaftswissenschaftler vor, der zuletzt Googles Video-Plattform YouTube im deutschsprachigen Raum profitabel gemacht hat.
  • DESIGN Fast Company: Why Is Facebook Blue? The Science Behind Colors In Marketing: Neben dem Namen eines Dienstes ist das Design wohl eine der schwersten Entscheidungen, die ein Gründer treffen muss. In einem Gastbeitrag auf Fast Company schreibt Buffer-Mitgründer Leo Widrich über die Bedeutung von Farben im Design einer Website oder Marke. Warum Facebook blau ist bleibt trotzdem ein Rätsel, aber nach der Lektüre blickt man als Nutzer ganz anders auf das Design von Diensten.
  • WIKIPEDIA Torial Blog: Wie man mit PR in Wikipedia umgehen kann: Um die Glaubwürdigkeit eines Wikipedia-Artikel einzuschätzen, sollte man sich auch fragen, wie er geschrieben ist und ob er objektiv verfasst ist. Im Torial Blog stellt Marvin Oppong einen Leitfaden zum seriösen Arbeiten mit der Online-Enzyklopädie vor.
  • NETZPOLITIK Globaler Wandel - Global Change: "Wie das Internet die Welt retten kann": Auf seinem Blog kommentiert Ole Wintermann den TEDx-Vortrag des schwedischen Künstlers und Vordenkers Alexander Bard, der seit Jahren schon die philosophische Debatte um das Internet auf internationaler Ebene prägt und voran bringt. Bard fragt sich, warum ist dieses Internet eigentlich für die Menschheit so relevant und entwickelt eine Idee davon, wie Politik, Wirtschaft und Internet zukünftig systemisch miteinander in Verbindung stehen und warum wir angesichts der Netzdynamik über vollkommen neue Formen der Politik und der Wirtschaft reden müssen.
  • FACEBOOK Re/code: More Than 200 Million People Use Facebook Messenger: Gestern gab Mark Zuckerberg bekannt, dass mehr als 200 Millionen Nutzer von Facebook, den Messenger von unterwegs nutzen. Ein weiterer Beweis für Facebooks Erfolgsstory im mobilen Internet, wenn auch eine mit Beigeschmack, denn vor wenigen Wochen wurde der Messenger in der mobilen App von Facebook ja eingestellt und die Leute dazu gezwungen, wenn sie denn weiter von unterwegs texten wollten, sich den Messenger zu installieren. Mike Isaac erklärt auf Re/code den selbstgemachten Erfolg des Messengers genauer.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 23. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Yahoo, den Bashtag #MyNYPD, Objektivität im Journalismus, den mobilen Goldrausch und den Unterschied zwischen Druckauflage und digitaler Reichweite. Ergänzungen erwünscht.

  • YAHOO ReadWrite: How Yahoo Could Get Back In The Search Game: Im letzten Jahr haben wir viele, sehr viele Zukäufe von Marissa Mayer für Yahoo sehen können und mit der Zeit kristallisierte sich ganz klar die Strategie heraus, an der mobilen Zukunft des Unternehmens zu basteln. In letzter Zeit zeigt sich aber, dass Yahoo auch wieder als Suchmaschine Land gegenüber Google und Microsoft gewinnen möchte. Mit Apple scheint Mayer einen willigen Partner gefunden zu haben.
  • BASHTAG Sueddeutsche.de: #MyNYPD: Mit dem Hashtag #MyNYPD wollte die New Yorker Polizei eine Kampagne starten, in dem Bürger Fotos von ihren Freunden und Helfern in sozialen Netzwerken veröffentlichen. Doch der Hashtag wurde zum Bashtag, denn unter #MyNYPD werden vor allem Dokumente von Übergriffen der Polizei gesammelt.
  • JOURNALISMUS Message: Objektivität im Journalismus – Ende einer Illusion: "Ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten" – dieses Credo der Tagesthemen-Legende Hanns Joachim Friedrichs galt lange als ehernes Gesetz des deutschen Journalismus. Wie stehen Journalisten heute zum Thema Objektivität? Eugen Epp hat gefragt und die Debatte damit wohl endgültig aus ihren Kinderschuhen heraus geholt.
