Nathanael MeyerJournalismus 2.0 oder die neue Art der Medien

Gastbeitrag von Nathanael Meyer, Gründer und Chefredakteur von Poltec-Magazin.de, über Journalismus mit mobilen Endgeräten. // von Nathanael Meyer

[caption id="attachment_58609" align="aligncenter" width="650"]Mobiles Video-Interview mit einem iPad (Bild: Tobias Schwarz/Collaboratory, CC BY 4.0) Mobiles Video-Interview mit einem iPad (Bild: Tobias Schwarz/Collaboratory, CC BY 4.0)[/caption]

Günstig, schnell und von überall aus erreichbar. Das sind die neuen Anforderungen an den Journalismus. In der Welt der mobilen Endgeräte müssen Nachrichten immer "up-to-date" sein. Schneller als die Konkurrenz lautet das Motto, dabei geht jedoch oft der Tiefgang sowie Inhalt verloren. Das einzige was zählt ist die Trough-Click Rate und das Suchmaschinen Ranking, wobei dies vornehmlich ein Google Ranking ist. Denn wer benutzt noch Yahoo oder Bing.

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Juliane WiedemeierFünf weitere Dinge, die ich an Lokalzeitungen nie verstehen werde

Der Lokaljournalismus in Deutschland scheint seine eigenen Gesetze zu haben, doch nicht alle sind verständlich. // von Juliane Wiedemeier

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Es gibt gute Nachrichten: ich bin diesen Sommer schon wieder quer durch Deutschland gefahren und nicht etwa mit leeren Händen zurück nach Berlin gekehrt, sondern mit fünf weitere Dingen im Gepäck, die ich an Lokalzeitungen nie verstehen werden.

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Henning TillmannWie Deutschland die Digitale Bildung verschläft

Vor allem der Bildungsbereich muss in Deutschland für die Digitalisierung fit gemacht werden, doch die Politik droht die Entwicklung zu verschlafen. // von Henning Tillmann

Digitale Bildung (Bild: Brad Flickinger [CC BY 2.0], via Flickr)

Die Digitalisierung schreitet voran: Unser Medienkonsum und Kommunikationsverhalten hat es schon vollständig erfasst. Ein Bereich ruht aber in den wohligen, miefigen und vor allem analogen Zeiten der 1980er Jahre: Die Bildung. Digitale Bildung ist in Deutschland ein Fremdwort und bedeutet eben nicht, nur Beamer mit Powerpoint statt Overheadprojektoren einzusetzen. Es gibt sehr viel zu tun – ein weiteres Aufschieben von Reformen wäre fatal. Drei notwendige Schritte.

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Philipp ZimmermannEin Besuch auf dem DACH-Urheberrechtsforum

Letzte Woche diskutierten verschiedene Urheberrechtsorganisationen zusammen mit der Kreativwirtschaft übers Urheberrecht – leider wie anno dazumal. // von Philipp Zimmermann

Urheberrecht (Bild: Paul Keller [CC BY 2.0], via Flickr)

Am vergangenen Dienstag und Mittwoch trafen sich Teile der Kreativwirtschaft in der Kalkscheune in Berlin. Dabei wurde in einem geschlossenen Teil mit Judikative und Exekutive über die Möglichkeiten von Ermittlungen im Bereich von Urheberrechtsverletzungen gesprochen – und in einem offenen Teil mit Vertretern aus Kulturwirtschaft und Politik über gesetzliche Rahmenbedingungen, vor allem im europäischen Kontext.

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Wolfgang Lünenbürger-ReidenbachOr Be Programmed

Wenn die Zukunft wirklich digital sein sollte, dann muss sich etwas ändern und dafür müssen wir schon bei den Kindern ansetzen: Program or be programmed. // von Wolfgang Luenenbuerger-Reidenbach

Teaser (Bild: DoDEA [CC BY 2.0], via Flickr)

Informatikunterricht. Gab es schon in den 80ern an meiner Schule, hatte ich nicht, denn, ihr erinnert euch, meine Eltern führten auf meinem Rücken und mit meiner Unterstützung damals den Kulturkampf gegen Computer, obwohl wir später sogar zu den ersten gehörten, die BTX zu Hause hatten, aber das ist eine andere Geschichte.

