Die größten Blog-Skandale 2010 – Die Top 5 unserer Leser zur Abstimmung
Unser „Oops! Award 2010“ geht in die nächste Runde: aus allen Vorschlägen unserer Netzpiloten-Leser für spektakuläre und unvergessene Blog-Skandale haben wir die Top 5 mit den meisten Nennungen ausgewählt. Hier stellen wir euch die Anwärter auf den diesjährigen Supergau noch einmal vor. Anschließend gibt es das Online-Voting zur Abstimmung. Der Skandal mit den meisten Stimmen wird mit dem „Oops! Award 2010“ bedacht.
Wer in den Kommentaren mitwählt und auf den späteren Sieger tippt, nimmt an einer großen Verlosung der Netzpiloten teil. Hauptgewinn sind 5 Kult-Kopfhörer "Oboe" von WeSC (legendäre StreetCouture).
Wir freuen uns über rege Beteiligung und sind gespannt, wer das Rennen macht!
Mitmachen könnt ihr unten per Kommentaren oder einfach am Ende des Textes klicken beim twtpoll
[MEHR]Schon in ihrer Abiturzeitung hat sich die Chefin des Bundesfamilienministeriums, Kristina Schröder, vom Feminismus distanziert. Vielleicht hat sie Simone de Beauvoirs durchaus komplexe Gedanken, die Schröder mit den Worten “Man wird nicht als Frau geboren, man wird es” wörtlich aus dem Französischen übersetzt zitiert, als Schülerin nicht kapiert. Und vielleicht hat sie dieses “Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird dazu gemacht” bis heute nicht verinnerlicht, weil sie ihr komisch vorkommt, diese Idee, dass Geschlecht nicht nur von der Biologie, sondern auch von der Umwelt gemacht wird. Es ist nicht davon auszugehen, dass sich ganze Generationen an Gender-Studiengängen geirrt haben. Aber es ist durchaus im Bereich des Möglichen, dass unsere Familienministerin den Feminismus ablehnt, weil sie ihn einfach nicht verstanden hat.
In einem Interview, das Schröder dem SPIEGEL gegeben hat (wir haben berichtet), antwortet sie auf derart wundersam-naive Art und Weise, dass ich ihr die Kompetenz, die Erste in Sachen Frauenpolitik zu sein in der Bundesrepublik, absprechen muss. Damit bin ich nicht alleine. Spitzenpolitikerinnen wie Renate Künast oder Manuela Schwesig sind ebenso entsetzt über Schröders Antworten wie auch Alice Schwarzer oder die Berliner Gender-Professorin Sabine Hark...
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[MEHR]Egal ob für private Zwecke, um Urlaubsbilder zu präsentieren, für das eigene Unternehmen, um mehr Transparenz zu erzeugen oder als Online Zeitung, um Klatsch und Tratsch weiterzugeben: Blogs werden vielfältig genutzt und das mit Erfolg. Der einfach Aufbau, die schelle Installation, die kostenlose Verfügbarkeit und die Beliebtheit bei der Suchmaschine google machen dieses Medium so erfolgreich.
Ein wahrer Traum, den sich der US-Amerikaner Pat Flynn von www.smartpassiveincome.com mit seinem Blog erfüllt, schlägt sich auch in seinen Zahlen nieder. Er verdient circa 20.000 US-Dollar pro Monat und ist damit ein gutes Beispiel für einen Blogger, welcher Verdienst, Hobby und Leidenschaft miteinander verbindet. In der internationalen Szene der Blogger ist er nicht allein.Der Australier Yaro Starak verdient nach eigenen Aussagen auch nicht weniger als 20.000 Dollar pro Monat. John Chow, ein Amerikaner, ist mit 500.000 Dollar Jahreseinkommen auch ganz gut dabei...
[MEHR]Die Horrornachrichten aus dem Kongo, ein Land gebeutelt von den Kongokriegen und den bis heute andauernden Konflikten im Ostkongo, überschlugen sich in den letzten Monaten. Die Details zu den Greueltaten von 1993 bis 2003, inklusive der Mittäterschaft anderer afrikanischer Staaten wie Ruanda und Uganda, sind in dem gerade erschienen 550-seitigen UN-Bericht dokumentiert und sparen keine menschliche Untat aus: Folter, brutale sexuelle Gewalt, Mord...
