Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 24. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Sharing Economy, was Amazon noch zuzutrauen ist, Facebook für Autoren und Selfpublisher, wie erfolgreich Werbung im Newsfeed ist und die Fragestunde via Twitter mit Edward Snowden. Ergänzungen erwünscht.

  • SHARING ECONOMY PandoDaily: Sharing economy foes coming after our business: In einem Gastbeitrag auf PandoDialy schreibt Rujul Zaparde, CEO und Mitgründer von "FlightCar", einem Startup mit dem Reisende ihre daheim gelassenen Autos verleihen können, wie in den USA althergebrachte Industrien und Regulierungsbehörden gegen die neuen Unternehmen der Sharing Economy vorgehen anstatt die aus der Zeit der Industrialisierung stammenden Gesetze neuen wirtschaftlichen Modellen anzupassen. Eine fast schon zu deutsche Geschichte aus dem SiIlicon Valley.
  • AMAZON Exciting Commerce: Was ist Amazon strategisch zuzutrauen?: In der Ausgabe 34 der Exchanges hat sich Marcel Weiss mit Jochen Krisch über Amazon unterhalten, dass von der Buchbranche einmal abgesehen hierzulande noch mit angezogener Handbremse fährt. Doch was ist Amazon mittelfristig zuzutrauen ist, wenn die Skaleneffekte erst so richtig einsetzen? Marcel Weiss hat dazu eine Theorie, die er in diesem eher Hör- als Lesetipp genauer vorstellt.
  • FACEBOOK Selfpublisherbibel.de: Facebook für Autoren und Self Publisher: 80 Prozent der deutschen Self Publisher sind auf Facebook aktiv. Millionen Menschen warten nur darauf, auch von Ihnen zu hören – oder? Die Wirklichkeit sieht anders aus. Facebook-Nutzer finden in dem sozialen Netzwerk mehr Zerstreuung als ihnen lieb ist. Matthias Matting erklärt auf Selfpublisherbibel.de, warum Facebook nicht als Marketing-Instrument geeignet ist und warum sich eine eigene Präsenz auf Facebook trotzdem lohnt.
  • NEWSFEED Siliconrepublic.com: Facebook news feed ads 51 times more likely to be clicked than display ads: Die vielen Änderungen des Newsfeed haben laut Mark Zuckerberg ein vorrangiges Ziel: aus Facebook die "personifizierte Zeitung" für seine Nutzer zu machen. Seitenbetreiber beschweren sich währenddessen, dass ihre Reichweite sinkt und sie gezwungen werden, Werbung auf Facebook zu schalten. Und das lohnt sich laut einer Untersuchung scheinbar für Facebook und die Seitenbetreiber, denn gesponserte Beiträge im Newsfeed werden 51-mal öfter angeklickt als die Werbe-Banner am Rand.
  • EDWARD SNOWDEN Zeit Online: Snowden kann sich Rückkehr in die USA derzeit nicht vorstellen: Edward Snowden glaubt nicht daran, dass er in absehbarer Zeit in die Vereinigten Staaten zurückkehren kann. In einer Fragestunde auf Twitter sagte er gestern Abend: "Leider ist das angesichts der gegenwärtigen Gesetze zum Informantenschutz nicht möglich". Als Mitarbeiter einer für die NSA arbeitende Firma und somit kein direkter NSA-Mitarbeiter würden die jetzigen Gesetze für ihn nicht gelten. Das US-Justizministerium sucht während dessen einen Kontakt zu Snowden, um erste Gespräche aufzunehmen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 23. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Rettung des Internets, Unternehmen und Twitter, Bitcoin, Watson und warum Google Glass in einem Kino nichts zu suchen hat. Ergänzungen erwünscht.

  • INTERNET Heise Online: Experten-Ausschuss soll das Internet retten: Internationale Thinktanks haben die Freiheit des Netzes als schützenwertes Gut identifiziert und auf dem Weltwirtschaforum in Davos erstmal einen Ausschuss gegründet. Der soll jetzt mit Hilfe der Öffentlichkeit herausfinden, ob das Internet noch zu retten ist. Der schwedische Außenminister Carl Bildt steht dem Ausschuss vor.
  • TWITTER Mashable: Most Top Brands Still Don't Engage With Twitter Followers: Zugegeben, Twitter und andere Social Media-Kanäle sind noch relativ jung, aber die Ergebnisse des Marktforschungsunternehmen Simply Measured überraschen dann doch ein wenig, wie schwer sich Unternehmen noch mit der Kommunikation tun. Zwar haben 98 der 100 größten Marken der Welt ein Twitter-Konto und twittern zwischen 1 und 12 Tweets am Tag, aber die Möglichkeiten der Interaktion mit Kunden wird kaum genutzt. 54 Prozent der Unternehmen senden weniger als einen Tag am Tag an einen Follower.
  • BITCOIN Politik-Digital.de: (R)Evolution des Währungssystems durch Bitcoins?: Als die Finanzkrise 2009 die breite Öffentlichkeit erreicht, ist klar: Es gibt ein Problem mit dem globalisierten Wirtschaftssystem. Staaten sind in einem historisch einmaligen Maße von Finanzmärkten abhängig und Reformvorschläge wie die Tobinsteuer werden aus genau diesem Grund verworfen. Ein Vorschlag jedoch setzt sich immer mehr durch, der nicht von Staaten abhängig ist: Die Revolution des Währungssystems durch rein elektronisches und dezentrales Geld: „Bitcoins“.
  • WATSON Ausgeheckt: Watson – ein Bild-HuffPost-Buzzfeed-Mix: Die Welt – na ja, zumindest die Schweiz – hat sehnsüchtig auf den Start gewartet. Um 21:00 Uhr gestern Abend ging dort das neue Newsportal online: Watson. Angelehnt an die englische Phrase “What’s on” soll der Name scheinbar Programm sein: darstellen, was in der Schweiz und auf der Welt los ist. An das 20 Millionen Euro teure Projekt werden hohe Erwartungen geknüpft.
  • GOOGLE GLASS Süddeutsche.de: US-Behörde hält Google-Glass-Träger stundenlang in Kino fest: Die berühmt berüchtigte Raubmordkopie ist kein Kavaliersdelikt, wie Kinowerbung über inhaftierte Urheberrechtsverletzer einem erklärte. In den USA kam es jetzt noch ein Stück härter: ein Mann wurde stundenlang von einer Teilbehörde der Homeland Security vernommen, weil er seine Datenbrille während einer Filmvorführung anbehalten hatte. Bei Urheberrechtsverletzungen kennt man im Land der Filmindustrie scheinbar kein Pardon.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 22. Januar

