Schon länger wird heftig ein umstrittenes Leistungsschutzrecht für Verleger diskutiert. Heute ist die Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht (IGEL) gestartet, die wir Netzpiloten ebenfalls unterstützen:

"Zur Idee, ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger einzuführen, gibt es inzwischen Stimmen aus den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft. Rechtswissenschaftlich wird das Thema schon seit vielen Jahren behandelt, in unserer Quellensammlung stammt die erste wissenschaftliche Monografie dazu aus 2004. Als nächstes wurde die Forderung nach einem neuen Leistungsschutzrecht - kaum verwunderlich - zunehmend in den Medien selbst hörbar, zunächst in Print, später teils kritisch beantwortet von reinen Online-Medien.

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Eine Kurzanalyse von Infopaq zu wikileaks und und um Social Media. Firmen, Berichterstattung etc...

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Last week, British students protested hikes on tuition, not by forming Facebook groups or making a hashtag into a trending topic, but by actually taking to the streets. Now, in a move that blends the new with the old, that group of protesters has a viral video to pass around. A 15-year-old student eloquently and passionately explains that his generation is not post-ideological, and that they're not going anywhere.

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Wer dieses interessante Interview sieht und hört, wird an sehr vielen Stellen nicken und sich an Meetings oder Seminare erinnern. Wer von Euch auch als Berater unterwegs ist, wird sich genauso fragen, wie man diese Erkenntnisse in Organisationen umsetzt. Einsicht beginnt ja nicht durch neuen Information. Denn - Hand aufs Herz - dass man im Enterprise 2.0 Kontrolle abgegeben muss, wissen wir nicht erst seit den Diskussionen um ROWE. Ghislaine Caulat (Black Gazelle) rät im Interview, Virtual Leadership als neue Disziplin zu betrachten, da das bisherige Wissen über Führung nicht produktiv in den virtuellen Raum übertragen werden könne. Die Bedeutung der Begriffe „Vertrauen“, „Macht“ und „Hierarchie“ ändert sich im Virtuellen. Intervie anläßlich der Dresden Future Talks 2010.

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Data is great, but if you don't know what you're looking at, it's not very useful. Hans Rosling has been among those combating this problem with innovative data visualization, presenting captivating data visualization images at, among other places, some of the most popular TED talks. In this video, his first live animation, he presents data on health and wealth for the countries of the world in the past 200 years, demonstrating the emergence of the western gap and how it could disappear. It's incredibly engaging, and an example of how to take what could be dry stats and make them into something exciting.

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Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hatte sich in den letzten Jahren im Kreis von Medienjournalisten und Webexperten eine Diskussion um die Vierte Gewalt im Staat verselbstständigt. In einer frühen Phasen entwickelten sich einige Fachblogs zu Quellen aus denen sich seriöse Journalisten gerne und fast immer ohne Angabe von Quellen bedienten. Als die Leserschaft diese Aktionen bemerkte, schwenkte die Wertung gegenüber Blogs um. Die Reichweitenbeschaffer alias Leser, die Verlage an ihre Anzeigenkunden verkaufen, schauten nun immer öfter selber nach, was fefes blog, Don Alphonso, netzpolitik.org oder Bildblog sich ausdachten oder recherchierten bzw. zugetragen bekamen.

Das war schmerzlich, weil die Verlage eine Deutungshoheit beanspruchen, die sie mit dem Begriff Qualitätsjournalismus gegenüber diesen Emporkömmlingen abgrenzen wollten und wollen. Das größte Problem waren die Diskussionen im Web rund um Artikel, die nicht selten lawinenartig neue Artikel auslösten. Neben der Deutungshoheit verloren die klassischen Medien also auch noch ihre Funktion des Agendasettings, die sie gekonnt im Umgang mit Politikern und PR-Agenturen einzusetzen gewöhnt sind. Einige Verlage haben sich schon verdächtig nahe an die PR-Ausbildung herangerobbt wie die FAZ mit dem FAZ Institut beweist oder arbeiten auf halbseidenen Wegen mit Detektiven, um Fakten, Fakten und Fakten zu schaffen, wo vorher keine waren oder die Privatsphäre einen Schirm aufspannte. Der Begriff Qualitätsjournalismus ist also eher ein Potemkinsches Dorf hinter dem man gegenüber Politikern einen enormen Aufwand (trotz radikaler Entlassungen) als Medienapparat im Dienste der Demokratie verkaufen kann. Im Grunde geht es dabei um ein Ringen nach Subventionen, oder präziser einem Beamtenstatus für alles, was man selbst so qualifiziert. Was nicht Qualitätsjournalismus ist (und das definieren immer die Verlagsvertreter!) - zum Beispiel die Blogger und selbsternannten Journalisten im Web - muss nicht staatlich geschützt werden, weil es keine zwölfstöckigen Denkmäler für die Vierte Gewalt erbaut und außerdem auch noch die hoheitliche Aufgabe der Qualitätsjournalisten vermissen lässt: Man entwertet diese Onlineschreiberlinge mit dem Hinweis darauf, dass sie nicht Agenturmeldungen filtern und umschreiben, dass sie kein Fact-Checking betreiben (wie viele deutsche Verlage auch) und dass sie ja immer nur Meinungen verbreiten...

