Annika KremerNeues vom Staatstrojaner oder wie das BSI die IT-Sicherheit schwächt

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) arbeitete wohl am Staatstrojaner mit – ein Desaster für die IT-Sicherheit in Deutschland. // von Annika Kremer

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Das BSI soll an der Entwicklung des sogenannten "Staatstrojaners", einer Software, mit der die Behörden heimlich auf die Rechner Verdächtiger zugreifen können, beteiligt gewesen sein. Das belegen interne Dokumente, die dem Blog Netzpolitik.org  zugespielt wurden. Bisher hatte die Behörde eine Verbindung zu dieser höchst umstrittenen Angelegenheit stets dementiert. Das Verhalten des BSI schadet nicht nur der Freiheit, sondern auch der IT-Sicherheit in Deutschland erheblich.

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Alexandra von Heyl“Free Your Data” macht Nutzer zu Scheichs der eigenen Daten

In unserer heutigen Welt sind Daten wie Öl. Der Verbraucher sorgt für das Öl, doch bekommt dafür kaum etwas. Das Projekt "Free Your Data" will das ändern. // von Alexandra von Heyl

Ali Jelveh von "Free Your Data"

Ali Jelveh ist Mitgründer und Geschäftsführer der Protonet GmbH. Mit ihrem Personal Server "Maya" versucht die Firma, Nutzern zur eigener Unabhängigkeit und Datenhoheit im Internet zu verhelfen. Nun möchte er mit dem Projekt "Free Your Data" den Menschen Zugriff auf ihre eigenen Daten zurückgeben.

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Annika KremerVorratsdatenspeicherung: Plant Deutschland einen Alleingang?

Derzeit sieht es so aus, als plane Deutschland einen Alleingang bei der Vorratsdatenspeicherung – ungeachtet deren bedrohlich undemokratischer Natur. // von Annika Kremer

spy en la calle Almortas (Bild: Marta Nimeva Nimeviene [CC BY 2.0] via Flickr)

Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet (Zusammenfassung bei Spiegel Online), mehren sich derzeit die Anzeichen dafür, dass Deutschland im Alleingang eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung plant. Auf eine eventuelle neue Version der als rechtswidrig abgeschafften EU-Richtlinie, will die Bundesregierung nicht warten. Anlass sind aktuelle Terrordrohungen. Die Vorratsdatenspeicherung allerdings ist ein großes Risiko für Freiheit und Demokratie.

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Tobias SchwarzFlorian Glatzner: “Wichtig ist ein Bewusstsein für Datenschutz!”

Im Interview spricht Florian Glatzner von der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. über Datenschutz im Alltag und den Umgang mit neuen Technologien. // von Tobias Schwarz

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Florian Glatzner ist Referent in der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) für das Projekt "Verbraucherrechte in der digitalen Welt". Dort setzt er sich mit allerlei Fragen des Datenschutz auseinander und wie Nutzer für mehr digitale Sicherheit im Alltag sorgen können.

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Nina GallaDas Leistungsschutzrecht gefährdet unsere Zukunft!

Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage schränkt in seiner jetzigen Form die digitale Zukunft Deutschlands ein. // von Nina Galla

Abmahnwache Leistungsschutzrecht by Digitale Gesellschaft (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage (LSR) wird seit seiner Verabschiedung im Jahr 2013 kritisch beäugt. Am 11. Dezember 2014 reichten die Oppositionsparteien einen gemeinsamen Gesetzesentwurf ein, welcher vorsah, dass das Gesetz wieder abgeschafft wird. Vergangenen Dienstag kommentierten geladene Sachverständige in einer öffentlichen Sitzung des Rechtsausschusses im Bundestag den Vorschlag der Opposition.

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Daniel KuhnWarum ignorieren Nutzer die Sicherheitswarnungen von Browsern?

Browser-Hersteller versuchen die Nutzer zu schützen, doch unsere Gehirne sind so veranlagt, dass wir die meisten Warnmeldungen schlicht ignorieren. // von Daniel Kuhn

System Lock (Bild: Yuri Samoilov [CC BY 2.0] via flickr)

Wir verlassen uns zwar immer stärker auf unsere Computer, wenn diese uns jedoch auf Online-Sicherheitsbedrohungen hinweisen, verschließen wir die Augen. Google musste gerade die Warnhinweise des Chrome-Browsers überarbeiten, da die meisten Nutzer diese schlicht ignorieren. Besonders beunruhigend ist daran allerdings, dass unsere Gehirne veranlagt zu sein scheinen, dies zu tun. Aber reicht es, die Warnungen zu überarbeiten, oder sollte der Nutzer gar völlig aus dem Entscheidungsprozess ausgeklammert werden?

