Ja es wird ein wenig gruselig diese Woche, wenn man sich anschaut was das Web mir in den letzten Tagen so serviert hat. Doch auch mehr oder weniger nützliches ist aus den Unweiten dieses Internets hervorgestoßen. Kurios? Auf jeden Fall.
Man nehme eine wenig Instant-Plastik-Bisphenol-A-Chemopulver und verrühre es mit einer Flüssigkeit, die hoffentlich Wasser ist. Was kommt heraus? Ein Burger-Menü der Würgster-Klasse. Mein Fundstück der Woche – der Chemo-Burger.Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.
„Action!“ lautet das Credo der Re:publica12 und das haben sich auch Digitale im ganzen Land auf die Fahnen geschrieben. Pünktlich zur Konferenz wird detektor.fm eine interaktive Radiosendung namens vox:publica starten.
Vox:publica wird sich dabei nicht nur namentlich sondern auch thematisch der Re:publica widmen und dazu sind alle herzlich eingeladen, die gerade auf der Konferenz sind und ihre Eindrücke, ihr Wissen oder ihre Tipps in die Radiosendung einbringen wollen. Die Medienagentur frischr, hat dafür eigens eine App für iPhones entwickelt, die es jedem auf einfachste Art und Weise ermöglicht, Bilder, Texte oder Audioaufnahmen zu senden. Das klingt für mich wie ein erster Vorgeschmack zum BR-Projekt Rundshow.
[MEHR]Der Second Screen und Social TV sind zwei brandheiße Eisen in der Welt des Fernsehens. Einige ehrgeizige Projekte wurden bereits in den USA und auch in Großbritannien erfolgreich umgesetzt. Anders als ausländische Kanäle haben jedoch deutsche Sender bisher wenig Engagement in diese innovativen Formate gesteckt. Bis jetzt. Vom 14. Mai an wird der Bayrische Rundfunk nämlich ein vierwöchiges Social-TV-Format, namens „Die Rundshow“ präsentieren, welches in dieser Form einzigartig ist. Mit im Entwickler-Team und außerdem Moderator der Rundshow ist Richard Gutjahr, der mir trotz einem vollem Terminkalender ein paar Fragen zu dem Projekt beantwortet hat.
Ich habe heute Richard Gutjahr im Interview, der dieser Tage an dem ziemlich revolutionären Projekt "Rundshow" arbeitet. Die Rundshow ist ein Social TV-Projekt vom Bayrischen Rundfunk, dass es den Zuschauern erlaubt, aktiv an der Programmgestaltung mitzuwirken. Lieber Richard, erst einmal vielen Dank für deine Zeit!
Gerne doch.
Dass Zuschauer das Fernsehprogramm aktiv mitbestimmen können, ist für viele Menschen, die sich nicht gerade im Twitterdunst bewegen und mit Echtzeitkommunikation etc. umzugehen wissen, so revolutionär, dass sie es sich eigentlich gar nicht vorstellen können. Erkläre unseren Lesern doch bitte einmal, wie genau es den Menschen möglich sein soll, live zu bestimmen, was geschaut wird.
Wir wollen einen Hauch Webkultur ins lineare Fernsehen bringen und die dort überwiegend vorherrschende Einbahnstraßenkommunikation durchbrechen. Zum Beispiel dadurch, dass wir vor und nach der Show im Fernsehen erreichbar sind, dass wir nicht nur senden, sondern auch auf Empfang stellen. Uns kann man über Twitter, Facebook, Google Plus und eine App erreichen, die wir eigens für dieses Projekt programmiert haben. Diese App trägt den Namen "Die Macht" und ist so etwas wie die Fernbedienung zur Sendung. Außerdem streamen wir unsere tägliche Redaktionskonferenz live im Blog und via Facebook. Dort kann auch jeder Zuschauer Themenvorschläge machen. Dort wollen wir die User auch mitunter bitten, uns bei der Recherche zu unterstützen. Zum Beispiel bei der Suche nach glaubwürdigen Quellen oder einem passenden Studiogast.
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Photo-Apps gibt es wirklich viele. Besonders für iPhone. Und in Zeiten von Instagram denkt man wozu brauche ich noch mehr? Nun ja, in dem Fall von PowerSketch ist es einfach so, dass die App Photos in ziemlich gute Zeichnungen umwandelt und derzeit kostenlos ist.
