Andreas Weck

Andreas WeckAndreas Weck ist seit Februar 2011 an Bord der Netzpiloten. Zuerst als Redakteur und seit April 2012 als Projektleiter für das Online-Magazin. Anzutreffen ist Andreas regelmäßig auf Google Plus, Facebook und seit kurzer Zeit auch auf Twitter.

Drei wirklich kuriose Netz-Fundstücke #3

Andreas Weck:

Ja es wird ein wenig gruselig diese Woche, wenn man sich anschaut was das Web mir in den letzten Tagen so serviert hat. Doch auch mehr oder weniger nützliches ist aus den Unweiten dieses Internets hervorgestoßen. Kurios? Auf jeden Fall.

    Der Chemo-BurgerMan nehme eine wenig Instant-Plastik-Bisphenol-A-Chemopulver und verrühre es mit einer Flüssigkeit, die hoffentlich Wasser ist. Was kommt heraus? Ein Burger-Menü der Würgster-Klasse. Mein Fundstück der Woche – der Chemo-Burger.


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    Lesetipps für den 4. Mai

    Andreas Weck:

    Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

    • PIRATEN Die Nenafizierung der Piraten: Ende 1979 prägte Alfred Hilsberg in der Zeitschrift Sounds den Begriff Neue Deutsche Welle für eine Reihe von Bands, die sehr unterschiedlich waren, aber gemeinsam hatten, dass sie sich nicht an musikalische Dogmen der späten 1970er Jahre hielten.

    • CHAOS COMPUTER CLUB Bürgerrechtspreis für den CCC, Constanze Kurz und Frank Rieger: Der Chaos Computer Club sowie seine beiden Sprecher Constanze Kurz und Frank Rieger erhalten am 12.05.2012 den Werner-Holtfort-Preis für bürger- und menschenrechtliches Engagement.

    • RE:PUBLICA Wo sich Netzaktivisten und Firmengründer verpassen: Auf der re:publica wird Berlin zum Internet-Zentrum ausgerufen. Gemeinsame Sache machen die Aktivisten und Start-ups aber nicht: Zu viel Debatte gefährdet das Geschäft.

    • PODCASTS Das Netz muss sprechen lernen: Im Netz tobt der Mob? Nicht, wenn wir uns verstehen. Das tun wir am besten in gesprochener Sprache. Ein Lob der unterschätzten Nische Podcast.

    • BLOGOSPHÄRE Was sind die Probleme der europäischen Blogosphäre?: Spra­chen­viel­falt, kul­tu­relle Gren­zen, hier­ar­chi­sche Ent­schei­dungs­pro­zesse und Exper­ten­macht — so ließe sich das Gegen­teil einer offe­nen Blo­go­sphäre beschrei­ben. Für viele sind genau dies die Merk­male, die Europa heut­zu­tage domi­nie­ren. Kann sich auf die­sem Hin­ter­grund eine euro­päi­sche Blo­go­sphäre entwickeln?

    • RECHTSEXTREMISMUS Vergeltung für einen RUNDSCHAU-Artikel: Es war ein Artikel in der Spremberger RUNDSCHAU, so vermutet es die Polizei, der die örtliche Neonaziszene offenbar zur Weißglut getrieben hat. Darin war über ein Treffen von mehr als 30 Vermummten berichtet worden, die sich mit Fackeln, Fahnen und Transparenten am Bismarckturm versammelt hatten. Schlussfolgerung in dem Beitrag in der Spremberger RUNDSCHAU: Dafür könnte sich bald der Verfassungsschutz interessieren.

    • RECHTSEXTREMISMUS Zielgruppe Jugend: Rechtsextreme im Social Web: Rechtsextremismus im Internet trägt längst ein modernes Gewand, und Jugendliche sind zu einer wichtigen Zielgruppe geworden. Doch mit welchen Themen werden sie angesprochen und welche Gegenstrategien gibt es?
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    vox:publica: interaktive Radiosendung zur re:publica12

    Andreas Weck:

    vox:publica: interaktive Radiosendung zur re:publica12„Action!“ lautet das Credo der Re:publica12 und das haben sich auch Digitale im ganzen Land auf die Fahnen geschrieben. Pünktlich zur Konferenz wird detektor.fm eine interaktive Radiosendung namens vox:publica starten.

