Steve Martin5 Lesetipps für den 8. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um die Netzneutralität auf europäischer Ebene, Programmierung für Mädchen, YouTube-Videos auf Facebook, den Sprachassistenten auf Windows 10 und Nordkoreas Cyber-Krieg. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Zeit Online:Spezialdienste: Bundesregierung will Netzneutralität mit Hintertür: Auf europäischer Eben will die Bundesregierung sich für eine Verankerung der Netzneutralität einsetzen. In dem vorgelegten Papier, lehnte sich diese deutlich an die Position des europäischen Parlaments an. Sogenannte Spezialdienste sollen nur unter engen Auflagen erlaubt werden. Kehrseite bleibt allerdings ein großes Schlupfloch der Provider: Diese Dienste können aus der Beschränkung von Datenvolumina und Übertragungsgeschwindigkeiten ausgenommen werden.

  • PROGRAMMIERUNG Bits-N-Kids: Nicht nur zur Weihnachtszeit: ‘Made with code’ will Mädchen zum Programmieren bringen: Mit „Made with code“ sollen Mädchen in Richtung IT bewegt bzw. das Thema Entwicklung interessanter gemacht werden. Hierbei will das Programm Mädchen inspirieren, sich stärker für Programmierung zu interessieren. Dabei werden auf der Website verschiedene kleine Programmierprojekte angeboten, die sich an den Interessen junger Mädchen orientieren.

  • FACEBOOK OnlineMarketingRockstars: Diskriminiert Facebook YouTube zugunsten eigener Videos?: Facebook ist mit seiner eigenen Bewegtbild-Plattform schon seit einiger Zeit aktiv. Nun allerdings werden immer mehr Stimmen laut, dass Facebook seinem Konkurrenten YouTube den Hahn abdreht. Nutzer beschweren sich, dass Videos von YouTube nicht mehr einfach zu teilen sind. Dies merke man auch an den Klickzahlen, die bei YouTube nach und nach nach unten gehen. Dieser Vorgang sei angeblich schon seit mehreren Monaten feststellbar.

  • MICROSOFT t3n: Windows 10: Microsoft bringt Sprachassistentin Cortana auf Desktop-PCs: Microsoft bringt mit Windows 10 die Sprachassistentin Cortana auf die Desktop-PCs. Laut dem aktuellen Zeitplan wird sich die Veröffentlichung des neuen Betriebssystems zwar noch etwas hinziehen (Frühherbst 2015), allerdings steht jetzt schon fest, dass eine neue Sprachassistentin schon mit an Bord sein wird. In dem Video von Tech-Blog wird gezeigt, wie das Ganze schon funktioniert.

  • CYBER KRIEG 20 Minuten: Nordkorea bildet Cyber-Krieger aus: In einem geheimen „Büro 121“ rekrutiert Nordkorea Cyber-Krieger, welche Cyber-Angriffe gegen den Nachbarn Südkorea, die USA und andere nicht befreundete Länder planen und durchführen. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als 30.000 Computer in südkoreanischen Banken durch Schadsoftware lahmgelegt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 5. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um die sogenannten Spiegel-Oper, Cybersecurity, das Ende der Netzneutralität, was eine Plattform ist und den Dark Traffic. Ergänzungen erwünscht.

  • SPIEGEL-OPER Newsroom.de: Christian Jakubetz über Wolfgang Büchner, den "Spiegel" und einen bösen Fußtritt als Abschiedsgeschenk: Auf Newsroom.de versucht Christian Jakubetz etwas Ordnung in die "Spiegel-Oper" zu bringen, die seit Monaten das bekannte Printmagazin und seine erfolgreiche Online-Version wie ein lächerlicher Haufen von zerstrittenen Menschen, die was mit Medien machen, aussehen lässt. Warum möchte man da eigentlich noch arbeiten?

  • CYBERSECURITY PandoDaily: The military’s techno-fetishism reaches new heights with Silicon Valley outreach: Die Entwicklung des Silicon Valley war stets durch eine enge Verbindung mit dem US-Militär geprägt. Und das US-amerikanische Verteidigungsministerium will diese Tradition fortführen und noch intensiviere. Zusammen mit der Tech-Industrie soll hier die Zukunft der digitalen Kriegsführung entwickelt werden. Nathaniel Mott schreibt auf PandoDaily über das Regierungsvorhaben.

  • NETZNEUTRALITÄT Zeit Online: Merkel sieht Ende der Netzneutralität: Mit dem verstärkten Interesse von Angela Merkel an Netzpolitik ist die Netzneutralität im Internet gefährdeter als je zuvor. Auf einer Veranstaltung des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation sprach sich die Bundeskanzlerin für die Einführung von Spezialdiensten aus, um Innovationen wie fahrerlose Autos oder die Telemedizin mit entsprechend sicherer Verbindungsqualität zu garantieren. Das kann man auch anders sehen, weshalb die nächsten Monate in der Debatte entscheidend sein werden.

  • PLATTFORM Digiday: The many definitions of the term 'platform': Ein oft in Debatten verwendeter Begriff ist "Plattform". Vor allem traditionelle Medienformen sollen sich durch den digitalen Medienwandel hin zu Plattformen entwickeln. Auf Digiday stellt Lucia Moses die grundlegende Frage, wie eigentlich die Definition des Begriffs ist und hat acht Medienvertreter – von Gawker bis Forbes Media – gefragt. Und siehe da, alle haben sehr unterschiedliche Ansichten, was eine Plattform ist und was sie können muss.

  • DARK TRAFFIC Fusion: Dark social traffic in the mobile app era: Alexis C. Madrigal schreibt auf Fusion.net über den Traffic auf Websites, dessen Herkunft nicht identifizierbar ist. Er hat dafür den Begriff Dark Traffic geprägt und in seinem Artikel gezeigt, dass dieser Traffic vor allem Facebook von Facebook kommt. Das bedeutet, dass das soziale Netzwerk noch relevanter für die Verbreitung von Medieninhalten ist als das sowieso schon der Fall ist. Das hat laut Madrigal auch viel mit dem mobilen Internet zu tun.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 4. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um die Folgen des Vinyl-Booms, Reddit, Papier fordert Grundrecht für IT-Sicherheit, das Leistungsschutzrecht und Social Media. Ergänzungen erwünscht.

  • VINYL Digital Trends: Vinyl Sales On Pace To Exceed 7 Million, But At What Cost?: Ich habe vor fast 12 Jahren meinen ersten eigenen Schallplattenspieler geschenkt bekommen und das erste Mal seit meiner Kindheit Ende 1980er Jahre wieder Schallplatten gehört. In den letzten Jahren habe ich mir nur noch Schallplatten (und MP3s) statt CDs gekauft und andere taten dies ebenso. Seit Jahren steigen die Verkaufszahlen für Schallplatten, aber ohne Investitionen in die Industrie, wie Keith Nelson Jr. erklärt. Seit Anfang der 1980er wurden keine neuen Schallplattenpressen mehr gebaut. Das oder mein Verkaufsverhalten, muss sich ändern.

