Man nehme ein unbeschwertes, quietschfideles Ego und lasse es eine „To-Do-Liste“ schreiben. Man lasse Ego und „To-Do-Liste“ ein paar Tage miteinander allein und notiere sich nach ein paar Tagen der trauten Zweisamkeit das Ergebnis.
Und man wird feststellen, dass meist nur eine der beiden Parteien das tête-à-tête unbeschadet überstanden hat. Meist ist es die „To-Do-Liste“ - um ein paar Zeilen länger, um ein paar Aufgaben schwerer.
Egal, ob man sie auf „Hello-Kitty“-Papier oder in seinem sonstwas-Phone verfasst, sie wird fortan ein Klotz am Bein. Denn eine „To-Do-Liste“ hat stabile Allianzen. Mit einem Heer von Prioritäten, die wir nicht zu setzen wissen.
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