Brightup – Der hellste Weg zum einem Smart Home

Das Hamburger Startup brightup hat eine Idee für das smarte Zuhause der Zukunft – auf Indiegogo suchen sie nun nach einer Finanzierung. // von Tobias Schwarz

brightup Image

Im September 2013 gründeten Ana Cristina Agüero, Kiran Paul Joseph, Sebastian Rösch und Maximilian Schmiedel das Hamburger Startup brightup gegründet. Durch die Finanzierung von der Thomas J. C. Matzen GmbH erhielt brightup Möglichkeit, die Hardwareentwicklung zu vollenden und einen Prototypen ihres Systems zu entwickeln, mit dem die Steuerung der Lichtelektronik in den eigenen vier Wände automatisiert werden kann. Das System wird durch eine App gesteuert und misst auch noch den Energieverbrauch.

Automatisierung des Zuhauses

System Overview

Eine der neuesten Möglichkeiten, das eigene Zuhause zu einem Lichterlebnis der besonderen Art zu machen ist brightup. Bei brightup verbinden sich die Lampen über die Kommunikationsprotokoll-Software Z-Wave mit dem Smartphone des Hausbesitzers. Dadurch lassen sich über das Handy Mitteilungen senden, die die Lampen an- und ausschalten oder dimmen. Z-Wave setzt sich vor Allem auf Grund der hohen Verlässlichkeit, Sicherheit und Ausgereiftheit immer mehr durch und verfügt über alle Eigenschaften, um im eigenen Zuhause ein umfassendes Hausautomatisierungssystem zu verwirklichen. Es ist vollständig kompatibel, man kann es somit von verschiedenen Herstellern beziehen und alle Geräte über eine Benutzerschnittstelle steuern. Es ist derzeit vor allem in den USA weit verbreitet und die Anzahl der Hersteller wächst beständig. Dadurch verfügen Kunden über eine ständig wachsende Bandbreite an Möglichkeiten, um ihre Auswahl zu treffen und – falls nötig – Unterstützung zu erhalten.

Das Kommunikationsprotokoll ist jedoch nicht der einzige Bestandteil eines Hausautomatisierungssystems und hier liegt die Besonderheit. Für brightup war es wichtig, nicht nur die Software, sondern auch die nötige Hardware zu entwickeln, um die verschiedenen Lichtautomatisierungsfunktionen zu ermöglichen. Einige Hersteller von Hausautomatisierungsgeräten entwickeln keine eigene Software, um die Automatisierung zu ermöglichen, sondern greifen auf die Software Dritter zu, wie beispielsweise If-This-Then-That (IFTTT). Andere Firmen programmieren zwar die Software und die Schnittstellen selbst, stellen jedoch nicht die notwendigen dezentralen Geräte und Schnittstellen her. Diese Unternehmen kaufen White-Label-Produkte, etikettieren diese um und verkaufen sie in Verbindung mit ihrer Software. „Wir glauben, dass die Hardware und die Software zusammen entwickelt werden sollten, um den Kunden ein den Ansprüchen gerecht werdendes, verlässliches und ausgereiftes Produkt präsentieren zu können„, erklärt Kiran Paul Joseph, Mitgründer und COO.

brightup smart lighting – Deutsch from Sebastian Rösch on Vimeo.

Finanzierung mithilfe von Crowdfunding

Die Automatisierungstechnologie ist sicherlich keine neue Innovation der Industrie – bislang schaffte sie es jedoch nicht, sich in den Haushalten zu etablieren. brightup hat es sich zum Ziel gesetzt diese Technologie in jeden Haushalt zu bringen. Aus diesem Grund startet das Unternehmen im Februar eine Crowdfunding Kampagne über Indiegogo. Unterstützer erhalten als Dank für ihre Hilfe ein brightup System.

Das Early-Bird-Paket ist auf Indiegogo jetzt schon für 199 US-Dollar zu haben. Darin enthalten ist eine zentrale Steuer- Einheit sowie drei Spezial-Steckdosen, an die sich z. B. zwei Lampen und ein Fernseher schließen lassen. Bisher sind knapp 12.000 Euro von angestrebten 130.000 auf Indiegogo eingegangen, die Kampagne läuft noch 27 Tage.


Teaser & Image by brightup


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Tobias Kremkau

Tobias Kremkau

ist Coworking Manager des St. Oberholz und als Editor-at-Large für Netzpiloten.de tätig. Von 2013 bis 2016 leitete er Netzpiloten.de und unternahm verschiedene Blogger-Reisen. Zusammen mit Ansgar Oberholz hat er den Think Tank "Institut für Neue Arbeit" gegründet und berät Unternehmen zu Fragen der Transformation von Arbeit. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.

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