Tobias Schwarz

Tobias SchwarzTobias Schwarz schreibt seit Oktober 2012 für die Netzpiloten. Zuerst als freier Blogger und seit März 2013 als Projektleiter für das Online-Magazin. Neben den Netzpiloten hat er auch auf seinem Blog und den Online-Medien Politik-Digital.de, Carta.info und Netzpolitik.org veröffentlicht. Tobias ist als Isarmatrose auf Twitter, App.net und Facebook sowie Google+ zu finden.

Tobias SchwarzDigitales Publishing: Medien mit Vertrauen sind im Vorteil

Interview mit Mitch Green und Klaasjan Tucker von Adobe über die aktuellen Herausforderungen im digitalen Publishing. // von Tobias Schwarz

Mitch Green im Interview mit Tobias Schwarz (Bild: Berti Kolbow-Lehradt/Adobe)

Anfang der Woche fand der diesjährige “Digital Innovators’ Summit” in Berlin statt. Über 600 Besucher diskutierten auf der von den Branchenverbänden FIPP und VDZ organisierten Konferenz über digitale Publishing-Themen. Darunter auch Mitch Green, Adobes Produktchef für die Adobe Digital Publishing Suite, und sein Kollege Klaasjan Tucker, die sich beide mit uns über den Medienwandel und die digitalen Herausforderungen der Verlage unterhielten.

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Tobias SchwarzLernen, Lehren und Managen 2.0 – auf dem Weg zur Schule 2020

Mit dem Konzept “Lernen, Lehren und Managen 2.0″ will Sachsen-Anhalt sein Bildungssystem fit für die digitale Zukunft machen. // von Tobias Schwarz

Schule der Zukunft (Bild: evanst10000 [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Das Bundesland Sachsen-Anhalt möchte mit seinem Bildungskonzept “Lernen, Lehren und Managen 2.0″ die Basis für die Schaffung eines integrierten Wissens-, Informations- und IKT-Management im schulischen Bereich des Landes legen. Auf der CeBIT stellte Frank Bonse vom Finanzministerium des Landes Sachsen-Anhalt das Konzept vor und erklärte es im Interview.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 24. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Verifizierung im Journalismus, eine Abmahnung auf Facebook, das Leistungsschutzrecht für Presseverlage, die Vorratsdatenspeicherung und Vine. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS FAZ: Als die Bilder lügen lernten: In ihrer Kolumne auf FAZ.net schreibt Constanze Kurz vom Chaos Computer Club über die Lehren aus dem Fall “Varoufake”, der zum einen die skandalisierenden Strategien der Medien offenbarte, aber auch, wie leicht Bilder manipuliert werden können. Die Medien stehen vor der Herausforderung der nahezu zweifelsfreien Verifizierung von Inhalten, wenn sie nicht weiter an Glaubwürdigkeit einbußen wollen.

  • ABMAHNUNG t3n: Facebook-Nutzerin soll 1.000 Euro für geteiltes Foto zahlen: Die bisherigen Meinungen von Juristen zum Thema Teilen von Werken in sozialen Netzwerken waren eigentlich immer klar: das geht mit dem Urheberrecht nicht, trotzdem ist es, vor allem durch den globalen Charakter der sozialen Netzwerke, der Alltag. Bisher ging das auch gut, mit wenigen Ausnahmen auf Twitter. Daniel Hüfner stellt auf t3n einen bisher neuen Fall vor, auch wenn genau so etwas schon lange erwartet wurde, in dem die Inhaberin einer Fahrschule abgemahnt wurde, weil sie einen Bericht der BILD-“Zeitung” geteilt hatte, ohne den Urheber des eingebetteten Vorschaubilds zu nennen.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Horizont: Deutsches Patent- und Markenamt verhandelt über Klage gegen Google: Heute kommt es in München zu einer nichtöffentlichen Verhandlung bei der Schiedsstelle für Urheberrechtsangelegenheiten beim Deutschen Patent- und Markenamt in München, in der es um die Vergütung von Online-Presseausschnitten in Deutschland geht, sprich das Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Die Verhandlung beruht auf einer Klage der Verwertungsgesellschaft VG Media, die auf der Basis des Leistungsschutzrechtes für Presseverlage Geld von Google für die Darstellung Textauszügen verlangt.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Zeit Online: Ein fast unmögliches Gesetz: Heiko Maas möchte man in diesen Tagen nicht sein. Er, der sich in den letzten 18 Monaten seit der Bundestagswahl zum Bürgerrechtsgewissen der SPD entwickelte, muss nach der populistischen Hauruck-Aktion seines Parteichefs Sigmar Gabriel nun ein Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung (VDS) schreiben, dass ihm sicher nicht behagt und das doch den Balanceakt schaffen muss, nicht gleich vom Bundesverfassungsgericht nach den zu erwartenden Klagen auseinander genommen zu werden. Nahezu unmöglich, sind doch zum Glück di durch die Verfassung gesetzenden Vorgaben nahezu nicht mit einer VDS in Einklang zu bringen, wie Maas bisher auch seine Ablehnung begründete.

