Meike Laaff

Meike LaaffMeike Laaff (www.laaff.net) lebt und arbeitet als Journalistin in Berlin. Sie ist stellvertretende Ressortleiterin bei taz.de, schreibt für überregionale Zeitungen, Onlinemagazine und produziert Radiobeiträge. Sie betreut zudem das taz-Datenschutzblog CTRL.

Google Books Settlement – was ist das eigentlich?

Meike Laaff: googlebook Das Google Books Settlement ist so kompliziert geworden, dass selbst Experten inzwischen freimütig zugeben, nicht mehr wirklich durchzublicken. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer: Es ist der Versuch von Google und den Autoren und Verlagen, sich auf die Spielregeln zu einigen, unter denen Google Bücher digitalisieren und online zugänglich machen darf. [MEHR]

Netzpolitisch aktiv – wo am Besten?

Meike Laaff: Dass politisches Engagement Not tut, haben viele Netznutzer spätestens in diesem Jahr verstanden – als es um das Zugangserwerungsgesetz von Ursula von der Leyen ging. Bleibt nur die Frage, wo man sich engagiert, um allzu viel von Unwissenheit geprägte Politik zu verhindern. Einer Partei beitreten und dort etwas verändern? Einen Arbeitskreis wie den AK Vorrat oder den AK Zensur gründen und sich dort engagieren? Mitglied der Piratenpartei werden? Oder gleich beim Chaos Computer Club? Thema auch bei „atoms&bits“. [MEHR]

Publizieren: “Warten, bis Dinosaurier aussterben”

Meike Laaff: „Die Verlage haben Angst“, sagt Lukas Rieder. Angst davor, ihre Rechtfertigung für den Produktionsprozess zu verlieren. Rieder bietet bei „atoms&bits“ eine Veranstaltung zum „Neuen Publizieren“ an – naheliegend, denn er hat das Startup paperc gegründet, das wissenschaftliche Literatur leichter veröffentlichen und online zugänglich machen will. [MEHR]

Berlin: CDU sperrt “Yeah”-Rufer aus

Meike Laaff: Ganz am Ende zeigte sich die CDU dann doch humorlos: Sie wollte ihre Wahlkampf-Abschlussveranstaltung in der Berliner "Arena" frei von "Yeah"-Flashmobs halten - und verweigerte darum allen, die sich über eine Facebook-Gruppe bei der Veranstaltung verabredet hatten, den Zutritt. Das zumindest erzählte Daniel Kruse, der die entsprechende Facebook-Gruppe eingerichtet hatte. [MEHR]

Onlinewahlkampf 2009: Politik-Digital.de

Meike Laaff: Stefan Gehrke, Geschäftsführer von Politik-Digital.de, im Blogpiloten-Interview über den Onlinewahlkampf 2009. [MEHR]

Onlinewahlkampf 2009: Wechselwähler-WG

Meike Laaff: Jan-Paul Laarmann ist einer der Bewohner der Wechselwähler-WG. Im Blogpiloten–Interview erläutert der Student das Projekt. [MEHR]

Onlinewahlkampf 2009: Wahlgang

Meike Laaff: Christine Trumpfheller von der Politikfabrik spricht im Blogpiloten-Interview über das Projekt Wahlgang. [MEHR]

Onlinewahlkampf 2009: Wahlkampfarena

Meike Laaff: Janusz Biene vom Magazin "FREITAG" über das Projekt Wahlkampfarena. [MEHR]

Onlinewahlkampf 2009: Die Wahlfahrt

Meike Laaff: Ein mobiles Journalistenbüro fährt kreuz und quer durch Deutschland - im Bauwagen - und spricht vor Ort mit den Menschen über Alltagsprobleme, Politik und Wahlkampf: Das ist die Wahlfahrt09. Journalistin Lu Yen Roloff stellt das Projekt im Blogpiloten-Interview vor. [MEHR]

Onlinewahlkampf 2009: Klas Roggenkamp im Interview

Meike Laaff: Klas Roggenkamp von Wahl.de im Blogpiloten–Video–Interview über den Onlinewahlkampf 2009. [MEHR]