  • MOBILE CNET: Facebook, Google, Twitter in new scrum over mobile app ad gold rush: Es ist ja nicht nur das Nutzerverhalten, dass Dienste und Netzwerke ins Mobile treibt. Natürlich geht es auch um Geld und zwar um sehr viel Geld, wie Jennifer van Grove auf CNET erklärt. Facebook entdeckte einst diese digitale Goldmine, inzwischen spielen aber auch Google, Twitter & Co. kräftig mit.
  • SOCIAL MEDIA Texten fürs Web: Die Erfolgsgeheimnisse deutschsprachiger Zeitungen im Social Web: Welch enormes Reichweitenpotential sich den Zeitungen gerade auf Social Media-Plattformen eröffnet, dokumentiert eine frisch veröffentlichte Studie von Fink&Partner Social Media Observation Group und Socialbakers, die Journalismus-Professor Stefan Heijnk auf dem Blog "Texten fürs Web" vorstellt. Fazit: Eine hohe Druckauflage bedeutet nicht zwangsläufig eine hohe Reichweite im Social Web.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 22. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die mobile Zukunft von Social Media, Autos statt Digitale Agenda, Paper von Facebook, Service à la Apple und LinkedIn. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA ReadWrite: The Future Of Social Media Is Mobile Tribes: Die sozialen Netzwerke streben nach immer mehr Nutzer und somit auch Daten, doch für Matthew Bryan Beck wird es in Zukunft nicht wenige aber riesige Netzwerke im Internet geben, sondern viele kleine "Social Media Mobile Tribes" wie er auf ReadWrite schreibt. Auch Mark Zuckerberg hat das erkannt und splittet Facebook lieber in einzelne Apps auf anstatt alles zu bündeln.
  • DIGITALE AGENDA Hyperland: Digitalministerium fördert vor allem Autokonzerne: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) kümmert sich seit Beginn der Großen Koalition nicht länger nur um Straßen und Schienen, sondern auch um die digitale Infrastruktur. Beim Blick in den Förderkatalog des BMVI wird jedoch deutlich: Finanziell unterstützt werden vor allem die Autobauer, digitale Projekte kommen so gut wie nicht vor, wie Marvin Oppong im Hyperland-Blog des ZDF schreibt.
  • PAPER CNET: Facebook Paper now with more Facebook: Die Nachrichten-App Paper von Facebook zeigt den iOS-Nutzern bisher rund 80 Meldungen am Tag an, doppelt soviel wie z.B. die taz an einem Tag an Artikel online stellt und trotzdem haben die Nutzer (Anzahl unbekannt) das Gefühl, wichtige Meldungen zu verpassen. Facebook soll ihrer Meinung nach die App schnell verbessern und um einige Funktionen erweitern, wie Jennifer van Grove auf CNET schreibt.
  • SERVICE Vertriebsblog: Das Apple-Geheimnis. Was nicht nur der Vertrieb davon lernen kann.: Service ist keine Abteilung, die man damit beauftragen solle, nein, Service ist eine Haltung, nicht nur im Vertrieb, im gesamten Unternehmen. Die Vertriebsberaterin Silke Loers empfiehlt nach einem Besuch im Apple Store das Unternehmen aus Cupertino als Vorbild, denn Apple überzeugt ihrer Meinung nach durch Einzigartigkeit, besonderem Service oder auch u.a. durch Verbindlichkeit und Freundlichkeit.
