Blux Camera – eine Foto-App die spricht

Eine neue Foto-App macht von sich reden. Blux Camera ist seit dieser Woche im iTunes-Store und ein starker Konkurrent für Camera+ und ProCamera.

Blux Camera

Intuitiv soll eine App sein. Handgriffe sollen vereinfacht werden. Das ist es, was man sich von guten Applikationen erhofft und was als Indikator für ein Erfolgsprodukt verstanden werden darf. Blux Camera vereint diese Attribute, nutzt bereits vorhandene Innovation und ergänzt sie um ein paar Features. Wir haben uns die iOS-App mal angeschaut und vergeben eine deutliche Empfehlung.

Die Applikation Blux Camera kann mit einfachen Gesten gesteuert werden. Wischt man beispielsweise von links nach rechts, dann tun sich vier Regler auf, mit denen man den Kontrast, die Sättigung, die Helligkeit und die Stärke ebenfalls per Finger am „lebenden“ Objekt einstellen kann. Jeder Millimeter-Abweichung nach oben oder unten wird dann direkt verarbeitet und ausgegeben. Das passiert ohne zu ruckeln und ist sehr elegant.

Wischt man entgegengesetzt – von rechts nach links – dann kann man außerdem eine Handvoll Filter auswählen, die man inzwischen standardmäßig auf jeder Foto-App findet. Es sind genau 13 an der Zahl, die ebenfalls direkt im Sucher berechnet und umgesetzt werden. Zusätzlich kann man hier auch noch Modi einstellen wie zum Beispiel Portrait, Sonnenschein oder Bewölkt.

Die App hat außerdem das sehenswerte P.E.A.R-Feature, welches via GPS-Informationen, den Standort lokalisiert und anhand von Wetterdaten und Region ein Vorschlag unterbreitet, wie das Bild editiert werden kann/soll/darf. Besonders cool daran ist auch, dass der Vorschlag akustisch ausgegeben wird. Ein App, die mit einem spricht. Sehr innovativ!

Hier ein kleiner Videoeinblick in das Handling:

Bleibt noch zu sagen, wie es um die technischen Details steht. Die Blux-Camera-App ist 10 MB groß. Läuft auf dem iPhone 4/4s und dem iPhone 5. Kostenpunkt liegt bei 2,39 Euro. Mittelteurer Preis, der sich allerdings lohnt!

iTunes-Store Button

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Andreas Weck

Andreas Weck

schreibt seit 2011 für die Netzpiloten und war von 2012 bis 2013 Projektleiter des Online-Magazins. Zur Zeit ist er Redakteur beim t3n-Magazin und war zuletzt als Silicon-Valley-Korrespondent in den USA tätig.

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