Meike Ullrich

Meike UllrichMeike Ullrich hat Politikwissenschaft mit Schwerpunkt elektronische Demokratie studiert und arbeitet jetzt für eine Berliner PR und Public Affairs Agentur - natürlich immer auf der Suche nach den neusten Erfindungen im Bereich der digitalen (politischen) Kommunikation.

want2do: Es gibt viel zu tun

Meike Ullrich: logo.jpg Es gibt sogar eine wissenschaftliche Bezeichnung dafür: Prokrastination. Eine Verhaltensbeschreibung für alle, die gerne Aufgaben aufschieben. Schließlich ist doch morgen oder übermorgen oder auch nächste Woche noch ein Tag. Es wäre aber gelacht, wenn es nicht auch im Internet Angebote gäbe, die gegen diese Krankheit ein Rezept bereithalten und auch noch weit über die lästigen Aufgaben hinausblicken. want2do ist eines davon… [MEHR]

Angriff der Klone – twittern mit kwippy

Meike Ullrich: logo_kwippy.jpgWas sind die größten Nebenwirkungen von Erfolg? - Die Nachahmer! Microblgging- Dienste à la Twitter schießen zurzeit wie Unkraut aus dem Boden. Einer davon kommt jetzt aus Indien nach Deutschland und nennt sich kwippy. Die Macher versprechen viel; kwippy soll das Bloggen und Netzwerken verändern. Klingt äußerst revolutionär, doch gibt es wirklich so viele Unterschiede zu Twitter? [MEHR]

Sommerzeit, ich bin bereit – die Urlaubstopliste

Meike Ullrich: Wenn auch die Computer anfangen zu schwitzen und die Lüfter auf Hochtouren laufen, dann ist er da, der Sommer. Und dann ist es auch endlich wieder Zeit für Urlaub. Das Geschäft mit der Erholung boomt im Netz. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Urlaubscommunities und Reiseportale aus dem Boden gestampft. Wir haben hier eine Auswahl zusammengestellt, die gerne in den Kommentaren ergänzt werden darf. Happy Holiday! [MEHR]

“Und Schnitt!”- 12seconds ist der neue Video Twitter Dienst

Meike Ullrich: logo_12seconds.jpgEin Video sagt mehr als 140 Zeichen – wer liest schon Tweets, wir wollen Videos sehen! Aber bitte keine Spielfilmlänge, denn in 12 Sekunden lässt sich alles sagen. 12seconds heißt nämlich der neue Video-Twitter Dienst, der jetzt Bilder statt Worte sprechen lässt. Wer sich fragt, warum das Ganze nur 12 Sekunden dauern soll, bekommt von den Machern der Plattform eine einfache Antwort: „Because anything longer is boring.“ Wie funktioniert 12seconds? Noch befindet sich 12seconds in einer closed Alpha Testphase und ist nur mit Einladung zugänglich. Für diese kann man sich auch bewerben; das scheint aber im Moment länger zu dauern. Gerüchte um eine sehr, sehr lange Warteliste kursieren bereits. Wenn man die Registrierungshürden überwunden hat, kann es losgehen. Möchte man den Dienst als Mashup mit Twitter nutzen, trägt man einmal seinen Account ein und kann die Videos dann direkt in den Twitter Stream übernehmen. Die Kurzfilme können entweder per Webcam aufgenommen und hochgeladen werden oder via Handy oder E-Mail geschickt werden. Auch bei 12seconds kann man die Aktivitäten der Nutzer verfolgen oder die eigenen Kontakte direkt aus Twitter importieren. Natürlich fehlt auch eine Kommentarfunktion für alle Videos nicht. Da darf man dann auch endlich mehr als 140 Zeichen zum Besten geben. screenshot_12seconds.jpg Für wen ist 12seconds gedacht? Twitter User vor, bitte! Denn sie sind wohl die erste Zielgruppe von 12seconds. Durch die mögliche Kombination der beiden Dienste, lassen sich Text und Bild ideal verbinden. Die alleinige Nutzung von 12seconds macht zurzeit eher weniger Spaß. Da bleibt abzuwarten, ob sich nach der Testphase eine eigene 12seconds-Community entwickelt, die auch eine Twitter-unabhängige Nutzung interessant macht. Und wer hat schon immer Zeit und Muße ein Video zu drehen - auch wenn es nur 12 Sekunden dauert. Bis die Haare richtig sitzen, schreibt man doch lieber schnell mal eine SMS - ganz ohne Bild. Die Mischung macht es wohl auch hier. Blogpiloten-Urteil: 12seconds ist nichts für filmische Labertaschen. Hier heißt es kurz und prägnant die Sache auf den Punkt bringen. Wer Twitter nutzt und lieber filmt als schreibt, wird 12seconds lieben. Die Verbindung der beiden Dienste funktioniert trotz Testphase schon recht gut. Webzweipunktnull.de bemängelt jedoch zu Recht, dass die Videotitel keine Sonderzeichen enthalten dürfen. Die aus Twitter bekannte Antwortform "@xy" ist somit nicht möglich. Darunter leidet die Interaktivität und Übersicht des Dienstes ein wenig. Die Beschränkung auf 12 Sekunden unterscheidet die Plattform in erster Linie von ähnlichen Diensten wie beispielsweise seesmic. Auch wenn dahinter eine witzige Idee steht, wirklich tiefgehende Dinge lassen sich so nicht mitteilen. Aber da man sich Twitter zum Vorbild genommen hat, kann in der Kürze auch bei 12seconds gerade der Erfolg liegen. [MEHR]