In unseren LEsetipps geht es heute um die Ehrendoktorwürde der Uni Rostock für Edward Snowden, Amazon plant Pay-TV im Web, BuzzFeed kommt nach Deutschland, ein Fazit der Digital Life Design und einen Freifunk-Router. Ergänzungen erwünscht.

  • EDWARD SNOWDEN taz.de: Uni Rostock will Snowden die Ehrendoktorwürde verleihen: Die Uni Rostock will Edward Snowden die Ehrendoktorwürde verleihen, den er habe Methoden entwickelt, die ihn von anderen Whistleblowern unterscheiden. Im taz-Interview mit Fumiko Lipp spricht die Rostocker Philosophie-Professorin Gesa Mackenthun, die das Verfahren der Ehrendoktorwürde für Edward Snowden mit initiiert hat, über die Pläne der norddeutschen Universität.
  • AMAZON Ars Technica: Amazon may start live Web TV service to compete with cable: Auf Ars Technica stellt Casey Johnston die neueste Idee von Jeff Bezos vor: Amazon plant angeblich (nach Drohnen und der Vorhersage von Bestellungen) nun auch eine Art von Pay-TV im Internet. Damit könnte Kabel- und Satellitenfernsehen übers Internet empfangen werden. Umgesetzt werden soll das mit einer eigenen Set-Top-Box von Amazon, dass damit bestimmt, was wir empfangen bzw. wofür wir bezahlen können.
  • BUZZFEED Spiegel Online: Wie "BuzzFeed" & Co. den Journalismus verändern: In den letzten Monaten haben wir mit großem Interesse das US-amerikanische Medien-Unternehmen BuzzFeed beobachtet, aber bald muss der Blick gar nicht mehr über den Atlantik schweifen, denn BuzzFeed kommt nach Deutschland. Christian Stöcker verkürzt zwar BuzzFeeds Erfolg auf Sex, Witz und Respektlosigkeit, aber BuzzFeed ist nicht wie die BILD. Doch wie BuzzFeed den Journalismus verändert, werden wir hier bald live erleben können.
  • DIGITAL LIFE DESIGN Süddeutsche.de: Digital Life Design-Konferenz – Teilen und herrschen: Die Zukunft wird freundlich und sehr profitabel, so hat es zumindest Johannes Boie auf der diesjährigen Digital Life Design-Konferenz wahrgenommen. In München traf sich wie jedes Jahr die digitale Elite zur DLD-Konferenz, wo die wenigen Netz-Skeptiker zwischen den milliardenschweren Unternehmern untergehen. Zwar war auch das Thema Überwachung auf der Agenda, aber am Ende geht es auch hier nur um den Cashflow.
  • FREIFUNK Rolling Maria: #freifunk Router (teilweise) demystified: An manchen Orten in Berlin kann man frei im Internet surfen, aber eben nicht nur kostenlos, sondern wirklich frei. Dies ermöglicht die Freifunk-Initiative mit eigenen Routern, die eine freie Infrastruktur und offene Funkfrequenzen anbieten. Die Bloggerin Maria Krieg hat sich einen Freifunk-Router genauer angesehen und beschreibt auf ihrem Blog seine Funktionsweise.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 21. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Transformation des Kundenservice, ein Interview mit Waze-CEO Noam Bardin, das Raspberry Pi, wie Technologie uns verbindet und die Bedeutung von Fair Use für Internetunternehmen. Ergänzungen erwünscht.