    Vox:publica wird sich dabei nicht nur namentlich sondern auch thematisch der Re:publica widmen und dazu sind alle herzlich eingeladen, die gerade auf der Konferenz sind und ihre Eindrücke, ihr Wissen oder ihre Tipps in die Radiosendung einbringen wollen. Die Medienagentur frischr, hat dafür eigens eine App für iPhones entwickelt, die es jedem auf einfachste Art und Weise ermöglicht, Bilder, Texte oder Audioaufnahmen zu senden. Das klingt für mich wie ein erster Vorgeschmack zum BR-Projekt Rundshow.

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    Richard Gutjahr: “Webkultur ins lineare Fernsehen bringen”

    Andreas Weck:

    Der Second Screen und Social TV sind zwei brandheiße Eisen in der Welt des Fernsehens. Einige ehrgeizige Projekte wurden bereits in den USA und auch in Großbritannien erfolgreich umgesetzt. Anders als ausländische Kanäle haben jedoch deutsche Sender bisher wenig Engagement in diese innovativen Formate gesteckt. Bis jetzt. Vom 14. Mai an wird der Bayrische Rundfunk nämlich ein vierwöchiges Social-TV-Format, namens „Die Rundshow“ präsentieren, welches in dieser Form einzigartig ist. Mit im Entwickler-Team und außerdem Moderator der Rundshow ist Richard Gutjahr, der mir trotz einem vollem Terminkalender ein paar Fragen zu dem Projekt beantwortet hat.


    Ich habe heute Richard Gutjahr im Interview, der dieser Tage an dem ziemlich revolutionären Projekt "Rundshow" arbeitet. Die Rundshow ist ein Social TV-Projekt vom Bayrischen Rundfunk, dass es den Zuschauern erlaubt, aktiv an der Programmgestaltung mitzuwirken. Lieber Richard, erst einmal vielen Dank für deine Zeit!

    Gerne doch.

    Richard GutjahrDass Zuschauer das Fernsehprogramm aktiv mitbestimmen können, ist für viele Menschen, die sich nicht gerade im Twitterdunst bewegen und mit Echtzeitkommunikation etc. umzugehen wissen, so revolutionär, dass sie es sich eigentlich gar nicht vorstellen können. Erkläre unseren Lesern doch bitte einmal, wie genau es den Menschen möglich sein soll, live zu bestimmen, was geschaut wird.

    Wir wollen einen Hauch Webkultur ins lineare Fernsehen bringen und die dort überwiegend vorherrschende Einbahnstraßenkommunikation durchbrechen. Zum Beispiel dadurch, dass wir vor und nach der Show im Fernsehen erreichbar sind, dass wir nicht nur senden, sondern auch auf Empfang stellen. Uns kann man über Twitter, Facebook, Google Plus und eine App erreichen, die wir eigens für dieses Projekt programmiert haben. Diese App trägt den Namen "Die Macht" und ist so etwas wie die Fernbedienung zur Sendung. Außerdem streamen wir unsere tägliche Redaktionskonferenz live im Blog und via Facebook. Dort kann auch jeder Zuschauer Themenvorschläge machen. Dort wollen wir die User auch mitunter bitten, uns bei der Recherche zu unterstützen. Zum Beispiel bei der Suche nach glaubwürdigen Quellen oder einem passenden Studiogast.

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    Lesetipps für den 3. Mai

    Andreas Weck:

    Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

    • SPOTIFY IPAD APP Neue Spotify iPad App landet im App Store: ENDLICH! (Download): Spotify ist somit nun auch auf dem iPad eine sehr zu empfehlende Anwendung. Das Design ist schlicht und sehr einfach, die Funktionen sind die Gleichen wie auf dem iPhone. Die App kann direkt als kostenloses Update im App Store geladen werden und ist sofort einsatzbereit.

    • MUSIC-STREAMING WiMP: Neuer Musikdienst will Deutschland erobern – Start heute (Download): Gerade eben noch über die neue Spotify iPad-App berichtet, kommt schon der nächste interessante Musikdienst mit seinem großen Angebot an den Start.

    • FLATTR & GELD Zwei Jahre Flattr: Es ist nun ein Jahr her, dass ich das letzte Mal öffentlich Bilanz gezogen habe, wie der Micropayment-Dienst Flattr für mich funktioniert. Damals war die Entwicklung im Rückblick außerordentlich dynamisch. Binnen eines Jahres stiegen meine monatlichen Einnahmen auf 1900 EUR. Dies hat einige Leute überrascht – mich eingeschlossen.

