Daniel KuhnAdware und Bloatware birgt viel öfter Sicherheitsrisiken als gedacht

Das Beispiel um die gefährliche Superfish-Adware auf Lenovo-Laptops ist kein Einzelfall. Es ist daher an der Zeit, dass Hardware-Hersteller aufhören, die Sicherheit ihrer Kunden aufs Spiel zu setzen. // von Daniel Kuhn

Adware Detected Laptop (Bild: Isaiah van Hunen [CC BY-SA 2.0] und HP Deutschland [CC BY-NC-SA 2.0])

Unter den Begriffen Ad- und Bloatware versteht man Software, die ein Hardware-Hersteller auf seinen Laptops, Smartphones etc. vorinstalliert – die drei Probemonate für Antiviren-Software kennt wohl jeder. Diese Apps können aber nicht nur lästig, sondern auch geradezu gefährlich sein, wie der Fall Superfish auf Lenovo-Laptops zeigt. Dass Ad- bzw. Bloatware allerdings Sicherheitslücken mit sich bringt, kommt häufiger vor, als man denkt. Die daraus resultierende Gefahr für den Nutzer ist das wohl überzeugendste Argument gegen den Bloatware-Wahn der Hersteller.

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Tobias SchwarzWDR #3sechzich: Interview mit YouNow-CEO Adi Sideman

Der Video-Dienst YouNow ist hierzulande ein mediales Aufregerthema – Tim Schrankel von WDR #3sechzich hat dazu den YouNow-CEO Adi Sideman interviewt. // von Tobias Schwarz

YouNow-CEO Adi Sideman

Anfang Februar berichteten wir das erste Mal auf Netzpiloten.de über die Videoplattform YouNow. Unser Autor Lars Sobiraj stellte den Dienst vor, mit dem Nutzer ohne technisches Wissen einen Livestream im Internet anbieten können. Neben den positiven Möglichkeiten stecken in der unbedachten Nutzung von YouNow auch potenzielle Gefahren, in erster Linie für Kinder und Jugendliche. Tim Schrankel von WDR #3sechzich hat für eine Reportage den YouNow-CEO Adi Sideman interviewt, der zu den Bedenken Stellung nimmt.

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Alexandra von HeylDatenschutz: Facebook besteht auf Klarnamenzwang

Facebook fordert Ausweisdokumente der Nutzer zur Identifizierung – der Klarname ist dem Unternehmen wichtiger als Datenschutz. // von Alexandra von Heyl

Facebook besteht auf die Klarnamen seiner Nutzer (Bild:: bykst [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Facebook geht immer härter gegen Nutzer des sozialen Netzwerks vor, die sich nicht mit ihrem Klarnamen anmelden. In diesem Fall deaktiviert Facebook das Profil des Nutzers, bis dieser sich mit einem offiziellen Ausweisdokument identifiziert. Jüngstes Opfer dieser kritiserten Praxis ist Netzpiloten-Leser Hendrik, der uns seinen Fall geschildert hat.

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Daniel KuhnLassen sich digitale Sicherheitslücken in Zukunft vermeiden?

Unsere Daten sind bei immer mehr Unternehmen verteilt untergebracht, wodurch auch die Gefahr durch potenzielle Sicherheitslücken steigt. Aber lassen sich derartige Pannen eigentlich verhindern? // von Daniel Kuhn

Security (Bild: pixelcreatures [CC0 Public Domain], via pixabay)

Es ist noch gar nicht lange her, da sind eine Menge Bilder, auch unbekleideter Natur, von iCloud-Profilen Prominenter geleakt worden. Dies war zwar das medial größte Datenleck des vergangenen Jahres, aber bei weitem nicht das einzige oder das schwerwiegendste. Die Sicherheitsrisiken nehmen stetig zu, während sich viele Unternehmen des Ausmaßes der Gefahr oftmals gar nicht bewusst sind. Dabei geraten immer mehr sichergeglaubte Nutzerdaten an die Öffentlichkeit oder gar in kriminelle Hände. Darüber, ob und wenn ja, wie derartige Datenpannen verhindert werden können, gibt es unterschiedliche Ansichten.

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Lars SobirajSchule: Lässt sich der Fortschritt durch Verbote aufhalten?

Obwohl vielen Kindern und Jugendlichen das Mitbringen von Smartphones in die Schule verboten ist, besagt eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Aris das genaue Gegenteil. // von Lars Sobiraj

Netzpiloten-Autor Lars Sobiraj beim Safer Internet Day 2015

Im Auftrag des Branchenverbands BITKOM wurden bundesweit 512 Schüler weiterführender Schulen im Alter von 14 bis 19 Jahren befragt. Für sie gehören Mobiltelefone genauso in die Schultasche, wie ihr Pausenbrot, ihre Schulhefte oder Bücher. Momentan sind die Geräte an vielen Schulen verboten. 66 Prozent der Befragten geben an, dass die Nutzung während des Unterrichts untersagt ist. Manchen Leitern geht das noch nicht weit genug. In einigen Schulen dürfen Mobiltelefone grundsätzlich nicht mitgeführt werden.