  • FAIR USE Wired.com: Corporations Abusing Copyright Laws Are Ruining the Web for Everyone: Auf Wired schreibt der Anwalt der WordPress-Firma Automattic, Paul Sieminski, über die Bedeutung der US-amerikansichen Urheberrechtsregelung Fair Use für das Internet und wie Fair Use zunehmend attackiert wird und was Internetunternehmen tun können.
  • KONNEKTIVITÄT NYTimes.com: Technology Is Not Driving Us Apart After All: Auch wenn es manchmal nicht so wirkt, wenn alle nur auf ihre Smartphones und Tablets blicken, im Grunde bringen uns die mobilen Technologien näher zusammen. Dies ergab eine von Mark Oppenheimer in der New York Times vorgestellte Studie. Besonders interessant ist, dass wir vor allem mehr mit Freunden und Nachbarn kommunizieren, sie sogar viel mehr wahrnehmen als früher.
  • RASPBERRY PI ReadWrite: Raspberry Pi – Everything You Need To Know: Auf ReadWrite berichtet Lauren Orsini von ihrem Raspberry Pi und wie sie es auch ohne große Kenntnisse schnell als einen Server für den Drucker im Haus einrichtete. In ihrem Erfahrungsbericht erklärt sie alles, was man über das Raspberry Pi wissen sollte und erzählt dabei gleich auch noch die Geschichte des kleinen Computers nach.
  • WAZE Zeit Online: Interview mit Waze-CEO Noam Bardin: Noam Bardin ist der CEO von Waze. Im Interview auf Zeit Online erklärt er im Gespräch mit Götz Hamann, warum seine App aktuellere und genauere Verkehrsinformationen liefern soll als jedes normale Navigationssystem und warum sogar die Polizei seinen Dienst nutzt.
  • SERVICE hsimmet.com: Polarisierung im digitalen Kundenservice: Die digitale Transformation verändert den Kundenservice in Zukunft deutlich. Eine klare Positionierung im enger werdenden klassischen Markt wird erforderlich. Self-Service oder Premium-Service sind die strategischen Optionen im digitalen Kundenservice, die Prof. Dr. Heike Simmet auf ihrem Blog näher vorstellt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 20. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um das neueste Patent von Jeff Bezos bei Amazon, Reddit, wie Chats angeblich soziale Netzwerke ersetzen, die Debatte um Freiheit im Internet und Bildung im digitalen Zeitalter. Ergänzungen erwünscht.

