Jörg Wittkewitz

Jörg WittkewitzJörg Wittkewitz   ist seit 1999 als Freier Autor und Freier Journalist tätig für nationale und internationale Zeitungen und Magazine, Online-Publikationen sowie Radio- und TV-Sender. (Redaktionsleiter Netzpiloten.de von 2009 bis 2012)

Jörg WittkewitzEnterhaken oder Entertaste?

PiratDie große Angst geht um. Das Internet frisst die Buchstabenverdreher und die Piraten frisst das linke Establishment. Nun hofieren sogar die konservativen Kräfte das vor lauter Zaubertrank umhertaumelnde Völkchen in seinem kleinen gallischen Dorf.

Rund um eine Gruppe von 5-10.000 betroffenen, wirklich freischaffenden Künstlern und Autoren, die in der Kunst ihr täglich Brot verdienen, ist ein medialer Schattenboxkampf entbrannt. Keiner gegen keinen, aber alle wollen mit dem Zeigefinger als Erster auf den Bösewicht zeigen, wenn er oder sie denn ausgemacht ist. Man braucht Bösewichter, um gute Politik zu machen. Politik sollte Gestaltung des öffentlichen Lebens umfassen. Mangels Substanz könnte jedoch diese gesellschaftliche Gestaltung ausfallen. Darin haben etablierte Parteien leider viel Übung. Und sie finden immer den Bösewicht. Auch wenn der gerade sechs Jahre ahnungslos im Ausland weilte. Die Guten kann man daran erkennen, dass sie sehr still agieren und über Unsummen verfügen. Herkunft unbekannt. Aber wahrscheinlich sind sie einfach sehr gebildet und deswegen so (einfluß)reich.

[Mehr]

Jörg WittkewitzDas Wissen der Erde liegt auf dem Rücken der Herde

Image by Stephan Classen (Some rights reserved)

Clay Shirky hat den heiligen Gral des Investments in den Schmutz geworfen: Warren Buffett. Dessen Investitionen in 24 mittlere Tageszeitungen seien geradezu hanebüchen und sein Verdikt über die Facebook-Aktie wenig weitsichtig. Gut gebellt: “Der Erfolg der Tageszeitungen ist nur ein Unfall gewesen.” Shirky weist darauf hin, dass Reichweite und Umsatz nicht immer linear korrelieren. Werbung kommt in Buffetts erklärendem Memo gar nicht vor. Das hat einen Grund. [Mehr]

Jörg WittkewitzHilfe, wir werden inkompatibel

Don QuixoteNun also ist es mal wieder soweit. Revolution. Disruption. Oder wenigstens Evolution. Unter dem Begriff Zeitenwende macht es heute kein Experte mehr, der sich das Netz, die Software oder gar Mechatronik/Robotik vorgenommen hat. Da plätschern die Innovationen in der Automobilbranche, der Pharmaindustrie oder der Bankenwelt so vor sich hin. Aber die Welt der digitalen Technik hält wacker das Fähnchen der Innovation hoch. Nur wir dumme Gesellschaft kommen nicht mit – durch unser soziales Gewese…

Das Einzige was hilft, ist die Stadt. Selbstverstümmelung in der Masse ist die Folge. Hurra, Hurra, der Kobold mit der Entfremdung ist da. Und hinter ihm rufen die Kommentatoren aus, was gerade geschieht. Wie bei Occupy. Offenbar sind im wirklichen Leben auch die Megafone verboten worden. Deswegen müssen jetzt alle alles wiederholen. Erst kamen 781 Artikel zur Schere zwischen Arm und Reich in der Gesellschaft. Dann 286 Artikel zum Urheberrecht, nachdem wir noch 765 Artikel zum Umbau der Arbeitswelt durch Kollege Computer erleiden mussten. Und was kommt nun? [Mehr]

Jörg WittkewitzBuchstaben ohne Grenzen

copsEs lässt sich leicht in die Welt hinein rufen. Dass die Welt auch zurückruft, ist nicht selbstverständlich. Das Gesagte muss einen Sinn ergeben. Das leuchtet schnell ein. Aber im Internet erscheint der Sinn häufig außerhalb eines Gedankens zu stecken. In keinem anderen Medium werden Stimmungen so schnell und so kurzfristig angeheizt oder abgekühlt. In keinem anderen Medium werden Stimmungen zu einem Sinnersatz befördert. Die BILD-Zeitung hatte neulich die Griechen und Griechenland mit Stimmungen überzogen. Die Verwertung von Inhalten wurde in vielen Printmedien zu einer ganzen Salve von Stimmungen emporgehievt. Ohne die entsprechende Gegenkanonade aus dem Netz wäre sie sang- und klanglos versickert – mangels öffentlicher Relevanz. Sogar die Piraten haben sich quasi proaktiv instrumentalisieren lassen und dazu das Netz betätigt…
[Mehr]

Jörg WittkewitzPubliziere oder stirb!

