In der feinen, aber oft etwas isolierten Netzgemeinde sind Creative Commons schon gut etabliert. Immer wieder stößt man auf Bilder, Videos und Texte, die zur Weitergabe animieren, statt sie zu verdammen. Verlässt man aber diesen Kreis netzaffiner Menschen, sieht es ganz anders aus. Der Grund ist weniger fehlendes Wissen, sondern Angst. Ein paar Gedanken zur Verbesserung und Überzeugungsarbeit – mit Schwerpunkt auf Journalisten, aber auch für andere Bereiche einsetzbar.

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Wikimedia Zedler MedailleEin Leben ohne Wikipedia können wir uns kaum noch vorstellen. (Hand auf's Herz: wie oft hast du diesen Monat dort schon etwas nachgeschaut?) Doch auch in der Wikipedia gibt es noch immer Lücken. Damit diese schneller geschlossen werden, vergibt Wikimedia Deutschland Wikimedia - Betreiber der deutschen Wikipedia - einmal pro Jahr einen Preis für herausragende neue Lexikonbeiträge. Die Zedler-Medaille belohnt seit 2007 Beiträge aus den Kategorien Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften. Anlässlich des Wissenschaftsjahres 2010 mit Schwerpunkt "Zukunft der Energie“ geht der Zedler-Sonderpreis diesmal an einen herausragenden Artikel im Themenfeld Energie und Energieforschung. Und weil ein gutes Lexikon nicht nur von Texten, sondern auch von aussagekräftigen Illustrationen lebt wird es dieses Jahr begleitend einen Bildwettbewerb geben, der Fotos und Grafiken auszeichnet. Teilnahmeschluss für die Einreichung von Beiträgen ist der 30. September, die Details gibt's bei Wikimedia. [MEHR]

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  • LIZENZEN GEMA-Verwertung vs. CC-Lizenzen: Im Phlow-Magazin gibt es einen spannenden Beitrag dazu, wie sich Creative Commons eigentlich zur Gema verhalten: Was passiert, wenn ein Künstler, der ein Werk als CC lizensiert hat, irgendwann Gema-Mitglied wird?
  • DEBATTE UM DEN FERNSEHPREIS Deutscher Fernsehpreis 2010 sagt: Fickt euch, Kreative! Aber so richtig! | Die Fünf Filmfreunde: Ach ja, das gibt es ja noch: Fernsehen. Der Deutsche Fernsehpreis hat für dieses Jahr seine Kategorien geändert – und erntet dafür nicht nur Lob. Nils Burger schreibt für die Fünf Filmfreunde, warum er die Streichung nicht gut findet.
  • GESELLSCHAFT Social Web: Wenn individuelle Schicksalsschläge öffentlich werden » netzwertig.com: Martin Weigert macht sich auf Netzwertig Gedanken darüber, wie das Social Web auf unseren Umgang mit Schicksalsschlägen Einfluss nimmt. Ausgangspunkt: wir erfahren viel öfter von den Einschnitten ins Leben von Menschen, die uns gar nicht wirklich nahe stehen.
  • TECHNOLOGIE Jazz Up Your Posts With Zemanta: Über das semantische Web haben wir hier schon mehrmals geschrieben – jetzt kündigt Wordpress.com eine Partnerschaft mit Zemanta an, die semantische Vorschläge ins Backend des Blogsystems bringt. Könnte spannend werden.
  • DEBATTE UM DAS INTERNET The Web Is Dead. Long Live the Internet | Magazine: Wired setzt immer wieder spannende Akzente in der Diskussion im Netz. Diesmal mit dem Niedergang des Internets, wie wir es kennen, und sein Weg in den Kapitalismus.
  • POLITIK Duisburgs Oberbürgermeister geht gegen Gutachten-Veröffentlichung auf xtranews vor — CARTA: Wie man es nicht macht: Blog will Gutachten zur Loveparade veröffentlichen, Stadt Duisburg macht auf einstweilige Verfügung, alle sprechen drüber. Carta hat die Hintergründe und einige Stimmen gesammelt. Sauerland is the new Streisand.
  • TECHNOLOGIE Alternative Landvermesser – Mapping Aktivismus weltweit: Spannende Geschichte drüben bei KoopTech: In verschiedenen Projekten vermessen User auf der ganzen Welt ihre Umgebung. Landvermessung 2.0 sozusagen. Lesenswert!
  • APPLE Wifi am Mac - Eine Sache die man erst mal verstehen muss: Man verbindet sich mit einem Netzwerk und die kleine anzeige oben in der Menüleiste zeigt vollen Empfang an. Richtig – Sie zeigt es an aber das war’s dann auch. Denn die Anzeige in der Menüleiste zeigt mit ihren vier Unterteilungen nicht den Status des aktuell verbundenen W-LAN Netzwerkes an, sondern nur, dass der Mac mit einem WiFi Netzwerk verbunden ist.
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Location Based Services, Geotagging, Geolocation und all dieses landet nun in Facebook, und Gowalla, Foursquare und Konsorten sind dabei. Bald wird sogar die API dazu geöffnet und allerlei Anbieter und Werbepartner werden Google das Fürchten lehren. Hier zwei Videos von der Startveranstaltung gestern, wackelig aber mit dokumentarischem Wert.