  • REDDIT torial Blog: Reddit, die soziale Erbsensuppe: "Reddit ist wie Erbsensuppe" – das ist zwar der ungewöhnlichste Einstieg in einen Erklärartikel und ich kann die optische Kritik, zumindest an der Erbsensuppe, auch nicht nachvollziehen, aber Johannes Wendt erklärt im torial-Blog sehr lesenswert, was es mit diesem besonderen sozialen Netzwerk auf sich hat. Ich nutze es zumindest schon ab und zu für meine Arbeit oder um mich unterhalten zu lassen, aber man spürt, dass sehr viel Potenzial in Reddit steckt. Es lohnt sich nach der Lektüre dieses Artikels vielleicht einmal auf Reddit umzuschauen.

  • ÜBERWACHUNG Golem.de: Papier fordert Grundrecht auf IT-Sicherheit: Auf einer Veranstaltung des Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) machte sich der frühere Präsident des Bundesverfassungsgericht, Hans-Jürgen Papier, für ein Grundrecht auf IT-Sicherheit stark. Er fordert, dass der Staat eine sichere und vertrauenswürdige Kommunikation seiner Bürger garantieren können muss. Auf Golem.de schreibt Friedhelm Greis über den Abend.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Golem.de: Experten zerpflücken das Leistungsschutzrecht: Gestern gab es im Bundestagsausschuss "Digitale Agenda" ein öffentliches Fachgespräch zur Reform des Urheberrechts. Die eingeladenen Sachverständigen aller Fraktionen waren sich einig, dass das umstrittene und nur Schaden anrichtende Leistungsschutzrecht für Presseverlage abgeschafft werden muss. Mal schauen, wie die Abgeordneten der Regierungsparteien damit umgehen. Wie mit der Störerhaftung umgegangen werden soll, beantworteten die Experten dann aber sehr unterschiedlich. Eine spannende Sitzung, die man auch auf Twitter unter dem Hashtag #BTADA ergänzend nachlesen sollte.

  • SOCIAL MEDIA The Conversation: Balotelli Instagram blunder shows how badly players need social media support: Gegen Rassismus muss sich der italienische Fußballer Mario Balotelli schon seine ganze Karriere über zur Wehr setzen, wahrscheinlich sogar schon viel länger. Mit der stärkeren Kommunikation von Profi-Sportlern in sozialen Netzwerken wird Rassismus auch hier sichtbarer, was laut dem Journalismus-Dozenten Daniel Kilvington dazu führen muss, dass die Sportverbände ihnen eine Form der Unterstützung in den sozialen Medien gegeben werden muss. Zum einen um das Problem in seiner ganzen Breite zu bekämpfen, zum anderen um Spielern, die vielleicht damit überfordert sind, zu helfen darauf zu reagieren und damit umzugehen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 3. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um das Scheitern bei Google, Cybersecurity in den USA und Nordkorea, Datenschutz und Andrew Sullivan über Native Advertising. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE Brand Eins: Google kann alles. Will alles. Wird alles. Wirklich?: In der November-Ausgabe der Brand Eins haben Steffan Heuer und Thomas Ramge einen sehr lesenswerten Text über das Scheitern bei Google geschrieben. Darin führen sie die vielen Fehlschläge des Unternehmens auf und setzen sie in den Kontext der Gesamtentwicklung des hierzulande als Monopolisten beschimpften Internetunternehmens, dass mehr ist als nur eine Suchmaschine. Fazit ist, besonders im Kontrast zur zu kritisierenden ARD-Dokumentation, dass Google wohl doch nicht die Weltherrschaft an sich reißen wird bzw. dazu überhaupt in der Lage wäre.

  • CYBERSECURITY I The Washington Post: Obama’s pick to lead the Pentagon is big on cybersecurity: Eine vielsagende Personalentscheidung hat der US-Präsident Barack Obama getroffen: Ashton Carter soll das Pentagon leiten. Der Doktor für Theoretische Physik gilt als ausgesprochener Experte für Cybersecurity und hat in den letzten Jahren die bereits bestehenden Programme des US-Militärs mitorganisiert. Seine Ernennung ist ein Zeichen für die stärkere Fokussierung auf den potentiellen Kriegsschauplatz im Netz. Auf der Website der Washington Post stellt Andrea Peterson den neuen Pentagon-Chef näher vor.

  • CYBERSECURITY II Re/code: Here’s What We Know About North Korea’s Cyberwar Army: Und noch ein Lesetipp zum Thema Cybersecurity: Auf recode.net hat Arik Hesseldahl alle bekannten Informationen über nordkoreanische Cyberwar-Armee zusammengetragen. Besonders interessant ist, dass Nordkorea durch seine nahezu nicht existente Internet-Infrastruktur sehr gut vor gegnerischen Cyberwar-Angriffen geschützt ist und seine Angriffe von einem Hotel im chinesischen Shenyang ausführt. Auch der Einsatz von Online-Games wird von Cyberscurity-Experten als "clevere Taktik" bezeichnet.

  • DATENSCHUTZ Stuttgarter Zeitung: Datenschutz als Wettbewerbsnachteil: Ich freue mich ja über jede Veranstaltung außerhalb Berlins, aber das alljährliche Spitzentreffen von Managern und Politikern in Isny habe ich leider verpasst. Dabei haben scheinbar vor Ort EU-Digitalkommissar Günther Oettinger (CDU) und Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) in ihnen wohlgesinnter Runde vor Ort beachtliche Aussagen getroffen. Auf Stuttgarter-Zeitung.de scheibt Joachim Dorfs, dass die beiden Vertreter der Bundesregierung und EU-Kommission vor zu hohen Datenschutzstandards in Deutschland warnen. Deutschland müsse beim Thema Daten an Chancen denken, nicht nur an Risiken.

  • NATIVE ADVERTISING Digiday: Andrew Sullivan on native ads: Brian Braiker hat seinen ehemaligen Digiday-Kollegen Andrew Sullivan interviewt und sich mit dem bekannten Blogger über den Zustand der Medienbranche unterhalten und warum Native Advertising schlimm ist. Seiner Meinung nach ist der Journalismus den Verlockungen bezahlter Inhalte erlegen. Sullivan hat vor ungefähr einem Jahr abonnierbaren Blog gestartet und damit im ersten Jahr mehr als 875.000 US-Dollar eingesammelt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 2. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um die Google-Doku der ARD, die Generator Hostels, Yelp, Journalismus in der Ich-Form bei der Vice und Ello. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE Berliner Zeitung: ARD-Doku zu Google – High Heels statt Enthüllung: Gestern lief in der ARD eine Dokumentation über die vermeintliche Macht von Google. Sie war lange angekündigt und es entwickelte sich ein regelrechter Hype um den Enthüllungsjournalismus. Das Ergebnis enttäuschte dann durch den Fokus auf nahezu belanglose Aspekte der Debatte um Google anstatt die wichtigen Fragen zu klären und durch Täuschung der Zuschauer. In der Berliner Zeitung hat Jonas Rest eine lesenswerte Kritik der Sendung veröffentlicht. Statt die Sendung in der Mediathek nachzuschauen, empfehle ich eher den Artikel von Steffan Heuer und Thomas Ramge übers Scheitern von Google-Projekten in der November-Ausgabe der Brandeins (noch nicht freigeschaltet).