    • DATENSCHUTZ Netz ohne Vertrauen: Die neue Mega-Öffentlichkeit: Facebook, das größte soziale Netzwerk der Welt, geht in diesem Monat an die Börse, und die Erwartungen sind hoch: Der Konzern, der über die Nutzerprofile von rund 850 Millionen Menschen verfügt, hofft, die Rekordsumme von mehr als fünf Mrd. US-Dollar zu erzielen. Damit würde der Wert des Unternehmens auf über 100 Mrd. US-Dollar ansteigen.

    • THESEN & JOURNALISMUS 15 Thesen zum Journalismus im 21. Jahrhundert: Willkommen an Bord der prächtigen, aber sinkenden Galeere des Printjournalismus. Zwar herrscht auf Zeitungen seit Jahrhunderten dieselbe Zeit wie auf dem Meer oder im Totenreich: eine ewige Gegenwart. Aber irgendwann findet auch diese ihr Ende.

    • RE:PUBLICA Buchautoren ohne Verlage?: Brauchen Buchautoren noch einen Verlag? Spätestens seit dem Millionen-Erfolg von Fantasy-Autorin Amanda Hocking ist "Self Publishing" in aller Munde. Doch obwohl es technisch so einfach ist wie noch nie, Bücher zu veröffentlichen, zogen Autoren auf der Konferenz re:publica in Berlin eine sehr gemischte Bilanz.

    • START-UP Crowd.fm makes it super simple to promote events online via Twitter, Facebook, Upcoming and more: The city of Manchester, UK is one well-known for its rich musical heritage and so it’s no surprise that recently the city has become home to Crowd.fm, a startup that aims to help music promoters manage multiple social networks and listings websites, described as “An amazing platform for getting events listed with a single click” by its founder Tekin Suleyman when I met him for a coffee and a chat in the city’s Northern Quarter recently.

    • WORKAHOLIC Wenn die Arbeit zur Sucht wird: Journalisten neigen im besonderen Maße zur Arbeitssucht. Das hat eine Studie an der Universität Dortmund herausgefunden. In den meisten Fällen sitzen Workaholics nicht im Schichtdienst bei Onlineredaktionen oder Nachrichtenagenturen. Sie arbeiten frei.
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    PowerSketch-App verwandelt Photos in Zeichnungen

    Andreas Weck:

    Photo-Apps gibt es wirklich viele. Besonders für iPhone. Und in Zeiten von Instagram denkt man wozu brauche ich noch mehr? Nun ja, in dem Fall von PowerSketch ist es einfach so, dass die App Photos in ziemlich gute Zeichnungen umwandelt und derzeit kostenlos ist.

    PowerSketchDie PowerSktech-App ist 16,8 MB groß und verarbeitet sowohl neuaufgenommene, wie auch bereits im Album liegende Bilder. Ebenfalls vorteilhaft ist, dass man den Filter bereits im Vorfeld aussuchen und während des Shoots in Echtzeit den Effekt bestaunen kann (großer Vorteil gegenüber Instagram). Sobald man die PowerSketch-App öffnet ist man direkt im Aufnahmemodus und kann loslegen. Möchte man ein altes Bild mit einem der zehn Filter versehen, so geht man im Menü einfach ins Album. Die Bedienung ist wirklich sehr leicht und geht auch schnell von der Hand.

    Die bearbeiteten Bilder kann man zeitgemäß ganz einfach in Facebook, Twitter oder per Mail teilen. Per Click. Also wer die ansonsten 0,79 Cent teure Applikation mal testen möchte, kann das derzeit im iTunes App Store tun.

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    Surreale 360-Grad Panoramas von Randy Scott Slavin

    Andreas Weck:

    Der Fotograf Randy Scott Slavin erschafft sphärische Panorama-Fotografien verschiedener Stadt- und Landschaftsansichten. Er macht die surrealen Bilder in dem er hunderte Aufnahmen einer Szene knippst und sie dann zusammenheftet zu einer stereographischen Projektion. Er selbst nennt die Arbeit „Alternate Perspectives“. Ich nenne sie „Einfach abgefahren“. Was dabei rauskommt wenn Slavin an die Arbeit geht, seht Ihr hier:

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    Lesetipps für den 2. Mai

    Andreas Weck:

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    • RE:PUBLICA12 It’s Showtime! Vom 2. bis 4. Mai ist wieder re:publica in Berlin: Zum sechsten Mal findet die 2007 als Bloggertreffen mit 700 Besuchern gestartete re:publica statt, aus der mittlerweile eine Medienkonferenz mit über 3.000 Besuchern und beachtlicher Speakerliste geworden ist. Unter dem Motto ACT!ON soll es rund 200 Stunden Programm auf acht Bühnen geben.