  • BILDUNG herrlarbig.de: Ein „Rant” für digitale Bildung …: Eigentlich wollte der Gymnasiallehrer und Blogger Torsen Larbig nur ein Video von der re:publica 2013 einbetten, in dem Tanja und Johnny Haeusler über das aktuelle Bildungssystem sprechen, doch schnell setzte sich Larbig ebenfalls mit dem Thema auseinander und herauskam ein lesenswerter Rant für die Bildung im digitalen Zeitalter.
  • DEBATTE Carta: Lobo und Morozov – Zu einfach und zu kompliziert: Für Sascha Lobo ist die Sache enttäuschend, aber einfach: das Internet ist kaputt. Punkt, das war’s. Das nimmt er ganz naiv persönlich. Die Entgegnung von Evgeny Morozov ist dagegen von der gewohnten Komplexität. Recht hat er, aber wen erreicht er damit? Auf Carta schreibt Armin Berger über die aktuelle Debatte um digitale Freiheit, die für ein altes Märchen ist.
  • CHAT Hyperland: Chats statt soziale Netze – Der Rückzug ins Private: Auch wenn Andreas Winterer im Fazit ehrlicherweise eingesteht, nicht wirklich die Zukunft vorhersehen zu können und die Voraussage, dass Chatsysteme in Zukunft soziale Netzwerke ablösen werden, da sich die Menschen ins vermeintliche Private zurückziehen, mehr als diskussionswürdig ist, ist sein Artikel ein lesenswerter Beitrag über moderne Kommunikation im Digitalen. Und dann noch im neuen Design des Hyperland-Blog.
  • REDDIT Süddeutsche.de: Reddit – Die selbsternannte Titelseite des Internets: Reddit bezeichnet sich gerne als die Titelseite des Internets und auch für uns gehört es zum Redaktionsalltag, mehrmals am Tag ein Blick auf die Seite zuwerfen, denn hier lassen sich oft die neuesten Themen finden. Und noch mehr. Hakan Tanriverdi erklärt auf Süddeutsche.de, was es noch so gibt und wie die Seite funktioniert.
  • AMAZON CNET News: Amazon to ship things before you've even thought of buying them?: Amazon-Gründer Jeff Bezos war schon immer groß darin, Features anzukündigen, die erst in weiter Zukunft kommen. Jetzt hat er ein Patent für "vorhersehbare Paketverschickung" angemeldet, dass Amazon erlauben wird, aufgrund von Kundendaten wie alten Bestellungen, der Wunschliste und Neuerscheinungen zu erraten, wann welcher Kunde was bestellt. Das wird dann natürlich nicht automatisch ohne Bestellung geliefert, aber schon so nah am Kunden gelagert, dass vielleicht sogar am Tag der Bestellung geliefert werden könnte.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 17. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Journalismus nach Edward Snowden, den Kindle Kiosk von Amazon, die beschlagnahmten Bitcoins der Silk Road werden versteigert, Google Glass und eine neue Erfindung von Google X. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Horizont Mobile: Die fesselnde Keynote des Guardian-Chefredakteurs Alan Rusbridger: Am Dienstabend hielt der Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger eine bewegende Keynote bei der Verleihung des HORIZONT Award in der Alten Oper in Frankfurt. Mit der Veröffentlichung des Snowden-Materials habe der Guardian „daran erinnert, was Journalismus ist und was er sein sollte“. Der politische Druck, die Informationen unter den Tisch fallen zu lassen, sei sehr groß gewesen. „Das Angebot Snowdens war ein Testfall für den unabhängigen Journalismus“, so Rusbridger.
  • KINDLE KIOSK e-book-news.de: Amazon testet “Kindle Kiosk”: Anlässlich der “Consumer Electronics Show” (CES) in Las Vegas hat Amazon eine ganz besondere Form von Guerilla-Marketing betrieben: am McCarran International Airport der Wüstenstadt wurde ein Kindle-Automat aufgestellt, ganz selbstverständlich neben Geldautomaten und Wurlitzern mit Getränkedosen und Schokoriegeln.
  • BITCOINS Ars Technica: Feds ready to auction off $25 million in Silk Road Bitcoin: In einer Pressemitteilung gab die Staatsanwaltschaft des südlichen Distrikts von New York bekannt, dass die 29.655 Bitcoins, die im Sommer auf den Servern des Online-Schwarzmarkts Silk Road beschlagnahmt wurden, versteigert werden. Die Bitcoins haben einen Wert von rund 25 Millionen US-Dollar.
  • GOOGLE GLASS Zeit Online: Autofahrerin entgeht Strafe wegen Google-Glass: Eine US-Amerikanerin hat sich vor Gericht gegen ein Bußgeld für das Tragen von Google Glass während der Fahrt im Auto gewehrt – mit Erfolg. Cecilia Abadie plädierte darauf, dass ihr nicht nachgewiesen werden kann, ob die Brille während der Fahrt eingeschaltet gewesen sei oder nicht. Sie wurde mangels Beweisen freigesprochen. Der Rechtsstreit galt als erstes solches Verfahren im Zusammenhang mit der High-Tech-Brille des Internetkonzerns Google.
  • GOOGLE X Süddeutsche.de: Google entwickelt Elektro-Kontaktlinse: Googles Labor für Experimente, treffend Google X genannt, hat wahrscheinlich einen Volltreffer entwickelt. Eine elektronische Kontaktlinse mit Antenne, Kondensator und Rechenchip, die nicht dem Projekt Google Glass Konkurrenz machen soll, sondern Diabetes-Patienten helfen kann, wie Pascal Paukner auf Süddeutsche.de schreibt. Die Linse kann nämlich die Glucose-Konzentration in der Tränenflüssigkeit messen und bei Abweichungen Alarm schlagen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 16. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Debattenkultur von Trollen, die Dating-App Tinder, die Debatte um Datenschutz in der Wikipedia, die Macht von Google und interessante Nutzerzahlen von Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK DailyFinance: Facebook's Teen Users Down 25% During the Past 3 Years: Es ist langsam ein Fakt, dass Facebook unter Jugendlichen immer unpopulärer wird. In den letzten 3 Jahren ist der Anteil bei Teenagern um 25 Prozent gesunken, bei Studenten sogar um bis zu 60 Prozent. Doch die Aktie steigt, denn Facebook verdient mit Werbung auf dem sozialen Netzwerk sehr viel Geld und auch wenn die jungen Menschen sich abmelden, hat Facebook gesamt betrachtet über 22 Prozent Zuwachs an Mitgliedern zu verzeichnen.
  • WIKIPEDIA Hyperland: Streit über Datenschutz bei Wikipedia: Die Wikipedia-Community diskutiert über eine neue Datenschutzrichtlinie der Wikimedia Foundation. Christiane Schulzki-Haddouti erklärt auf Hyperland den Streit zwischen der deutschsprachigen und englischsprachigen Community, bei dem es vor allem darüber geht, wie mächtig Analyse-Tools sein dürfen, die die Daten angemeldeter Wikipedia-Autoren auswerten.
  • GOOGLE Techland Blog: Google Is Powerful — But Not as Powerful as an Angry Mob: Die Debatte um den Kauf von Nest durch Google geht weiter. Offensichtlich sind viele Menschen besorgt, dass in dem vernetzten Heim der Zukunft bald überall das Google-Logo auftauchen wird, ein klares Zeichen für viele Kritiker, dass ihnen dieses Heim nicht mehr gehört. Henry McCracken setzt sich mit der Kritik auseinander und fragt sich, ob auch ein so mächtiges Unternehmen wie Google sich durch eine kritische Masse ändern kann und wenn, ob das Google nicht erst wirklich mächtig macht.
  • TINDER PandoDaily: Will Tinder users put up with native advertising?: Tinder ist eine Dating-App, die für einen heraus findet, wer in deiner Nähe auf einem steht und verbindet die zwei Personen dann miteinander, wenn beide aneinander interessiert seid. Doch zuletzt kam die viel gelobte App immer mehr in Kritik, denn scheinbar ist es Teil der Monetarisierungsstrategie, manche Accounts von Marken für Werbezwecke mit menschlichen Nutzern in Kontakt zu bringen. Carmel Deamicis fragt sich auf Pando Dialy, ob dies innovative Werbung ist oder nur heimtückisch von dem Unternehmen.
  • TROLLE W&V: Troll-Psychologie: Wann der Ton im Social Web umschlägt: Werden wir im Social Web immer nörgliger? Warum das so ist, erklärt Leonard Reinecke. Er ist Psychologieprofessor an der Uni Mainz und forscht über Kommunikation im Social Web. W&V Online sprach mit ihm darüber, was User dazu bewegt, überhaupt einen Kommentar abzugeben und unter welchen Umständen der Ton abgleitet.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 15. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um den Kauf von Nest durch Google, Facebooks Flipboard-Konkurrent, Oscar Salazars neueste Firma, Überwachung durch die NSA und Google plant unsere Zukunft. Ergänzungen erwünscht.