Publiziere oder stirb!

In den Wissenschaften wird das Problem schon lange diskutiert: Wer nicht publiziert, hat keine Chance etwas vom schrumpfenden Kuchen der akademischen Existenzsicherung in Universitäten und Forschungseinrichtungen abzubekommen. Also werden die Fachzeitungen mit Artikeln geradezu bombardiert. Peer Review, das fachlich versierte Drübersehen von Kollegen zur Qualitätssicherung, ist weder in der Lage, die Mengen angemessen zu beurteilen noch gibt es überhaupt objektivierbare Gründe, eine Veröffentlichung gutzuheißen oder zu verneinen – abgesehen von offensichtlich falschen Annahmen oder Ergebnissen bzw. lächerlichen Forschungsmethodiken.

Aber da liegt der Hase schon im Pfeffer: Was heute lächerlich sein mag, kann morgen zum traditionellen Kanon eines Fachbereichs gehören. Und wo liegen die Perlen in der inflationären Forschungsproduktion? Analog dazu verhält es sich mit Texten im Netz. Immer mehr beruflich oder privat ambitionierte Schreiber verfassen immer mehr Buchstabensalat. Aber wer soll das alles essen und vor allem – warum? Ist Google ein gelungenes Werkzeug Peer Review zu simulieren?

[Mehr]

Jörg WittkewitzKäpt’n Nuss und die Piraten

Damals in der guten alten Zeit, also in den 70er, die die Jüngeren unter uns als die stylishe Zeit in Sachen Design auserkoren haben, damals also, da gab es Käpt’n Nuss. Das war sechs Trillionen mal leckerer als Nutella. Aber das ist weg. Ausgemustert. Wahrscheinlich bis unter’s Dach voll mit Geschmacksverstärkern. Und deswegen habe ich neuerdings Sympathie für die Piraten: Es wird mit denen genauso kommen wie mit Käpt’n Nuss. Weil die anderen Nutella sind.

Seit die Musik- und Verlagswelt mit ihrer IG Content gegen die Piraten schießt, finde ich die bedauernswert. Sie bekommen den Underdog-Bonus. Der ist gut für eine Emotionalisierung. Mit dieser Kampagne schießen sich die etablierten Parteien und Lobbyverbände ins eigene Weichteil. Manche von den Piraten sind wirklich sehr eloquent und viele haben hehre Absichten und setzen sich für wichtige Belange ein. Aber für mich ist es ein Unding, dass System der Parteiendemokratie weiterhin zu unterstützen. Deshalb ist die Piratenpartei für mich so etwas wie biologisch-dynamische Prostitution. Ein Wolpertinger. Etwas, das nicht aufgeht. Ein Paradoxon im Gewand eines Analogieschlusses. Man kann nicht die Vereinsmeierei der Parteien überwinden, indem man eine Partei gründet…

[Mehr]

Jörg WittkewitzIch nutze digital und Du?

WelleIBM hat sich eine Studie geleistet. Klar. Die müssen das. Denn sie verkaufen nur Digitales. Nein. Ihre Kunden sollen damit Geld verdienen. Denn die IBM verdient mit den Dienstleistungen für Firmen, die auf das papierlose Büro setzen, die die Lagerverwaltung digital regeln und die via Web Geld verdienen und daher ihre Prozesse digital abbilden bzw. gestalten.

In der Studie aber geht es um die Kunden dieser Kunden und das goldene Kalb des dritten Jahrtausends: Digitalien. Also geht es um uns und die Welt der Computer bzw. Software. Klar ist schon lange, dass nicht nur die jungen Leute ihre Zeit mit digitalen Diensten und Werkzeugen verplempern. Die Studie hat einen beeindruckenden Umfang: Fast 4000 Leute in China, Frankreich, Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA wurden befragt. Holla die Waldfee. Das sind zufällig die Länder in denen das Web seit Jahren boomt. Eigentlich hat IBM also die Leute danach befragt, was für einen Einfluß das Web auf ihren Konsum hat. Zerstreuung wäre die Antwort. Neu ist, dass das auch für die Älteren gilt: Rund 65 Prozent der Befragten zwischen 55 und 64 Jahren gaben häufiger zeitgleich das Fernsehen anzuschalten und im Internet surfen oder mit Freunden zu chatten. Chatten! Kennt das noch jemand? ICQ? Macht nix.