  • GENERATOR HOSTELS Skift: Generator Hostels on Creating the New Hostel Experience: Seinen Flug und das Hotel per Smartphone zu buchen ist heute schon Realität. Auch vor Ort dann mit dem Smartphone die Rechnung zu bezahlen. Genauso wie das Gemeckere, wenn es kein kostenloses WLAN gibt. Die sogenannten Millennials reisen mit einem gewissen Anspruch an einen modernen Service. Klappt etwas nicht wie gewünscht, wird drüber gebloggt, wie ich am Freitag über meine Hamburger Hotelerfahrungen. Carl Michel, CEO der Generators Hostels, ist sicher dessen bewusst und gibt im Interview Einblick in die zukünftigen Herausforderungen des Hotelgewerbes.

  • YELP Time.com: Yelp CEO on Why He Turned Down Google: Das Time Magazin hat sich telefonisch mit Yelps CEO und Mitgründer Jeremy Stoppelman unterhalten, der einen interessanten Einblick in seinen bisherigen Werdegang gibt, wie sein Bewerbungsgespräch bei Elom Musk lief und warum er ein Übernahmeangebot von Google ablehnte.

  • VICE American Journalism Review: Vice, and the Trend of First-Person Journalism: In den gestrigen Lesetipps haben wir einen taz-Artikel über die Vice empfohlen, heute gibt es ergänzend dazu einen Artikel von Dustin Levy für die American Journalism Review, in dem ein besonderer Aspekt der Berichterstattung der Vice erklärt wird: der Ich-Journalismus. Die Vice-Autoren zelebrieren Events über die sie dann berichten und stellen sich persönlichen Herausforderungen.

  • ELLO Nieman Journalism Lab: Finance media’s hottest club is Ello: Wir haben das soziale Netzwerk Ello sehr früh getestet und darüber berichtet. Für mich war der Hype schon vorbei, bevor er hierzulande erst los ging. Vielleicht habe ich mich zu früh verabschiedet, denn neben den üblichen Leuten, mit denen ich aber auch schon anderswo vernetzt bin, hat eine Gruppe US-amerikanischer Finanzjournalisten die Plattform für sich entdeckt und eine aktive Untergruppe gegründet.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 1. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Google+, einen Selbstversuch als Uber-Fahrer, Selfies, Internet-Monopole und den Wandel des Vice Magazin. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE+ Medium: Thoughts on Google: Meine Medium-Community herzte das ganze Wochenende über folgenden Text der ehemaligen Google-Mitarbeiters Chris Messina, der sich in seinem Blogeintrag mit dem sozialen Netzwerk Google+ auseinandersetzt. Auch wenn ich sein Urteil, dass Google+ vollkommen überflüssig ist, so nicht teilen unbedingt kann, ist seine Begründung lesenswert, wie auch der Socialmediawatchblog meint: "womöglich der wichtigste Text, der diese Woche über Social Media, digitale Monopole (Stichwort: Facebook), Privacy und informationelle Selbstbestimmung geschrieben wurde".

  • UBER Jetzt.de: Selbstversuch als Uber-Fahrer in München: Für Jetzt.de hat Jan Stremmel den Selbsttest gemacht und ist eine Nacht als Uber-Fahrer durch München gefahren. Dabei fallen zwei Sachen auf: Zum einen scheint er dabei wirklich viel Spaß gehabt zu haben und viele interessante Leute kennengelernt zu haben, was sich mit meinen Eindruck von den meisten Uber-Fahrern in Berlin deckt. Und zum anderen, dass sich das Geschäft auch in München, wo der festgelegte Kilometerpreis mehr als doppelt so hoch ist wie in Berlin, einfach nicht lohnt. Am Ende zahlt Stremmel für seinen als angenehme Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr wahrgenommenen Dienst noch drauf.

  • SELFIE Quartz: How the selfie is boosting demand for plastic surgery: Auf Quartz setzt sich Hanna Kozlowska mit einer Studie des American Academy of Facial Plastic and Reconstructive Surgery auseinander, demnach ein Drittel der befragten Patienten ihre Schönheitsoperationen zur Verbesserung ihres eigenes Bildes in den sozialen Medien vornahmen lassen. Einerseits lassen Selfies uns sich mehr mit unserem Selbstbild beschäftigen, was sich auch positiv aufs Selbstvertrauen auswirken kann, andererseits ist dieser Trend zur Optimierung, um es diplomatisch auszudrücken, ein wirklich beunruhigendes Zeichen für Narzismus.

  • MONOPOLE The Economist: Everybody wants to rule the world: Der FC Bayern München muss… äh… Google muss zerschlagen werden, denn erfolgreiche Unternehmen auf dem Weg zu Monopolen stellen eine Bedrohung dar. Die Diskussionen der letzten Woche um Googles Marktmacht nahmen immer lächerlichere Züge an und mündeten in einem Antrag des mit der deutschen Zeitungsbranche eng verbundenen Europaabgeordneten, dass derartige Unternehmen, also erfolgreich und nicht aus Europa, zerschlagen werden müssen. Wer sich einmal ernsthafte Gedanken über Internet-Monopole machen will, dem sei dieses Briefing des Economist empfohlen, dass sich auf sehr hohem Niveau mit der Thematik auseinandersetzt.

  • VICE taz: Das Magazin "Vice" expandiert: Auf taz.de stellt Fatma Aydemir das wohl zur Zeit rentabelste Magazin vor, dass es gibt: Vice. Ich habe das Magazin seit 2008 nicht mehr aufmerksam gelesen. Davor hat es mich begeistert, schockiert und unterhalten. Im gleichen Jahr fing der damals 23-jährige Tom Littlewood an, dass Magazin zu leiten und grundlegend zu wandeln. In den USA wurden bereits weitere Kanäle wie Vice News aufgemacht, bald gibt es sie auch hierzulande. Vice könnte bald jede Art von Journalismus abbilden, denn für Littlewood macht das Magazin den besonderen Zugang zu Inhalten aus, nicht unbedingt das Thema an sich. Es wird wohl mal Zeit, einen Blick in das Magazin zu werfen.

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Lukas Menzel5 Lesetipps für den 28. November

In unseren Lesetipps geht es um Daten-Design, die Zerschlagung von Google, die Frage, ob Blogger sich einen Presseausweis holen sollen, Twitters Apptracking und wie der Journalismus die Jugend erreichen kann. Ergänzungen erwünscht.

  • DESIGN WIRED: The Next Era of Designers Will Use Data as Their Medium: Mark Rolston schreibt auf WIRED.com, dass der Daten-Designer in den nächsten Jahren zur wichtigsten neuen kreativen Rolle werden wird. Nach dem Visual-, Interaction- und Experience-Design komme nun mit der Komplexität der Daten und Big Data das Data-Design hinzu. Beispielsweise modellieren diese die Daten, designen Algorithmen und entwickeln zukünftige Computererfahrungen. Design ist nämlich viel mehr als das Fokussieren auf Pixel und Bildschirmen. Die Daten müssen geformt, bewegt, transformiert und gedeutet werden. Die Daten-Designer helfen somit dabei Informationen in Wissen umzuwandeln.