  • NEST PandoDaily: Privacy advocates freak out at Google’s Nest acquisition: Im Gegensatz zu Deutschland wird sich in den USA erst mit dem Nutzen einer Entwicklung beschäftigt und dann mit den gesellschaftlichen Konsequenzen. Nach einem Tag der Begeisterung darüber, dass Google mit dem Kauf von Nest nun unsere Wohnungen smart macht, bricht jetzt eine Diskussion darüber aus, ob man Google zu Hause haben möchte. Yasha Levine fasst auf Pando Dialy die Diskussionen zusammen und zeigt die Entwicklung von Googles "kostenloser Überwachung" auf.
  • FACEBOOK Re/code: Facebook Could Launch Its Flipboard-Like News Reader This Month: Facebook könnte seine Bemühungen im Bereich Content-Aggregation noch diesen Monat mit einem Produkt namens "Paper" weiter entwickeln und damit ein direktes Konkurrenzprodukt für Flipboard schaffen. Eigentlich sollte das Projekt einmal den News Feed ersetzen, jetzt wird es wohl als smarte Ergänzung für seine Nutzer integrieren.
  • MEDIZIN CNET News: Uber co-founder said to launch on-demand doctor service: Oscar Salazar, einer der Uber-Gründer, arbeitet an einer neuen Firma im Bereich Gesundheitswesen, dass wohlhabenden Kunden eine medizinische On-Demand-Versorgung anbieten will. Ärzte kommen dann zum Hausbesuch und kümmern sich intensiv um die Nutzer des Dienstes. Ein Service für die "obersten ein Prozent", wie Dara Kerr auf CNET kommentiert.
  • ÜBERWACHUNG Süddeutsche.de: NSA spioniert Computer auch offline aus: Die NSA hat selbst dann Zugang zu Computern, wenn diese nicht mit dem Internet verbunden sind. Nach einem Bericht der New York Times, auf den sich die Süddeutsche Zeitung hier bezieht, hat der US-Geheimdienst auf fast 100.000 Computern weltweit eine entsprechende Software installiert – manchmal mit Hilfe ahnungsloser Nutzer.
  • GOOGLE NYTimes.com: Shooting for the Moon, Google Hopes to Own the Future: In der heutigen Internet-Landschaft dominieren vor allem die Unternehmen Google, Apple, Amazon und Facebook, vielleicht noch Yahoo! und Twitter. In der Zukunft wird es wohl nur noch Google, Google und Google geben. Kein anderes Unternehmen forscht in so viele verschiedene Richtungen, wenn es um zukünftige Technologien geht. Zumindest machen sie es öffentlicher als Apple, dass als einziger Konkurrent finanziell mithalten könnte.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 14. Januar

In unseren Lesetipps geht es um den Ikea-Katalog auf Instagram, Location Data in Toronto, Google kauft Nest, die Suchmaschine DuckDuckGo und die Uni-Zypern akzeptiert Bitcoins als Zahlungsmittel. Ergänzungen erwünscht.

  • INSTAGRAM W&V: Wie Ikea seinen Katalog auf Instagram gebracht hat: Die Erscheinung des Ikea-Kataloges ist für das Unternehmen und für Ikea-Fans ein Ereignis. Nicht umsonst feiert das Möbelhaus seine Veröffentlichung mit eigenen TV-Spots. In Norwegen hat Ikea das Interesse für seinen Katalog mit einer Instagram-Kampagne angeheizt. Dabei hat das Unternehmen die User dazu gebracht, das komplette Print-Produkt zu digitalisieren und einen "Social-Media-Katalog" zu erstellen
  • LOCATION DATA WSJ.com: What Secrets Your Phone Is Sharing About You: Im Wall Street Journal schreibt David George-Cosh über den Stand der Nutzung von Location Data in Toronto und wie verschiedene Firmen ihre Kunden tracken, um noch mehr über sie erfahren. Die Entwicklung ist schon sehr weit und so ist ein Blick nach Toronto wahrscheinlich ein Blick in eine nahe Zukunft, die wir bald auch in Deutschland erleben werden.
  • GOOGLE CNET News: Google's Nest buy could spur growth of 'Internet of things': Als Besitzer eines Android-Smartphones und Nutzer des Browser Chrome, nutze ich Google-Dienste auch zu Hause. Und bald wird Google wohl auch mein zu Hause nutzen, um die Vernetzung des Haushalts voranzutreiben und noch mehr über mich zu erfahren. Denn Google hat die Firma Nest, die intelligente Haushaltsgeräte entwickelt, für 3,2 Milliarden Dollar gekauft. Das Internet der Dinge wird es also auch von Google geben.
  • DUCKDUCKGO Zeit Online: Suchmaschine DuckDuckGo profitiert von der NSA-Affäre: Seit Beginn der Snowden-Enthüllungen verzeichnet die datenschutzfreundliche Suchmaschine DuckDuckGo steigende Zugriffe. Sich dem Datenhunger von Google zu entziehen klappt mit DuckDuckGo schon, aber vor der NSA schützt sie auch nicht, wie Patrick Beuth auf Zeit Online erklärt.
  • BITCOIN Hyperland: Uni-Gebühren per Bitcoin zahlen: Auf Hyperland schreibt Friedemann Brenneis, wie das krisengeplagte EU-Land Zypern einen neuen Finanzsektor für sich entdeckt hat. Als erste Hochschule der Welt will die Universität Nikosia Studiengebühren in Form von Bitcoins akzeptieren. Darüber führt sie den Master-Studiengang “Digitale Währungen“ ein. Das Ziel: Zypern langfristig zu einem Finanzzentrum für Bitcoins zu machen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 13. Januar

In unseren Lesetipps geht es um Jelly, die Gamification des Arbeitsplatzes, das Ende der unbeobachteten Privatsphäre, den Hype um kurvige Fernseher und die Pressefreiheit in Deutschland. Ergänzungen erwünscht.