  • VINE Süddeutsche.de: Die Vine-Stars wollen jetzt mehr als sechs Sekunden: In dem zu Twitter gehörenden sozialen Netzwerk Vine ist Logan Paul eine Art Berühmtheit, mehr als sieben Millionen Menschen folgen seinen sechsekündigen Videoclips. Hakan Tanriverdi stellt den Künstler vor, der wie einige andere mit seinen Videos auch Geld vwrdient – fünf- bis sechsstellig pro Kampagne. Doch Vine allein reicht den Künstlern nicht mehr aus. Sie suchen Wege, ihren Erfolg außerhalb der Plattform zu stabilisieren. Paul versucht es mit einer Spiele-App.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 23. März

In unseren Lesetipps geht es heute um deutsche Aufsichtsräte, ein “ebolasicheres” Tablet, Pressefreiheit in der Türkei, Google und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ergänzungen erwünscht.

  • WIRTSCHAFT Capital: Wo sind die alten Männer für den Aufsichtsrat?: Auch wenn mir noch nicht ganz klar ist, unter welchen Umständen Bernd Ziesemer vom Handelsblatt zu Capital gekommen ist, das Online-Magazin hat mit mir einen neuen Leser gewonnen, denn Ziesemers Kolumnen sind stes lesenswert. So auch sein heutiger Beitrag über Deutschlands Aufsichtsräte, denen nicht nur Frauen fehlen, um die Quote zu erfüllen, sondern auch geeignete Männer für den Vorsitz.

  • EBOLA Heise Online: Freiwillige haben zusammen mit Google ein “ebolasicheres” Tablet entwickelt: Freiwillige haben zusammen mit Google ein Tablet (wahrscheinlich ein Android-Tablet) entwickelt, das auch dass Übergießen mit Chlor aushält. Damit ist es “ebolasicher” und das war auch das Ziel des Projekts. Ärzte, die Ebola-Patienten unterstützen, sollten ein Arbeitsgerät haben, das sich auch mit Schutzhandschuhen bedienen lässt und Wetterbedingungen wie Stürmen sowie großer Feuchtigkeit widerstehen kann.

  • PRESSEFREIHEIT Today’s Zaman: Journalist Kabaş reads ‘manifesto’ on TV ahead of court appearance: Die Journalistin Sedef Kabaş soll in der Türkei für fünf Jahre inhaftiert werden, da sie über Korruption in der Regierung twitterte und wie diese vertuscht werden soll. In einer Fernsehsendung verlas sie jetzt ein Statement zu dem gegen sie angestrengten Gerichtsverfahren, das Today’s Zaman veröffentlicht. Kabaş steht weiterhin hinter ihrem Tweet und wird vor dem Gericht erscheinen.

  • GOOGLE Spiegel Online: Google soll Konkurrenz mit Ausschluss gedroht haben: Angeblich plante die US-Handelsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) im Jahr 2012 ein Kartellrechtsverfahren gegen Google, da das Unternehmen seine vermeintliche marktbeherrschende Stellung ausgenutzt haben soll. Woher weiß das von Spiegel Online zitierte Wall Street Journal das? Der niemals veröffentlichte Bericht über das dann doch nicht umgesetzte Vorhaben wurde ausversehen an Journalisten weitergeleitet.

  • RUNDFUNK Carta: Transparenz und Partizipation beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Auf Carta.info wird gerade viel über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk diskutiert, vor allem seine Zukunft. Hanno Beck und Christian Herzog haben sich in ihrem Debattenbeitrag mit dem Thema Pratizipation beschäftigt und argumentieren, dass eine Beteiligung der Zuschauer an der Entscheidung über Formate und Themen dazu beitragen könnte, die Akzeptanzprobleme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu verringern.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 20. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Cyberbullying, Router, Jochen Wegner über die SXSW, wie Marken LinkedIn nutzen können und Android im Auto. Ergänzungen erwünscht.