Wer sagt denn, das virtuelle und reale Welt immer getrennt zu betrachten sind? Im Coca-Cola Village, ein vom amerikanischen Getränkehersteller errichtetes Erlebniscamp in Israel, werden sie zusammengeführt. Und zwar über die von E-dologic entwickelten "Like-Machines“ vor Ort, die wiederum direkt mit dem Social Network Facebook verbunden sind. Die bekannte Facebook Like-Funktion kann dabei von den jugendlichen Besuchern durch spezielle RFID-Armbänder im Village in Echtzeit genutzt werden. Wem beispielsweise gerade Pool, Essen oder Massage im Coca Cola-Village gefällt, hält einfach sein Armband mit den gespeicherten Facebook-Nutzerdaten an die Like-Machine. Dadurch wird eine Statusmeldung erstellt, in der zu lesen ist, wie gut das jeweilige Angebot ist. Ebenso können an den Stationen Fotos vom Camp direkt auf die Seite hochgeladen und getaggt werden. Fazit: Ein schnell adaptierbares, nützliches Tool, das weltweit bei Events zum Einsatz kommen kann...
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Seit die Details über eine Kooperation von Google und Verizon langsam ins Internet tröpfeln, macht der Ruf nach Netzneutralität wieder die Runde – den Unterzeichner_innen der Initiative Netzneutralität nach zu urteilen, sind es aber vor allem Männer, die sich dafür interessieren. Dabei zeigt ein Blick auf den Hintergrund von Netzneutralität, sowie die bisher bekannt gewordenen Ideen des Google-Dokuments, dass es gerade für die feministisch-queere Webszene von großer Bedeutung sein wird.
Die Journalisten der sogenannten klassischen Medien scheinen der Grabenkämpfe mit den Bloggern müde geworden. Lange Zeit stritten die zwei Lager hartnäckig gegeneinander, jedes überzeugt von der Dominanz seiner Sicht. Die klassischen Medien fühlten sich bedroht und irritiert durch die wachsende Zahl der Konkurrenten im Internet und ihrer Art, Informationen zu sammeln, zu verbreiten und vor allem meinungsstark und persönlich zu kommentieren. Blogger waren für sie eitle Möchtegerns ohne Reichweite und Geschäftsmodell, krankhafte Egos auf der Suche nach Anerkennung oder einfach nur irrelevant. Auf der anderen Seite standen die digitalen Publizisten, die den Kollegen aus dem althergebrachten Journalismus vorwarfen, sie würden das Netz in keinster Weise begreifen, der neuen Form der Kommunikation nicht annähernd gerecht werden und deshalb in nicht allzuferner Zeit arbeitslos sein. Der Witz am Rande: Gerade die kritischsten Blogger und Netzpublizisten sind oder waren selbst Journalisten oder professionelle Kommunikatoren...
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Natürlich bin ich bei diesem Buch nicht objektiv, denn einerseits sind darin Texte von mir zu finden, andererseits handelt es sich bei Kultur 2.0: Neue Web-Strategien für das Kulturmanagement im Zeitalter von Social Media, so der vollständige Titel, um den Tagungsband der letztjährigen stARTconference. Vor allem dieser Hinweis scheint mir wichtig zu sein, denn für mich suggeriert der Titel, dass es sich hier um so etwas wie ein Lehrbuch handelt. Darüber bin ich nicht so ganz glücklich, denn einerseits werden so unter Umständen falsche Erwartungen geweckt, andererseits hätte ich es nicht schlecht gefunden, wenn die stARTconference kurz vor ihrer zweiten Auflage Anfang September etwas mehr Aufmerksamkeit erfährt.
(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.comWarum hast du damit angefangen? Weil die meisten Leute nur vage und meist eher Hollywood-Klischee- Vorstellungen davon haben, was ein Wissenschaftler so den lieben langen Tag macht. Ach und weil ich zeigen wollte, dass Wissenschaftler nicht nur alte humorlose Männer in weißen Kitteln sein müssen. Ich hab noch nie in meinem Leben einen Kittel getragen... [MEHR]
Das Verbot, in der Öffentlichkeit eine Burka zu tragen bzw. sich mit einem anderen Ganzkörper-Schleier zu verhüllen, ist in einigen europäischen Ländern bereits gesetzlich verankert worden. Das französische Parlament hat kürzlich dafür gestimmt (wir haben berichtet), ebenso in Belgien (wir haben berichtet) wurde dafür votiert. In Spanien wurde der Verbots-Vorschlag gerade knapp abgelehnt, das Thema scheint aber auch hier noch nicht vom Tisch.
Das Buch hat mir anhand von Zahlen, Fakten und Erfolgsstories erst klargemacht, welchen Stellenwert mittlerweile das Social Web und speziell Facebook haben.
Relaunch ist ein beliebtes Wort im Web. Kündigt ein Onlineshop, ein Nachrichtenportal oder ein soziales Netzwerk einen Relaunch an, hält sich meine Begeisterung meist in Grenzen. Stattdessen frage ich mich, ob ich die Seite zukünftig noch werde nutzen können. Für blinde und sehbehinderte Menschen ist das Bewegen im Netz nicht Surfen, sondern ein Hürdenlauf. Denn schließlich muss der Screenreader die Website so umsetzen, dass sie mit Vergrößerungssoftware, Braillezeile oder Sprachausgabe gelesen werden kann. [MEHR]