  • JELLY ReadWrite: Why I've Already Deleted Jelly: Vergangene Woche startete die App Jelly, mit der Nutzer via Facebook oder Twitter angemeldete Nutzer ein Foto mit einer Frage an die Community schicken können, die die diese dann im Idealfall beantwortet. Hierzulande hat die von Biz Stone entworfene App durchaus für Aufsehen gesorgt, doch nach einem Tag hat sich Readwrite-Redakteurin Selena Larson schon wieder abgemeldet und erklärt in diesem Artikel, wieso eigentlich.
  • GAMIFICATION Wall Street Journal: The 'Gamification' of the Office Approaches: Die Gamification der Arbeitswelt ist ein beliebtes Thema unter Firmen voller Digital Natives, die die Arbeit zum Spiel machen wollen. Die Logik dahinter ist, dass Arbeit im Gegensatz zum Spielen keinen Spaß macht, doch wie sinnvoll ist es, alles als ein Spiel zu sehen? Und wenn jeder Bereich unserer Arbeit und unseres Lebens ein Spiel wird, wie lange wird das noch spaßig sein? Viele Fragen und einige Antworten darauf, findet Farhad Manjoo in seinem lesenswerten Artikel auf der Website des Wall Street Journal.
  • PRIVATSPHÄRE Zeit Online: Das Zeitalter der Videoüberwachung beginnt erst: Videoüberwachung gefährdet schon jetzt die Privatsphäre. Bald können Computer die Videos auswerten. Unsere eigenen Filme und Fotos werden helfen, uns zu identifizieren, wie Kai Biermann auf Zeit Online erklärt. Unbeobachtete Privatsphäre könnte damit der Vergangenheit angehören.
  • FERNSEHER Ars Technica: The flat-out truth on curved TVs: Vergangenes Jahr zeigte Samsung den ersten Fernseher mit geschwungenem Bildschirm und auf der CES 2014 sind viele Gerätehersteller diesem neuen Trend erlegen und präsentieren begeistert ihre kurvigen Fernseher. Auf Ars Technica fragt sich Casey Johnston, ob diese Begeisterung berechtigt ist und findet gute Gründe, warum potenzielle Kunden sachlicher an das Thema rangehen sollten.
  • PRESSEFREIHEIT Tagesspiegel: Pressefreiheit in Deutschland: In Deutschland ist die Pressefreiheit im Grundgesetz garantiert Allerdings gibt es auch Tendenzen in den von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführten Bundesregierungen, die sie auszuhöhlen drohen. Im Berliner Tagesspiegel finden sich dazu vier Thesen von der Journalistin Claudia von Salzen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 10. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Bitcoin, Hilfen bei der Transkription, wo Buzzfeed & Co. sich inspirieren lassen, Facebook beerdigt Sponsored Stories und Diversität in der IT-Welt. Ergänzungen erwünscht.

  • BITCOIN Zeit Online: Händler riskieren mit Bitcoin mehr als Kurssprünge: Von Ebay bis Zynga – immer mehr Händler wollen Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren. Rasante Kurssprünge sind nicht das einzige Risiko, das sie eingehen, wie Jan Guldner auf Zeit Online erklärt.
  • TRANSKRIPTION torial Blog: Hilfe bei der Verschriftlichung von Interviews: Im Torial-Blog erklärt Tobias Lenartz auf lesenswerte Art und Weise, welche digitalen Hilfsmittel einem das Transkribieren von Interviews leichter machen. Doch die Transkriptions-Tools sind nicht nur etwas für Journalisten, sondern praktisch für alle Menschen, die Gespräche oder Vorträge zu einem späteren Zeitpunkt verschriftlichen wollen.
  • VIRALITÄT Kroker's Look @ IT: Wie Buzzfeed & Co. ihre Inhalte im Web zusammenklau(b)en: US-Medienportale wie Buzzfeed oder Upworthy setzen auf leicht verdaulichen und sich viral verbreitenden Content – der meist von anderen Webseiten stammt. Michael Kroker schreibt auf seinem WiWI-Blog, wie es diese Seiten schaffen, ihre Inhalte zu produzieren bzw. zu finden und dann zu kopieren.
  • FACEBOOK t3n: Facebook beerdigt Sponsored Stories am 9. April: Seit der Einführung der Sponsored Stories sorgte das kontroverse Werbeformat für laute Kritik. Doch jetzt, während die großen Medienunternehmen das Format auf journalistischen Plattformen anfangen zu nutzen, ist damit in Mark Zuckerbergs sozialem Netzwerk Schluss: Facebook hat am gestrigen Donnerstag einige Änderungen für Werbekunden angekündigt, unter anderem die Einstellung der Sponsored Stories.
  • DIVERSITÄT The Washington Post: Tech women are busy building their own networks: Mit Faszination verfolge ich die in den USA längst überfällige Debatte um Geschlechtergerechtigkeit in der IT-Industrie. Seit Wochen nehmen die Artikel zu dem Thema zu und neuester Beitrag ist der von Ann Friedmann über die Vernetzung von Frauen im Schatten von Marissa Mayer und Sheryl Sandberg. Frauen haben kein Problem mit Technologie, es ist viel mehr ihre Sichtbarkeit in der Tech-Gemeinschaft und wie Frauen wahrgenommen und behandelt werden, was sich verbessern muss.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 9. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Debattenkultur im Internet, das Finanzsystem aus Sicht der Internetwirtschaft, das FairPhone im Test, die ethische Seite von Wearable Computing und ein Interview mit Michael Seemann. Ergänzungen erwünscht.