  • CYBERBULLYING Mashable: Monica Lewinsky: ‘Shame is an industry and the currency is clicks’: Keine Ahnung, wer sich noch an Monica Lewinsky erinnert, aber ohne Zweifel hat die Frau sehr harte Lektionen zum Thema öffentliche Demütigung durchgemacht und weiß, wovon sie redet. Gestern gab sie auf einer TED-Konferenz in Vancouver einen beeindruckenden Vortrag über Cyberbullying. Die “Aufdeckung” ihrer Affäre mit Bill Clinton war einer der ersten globalen Skandale, der durch das Internet verbreitet wurde.

  • ROUTER FAZ: Der heimlische Chef im Haus: Diese Woche habe ich in zwei unterschiedlichen Gesprächen, einmal auf der CeBIT zum Thema Smart Home und einmal auf einer politischen Veranstaltung zum Thema Freies WLAN, erklärt bekommen, dass die meisten Menschen überhaupt keine Ahnung von Routern haben, obwohl sich heutzutage fast in jeder Wohnung einer befindet. Der FAZ-Journalist Michael Spehr nennt sie sogar die heimlichen Chefs im Haus und erklärt in einem sehr lesenswerten Artikel, was man über das Gerät wissen muss.

  • SXSW Horizont: “Man findet dort Input für ein Jahr”: Der Interactive-Teil der Technologiemesse SXSW ist vorbei und Bärbel Unckrich nutzt diesen Zeitpunkt, um sich mit dem Chefredakteur von Zeit Online, Jochen Wegner, über seine Erlebnisse und Eindrücke zu unterhalten und weshalb die Veranstaltung auch für innoative Medienmanager ein absolutes Pflichtprogramm ist.

  • LINKEDIN t3n: Wie Marken LinkedIn für sich nutzen können: Gestartet ist LinkedIn als Karriere-Netzwerk, doch mittlerweile bietet die Seite Unternehmen etliche Möglichkeiten für Marketing und Kommunikation. Oliver Nermerich, Digital-Berater bei Oliver Schrott Kommunikation, hat für t3n mit der Marketing-Verantwortlichen für den DACH-Bereich bei LinkedIn, Alexandra Kolleth, darüber gesprochen.

  • ANDROID Golem: Google startet eine Android-App fürs Auto: Zwar fehlen noch Autos mit Android als Betriebssystem, aber ich bin sicher, dass das bald kommt. Davor gewarnt habe ich schon in einem Artikel über die Industrie 4.0, denn das die Deutschen zwar Autos und andere Geräte herstellen, aber keine Betriebssysteme, ist ein großes Problem. Ganz anders Google, die daran arbeiten, dass vernetzte Gerät mit Android laufen und dadurch zur wertvollen Datenquelle für das Unternehmen werden. Fürs Auto hat Google jetzt eine erste Android-App heraus gebracht.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 19. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die Störerhaftung, den nationalen Aktionsplan “Open Government Data”, Zensur in Frankreich, Revenge Porn und Pangaea. Ergänzungen erwünscht.

  • STÖRERHAFTUNG WIRED Germany: Über den Unsinn der Störerhaftung für WLANs: Was Armin Hempel auf Wired sagt. Ohne weitere Anmerkungen. Einfach nur das: “Das neue WLAN-Gesetz ist ein Witz, Herr Gabriel.”

  • OPEN DATA Politik Digital: Der nationale Aktionsplan “Open Government Data”: Behörden werden zunehmend digitaler – bei der Verarbeitung und vor allem bei der Erhebung von Daten. In allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung werden große Datenmengen generiert, auf die die Öffentlichkeit bislang kaum Zugriff hat. Das soll der nationale Aktionsplan “Open Government Data” ändern, wie Jan Voß auf Politik-Digital.de erklärt.

  • ZENSUR Techdirt: French Government Starts Blocking Websites With Views The Gov’t Doesn’t Like: Das Land, das uns das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung brachte und erst vor wenigen Wochen mit den Anschlägen in Paris einen hohen Preis dafür zahlen musste, fängt nun an, ohne richterliche Anordnung oder sonst einen Rechtsweg, Websites zu blocken, die der Regierung nicht passen. Der feuchte Traum eines jeden Innenministers. Wenn die französische Parole “Liberté, égalité, fraternité!” ein Witz der Geschichte wird, gibt es ja noch das unkritische “Vive la France!”.

