Anstatt das neue Brennstoffzellenauto von Mercedes auf einer Konferenz oder einer Messe vor tausenden von Leuten zu präsentieren, entschied sich Mercedes es als “unsichtbares” Concept Car durch Hamburgs Straßen zu schicken. Was dabei rauskam seht Ihr hier.
Wir sind nun seit einigen Tagen im März angekommen und wie immer, wenn sich ein neuer Monat ankündigt, wagen wir auch einen Blick in den alten Monat und stellen euch, liebe Leser, die meistgeteilten Virals des Social Webs vor. Im Februar gab es wieder viele coole Videos. Insbesondere der Super Bowl in den USA hat uns einige Schmankerl serviert. So hat uns z.B. M&Ms, Volkswagen oder Crysler mit deren Game-Day-Spots mehr als einmal ins Staunen und Lachen versetzt. Doch seht selbst!
1. M&M “Sexy and I Know It” Super Bowl Commercial 2012
Kurz, knackig und mit dem einem gewissen Augenzwinkern, hat dieser Super Bowl Spot einigen Zuschauern ein Lächeln von den Lippen verlangt. Hinterlegt mit LMFAOs “Sexy an I know it!” hat dieser Spot, meiner Meinung nach die passende Würze und verdient die Ehre des aktuellen Platz Eins in unseren Charts.
423,143 shares für die Nummer Eins.
Mehr nach dem Klick.
Hier mal ein wenig verspätet eine tolle Aktion von Männern, die ihre Frauen zum Valentinstag mit einer ganz besonderen Show überraschten. Nette Aktion von Dove Men Care.

Als Kind fande ich es total interessant Tierspuren im Schnee zu folgen. Ich wunderte mich dann immer über die umschlungenen Wege, die Fuchs und Hase so eingeschlagen haben, während ihrer nächtlichen Streifzüge. Dass man mit Spuren im Schnee auch künstlerische Ambitionen verknüpfen kann, beweist der Blog “thisiscolossal” derzeit, der Fotos eines Projektes von Sonja Hinrichsen veröffentlichte. Nicht weniger spektakulär sind aber auch die Spuren im Sand von Jim Denevan, die der Blog im Juni letzten Jahres postete. Atemberaubend schön!

Wieder eine Woche vorbei und wieder gab es kleine, mittelgroße sowie besonders aufregende Highlights zu verzeichnen. So geschehen macht Facebook einen Schritt nach vorne und gibt die Timeline für Brands frei, Google hat die Einführung der neuen Datenschutzbestimmungen finalisiert und Windows hat seine neue Win 8 Beta-Version zum kostenlosen Download freigeben. Außerdem wurden weitere technische Neuigkeiten auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt und es gab ein Wiedersehen der besonderen Art von Seiten WikiLeaks. Getreu dem Motto: „Totgeglaubte leben länger!“ begrüßen wir Assanges Whistleblower-Plattform wieder zurück mit der Veröffentlichung diskreditierender Stratfor-Mails.
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Cool! Hier gibt es mal einen Einblick in die Arbeit des Google-Doodle-Teams. Was diese Taskforce so den lieben langen Tag macht und woher sie sich Inspirationen ziehen, erfahrt Ihr hier:
Gestern Abend still und heimlich hat sich mal wieder eine kleine Gauck-Aussage in den Feed geschummelt, die so zitiert wurde, dass man gar nicht anders konnte als sich zu empören. Bei genauerer Betrachtung wurde allerdings erkennbar, dass es sich vom Verfasser entweder um eine Finte handelte, oder einfach nur um eine überspitzte Aussage, die nur halbgar serviert wurde. Die Rede ist von Thomas Knüwers zitiertem Gauck-Vorwort der aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (Divisi).
Knüwer hat sich der Studie einmal angenommen und ferner Gaucks verfasstes Vorwort des Pamphlets zur Debatte gestellt in einem zusätzlichen Post: „Das Internet höhlt die Verfassung aus, glaubt Joachim Gauck“. Hier beschreibt Thomas Knüwer kurzum warum Gauck nicht der richtige Mann ist für das Amt des Bundespräsidenten und wirft dem Herren vor, er sei „erzkonservativ“ und „Er wird der Präsident, der versuchen wird, die Kontrolle des Internets voranzutreiben.“ Außerdem zitiert er eine Passage des Vorwortes, die den Aussagen Rückenwind bieten sollte:
Das ist mal eine technische Meisterleistung. Das neue Nokia 808 PureView hat satte 41 Megapixel und ermöglicht es in Aufnahmen nachträglich ohne Qualitätsverlust hinein zu zoomen. Frisch vom Mobile World Congress aus Barcelona!
Adobe hat sein Photoshop Touch, welches schon seit längerem für Android-Nutzer zur Verfügung steht, nun auch im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona für iOS-Geräte vorgestellt. Anders als das bisher kostenlose Photoshop Express, welches ebenfalls für mobile Endgeräte auf dem Markt erhältlich ist, kostet das neuere Produkt Photoshop Touch zwar 7,99 €, ist jedoch immer noch erschwinglich.
Dabei erfindet der Entwickler nichts neu. Im Gegenteil. Die Funktionen sind wie bei der Desktop-Version weitestgehend identisch.
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“The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore (2011)” ist der Oscar-Gewinner der Kategorie, bester animierter Kurzfilm. Herrlich spannend und ein absoluter Hingucker. William Joyce und Brandon Oldenburg haben den Film konzipiert und den Sieg absolut verdient.