    • OBAMA The Funniest Presidents In History?: In the aftermath of President Obama's teleprompted routine at the 2012 White House Correspondents Association dinner Saturday night, observers have been weighing in on his performance.

    • BIN LADEN & TWITTER WeGotBinLaden: Wissenschaftler haben analysiert, wie sich zuerst über Twitter vor einem Jahr das Gerücht über die Tötung Bin Ladens verbreitet hatte.

    • MUSIC STREAM John Peel’s Record Collection: Online from May 1st: John Peel’s Record Collection will go online from 1st May. The John Peel Center for Creative Arts will start uploading details of the DJ’s famed collection. Each week 100 discs will be made available, covering every genre of music, and unveiling 2,600 albums over the coming 6 months.

    • TWITTER-VERBOT Ältestenrat des hessischen Landtags berät über Twitter-Verbot.: Im hessischen Landtag wird fleißig getwittert - aber nur von Abgeordneten. Besuchern ist es verboten, Online-Kurznachrichten per Handy von den Besuchertribünen aus zu senden. Die Geschäftsordnung des Landtages verbietet generell das Mitbringen von Geräten, mit denen man Film- oder Tonaufnahmen machen kann.

    • ONLINE-JOURNALISMUS Mehr Erklärbären!: Katy Walther hat für das Magazin medium:online den Journalistik-Professor Klaus Meier interviewt. Wie in unzähligen ähnlichen Artikeln ist darin die Rede von tollen neuen Chancen, die jungen Journalisten alles bieten, was für Online und crossmediales Arbeiten nötig ist. Die schicke neue Art der Ausbildung wird hoch gelobt – um Weiterbildung geht es nicht. Warum wird nicht einmal gefragt, was alte Hasen tun können, um sich mit neuen Arbeitsmitteln vertraut zu machen?
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    CAPITAL C – Erste Crowdfunding Doku in Spielfilmlänge

    Andreas Weck:

    capital cCrowdfunding ist dabei eine kleine Revolution loszutreten. Das glauben zumindest zum einen die Macher der ersten Crowdfunding-Doku in Spielfilmlänge „CAPITAL C“, aber auch angesehene Forscher wie der MIT-Professor Eric von Hippel, der da sagt: "Crowdfunding ist ein wichtiger Beitrag zur Demokratisierung der Innovation - der größte Paradigmenwechsel seit der industriellen Revolution".

    Dass so manches Projekt ohne Crowdfunding womöglich gar nicht erst entstanden wäre, liegt dabei auf der Hand. Gerne erinnere ich mich beispielsweise an den Film „CHI LA VISTO – Wo bist du?“ von Claudia Rorarius zurück. Wir berichteten darüber. Rorarius gab damals zu wissen, wie es beispielsweise in der Filmwelt oft dazu kommt, dass tolle Projekte wegen unzureichender Finanzierung es nie bis an die Kinokasse schaffen. "Zwar werden unabhängige, deutsche Produktionen in der Herstellung massiv gefördert, im Vertrieb dagegen bleiben die kleinen Filme seit einigen Jahren auf der Strecke", resümierte die Regisseurin damals. "Bei ca. 190 deutschen Filmen pro Jahr sind die Mittel bei weitem nicht ausreichend, um alle Produktionen entsprechend zu unterstützen“. Crowdfunding half Ihr damals dabei Ihr Spielfilmdebüt zu realisieren.

    So wie Claudia Rorarius ging es vielen ideenreichen Kreativen. Davon handelt jetzt auch die erste Crowdfunding-Doku in Spielfilmlänge „CAPITAL C – how the crowd liberates itself“.

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    Videotipp: Mc Fitti – 30 Grad

    Andreas Weck:

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    Ok, wir Netzpiloten können einfach nicht anders. Ab sofort ist Sommeranfang. Ja wir bestimmen das jetzt einfach. Und um dies gebührend zu zelebrieren, geben wir auch gleich einen gepflegten Sommerhit mit. Viel Spaß mit 30 Grad von Mc Fitti!