Worum geht es denn bei Places? [MEHR]
Schon mal was von Nahfeldkommunikation gehört. Ja? Bestimmt im Jahr 2006. Es ist eine Mischung aus Bluetooth und RFID - eben ein Funkdienst. Apple hat sich gerade einen Experten geangelt, der schon für PayPal an mobilen Bezahllösungen gearbeitet hat. Insofern ist davon auszugehen, dass das nächste iPad und iPhone wohl bald als Bezahlplattform bzw. mobile wallet, also las mobile Brieftasche fungieren wird. Macht sehr viel Sinn, denn in Afrika haben fast alle Handybesitzer statt eines Bankkontos einen account bei MPesa und dort wird ihr Gehalt hin transferiert und damit bezahlen sie alles in vielen afrikanischen Ländern, vom Taschengeld bis zur Miete oder den Raten für den Fernseher. Da wäre Apple schön blöd, wenn es den Trend verschlafen würde, einfach alle Privatkunden der Banken an ein schickes mobiles Gadget zu gewöhnen und so quasi nebenbei den Bankenmarkt gehörig aufzumischen. Bisher hat sich vodafone ja nicht getraut, diesen Bezahldienst hier bei uns einzuführen, obwohl vieles dafür spricht. Ob Benjamin Vigier Apple nun in dieser Hinsicht besonders Neues zeigen kann, werden wir sicher nächstes Jahr erfahren. Die New York Times ist jedenfalls überzeugt von diesem neuen Coup der Jobs-Maschine. [MEHR]


1. Zurück zur Natur scheint auch in Sachen Schönheit der Trend schlechthin zu sein. Zeitschriften fotografieren lieber “echte” Menschen als Models, Photographen wollen Photoshop von ihrer Festplatte löschen und jetzt ist auch Botox schon wieder out. Terry Hatcher beweist es uns fotografisch indem sie sich mit gerunzelter Stirn im Bad, wie uns Us Weekly zeigt. Wir bleiben natürlich dran und freuen uns schon auf die ersten Beweisfotos in Sachen “Meine Brüste sind echt.”

2. Die Vorteile der interaktiven Möglichkeiten des ipads hat sich Designer Amit Pitaru zu Nutzen gemacht und Sonic Wire Sculptor entwickelt. Design Boom zeigt uns wie man damit aus dreidimensionalen Zeichnungen auf iphone and ipad neue Klangwelten erstellt.

3. Space Invaders haben natürlich durch Street Art und nostalgische Gefühle aller Computerbenutzer über 35 längst Kultcharakter. Jetzt kann man sich die grobpixeligen Gestalten auch als Sofa ins Wohnzimmer stellen und immer an die guten alten Zeiten von Atari und Co. denken, wie uns Horstson zeigt...