Eine neue App von Lookout informiert über per Smartphone gesammelte Informationen für Werbedienstleister und schützt vor aufdringlichen Anzeigen
Die Debatte um die Neugier von Apps hat in der letzten Zeit hohe Wellen geschlagen. Während zum Beispiel der Zugriff der Check-in-App Foursquare auf die GPS-Funktion einleuchtet, ist das Auslesen und Kopieren des Adressbuches durch Foursquare wie auch zahlreiche andere Apps umstritten. Auf persönliche Informationen greifen jedoch nicht nur viele bekannte Apps zu, sondern auch Werbenetzwerke. Mit der kostenlosen Ad Network Detector-App gibt Lookout Android-Nutzern nun wieder ein Stück Privatsphäre zurück. Die App informiert die Nutzer darüber, welche Anzeigennetzwerke auf ihrem Gerät sind und welche Informationen sie sammeln.
Werbung ermöglicht kostenlose Apps, hat aber ein Transparenzproblem
Anzeigennetzwerke spielen für das mobile Ökosystem eine wichtige Rolle. Sie generieren die Werbeeinnahmen, durch die Anwendungsentwickler erst so viele Apps kostenlos anbieten können. Der Zugriff auf Informationen, die Aufschluss über die Interessen des Nutzers geben, ist für den Einsatz in Werbekampagnen ein übliches Vorgehen. Ähnlich wie bei der Werbung des E-Mail-Anbieters oder in sozialen Netzwerken werden so relevantere Anzeigen möglich, die auf die persönlichen Vorlieben ausgerichtet sind.
Thread Banger hat eine neue Show: Pinsanity. Hier werden die lustigsten und kreativsten Pins von Pinterest vorgestellt. Da ist vieles zum schmunzeln dabei..
Der Dichter Piotr Czerski beschreibt einmal was die Generation “Netz” so auszeichnet und wie es um das Lebensgefühl dieser Personen, die es betrifft, bestellt ist. Der Text ist ein wirklich lesenswertes Schaubild und auch ich konnte es mir nicht verkneifen, diesen für euch, liebe Netzpiloten-Leser, noch einmal zu crossposten.
Wir, die Netz-Kinder
Es gibt wohl keinen anderen Begriff, der im medialen Diskurs ähnlich überstrapaziert worden ist, wie der Begriff “Generation”. Ich habe einmal versucht, die “Generationen” zu zählen, die in den vergangenen zehn Jahren ausgerufen worden sind, seit diesem berühmten Artikel über die sogenannte “Generation Nichts”. Ich glaube, es waren stolze zwölf. Eines hatten sie alle gemeinsam: Sie existierten nur auf dem Papier. In der Realität gab es diesen einzigartigen, greifbaren, unvergesslichen Impuls nicht, diese gemeinsame Erfahrung, durch die wir uns bleibend von allen vorangegangenen Generationen unterscheiden würden. Wir haben danach Ausschau gehalten, doch stattdessen kam der grundlegende Wandel unbemerkt, zusammen mit den Kabeln, mit denen das Kabelfernsehen das Land umspannte, der Verdrängung des Festnetzes durch das Mobiltelefon und vor allem mit dem allgemeinen Zugang zum Internet. Erst heute verstehen wir wirklich, wie viel sich in den vergangenen 15 Jahren verändert hat.
Wir, die Netz-Kinder; die mit dem Internet und im Internet aufgewachsen sind, wir sind eine Generation, welche die Kriterien für diesen Begriff gleichsam in einer Art Umkehrung erfüllt. Es gab in unserem Leben keinen Auslöser dafür, eher eine Metamorphose des Lebens selbst. Es ist kein gemeinsamer, begrenzter kultureller Kontext, der uns eint – sondern das Gefühl, diesen Kontext und seinen Rahmen frei definieren zu können.
Indem ich das so schreibe, ist mir bewusst, dass ich das Wort “wir” missbrauche. Denn unser “wir” ist veränderlich, unscharf, früher hätte man gesagt: vorläufig. Wenn ich “wir” sage, meine ich “viele von uns” oder “einige von uns”. Wenn ich sage “wir sind”, meine ich “es kommt vor, dass wir sind”. Ich sage nur deshalb “wir”, damit ich überhaupt über uns schreiben kann.
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Dumm gelaufen. Da ist man voller Erwartungen nach Thailand geflogen, weil man den Traumurlaub schlechthin erleben wollte und was passiert? Alles voll mit Menschen. Keine einsamen Buchten. Keine weißen Strände. Keine verlassenen Tempelanlagen. Nur Touristen. Liegewiesen und verwirrte Backpacker, die noch die Substanzen der letzten Nacht aussitzen. Tjoahr.. da ist es dann auch um die tropischen Urlaubsbilder geschehen, die man zuhause zeigen und mit denen man Freunde und Familie neidisch machen wollte. Wobei – zumindest in Sachen Urlaubsbilder kann man erste Hilfe leisten.
Es gibt nämlich eine App – Scalado Remove – die sich dem Problem annimmt und mal mir nichts dir nichts, all die ungeliebten Störenfriede retuschiert und das Paradies zeigt, das man erhofft hat zu finden. So bleibt zumindest der Eindruck bestehen, dass man tatsächlich Natur und Erholung für sein Geld bekommen hat.
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