  • LINKEDIN ZDNet: LinkedIn surpasses 300 million users, wants 3.3 billion: Am Freitag verkündete Deep Nishar, dass das soziale Netzwerk LinkedIn jetzt über 300 Millionen Nutzer hat. LinkedIn hat einen speziellen Fokus auf Berufstätige, weshalb das nächste Ziel alle Berufstätigen Menschen der Welt sind, also rund 3,3 Milliarden Nutzer. Die möchte LinkedIn vor allem im mobilen Bereich abholen. Schon in diesem Jahr wird mehr als die Hälfte des Traffic von mobilen Endgeräten kommen. Die Grundlagen sind also da, wie Rachel King auf ZDNet schreibt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 18. April

In unseren Lesetipps geht es um den Newsfeed von Facebook und das neue Feature "Nearby Friends", Biometrie für mehr Sicherheit, investigativer Journalismus in den USA und Yahoo fordert Google heraus. Ergänzungen erwünscht.

  • NEWSFEED Andreasrickmann.de: Was mir der Newsfeed wirklich zeigt und was man daraus lernen kann: Die Freunde und gelikten Seiten eines durchschnittlichen Facebook-Mitglieds erstellen pro Tag rund 1500 Beiträge, Fotos und Status-Updates. Facebook filtert mit einem Algorithmus die Beiträge heraus, von denen das soziale Netzwerk glaubt, dass sie für Nutzer interessant sind. In einem Selbstversuch hat Andreas Rickmann 19 Tage lang rund 360 Statusmeldungen ausgewertet, um zu ergründen, wie Inhalte im Newsfeed der Nutzer dargestellt werden.
  • BIOMETRIE Zeit Online: Biometrie als Garant für Sicherheit?: Biometrische Authentifizierungen sind die jüngste Entwicklung für vermeintliche Sicherheit auf immer mehr personalisierten Geräten, doch nach dem iPhone wurde nun auch der Fingerabdruck-Sensor des Samsung Galaxy S5 überlistet. Dennoch möchten Dienste wie PayPal biometrische Daten künftig stärker einbinden, wie Eike Kühl auf Zeit Online schreibt.
  • JOURNALISMUS Danieldrepper.de: Die neuen Muckraker: Von Buzzfeed bis ProPublica: Der investigative Journalismus steht vor großartigen Zeiten – aber wie werden die aussehen? Daniel Drepper war als Fellow ein Jahr lang an der New Yorker Columbia University hat sich angeschaut, was in den USA passiert und kommt mit viel Optimismus und einigen Empfehlungen nach Deutschland zurück. Für die März-Ausgabe des journalist hat er seine Beobachtungen und zusammengefasst und jetzt auch online auf seinem Blog veröffentlicht.
  • FACEBOOK ReadWrite: Why Does Facebook Want You To Broadcast Your Location To Your Friends?: Mit "Nearby Friends" bietet Facebook jetzt ein neues Feature an, dass seinen Nutzern ermöglicht, seinen Aufenthalt anderen Nutzern anzeigen zu lassen, ähnlich wie das Google mit seinem inzwischen in Google+ integrierten Dienst Latitude macht. Auf ReadWrite erklärt Selena Larson das neue Feature und was genau dahintersteckt.
  • YAHOO Ars Technica: Yahoo’s strategy: Rebuild search, take share, win iOS from Google: Mit der neuen App für Flickr hat Yahoo scheinbar einen großen Schritt in die mobile Zukunft gemacht (also mir gefällt sie nach dem gestrigen Update viel besser), doch das ist nur der Anfang auf dem Weg, um Google stärker anzugreifen. Der zweite Teil der Strategie hat mit der mobilen Suche zu tun und hier will sich Yahoo auf den Geräten von Apple festsetzen und so ein Gegengewicht zu Googles Suchmaschine auf Geräten mit Android aufbauen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 17. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die smarte Nutzung von RSS-Feeds, natürlich Google vs. Springer und ansonsten gleich dreimal über Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK I Zeit Online: Wie Facebook mit Banken konkurrieren könnte: Heute sind die Lesetipps voll von Facebook, aber reden wir erst einmal über Geld. Facebook-Nutzer können sich nicht nur Fotos und Texte schicken – sondern künftig vielleicht sogar Geld überweisen. Patrick Beuth hat auf Zeit Online fünf gute Gründe dafür und fünf hohe Hürden davor gesammelt.