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    Lesetipps für den 1. Mai

    Andreas Weck:

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    • RE:PUBLICA 12 Unsere Geheimtipps für die re:publica12: Mittwoch geht’s los: Die re:publica 2012 startet in der Station am Gleisdreieck (osm) in Berlin. Da die mehr als 200 Stunden auf acht Bühnen parallel (+kleine Bühnen) viel Programm bieten, gibt es hier einen kleinen Überblick über einige Highlights (die einem vielleicht nicht sofort ins Auge springen).

    • PRINT VS. ONLINE „Die Zeit der traditionellen Medien könnte bald vorbei sein“: Seit einem halben Jahr erscheint die Basler Tageswoche als Online-Ausgabe und einmal wöchentlich im Printformat – finanziert durch eine Stiftung. Das Projekt bringt neuen Schwung in die Medienlandschaft des Stadtkantons, wo die Basler Zeitung (BaZ) in letzter Zeit hart in der Kritik steht. Über das Konzept der Tageswoche sprach die drehscheibe auf dem 2. Schweizer Forum für Lokaljournalismus mit Redakteur Dani Winter.

    • NEUE FORMATE IM FERNSEHEN Willkommen in Digitalistan: Das analoge TV-Signal wurde abgeschaltet – nun zeigen ARD und ZDF auf ihren Digitalkanälen, wie gutes Fernsehen aussehen kann. Das muss man sehen. Vier Empfehlungen.

    • ACTA IN THE EU We Can't Call it Dead Yet: The Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) was dealt a major blow on April 12 when MEP David Martin, the European Parliament’s rapporteur for the agreement and member of the Committee responsible for delivering the recommendation [doc] to European Parliament to adopt or reject the agreement, announced that he would be recommending a “no” vote.

    • TECH BUBBLE If it looks like a bubble and it feels like a bubble…: The debate over whether we are in a technology bubble — and if so, what kind of bubble it might be — flared up again over the weekend, sparked by a piece in the New York Times that said venture-capital investors are encouraging startups to forego revenue so they can fetch higher valuations. Others immediately took issue with this idea, however, saying there is no bubble and repeated attempts to find one are just an attempt to stir up controversy. So which is it?

    • URHEBERRECHT Filesharing: "Urheberrecht darf im Alltag keine Rolle spielen": Privates Tauschen freigeben, auf Breitbandanschlüsse eine Gebühr erheben – mit diesen Vorschlägen ließe sich der Streit ums Urheberrecht lösen, glaubt Leonhard Dobusch.

    • TAGESSCHAU APP Verlage klagen weiter gegen Tagesschau-App: Die Verleger, vertreten durch den BDZV, haben angekündigt, ihre Klage gegen die ARD und den NDR fortzusetzen. Weil die Verhandlungen mit den Öffentlich-Rechtlichen zur Anpassung des Textangebotes innerhalb von Apps und auf Endgeräten offenbar zum Stillstand gekommen sind, will man die Klage auf Basis der umstrittenen Tagesschau-App fortsetzen. Auf Seiten der Verleger zeigte man sich enttäuscht.
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    Lesetipps für den 30. April

    Andreas Weck:

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    • PARTEITAG DER PIRATEN Netzwerk für Nerds: Smartphones, Laptops, Tablets, Netbooks: Ein Piraten-Parteitag braucht schnelles Internet. Technikchef Hartmut Semken über das Piraten-Netzwerk - und warum Neumünster der ideale Ort für den Parteitag ist.

    • KLOUT-SCORE What Your Klout Score Really Means: Last spring Sam Fiorella was recruited for a VP position at a large Toronto marketing agency. With 15 years of experience consulting for major brands like AOL, Ford, and Kraft, Fiorella felt confident in his qualifications. But midway through the interview, he was caught off guard when his interviewer asked him for his Klout score. Fiorella hesitated awkwardly before confessing that he had no idea what a Klout score was.

    • GOOGLE GAME Google Maps Game online: Mit Google Cube, einem browserbasiertem Labyrinth-Spiel von Google Maps, kann man seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

    • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Debatte um Leistungsschutz: "Die Polizei schicken?": Illegale Downloads: Sind sie in Ordnung, nur weil sie möglich sind? Jens Seipenbusch, Informatiker und Pirat der ersten Stunde, streitet mit dem Medienrechtler Jan Hegemann über das Urheberrecht.