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Daniel KuhnAdware und Bloatware birgt viel öfter Sicherheitsrisiken als gedacht

Das Beispiel um die gefährliche Superfish-Adware auf Lenovo-Laptops ist kein Einzelfall. Es ist daher an der Zeit, dass Hardware-Hersteller aufhören, die Sicherheit ihrer Kunden aufs Spiel zu setzen. // von Daniel Kuhn

Adware Detected Laptop (Bild: Isaiah van Hunen [CC BY-SA 2.0] und HP Deutschland [CC BY-NC-SA 2.0])

Unter den Begriffen Ad- und Bloatware versteht man Software, die ein Hardware-Hersteller auf seinen Laptops, Smartphones etc. vorinstalliert – die drei Probemonate für Antiviren-Software kennt wohl jeder. Diese Apps können aber nicht nur lästig, sondern auch geradezu gefährlich sein, wie der Fall Superfish auf Lenovo-Laptops zeigt. Dass Ad- bzw. Bloatware allerdings Sicherheitslücken mit sich bringt, kommt häufiger vor, als man denkt. Die daraus resultierende Gefahr für den Nutzer ist das wohl überzeugendste Argument gegen den Bloatware-Wahn der Hersteller.

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Tobias SchwarzWDR #3sechzich: Interview mit YouNow-CEO Adi Sideman

Der Video-Dienst YouNow ist hierzulande ein mediales Aufregerthema – Tim Schrankel von WDR #3sechzich hat dazu den YouNow-CEO Adi Sideman interviewt. // von Tobias Schwarz

YouNow-CEO Adi Sideman

Anfang Februar berichteten wir das erste Mal auf Netzpiloten.de über die Videoplattform YouNow. Unser Autor Lars Sobiraj stellte den Dienst vor, mit dem Nutzer ohne technisches Wissen einen Livestream im Internet anbieten können. Neben den positiven Möglichkeiten stecken in der unbedachten Nutzung von YouNow auch potenzielle Gefahren, in erster Linie für Kinder und Jugendliche. Tim Schrankel von WDR #3sechzich hat für eine Reportage den YouNow-CEO Adi Sideman interviewt, der zu den Bedenken Stellung nimmt.

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Alexandra von HeylDatenschutz: Facebook besteht auf Klarnamenzwang

Facebook fordert Ausweisdokumente der Nutzer zur Identifizierung – der Klarname ist dem Unternehmen wichtiger als Datenschutz. // von Alexandra von Heyl

Facebook besteht auf die Klarnamen seiner Nutzer (Bild:: bykst [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Facebook geht immer härter gegen Nutzer des sozialen Netzwerks vor, die sich nicht mit ihrem Klarnamen anmelden. In diesem Fall deaktiviert Facebook das Profil des Nutzers, bis dieser sich mit einem offiziellen Ausweisdokument identifiziert. Jüngstes Opfer dieser kritiserten Praxis ist Netzpiloten-Leser Hendrik, der uns seinen Fall geschildert hat.

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Daniel KuhnLassen sich digitale Sicherheitslücken in Zukunft vermeiden?

Unsere Daten sind bei immer mehr Unternehmen verteilt untergebracht, wodurch auch die Gefahr durch potenzielle Sicherheitslücken steigt. Aber lassen sich derartige Pannen eigentlich verhindern? // von Daniel Kuhn

Security (Bild: pixelcreatures [CC0 Public Domain], via pixabay)

Es ist noch gar nicht lange her, da sind eine Menge Bilder, auch unbekleideter Natur, von iCloud-Profilen Prominenter geleakt worden. Dies war zwar das medial größte Datenleck des vergangenen Jahres, aber bei weitem nicht das einzige oder das schwerwiegendste. Die Sicherheitsrisiken nehmen stetig zu, während sich viele Unternehmen des Ausmaßes der Gefahr oftmals gar nicht bewusst sind. Dabei geraten immer mehr sichergeglaubte Nutzerdaten an die Öffentlichkeit oder gar in kriminelle Hände. Darüber, ob und wenn ja, wie derartige Datenpannen verhindert werden können, gibt es unterschiedliche Ansichten.

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Lars SobirajSchule: Lässt sich der Fortschritt durch Verbote aufhalten?