  • GOOGLE Süddeutsche: EU-Parlament schlägt Google-Zerschlagung vor: Das Europäische Parlament schlägt vor Google zu zerschlagen. Das ist das Ergebnis einer Abstimmung des Parlaments am gestrigen Tag über einen Antrag an die Europäische Kommission. In diesem Antrag wird die Kommission aufgefordert, die Wettbewerbsregeln entschlossener durchzusetzen und eventuell Suchmaschinen von anderen Diensten abzukoppeln. Es sollen somit alle rechtlichen Mittel geprüft werden. Die EU-Wettbewerbskommission ermittelt bereits seit 2010 gegen Google, bislang ohne Ergebnis. Auch der US-Kongress hat sich nun eingeschaltet und einen Brief an den Europaparlamentspräsidenten Martin Schulz geschrieben.

  • PRESSEAUSWEIS Dennis Sulzmann: Lassen Sie mich durch, ich bin Blogger!: Besitzt man einen Presseausweis, gilt man offiziell als Journalist. Doch nicht nur für eben diese ist der Ausweis interessant, sondern auch für Blogger bietet dieser einige Vorteile. Mit einem Presseausweis ist es beispielsweise einfacher, sich für Veranstaltungen zu akkreditieren, Anfragen an Behörden zu tätigen oder bei Demonstrationen von der Polizei durchgelassen zu werden. Damit kann dieser viele neue Türen öffnen, die einem als Blogger sonst versperrt bleiben. Dennoch sind die Kriterien, wie Regelmäßigkeit, Aufwand oder Qualität, um einen Presseausweis zu erhalten, nicht gerade niedrig.

  • TWITTER Readwrite: Why The Hell Does Twitter Want To Know About Your Apps?: Twitter trackt nun, welche Apps wir auf unseren Smartphones haben. Dies möchte das Unternehmen machen, um zum einen Tweets, die einem interessieren könnten, zu der Timeline hinzuzufügen und zum anderen, um mehr relevanten, promoteten Inhalt anzuzeigen. Dazu sollen die „Wem Folgen?“ Vorschläge verbessert werden. Damit lockert die Social Media Plattform seine Privatsphäre-Einstellungen weiter und stärkt seine eigenen, finanziellen Interessen in Form der relevanteren Promotionen. Alle Nutzer, die dies skeptisch sehen, können die Funktion aber deaktivieren.

  • JOURNALISMUS torial Blog: „Die Punchline muss catchen“: Wie Memes neugierig auf Journalismus machen können: Immer weniger Jugendliche interessieren sich für Journalismus. Deswegen müssen neue Wege her, um die jungen Leser sowohl im Print- als auch Onlinebereich zu erreichen. Einer dieser Wege könnten Memes sein, mit denen zwei Journalisten den Spagat zwischen Unterhaltung und Information schaffen wollen. Sie haben das „Meme Journal“ gegründet, mit dem Jugendliche auf die journalistische Arbeit neugierig gemacht werden sollen. Gillen stellt das Projekt, dessen Macher er für Netzpiloten.de bereits vor einigen Monaten interviewt hatte, vor und analysiert wie die Jugend erreicht werden kann.

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Niklas Möller5 Lesetipps für den 27. November

In unseren Lesetipps geht es um das Web-Adressbuch, Google und die neuen Herausforderungen, den GPRA-Vertrauensindex, den Bitkom-Trendkongress und den gescheiterten Versuch, die Privatsphäre zu schützen. Ergänzungen erwünscht.

  • WEB-ADRESSBUCH Online Marketing Rockstars: Die 18. Auflage vom Web-Adressbuch: Das Internet auf Papier: Seit 1998 liefert das Web-Adress-Buch die relevantesten Webseiten im Buchformat. Über 500.000 Exemplare hat Gründer Mathias Weber von seinem Buch bereits verkauft. Seit 17 Jahren recherchieren er und sein Team nach den besonderen Internetseiten, die zwar auch einen Antrag stellen können, aber meistens abgelehnt werden müssen. Finanziert wird die Idee durch Anzeigen. Für 600 Euro können Unternehmen einen Screenshot ihrer Webseite buchen. Etwa 125.000 Euro sind auf diese Weise alleine im Jahr 2013 zusammengekommen.

  • GOOGLE Netzwertig: Neue schwierige Zeiten für den Internetriesen: Google braucht keine Zerschlagung, Herausforderungen gibt es genug: Die angeblich vom Europaparlament geplante Zerschlagung von Google wird vorerst nicht durchgesetzt werden. Dieses Vorhaben war geplant gewesen, da Google derzeit über eine wettbewerbsschädigende Marktstellung verfügt. Nun steht jedoch auch der Marktführer selbst vor einigen Herausforderungen, die es zu überwinden gilt. Im Bereich der Apps, die derzeit die mobile Internetnutzung dominieren, ist es Google nicht gelungen einzugreifen und hat somit zuletzt an Umsatz eingebüßt. Und auch im Bereich der Smartphone-Messenger sind WhatsApp oder SnapChat die führenden Akteure. Für Google brechen schwere Zeiten an.

  • GPRA-VERTRAUENSINDEX Horizont: GPRA-Vertrauensindex: Datenschutzprobleme nagen am Image der sozialen Netzwerke: Die sozialen Netzwerke leiden unter Problemen mit dem Datenschutz. Der Vertrauensindex, herausgegeben von der Gesellschaft Public Relations Agenturen kommt zu dem Ergebnis, dass das Vertrauen der Nutzer in die sozialen Netzwerke, insbesondere in Marktführer Facebook, sehr niedrig ist. Gerade einmal 33 Prozent der Befragten äußerten sich demnach Facebook gegenüber positiv, hinsichtlich Datenschutzfragen, während selbst Google+ als Spitzenreiter gerade einmal 60 Prozent der befragten Nutzer vertrauen. Das Problem sei, dass die sozialen Netzwerke sich kaum ernsthaft mit den Nutzern über das Thema Datenschutz unterhielten.