Interview: Wechselwähler-WG

Meike Laaff: Wir haben uns mit einer Reihe von Netzinitiativen im Onlinewahlkampf zur anstehenden Bundestagswahl getroffen. Als Auftakt zu dieser Serie von Wahlkampf-Interviews stellt Ute Pannen vom Netzdemokraten e.V. im Blogpiloten-Interview ihr Projekt zur Bundestagswahl vor: Die Wechselwähler-WG. [MEHR]

Tanz der Moleküle: Forscher tanzen ihre Doktorarbeiten

Meike Laaff: Es gibt Themen, die sind absolute Kommunikationskiller. „Und, worüber schreibst Du Deine Doktorarbeit?“ ist eine Frage, die ganz sicher jede Unterhaltung beendet: Allein der Name des Titels dauert gefühlte fünf Minuten, ist gespickt von Worthülsen à la „System“, „Prozess“ oder „Funktionsweisen“ - und weil man kein Wort verstanden hat, sagt man schnell „Ah, interessant“ und wechselt dann panisch das Thema. Und doch gibt es auch Möglichkeiten, sein Habil-Thema ansprechend zu vermitteln, auch wenn das Gegenüber kein einziges Wort versteht – zum Beispiel beim „Dance your PhD“-Wettbewerb, der vor einigen Tagen in den USA verliehen wurde. Die Regeln sind einfach: Ohne ein einziges Wort müssen die Bewerber das Thema ihrer Doktorarbeit vortanzen – egal ob als albernen Gruppensquaredance oder in Form eines Waldorfianischen Ausdruckstanzes. Die Rolle von Vitamin D in Betazellen? Menschliches Hämoglobin bei geringen Temperaturen? Nichts, was man nicht locker vortanzen könnte. Die Videos gibt's nach dem Sprung. [MEHR]

Band zahlt fürs Runterladen ihres Albums

Meike Laaff: Noch profitabler als geklaut: Wer das neue Album der US-Indie-Band "Officer Roseland" herunterläd, bekommt einen Dollar geschenkt. Mal eine ganz neue Variante, den Marketing-Topf auf den Kopf zu hauen: Auf mystimuluspackage.org kann sich jeder Downloadwillige entscheiden, ob er den Dollar auf sein eigenes Paypal-Konto gutgeschrieben bekommen möchte oder ob er es edel an einen guten Zweck spenden will. Screenshot: Officer Roseland Stellt sich natürlich sofort die Frage, wie schrecklich die Musik von Officer Roseland sein muss, dass geschenkt noch nicht billig genug ist. Zur Beruhigung: Ganz so schlimm ist es nicht. Das Album "Stimulus Package" ist eher harmlos und egal als auffällig furchtbar. [MEHR]

Datamoshing – Übertragungsfehler wird Videotrend

Meike Laaff: Musikvideomacher waren ja schon immer die Spielkinder in der Branche. Darum haben sie jetzt, wo man sich ihre Videos sowieso nur noch im Netz anschaut, begonnen, wie mit Pixeln herumzumanschen wie Kinder mit Fingerfarben: "Datamoshing" heißt die krude Optik, die Störungen wie Verpixelungen, Komprimierungsartefakten und Übertragungsfehler zur Kunstform erhebt. Zwei Beispiele folgen nach dem Klick. [MEHR]

Trupoli steht für Politik 2.0

Meike Laaff: Trupoli (Logo)Wahre Politik im Internet machen, das ist die Intention, mit der die Politikplattform Trupoli angetreten ist. Hier wird über Politik diskutiert und informiert – über Themen, Personen, Konstellationen. Die Macher von Trupoli hoffen, so den Grundstein für direkte Webdemokratie zu legen – eine Gegenbewegung zur verbreiteten Politikverdrossenheit und eine Ergänzung zum konventionellen, zeitaufwändigen politischen Engagement. "Die meines Erachtens größte Stärke des Web 2.0 sind seine äußerst demokratischen Strukturen: Jeder kann sich äußern, jeder wird gehört," erklärt Trupoli-Gründer Johannes Zumpe. "Und es ist wirkliche Webdemokratie", ergänzt er im Blogpiloten-Interview, "wenn die Politiker eines Tages wirklich darauf hören und entsprechend handeln." [MEHR]
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