Durch die Medien geistern aktuell jedoch die Enkel der Digital Natives und Digital Immigrants und sollen schon bald die Powerpoint-Folien von 1001 Berater bevölkern:

[Mehr]

Jörg WittkewitzAnstifterrecht

Es sind Milliarden. Es sind Milliarden Dollar. Es sind Milliarden Werke. Es sind Milliarden Leser, Zuschauer, Zuhörer.

Aber es gibt nur Tausende Künstler, Musiker und Autoren, die von ihren Werken leben können.

Warum das so ist?

Wir haben wenig Zeit. Wir müssen arbeiten. Wir müssen einkaufen. Wir müssen die Hausaufgaben kontrollieren. Uns mit dem Partner streiten oder versöhnen. Wir gründen Familien oder Firmen. Wir sind lebendig und schaffen unsere eigenen Werke.

Aus Sicht des Gesetzes sind dies Alltagswerke aber nicht schützenswert. Und wenn, dann nur als Privatsphäre. Nur leider wird diese Privatsphäre zunehmend durch Medien gestört, die sich in unser Leben drängeln. Bücher fallen vom Himmel, Filme laufen ungefragt auf der Fassade des Bürogebäudes gegenüber und überall tönt uns Musik entgegen.

Nein?

Nein, natürlich nicht, denn wir holen uns all das in unser Leben, indem wir Fernseher, Radio oder Smartphone nutzen. Zumindest wenn die Medien elektronischer Natur sind. Bücher und Zeitungen müssen wir aktiv holen, falls sie nicht per Abo ins Haus flattern. Alles das kommt zu einem Preis zu uns. Der ist unsere kostbare Zeit.

Wir können nicht zu den Tausenden Künstlern gehen und sagen: Lasst uns unsere Zeit für die Kinder, das Spazierengehen oder die Liebe. Denn die Künstler wollen einfach von ihren Werken leben. Also müssen sie viel produzieren. Denn diejenigen, die den Preis bezahlen, sind nicht wir. Es sind Verlage. Sie zahlen einmal und bekommen vielfach. Von den Werbekunden. Von den Lesern, Zuschauern und Zuhörern. Von den Gebührenzahlern. Von den Hoteliers und Kneipenwirten. Von den ganzen Menschen, die bereits bezahlte Werke wieder und wieder bezahlen müssen, um sie anderen wahrnehmbar anzubieten als Wartezimmerhintergrund oder sonstwei als Aufführung – auch wenn die Kneipe gähnend leer ist…

[Mehr]

Jörg WittkewitzDie letzten 2,5 Jahre…

Hier müsste eigentlich der Wochenrückblick stehen. Ob Google eine gute Strategie fährt mit seiner Neuausrichtung, ob sich die Sonstigen (früher bekannt unter dem Namen FDP) einen Gefallen getan haben mit dem Bashing der Piratenwähler, ob am Ende Facebook bald eine valide Alternative mit Good Privacy erhalten wird, sowas würde hier eigentlich stehen…

Über all dieses und noch viel mehr hätte ich gern weiter geschrieben. Aber heute ist mein letzter Tag als Redaktionsleiter bei netzpiloten.de (früher blogpiloten.de) und ich schaue wehmütig auf die letzten 30 Monate zurück. Es gibt Tage, da gehen mir die Nabelschauen der Internetexperten und ihrer Vasallen gehörig auf den Geist. Es gibt Tage, da erreicht die Relevanz des Internet für mich kaum die Höhe eines Flohsprungs. Aber im Grunde bin ich noch immer beeindruckt von der Wucht, die vom Web ausstrahlt.

In anderen Ländern, da ist aus dem Internet eine Medienmasse geworden. Ganze Volksgruppen oder gar Völker betrachten sich selbst in den 1000 Spiegeln, die die Unzahl an Webseiten darstellt. Ich habe das Netz vor einem Jahr bei telepolis als Massenvergewisserungswaffe bezeichnet. In vielen Ländern, deren Kultur auf arachischen Stammesstrukturen basiert, entdecken die Frauen das Web als Mittel der Befreiung…

[Mehr]

Jörg WittkewitzRezension: Too Big to know von D. Weinberger

Buchtitel: David Weinbergers neues Buch

Harvard-Forscher David Weinberger legt ein profundes Buch vor über die digitale Republik der Buchstaben und die Auswirkungen auf unseren Umgang mit Wissen.