  • REVENGE PORN The Conversation: Social media and the law are striking back at revenge porn: Das Problem von Revenge Porn, sogenannten Rache-Pornos, die Veröffentlichung intimer Fotos und Videos ehemaliger Beziehungspartner, ist ein durch leistungsfähige Aufnahmegeräte und leichten Zugang zu Distributionskanälen gemachtes Internet-Problem. Dan Svantesson zeigt in seinem Beitrag, dass es dagegen einen Mix aus Regulierung, technischen Lösungen und vor allem Medienbildung braucht. Und scheinbar haben das inzwischen auf die Politik und die Unternehmen hinter den sozialen Netzwerken verstanden.

  • PANGAEA The Guardian: Guardian, FT, CNN and Reuters in ad deal to take on Facebook and Google: Die Idee ist gut, doch der Zug vielleicht schon lange abgefahren. Mehrere internationale Medien wollen sich für eine Werbe-Netzwerk namens Pangaea zusammenschließen, um den sozialen Netzwerken die Marketing-Budgets streitig zu machen. Der Guardian, die Financial Times, CNN, Reuters und der Economist haben zusammen eine Reichweite von 110 Millionen Lesern und damit im Ranking genau hinter Facebook (823 Mio.), Twitter (178 Mio.) und LinkedIn (173 Mio.).

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Tobias SchwarzRecht auf Remix: Freiheit statt Kontrolle

Um die Akzeptanz für das Urheberrecht zu retten, muss es modernisiert werden und um ein Recht auf Remix ergänzt werden. // von Tobias Schwarz

Culture Pioneers (Bild: Sweet Chilli Arts [CC BY-SA 2.0] via flckr)

Dieser Artikel ist ein Remix. In irgendeiner Form, sicherlich sogar streckenweise mit den gleichen Formulierungen, wurden die folgenden Gedanken zum Urheberrecht in der digitalisierten Informations- und Wissensgesellschaft schon einmal veröffentlicht. Ich habe diese Ideen konsumiert, durchdacht, die für mich überzeugendsten Argumente dann angenommen und seitdem sicher zigfach wiedergegeben. So wie auch in diesem Artikel. Everything is a Remix.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 16. März

In unseren Lesetipps geht es heute um den Islam in den Medien, den YouTube-Star LeFloid, Merkel auf der CeBit, Kreativität in der Musik und Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • ISLAM taz: Muslime in deutschen Medien: Der Journalist Eren Güvercin schreibt auf taz.de über das Bild von Muslimen in hiesigen Talkshows, Zeitungen und Magazinen, dass oft genug einen negativen Eindruck vermittelt. Ein lesenswerter Beitrag mit persönlicher Note, der zeigt, wie deutsche Medien mit der zweitgrößten Religion in Deutschland berichten und wie damit die Gesellschaft beeinflusst wird.

  • YOUTUBE Broadmark: LeFloid im Portrait: Der Berliner Student Florian Mundt ist besser bekannt als LeFloid, einer der größten und erfolgreichsten Vlogger auf YouTube. Man sieht ihn (inzwischen) oft im Fernsehen, auch auf Podien. Pauline Claass erklärt in einem Portärt auf Broadmark, wie sich LeFloid entwickelt hat, welche Bedeutung er für die hiesige YouTube-Szene hat und was seinen Erfolg ausmacht.

  • CEBIT Golem: Merkel für Kooperationen mit chinesischer IT-Industrie: Auf der gerade eröffneten CeBit traf Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Chinas Vizepremierminister Ma Kai und Alibaba-Gründer Jack Ma. Die Betonung auf die digitale Wirtschaft und das Partnerland China hätte kaum besser durch Gäste ausgedrückt werden können. Merkel wirbte deshalb gerade für mehr Kooperation mit China, allerdings bei klaren Spielregeln, wie sie hofft. Warten wir es ab, wie fair das Land aus dem Alibaba kommt mit dem Land sein wird, dass so etwas wie die De-Mail entwickelt hat und das auch noch gut findet.

