Thomas Gigold ist Journalist und Berufsblogger. Blogger ist Gigold bereits seit den letzten Dezembertagen des Jahres 2000, seit 2005 verdient er sein Geld mit Blogs und arbeitete u.a. für BMW, Auto.de und die Leipziger Messe. Selbst bloggt Gigold unter medienrauschen.de über Medienthemen.
Nachdem die Gerüchteküche in den letzten Tagen bereits kräftig gebrodelt hat, haben Microsoft und Facebook jetzt auch offiziell bekannt gegeben, dass das Redmonder Software-Haus einen Anteil an dem Social Network übernimmt.
Microsoft kauft sich für 240 Millionen Dollar bei Facebook ein.
Und bekommt dafür 1,6 Prozent des StudiVz-Vorbild.
Das ergibt einen rechnerischen Wert von 15 Milliarden Dollar für Facebook.
Eine große Blase?
Die Frage muss man sich angesichts des Preises durchaus stellen. Google hat vor einem Jahr 1,6 Milliarden Dollar für YouTube bezahlt, ein damals mit viel Aufmerksamkeit versehener Deal. Heute nun ist mit Facebook eine Community mit ähnlichen Nutzerzahlen auf das zehnfache geschossen. Stellt sich die Frage wo das endet?!
Seit einigen Tagen gibt es im beliebten RSS-Reader von Google die Möglichkeit, sich die Abozahlen eines RSS-Feed anzeigen zu lassen. Etwas, das man beim Pionier Bloglines bereits seit Jahr und Tag machen kann.
Das hindert die Blogwelt trotzdem nicht, sich auf das neue Feature zu stürzen.
Und deshalb gibt es jetzt ein paar Listen in der Blogosphäre mehr:
Seit heute hat die deutsche Blogwelt ein neues, schwergewichtiges Mitglied: Die neu formierte Daimler AG hat nun ein eigenes Weblog.
Zukünftig wollen Mitarbeiter hier Einblicke in Ihre Arbeit geben und sich mit den Lesern ins Gespräch begeben. Das Weblog soll somit eine vollkommen neue Art der Kommunikation ermöglichen.
Noch wirkt das Weblog ein wenig trocken, doch das kann noch werden.
Die erstenReaktionen auf die bloggende Daimler-Belegschaft sind wohlwollend; Olaf Kolbrück fordert gar eine 100tägige Schonfrist.
Die will man dem Daimler-Blog gern geben, auf seinem Weg zu Ton und Form.
Wir sind gespannt!
BarCamps erfreuen sich großer Beliebtheit in Deutschland. Kaum ein Monat vergeht, ohne dass mindestens eine der frei organisierten “Partizipations-Konferenzen” irgendwo im deutschsprachigen Raum stattfindet.
In Deutschland lädt man das nächsten Mal Anfang November nach Berlin. Wo man sich sonst noch so trifft in den nächsten Monaten hat Henning Krieg zusammengetragen.
Konrad Lischka blickt für Spiegel Online zurück und schaut, was die Dot-Com-Lieblinge Shawn Fanning (Napster) oder Marc Andreessen (Netscape) heute so machen.
… das zumindest geht aus der aktuellen “stern MarkenProfile 12“-Studie hervor.
Die Zahlen basieren auf 10.000 Interviews, welche im Zeitraum von März bis Mai 2007 durchgeführt wurden. Damit dürfte die Studie die bisher größte und ausführlichste Befragungsbasis für die Weblog-Nutzung in Deutschland sein.
Der Anfang September veröffentlichten ARD/ZDF-Online-Studie zufolge gibt es insgesamt rund 1.077.000 deutsche Blogger. Die stern-Studie kommt in der Gesamtzahl auf einen ähnlichen Wert: Ihr zufolge bloggen insgesamt 1,22 Millionen deutsche Internet-Nutzer.
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Mehr als jeder zweite deutsche Internetanwender nutzt Social Networks einer Studie zufolge nicht. Und das, obwohl Deutschland ein wahrer Dschungel aus Social Networks ist.
Über 100 dieser Communitys existieren hierzulande.
Martin Weigert von zweinull.cc hat sie aufgeschrieben.
10 eigene Thesen zum ewigen Streitthema “Weblogs und Journalismus” hat der Deutsche Fachjournalisten-Verband vor Kurzem veröffentlicht. Dabei handelt es sich vor allem um gut gemeinte Ratschläge für Journalisten, die Weblogs respektieren und zu nutzen wissen sollten.
Dutzende Webseiten bewerben sich bei den deutschen Internetnutzern derzeit um deren Aufmerksamkeit und Bookmarks. Sie alle wollen die virtuellen Lesezeichen speichern und mit Anderen teilen.
Daniel Gaßmair hat 29 dieser Websites zusammen gestellt – von Mr. Wong bis zu Yigg.de deren Vorbilder del.icio.us und Digg.com sind.
Roland Lindner widmet dem Gründer der beliebten Community facebook in der FAZ ein ausführliches Porträt:
Mark Zuckerberg legt eine eigenartige Mischung aus Unverfrorenheit und Unsicherheit an den Tag. Und so kommt es, dass Menschen sich sehr unterschiedliche Urteile über ihn bilden.
Michael Gisiger vom Wortgefecht-Blog deckt den “wahren” Gewinner des Web 2.0-Boom auf: Nicht Yahoo oder Google verdienen großes Geld. Der wahre Gewinner kommt aus einer anderen Ecke des Wirtschaftsringes …
Stephan „Fabu“ Günther fängt neu dort an, wo er mit dem Verkauf seiner bekannten Community “Spotleid” aufgehört hat: Mit dem jetzt gestarteten Forum “Supertopic” will er “ein kreatives, humorvolles, effektives und produktives Netzwerk für Gestalter zu schaffen“.
Zuletzt hatte der Blogger und Community-Liebling durch den Verkauf seines privaten Weblogs für Aufsehen gesorgt.
Google, Google, Google.
In der Blog- und Medienwelt wird über keine andere Suchmaschine so viel gesprochen und theoretisiert, keine wird so häufig kritisiert wie der Suchgiganten aus Mountain View.
Aber es wird auch über kaum einen so häufig gespottet: Wie Google als Suchmaschine im Jahre 1807 ausgesehen hätte, hat sich US-Nighttalker Conan O’Brien einmal durch den Kopf gehen lassen …
Derweil übrigens stellt Google einen neuen Rekord an der Börse auf: Aus dem Startpreis von 85 Dollar beim Börsengang vor drei Jahren, sind mittlerweile 600 Dollar geworden.