  • DEBATTENKULTUR Karlshochschule Blog: The Day after Shitstorm – Die zweite Stufe der Zivilisierung: Auf dem Blog der Karlshochschule setzt sich Patrick Breitenbach lesenswert mit dem Fall "Justine Sacco" auseinander und erklärt, wie die Reaktionen im Netz darauf, ein Beispiel für die gefühlt ansteigende soziale Kontrolle im Internet ist, sowie warum das gut und warum das negativ für unsere Debattenkultur im Netz sein kann.
  • DIGITALWÄHRUNG Carta: Wir brauchen ein vom Finanzsystem unabhängiges Paymentprotokoll: Auf Carta setzt sich Marcel Weiss mit den Aussagen des Unternehmer und Risikokapitalgeber Chris Dixon über das Finanzsystem aus Sicht der Internetwirtschaft auseinander und kommt zu dem Schluss, dass es zwar ein neues vom Finanzsystem unabhängiges Paymentprotokoll braucht, die zur Zeit viel diskutierte Digitalwährung Bitcoin es aber nicht sein wird.
  • FAIRPHONE Zeit Online: Beim Fairphone zählt die Haltung, nicht die Leistung: Als erstes Smartphone wird das Fairphone unter möglichst fairen Bedingungen produziert. Für Zeit Online hat sich Tobias Költzsch das faire Smartphone genauer angesehen, für das Käufer extra zahlen, denn beim Fairphone geht es nicht um die Leistung, sondern die Haltung zählt, die damit ausgedrückt wird. Er kommt zum Fazit, dass es sich um ein anständiges Gerät mit kleinen Macken handelt.
  • WEARABLES CNET Blogs: Wearables with augmented reality are mind-blowing – and an ethical nightmare: Neben den ganzen neuen Gadgets und Trends wurde auf der CES 2014 beim Thema Wearable Computers auch etwas Zeit für eine tiefere Betrachtung der Entwicklung genommen und die ethischen Konsequenzen für die Gesellschaft diskutiert. Obwohl der Fokus auf Google Glass gelegt wird, ist eine Debatte entstanden, die auch hierzulande noch kommen wird.
  • DAS NEUE SPIEL wasmitbuechern.de: Michael Seemann wurde von der "Crowd" beauftragt, ein Buch zu schreiben: Mit seinem per Crowdfunding finanziertem Buch "Das neue Spiel" hat Blogger Michael Seemann in den letzten Wochen viel Aufsehen erregt. Im Interview mit Leander Wattig gibt er einen Einblick in sein Buchprojekt, an dem u.a. die Wahl der Lizenz am interessantesten ist, die es ihm erlaubt, das Buch in digitaler Form so frei wie möglich zu veröffentlichen und die Rechte für die analoge Form zu behalten.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 8. Januar

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • YAHOO Süddeutsche.de: Tagesthemen aus Sunnyvale: Seit Marissa Mayer bei Yahoo das Sagen hat, vermied sie bislang die ganz große Bühne. Nun hat sie auf der Consumer Electronics Show eine Stunde lang neue Produkte präsentiert. Doch statt Google, Facebook und Twitter müssen sich vor allem Medienhäuser vor dem kalifornischen Unternehmen fürchten.
  • JELLY PandoDialy: Why Jelly could actually work: Jelly ist eine neue Fotosharing-App von Twitter-Mitgründer Biz Stone, die erst einmal viele Zweifel hervorruft. Braucht es noch so einen Dienst. Viele der Funktionen sind von diversen anderen Apps bereits bekannt. Erin Griffith hat ein paar Gründe zusammengetragen, warum der Dienst doch ein Erfolg sein könnte.
  • ÜBERWACHUNG Ars Technica: How should states fight the NSA? Turn off the water, say some: Während sich unsere Bundeskanzlerin nur im Stillen über die Überwachung durch den US-amerikanischen Geheimdienst NSA beschwert, gehen einzelne US-Bundesstaaten weiter und überlegen, mit was für einem Gesetz sie die Überwachung eindämmen können. Dabei wird auch überlegt, ob der NSA nicht das Wasser und der Zugang zu staatlich finanzierter Infrastruktur verwehrt werden kann.
  • SEHENSWÜRDIGKEITEN Medienrauschen: Meistfotografierte Plätze der Welt: Auf sightmaps.com zeigt Google eine Karte der meistfotografierten Plätze der Welt. Zum neuen Jahr wurde diese aktualisiert und Thomas Gigold hat einen genaueren Blick auf Deutschland geworfen und herausgesucht, wo in Deutschland am meisten fotografiert wird.
  • APPLE Apple Press Info: App Store Sales Top $10 Billion in 2013: Im vergangenen Jahr wurden in Apples App Store für iOS mehr als 10 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Allein im Dezember wurden Apps für über eine eine Milliarde US-Dollar heruntergeladen. Damit haben App-Entwickler seit der Gründung des App Store schon 15 Milliarden US-Dollar verdient. Dafür, dass selbst Steve Jobs am Anfang nicht an den Sinn eines solchen Stores geglaubt hat, ist das von Apple um seine iOS-Geräte geschaffene Ökosystem wirtschaftlich sehr erfolgreich.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 7. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Diversität in Vorstandsetagen, eine lesenswerte Bankenkritik, ein Kinderbuch samt 3D-Drucker, drei Megatrends und papierloses Arbeiten. Ergänzungen erwünscht.