  • KREATIVITÄT F.A.Z.: Warum das Urteil gegen “Blurred Lines” falsch ist: Im Feuilleton der F.A.Z. erklärt Thomas Lindemann angenehm nüchtern für diesen Ort, warum das Urteil gegen “Blurred Lines” falsch ist. Es gefährdet die Popmusik als Kunst, für die zum einen wissenschaftlich bestätigt ist, dass je erfolgreicher das Genre wurde, umso einfacher und ähnlicher wurden auch die Songs, zum anderen genau darauf die Kreativität heutzutage aufbaut. Auf Carta.info nahm ich das Gerichtsurteil als Anlass, um zu erklären, warum es ein Recht auf Remix geben muss.

  • FACEBOOK The Next Web: Facebook Updates its Community Standards for Clarity: Was man auf Facebook darf und was nicht, ist oft unklar. Das jeweilige nationale Gesetz der Nutzer gilt nämlich nur bedingt. Facebook hat eigene Vorstellungen, was er laubt sein soll. Rechtes Gedankengut findet leider oft genug Schutz eines zweifelhaften Begriffs von Meinungsfreiheit, während Meldungen von Nachrichtenmagazinen aufgrund harmloser Nacktheit gelöscht werden. Nun versucht Facebook aber in die Erkläroffensive zu gehen und die neuen Regeln vorzustellen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 12. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die Vorratsdatenspeicherung, die Zukunft von Facebook, Fashionblogger, Social Media und Terrorismus, sowie Crowdfunding. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Golem.de: Vorratsdatenspeicherung in den Niederlanden verboten: Die Niederlande entwickeln sich zum netzpolitischen Vorzeigeland. Erst wird in den Niederlanden die Netzneutralität gesetzlich verankert und wie zuletzt auch konsequent durchgesetzt, jetzt wird das dortige Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung außer Kraft gesetzt, denn die Speicherung verletzte das Recht auf Achtung des Privatlebens, wie ein Gericht nun befand. Das würde übrigens auch in Deutschland passieren, sollte die Vorratsdatenspeicherung wieder eingeführt werden, wie es CDU/CSU und viele Innenpolitiker der SPD wollen.

  • FACEBOOK t3n: Das Ende von Facebook, wie wir es kennen: Beim Thema Dienste eines Unternehmens auf verschiedene Apps zu verteilen, denke ich immer mit einem weinenden Auge an Foursquare und die Swarm-Katastrophe. Dass das aber bei Facebook zum Beispiel wiederum Sinn macht und erfolgreicher funktioniert, zeigt Martin Weigert in seiner Kolumne auf t3n. Strategisch werden Apps wie WhatsApp, der Messenger oder Instagram wertvoller für Facebook als das eigene soziale Netzwerk.

  • BLOGOSPHÄRE LesMads: Läuft Instagram den Blogs den Rang ab?: Im Newsletter des Socialmediawatchblog habe ich diesen interessanten Artikel gefunden, in dem eine Modebloggerin aufzeigt, dass das Blog an sich für die Fashionbloggerszene an Wert verliert, denn der vor allem visuelle Content wird eher auf Instagram (und wahrscheinlich auch Pinterest) veröffentlicht und geteilt. Eine interessante Entwicklung, die zumindest mir, der das Blog jedem sozialen Netzwerk vorziehen würde, ein ganz anderes Verständnis von Medien offenbart.

  • SOCIAL MEDIA BuzzFeed News: How ISIS Uses Twitter To Recruit Women: Morgen erscheint von mir ein allgemein gehaltener Artikel über Social Media nutzende Terroristen in der Printzeitung “Der Freitag”. Nicht mehr berücksichtigen konnte ich die Erkenntnisse dieses interessanten Artikels von Ellie Hall, die in der gewöhnungsbedürftigen Darstellunsgweise von BuzzFeed erklärt, wie die Terroristen des IS zum Beispiel Twitter nutzen, um Frauen in westlichen Ländern zu rekrutieren.

  • CROWDFUNDING ReadWrite: Should we crowdfund ReadWrite? [Und sollten wir Netzpiloten das auch machen?]: Gigaom ist weg. Das Blog wird nicht nur uns fehlen. Wenn so etwas passiert, gehen alle Blog-Betreiber wohl in sich und stellen sich die gleiche Frage: Wie kann ich dieses Schicksal von meinem Blog abwenden? Owen Thomas von ReadWrite fragt sich, ob sich sein Blog per Crowdfunding von der Leserschaft mitfinanzieren lassen soll. Die Frage stellen wir uns bei den Netzpiloten natürlich auch. Was meint Ihr? Mit Flattr haben wir nach zwei Monaten nicht einmal zwei Euro eingenommen. Würde jeder unserer Leser pro Monat einen Euro geben, könnten wir unser Angebot aber um ein Vielfaches ausweiten. Was wir jetzt noch nicht wissen ist, ob Ihr uns mit Geld helfen wollt und wenn ja, wie Ihr das machen wollt. Über Kommentare würde ich mich sehr freuen.