Wir brauchen mehr Fähigkeiten im Jiu-Jitsu, wenn es um die Informationsflut im Web geht. Denn laut Dr. Weinberger lehrt uns die asiatische Kampfkunst, in die permanenten Handkantenschläge der Millionen Informationen einzutauchen, um aus dem Datenstrom den eigenen Schwung zu entwickeln. Konsequent breitet er auf rund zweihundert Seiten seine Theorie aus, laut der wir zukünftig eine angstlose und offene Hinwendung zum Internet brauchen. Denn nur dort lauert all das Wissen, was wir für die Lösung unserer Probleme brauchen.

Bisher war für die meisten von uns das Wissen eine Art Stoppschild für unser Hirn. Erst wenn Fragen beantwortet wurden, kam unser Geist zur Ruhe. Damit soll es nun vorbei sein. Denn genau genommen war diese Art, Wissen zu nutzen schon vor dem Web zum Scheitern verurteilt. Wissen war immer begrenzt durch Regalplatz, eine strenge Auswahl an Mitgliedern eines Fachbereichs in einer Universität und nicht zuletzt durch die Bildung, also die akademischen Meriten. Hier geht der freundlich Harvard-Experte leider gar nicht auf die begrenzten mentalen Fähigkeiten einiger Zeitgenossen ein. Aus seiner Sicht sind alle potentiell schlau…

[Mehr]

Jörg WittkewitzLesetipps für den 30. März

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALE GESELLSCHAFT ralf schwartz: Digitale Gesellschaft: zu viele Nullen, zu wenige Einsen: Der Digitalen Gesellschaft wird wohl die Digitale Revolution, und zwar im Analogen, vorausgehen müssen … auch wenn mancher immer noch meint, wir hätten sie längst hinter uns.
  • ROLL-OUT Google Play Movies: In Frankreich gestartet, folgen weitere Länder?: Nachdem wir erst vorgestern Indizien zusammensammelten und spekulierten, dass ein Europastart der verschiedenen Google Play-Dienste unmittelbar bevorstehe, scheint diese Vorhersage jetzt einzutreffen. Nun kann man die Online-Videothek Google Play Movies auch in Frankreich nutzen. Ist das der Anfang eines europaweiten Rollouts?
  • SOCIAL MEDIA Kommunikation statt Commerce – wie Konzerne Facebook und Twitter nutzen: Social Media ist noch nicht bei allen Dax-Konzernen angekommen. Adidas oder BMW nutzen die sozialen Medien virtuos, Heidelcement oder K+S gar nicht. Ein Überblick über die Strategien und Erfahrungen großer Unternehmen mit sozialen Medien…. Social Media: Kommunikation statt Commerce – wie Konzerne Facebook und Twitter nutzen – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/digital/internet/netzoekonomie-blog/tid-25387/social-media-kommunikation-statt-commerce-wie-konzerne-facebook-und-twitter-nutzen_aid_729502.html
  • BANKEN & SOCIAL MEDIA Next Banking oder gespaltenes Bewusstsein? – Gastbeiträge – Meinung – Handelsblatt: Immer mehr Banken entdecken das Social Web für sich: Sie sind auf Facebook, Twitter oder YouTube präsent. So richtig gut, klappt die Vermarktung im Web allerdings noch nicht
  • MARKETING IM WEB Eine “Ode” aufs Internetmarketing – ein Gastartikel von… ja, von wem denn eigentlich? » Gastartikel: Besonders die absoluten Neueinsteiger ins Thema Internetmarketing sind in letzter Zeit hier ein wenig zu kurz gekommen, daher freue ich mich, Ihnen diesen Beitrag präsentieren zu können, der die Grundlagen des Internetmarketings zusammenfasst und fast schon eine Art “Ode aufs Online-Marketing” darstellt.
  • KLAGERECHT Antrag auf Verfassungsänderung im Bundestag: In aller Stille versuchen SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, CDU und CSU Artikel 93 Grundgesetz zu ändern. Es geht um das Klagerecht der Deutschen vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Der Antrag wird heute im Bundestag behandelt, ist aber auf der Parlamentsseite nicht eingestellt worden.
  • APPLE STUFF 51% of households in the US own something made by Apple | TUAW – The Unofficial Apple Weblog: According to a new survey put together by CNET, over half of all households in America now contain something made by our favorite company in Cupertino. Over 55 million homes in this country own something that Apple makes (whether that be a computer, an iOS device, or an Apple TV), which means that 51% of American households are now Apple product owners.
  • FACEBOOK TIMELINE Facebook: Der nächste Schritt zum umfassenden Biografie-Portal: Am Freitag werden alle Firmenprofile bei Facebook auf die neue Timeline umgestellt. Das Facelifting lässt die Trennung von Werbung und Inhalt verschwinden. Ganz bewusst.
Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.