  • DIVERSITÄT Ars Technica: Major investors push Apple execs to be more diverse: Während in Deutschland über die Einführung einer Frauenquote in den Chefetagen der börsennotierten Unternehmen diskutiert wird, nimmt das Thema auch in den USA langsam Fahrt auf. Bereits Ende des Jahres 2013 gab es erste Debattenbeiträge in den Tech-Medien, jetzt setzen zwei Investoren Apple unter Druck, den bisher rein männlichen Vorstand stärker an den gesellschaftlichen Fakt anzupassen, dass es neben Männern auch Frauen gibt.
  • BANKENKRITIK Carta: Die fundamentale Bankenkritik der FAZ: In der Sonntagsausgabe der Frankfurter Allgemeine haben die beiden Redakteure Rainer Hank und Winand von Petersdorff eine fundamentale Bankenkritik publiziert, die Dirk Elsner sehr beeindruckt hat, weshalb er sich in einem Artikel auf Carta mit dem FAZ-Artikel beschäftigt und lesenswert erklärt, warum dieser Beitrag Anerkennung verdient.
  • 3D-DRUCKER CNET: Children's book turns readers into 3D-printing artists: Das Kinderbuch "LEO the Maker Prince" erzählt nicht nur eine in Brooklyn angesiedelte Geschichte von einem Roboter, die Kinder begeistert, sie inspiriert die Kinder auch, Gegenstände und Figuren aus der Geschichte gleich selber mit einem 3D-Drucker herzustellen und mit ihnen zu spielen.
  • MEGATRENDS Neunetz.com: Fred Wilsons drei Megatrends: Marcel Weiß hat auf Neunetz.com ein Video von der Le Web veröffentlicht, auf der Fred Wilson zwar nichts bahnbrechendes neues erzählt, aber sehenswert die drei digitalen Megatrends aus seiner Sicht zusammenfasst, mit denen man sich beschäftigen sollte: Netzwerke ersetzen Hierarchien, Unbundling und konstante Vernetzung.
  • PAPIERLOS Techlicious: How to Go Paperless at Home: Das soll jetzt kein Plädoyer für ein papierfreies Leben sein, aber die Anleitung von Kristy Holch, wie wir unseren (beruflichen) Alltag noch digitaler gestalten können und somit nicht nur Papier, sondern auch Platz sparen, ist interessant und auch wenn nur einige Tipps umgesetzt werden und einige Hinweise wahrscheinlich nur so in den USA funktionieren, kann auch hierzulande auf diese Art und Weise Papier gespart werden.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 6. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um zwei Interviews mit Georg Mascolo und Steffan Heuer, Vorratsdatenspeicherung, die Berliner Polizei entdeckt Social Media und Google Glass. Ergänzungen erwünscht.

  • GEORG MASCOLO Journalist: Ex-Spiegel-Chefredakteur Georg Mascolo über Snowden, die NSA und die Rolle der Journalisten: Im Interview mit dem journalist spricht Spiegel-Redakteur Georg Mascolo über das Ausmaß der Geheimdienstüberwachung, über politische und journalistische Konsequenzen und darüber, welche Informationen noch ans Licht kommen könnten.
  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Zeit Online: Heiko Maas verschiebt Vorratsdatenspeicherung: Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will die umstrittene Vorratsdatenspeicherung vorerst nicht einführen, wie der SPD-Politiker im Interview mit dem Spiegel erklärte. Maas setzt sich damit über den Koalitionsvertrag von Union und SPD hinweg, in dem die Vorratsdatenspeicherung vereinbart ist. Der große Wurf ist das zwar nicht, aber vielleicht ein Anfang.
  • SOCIAL MEDIA Tagesspiegel: Berliner Polizei setzt auf Facebook und Twitter: Die Berliner Polizei hat nun die sozialen Medien für sich entdeckt: Bei Demos oder anderen Großveranstaltungen will sie Nachrichten über Facebook und Twitter verbreiten. Und zwar um Tipps zu geben oder die Sicht der Polizei bei brisanten Einsätzen zu kommunizieren. Andere Berliner Behörden sind da schon weiter, wie Jörn Hasselmann auf Tagesspiegel.de schreibt.
  • GOOGLE GLASS Business Insider: Even Google Employees Are Giving Up On Google Glass: Das Google Glass zumindest in Deutschland auf Widerstand stoßen würde, war zumindest seit der Streetview-Aufregung absehbar. Inzwischen scheint es aber , dass sogar die eigenen Mitarbeiter von Google kein großes Interesse mehr an der Datenbrille hat. Jay Yarow vernimmt zumindest immer mehr Unwohlsein mit Google Glass, auch weil Google-Mitarbeiter so wohl schneller als Mitarbeiter von Google erkennbar sind.
  • ÜBERWACHUNG Futurezone.at: "Google & Co. sind ein schlechter Deal": Gemeinsam mit der dänischen Journalistin Pernille Tranberg hat Steffan Heuer das Buch “Mich kriegt ihr nicht!” verfasst, das Hilfestellungen zum Schutz der Privatsphäre liefert. Die futurezone hat mit Heuer über die Datensammelwut gesprochen und wie man sich gegen kommerzielle und staatliche Überwachung zur Wehr setzen kann.

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