  • FACEBOOK II NYTimes.com: Can Facebook Innovate? A Conversation With Mark Zuckerberg: Für eine Recherche über die neueste Entwicklung von Facebook sprach Farhad Manhoo von der New York Times mit Mark Zuckerberg. Im Interview reden die beiden über virtuelle Realitäten, soziale Apps, die Zukunft von Facebook und die Frage, wie innovativ das soziale Netzwerk noch sein kann.
  • RSS Olereissmann.de: RSS. So wie Google News, nur viel besser: Spiegel Online-Journalist Ole Reißmann hat auf seinem Blog eine Anleitung veröffentlicht, wie er mithilfe von RSS die Enge der eigenen Filterblase durchbricht und sich ganz ohne Twitter und Facebook bestmöglich informieren möchte. Dieses Konstrukt von Anti-Social-Media ist nicht nur für Journalisten interessant, sondern für alle, die ihre Informationslage umfassend verbessern wollen.
  • FACEBOOK III Jakkse.com: Auf der f8 will Facebook zum App-Baukasten werden: Auf seinem Blog macht sich Netzpiloten-Autor Jakob Steinschaden Gedanken über die Zukunft von Facebook und was Mark Zuckerberg auf der Hauskonferenz f8 Ende April präsentieren könnte. Es scheint so, dass das soziale Netzwerk vor allem auf eine Vielzahl an Apps setzt anstatt alles auf der eigenen Plattform zu bündeln und auch im Bereich Werbung kann mit einigen Neuerungen gerechnet werden.
  • FACE... GOOGLE De:Bug Medien: Springer vs. Google: In der FAZ hat Axel Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner einen viel beachteten offenen Brief an Eric Schmidt über das gefährliche Google geschrieben. Es gibt sicher über vieles im Zusammenhang mit Google zu reden, aber das sollte dann bitte auf einem Niveau stattfinden, dass nichts mit politischer Brandstiftung oder Nebelkerzen zu tun hat. Der Journalist Sascha Kösch bringt Döpfners Motivation in seiner Antwort gut auf den Punkt: "So bleibt am Ende von der Google-Kritik nur ein: die sind größer als wir, da muss wer was machen." Solange macht Döpfner natürlich weiterhin Werbegeschäfte mit Google.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 16. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Netzneutralität als Lösung, Passwort-Manager, Exportkontrolle für Überwachungssoftware, Pinterest fordert Google heraus und Mathias Döpfner schreibt einen offenen Brief an Eric Schmidt. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Techdirt: Yes, Net Neutrality Is A Solution To An Existing Problem: Telekommunikationsunternehmen auf der ganzen Welt stellen Netzneutralität immer als die Lösung in der Suche eines Problems dar. Marvin Amm widerspricht dieser Ansicht auf Techdirt und erklärt, warum Netzneutralität eine wirkliche Lösung ist und vor allem auf welche Probleme.
  • PASSWÖRTER CNET: Why you need a password manager: Der in OpenSSL gefundene Bug namens Heartbleed führte bei vielen Nutzern zu einem Überdenken ihres Nutzerverhaltens, wenn es um Passwörter geht. Eine Lösung sind Passwortmanager. Lance Whitney stellt auf CNET vor, wie diese funktionieren und warum sie wichtig sind.
  • ÜBERWACHUNG Zeit Online: Aktivisten fordern schärfere Exportkontrollen für Software: Überwachungssoftware aus Deutschland und Europa ist in vielen undemokratischen Staaten im Einsatz. Doch genaue Kriterien für Exportverbote festzulegen ist schwierig. Auf Zeit Online schreibt Friedhelm Greis über den wachsenden Protest von Aktivisten, die mehr Exportkontrollen auch für Software fordern.
  • PINTEREST ReadWrite: Why Pinterest Is The Google Competitor You Weren't Expecting: Auf Pinterest gibt es jetzt mehr als eine Million Place Pins. Keine direkte Konkurrenz für Google Maps, aber Lauren Orsini erklärt auf ReadWrite, warum Pinterest durch seine von Nutzern kuratierte Bildersuchmaschine zu einer Bedrohung für Google wird.
