Meike Laaff

Meike LaaffMeike Laaff (www.laaff.net) lebt und arbeitet als Journalistin in Berlin. Sie ist stellvertretende Ressortleiterin bei taz.de, schreibt für überregionale Zeitungen, Onlinemagazine und produziert Radiobeiträge. Sie betreut zudem das taz-Datenschutzblog CTRL.

Sterling: “Decay – but there is a fun part”

Meike Laaff:
Am Samstag auf der Transmediale hat auch Science-Fiction-Autor Bruce Sterling über atemporality, eine Art Nichtzeit gesprochen – sich also extra auf das etwas verspulte Zukünftigkeits-Thema der gesamten Veranstaltung eingelassen. [MEHR]

Langsamkeit, Duchamps und jede Menge Jetzt: Futurity Long Conversation auf der Transmediale

Meike Laaff: futurity Neun Stunden Zeit, um über Zukünftigkeit zu sprechen - eigentlich nicht übermäßig viel angesichts dieses Themas. Die allerdings ziemlich lang werden kann, wenn man im dämmrigen Auditorium des Hauses der Kulturen der Welt sitzt. Gegen 20 Uhr fragt Andy Cameron, der Chef des Benetton-Kommunikationsforschungscenters "Fabrica", wie viele Menschen eigentlich schon von Beginn an im Saal sitzen. Es heben sich etwa fünf Hände. "You have my admiration", sagt er. [MEHR]

Wikileaks Finanzloch gestopft

Meike Laaff: UPDATE: Offenbar ist die Whistleblower-Seite wikileaks vorerst gerettet:
Achieved min. funraising goal. ($200k/600k); we're back fighting for another year, even if we have to eat rice to do it.
verkündete das Projekt via Twitter. [MEHR]

ELENA und die doppelte Petition

Meike Laaff: ELENA Das elektronische Entgeltnachweisverfahren, kurz ELENA, erzeugt endlich ersten aktiven Widerstand bei Netzbürgerrechtlern. Zwei Bürger haben beim Bundestag eine Petition eingereicht, die dagegen protestiert, dass Höhe des Gehalts, Krankmeldungen, Kündigungsgründe und viele andere Daten über einen Arbeitnehmer automatisch gespeichert werden. [MEHR]

Die Flatrate und der “Irrweg” – Revival einer Debatte

Meike Laaff: Endlich kommt mal wieder ein bisschen Bewegung in die Debatte um die Kulturflatrate: Nachdem der Bundesverband Musikindustrie 10 Thesen zu diesem "Irrweg" veröffentlicht hat, schießt Journalist und Urheberrechte-Spezialist Matthias Spielkamp zurück und antwortet auf Zeit online mit einem offenen Brief an den Geschäftsführer des Musikindustrieverbands, Stefan Michalk. Und schon fliegen die Fetzen. Aber schön der Reihe nach: [MEHR]

Schimpfen auf NYT: M.I.A. ist zurück

Meike Laaff: Grüne Lichtpunkte zeichnen schemenhaft eine Person nach, Elektrogepumpe, "Gravity is my enemy" - so meldet sich Elektro-Hiphopperin M.I.A. (bürgerlich Maya Arulpragasam) nach ihrer letzten Platte 2007 zurück. [MEHR]

US-Bürgerrechtler benennt 12 Trends für 2010

Meike Laaff: Schreibmaschine Das nächste Jahr wird in vielerlei Hinsicht für die Online-Bürgerrechte und -Freiheiten auf der ganzen Welt entscheidend. Tim Jones von der Electronic Frontier Foundation hat jetzt zwölf Trends aufgeschrieben, denen er im kommenden Jahr eine bedeutende Rolle zuschreibt. [MEHR]

Sarkozys Blamage mit der Google-Steuer

Meike Laaff: google_manfry_b Kaum vorgeschlagen, schon wieder halb vom Tisch: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat sich am Donnerstag in Paris für die Einführung einer "Google"-Steuer ausgesprochen. Heisst konkret: Er will, dass Frankreich mitverdient an den Werbeeinnahmen von Googles Suchmaschine und sonstigen Internetportalen - mittels einer Steuer. Sollte er damit das Ziel verfolgt haben, endlich mal wieder in europäischen Medien aufzutauchen, dann ist das bravourös gelungen. Der Vorschlag selbst indes bekam einen ziemlich schnellen Dämpfer [MEHR]

