Philipp BielDas Ende von Apples sicheren Betriebssystemen

Kaum eine Firma hat es beim Thema Hacking in den vergangenen Wochen und Monaten so hart getroffen wie Apple – wurde das einst so sichere System gestürzt? // von Philipp Biel

Sind MacBooks und iPhones von Apple noch sicher?

Zuerst die Nacktbilder aus der iCloud, dann WireLurker, jetzt Masque und der Bundesnachrichtendienst (BND) der Zero-Day-Exploits aufkaufen möchte. Mit Apples Wachstum rückt der kalifornische Technikgigant, einst so bekannt für seine Sicherheit, immer mehr in den Fokus zahlreicher Hacker. Bisher wurde Apple oft für das sicherste Betriebssystem auf dem Markt gelobt, dies jedoch lag schlichtweg an der geringen Verbreitung von Mac-Geräten. Entwickelte man einen Virus für Microsoft, konnte dieser sich auf 90 Prozent aller Geräte weltweit verbreiten. Auf weniger als 7 Prozent aller Rechner läuft Mac OS X und war damit bisher für Hacker einfach nicht rentabel genug. Dies scheint sich nun geändert zu haben.

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Christina zur NeddenMalte Spitz: “Big Data is watching you”

"Was macht ihr mit meinen Daten?" – Malte Spitz fragt bei Mobilfunkanbietern, Fluggesellschaften und Ämtern nach und legt die Grundlagen eines (möglichen) Überwachungsstaats offen. // von Christina zur Nedden

Malte Spitz auf der Buchmesse (Bild: Christina zur Nedden)

Spätestens seit Beginn des von Edward Snowden enthüllten Überwachungsskandals ist Datenschutz ein Thema. Doch die Diskussion bewegt sich meist auf theoretischer Ebene. Der Politiker und Bürgerrechtler Malte Spitz erkundet in seinem ersten Buch "Was macht ihr mit meinen Daten?" was es praktisch bedeutet, wenn Daten gespeichert und ausgewertet werden. Er hakte bei alltäglich genutzten Diensten wie Mobilfunkanbietern und Krankenkassen nach und warnt vor den Gefahren für die persönliche Freiheit jedes Einzelnen durch die zunehmende Verdatung unserer Handlungen.

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Daniel KuhnWie schützt man sich in öffentlichen WLANs?

Öffentliche WLANs sind unsicher – selber für Sicherheit sorgen ist unbequem und unsexy. Es wird Zeit, für einen Sinneswandel: Sicherheit muss sexy werden. // von Daniel Kuhn

[caption id="attachment_59423" align="aligncenter" width="650"]Open WiFi (Bild: chriscodyyy, via PicsaStock) Image: chriscodyyy, via PicsaStock[/caption]

Vor knapp zwei Wochen habe ich in einem Artikel aufgezeigt, wie einfach sich in einem öffentlichen WLAN die Login-Daten, Identitäten und sogar Online-Banking-Zugänge von den Nutzern in dem Netz erlangen lassen. Meine erste Reaktion war, keine öffentlichen WLANs mehr zu nutzen. Doch ganz so einfach ist das ja auch nicht immer und diese Reaktion dann vielleicht auch überzogen. Es muss doch Möglichkeiten geben, wie man sich vor derartigen Attacken schützen kann – stimmt, die gibt es.

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Daniel KuhnSicherheit: So gefährlich können öffentliche WLANs sein

Öffentliche WLANs sind unsicher. Soweit nichts Neues. Doch wie leicht Hacker letztlich an sensible Daten und Passwörter gelangen, liest sich wie eine Horrorstory. // von Daniel Kuhn

Wifi and coffee (Bild: Valerie Everett [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Ein öffentliches WLAN in einem Café, Flughafen oder größerem Geschäft kann einem vorkommen wie eine Oase in der Wüste. Die häufig geäußerten Warnungen und Sicherheitsbedenken ignoriert man als Nutzer dabei geflissentlich, man möchte ja nur eben E-Mails checken, eine Statusmitteilung über Facebook teilen oder andere Dinge erledigen. Wie leichtsinnig dies jedoch ist, zeigt ein Hacker nun einem Redakteur des Magazins Medium. Innerhalb weniger Minuten erhält er private Informationen aller Art inklusive E-Mails und Passwörter der Menschen um ihn herum und das mit erschreckend geringem Aufwand.