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Anläßlich des neuen Buches über die Zukunft desselben treten die beiden ausgewiesenen bibliophilen 80jährigen Druckerschwärzesüchtigen Umberto Eco und der Drehbuchautor Jean-Claude Carrière an, um dem Journalisten de Tonnac alles über Vergangenheit, Wirkung und Zukunft des Buches zu erklären. Ähnlich wie die positiven Stimmen der vier Energieweisen aus dem Abendland zur Atomkraft, finden auch die beiden Bücherwürmer nur lobende und preisende Worte zu zukünftigen Entwicklung des Buches. Mit Grausen berichtet Carrière über das Verdikt vom Weltwirtschaftsforum 2008, dass in 15 Jahren alle Bücher verschwunden sind. Ja, liebe Leute, genauso wie die Langspielplatte. Vinyl ist in. Oh, eine tote Technologie erlebt seit 5 Jahren ihren phönixartigen Aufstieg

Und so wird nach dem Siegeszug der U-Literatur auf e-ink in den nächsten Jahren auch bald wieder ein Umschwenken auf das gute alte Buch kommen. Warum sind die alten Autos ohne ABS, Steuergeräte und Sicherhheitsgurte nochmal eine Geldanlage? Richtig, weil sie selten sind. Weil sie begehrt sind und weil Menschen in die Objekte ihre Projektionen ungestört hineinlegen können. Manche holen sie da wieder raus und müssen deshalb Unsummen zahlen für "technisch überholte" Maschinen. Natürlich erzählen sich die beiden älteren Herren auch die Geschichte, dass das Gedächtnis seit dem Computersiegeszug seine Funktion geändert hat. Achja, erinnert mich an die seelige Uroma meiner Ex-Frau, die erzählte auch allen und jedem, das seit ein paar Jahren die Bäume deutlich höher wachsen würden als früher. "Ob das mit dem Atom und so" zusammenhing, wollte sie wissen. Ich hätte ihr damals erzähle sollen, dass unser Auge seit der Erfindung des Fernsehers einfach ganz anders sieht... [MEHR]
Weitgehend unbeachtet von der hiesigen Medienwelt ist letzte Woche die Google/Verizon-Bombe geplatzt. In dem Abkommen wird das mobile Web neu verhandelt, denn Google, einstmals Streiter für Netzneutralität (alle Datenpakete werden gleich behandelt) hat sich eines schlechteren belehren lassen und wird beim Internet-Carrier Verizon nun besondere Konditionen für seine Inhalte bekommen. Entgegen allerlei Beteuerungen, dass Google damit nicht seine alte technolibertäre Position verlassen hätte, gibt es zumindest in den USA einen Aufschrei in den Medien, der hier angesichts der allgemeinen Über- oder Unterbewertung von Googles Streetview in punkto Datenschutz ungehört verhallt.

Nun hat die New York Times das neue Internet in ihr spezielles Wörterbuch der Neuschöpfungen aufgenommen und bezeichnet mit schminternet diese neue Form des Web der verschiedenen Datenpräferenzen einzelner Carrier. Normalerweise war zwar angedacht, dass die Endkunden je bevorzugtem Datenformat (streaming, P2P etc. besondere Preise zahlen muss), aber wenn Google den Carrier so nett entgegenkommt, dann werden wohl auch die Content-Anbieter in Zukunft besondere Preise für das Versenden ihrer Inhalte zahlen müssen, falls deren Kunden oder Leser oder Zuschauer in den Genuß des tollen Content kommen sollen.

Jeff Jarvis hatte den Begriff geprägt, indem er erklärte, wenn man zuhause mit seinem iPhone per WLAN im Web surfe und dann nach draußen gehe und dort weiter im Netz sei, dann bewege man sich vom Internet zum Schminternet. [MEHR]

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Im Juli hat der neue Medien-/Werbung-/Plattform-/Kanalanbieter und Distributor Apple ein eigene Werbeplattform für das mobile web gestartet namens iAd. 17 Firmen haben sich bereit erklärt, vom Start weg mitzumachen. Einige haben sich zunächst zurück gehalten wegen der Ferienzeit, sodass eigentlich nur Unilever und Nissan im Moment über aktuelle reale Erfahrungen berichten können. Walt Disney, J.C. Penney und Citigroup haben vor wenigen Wochen erst begonnen loszulegen.