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Daniel KuhnTipps zum Schutz vor ausspionierender Technologie

Nicht nur die Geheimdienste, auch die uns im Alltag umgebende Technologie spioniert uns aus. Wir müssen den großen Tech-Unternehmen aber nicht zu viel von uns preisgeben.  // von Daniel Kuhn

Überwachung (Bild: Namelas Frade [CC BY-NC 2.0], via Flickr)

Wir werden täglich ausspioniert, jeder Klick, jeder Like und unsere Positionsdaten werden von den verschiedenen Geräten, die wir täglich nutzen, mitgeschnitten und an diverse Unternehmen übermittelt. Mit diesen persönlichen Daten zahlen wir letztendlich für die vielen kostenlosen Dienste von Google, Facebook und Co. – der Nutzer ist nicht Kunde sondern das Produkt. Doch mit wie vielen Informationen wir für diese Dienste bezahlen, können wir zu einem gewissen Grad selber bestimmen, auch wenn dies immer mit Kompromissen verbunden ist.

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Jan VoßTrackography bringt Licht ins Dickicht der stillen Datenlauscher

Wir alle hinterlassen zahllose Spuren im Netz. Ein gefundenes Fressen für die Datenkraken der Geheimdienste und globalen Web-Unternehmen. Das Tool Trackography visualisiert die Wege der weltweiten Tracking-Industrie. // von Jan Voß

Space_Coding (Bild: PublicDomainPictures (CC0))

Selbst der britische Guardian, der durch Veröffentlichungen über die Datensammlungen der NSA und des GCHQ weltweit für Aufsehen sorgte, gewährt ungewöhnlich vielen Drittanbietern Zugriff auf die Daten seiner LeserInnen. Dies berichtete jüngst die taz und warf wieder einmal die Frage auf: Wer sammelt alles Daten von NutzerInnen? Aus welchem Grund und was geschieht damit?

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Annika KremerDie gefährliche Macht der Metadaten

Viele Menschen nehmen an, die reine Sammlung von Metadaten sei nicht so riskant wie die Überwachung von Kommunikationsinhalten – ein gefährlicher Irrtum. // von Annika Kremer

Protest gegen die Vorratsdatenspeicherung (Bild: ozeflyer [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons)

Metadaten sind Informationen, die bei der Nutzung von Telekommunikation über die eigentlichen Kommunikationsinhalte hinaus anfallen. Sie werden heute vielfach überwacht, gespeichert und analysiert. Diese Überwachung wird oft als harmlos dargestellt mit Hinweisen wie "es wird ja nicht überwacht, was gesagt oder geschrieben wird". Sie ist es aber auf keinen Fall. Auch Metadaten lassen umfangreiche Rückschlüsse auf unser Leben zu und können zur Gefahr werden.

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Lars SobirajYouNow: Übernimmt diese App Deutschlands Kinderzimmer?

YouNow ist wie reden mit sich selbst. Aber mit dem Unterschied, dass einem tausende anonyme Nutzer dabei zuschauen. Schon warnen die ersten Anwälte wegen der vielfachen Verletzung des Persönlichkeitsrechts. // von Lars Sobiraj

Streaming-Dienst YouNow

Die Videoplattform YouNow ist für alle geeignet, die sich ohne technisches Wissen live im Internet präsentieren wollen. Der Betreiber geriet nun in die Kritik, weil ein Großteil des Publikums minderjährig und unerfahren im Umgang mit sensiblen Daten ist. Leider ist YouNow auch perfekt dafür geeignet, so richtig Ärger zu bekommen. Wenn beispielsweise im Hintergrund GEMA-pflichtige Musik gespielt wird, muss diese bezahlt werden.

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Lars SobirajSurfen ohne Nebenwirkungen: Amune und BrowserProtect

In Anbetracht immer neuer Veröffentlichungen von Edward Snowden kann man für seinen Datenschutz nie zuviel tun. Amune und BrowserProtect sollen beide dabei helfen, unsere Spuren im Web effektiv zu verwischen. // von Lars Sobiraj

Sicher surfen? Amune und BrowserProtect können helfen (Bild: Rob Pongsajapan [CC BY 2.0], via Flickr)

Laienhaft ausgedrückt sind Amune und BrowserProtect selber Browser im Browser. Wir surfen über ein Fenster im Browser, hinterlassen dabei aber keinerlei persönliche Spuren. Nutzer von einem VPN oder Proxy können bei einem zweiten Besuch der gleichen Webseite möglicherweise wiedererkannt werden. Beide Angebote werden also weit über den Schutz herkömmlicher Verschleierungsmethoden hinausgehen. Doch was kostet der Spaß?

