Jetzt ist es passiert. Endlich hat sich einer der promovierten Qualitäts-Journalisten (ex-Cicero) aufgemacht und den Schwaben - nicht den Stuttgartern (sic) - mal die fundierte Meinung um die Ohren gehauen:"Die Schwaben nerven einfach nur noch."

Er zitiert sogar eine ungenannte Quelle, die sich möglicherweise als kleiner Mann oder gar Brummen im Ohr herausstellen kann:

"Das müsse jetzt sein, denn Stuttgart 21 ist ein Projekt der herrschenden Klasse."

Er erklärt das Phänomen #s21 oder präziser #k21 (ich fürchte auch das kennt er nicht) mit dem Neid der Schwaben auf die Posten der Entscheider bzw. willfährigen Beamten, die bei den Planfeststellungsverfahren ihr redlich Brot verdienten. Aber es kommt noch viel profunder und noch besser recherchiert:

"Als man ein Mandat hätte erwerben können (kann in Deutschland jeder), da haben sie sich in die Büsche geschlagen. Man steht nämlich schnell allein da im Wahlkampf, als Mandatsträger. Man muss zeigen, was man kann. Es wird schnell offenbar, wenn man nichts kann."

Da hat er recht, es ist praktisch nie jemand anwesend, der ein politisches Amt, eine Parteimitgliedschaft oder gar ein ehrenamtliche Tätigkeit vorweisen kann. Wieso auch. Das wäre ja noch schöner, wenn sich der von Berufspolitikern vertretene Souverän zu einer eigenen Meinung aufschwingen würde. Da gehen gerade die Pferde mit mir durch: Es ist ja nur der Neid auf die tollen Posten in der Verwaltung: "Jetzt stehen die Gscheitles vor dem Gelände des Stuttgarter Hauptbahnhofs und erklären die Welt. Da sind sie, die schon immer die besseren Politiker, Planfeststellungsmenschen, Geologen, Schaffner und weiß Gott was alles gewesen wären. Sie nutzen die fiese demagogische Kraft der Masse, um sich an denen abzuarbeiten, die auf den Posten sitzen, auf denen sie sich gern wähnten."...

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Am 23.11. startet die in New York Fotografie studierende gebürtige Saudi-Araberin Amira Al Sharif ein wie mir scheint wundervolles Projekt. Sie möchte das Leben junger amerikanischer Frauen dokumentieren und die so entstandenen Fotografien mit Bildern ihrer "Schwestern" aus Jemen, wo sie aufgewachsen ist, kontrastieren. Wie kleiden sie sich, wie sehen ihre Beziehungen zu Familie, Kollegen und "boyfriends" aus. Wo ähneln sie sich und womit unterscheiden sie sich voneinander? Sharif möchte dazu beitragen Vorurteile und Missverständnisse zwischen den Kulturen abzubauen... [MEHR]

Geocaching

Filme schauen, U-Bahn-Fahren oder Wohnungssuchen: Android hat für jeden Anlass eine passende App - fünf der nützlichsten stellen wir hier vor.

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Das Erneuerbare-Energien-Gesetz regelt die Einspeisvergütung der einzelnen Quellen für Ökostrom, also Windenergie, Photovoltaik und Biomasse. Manche behaupten, dass die Steigerung der Strompreise auf dieser Ursache basiert. Der Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell ist Sprecher für Energiepolitik der Grünen in Berlin. Angesichts der vielen Gerüchte, literarischen Überhöhungen und widersprüchlichen Zahlen hat er einige Fakten zum Themenbereich Kosten/Nutzen des EEG zusammengetragen...

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  • ONLINE & STUDIE Weltweite Onlinestudie "Digital Life" veröffentlicht: Soziale Netzwerke laufen E-Mails den Rang ab - internetworld.de: In zahlreichen Ländern verbringen die Onlineuser bereits mehr Zeit in sozialen Netzwerken als mit dem Schreiben und Lesen von E-Mails. Nur hierzulande ist der Trend noch umgekehrt. Während der deutsche User im Schnitt 3,1 Stunden wöchentlich auf Facebook und anderen Social Media unterwegs ist, werden 5,1 Stunden dazu verwendet, den Posteingang zu prüfen.
  • CARR & JOURNALISM NYT: Brand-Name Journalists Cross a Vanishing Divide: More and more, media outlets are becoming a federation of individual brands like Mr. Kurtz. Journalism is starting to look like sports, where a cast of role players serves as a platform and context for highly paid, high-impact players. And those who cross over, after years of pushing copy through the print apparatus, will experience the allure of knocking some copy into WordPress and sending it out into the world to fend for itself.
  • DIGITAL LIFE & STUDIE Digital Life: Die Welt des Internets verstehen: Täglich nutzen 61 Prozent der Online-User das Internet, im Vergleich zu 54 Prozent für TV, 36 Prozent für Radio und 32 Prozent bei Zeitungen. Dabei haben die Onliner in den schnellen Wachstumsmärkten Asiens und der BRIC-Staaten die gesättigten Märkte Nordamerikas und Europas mit Blick auf die digitalen Aktivitäten inzwischen überholt. Wachstumsmärkte wie Brasilien (48 Prozent) und China (54 Prozent) weisen ein weitaus größeres digitales Engagement auf als Länder gesättigter Märkte, wie Deutschland (36 Prozent), Finnland (26 Prozent) oder Japan (20 Prozent). Und das obwohl diese Länder für gewöhnlich über eine gut ausgebaute Internet-Infrastruktur verfügen.
  • PRIVCACY (R)evolution Episode 5: Michael Fertik on Privacy and Social Networks: Privatsphäre, die Dritte
  • MEDIEN & MILLIARDÄRE WV: Ranking: Friede Springer hat die meisten Medien-Milliarden:
  • MEDIEN & PEW-STUDIE Shifting Perceptions of Economic Coverage - Pew Research Center: Election Interest: Press Still Far Ahead of Public

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Netzpiloten VideotippDid we somehow end up in the MTV era again? It seems like for bands these days, a catchy music video is as important as a catchy tune. Fortunately for Hollerado, their new track "Americanarama" has both, and the "human 8-bit" video has been going viral as a result.