  • BITKOM-TRENDKONGRESS heise online: Bitkom-Trendkongress: Die Innovation trägt nicht mehr Anzug: Auf dem Bitcom Trendkongress wurde über die Zukunft der Digitalwirtschaft, insbesondere dem digitalen Wandel, diskutiert. Hierbei wurde deutlich, dass viele Unternehmen aus Europa Angst haben von der Entwicklung und US-Unternehmen überrollt zu werden. Aus diesem Grund soll die digitale Binnenwirtschaft in der EU unterstüzt werden. Beispielsweise möchte Brüssel europäische Unternehmen, vornehmlich aus dem Infrastrukturbereich fit für den globalen Wettbewerb machen. Auch die IT-Sicherheit, Big Data und die Förderung von Startups waren Themen auf dem Kongress

  • PRIVATSPHÄRE New York Times: U.N. Urges Protection of Privacy in Digital Era: Die Vereinten Nationen haben eine Resolution, die alle Länder auffordert das Recht auf Privatsphäre in digitaler Kommunikation zu schützen , verabschiedet. Deutschland und Brasilien führten die Bemühungen für eine Lösung zum Schutz der Privatsphäre an. Ohne die richtige Überprüfung würden wir Gefahr laufen den Überwachungsstaat zu stärken, sagte der deutsche Botschafter Harald Braun. Neben Deutschland und Brasilien wurde die Resolution auch von 62 weiteren Staaten unterstützt. Die „fünf Augen“ (USA, Großbritannien, Australien, Neuseeland und Canada votierten aber dagegen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 26. November

In unseren Lesetipps geht es um Netzneutralität, mobile Fotografie, das Leistungsschutzrecht, festliches Social Media und ein Projekt der hr-Volontäre. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Deutschlandfunk: Von Datenstaus und Monopolen: Vor dem Provider sind alle Daten gleich - oder nicht? Internetbetreiber wie die Deutsche Telekom möchten mit Online-Diensten kooperieren, um am Geschäft im Internet mitzuverdienen. Aktivisten und Verbraucherschützer warnen vor einem Zwei-Klassen-Internet. In einem hörenswerten (und nachlesbaren) Beitrag hat sich unsere Autorin Jenny Genzmer im Rahmen ihres Volontariats mit der Debatte um Netzneutralität auseinandergesetzt.

  • FOTOGRAFIE LightBox: How Smartphones Have Changed the Way We Experience Photography: Im Lightbox genannten Foto-Blog der New York Times hat Krystal Grow einen lesenswerten Artikel über die Wirkung von Smartphones auf unsere Wahrnehmung von Fotografie geschrieben. Schon immer war Fotografie das Ergebnis der technischen Möglichkeiten und mit den Smartphones hat nun jeder Mensch die Möglichkeit ein Foto zu machen. Und nicht nur eins. In der Masse der so einen Auftrieb erfahrenen Fotografie finden sich neue Kunstwerke wieder, die auf das Teilen der Erfahrung setzen und nicht des Moments, der bei den bisherigen Produktionsmethoden im Vordergrund stand.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Internet-Law: Grüne und Linke fordern Abschaffung des Leistungsschutzrechts für Presseerzeugnisse: Die beiden im Bundestag vertretenden Oppositionsparteien haben gemeinsam einen Gesetzesentwurf auf Abschaffung des von Anfang an viel kritisierten Leistungsschutzrecht für Presseverlage gestellt. Leider trat genau das ein, was Kritiker stets betonten: Google wird die Muskeln spielen lassen, die Presseverlage dann einknicken und am Ende wird das Gesetz vor allem auf Startups eine Innovation verhindernde Wirkung haben. Es wird spannend zu beobachten sein, wie die SPD reagiert. Als Oppositionspartei war sie selbst dagegen, jetzt kann sie den Worten als Regierungspartei auch Taten folgen lassen.

  • SOCIAL MEDIA CNET: Facebook, Twitter ruining Christmas, says bishop: Vor dem von Traditionen geradezu übersprudelnden Weihnachtsfest ist stets eine gute Zeit, einmal in Ruhe über neue Angewohnheiten nachzudenken. Manche kommen dabei zu dem wenig überraschendem Ergebnis, dass diese modernen Medien vielleicht etwas unpersönlich sind. Ein britischer Bischof hat sich deshalb vorgenommen, zur Weihnachtszeit auf die sozialen Netzwerke zu verzichten und liebe 60 handgeschriebene Grußkarten zu versenden. Eine nette Geste, über die man zu Weihnachten nachdenken kann, gleich nachdem man ergründet hat, warum diese nette Idee einen Artikel wert war.

  • NACHTAKTIV Hessischer Rundfunk: 8 mal nacht: Im morgendlichen Krautreporter-Newsletter habe ich die Website "8 mal nacht" der Volontäre des Hessischen Rundfunks gefunden, die acht verschiedene Arten zeigen, wie man die Nacht verbringen kann. Für manche der Nachwuchsjournalisten eine persönliche Grenzerfahrung, sei es beim Telefonsex, der Sauftour oder dem nächtlichen Training im Fitnessstudio. Was an sich ein Übungsprojekt ist, stellt sich zugleich als sehr lesenswertes und schick dargestelltes Rechercheexperiment heraus, dass interessante Einblicke in die hessische Nacht gibt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 25. November

In unseren Lesetipps geht es um Social Media in der Politik, Community im Journalismus, Datenschutz und Big Data, die Arbeitswelt, sowie Flickr. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA Tagesspiegel: Die Kommunikation über Soziale Netzwerke steigt: Trotz der jährlichen Empfehlung in den Berichten der amtlichen Datenschützer, auf die Nutzung von Social Media zu verzichten, setzen immer mehr Ministerien auf die Kommunikation in den sozialen Netzwerken, wie Christian Tretbar im Tagesspiegel zeigt. Ob und wie aber kommuniziert wird, hängt von den jeweiligen Hausleitungen ab und nicht in den sozialen Netzwerken zu sein, kann auch eine Form von Medienkompetenz sein, wie ausgerechnet die Bundeskanzlerin zeigt (wobei sie als Person anders als ein Ministerium zu bewerten ist).

  • KRAUTREPORTER Zeit Online: "Das Produkt des Journalismus ist die Community": Auf Zeit Online findet sich ein Interview von David Schmidt mit Jessica Weber und Frederik Fischer von den Krautreportern über das Thema Community. Ein immer wichtiger werdendes Thema im Journalismus, das besonders bei den Kraureportern ausgetestet wird, denn hier haben nur zahlende Abonnenten die Möglichkeit Kommentare zu lesen und zu schreiben. Und auch nur sie werden zu den bisher sehr interessanten Community-Abenden eingeladen, die für mich bisher, trotz der guten Texte, den eigentlichen Mehrwert einer Krautreporter-Mitgliedschaft ausmachen.

  • DATENSCHUTZ Blog von Tabea Wilke: Was ihr wollt: In ihrem Blog kommentiert Tabea Wilke ein Studienergebnis, wonach fast alle Internetnutzer bereit sind, ihre Daten den Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Wilke zeigt auf, dass wenn nicht Big Data das eigentliche Problem ist, also die Erhebung und Verarbeitung von Daten, sondern nur das Geschäft damit, die Unternehmen mit verstärkter Transparenz über den Umgang mit unseren Daten auf die gesellschaftliche Debatte um einen zeitgemäßen Datenschutz antworten müssen. Denn der Zielkonflikt steckt im Bereich Datenschutz und dem Geschäft mit den Daten und weniger unserer Nutzung von datenproduzierenden Diensten.

  • ARBEITSWELT Cicero Online: "Die westliche Unternehmenskultur beruht auf Stress, Schlafentzug und Burnout": Auf Cicero.de finde sich ein interessantes Interview mit Arianna Huffington. Im Grunde geht es um ihr neues Buch, aber eben auch um das grundlegende Thema, die ihrer Meinung nach falschen Definition von Erfolg in unserer Gesellschaft und die moderne Arbeitswelt. Zwei Bereiche, die sich zumindest in den westlichen Industrienationen ähneln und laut Huffington neu gedacht werden müssen. Huffington erfindet das Rad nicht neu, doch der "Spitzen-Unternehmerin", wie der Cicero schreibt, lohnt sich immer zuzuhören. Sie benennt interessante Punkte, die diskutiert werden können.