  • OFFENER BRIEF netzwertig.com: Die Ängste von Springer-Chef Mathias Döpfner: In einem offenen Brief in der FAZ schildert Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner seine Befürchtungen im Bezug auf die Macht und Abhängigkeit von Google. Martin Weigert findet, dass Döpfner einige wichtige Dinge anspricht, aber auch in Erinnerung ruft, warum neben der Sorge über Google auch die über den Verlagslobbyismus angebracht ist.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 15. April

In unseren Lesetipps geht es heute um E-Commerce, das Startup Brigade, Kritik an TED-Talks, die Sex-Vermittlung Peppr.it und Facebook plant einen Bezahlservice. Ergänzungen erwünscht.

  • E-COMMERCE Kassenzone: Evil-Commerce?!: In den letzten Monaten haben Prof. Holger Schneider (FH Wedel), Sönke Iwers und Alexander Graf ein Whitepaper zum Thema E-Commerce verfasst, dass sich mit den Mythen und Thesen dieses Bereichs beschäftigt. Die Ergebnisse sind nun in verschiedenen Formaten auf Kassenzone.de veröffentlicht.
  • BRIGADE TIME: Sean Parker’s New Startup ‘Brigade’ Seeks To Repair U.S. Politics: Napster-Gründer Sean Parker hat in Brigade Media LLC investiert, dass bereits mehr als 9,3 Millionen US-Dollar Investitionen eingesammelt hat. Das US-Startup hat zum Ziel politisches Engagement auch auf regionaler und lokaler Ebene zu fördern und den Menschen digitale Werkzeuge für Engagement zur Verfügung zu stellen. Auffallend ist, in Zeiten der politischen Debatte zwischen der Bundesregierung in Washington, D.C. und den IT-Unternehmen, dass vor allem Investoren aus dem Silicon Valley investieren.
  • TED Berliner Gazette: Zukunftsvisionen – die höfliche Art etwas über die Gegenwart zu sagen: Die TED (Technology, Entertainment, Design)-Konferenz ist vor allem für ihre Vorträge bekannt. Unter dem Motto “Ideas worth spreading” sind diese kostenfrei im Internet zugänglich und sehr populär. Die Vorträge sind kurz und präzise und ermöglichen den ZuschauerInnen einen schnellen Einstieg in ein Zukunftsthema. Kritische Stimmen gegen das erfolgreiche Format werden in letzter Zeit immer lauter. Die Netz-Aktivistin und Berliner Gazette-Autorin Jilian C. York kommentiert.
  • PEPPR.IT Gründerszene: Sex-Vermittlung Peppr.it: "Nein, ich finde es nicht moralisch bedenklich": Auf Gruenderszene.de interviewt Magdalena Räth die CEO von Peppr.it, Pia Poppenreiter, einem Berliner Startup, dass sich als "Lieferheld für Prostitution" etablieren will. Das Buchungsportal für bezahlten Sex will dabei eine Web-App ohne Schmuddelfaktor entwickeln, die Sexarbeitern wie auch Kunden eine serviceorientierte Dienstleistung anbietet.
  • FACEBOOK PandoDaily: Now even Facebook wants to become a payments company: Auf PandoDaily schreibt Nathaniel Mott über die Pläne von Facebook, in Zukunft auch ein Bezahl-Feature zu haben. Das von Mark Zuckerberg gegründete soziale Netzwerk ist bereits in Gesprächen mit irischen Behörden und drei europäischen Startups über die Idee, dass Nutzer auch Geldsummen auf Facebook sichern können und damit bezahlen und überweisen können.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 14. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Personalisierung beim Restaurantbesuch, Lehren aus dem Medienwandel, das Design von E-Books, Tablets in Flugzeugen und die Inaktivität von The Intercept. Ergänzungen erwünscht.