Aber die Gründe für den schleppenden Start liegen laut Wall Street Journal etwas tiefer. Denn Apple begibt sich nicht nur im App Store verdächtig geheimnisvoll in die Position eines allwissenden Zensors, auch bei iAds fummeln die Mannen um Steve Jobs bereits auf der kreativen Ebene der Werbeproduktion kräftig mit, was nicht immer und jeder Agentur bzw. deren Kunden gut schmecken dürfte. Und so dauert die gesamte Produktion nun deutlich länger. Insider sprechen von einer Verlängerung auf 8-10 Wochen von der Konzeption bis zurfinalen iAd-Werbung. Abgesehen von den nicht abreißenden Diskussionen um die Zulassung von Apps im Apple App Store wird auch hier klar, was passiert, wenn jemand mit Kontrollzwang eine erfolgreiche Firma leitet: ... [MEHR]

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  • JOURNALISMUS & PRESSEFREIHEIT Geldstrafe für zwei Leipziger Journalisten: quot;Dreckige Wäschequot; hieß ein Artikel im quot;Spiegelquot;, der zwei freiberufliche Journalisten aus Leipzig vor Gericht gebracht hat. Die beiden hatten in der angeblichen quot;Sachsensumpfquot;-Affäre recherchiert, zwei Juristen sahen sich verunglimpft. Nun das Urteil: 2.500 Euro Geldstrafe für jeden der beiden. Journalistenverbände sehen den Prozess als Angriff auf die Pressefreiheit
  • GOOGLE-BASHING Google-Bashing als Symptom, oder: Deutsche Eliten 0.0: Soso. Man kann der Tendenz zustimmen, aber so ganz tief wird nicht durchleuchtet, trotzdem lesenswert: "Deutsche Forscher und Entwickler glänzen wie eh und je in ihren angestammten Paradedisziplinen. Das Land exportiert so viele Produkte wie kaum ein anderes. Aber in der Welt des Internets ist die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt ein kleines Licht. Deutsche Eliten haben das Internet noch immer nicht verstanden. Das Land gerät hoffnungslos ins Hintertreffen und verliert sich in diffusen Datenschutz-Diskussionen."
  • SOCIAL MEDIA & NON-PROFIT Wie Non-Profit Organisationen auf Social Media setzen: Punkto Einsatz von Social Media haben Wohltätigkeitsorganisationen gegenüber kleineren und grösseren Unternehmen die Nase vorn. Facebook und Twitter spielen dabei die grösste Rolle, wie eine Untersuchung am Center for Marketing Research der University of Massachusetts Dartmouth zeigt:
  • ENTERPRISE 2.0 Zukunft in Unternehmen: Web 2.0 wird Hierarchien aushebeln: Oh, bei CIO.de hat man die 5 Jahre alten Texte von McAfee gelesen: "Web 2.0 und kein Ende. Seit etwa sechs Jahren debattiert die Szene über dieses Schlagwort - Eric Knorr von unserem US-Schwestermagazin Infoworld hatte es Ende 2003 eingeführt - und bis heute hat sich keine einheitliche Definition herausgebildet. Stattdessen kommen neue Begrifflichkeiten wie "Social Media" und "Enterprise 2.0" hinzu. Die Analystin Antje Stobbe von DB Research rät Entscheidern, die Web 2.0 im Unternehmen einsetzen wollen oder müssen, das Schema SLATES zu befolgen: Search, Links, Authoring, Tags, Extensions und Signals. "
  • GOOGLE STREETVIEW Markus Beckedahl über Google Street View: "Wer kotzt am Straßenrand ...:
  • SUCHE & RECHT Personensuchmaschinen Recht: quot;Vor kurzem hatte das LG Hamburg Unterlassungsansprüche zurückgewiesen, weil es in der Veröffentlichung von Fotos der Klägerin auf der Personensuchmaschine 123people keine Verletzung des Persönlichkeitsrechts gesehen hatte.quot;
  • GOOGLE & NETZNEUTRALITÄT Google Public Policy Blog: Facts about our network neutrality policy proposal: Over the past few days there’s been a lot of discussion surrounding our announcement of a policy proposal on network neutrality we put together with Verizon. On balance, we believe this proposal represents real progress on what has become a very contentious issue, and we think it could help move the network neutrality debate forward constructively.
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ComScore hat im Juni dieses Jahres eine Studie mit dem Titel Women on the Web: How Women are Shaping the Internet veröffentlicht, in der Zahlen und Statistiken zu Phänomenen aufgelistet sind, die ein Großteil der internetaffinen Menschen wahrscheinlich kaum überrascht: Der so genannte Gender Gap – die Ungleichheit des Zugangs zur Online-Welt in Hinblick auf Geschlecht – schließt sich zunehmend. Von den Internetuser_innen weltweit sind heute 54% männlich und 46% weiblich. In Singapur, den USA, Kanada, Neuseeland und Russland sind mindestens 50% oder mehr der Nutzer_innen weiblich, in Indien und Indonesien sind deren Anteile mit jeweils 28% und 35% am geringsten.