  • FLICKR CNET: Some photographers bristle over Flickr's selling of photos: Auf CNET schildert Richard Nieva die neueste Kontroverse um Flickr und das mehr Nutzungsfreiheit bietende Lizenzmodell Creative Commons. Flickr hat angefangen, Leinwandkopien von Flickr-Fotos zu verkaufen. Wer sein Foto unter dem klassischen Copyright veröffentlicht hat, bekommt 51 Prozent des Gewinns. Die Fotografen, die ihre Fotos unter Creative Commons der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt haben, bekommen gar nichts. Der Ärger ist vorprogrammiert, hat aber nichts mit Creative Commons zu tun. Die meisten Fotografen haben nämlich gar nichts gegen die rechtskonforme Nutzung von Flickr, sondern hätten sich von Yahoo als Plattformbetreiber nur ein alle Fotografen fairer behandelndes Vorgehen gewünscht. Jetzt wirkt es so, dass die der Gesellschaft Freiheiten einräumenden Fotografen bestraft werden. Nicht von der Gesellschaft, sondern von Yahoo.

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Lukas Menzel5 Lesetipps für den 24. November

In unseren Lesetipps geht es um den Bewertungskapitalismus, das Interesse für IT-Berufe, wie aus Marken Medien werden, die Abnahme des TV-Konsums durch Streaming und einen Antrag des Europäischen Parlaments. Ergänzungen erwünscht.

  • BEWERTUNGEN Spiegel Online: Uber, Airb'n'b & Co.: Bewertungskapitalismus statt Regulierung?: Bewertungen sind inzwischen zur Grundlage unseres Handelns im Internet geworden. Doch sie entscheiden nicht nur darüber, ob wir ein Produkt kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen, sondern der bewertungsbasierte Kapitalismus entscheidet auch darüber, ob Einzelpersonen oder sogar ganze Unternehmen ihr Geschäft fortführen können, wie Christian Stöcker schreibt. Wer würde schließlich in ein Auto bei Uber einsteigen, dessen Fahrer nur mit zwei Sternen bewertet wurde? Laut Stöcker könne so die Regulierung durch Gesetze und Behörden wegfallen. Stattdessen würden sich die Qualitätsstandards crowdbasiert durch Bewertungen ergeben. Was gut bewertet wird, ist schließlich auch gut. Lediglich die Kunden, die dann ständig aufgefordert werden würden, alles zu bewerten, dürften genervt sein.

  • IT-BERUFE Golem: Studie: Mädchen interessieren sich quasi gar nicht für IT-Berufe: Laut einer aktuellen Studie interessieren sich nur 0,5 Prozent der Schülerinnen für einen Beruf in der IT. Bei den Jungen sind es immerhin sechs Prozent. Das Ergebnis ist verheerend, bedenkt man, dass mit aufwendigen Aktionen wie dem Girls Day massiv für Berufe aus den Bereichen Technik und den Naturwissenschaften geworben wurde. Alleine in diesem Jahr nahmen an diesem mehr als 100.000 Mädchen teil. Insgesamt entsprechen die Ergebnisse der Studie weitgehend dem "klassischen Rollenmuster".

  • MARKEN Dirk von Gehlen: Marken werden Medien: Anhand des Fußballspielers und WM-Torschützen Mario Götze beschreibt Dirk von Gehlen, wie Marken zu Medien werden. Schon längst ist Götze nicht mehr nur ein Fußballspieler oder die Werbeikone eines Unternehmens, er ist selber ein Medium. Auf Instagram erreicht Götze mit seinen Bilder und kurzen Videos beispielsweise mehr als 2,2 Millionen Follower. Mehr als 100.000 Fans liken durchschnittlich seine Bilder. Dazu betreibt der Fußballspieler eine eigene Website, die einem Magazin ähnelt. Somit ist aus der Marke Mario Götze ein Medium geworden. 

  • STREAMING DIE WELT: TV-Konsum nimmt durch Filmstreaming ab: Mit Netflix, Maxdome und Co. verändert sich der Fernsehkonsum. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des High-Tech Verbandes Bitcom. Momentan schauen laut der Umfrage ca. 40 Millionen Deutsche Online-Videos und jeder dritte Nutzer von Videostreaming verzichtet komplett oder teilweise auf das klassische Fernsehen. In den USA hat sich der TV-Konsum mittlerweile sogar um 20 Prozent reduziert. Dadurch müssen sich Sender und Produzenten auf eine veränderte Medienwelt einstellen. Neben den kostenpflichtigen Streaminganbietern verstärken auch die illegalen Streamingportale wie kinox.to oder movie4k.de den Streaming-Trend.

  • GOOGLE CNet: European Parliament to call for breakup of Google, report says: Das EU-Parlament erwägt den Suchmaschinenriesen Google zu zerschlagen – das geht aus einem Report der Financial Times hervor. Dafür sollen die Abgeordneten einen Antrag bei der Europäischen Kommission gestellt haben, die hierüber entscheidet. Unterstützt wird der Antrag von der christdemokratischen Europäischen Volkspartei und den Sozialdemokraten. Ob die Europäische Kommission dem Antrag folgen wird, ist aber unwahrscheinlich, da diese bereits seit vier Jahren gegen Google ermittelt und angekündigt hat, das Wettbewerbsverfahren beizulegen. Am Donnerstag soll nun erst mal im Parlament über den Antrag abgestimmt werden.

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Lukas Menzel5 Lesetipps für den 21. November

In unseren Lesetipps geht es um die Digitalisierung von Büchern, das Geheimnis der Passwörter, Uber, Erfahrungen mit dem Smart Home und Amazons Snapchat-Experiment. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALISIERUNG Wired: Allen B. Riddell digitalisiert Bücher, deren Regelschutzfrist abgelaufen ist: Die Netzpiloten-Autorin Katharina Brunner berichtet auf Wired.de über die Digitalisierung von gemeinfreien Werken. Ab dem ersten Januar nächsten Jahres werden nämlich die Werke von 1280 Autoren gemeinfrei. Da der Aufwand, all diese Werke zu digitalisieren, sehr hoch ist, hat Allen B. Ridell nun ein Algorithmus entwickelt, der die Werke mit Wikipedia abgleicht und basierend darauf ein Ranking erstellt, welches angibt, welche dieser Werke für die Allgemeinheit am wichtigsten sind. Zwar ist der Algorithmus noch lange nicht perfekt, doch vereinfacht er die Arbeit der Freiwilligen, die die Werke mit viel Mühe digitalisieren.