Interview: Das Slow Media Manifest

Meike Laaff: Slow Media Vor wenigen Tagen hat der Münchener Soziologe Benedikt Köhler gemeinsam mit zwei Mitstreitern, Jörg Blumtritt und Sabria David ein slow-media-Manifest veröffentlicht. Slow Media, das ist ungefähr so etwas wie Slow Food für Essen: In Gegenbewegung zur überschnellen Verfügbarkeit soll ein besinnlicher Gang zurückgeschaltet werden. So richtig selbsterklärend ist das allerdings nicht. Darum haben die Blogpiloten einfach mal bei den Autoren nachgefragt. [MEHR]

DIY: Klima retten

Meike Laaff: gruen_b Die Klimakatastrophe von Kopenhagen war ziemlich gut getimed: Kaum war das Elend beschlossen, schon verabschiedete sich die westliche Welt in familienselige Weihnachterei. Und zwei Wochen später, wenn man all das Rotkohl-Klöße-Gans-Inferno und sogar die Familienfeier heil überstanden hat, hat man das unwürdige Geschacher ums Weltklima schon halb vergessen. Da Obama ja nun leider nicht die Welt gerettet hat und sich auch sonst irgendwie keiner vorgedrängelt hat, sind jetzt erst einmal wieder wir dran. Grund genug, den Weg ins neue Jahr mit ein paar guten Öko-Vorsätzen zu pflastern. Aber wie? Eine Ideensammlung aus dem Netz: [MEHR]

Musikblogs: Rückblick 2009

Meike Laaff: Ende des Jahres - Zeit für Rückblicke der Musikblogger.
Christian Ihle, der übrigens auch das gesamte restliche Jahr lesens- und hörenswerte Posts auf Lager hat, krönt die besten zehn Alben und die zehn besten Popsongs des Jahres. Mit dabei: Pete Doherty, die Pet Shop Boys, La Roux und Dizzee Rascal. [MEHR]

Sicherer Daten-Hafen Island?

Meike Laaff: Jede Krise eine Chance: Die Whistleblower-Seite wikileaks.org hat eine Idee für Island. Und die geht so: Wegen der Finanzkrise ist das Land so gut wie pleite. Viel Grund zum Jammern -- oder aber Grund genug, mal etwas Neues auszuprobieren, dachten sich die Macher von wikileaks - und schlugen vor, in Island einen Datenfreihafen zu schaffen. Also ein Äquivalent zu dem, was die Schweiz für die Finanzmärkte darstellt. Das alles erläuterte wikileaks-Mitarbeiter Daniel Schmitt auf dem Chaos Computer Club-Kongress 26C3 in Berlin. [MEHR]

“Rage against the Machine” als Weihnachtshit

Meike Laaff: rage
Die Übermacht der britischen Casting-Shows ist gebrochen: Erstmals seit Jahren ist in Großbritannien kein Popklon vor Weihnachten an die Spitze der Charts gestürmt, sondern ein über zehn Jahre altes Metal-Evergreen: "Killing in the Name of" von Rage against the Machine. [MEHR]

Richtig niedlich zocken: “Machinarium”

Meike Laaff: machinar_b
Das ist doch endlich mal etwas anderes als diese schrecklich häßlichen Wii-Hasen: Im Adventure-Game "Machinarium" muss ein kleiner niedlicher Roboter eine einsame Mission in einem Schloss erfüllen. Das ganze Point-and Klick-Game spielt in einer liebevoll gezeichneten Steampunkwelt voller Schrott und wundersamer mechanischer Maschinen. [MEHR]

Bob-Awards: Blogger-Preis der Deutschen Welle

Meike Laaff: Journalisten haben es in Ländern, in denen es mit der Pressefreiheit nicht allzu genau genommen wird, schon schwer genug. Noch viel schwerer ist es für die, die keine Redaktion im Rücken haben, die allein vor ihren Rechnern sitzen und oft Brisantes und Provokantes veröffentlichen - und sich nicht selten dem Risiko staatlicher Reaktionen aussetzen. [MEHR]
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