Obwohl Frauen und Männer im Internet in vielen Teilen der Welt quantitativ fast gleich stark vertreten sind, unterscheidet sich deren Nutzungsverhalten – wenn auch in vielen Bereichen nicht dramatisch: Weltweit verbringen Frauen mehr Zeit mit E-Mails, Instant Messenger (IM), Fotoseiten und insbesondere auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ.

Share of time spent online: Female vs. Males (zum Vergrößern bitte klicken)

Mehr und mehr Frauen in der Altersgruppe 45+ nutzen verstärkt soziale Netzwerke und E-Mails, wohingegen ältere Männer in diesem Alter weniger Interesse zeigen. IM spielt in Ländern Lateinamerikas eine erstaunlich wichtige Rolle, was wahrscheinlich der Tatsache geschuldet ist, dass die Bevölkerung im Vergleich zu anderen Ländern recht jung ist. Insgesamt verbringen Frauen und Männer in den meisten Online-Kategorien wie ,Multimedia’, ‚Onlineshopping’, ‚Suchmaschinen’ oder ‚Spiele’ ähnlich viel Zeit, wobei sich die Art der Nutzung unterscheiden kann, z.B. welche Suchmaschinen genutzt werden, was und wie viel gekauft wird oder welche Spiele gespielt werden. Auch auf Twitter tümmeln sich in etwa so viele Männer wie Frauen und unterscheiden sich in ihrem Nutzungsverhalten dahingehend, dass Frauen weniger eigene Tweets schreiben und häufiger nach Angeboten oder Kommunikation Ausschau halten... [MEHR]
The problem of our age is the proper administration of wealth, that the ties of brotherhood may still bind together the rich and the poor in harmonious relationship.“

Es ist das Jahr 1889, als Stahl-Magnat Andrew Carnegie dies im ersten Kapitel seines vielzitierten Essays „The Gospel of Wealth“ („Das Evangelium des Reichtums“) niederschreibt und fortan in der Ahnengalerie bedeutender Philantropen hängen darf.
Und nun, im Jahr 2010, erklären sich einige der reichsten Menschen der USA bereit, die Hälfte ihrer Milliardenvermögen für wohltätige Zwecke zu spenden.

Rockefeller, Hilton, Turner, Bloomberg, Pickens, Lucas. Sie alle folgen dem Aufruf von Microsoft-König Bill Gates und Investor Warren Buffet. Denn die Nummern 2 und 3 der surrealen „Forbes-Liste“ wollen eine neue karitative Dimension erschließen.

Ihre Vision: The Giving Pledge. Das Ziel: die Superreichen ihres Landes davon zu überzeugen, einen nicht unerheblichen Teil ihres Vermögens zu Lebzeiten oder nach ihrem Tod zu spenden und dies via öffentlicher Absichtserklärung auch kundzutun. Die Zusage zur Abgabe von mindestens 50 Prozent ihres Vermögens ist dabei kein juristisches Vertragszugeständnis, sondern eine Frage der Moral: „to commit to giving the majority of their wealth to philantrophy.“ Ein kategorischer Spenden-Imperativ für einen guten, dem Gemeinwesen dienenden Zweck...

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