  • PASSWÖRTER New York Times: The Secret Life of Passwords: Jeder hat sie, jeder benutzt sie täglich: Passwörter. Mit ihnen werden Dokumente, Daten und vieles mehr vor unerlaubtem Zugriff geschützt. Doch auch wenn diese somit hauptsächlich zweckmäßig verwendet werden, steckt hinter ihnen oftmals weitaus mehr. Wie Ian Urbina in einer Reportage für die New York Times untersucht hat, verstecken sich in den Passwörtern unsere persönlichen Hoffnungen und Träume, unsere liebsten Erinnerungen und die tiefsten Bedeutungen. Oft verraten die Passwörter sogar mehr, als unsere Accounts hinter ihnen.

  • UBER Gründerszene: 7 Gründe, warum Uber auf dem besten Weg zum Mobilitätsgiganten ist: In den letzten Tagen hatten wir bereits zwei Mal einen Artikel über den Taxi-Konkurrenten Uber in den Lesetipps. Auch heute wollen wir euch einen interessanten Artikel über das Startup nicht vorenthalten, denn über Uber wird momentan einfach viel spannendes geschrieben. So hat Gründerszene nun sieben Gründe genannt, warum Uber auf dem besten Weg ist, der nächste Mobilitätsgigant zu werden. Trotz der negativen Presse in dieser Woche seien die zukünftigen Aussichten weiter rosig, wie sowohl die Wachstumsaussichten als auch die Möglichkeit weiteres Kapital zu erhalten, zeigen.

  • SMARHOME Golem: Smarthome: Das intelligente Haus wird nie fertig: Das Smart Home ist im Trend. Doch ist der Aufbau und die langfristige Anwendung eines vernetzten und intelligenten Zuhauses auch praktikabel? Ein Erfahrungsbericht auf Golem erklärt die Vorzüge, aber auch Nachteile und Herausforderungen des Smart Homes. Von der Planung über die schrittweise Umsetzung zeigt der Bericht, dass einmal angefangen das Smart Home süchtig macht und man nicht mehr aufhören kann sein Zuhause nach und nach weiter zu vernetzen und intelligenter zu machen.

  • AMAZON CNet: Amazon uses Snapchat to send exclusive deals: In nur einer Woche findet der alljährliche "Black Friday" statt. Der Online-Versandhändler Amazon versucht sich im Rahmen des Shopping-Events dieses Jahr an einer neuen Form der Promotion. Via der Instant-Messaging App Snapchat verschickt Amazon von nun an Geschenkideen, Empfehlungen und exklusive Deals. Der Versandriese verstärkt damit seine Präsenz in den sozialen Medien – vor allem im mobilen Segment. Mittlerweile kaufen bei Amazon mehr als die Hälfte aller Nutzer über mobile Endgeräte ein. Amazon möchte deswegen nun auch versuchen hierüber die Kunden zu erreichen.

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Niklas Möller5 Lesetipps für den 20. November

In unseren Lesetipps geht es um Apples Plan mit Beats Music, mobile Suchergebnisse von Google, erfolgreiche Blogs, Netzneutralität und den gescheiterten Freedom Act. Ergänzungen erwünscht.

  • APPLE New York Times: Apple's Plans for Beats Music Start to Take Shape: Apple plant, Beats Music in seine Geräte einzubauen. Ziel des Unternehmens ist es, gegen den Wunsch der Musiklabels die Gebühren des Streaming Services für Konsumenten von zehn Dollar auf fünf Dollar im Monat zu senken. Wegen der hohen Menge an kostenloser Musik im Internet bei Spotify und YouTube haben zuletzt viele Musiker ihren Frust kundgetan. Wie die Financial Times berichtet, möchte Apple Beats ab März 2015 in iOS aufnehmen. Bislang hat das Unternehmen keine Stellungnahme zu diesem Vorhaben abgegeben.

  • GOOGLE PHP Magazin: Google überarbeitet seine mobilen Suchergebnisse: Google plant offenbar, für mobile Geräte designte Seiten speziell zu markieren. Auf diese Weise soll es Nutzern künftig möglich sein, sofort zu erkennen, ob eine Webseite für die Nutzung durch Smartphones optimiert wurde. Google hofft, dass Webdesigner fortan mehr Seiten speziell für mobile Geräte konzipieren, um den Smartphone Besitzern das Internet zu erleichtern. Es ist sogar eine Überlegung von Google, diese in das Suchmaschinenranking miteinzubeziehen.

  • JOURNALISMUS OSK: Mit Vergnügen: Matze Hielscher und Pierre Türkowsky haben 2010 in Berlin das digitale Stadtmagazin "Mit Vergnügen" gegründet. Darin empfehlen sie Partys, Ausstellungen, Filme und Musik in der Hauptstadt. Inzwischen schreiben über 20 Autoren an dem Projekt. Im Interview erzählt Matze Hielscher, wie es zu dem Blog gekommen ist, auf welche Weise man an seine Inhalte kommt und welche Art von Beiträgen die höchste Reichweite erzielt. Er berichtet weiter, wodurch man mit einer journalistischen Seite Geld verdient und warum die Art der Ausbildung für ihn dabei keine Rolle spielt.

  • NETZNEUTRALITÄT The Drum: Net neutrality could be ‘competitive advantage’ for Europe if 'wrong' decision made in US, says Baroness Joanna Shields: Joanna Shields, die Digitalberaterin des britischen Premierministers, unterstützt Obamas Standpunkt zur Netzneutralität. Sie wünscht sich mehr Regeln, um die Offenheit des Internets weiterhin zu gewährleisten, denn anderenfalls könnte dies in eine falsche Richtung führen, was einen Wettbewerbsvorteil für Europa nach sich ziehen könnte. In der letzten Woche hat sich Präsident Obama für striktere Regeln zum Thema Netzneutralität stark gemacht, nachdem einige Provider die Möglichkeit verkündet hatten, besser bezahlten Datenverkehr zukünftig eventuell zu bevorzugen.

  • FREEDOM ACT Heise: NSA-Skandal: Republikaner verhindern "Freedom Act" zur Beschränkung der NSA-Befugnisse: Die Republikaner haben den Versuch der Demokraten blockiert, mithilfe des Freedom Acts die Datenspionage der NSA zu begrenzen. Die Möglichkeit, Telefondaten zu sammeln, sollte mit dem Gesetz eingeschränkt werden, ebenso wie der Zugriff des US-Geheimdienstes auf die Standortdaten von Providern. Die Republikaner begründeten ihre ablehnende Haltung damit, dass die USA anderenfalls nicht mehr vor Terroranschlägen geschützt werden könnte. Datenschützer hielten das Gesetz sogar noch als zu schwach, da die NSA trotzdem weiter hätte Daten sammeln dürfen.

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Lukas Menzel5 Lesetipps für den 19. November

In unseren Lesetipps geht es um unser Handyverhalten, Uber und Journalisten, die Bundesdatenschutzbeauftragte, die Verschlüsselung von WhatsApp und das Internet vor 20 Jahren. Ergänzungen erwünscht.

