Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 27. März

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.
  • FREIHEIT Forget the Cellphone Fight — We Should Be Allowed to Unlock Everything We Own: Auf Wired.com arbeitet Kyle Wiens die Quintessenz der Diskussionen um gerootete Smartphones und das Urheberrecht heraus: Uns gehören nicht die Sachen, die wir glauben zu besitzen. Solange wir uns durch limitierte Nutzungsrechte verbieten lassen, unsere Geräte wirklich zu besitzen, beschneiden wir unsere eigene Kreativität. Dies wird uns Geld kosten, Arbeitsplätze und irgendwann die Freiheit.
  • JOURNALISMUS Storify best practices: Ivan Lajara, Life Editor beim Daily Freeman in Kingston, New York, hat mit Hilfe von Storify einen Anleitung für Journalisten geschrieben, wie mit digitalen Inhalten umgegangen werden kann und sollte. Lajaras Anleitung wird von ihm stets fortgeführt werden und ist sehr lesenswert, auch für fortgeschrittene Onliner in der schreibenden Zunft.
  • STARTUP Vom Erfolg bedroht: Der Kampf ums technische Überleben: Das Berliner Startup EyeEm hat erfahren, wie schmerzhaft Erfolg sein kann. Beinahe über Nacht ist der heimliche Instagram-Konkurrent erfolgreich geworden, was das Startup fast an seine Grenzen brachte. Plötzlicher Erfolg war so gefährlich wie eine Naturkatastrophe und brachte das Unternehmen doch voran. Ein hervorragender Bericht von Steve Haak über schlaflose Tage und Nächte in Berlin.
  • COMMUNITY When TED Lost Control of Its Crowd: Die TEDx Events stehen seit 1984 für das Beste, was es zu Technologie, Unterhaltung und Design zu sehen gibt. Durch eine offene Politik haben sich in den letzten vier Jahren die Anzahl der Events verzehnfacht, worunter der bisher exzellente Ruf jetzt leidet. Die aktive Community hat sich in rasender Geschwindigkeit gegen TED gewendet, wie Nilofer Merchant im Harvard Business Review feststellt.
  • GOOGLE Embrace, extend, extinguish: How Google crushed and abandoned the RSS industry: Bedeutet die Einstellung des Google Reader, dass es einfach nur einen Client weniger gibt oder nimmt RSS einen ernsthaften Schaden durch die Entscheidung von Google? Ed Bott sieht vor allem die Dienste bedroht, die (wegen Google) auf RSS gesetzt haben und jetzt wie Tokyo von Godzilla weggewischt werden.
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Über den Autor / die Autorin
schreibt seit Oktober 2012 für die Netzpiloten. Zuerst als freier Blogger und seit März 2013 als Projektleiter für das Online-Magazin. Neben den Netzpiloten hat er auch auf seinem Blog und den Online-Medien Politik-Digital.de, Carta.info und Netzpolitik.org veröffentlicht. Tobias ist als Isarmatrose auf Twitter, App.net und Facebook sowie Google+ zu finden.

 

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