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Lars KlingbeilDie Entwicklung der Digitalen Wirtschaft

Was muss für die Digitale Wirtschaft hierzulande getan werden? Auf Spurensuche an der Westküste der USA. // von Lars Klingbeil

Silicon Valley (Bild: Christian Rondeau [CC BY 2.0], via Flickr)

Auf Organisation der AmCham machte sich vor kurzem eine Delegation von Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses und des Ausschusses Digitale Agenda auf den Weg in die Vereinigten Staaten. Bei Besuchen in Seattle und San Francisco standen dabei vor allem zwei Themen im Mittelpunkt: Die Entwicklung der Digitalen Wirtschaft und natürlich die Datendebatte nach NSA und Edward Snowden.

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Dr. Peter TschmuckWie böse ist YouTube?

Welche Auswirkungen hat Musikvideo-Streaming über YouTube in den USA auf die dortigen Albenverkäufe? Kritische Analyse einer neuen Studie dazu. // von Dr. Peter Tschmuck

YouTube (Bild: Rego Korosi [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien, die hier im Blog auch ausführlich besprochen wurden, darüber, wie schädlich oder unschädlich Filesharing für die Musikverkäufe ist. Ein klares Fazit aus wissenschaftlicher Sicht kann aber immer noch nicht gezogen werden. Nun legen R. Scott Hiller von der Fairfield University und Jin-Hyuk Kim von der University of Colorado Boulder eine erste Studie vor, wie sich das weitverbreitet Musikvideo-Streaming über YouTube in den USA auf die dortigen Albenverkäufe ausgewirkt hat.

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AdvertorialSponsored Post: 3 transformative Technologien und ein Gewinn

Für das heutige Advertorial erklärt Sara Neumann, Content Writer und SEO Beraterin, was sie mit einem Millionengewinn von TheLotter machen würde.

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Erst vor kurzem gewann ein Lotto Spieler aus Spanien einen 100 Millionen Euro Jackpot, im Alleingang. Für die meisten von uns ist das eine Menge Geld und als ich die Nachricht hörte, begann ich davon zu träumen was ich denn mit all dem Geld anfangen würde. Eines ist sicher, ich würde es nicht für diverse Luxusartikel ausgeben, sondern es in verschiedenen Technologien die noch im Anfangsstadium stecken, investieren. [Mehr]


Thomas StadlerWarum die Streaming Abmahnungen der Rechtsanwälte U&C unwirksam sind

In den juristischen Blogs und nicht nur dort, wird angeregt über neue Abmahnungen der Rechtsanwälte U&C berichtet und diskutiert, durch die erstmals das Streaming von Filmen durch Nutzer urheberrechtlich beanstandet wird. // von Thomas Stadler

Porn Cat (Bild: Andrew Mager [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Im Zentrum der Kritik stand gestern das Landgericht Köln, das in den Auskunftsbeschlüssen, soweit von Kollegen bereits Akteneinsichten genommen werden konnten, von einem öffentlichen Zugänglichmachen (§ 19a UrhG) und von Tauschbörsen spricht. Das zeugt in der Tat von grobem Unverständnis, denn anders als beim Filesharing machen beim Streaming nicht die Nutzer etwas öffenttlich zugänglich, sondern ausschließlich der Portalbetreiber. Leider findet beim Landgericht Köln in derartigen Fällen keine wirkliche Einzelfallprüfung mehr statt. Die Beauskunftungsbeschlüsse werden seit Jahren nur textbausteinartig durchgewunken.

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AdvertorialSonderveröffentlichung: 42 – Der Zündfunk Netzkongress

Am 28. November findet im Münchner Volkstheater der Netzkongress "#zf42" des BR-Szenemagazins Zündfunk statt.

42-250x145Was Angela Merkel privat so alles simst oder spricht – das geht uns herzlich wenig an. Dass aber nicht nur das Handy unserer Kanzlerin abgehört wird, das ist ein Skandal! Darüber wird zu reden sein auf ‚42‘, dem Zündfunk-Netzkongress, am 28. November im Münchner Volkstheater. Mit nationalen und internationalen Hochkarätern: Unter anderem werden die Datenschutzaktivistin Rena Tangens und die Politikerin und Buchautorin Anke Domscheit-Berg die böse Seite von Big Data beleuchten und die Frage stellen: Wie bekommen wir bessere Kontrolle über unsere Daten und wer kontrolliert die Geheimdienste. [Mehr]


Nadja BauerBack to the future: Thesen zum digitalen Medienwandel

Die digitale Disruption ordnet das bestehende Mediensystem komplett neu und führt zu neuen Berufsanforderungen an Medienschaffende. //von Nadja Bauer