Schulsport 2.0

Meike Ullrich: Ein Uniprojekt will Podcasts und Co. als neue Lernmittel im Sportunterricht einsetzen. [MEHR]

Hochladen, anhören, teilen – tunesBag macht die Musik!

Meike Ullrich: tunesbag-logo.jpgNachdem das deutsch-österreichische Fußball-Duell zumindest für dieses Jahr ein Ende gefunden hat, können wir ja auch einmal einen Blick über die Alpen wagen, der sich anderen Themen widmet. Wie wäre es z.B. mit Musik? - Aus Wien kommt die im März gestartet Online-Musiksammlung tunesBag zu uns herübergeschwappt. "Your music anywhere & anytime" ist das Motto. Musik hochladen, mit Freunden teilen und die neue Freiheit des immer und überall Hörgenusses genießen. Online Audio Library via Browser nennt man das heutzutage. Schau´n wir mal, was dahinter steckt. [MEHR]

Ideenklauern auf der Spur – PriorMart schützt geistiges Eigentum

Meike Ullrich: Ich hatte mal eine tolle Idee, nur leider war ich nicht die einzige, die sie gut fand! - Das Klauen von Konzepten und Ideen ist nicht erst mit dem Aufkommen des priormart_logo.jpgInternet zum Problem geworden. Doch in vernetzten Zeiten, in denen immer mehr Freiberufler ihren Lebensunterhalt mit ihrer Kreativität verdienen, wird der Schutz von Werken und Ideen immer schwieriger. PriorMart Geschäftsführer Peter Schilling war selbst einmal Opfer eines solchen Ideenklaus. Nicht nur die finanziellen Einbußen, sondern vor allem die Hilflosigkeit nichts dagegen tun zu können, führten dazu, dass er sich mit dieser Thematik näher beschäftigte. Bisherige Möglichkeiten der notariellen Hinterlegung sind oft unzureichend und sehr zeit- und kostenaufwendig, sodass sie gerade für Freiberufler nicht hilfreich sind. Zusammen mit Jan Vogt und seinem Bruder Frank tüftelte Peter Schilling an einer neuen Technik. Nach einem Jahr des Überlegens und Entwickelns stand das Konzept von PriorMart - das Copyright bekam ein Zuhause im Netz. Wie funktioniert PriorMart? Das PriorMart Verfahren ist vollständig automatisiert. Möchte ich mein Werk schützen lassen, lade ich die digitale Version einfach auf den Server des Dienstes hoch. Alles andere wird von PriorMart erledigt. Die neuen Werke der Kunden werden wöchentlich bei einem staatlich geprüften Notar hinterlegt und mit einem elektronischen Schutzsiegel versehen. Für 49,- Euro wird ein einzelnes Werk für fünf Jahre auf einem Sicherheitsserver gespeichert und eine schriftliche Beglaubigungsurkunde ausgestellt. Auch für Unternehmen gibt es entsprechende Angebote. Eine Reihe von Vorteilen zählt PriorMart durch das entwickelte Verfahren auf. Kreative haben so nicht nur die Möglichkeit, ihre Urheberschaft nachzuweisen, sondern können ihr Werk auch ohne Bedenken bei Geschäftspartnern oder Auftraggebern vorlegen, ohne Angst zu haben einem möglichen Ideenklau machtlos gegenüber zu stehen. priormart_screen.jpg Für wen ist PriorMart gedacht? Die Möglichkeiten des Angebotes werden überwiegend von freischaffenden Autoren, Musikern, Architekten, Werbetextern oder Designern genutzt. Seit dem Start des Dienstes im März 2006 haben rund 500 Kunden über 3500 Werke über PriorMart notariell hinterlegen lassen. Das kostengünstige und schnelle Verfahren ermöglicht auch Amateuren ihre Werke besser zu schützen. Blogpiloten-Urteil: Meine Idee gehört mir! - PriorMart ist ein guter Weg, diesen Satz mit handfesten und juristisch wasserdichten Argumenten zu untermauern. Für wenig Geld und ohne das Wälzen von Gesetzesbüchern erhält man mit der Hilfe des Angebotes die Möglichkeit seine Ideen zu schützen und erhöht die Erfolgschancen bei einem Rechtsstreit. Durch das unkomplizierte und schnelle Verfahren ist der Dienst auch besonders für Einsteiger geeignet, die sich bislang nur wenig mit diesem Thema beschäftigt haben, aber auf einen wirksamen Schutz Wert legen. Die Blogpiloten und PriorMart verschenken zwei Gutscheine im Wert von 49,- Euro für eine für eine notarielle Hinterlegung von Dateien bis zu 50MB. Wer Interesse hat, verkündet dieses einfach in den Kommentaren. [MEHR]