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Tobias SchwarzFlorian Glatzner: “Wichtig ist ein Bewusstsein für Datenschutz!”

Im Interview spricht Florian Glatzner von der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. über Datenschutz im Alltag und den Umgang mit neuen Technologien. // von Tobias Schwarz

Florian Glatzner (Privat)

Florian Glatzner ist Referent in der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) für das Projekt “Verbraucherrechte in der digitalen Welt”. Dort setzt er sich mit allerlei Fragen des Datenschutz auseinander und wie Nutzer für mehr digitale Sicherheit im Alltag sorgen können.

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Tobias SchwarzInstagram ermöglicht Marken mehr Werbung

Der Anfang ist gemacht – zumindest können Marken jetzt auch auf Instagram Links setzen und somit die Reichweite der sozialen Foto-Plattform nutzen. // von Tobias Schwarz

Instagram führt Carousel Ads ein

Keine Ahnung, welche Nutzer angeblich Instagram gesagt haben, dass sie gerne mehr über die Marken wissen möchten, die in dem von Facebook gekauften Foto-Netzwerk Fotos veröffentlichen, aber laut dem offiziellen Blogpost stand der Wunsch der Nutzer im Vordergrund, als es um die Entwicklung von Carousel Ads ging.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 9. März

In unseren Lesetipps geht es heute um den Blogger Raif Badawi, Twitter, ein Troll vor Gericht, Amanda Palmer und Crowdfunding, sowie digitale Bibliotheken. Ergänzungen erwünscht.

  • RAIF BADAWI Heise Online: Gabriel will sich in Riad für Blogger einsetzen: Das ist zwar nur eine kurze dpa-Medlung, aber eine, die man gelesen haben sollte: “Vizekanzler Sigmar Gabriel hat zu Beginn seiner Reise nach Saudi-Arabien versprochen, sich für die Freilassung des inhaftierten Bloggers Raif Badawi einzusetzen.” Man sollte stets auf die Worte und folgenden Taten von Politikern achten, besonders wenn der Budneswirtschaftsminister hier den Spagat zwischen Achtung der Menschenrechte und den wirtschaftlichen Interesse der ihn begleitenden Unternehmen schaffen will.

  • TWITTER NYTimes.com: Study of TV Viewers Backs Twitter’s Claims to Be Barometer of Public Mood: Über die Bedeutung von Twitter kann man wahrscheinlich endlos diskutieren. Für mich persönlich – als jemand, der was mit Medien macht – ist es sehr wichtig. Weniger als Werkzeug für mehr Reichweite statt als Instrument zur Selbstdarstellung und Vernetzung mit den für mich relevanten Leuten. Offensichtlich kann Twitter aber als Secondscreen-Netzwerk viel über das Verhalten von Firstscreen-Nutzern aussagen, wie eine Nielsen-Studie jetzt ermittelt haben möchte.

  • TROLLE CNET: Man trolls lawyer on Web, lawyer sues (guess who wins): An sich klingt die Geschichte einfach: ein Unbekannter trollt einen US-amerikanischen Anwalt und schreibt falsche Bewertungen über ihn. Der Anwalt schafft es, diesen Troll zu identifizieren und erfolgreich zu verklagen. Jetzt wird es aber komplizierter: der Troll ist ein junger Brite, der offensichtlich in keinerlei Verhältnis zu dieser Anwaltskanzlei steht und behauptet, sein Gmail-Konto sei gehackt worden. Wie entscheidet man da? Und da wird es interessant: auf die hohe Sicherheit von Google bei Passwörtern vertrauend, wird der junge Brite schuldig gesprochen, denn es sei wahrscheinlicher, dass er der Troll ist als das sein Konto gehackt worden wäre.

  • AMANDA PALMER Süddeutsche.de: Crowdfunding – Vom Fan zum Mäzen: Amanda Palmer ist quasi der Prototyp des vom Internet lebenden Künstlers. Ihren Erfolg kann sicher nicht jeder kopieren, sie ist aber der Beweis, dass es funktioniert und das gesamte System der Musikbranche und der wirtschaftlichen Abhängigkeit von der reinen Lizenzierung von Nutzungsrechten überdacht werden sollte. Amanda Palmer möchte ihre Werke in Zukunft kostenlos im Internet veröffentlichen und hat deshalb ihre Fans gebeten, ihr eine Art Grundeinkommen zu zahlen, was auch Tausende taten. Es ist nicht der erste MIndchanger in puncto Crowdfunding, den Palmer erfolgreich versucht hat.