Jörg WittkewitzLesetipps für die Tage 29. März

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • SONSTIGE, formerly known as FDP Tyrannei der Masse: Woran dachte der designierte FDP-Generalsekretär Döring, als er von der Tyrannei der Masse sprach? An die 99%, die endlich dagegen aufbegehren, dass die 1% uns rücksichtslos ausplündern? Oder an Guttenberg und Koch-Mehrin, die von der Schwarmintelligenz der Plagiatsjäger zu Fall gebracht wurden?
  • LINUX IN DIE KOMMUNE Münchens OB Ude: "Linux ist billiger, zuverlässiger, flexibler und verursacht weniger Störungen" « NEWS « Linux-Magazin Online: Nach langen Jahren hat sich das Limux-Projekt zum Vorzeigeerfolg für die Linux-Community entwickelt – und will jetzt in verstärkten Kontakt mit anderen Gemeinden und Organisationen treten.
  • WHATSAPP AM PC WhatsApp für PC: Messenger unter Windows nutzen: Mit WhatsApp plappern Sie jetzt auch kostenlos vom PC aus. Wir zeigen, wie Sie den Gratis-Messenger für Windows einrichten – und worauf Sie achten sollten.
  • HTML5 7 HTML5 Facts & Myths plus Tips, Resources & More. | JUST™ Creative: For now, let’s dispel some myths about HTML5 to pique your interest. There are several HTML5 resources at the bottom for those of you who want to learn more.
  • FATZEBUCH Facebook Offers / Angebote: Details zum zukünftigen Ersatz der Facebook Deals: Das Facebook die Deals sowie die mobilen Check-In Deals aus dem Programm gestrichen hat is offiziell seit der fmc Konferenz in New York bekannt. Auch in den zukünftigen Facebook Terms wurden die entsprechenden Absätze einfach komplett gestrichen. Als Alternative wurden die Facebook Offers bzw. Facebook Angebote vorgestellt.
  • ARMUT Rente für Geringverdienerinnen – 45 Jahre arbeiten für 140 Euro Rente – Wirtschaft – sueddeutsche.de: Millionen Frauen müssen befürchten, im Alter arm zu werden – obwohl sie arbeiten. Betroffen sind vor allem Minijobberinnen. (Und männlichen Minijobbern wird es besser gehen?)
  • KINDLE TOUCH IN .DE Amazon: E-Book-Reader Kindle Touch für Deutschland: ereits seit 2011 sind die Touch-Modelle des Kindle-Readers in den USA verfügbar, nun kommt der Kindle Touch auch nach Deutschland.
  • INFLUENCE The Pillars of Influence and How to Activate Cause and Effect – Brian Solis: Digital Influence is one of the hottest trends in social media and it is also one of the least understood. Klout, PeerIndex, Kred among many others are investing millions of dollars to understand how our social media activity translates into influence. The market for influence is only heating up with more entrants expected to debut and acquisitions or mergers likely on the horizon. Within the last 90 days alone, Klout took in a Series C of $30 million from Kleiner Perkins at a whopping valuation of $200 million. PeerIndex also recently announced an investment of $3 million.
  • ARMUT II Fast jeder sechste Deutsche gilt als arm: Etwa jeder sechste Einwohner der Bundesrepublik gilt als arm: 15,6 Prozent der Deutschen bekamen 2009 ein Einkommen von unter 940 Euro im Monat und waren damit nach der EU-Definition von Armut gefährdet. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.
  • PETER GLASER AT HIS BEST Die Revolution der Zwerge : Wir sind Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen. Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige – und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.