Und wie war´s? – Kunba misst Kundenzufriedenheit

Meike Ullrich: kunba_logo.jpgHot or not? – Wer jetzt an Supermodels und Flirtportale denkt, liegt völlig daneben. Bei Kunba geht es ausschließlich um harte Fakten. Denn Kunba steht für Kundenbarometer und dieses zeigt, ob eine Firma oder ein Produkt ganz oben oder unten auf der Skala steht. Darüber entscheiden hier ganz demokratisch die User und schaffen mit ihren Bewertungen eine nützliche Orientierung für andere Verbraucher. Wie funktioniert Kunba? Bei Kunba dreht sich alles um das Thema Kundenzufriedenheit. Egal ob Dienstleistung oder Produkt, von A wie Autovermietung bis Z wie Zoohandlung – hier kann alles bewertet werden. Wie war der Service? Wo gab es Ärger oder was war besonders gut? Neben einer Bewertung können die Nutzer auch über eine Kommentarfunktion genau beschreiben, was ihnen negativ oder positiv aufgefallen ist. Mit der Masse an Bewertungen und Kommentaren entsteht eine gute Orientierungsmöglichkeit für andere, wenn der Kauf eines neuen Notebooks ansteht oder ein DSL-Vertrag abgeschlossen werden soll. Kunba wertet die Kundenmeinungen in Echtzeit aus. So erhält man stets eine Top und Flop Liste, die zeigt, was aktuell besonders gut bewertet wurde oder welche Anbieter und Produkte bei den Kunba-Nutzern durchgefallen sind. Diverse Kategorien und eine Suchfunktion ermöglichen das schnelle Auffinden des gesuchten Produktes. Ein weiteres Feature: Per Klick gelangt man auch von jedem Angebot direkt zum entsprechenden Online-Shop. screenshot_kunba.jpg Für wen ist Kunba gedacht? Kunba ist für alle da – jedenfalls zumindest für diejenigen, die auf der Suche nach anderen Kundenmeinungen sind und beim Einkaufen nicht nur auf das persönliche Gefühl vertrauen wollen. Hier gibt es keine seitenlangen Kundenrezensionen, sondern eine Zusammenfassung auf kurze und knackige Art. Entscheidend ist nicht der Preis, sondern vor allem der Service. Wer Wert auf Qualität und eine gute Kundenbetreuung legt und sich einen ersten Überblick über die Anbieter am Markt und ihren Service schaffen möchte, ist bei Kunba richtig. Blogpiloten-Urteil: Oh nein, nicht noch ein Angebot für den Preisvergleich! Nee, nee, bei Kunba spielen die Preise eine untergeordnete Rolle und der Service steht im Vordergrund. Der Produkt- und Angebotsvergleich wird einmal von einer anderen Seite beleuchtet und bietet eine gute Hilfe, um sich beispielsweise durch den Angebotsdschungel bei Strom- oder Handyanbietern zu kämpfen. Auch Kunba ist allerdings -wie so viele Angebote- noch in der Startphase (hier mal nicht Beta-, sondern immerhin schon Gamma-Phase genannt) und benötigt noch eine größere Anzahl an Bewertungen, um die Meinungen repräsentativer werden zu lassen. Beim Design und den Funktionen hätte etwas mehr Kreativität nicht geschadet, um sich besser von anderen Angeboten abzuheben. Insgesamt aber für Konsumenten eine gute Hilfe bei der Kaufentscheidung, in der noch Potenzial steckt. [MEHR]