Obwohl vielen Kindern und Jugendlichen das Mitbringen von Smartphones in die Schule verboten ist, besagt eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Aris das genaue Gegenteil. // von Lars Sobiraj

Netzpiloten-Autor Lars Sobiraj beim Safer Internet Day 2015

Im Auftrag des Branchenverbands BITKOM wurden bundesweit 512 Schüler weiterführender Schulen im Alter von 14 bis 19 Jahren befragt. Für sie gehören Mobiltelefone genauso in die Schultasche, wie ihr Pausenbrot, ihre Schulhefte oder Bücher. Momentan sind die Geräte an vielen Schulen verboten. 66 Prozent der Befragten geben an, dass die Nutzung während des Unterrichts untersagt ist. Manchen Leitern geht das noch nicht weit genug. In einigen Schulen dürfen Mobiltelefone grundsätzlich nicht mitgeführt werden.

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Daniel KuhnTipps zum Schutz vor ausspionierender Technologie

Nicht nur die Geheimdienste, auch die uns im Alltag umgebende Technologie spioniert uns aus. Wir müssen den großen Tech-Unternehmen aber nicht zu viel von uns preisgeben.  // von Daniel Kuhn

Überwachung (Bild: Namelas Frade [CC BY-NC 2.0], via Flickr)

Wir werden täglich ausspioniert, jeder Klick, jeder Like und unsere Positionsdaten werden von den verschiedenen Geräten, die wir täglich nutzen, mitgeschnitten und an diverse Unternehmen übermittelt. Mit diesen persönlichen Daten zahlen wir letztendlich für die vielen kostenlosen Dienste von Google, Facebook und Co. – der Nutzer ist nicht Kunde sondern das Produkt. Doch mit wie vielen Informationen wir für diese Dienste bezahlen, können wir zu einem gewissen Grad selber bestimmen, auch wenn dies immer mit Kompromissen verbunden ist.

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Jan VoßTrackography bringt Licht ins Dickicht der stillen Datenlauscher

Wir alle hinterlassen zahllose Spuren im Netz. Ein gefundenes Fressen für die Datenkraken der Geheimdienste und globalen Web-Unternehmen. Das Tool Trackography visualisiert die Wege der weltweiten Tracking-Industrie. // von Jan Voß

Space_Coding (Bild: PublicDomainPictures (CC0))

Selbst der britische Guardian, der durch Veröffentlichungen über die Datensammlungen der NSA und des GCHQ weltweit für Aufsehen sorgte, gewährt ungewöhnlich vielen Drittanbietern Zugriff auf die Daten seiner LeserInnen. Dies berichtete jüngst die taz und warf wieder einmal die Frage auf: Wer sammelt alles Daten von NutzerInnen? Aus welchem Grund und was geschieht damit?

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Annika KremerDie gefährliche Macht der Metadaten

Viele Menschen nehmen an, die reine Sammlung von Metadaten sei nicht so riskant wie die Überwachung von Kommunikationsinhalten – ein gefährlicher Irrtum. // von Annika Kremer

Protest gegen die Vorratsdatenspeicherung (Bild: ozeflyer [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons)

Metadaten sind Informationen, die bei der Nutzung von Telekommunikation über die eigentlichen Kommunikationsinhalte hinaus anfallen. Sie werden heute vielfach überwacht, gespeichert und analysiert. Diese Überwachung wird oft als harmlos dargestellt mit Hinweisen wie "es wird ja nicht überwacht, was gesagt oder geschrieben wird". Sie ist es aber auf keinen Fall. Auch Metadaten lassen umfangreiche Rückschlüsse auf unser Leben zu und können zur Gefahr werden.

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Lars SobirajYouNow: Übernimmt diese App Deutschlands Kinderzimmer?

YouNow ist wie reden mit sich selbst. Aber mit dem Unterschied, dass einem tausende anonyme Nutzer dabei zuschauen. Schon warnen die ersten Anwälte wegen der vielfachen Verletzung des Persönlichkeitsrechts. // von Lars Sobiraj

Streaming-Dienst YouNow

Die Videoplattform YouNow ist für alle geeignet, die sich ohne technisches Wissen live im Internet präsentieren wollen. Der Betreiber geriet nun in die Kritik, weil ein Großteil des Publikums minderjährig und unerfahren im Umgang mit sensiblen Daten ist. Leider ist YouNow auch perfekt dafür geeignet, so richtig Ärger zu bekommen. Wenn beispielsweise im Hintergrund GEMA-pflichtige Musik gespielt wird, muss diese bezahlt werden.

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