  • PERSONALISIERUNG Ars Technica: When the restaurant you Googled Googles you back: Über eine Suchmaschine lässt sich schnell ein gutes Restaurant in der Nähe finden, dass gute Kritiken hatten und wo man essen gehen möchte. Aber was passiert, wenn das Restaurant zurück googelt und weiß, mit wem sie zu welchen Anlass hier her gekommen sind? Casey Johnston stellt auf Ars Technica ein Restaurant vor, dass ein persönliches Kundenerlebnis garantieren möchte, in dem es offen zugängliche Informationen über seine Gäste ermittelt.
  • MEDIENWANDEL The Guardian: We're still waiting for the third model of news publishing: Im Guardian setzt sich Emily Bell mit der Vielzahl an digitalen Projekten im Journalismus auseinander und was von ihnen gelernt werden kann. An Ideen mangelt es den vor allem in den USA angesiedelten Medien nicht, doch einzeln ist noch niemanden der Durchbruch gelungen und in der Gesamtheit deutet alles daraufhin, dass Geld verdienen im Maßstab wie ein Verlag keine realistische Option mehr für die Zukunft ist, wenn es das denn jemals war.
  • E-BOOKS Hyperland: Unsere E-Books müssen schöner werden: Im Hyperland-Blog des ZDF schreibt Giesbert Damaschke über seine Liebe zu E-Books und den mangelnden Innovationswillen der Verlage, das Design der E-Books nicht den technischen Möglichkeiten anzupassen, sondern sie wie traditionelle gedruckte Bücher zu behandeln. Eine lesenswerte Bestandsaufnahme der mangelhaften Gestaltung von E-Books.
  • LUFTFAHRT Skift: Mobile Is at the Heart of Aviation's Tech Evolution: Auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg konnte die Zukunft des Service in der zivilen Luftfahrt begutachtet werden und die wird technischer und mobiler. Vor allem mobile Geräte wie Tablets sind Kern der neuen Ideen, wie Fluggäste in Zukunft ihre Zeit auf Flügen verbringen. Dabei können Filme auf den Tablets gesehen werden, Musik gehört oder steuerfrei eingekauft werden. Samatha Shankman stellt auf Skift.com die neuesten Trends vor.
  • THE INTERCEPT PandoDaily: Pierre Omidyar’s quarter billion dollar journalism project seems to have stopped publishing: Mit einem 250 Millionen US-Dollar Budget von eBay-Gründer Pierre Omidyar und namhaften Journalisten ist The Intercept an den Start gegangen und hat weltweit Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Doch in den letzten Wochen ist es ruhig um das Projekt geworden, was vermehrt zu Kritik führt. Paul Carr fragt sich auf PandoDialy, was los ist und was The Intercept fehlt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 11. April

In unseren Lesetipps geht es heute um gemeinfreie E-Books, Amazon kauft Comixology, Hashtag-Kapagnen, Google Glass und Journalismus sowie Heilmittel gegen Heartbleed. Ergänzungen erwünscht.

  • E-BOOKS e-book-news.de: "Pro Monat setze ich rund 30.000 E-Books ab": Der Neusser Jürgen Schulze hat Deutschlands vermutlich erfolgreichsten Ein-Mann-Verlag auf die Beine gestellt: Null Papier. Schulze verkauft ausschließlich E-Books, mit dem Schwerpunkt auf gemeinfreien Klassikern, monatlich rund 30.000 Stück. Derzeit steht er mit einer Gesamtausgabe von Grimms Märchen bei Google Play auf Platz eins in den E-Book-Charts. Im Interview spricht er über Vorurteile gegen E-Books, den Unsinn von hartem Kopierschutz, die abnehmende Dominanz von Amazon, die Prüderie im iBooks Store und die Zukunft des digitalen Buchmarkts.
  • AMAZON CNET: Amazon snaps up digital comics retailer Comixology: Amazon hat den digitalen Comicladen Comixology gekauft. Was in erster Linie wie der Zukauf einer sehr tollen Firma in einem sehr speziellen Bereich für Publikationen aussieht, ist in Wahrheit eine viel tiefer gehender Akquise. Jeder, der eine Comic-App nutzt, die die von Comixology entwickelte Tap-To-Read-Methode nutzt, weiß was damit gemeint ist. Amazon hat sich hier Technologie eingekauft, die unser Leseverhalten auf Endgeräten verändern wird.