Beschenkmich.de – Allzweckhelfer f?r Geburtstagsvergesser

Meike Ullrich: logo_beschenk_mich.jpg Bis Weihnachten ist es zwar noch etwas hin, aber auch während des Jahres muss man sich öfter mit einer nervigen Thematik beschäftigen: dem Geschenk! Geburtstag, Hochzeiten oder einer der zahlreichen anderen Anlässe – an irgend jemanden muss immer gedacht werden! Allen Geburtstagsvergessern und Geschenkkaufhassern hilft beschenkmich.de. „Nie mehr Socken!“, ist das Motto und die Funktionsweise ist denkbar einfach, aber effektiv. Wie funktioniert Beschenkmich? Nach einer kurzen Registrierung stehen alle Funktionen offen. So ist es möglich, die eigenen Wünsche zu sammeln und sichtbar zu machen. Über eine einfache Suchfunktion gelangt man zu diversen Dingen, die man schon immer unbedingt haben wollte. Per Klick ist eine Weiterleitung zum entsprechenden Online-Shop möglich. Beim Stöbern im Netz lassen sich über einen Toolbar Button auch gleich alle Geschenke diverser Shopping-Portale zum eigenen Wunschzettel hinzufügen. Natürlich mangelt es bei Beschenkmich auch nicht an einer Community-Funktion. Über diverse Online-Dienste wie icq oder Google Mail lässt sich gleich das gesamte Adressbuch einladen. Dann kann man seinen Freunden nicht nur die eigenen Wünsche mitteilen, sondern natürlich auch andere beschenken. Endlich weiß man, was sich Bruder, Schwester oder Oma wirklich wünschen und wird auch gleich noch rechtzeitig an den Jubeltag der Liebsten erinnert. beschenkmichscreen.jpg Für wen ist Beschenkmich gedacht? Für alle, die es satt haben, am 24. Dezember kurz vor Ladenschluss noch in die Stadt zu rennen oder nicht mitten in der Nacht die Blumen von der Tanke kaufen wollen, ist Beschenkmich genau richtig. Kein stundenlanges Suchen mehr nach dem richtigen Geschenk - Freunde und Familie einfach per Klick von zu Hause aus glücklich machen. Bequemer geht´s nicht! Blogpiloten-Urteil: Beschenkmich ist eine ideale Hilfe für alle Shopping-Muffel, die nicht mehr viel Zeit damit verschwenden möchte, passende Geschenke zu suchen. Eine einfache Bedienung und die Verknüpfung zu zahlreichen Online-Shops sorgen für ein schnelles Einkaufsvergnügen. Defizite gibt es noch bei der Suchfunktion, um auch die richtigen Präsente zu finden. Kategorien oder andere erweiterte Suchfunktionen wären hilfreich. Auch wenn der Überraschungseffekt beim nächsten Geburtstag vielleicht verloren geht, so garantiert Beschenkmich aber, dass auch lange Gesichter beim Auspacken oder vorgetäuschte Freude über die hundertste Krawatte der Vergangenheit angehören. Und als Belohnung für die tollen und pünktlichen Geschenke für die Freunde, lässt sich der ein oder andere persönliche Wunsch gleich mitbestellen. Das nennt man wohl clever schenken! [MEHR]