    • SOCIAL MEDIA & RESSONANZ Deutsche Journalisten, Facebook und der Abonnieren-Button | Eine Analyse: Aufmerksamkeit. Darum geht es doch. Klar, Kommunikation ist auch wichtig. Mit anderen Menschen Meinungen austauschen und so. Dafür ist Twitter super. Facebook auch. Aber irgendwie geht es doch vor allem immer auch um Aufmerksamkeit. Gerade als Journalist möchte man doch möglichst viel Beachtung für seinen neuen Text oder seinen neuen Beitrag.

    • PIRATEN-INTERVIEW Marina Weisband im Interview "Meinungsfreiheit verteidigen, aber nicht innerhalb der Partei": Vor einem Jahr kannte sie noch keiner, inzwischen ist Marina Weisband das Gesicht der Piratenpartei. Die Geschäftsführerin erklärt, warum sie auf dem Parteitag in Neumünster nicht noch einmal antreten will, wie sie zum Urheberrecht steht und warum Nazis in der Partei nicht das eigentliche Problem sind.
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    Videotipp: Michael Jordan Commercial – It’s Not Crazy, It’s Sports

    Andreas Weck:

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    Ihr glaubt es wäre cool Michael Jordan oder Brad Pitt oder sonst wie zu heißen? ESPN zeigt euch warum das nicht so cool ist, wie Ihr glaubt. Hohe Erwartungen führen oft zu großen Enttäuschungen!

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    Street Art Documentary: IN BED WITH INVADER

    Andreas Weck:

    in bed with invaderNicht erst seit Banksy ist Street Art zum Lifestyle-Objekt der Begierde im Social Web geworden. Es werden Graffitis geteilt, "abgründige" Straßenmalereien" wie z.B. die von Joe Hill & Max Lowry und viele weitere atemberaubende Kunstwerke. Einen dieser Künstler seht Ihr hier einmal im Profil. Die Dokumentation "In Bed with Invader" zeigt den französischen Street-Art-Meister Invader bei der Arbeit. Sein Markenzeichen... Space Invaders an Häuserwänden. Und zwar nicht nur in Paris. Inzwischen auf der ganzen Welt...

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    Lesetipps für den 27. April

    Andreas Weck:

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    • VIRAL MARKETING Nur brutal wird viral: Der bedenkliche Trend zu Kampagnen und Spots mit Fiesheits-Faktor: Nur lustig reicht nicht mehr. Damit eine Kampagne den gewünschten viralen Kick erfährt, setzen immer mehr Kreative auf die Hau-Drauf-Methode.

    • COPYRIGHT-KRITIK Lange Schutzfrist lässt Bücher sterben: Ein überaus restriktives Urheberrecht schadet der Verfügbarkeit von Büchern: US-Forscher kritisieren schädliche Folgen langer Schutzfristen, deutsche Bibliotheken beklagen, dass sie fast vergessene Werke kaum digitalisieren dürfen. So verschwinden Bücher, womöglich für immer.

    • COMPUTERGENERIERTER JOURNALISMUS Maschine fordert Mensch heraus: Zwei US-Startups haben sich darauf spezialisiert, Daten automatisiert in verständlichen Text umzuwandeln. Computergenerierter Journalismus wird Wirklichkeit.

    • BREIVIK & SOCIETY Thousands gather in Oslo to sing song Anders Breivik hates: Up to 40,000 Norwegians have staged an emotionally charged singalong in Oslo near the court building where Anders Behring Breivik is on trial for the murder of 77 people in a protest organisers said showed he had not broken their tolerant society.

    • NEUE GEMA-TARIFE „Dann können wir den Betrieb schließen!“: Anfang April kündigte die Urheberrechts-Verwertunggesellschaft GEMA eine Reform ihrer Tarife für Musikveranstaltungen an. Der bisher sehr unübersichtliche Gebührendschungel soll ab 2013 durch nur noch zwei Tarife für Veranstaltungen mit Live-Musik und mit „Tonträgerwiedergabe“ ersetzt werden. Neben einer „Vereinfachung der Tariflandschaft“ verspricht die Gesellschaft für kleinere Veranstaltungen „deutliche Vergünstigungen“, während die Vergütungen für größere Clubs und Diskotheken entsprechend der Raumgröße und der Eintrittspreise steigen würden.
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