  • HASHTAG W&V: Warum wir momentan so viele Hashtag-Kampagnen sehen: Kaum eine Kampagne kommt heute mehr ohne einen Hashtag aus. Warum das so ist und wie der perfekte Hashtag aussieht, darüber hat W&V Online mit Michael Kamleitner gesprochen. Er ist Geschäftsführer und Mitgründer der Wiener Agentur Die Socialisten und hat zuletzt auf der AllFacebook Marketing Conference über das Thema gesprochen.
  • GOOGLE GLASS AJR.org: How Journalism Professors Are Bringing Google Glass into the Classroom: Die Datenbrille von Google namens Glass polarisiert, aber abseits von erdachten Worst-Case-Szenarien sind die Anwendungsmöglichkeiten vielfältig. In den USA haben nun Professoren für Journalismus über den Einsatz von Google Glass in der Uni nachgedacht. Studenten könnten mit der Brille ganz neue Techniken der Reportage in der Erste-Person-Perspektive erlernen und weiterentwickeln.
  • HEARTBLEED Zeit Online: Heilmittel gegen Heartbleed im Test: Die simple Konsequenz aus dem Heartbleed-Bug in der Verschlüsselungssoftware OpenSSL ist, alle Passwörter (mindestens von Diensten, die bekannterweise betroffen sind) zu ändern. Das ist aber dann doch nicht so einfach für die Nutzer, sprich mühsam. Auf Zeit Online stelle Thorsten Schröder ein paar Programme vor, die helfen könnten, zumindest nach einem ersten Akt der Initiative zu mehr Sicherheit.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 10. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Journalismus als Aggregation, das Ende des Internet Magazin, das neue Design von Twitter, das Wallpaper von Windows XP und Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Washington Post: Journalismus ist Aggregation: Auf der Website der Washington Post denkt Joel Achenbach über sein Handwerk nach, wie er dabei Technologien einsetzt und kommt zu dem Fazit, dass Journalismus nichts anderes als Aggregation ist. Das macht gute Journalisten aber nicht gleich zu Suchmaschinen, wie er weiter ausführt.
  • INTERNET MAGAZIN Meedia.de: Das Internet Magazin wird eingestellt: Nach nur fünf Heften seitdem aufwendigen Relaunch stellt Weka Media das Internet Magazin wieder ein. Schnell sei dem Verlag klar geworden, dass der Einzelverkauf nicht anzieht, weshalb schnell die Bremse gezogen wurde. Christian Meier fragt sich auf Meedia.de, ob "Gedrucktes für Web-Geeks" zunehmend wie der Versuch wirkt, "auf einer Glatze eine Locke zu drehen". Eine Antwort könnte ab Herbst die deutsche Wired liefern.
  • TWITTER Wired: The Design Thinking Behind Twitter’s Revamped Profiles: Die erste Runde ging ganz klar nicht an Twitter, sondern eher an Facebook, dessen Design wie die Vorlage für die Twitter-Profile wirkt. Auf Wired.com erklärt Kyle Vanhemert das Konzept hinter dem neuen Design und was Twitter sich dabei gedacht hat. Weniger Newsfeed, ein Versuch, der laut Nick Biltons Buch über Twitter schon seit Jahren angegangen werden sollte.
  • WINDOWS XP YouTube: The story behind the wallpaper we'll never forget: Jeder Mensch, der in den letzten 13 Jahren einen Computer benutzt hat, wird dieses Bild kennen: der grüne Hügel vor dem blauen Himmel mit ein paar Wolken am Rand, der das Wallpaper von Windows XP ist. Zum Ende des Betriebssystem besucht Microsoft den Fotografen des Bildes, Charles O'Rear, um mit einigen Legenden um das Bild aufzuräumen und den Hügel noch einmal zu besuchen.