Und dann kam wikileaks....

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Nachdem wir vor einigen Tagen schon die schönsten Geschenke für unsere lieben Kleinen vorgestellt haben, wollen wir uns heute damit beschäftigen die passenden Geschenke für die Mütter zu finden. Und Tanten, Großmütter, Freundinnen und Schwestern.  Von luxuriös bis elegant ist für jeden Geschmack etwas dabei in unserer kleinen Auswahl. Weitere Ideen gibt es natürlich auch in den zehn Online-Shops, die uns inspiriert haben.


Beschreibungen findet Ihre /finden Sie nach dem Click... [MEHR]

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  • WIKILEAKED WikiLeaked by FOREIGN POLICY: MEIN LINKTIPP DES JAHRES 2010. ENDLICH HAT MAL EIN MEDIUM DRAN GEDACHT. Es ist wohl selbsterklärend, dass dies kein europäisches Medium war. Deren Innovationskraft hat noch Platz nach oben...
    Einfach ein ständiger Begleiter von wikileaks, der sich um ALLLE Themen dort kümmert, denn lustigerweise sind fast immer die Themen auf wikileaks essentiell, die NICHT in den Qualitätsmedien erscheinen!
  • APP & GOOGLE WEB STORE Announcing Appmator. Get your apps in the Web Store in under a minute! - Tales of a Developer Advocate: Schneller, apper, drinner: "I am excited to announce Appmator, a tool that I have developed for you, developers of great web apps to help you get your apps in to the Chrome Web Store in under a minute!"
  • CROWDSOURCING Wo liegen die Grenzen von Geschäftsideen auf Basis von Crowdsourcing?: Vor einigen Tagen habe ich hier im Blog über das Pilotprojekt bing.buddy von DHL berichtet. Im Rahmen dieses Projektes soll jeder die Chance haben, Paketbote zu werden und damit seine Nebenverdienste aufzubessern. Auch im Rahmen dieser Crowdsourcing-Idee wird darüber diskutiert, wieviele Leistungen an “wildfremde” Dritte ausgelagert werden können und wie der Datenschutz eingehalten werden kann.
  • ASSANGE Julian Assange cast as common enemy as US left and right unite | The Guardian: The outcry against Julian Assange, the founder of WikiLeaks, is intensifying in the US, drawing a rare degree of consensus from politicians and pundits who have collectively cast him in the role of a common enemy.
  • SCHULE & DRILL & PISA Schülerdrill in Südkorea: Lernen heißt leiden : Wer hätte das geahnt: In Asien gibt es Drill allerorten. Für die drei LEser, die es noch nicht wussten, hat SpOn Abhilfe: quot;Bei Pisa sind Südkoreas Schüler Weltspitze. Und zahlen einen hohen Preis: Der Schulalltag ist hart, der Leistungsdruck enormquot;
  • INFOWAR Der Beginn eines alternativen Internets « Wikileaks, Domain, Netz, Internets, Unterstützung, Websites « Open Data Blog: Es ist derzeit viel die Rede von einem Krieg, dem ersten wirklichen “Infowar”. Der Chaos Computer Club beispielsweise, das Urgestein der deutschen Hackerszene, rief unlängst in einer Erklärung zu den Fahnen: “Der Kampf um Wikileaks ist eine wichtige Auseinandersetzung um die Zukunft der Meinungs- und Informationsfreiheit im Netz. Wir rufen daher dazu auf, Wikileaks alle technische Unterstützung zukommen zu lassen, um diese Schlacht zu gewinnen.”
  • SOCIAL MEDIA & ENTERPRISE 2.0 Social Media am Arbeitsplatz: Facebook sperren macht dumm » imgriff.com: Ich würde gerne zustimmen, aber so einfach ist es nicht.:br /
    quot;In einigen Jahren werden Social Media-Tools im Unternehmen unentbehrlich sein. Trotzdem versperren viele Unternehmen ihren Mitarbeitenden den Zugang zu Facebook und anderen Social Media-Sites. Damit verhindern sie, dass die Mitarbeitenden lernen, mit diesen Tools umzugehen.quot;
  • SOCIAL MEDIA & TV Informationsverbreitung im Social Web am Beispiel "Wetten, Dass?" - vi knallgrau Blog: Die Tragödie des Samuel K. im Social Web. Hmmm....