  • BIBLIOTHEKEN ZBW MediaTalk: “Bringt die Inhalte zum Nutzer!”: Bibliotheken galten als eines der ersten “Opfer” der Digitalisierung, besonders da sie sich wie so gut wie jeder andere nur langsam anpassten. Das EU-Projekt EEXCESS möchte diese Entwicklung für Bibliotheken zu einem Erfolgsfaktor machen, wie Maren Lehmann schreibt. Das Programm möchte eine Grundlage für wissenschaftliche Bibliotheken sein, ein zeitgemäßes Angebot für Recherchen anzubieten, dass nicht Google Scholar ist.

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Tobias SchwarzChristian Flisek übers Leistungsschutzrecht: Mehr Schaden als Nutzen

Im Interview kritisiert Christian Flisek (SPD) das Leistungsschutzrecht für Presseverlage, bittet aber um Zeit für eine vernünftige Evaluierung des Gesetzes. // von Tobias Schwarz

SPD-Bundestagsabgeordneter Christian Flisek (Bild: Bundestag/Achim Melde)

Am Mittwoch tagte der Rechtsausschuss des Bundestag öffentlich, um verschiedene Sachverständige zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage zu hören. Anlass ist ein gemeinsamer Gesetzesentwurf der Opposition, die das Leistungsschutzrecht für Presseverlage wieder abschaffen will. Wir haben uns im Anschluss mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Christian Flisek über die Anhörung und die Debatte um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage unterhalten.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 3. März

In unseren Lesetipps geht es heute um WhatsApp, House of Cards, Interviews mit Juliane Leopold und Steffen Seibert, sowie das Leistungsschutzrecht. Ergänzungen erwünscht.

  • WHATSAPP Digiday: ‘WhatsApp alerts are easier said than done’: Es ist eine Hassliebe, wie Ricardo Bilton auf Digiday schreibt. Einerseits sind Verlage von den Möglichkeiten fasziniert, die WhatsApp für die Content-Distribution bietet, andererseits sind nur sehr komplizierte Arbeitsabläufe nötig, damit das klappt. Wir selber testen seit Monaten WhatsApp und aus verschiedenen Gründen sehe ich das persönlich immer kritischer. Andere setzen darauf, ihre Leser trotz neuer Gewohnheiten des Konsums von Informationen zu erreichen.

  • HOUSE OF CARDS CNET: Some ‘House of Cards’ viewers do whatever it takes to watch: Dieser Lesetipp hat einen leichten Hauch von “Ich habe es euch doch gesagt!”. Ob es nun Kurzsichtigkeit oder die Notwendigkeit mit Lizenzen Geld einzunehmen war, dass die dritte Staffel von “House Of Cards” hierzulande (und woanders) nicht auf Netflix zu sehen ist, ist ein Abonnenten beleidigender Fehler. Wer sich nicht durch einen Wechsel seiner IP-Adresse helfen konnte, war zu unautosisierter Nutzung gezwungen und das waren scheinbar nicht wenige, denn wenn es um Zugang geht, interessieren veraltete Urheberrechtsgesetze auch den anständigsten Bürger nicht mehr.

  • BUZZFEED Vocer: Katzencontent… unterlegt mit Katzengejammer: Hmm, auf Vocer.org gibt Larissa Sartori sehr viel Raum für den Ärger von Juliane Leopold auf die hierzulande oft kritischen Reaktionen zum Start von BuzzFeed Deutschland. Als kleiner BuzzFeed-Fan und alles andere als ein Vertreter des Journalismus alter Schule, fühle sogar ich mich auch von dieser Kritik angesprochen, deshalb an dieser Stelle eine kritische Nachfrage (die eigentlich von Sartori hätte kommen sollen): Wenn eine sehr gute Journalistin von Zeit Online sich mit anderen Journalisten zusammen tut, darf man nicht irrtiert sein, wenn diese Leute über Monate hinweg etwas vollkommen belangloses machen? BuzzFeed kann ab und zu Journalismus, spannender sind die Kompetenzen im Publishing und neuen Strukturen von Redaktionen, aber dafür war wohl keine Zeit mehr in diesem Interview.