Die PowerSktech-App ist 16,8 MB groß und verarbeitet sowohl neuaufgenommene, wie auch bereits im Album liegende Bilder. Ebenfalls vorteilhaft ist, dass man den Filter bereits im Vorfeld aussuchen und während des Shoots in Echtzeit den Effekt bestaunen kann (großer Vorteil gegenüber Instagram). Sobald man die PowerSketch-App öffnet ist man direkt im Aufnahmemodus und kann loslegen. Möchte man ein altes Bild mit einem der zehn Filter versehen, so geht man im Menü einfach ins Album. Die Bedienung ist wirklich sehr leicht und geht auch schnell von der Hand.
Die bearbeiteten Bilder kann man zeitgemäß ganz einfach in Facebook, Twitter oder per Mail teilen. Per Click. Also wer die ansonsten 0,79 Cent teure Applikation mal testen möchte, kann das derzeit im iTunes App Store tun.
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Der Fotograf Randy Scott Slavin erschafft sphärische Panorama-Fotografien verschiedener Stadt- und Landschaftsansichten. Er macht die surrealen Bilder in dem er hunderte Aufnahmen einer Szene knippst und sie dann zusammenheftet zu einer stereographischen Projektion. Er selbst nennt die Arbeit „Alternate Perspectives“. Ich nenne sie „Einfach abgefahren“. Was dabei rauskommt wenn Slavin an die Arbeit geht, seht Ihr hier:
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Crowdfunding ist dabei eine kleine Revolution loszutreten. Das glauben zumindest zum einen die Macher der ersten Crowdfunding-Doku in Spielfilmlänge „CAPITAL C“, aber auch angesehene Forscher wie der MIT-Professor Eric von Hippel, der da sagt: "Crowdfunding ist ein wichtiger Beitrag zur Demokratisierung der Innovation - der größte Paradigmenwechsel seit der industriellen Revolution".
Dass so manches Projekt ohne Crowdfunding womöglich gar nicht erst entstanden wäre, liegt dabei auf der Hand. Gerne erinnere ich mich beispielsweise an den Film „CHI LA VISTO – Wo bist du?“ von Claudia Rorarius zurück. Wir berichteten darüber. Rorarius gab damals zu wissen, wie es beispielsweise in der Filmwelt oft dazu kommt, dass tolle Projekte wegen unzureichender Finanzierung es nie bis an die Kinokasse schaffen. "Zwar werden unabhängige, deutsche Produktionen in der Herstellung massiv gefördert, im Vertrieb dagegen bleiben die kleinen Filme seit einigen Jahren auf der Strecke", resümierte die Regisseurin damals. "Bei ca. 190 deutschen Filmen pro Jahr sind die Mittel bei weitem nicht ausreichend, um alle Produktionen entsprechend zu unterstützen“. Crowdfunding half Ihr damals dabei Ihr Spielfilmdebüt zu realisieren.
So wie Claudia Rorarius ging es vielen ideenreichen Kreativen. Davon handelt jetzt auch die erste Crowdfunding-Doku in Spielfilmlänge „CAPITAL C – how the crowd liberates itself“.
[MEHR]Ok, wir Netzpiloten können einfach nicht anders. Ab sofort ist Sommeranfang. Ja wir bestimmen das jetzt einfach. Und um dies gebührend zu zelebrieren, geben wir auch gleich einen gepflegten Sommerhit mit. Viel Spaß mit 30 Grad von Mc Fitti!
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Ihr glaubt es wäre cool Michael Jordan oder Brad Pitt oder sonst wie zu heißen? ESPN zeigt euch warum das nicht so cool ist, wie Ihr glaubt. Hohe Erwartungen führen oft zu großen Enttäuschungen!
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Nicht erst seit Banksy ist Street Art zum Lifestyle-Objekt der Begierde im Social Web geworden. Es werden Graffitis geteilt, "abgründige" Straßenmalereien" wie z.B. die von Joe Hill & Max Lowry und viele weitere atemberaubende Kunstwerke. Einen dieser Künstler seht Ihr hier einmal im Profil. Die Dokumentation "In Bed with Invader" zeigt den französischen Street-Art-Meister Invader bei der Arbeit. Sein Markenzeichen... Space Invaders an Häuserwänden. Und zwar nicht nur in Paris. Inzwischen auf der ganzen Welt...
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