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In the wake of this week's arrest of Julian Assange, irate "hacktivists" have taken to attacking the websites of a number of businesses that have frozen or terminated Wikileaks accounts. This week, the websites of MasterCard and Visa have both gone down to denial of service attacks. The group that purports to be behind the attacks, "Operation Payback," isn't new: they're a group of Anonymous users who have previously mobilized over The Pirate Bay, ACTA, and other perceived affronts to free speech on the internet. Here, their promotional video gives a little explanation of their background.

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In dieser Kolumne betrachtet Barbara Steidl die politischen Aktivitäten der Bundesregierung rund um das Reizthema “Frauenpolitik” kritisch, da es sich zumeist hinter der Familienpolitik verstecken muss.


Schon mal was vom “Corporate Governance Kodex” gehört? Diese Erklärung existiert seit knapp zehn Jahren und ist der neue alte Weg in eine Zukunft voller Chancengleichheit. Der Kodex verlangt nämlich, die in Deutschland geltenden Regeln für Unternehmensleitung und -überwachung transparent zu machen. Damit das Vertrauen in die Unternehmensführung deutscher Gesellschaft gestärkt wird. Damit nationale und internationale Investoren ein gutes Gefühl haben, wenn sie ihr Geld in deutsche Unternehmen stecken. Das Bundesjustizministerium hat diesen Kodex im Februar 2002 verabschiedet und hängt immer noch daran...

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With Google and Apple duking it out for smartphone supremacy, each difference between the two gets highlighted and pored over intensely. One's open where the other's closed, one's for men where the other's for women. But of course the differences don't stop at the phones themselves, they extend all the way up to the companies that make them. Witness the extreme secrecy under which Apple develops products compared to the casual way Google shows footage of Hummingbird in action, just as Gingerbread is coming out.

See the video of Google showing off Hummingbird after the click.

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Hier kommen Link 7-9 aus unserer Serie wissenswerter Facebook-Links. Dieses Mal drei Facebook Hilfe-Seiten:

  • http://www.facebook.com/help/?safety:
    Safety First. Umsichtig: Für jeden besorgten Fragesteller was dabei: Pädagogen, Eltern, Jugendliche...
  • http://www.facebook.com/security:
    Sich vor Übergriffen schützen. Praktisch: Tipps zum sicheren Umgang mit dem eigenen Account.
  • http://www.facebook.com/fbprivacy:
    Hier noch die US-Seite zum Thema "Privacy Settings & more"

  • Hier die Links 1-6

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    Julius Endert, der Kopf hinter dem Elektrischen Reporter, hat einen nachdenklich stimmenden Artikel bei carta verfasst. Der Chef der Bundesnetzagentur Matthias Kurth stand ihm zu einem Interview bereit und hat Seltsames zum Thema verklausuliert. Die Runen lassen sich so deuten: Entgegen bisheriger Meinung gibt es nun auch außerhalb des mobilen Webs Anzeichen dafür, dass es ein Zweiklassenweb geben wird: Ein best-effort-Netz (der Mitarbeiter hatte sich stets bemüht) und ein next-generation-Netz (konnte stets durch herausragende Leistung überzeugen). Aber Kurth will Diskriminierungen verhindern und deswegen müssen die Verkehrsregeln geändert werden. So stellt er hochauflösendes Fernsehen und E-Mail-Versand als zwei Extreme gegenüber. Und dann kommt das Stichwort der garantierten Qualität an Bandbreite ins Spiel, was wir schon früh von den TK-Carriern gehört haben. Ich finde das schön, dass mittlerweile die Politiker die Lobbyarbeit der Industrie gegenüber den Bürgern übernehmen. Allerdings halte ich dafür, dass die Industrie dann endlich auch die Bezahlung der Gehälter und Renten für diese neuen PR-Menschen übernehmen. Und zum Glück werden laut Kurth die großen Unternehmen mit Marktmacht jetzt die Kontrolle auch mit übernehmen.

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