Broken Window (Bild Steve Snodgrass [CC BY 2.0], via Flickr)

Rasante technologische Entwicklungen prägten die letzten 20 Jahre. Vertraute Kommunikationskanäle sind schon wieder Schnee von gestern, dafür redet die Kaffeemaschine mit dem Toaster - Szenen aus Sci-Fiction-Filmen sind längst zur Realität geworden. Digitale Disruption durch das Internet hat neue Medien und Technologien hervorgebracht, die klassische Medien unterwandert haben. Das führt zu einem gesellschaftlichen Wandel, welcher Kommunikation und Mediennutzung auf eine neue Ebene hebt und zahlreiche mediale Entwicklungen bedingt. Neue Geschäftsmodelle und Märkte entstehen.

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Ninia BiniasVom Hobby-Blog zum Fulltime-Job

Wie das eigene Blog zum Aushängeschild im Netz wird – und wie man daraus Früchte für die eigene Zukunft ernten kann. // von Ninia Binias

Blog (Bild: Owen W Brown [CC BY 2.0], via Flickr)

In der Schule und im anschließenden geisteswissenschaftlichen Studium habe ich eigentlich alles „richtig“ gemacht: Netzwerke knüpfen, Praktika absolvieren, Gedanken über die Zukunft machen und nicht zu viel Zeit verlieren. Die ewige „Und was machst du dann damit?“-Frage („damit“ = Kunstgeschichte & Germanistik) konnte ich trotzdem nie beantworten. Bis mir was anderes dazwischen kam: Mein Netz-Leben und das Bloggen hat mir mehr Erfahrung und Pluspunkte gebracht als alle guten Abschlussnoten zusammen.

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Felix NeumannNetzpolitisches Papier des ZdK: Partizipation und Beteiligung

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken hat einen medien- und netzpolitischen Beschluss zu Partizipationsmöglichkeiten und Beteiligungsgerechtigkeit in der digital vernetzten Gesellschaft gefasst. // von Felix Neumann

Magdeburger Dom (Bild FalkoMD [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

In netzpolitischen Debatten ist das Zentralkomitee der deutschen Katholiken bisher nicht sehr aufgefallen. Mit einen gestern beschlossenen medien- und netzpolitischen Positionspapier wird aber sehr lesenswert zu Fragen der Partizipation und Beteiligung in einer digitalen Gesellschaft Stellung bezogen. Felix Neumann hat in der Redaktionsgruppe mitgearbeitet und ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Für ihn ist es wichtig, dass sich auch die Kirche mit dem Thema beschäftigt und das Beteiligungsgerechtigkeit im Digitalen auch von der Position der katholischen Soziallehre her betrachtet wird.

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Ralph Güntherfriendsurance: Wenn bei Geld die Freundschaft nicht aufhört

Die Versicherungsplattform friendsurance will Nutzern ermöglichen, durch Freundschaft bares Geld beim Versicherungsbeitrag zu sparen. // von Ralph Günther

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Versicherungen, Geld und Freundschaft – ist das möglich? Ja, zumindest wenn es nach den Machern von friendsurance geht. Ihr Konzept setzt auf Freundschaft 2.0 in Verbindung mit Versicherungsschutz zu günstigen Konditionen. Das Versprechen: Bleibt die Gemeinschaft schadenfrei, gibt es bis zu 50 Prozent des gezahlten Beitrags zurück. Eine innovatives Geschäftsmodell, mit dem die Gründer von friendsurance neue Wege gehen und eine ansonsten eher angestaubte Versicherungsbranche aufwirbeln.

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Gunnar SohnBlumenkübel statt Online-Handel

Den liebwertesten Gichtlingen des deutschen Einzelhandels dämmert so langsam, dass Amazon wie ein Staubsauger die Umsätze aus allen Handelssparten saugt. Nur wenigen Firmen gelingt es bislang, sich darauf einzustellen.

Amazon Fresh (Bild: Visitor7 [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons)

In der aktuellen Ausgabe von „Focus“ gibt es auf Seite 102 den Digital Readiness Index mit dem Schwerpunkt Handel zu bewundern. Entwickelt wurde er vom Unternehmensberater Karl-Heinz Land, dessen Firma auch noch Neuland heißt – die Namensgebung wurde allerdings nicht mit der Kanzlerin abgesprochen. Land stellt auf Facebook folgende Fragen:

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