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Daniel Kuhn5 Tipps von Edward Snowden für mehr Online-Sicherheit

Edward Snowden hat nicht nur die Massenüberwachung durch die Sicherheitsdienste aufgedeckt, er hat immer wieder auch Tipps gegeben, wie man seine Daten schützen kann. // von Daniel Kuhn

internet_mausefalle (Bild: Dennis Skley [CC BY-ND 2.0], via flickr)

Eine große Umfrage des unabhängigen kanadischen Think Tanks CIGI (Centre for International Governance Innovation) hat ergeben, dass insgesamt 60 Prozent der 14.000 Befragten bereits von Edward Snowden und seinen Enthüllungen gehört haben. Bei den Befragten aus Deutschland waren es sogar überwältigende 94 Prozent. Doch tatsächlich etwas am eigenen Verhalten geändert haben davon gerade einmal 39 Prozent. Das Thema Sicherheit ist in den Augen der meisten Nutzer komplex, kompliziert und unbequem. Doch mit ein paar einfachen Tricks kann man seine Daten und seine Privatsphäre bereits sehr effektiv schützen.

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Lars SobirajTrotz Charlie Hebdo: Nein zur Vorratsdatenspeicherung

Unmittelbar nach den Anschlägen von Paris fordern CSU-Abgeordnete eine Rückkehr zur Vorratsdatenspeicherung, obwohl die den Terror nicht verhindern konnte. // von Lars Sobiraj

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Bereits im Dezember 2013 kündigte MdB Dr. Uhl auf seiner Webseite an: Trotz des Verstoßes der Vorratsdatenspeicherung gegen europäisches Recht bleibe die Mindestspeicherfrist "auf der politischen Agenda" der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Der Europäische Gerichtshof hat das EU-Gesetz zwischenzeitlich für ungültig erklärt, weil die Speicherung anlasslos geschehen soll. Die EU hat es aber unterlassen festzulegen, unter welchen Voraussetzungen die Betroffenen benachrichtigt und der Datenwust gelöscht werden muss.

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Daniel KuhnSony kämpft nach Hack um das Vertrauen der Nutzer

Ende November wurde Sony Pictures durch einen massiven Hack getroffen. Experten zweifeln nun aber an den Aussagen des Unternehmens, das noch nie viel Wert auf Sicherheit gelegt hat. // von Daniel Kuhn

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Das volle Ausmaß des Schadens, den Sony Pictures durch den Hacker-Angriff Ende November erlitten hat, ist immer noch nicht vollständig bekannt. Neben diversen, bisher unveröffentlichten Filmen sind auch die Gehälter der Mitarbeiter, Drehbücher kommender Filme und Passwörter der Mitarbeiter an die Öffentlichkeit gelangt. Sony hat die Attacke als beispiellos, einmalig und nicht bemerkbar bezeichnet. Unabhängige Experten zweifeln nun allerdings daran – vielmehr scheint Sony dadurch zu versuchen, von eklatanten Sicherheitslücken abzulenken, was ein weiterer Hack allerdings erschwert.

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Philipp BielDer Kunde als Produkt – Apple kritisiert Facebook & Co

Nach dem iCloud-Hack versprach Apple-CEO Tim Cook Besserung und kritisierte gleichzeitig das Geschäftsmodell von Facebook, Google & Co. // von Philipp Biel

Tim Cook Facebook

Im Herbst diesen Jahres, kurz nach dem iCloud-Hack bei dem zahlreiche Promibilder gestohlen wurden, versprach Tim Cook eine Datenschutzoffensive. Bisher hielt man sich an diese, erhöhte die Sicherheitsstandards aller Betriebssysteme und schloss sich selber aus den Systemen und der iCloud aus. Zeitgleich kritisierte Tim Cook jedoch das Modell der Konkurrenz, denn keiner würde den Service kostenlos anbieten. Hier sei schlussendlich der Kunde das Produkt und die Bezahlung erfolge durch persönliche Daten. Auch ohne Namensnennung kommt man schnell auf Google und Facebook – letzterer reagierte nun empört.

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Jakob SteinschadenDer Snowden-Effekt: Verschlüsselung fürs Volk

Apple, Google und Facebook versuchen, das durch den NSA-Skandal verloren gegangene Vertrauen der Konsumenten mit mehr Datenschutz wiederzugewinnen - doch wie gut funktioniert das? // von Jakob Steinschaden

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Im Sommer 2013 ist der NSA-Skandal über die Welt hereingebrochen und hat das Vertrauen der Internetnutzer in die großen IT-Firmen nachhaltig erschüttert. Mit neuen und einfachen Verschlüsselungsmechanismen zum Schutz der Nutzerdaten wollen Apple, Google oder Facebook nun, etwa eineinhalb Jahre nach Prism, dieses Vertrauen zurückgewinnen. Doch wie gut funktioniert Kryptografie für die Massen? [Mehr]


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