  • FACEBOOK t3n: Facebook stampft Nachrichten in der Android- und iOS-App ein – zwingt Nutzer in den Messenger: Facebook möchte die Nachrichtenfunktion aus seiner Android- und iOS-App verbannen und Nutzer in den Messenger drängen – aus Performance-Gründen, wie der ehemalige Netzpilot Andreas Weck auf t3n schreibt. Persönlich kann ich empfehlen, die mobile Ansicht von Facebook im Browser zu nutzen. Die ist so gut, dass es weder die App an sich braucht, die sehr viele Zugriffsrechte auf dem Smartphone haben will, noch den Messenger von Facebook, der sich auch gerne im Adressbuch umschaut.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 9. April

In unseren Lesetipps geht es um eine Fahrt mit dem Tesla Model S, die Konkurrenz von Comcast, Alan Trefler kritisiert Mobile-First, Vorratsdatenspeicherung und Journalismus in Jordanien. Ergänzungen erwünscht.

  • ELEKTROMOBILITÄT Curved: Roadtrip mit dem Tesla Model S nach Los Angeles: Für Curved hat Elisabeth Oberndorfer einen Ausflug mit dem Tesla Model S gemacht. Doch auch die edelste Verarbeitung und innovativste Technologie, die den Tesla Model S wohl zum besten Elektro-Auto auf dem Markt machen, hat ihre Schattenseiten. Auf Twitter warnt sie vor allem Musk-Jünger und Tesla-Fans vorm Lesen ihres Artikels.
  • COMCAST Ars Technica: Without Time Warner Cable, Comcast can’t compete against Google, Netflix: Der US-Kabelnetzbetreiber Comcast muss vor dem US-Kommunikationsausschuss begründen, warum sie Time Warner Cable, Platz 2 hinter Comcast im nationalen Vergleich, für rund 45 Milliarden US-Dollar kaufen wollen. Das 175 Seiten langen Statement zusammengefasst zeigt, dass moderne Internetunternehmen wie Netflix, Google und Apple als Hauptbedrohung wahrgenommen werden, denn diese Unternehmen agieren global und können so mit mehr Ressourcen und Innovation auf dem US-Markt konkurrieren.
  • MOBILE-FIRST STUPIDITY CNET: Silicon Valley's app culture eroding US ability to make serious software: Starke Kritik von einem, der es wissen könnte – Pegasystems-CEO Alan Trefler sieht in der derzeitigen Fixierung des Silicon Valley auf Apps den Grund, warum nicht mehr der Nutzer im Blickwinkel der Entwickler steht, weshalb die USA es verlernt haben, gute Software zu entwickeln. Trefler nennt das die "Mobile-first stupidity".
  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Zeit Online: EuGH-Urteil zur Vorratsdatenspeicherung verkündet: Mit dem EuGH-Urteil ist die Vorratsdatenspeicherung in ihrer jetzigen Form Geschichte, schreibt Patrick Beuth im Kommentar für Zeit Online. Die Sammelwut kann künftig nicht mehr 500 Millionen Bürger zu Verdächtigen machen, denn der Europäische Gerichtshof hat nicht nur ein paar Hürden aufgestellt, sondern "einen Hindernisparcours aufgebaut".
  • JOURNALISMUS Jordan Times: MPs limit journalism profession to BA degree holders: Ohne eine traditionelle journalistische Ausbildung ist es auch in Deutschland sehr schwer für ein klassisches Medium zu arbeiten, in Jordanien ist die berufliche Grundlage für Journalismus als Schutz vor "Eindringlingen" gesetzlich festgeschrieben. Nur noch mit einem Bachelor besetzt oder bereits mehr als 8 Jahre als Journalist arbeitet, darf sich Journalist nennen und als solcher eingestellt werden. Das Gesetz scheint eine Reaktion auf die Rolle von Social Media und Bloggern als Informationsquelle während der Proteste in Nordafrika und der Türkei zu sein.

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