  • HANDYVERHALTEN Gründerszene: Studie: Der ständige Griff nach dem Smartphone – ab wann ist es eine Sucht?: In einer groß angelegten Studie haben Forscher das Handyverhalten untersucht. Hierfür stellte diese Anfang des Jahres eine App bereit, die das Handyverhalten der Nutzer analysierte und anonymisiert an die Forscher übertrug. Nun wurden erste Ergebnisse der Studie veröffentlicht, an der mehr als 200 000 Menschen teilnahmen. So nutzen die Menschen ihr Handy durchschnittlich drei Stunden am Tag, wovon 12 Prozent ihr Handy sechs Mal in der Stunde, also alle zehn Minuten, nutzen. Eine lange Zeit, weswegen die Forscher daran arbeiten, wie man ein solches Verhalten verhindern kann.

  • UBER Spiegel Online: Uber: Emil Michael sinniert über Schmutzkampagne gegen Journalisten: Buzzfeed berichtet, dass Uber-Manager Emil Michael gedroht haben soll, Kritiker ausspionieren zu lassen. Auf einer privaten Veranstaltung spielte er demnach mit dem Gedanken, für eine Millionen Dollar eine Spezialeinheit anzuheuern, um Gegner und kritische Journalisten mit Details aus ihrem Privatleben unter Druck zu setzen. Nach der Veröffentlichung des Artikels erklärte Michael jedoch, dass seine Worte keinen Bezug zu den Ansichten von Uber aufweisen würden und nicht hätten veröffentlicht werden dürfen. Auch Uber selbst widersprach den Plänen.

  • DATENSCHUTZ FAZ: Andrea Voßhoff versagt als Datenschutzbeauftragte: Ein Jahr ist die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff nun im Amt und hat laut Constanze Kurz von der FAZ gründlich versagt. Warum und wobei sie versagt haben soll, begründet Kurz ausführlich. So ist von Andrea Voßhoff bislang weder ein flammendes Plädoyer, noch ein Denkanstoß oder ernstzunehmender Beitrag gekommen. Zu der NSA Affäre habe sie sich bis heute noch nicht geäußert. Allgemein scheint es, dass die Bundesdatenschutzbeauftragte sich eher bedeckt hält und es nicht für nötig erachtet die Menschen zu informieren – obwohl eine engagierte Stimme zum Thema Datenschutz dringend nötig wäre.

  • VERSCHLÜSSELUNG DIE WELT: Chat-Dienst: WhatsApp führt Nachrichten-Verschlüsselung ein: Der Nachrichtendienst WhatsApp führt die Ende zu Ende Verschlüsselung ein. Damit werden sämtliche Nachrichten künftig auf ihrem gesamten Weg verschlüsselt. Hierfür hat sich WhatsApp mit dem Verschlüsselungs-Experten TextSecure zusammengetan. Bei der Ende zu Ende Verschlüsselung werden die Daten verschlüsselt und sind erst beim Empfänger wieder lesbar. Momentan funktioniert die Verschlüsselung nur auf Androidgeräten und auch nur für persönliche Nachrichten. Die Verschlüsselung von Gruppen-Chats, Bildern und Videos soll aber schon in naher Zukunft folgen.

  • INTERNET CNet: The Internet in the era of VHS: Wie wurde vor 20 Jahren über das Internet gedacht? Wie wurde damals die Entwicklung prognostiziert? Das alles kann man sich nun auf YouTube anschauen, denn der Technologe und Blogger Andy Baio hat zahlreiche Dokumentation über das Internet aus den 1980er und 1990er Jahren von VHS digitalisiert und auf YouTube hochgeladen. Insgesamt elf Videos gibt es mittlerweile zu sehen, die einen guten Einblick in die damalige Zeit und das damalige Internet geben.

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Niklas Möller5 Lesetipps für den 18. November

In unseren Lesetipps geht es um Snapcash, den Freedom Act, den amerikanischen Medienwandel, mobile Karten und Journalismus-Tipps. Ergänzungen erwünscht.

  • MOBILES BEZAHLEN Golem: Mobiles Bezahlen: Snapchat und Square starten Snapcash: Die Instant Messaging Anwendung Snapchat kooperiert mit dem Zahlungssystemanbieter Square, um den neuen Dienst Snapcash einzuführen. Mit dieser App wird es möglich sein, sich gegenseitig mobil Geld zu senden. Snapchat greift somit einen Markt an, den bis dahin vor allem Anbieter wie Paypal oder Apple mit dem neuen Dienst Apple Pay dominiert haben. Durch die Zusammenarbeit mit Square soll die Anwendung sicher sein, persönliche Finanzdaten sollen nicht von Snapchat, sondern nur von Square gespeichert werden.

  • FREEDOM ACT ZDNet: Apple, Google, Facebook press Senate to pass Freedom Act, curbing NSA surveillance: Apple, Google, Microsoft und Facebook setzen sich dafür ein, dass noch in diesem Jahr ein Anti-NSA-Gesetz verabschiedet wird. Durch dieses sollen die Firmen in der Lage sein, besser über die Behörden-Anfragen zu berichten. Des Weiteren soll die NSA einen eingeschränkteren Zugriff auf Personen-Daten erhalten. Durch die Enthüllungen von Edward Snowden im Juni 2013 leiden viele amerikanische Technologie-Unternehmen unter Misstrauen im Ausland.

  • MEDIENWANDEL Deutsche Welle: Amerikanischer Medien-Herbst: Der DW-Redakteur Rainer Traube berichtet von dem enormen Druck, den er in amerikanischen Medienhäusern selbst miterlebt hat. Besonders die großen Unternehmen im Journalismus wie die New York Times müssen nun nach neuen Wegen suchen, um das fehlende Geld wieder rein zu bekommen. Während diese Medienhäuser mit dem Medienwandel zu kämpfen haben, profitieren neuere Medien wie Buzzfeed oder die Huffington Post von diesem. Für alle Medien heißt es aber, dass jetzt neue Wege gefunden werden müssen.

  • MOBILE KARTEN Netzwertig: Neudefinition des Webs: Karten sollen Apps und Websites ablösen: Die Erfinder des mobilen Browsers Wildcard möchten mit Karten, die bisher dominierende Form des mobilen Internets, Websites, Streams und Apps, ablösen. Dem Nutzer soll damit langes Suchen erspart bleiben, indem die einzelnen Karten übereinander gestapelt werden. Auf diese Weise sollen Millionen Webites integriert werden können, bei denn jeweils nur die wichtigsten Informationen angezeigt werden. Dieses System scheint aber besonders bei längeren Texten noch Probleme zu bereiten. Auch andere Dienste wie Google Now oder Tinder setzen auf Karten.

  • JOURNALISMUS Medienpraxis: Als Journalist starten: Tipps für frische Freie: Auf dem Blog Medienpraxis gibt Martin Hoffmanns von DIE WELT Tipps für den Einstieg in den Journalismus. Er sieht Twitter als wichtige Plattform an, um sich zu vernetzen und ein Gespür dafür zu entwickeln, welche Themen tatsächlich relevant sind. Wenn man noch Student ist, dann seien zudem die Projekte während der Universität entscheidender als die Vorlesungen an sich, da man hier Erfahrung sammeln und interessante Kontakte herstellen könne. Ebenfalls nicht zu unterschätzen seien Kenntnisse in Programmierung.

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