5 Lesetipps für den 3. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um das Phänomen Likehype, die Expansionspläne von Netflix, Facebook ist wichtiger als Google (zumindest für BuzzFeed), einen Share-Button für Whatsapp und eine Gesichtserkennung-App für Google Glass. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA ffluid: Warum Likehypes verblöden: Als Online-Magazin, dass seine Artikel auch in diversen sozialen Netzwerken teilt, schaut man manchmal ganz ungläubig auf die Interaktionen bei anderen Magazinen, vornehmlich denen aus den USA. Im bis 4- bis 6-stelligen Bereich werden da Artikel geteilt, geliked oder bekommen ein +1. Likehype nennt sich das, doch was erstrebenswsert wirkt, ist für Jörn Hendrik Ast ein zu kritisierendes Phänomen, doch mehr dazu auf seinem Blog.
  • NETFLIX Wall Street Journal: Netflix Gears Up to Expand in Europe: Vor rund zwei Wochen haben wir auf Netzpiloten über Stellenanangebote des On-Demand-Videostreaming-Anbieter Netflix berichtet, in denen vor allem nach zukünftigen Mitarbeitern mit Deutsch- und Französisch-Kenntnissen gesucht wurde. Das Wall Street Journal berichtet jetzt, dass das Unternehmen begonnen hat, mit US-amerikanischen Entertainmentunternehmen über Lizenzrechte für Frankreich, Deutschland und andere europäische Länder zu verhandeln. Dies deutet daraufhin, dass der als Zukunft des Fernsehens gepriesene Dienst noch in diesem Jahr hierzulande starten könnte.
  • FACEBOOK Re/code: The Year Facebook Blew Past Google: Das es Facebook ausgezeichnet geht, wurde ja nun auch mit Verwunderung in Deutschland festgestellt und wie relevant Facebook ist, obwohl bekanntlich die Jugend beginnt fernzubleiben, zeigt eine Grafik von BuzzFeed, die Auskunft darüber gibt, wie die Leute den Weg auf das viel diskutierte Nachrichtenportal finden. Für BuzzFeed keine Neuigkeit, haben sie genau das seit Jahren vorausgesagt, doch Facebook bringt inzwischen ein Vielfaches mehr an Besuchern als Google.
  • WHATSAPP Björm Schumachers Blog: Whatsapp Share Button – Social Media in privaten Netzwerken: Sharing is caring, aber was ist, wenn die meisten Menschen gar nicht in den sozialen Netzwerken sind, zu denen es Share-Buttons unter Artikeln gibt? Mehr als 400 Millionen Menschen sind z.B. bei Whatsapp, viele von ihnen ausschließlich da. Buzzfeed ermöglicht wahrscheinlich als erste Plattform das Teilen via Whatsapp und erlaubt es Menschen, Artikel über den SMS-Ersatzdienst zu teilen und damit die Grenzen von sozialen Netzwerken zu durchbrechen. Björn Schumacher hat auf seinem Blog ein paar Gedanken über die Möglichkeiten zusammengefasst.
  • GOOGLE GLASS The New Yorker: Through a Face Scanner Darkly: Eigentlich hätte spätestens ein Produkt wie Google Glass vielen Menschen die Augen öffnen müssen, dass es beim Datenschutz nicht um den Schutz von Daten, sondern um den Schutz der Privatsphäre von Menschen gehen sollte. Doch ohne eine gesetzliche Grundlage wird es weiterhin Apps wie NameTag geben, eine von FacialNetwork.com entwickelte Anwendung für Google Glass, mit der Fotos von Menschen gemacht werden können und der Brillenträger dann öffentlich zugängliche Informationen aus sozialen Netzwerken über die fotografierte Person angezeigt bekommt. Betsy Morais setzt sich mit der App und dem Problem auf Newyorker.com auseinander.

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Tobias Schwarz

Tobias Schwarz

ist Coworking Manager des St. Oberholz und als Editor-at-Large für Netzpiloten.de tätig. Von 2013 bis 2016 leitete er Netzpiloten.de und unternahm verschiedene Blogger-Reisen. Zusammen mit Ansgar Oberholz hat er den Think Tank "Institut für Neue Arbeit" gegründet und berät Unternehmen zu Fragen der Transformation von Arbeit.

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