  • STEFFEN SEIBERT Daniel Bouhs’ Blog: “Da gehört die Bundesregierung auch hin”: Im Interview mit dem Medienjournalisten Daniel Bouhs spricht Regierungssprecher Steffen Seibert über die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Regierung in den sozialen Netzwerken,wie man mit Trollen umgehen soll, das Verhältnis zur journalistischen Berichterstattung der Presse und die neue Facebook-Seite der Bundesregierung.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Netzpolitik.org: Chronologie des Leistungsschutzrecht für Presseverlage: Vergangenen Freitag veranstaltete das Informationsportal iRights.info eine Diskussion zum Thema Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Florian Gilberg von Netzpolitik.org war dabei und hat fleißig mitgeschrieben und für seinen Artikel auch gleich mal eine Chronologie des Gesetzes gemacht, dass sich die Presseverlage mit aller Macht gewünscht haben, es dann aber niemals selber anwendeten.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 2. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die Industrie 4.0, was Netzneutralität ist, das Freihandelsabkommen TTIP und den Krieg in der Ukraine. Ergänzungen erwünscht.

  • INDUSTRIE 4.0 Ich sag mal: Offener Brief an die Bundeskanzlerin: Mein Beitrag von letzter Woche über die die Industrie 4.0 wieder einmal verschlafende Politik hat zwei Arten von Reaktionen hervorgerufen: Zustimmng und Ablehnung. Größter Unterschied in der Reaktion war vor allem das Verständnis von Industrie 4.0 und welche Rolle die Politik dabei spielt. Netzpiloten-Autor Gunnar Sohn hat zu dem Thema Industrie 4.0 einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel verfasst, indem er die Bundesregierung ermahnt, beim Thema Industrie 4.0 nicht schon wieder die digitalen Herausforderungen zu verpassen. Seine lesenswerte Kritik geht in eine ähnliche Richtung.

  • NETZNEUTRALITÄT I The Oatmeal: Dear Senator Ted Cruz, I’m going to explain to you how Net Neutrality ACTUALLY works: In einem neuen Beitrag auf seinem Comic-Blog “The Oatmeal” erklärt Matthew Inman das Prinzip der Netzneutralität und setzt sich mit der Debatte in den USA auf seine ganz eigene Art und Weise auseinander. Nach John Olivers Netzneutralität-Beitrag ist das jetzt mein zweitliebstes Erklärstück, welches ich meiner Frau Mutter zeigen kann, ohne sie zu langweilen.

  • NETZNEUTRALITÄT II CNET: Nokia CEO Rajeev Suri knocks Net neutrality: In der Debatte um eine gesetzlich vorgeschriebene Netzneutralität – die sowohl in den USA als auch Europa geführt wird – hat sich der CEO von Nokia, Rajeev Suri, auf die Seite der Kritiker eines solchen Vorhabens gestellt. Seiner Meinung nach müssen priorisierte Dienste möglich sein, um neuen Technologien wie selbstfahrenen Autos ausreichend Konnektivität zu garantieren. Langfristig, so Suri, werden Konsumenten also nicht von Netzneutralität profitieren.

  • FREIHANDEL The Conversation: Beyond TTIP’s false choices and tall tales of free trade: Anfang 2013 berichtete ich auf Carta.info über ein geplantes Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA, das damals noch mitdem Akronym TAFTA abgelkürzt wurde – heute TTIP. Seitdem wurde die Debatte auf beiden Seiten mit einer großen Emotionalität geführt. Viashaal Kishore hat den meiner Meinung nach seit langem sachlichsten Text über TTIP veröffentlicht und bricht es auf die von der Gesellschaft zu beantwortenden Frage herunter, was sie von ihrer Wirtschaftspolitik erwartet.

  • UKRAINE taz: Ukrainischer Blogger Igor Bigdan: “Uns eint das Misstrauen der Macht”: Wer schon einmal Urlaub in der Ukraine gemacht hat weiß, wie nah dieses Land ist und der wirkt der dort vorherrschende Krieg hierzulande so weit weg. Er ist es aber nicht und trotzdem wissen wir wenig darüber, was im Osten der Ukraine genau vor sich geht. Im Interview mit der taz redet Igor Bigdan, eine Größe in der ukrainischen Bloggerszene, über die Gründe dafür: Politik und Propaganda.

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