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Daniel KuhnSicherheit: Nutzer reagieren mit Gleichgültigkeit auf steigende Gefahr

2014 ist ohne Zweifel das Jahr der Sicherheitslücken. Doch statt erhöhte Alarmbereitschaft lösen all diese Sicherheitslücken Gleichgültigkeit bei den Nutzern aus. // von Daniel Kuhn

internet sicherheit

Je mehr Online-Dienste wir nutzen, desto größer ist die Gefahr für unsere dort hinterlegten Daten. Als Nutzer vertraut man den Anbietern, den Dienst vor Angreifern zu schützen. Doch in den vergangenen Monaten haben immer mehr Sicherheitslücken und Datenlecks für Schlagzeilen gesorgt und gezeigt, dass die Daten nicht immer so sicher sind wie gehofft. Statt nun aber beunruhigt zu sein oder gar in Panik zu verfallen, macht sich eher Müdigkeit und Gleichgültigkeit unter den Nutzern breit.

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Jakob SteinschadenEphemeral Apps: Löschen sie wirklich, was sie versprechen?

Facebook, Snapchat oder Path wollen Nutzerdaten wieder vergessen - doch das digitale Radiergummi funktioniert noch nicht einwandfrei. // von Jakob Steinschaden

snapchat

Eine geheime Botschaft, die nach dem Lesen zu Asche verbrennt, und kein Beweis übrig bleibt - dieses aus Spionage-Thrillern bekannte Killer-Feature - ist nur sehr schwer auf die digitale Welt übertragbar. Zwar werben Messaging-Apps mit Funktionen zum Vergessen von Nutzerdaten, doch so wie ein sich selbst zerstörender Brief funktioniert das nicht - und zwar gleich auf mehreren Ebenen.

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Björn RohlesBig Data und Datenschutz: Ethik ist gefragt

Das Sammeln von Kundendaten gehört im E-Commerce und beim Online-Marketing fest dazu. Was ändert sich aber, wenn daraus Big Data wird? // von Björn Rohles

Was that a mistake? (Bild: Keith Williamson, [CC BY 2.0], via Flickr)

Online-Marketing und E-Commerce setzen darauf, ihre Kunden möglichst gut kennenzulernen: Auf diese Weise lässt sich der Erfolg von Produkten messen und wer die Analyse von Kundendaten perfektioniert, kann seinen Nutzern über Empfehlungen einen echten Mehrwert bieten. Big Data verändert jedoch die Möglichkeiten, was mit diesen Nutzerdaten gemacht werden kann, denn Daten lassen sich de-anonymisieren und auf unvorhergesehene Weise auswerten. Das verlangt nach einem neuen Verantwortungsbewusstsein.

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Tobias GillenSIMSme: Deutsche Post scheitert an überflüssiger „E-WhatsApp“

Die Deutsche Post startet mit SIMSme einen angeblich sicheren Messenger – und lässt jegliches Verständnis für die mobile Welt vermissen. // von Tobias Gillen

SORRY (Bild: Ed Schipul [CC BY 2.0])

Die Deutsche Post will jetzt so richtig durchstarten. Nach dem E-Postbrief gibt es nun – na? na? – einen sicheren Messenger für Android und iOS – Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Selbstzerstörungsfunktion inklusive. Aber: Was taugt SIMSme wirklich? [Mehr]


Tobias GillenSmart Home: Braucht der “Einbrecher der Zukunft” noch eine Brechstange?

Das "Internet der Dinge" wird unser vernetztes Zuhause künftig erobern. Doch was bedeutet das für den "Einbrecher von Morgen"? // von Tobias Gillen

Smart Home (Bild: wissenschaftsjahr [CC BY 2.0], via Flickr)

Das "Internet der Dinge" ist der Wachstumsmarkt der Technologie-Branche. Alles wird vernetzt, getrackt, analysiert und ausgewertet. Bei allen Vorteilen bringt und dieser Trend aber schnell auch wieder zu altbekannten Fragen nach Sicherheit, Verschlüsselung und Sensibilität.

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Tobias SchwarzVerfassungsrichter Masing kritisiert “Recht auf Vergessen”-Urteil

Der Redaktion von iRights.info liegt ein Papier des Bundesverfassungsrichters Johannes Masing vor, in dem das "Recht auf Vergessen"-Urteil des Europäischen Gerichtshofs fundiert kritisiert wird. // von Tobias Schwarz

Never Forget (Bild: MsSaraKelly [CC BY 2.0], via Flickr)

Richter Johannes Masing ist beim Bundesverfassungsgericht für Verfahren zu Pressefreiheit, Demonstrationsrecht und Datenschutz zuständig. Schon einer Woche nach Verkündung des "Recht auf Vergessen"-Urteil des Europäischen Gerichtshof hat Masing eine kritische Analyse des Urteils erstellt und vertraulich an Politik und Datenschützer verschickt. Auf iRights.info stellt Matthias Spielkamp das immer noch unveröffentlichte Papier genauer vor.