You’ve been twittered!?! – Ein Selbstversuch

Meike Ullrich: Der Mensch ist ja bekanntlich ein Herdentier und möchte immer das machen, was alle anderen auch machen. Auch ich bin keine Ausnahme! Und was machen alle um mich herum? Sie nutzen Twitter! Da hilft wohl alles nicht - wer mitreden möchte, muss mitmachen! Also hab ich losgelegt, mich angemeldet und versucht, das Phänomen zu ergründen. Meine Erlebnisse auf der Reise ins Twitterland habe ich hier festgehalten und dabei natürlich nie mehr als 140 Zeichen verwendet. Los geht´s! [MEHR]

Review: Keine Wünsche mehr offen mit OpenWishes

Meike Ullrich: logo-open-wishes.jpgOffene Wünsche soll es bei OpenWishes nicht mehr lange geben. Hier wird wie bei beschenkmich.de die Themen Schenken und Beschenken aufgegriffen. Wer will was haben, was kann man mir schenken und wann haben meine Freunde eigentlich Geburtstag? Viele Fragen, aber auch Antworten. Hier wird geholfen! [MEHR]

Wissen per Klick – die Top Ten der kostenlosen Online-Nachschlagewerke

Meike Ullrich: Bald ist wieder Platz im Bücherregal! Der altehrwürdige Brockhaus hat angekündigt, sein gesamtes Wissen ab dem 15. April nur noch im Internet bereit zu stellen – und zwar kostenlos. Die 21. Ausgabe der 30-bändigen Brockhaus-Enzyklopädie wird vermutlich auch die letzte sein. Während die Bücherfreunde aufschrieen, war es für Online-Experten nur eine Frage der Zeit, ab wann der Brockhaus-Verlag diesen Weg gehen würde. Denn freies Wissen im Netz – das ist doch nichts Neues. Wir haben die besten Quellen zusammengestellt:
  1. Ganz vorn dabei natürlich Wikipedia - der Klassiker und die unangefochtene Nummer Eins im Internet. Seit ihrem Start 2001 hat sich die freie Online-Enzyklopädie zu einer der wichtigsten Informationsquellen gemausert und hält bei verschiedenen Untersuchungen längst mit den traditionellen Lexika mit.
  2. "Der Spiegel" hat die Türen seines Archivs seit kurzem für alle geöffnet und bietet unter der Rubrik Spiegel Wissen einen Einblick in 60 Jahre Zeitgeschichte. Kombiniert mit Bertelsmann-Lexikoneinträgen und Wikipedia-Treffern lassen die Suchergebnisse keine Fragen mehr offen.
  3. Auch aus dem Hause Brockhaus kommt Meyers Lexikon. Über 150.000 Stichworte sind hier seit 2006 online abrufbar. Nach einer kostenlosen Registrierung ist es auch möglich, Artikel zu kommentieren oder neue Themen vorzuschlagen.
  4. Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet in der Rubrik „Wissen“ mehrere Lexika aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Geographie an, die parallel oder einzeln durchsucht werden können. Ein Rundumpaket für die Allgemeinbildung.
  5. Wer war eigentlich...? - Auf der Suche nach Biographien von bekannten Persönlichkeiten hilft Biographie.net. Über 27.000 Lebensbilder in vier Sprachen sind hier zu finden.
