Was bedeutet der neue „Aufrufe“-Counter auf Google+?

Seit kurzem zeigt Google+ an, wie oft das Profil eines Nutzers aufgerufen wurde – Google-Mitarbeiter Yonatan Zunger beantwortet Fragen rund um das neue Feature. Mit dem neuen Feature hat Google+ erst einmal Verwirrung gestiftet. Unklar ist, wie sich die Summe der wiedergegebenen Anzahl zusammensetzt. Auf Google+ gibt Google-Mitarbeiter Yonatan Zunger Antwort und erklärt in einem Frage-Antwort-Post (den wir hier frei übersetzt wiedergeben), dass die Anzahl die Summe von Profil-Aufrufen, Aufrufen aller Postings und auch Aufrufen aller Fotos ist.

Was bedeutet diese Zahl?

Das ist die Gesamtanzahl der Aufrufe eines Profils, der Beiträge, Fotos und Videos eines Nutzers.

Wie ist ein „Aufruf“ definiert?

Das bedeutet, dass eine Profilseite aufgerufen wurde. Aber auch, dass die Inhalte eines Nutzers gesehen wurden. Zum Beispiel im Stream, denn auf diese Art lesen die meisten Nutzer die Beiträge von anderen. Der Blick auf die Hovercard zählt nicht.

Hat das etwas mit +1, Reshares, etc. zu tun?

Indirekt ja, denn für ein +1 oder Reshare muss der Inhalt des Nutzers auch betrachtet worden sein. Schon früher konnten die Aufrufe bei individuellen Beiträgen oder Fotos gesehen werden, jetzt eben auch für alles zusammen.

Zählt es auch, wenn jemand meine Beiträge als Reshare weitergeteilt hat?

Ja, denn zum einen hat dieser Nutzer den Beitrag gesehen und auch andere Nutzer werden den weitergeleiteten Beitrag sehen, auch wenn er zum Beispiel auf einer anderen Seiten eingebunden ist.

Kann ich das auch unterbinden?

Ja, unter „Konto“ > „Google+ Einstellungen > „Profil“ kann der Haken bei „Anzeigen, wie oft mein Profil und dessen Inhalte aufgerufen wurden“ entfernt werden.

Warum haben einige Leute mehr Seitenansichten als ich, aber weniger Follower?

Manche Nutzer verstehen es eben besser mit weniger Menschen besser interaktiv zu kommunizieren als andere mit mehr Followern.

Mehr Informationen gibt es hier: goo.gl/8BjroH


Image (adapted) „Dear Steve: Google+ iPhone“ by Charlie Wollborg (CC BY-SA 2.0)


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