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Daniel KuhnAnonymität in einer Welt mit Big Data ist unmöglich

Die Anonymität, die uns Statistiker und Computerwissenschaftler im Bezug auf Big Data immer wieder versprechen, ist gar nicht möglich. // von Daniel Kuhn

Big Data (Bild: DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) [Public domain], via Wikimedia Commons)

Big Data ist eines der aktuellen Buzzwords. Jeder nutzt es, oftmals ohne es wirklich zu begreifen – kein Wunder, bei der Komplexität des Themas. Also ist die Meinung von Experten gefragt. Diese versprechen uns immer wieder, dass Big Data, wie für Studien und Statistiken genutzt wird, anonym ist. Doch diese Anonymisierungsprozesse sind nicht unumkehrbar und so lassen sich einzelne Personen aus den großen Datensätzen heraus identifizieren.

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Anna-Maria LandgrafNSA-Skandal: Netzgemeinde wehrt sich per Crowdfunding

Der NSA Skandal hat eine Empörungswelle ausgelöst. Alle wollen sichere Daten – doch wie lassen sich persönliche Mails und Internetverläufe vor den Augen der Geheimdienste schützen? // von Anna-Maria Landgraf

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Der Gedanke, dass die NSA den persönlichen Mailverkehr mitlesen kann, ist ziemlich gruselig. Dass alles, was im Netz passiert, gespeichert wird. Kann das richtig sein? Die Initiatoren verschiedener Kampagnen meinen ganz klar: nein – und bieten spezielle Programme an, wie sich jeder vor Spionageübergriffen schützen kann. Wir stellen euch vier Projekte vor, die via Crowdfunding unterstützt werden können. [Mehr]


Oliver BerntDie digitalen Langfinger beim Datenklau

Die Cyber-Kriminalität ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Doch machen wir den Langfingern den Datenklau nicht viel zu einfach? // von Oliver Bernt.

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Die Vorstellung, dass die persönlichen Daten durchs Internet schwirren und jedem frei zur Verfügung stehen ist erschreckend. Aber leider auch nicht unüblich. Das Risiko, dass Kriminelle unsere Daten für dunkle Machenschaften missbrauchen, ist hoch wie nie zuvor. Um Herauszufinden, wie es um die eigenen Daten steht, hat das Hasso-Plattner-Instituts der Uni Potsdam ein Programm namens Identity Leak Checker kostenlos online zur Verfügung gestellt. [Mehr]


Lars SobirajBND-Affäre: Nicht das Internet, das Vertrauen ist kaputt!

Die BND-Affäre im James Bond Stil ruft mehr Empörung aus, als es die Snowden-Dokumente getan haben. Kaputt ist aber das Vertrauen in unsere Politiker, nicht in das Internet// von Lars Sobiraj

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Ein mutmaßlicher Doppelagent wurde festgenommen, weil der BND-Mitarbeiter Dokumente des NSA-Ausschusses an die Amerikaner verkauft haben soll. Der 31-Jährige soll bereits seit Ende 2012 für die CIA tätig sein und hat sich den Amerikanern selbst angeboten. Bislang sind nach Medienangaben mindestens 25.000 Euro für seine Dienste geflossen. Der Mann fiel aber erst ein Jahr später auf, weil er sich per E-Mail auch den Russen angeboten hat. [Mehr]


Anna-Maria LandgrafMobile Payment hat es schwer in Deutschland

Mobile Payment ist weltweit im Kommen. In Deutschland schreitet die Entwicklung nur langsam voran. Zu viel Alleingang seitens der Anbieter, zu wenige Vorteile für die Nutzer. Sind wir noch nicht reif für diese Art von Bezahlsystem? // von Anna Maria Landgraf

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 Beim Thema Mobile Payment blickt kaum noch jemand durch: zu viele Anbieter, zu viele verschiedene Methoden, einfach kein einheitliches Bild. Die Marktakzeptanz ist hierzulande deutlich geringer als in anderen Staaten, was dazu führt, dass Anbieter Deutschland nicht als geeigneten Markt sehen und sich hier mit Innovationen eher zurück halten. Die Bürger sind verunsichert – kaum einer ist über die Möglichkeiten informiert und die Vorteile der vorhandenen Angebote überzeugen nur die wenigsten. [Mehr]


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