Jörg WittkewitzLesetipps für den 28. März

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZTHEORIE & BUCH Howard Rheingold’s Net Smart: living mindfully in cyberculture – Boing Boing: Technology criticism is important and I believe we all should critically examine the costs and consequences of our use of any technology. With regard to our use of social media, dangers of distraction, click-trance, social isolation, toxic credulity are real. But criticism, while necessary, isn't sufficient — knowing that something is broken or costly isn't the same as knowing what to do about it
  • TWITTER in .DE What does Twitter want with Germany?: It looks like Twitter’s going to set up shop in Berlin. A couple of months after Jack Dorsey said he was looking to hire in Germany, a market where Twitter is struggling to grow, a local magazine says the company has chosen the nation’s capital for its next location.
  • SOCIAL DINGSBUMS Is Social Media Strategy Required or Redundant: I don’t have a problem with Guy Kawasaki. I enjoy his books. His track record in business is substantial. We have friends in common. But on the subject of social media strategy, we disagree in every possible way.
  • SOCIAL DINGSBUMS & STRATEGIE Social Media Strategien basieren auf Unternehmensstrategien : “The goal is not to be good at social media. The goal is to be good at business because of social media.“
  • GOOGLE Öffentliche Kritik: Google bekommt ein Image-Problem » netzwertig.com: Noch nie sah sich Google mit derartig anhaltender öffentlicher Kritik aus dem Unternehmen sonst zugeneigten Kreisen konfrontiert. Durch die strategische Neuausrichtung rund um das neue soziale Netzwerk Google+ entsteht ein ernsthaftes Image-Problem.
  • ACTA EU-Kommission hält unbeirrt an ACTA fest: Seitens der Kommission wird erwartet, dass die Prüfung von ACTA von dem europäischen Gerichtshof zügig erfolge und danach die verbliebenen fünf EU-Staaten das Abkommen unterzeichnen.
  • BLOGGER & PR Diese Blogger-Typen! – So klappt’s beim Netzwerken mit Influencern : Es gibt Sie in jedem Themenfeld und egal wie klein eine Nische auch sein mag, mindestens eines beschäftigt sich damit – die Rede ist von Blogs. Immer mehr Firmen und Privatpersonen haben in den letzten Jahren das Bloggen für sich entdeckt.
  • CHINA & MOBILE IDC: Why China will become the largest Market for Smartphones in 2012 and Brazil and India will catch up fast: According to the latest smartphone forecast from the International Data Corporation (IDC) Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker, China will become the leading country-level market for smartphone shipments in 2012, moving ahead of the current leader, the United States
  • GENERATION PIRATEN??? Liebe Generation meiner Eltern, « Draußen nur Kännchen: Ihr seid total baff, dass eine Partei wie die Piraten 7,5 Prozent der Wählerstimmen bekommt. Ihr fragt mich, Eure Tochter und Nichte, wie das kommen kann. Wie solche Chaoten, wie Computerspinner, die kein Programm haben, außer das Urheberrecht abzuschaffen, es in ein Parlament schaffen. Ihr fragt Euch, was das für Leute sind, die solche Sonderlinge wählen. Ich erkläre Euch das jetzt mal.
  • STUDIE WAVE-STUDIE: The Business of Social 2012:

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.

Jörg WittkewitzLesetipps für den 27. März

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • APPLE & CHINA Bericht: Apple integriert Suchmaschine Baidu in iOS: Baidu könnte in China die Standard-Suchmaschine von iOS werden. Das berichtet die IT-Site Sina Tech. Ihr zufolge wird es schon kommenden Monat so weit sein. The Next Web hat die Meldung dort entdeckt.
  • FDP FDP schafft 18 Promille bei der Bundestagswahl 2013: Hier schon mal das Plakat
  • PIRATEN Piraten: BGE ohne B, G oder E: Die Piratenpartei zieht Kritik wegen eines Vorschlags der Sozialpiraten auf sich. Die wollen ein Bedingungsloses Grundeinkommen von 440 Euro einführen und das über höhere Umsatzsteuer von 20 Prozent und einen einheitlichen Einkommenssteuersatz von 45 Prozent finanzieren. Schauen wir Mal etwas näher ins Konzept…
  • FUN Pivoting to monetize mobile hyperlocal social gamification by going viral in the cloud | FOSSLC: Spannender Vortrag…
  • CHINA The Long Arm Of China’s Internet Police: Internet companies like Baidu, China’s answer to Google, have a staff whose sole responsibility is to scan for and delete content that the government doesn’t like. Microblogging sites like Weibo and social networking sites like RenRen perform the same function. In 2010, about 60,000 websites containing “harmful materials” were shut down and about 350 million photographs, videos and articles were deleted. While the 40,000 employed to watch the Internet do remove content, their primary focus is to find and arrest Internet users who utilize the Web as a tool to promote dissent.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.