  6. Auch die "New York Times" stellt ihr Online-Archiv seit vergangenem Jahr kostenlos zur Verfügung. Abgerufen werden können alle Artikel von 1851 bis 1922 und ab 1986 bis Heute. Wermutstropfen: Wer wissen möchte, was in den über 60 Jahren dazwischen passiert ist, muss weiterhin für die Artikel bezahlen.
  7. Bertelsmann bietet mit wissen.de seit 2000 eine Online-Recherchemöglichkeit. Suchergebnisse werden in mehrere Kategorien unterteilt und ergänzt durch Treffer in Wörterbüchern und aktuellen Schlagzeilen.
  8. zeno.org beschreibt sich selbst als größte, deutschsprachige digitale Volltextbibliothek. Rund 1,6 Millionen Seiten Text können durchsucht werden. Treffer werden u.a. in zahlreichen klassischen Lexika als auch in der Wikipedia angezeigt – eine korrekte Quellenangabe mit Seitenzahl, Link oder Scanvorlage inklusive.
  9. Die britische Wochenzeitung "The Economist" ist im vergangenen Jahr auch auf den Online-Zug aufgesprungen. Artikel sind ab dem Jahr 1997 freigegeben, darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Lexikon mit wirtschaftswissenschaftlichen Begriffen.
  10. Wörterbuch, Enzyklopädie und Almanach vereint das englischsprachige Angebot infoplease. Aus über 2500 Quellen werden die Infos zusammen getragen und in kurzen Infotexten aufbereitet.
Noch nicht schlau genug? Fehlende Links können gerne in den Kommentaren ergänzt werden. [MEHR]

Topliste: 12 wirklich soziale Netzwerke

Meike Ullrich: Einfach mal ein bisschen die Welt retten? Jetzt zählen keine Ausreden mehr! Soziales Engagement kann einfacher sein als viele denken, dem Internet sei Dank. Diverse Online-Projekte versuchen, die Barrieren für eine Mitarbeit bei karitativen Projekten zu senken und Unterstützer zu gewinnen. In dieser Liste ist für jeden etwas dabei! [MEHR]

Top oder Flop? Corporate Blogs und das Jahr 2008

Meike Ullrich: Ein Jahreswechsel bringt eines immer ganz gewiss mit sich: Zahlreiche Jahresrückblicke und ebenso viele Ausblicke auf die kommenden 12 Monate: In- und Out-Listen, neue Entdeckungen und Verabschiedungen von Vergangenem. Und natürlich zahlreiche Vorhersagen. Was wird 2008 ganz sicher kommen, zu wem und zu was können wir leise Servus sagen. Was diese Rückblicke und Vorschauen zu Corporate Blogs zu sagen hatten, fassen wir hier zusammen. Schließlich wurde das Thema heiß diskutiert - von einigen schon vorab für tot erklärt, von anderen als heißer Trend bewertet. [MEHR]

Auf der Suche nach den DAX-Blogs

Meike Ullrich: Ein Überblick über die Blogs der 30 DAX-Unternehmen sollte es werden. Das müsste doch zu schaffen sein. Also schnell die Firmen raussuchen und auf deren Websites auf die Suche gehen. Doch nach den ersten sieben Unternehmen war von einem Blog noch nichts zu sehen und die ersten Zweifel wurden laut: Gibt es überhaupt Corporate Blogs bei den deutschen Top-Unternehmen, oder ist dieser Trend vorbeigezogen? [MEHR]
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