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Wenn kleine Firmen mithilfe von Mitarbeitern und Familienangehörigen ein bißchen Astroturfing machen, damit die Domain überhaupt mal irgendwo auftaucht...geschenkt. Wenn mittelgroße Initiativen ohne besondere Gewinnerzielungsabsicht ihre Domains auf demselben Weg ins Gespräch bringen...geschenkt.
Wenn selbsternannte Google/Apple-Bezwinger von neofonie einen halbfertigen tablet auf amazon schönsingen wollen im Kanon der Eheleute Hoffer von Ankershoffen, dann wird es zu einer Parodie der eigenen Hilflosigkeit.

Was aber, wenn die Deutsche Telekom eine "Text-Agentur" einkauft, damit die HartzIV-Heimarbeiter sich selbst zu Journalisten und Textern umschulen? Dann haben wir eine neue Kategorie erreicht. Sie heißt "Social Mediocre" und wird hier auf netzpolitik.org erklärt. Denn die Telekom Einkaufswelt nutzt die neue Form der Textproduktion, um etwas "kaum Bekanntes" zu kaschieren: Auch im Web 2.0 haben Kunden nur Interesse an Dingen und nicht daran, der Welt etwas über sie mitzuteilen - vor allem dann nicht, wenn alles klappt. Man nennt dies auch das Bedürfnisssyndrom: Wer etwas gekauft hat, der brauchte oder präziser wollte das eben haben. Der oder die brauchte aber keine Texte zu erstellen, um der Welt mitzuteilen, was, warum, wann und wie gebraucht wurde und wie es geklappt hat. Denn die meisten Kunden sind gar keine HartzIV-Heimarbeiter, die soviel Freizeit haben, dass sie das Web vollschreiben. Insofern erfüllt das Astroturfing eine selbsterfüllende Prophezeiung. Das Web demokratisiert die Gespräche über Produkte. Nur mit der kleinen Einschränkung, dass die Schreiber selten die Käufer sind. Denn die zahlen mit Euro und nicht mit Worten. Ups, da habe ich doch gerade ein Geheimnis verraten.

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Jetzt ist es passiert: CSU-Ministerpräsident Seehofer bekommt von Kanzlerin Merkel für dieselben Thesen Beifall, die Sarrazin in den vergoldeten Rentnerstatus bugsierten. Wohlmeinende Jünger der Sekte der Heiligen Fakten der Letzten Tage betonen demgegenüber die Notwendigkeit der Immigration von Ausländern angesichts der demografischen Entwicklung sowie der katastrophalen Schul- und Ausbildungssituation in Deutschland. Dass Roboter im Maschinenbau oder softwarebasierte Sachbearbeitung bei Versicherungen und Banken auch die gut ausgebildeten Menschen links liegen läßt, scheint unerklärbar und unwichtig. Und bevor ich einen Arbeitslosen in der Zeit schule, nehme ich lieber einen gut ausgebildeten Inder oder Chinesen, denn die haben jedes Jahr soviele Absolventen naturwissenschaftlicher Unis wie wir Langzeitarbeitslose. Außerdem haben deren Kinder dann vielleicht wieder (Sprach)Probleme und man kann in 15 Jahren die Xenophoben (Fremdenfeindlichen) dieser Welt mit den Beispielen der schlechten Integration beglücken. Genauso haben sich alle immer eine offene, aufgeklärte und menschenfreundliche Welt gewünscht, als der Weltkrieg vorbei war, oder...?

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You've got to hand it to the Simpsons. It takes guts to ask one of the most irreverent and biting artists around to make the intro for your Fox show, and even more guts to actually animate and air the thing. The famous British street artist Banksy storyboarded the animated intro for this week's episode, and it looks like he didn't pull any punches.

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Die Horrornachrichten aus dem Kongo, ein Land gebeutelt von den Kongokriegen und den bis heute andauernden Konflikten im Ostkongo, überschlugen sich in den letzten Monaten. Die Details zu den Greueltaten von 1993 bis 2003, inklusive der Mittäterschaft anderer afrikanischer Staaten wie Ruanda und Uganda, sind in dem gerade erschienen 550-seitigen UN-Bericht dokumentiert und sparen keine menschliche Untat aus: Folter, brutale sexuelle Gewalt, Mord...

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Tea Scharrmann von wikio.de erklärt den Begriff des Google PageRank:

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Netzpiloten VideotippThe internet and services like YouTube have been great levelers in terms of distribution: even home videos of your children can be seen hundreds of millions of times. We're still waiting for the playing field to be leveled at the production stage, but the HD video capabilities of new digital SLR cameras are bringing us closer to that reality. Fenchel & Janisch Filmproduktion, based in Frankfurt, have made in important step by releasing this week the first HD music video shot fully on one of these cameras, and it looks great.

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