Der Autor Bernhard Jodeleit fehlt auf keinem social media event mit PR-Bezug. Er ist aber auch im Netz unterwegs, wenn es um relevante Diskussionen zum Thema PR und Social Media geht. Zum Vorteil gereicht ihm dabei die Tatsache, dass er sich zwar fast immer beteiligt, aber nie in den Vordergrund spielt. Genau so funktioniert auch sein Buch zum Thema: Social Media Relations, erschienen im dpunkt Verlag. In bester Beratermanier umkreist er zunächst die Ausgangslage, um möglichst viele Leser abzuholen, die mit einer gewissen Skepsis dem Thema gegenüber stehen. Mit einem distanzierten Ansatz führt er in Chancen, Herausforderungen und kritische Pfade ein, die in diesem Themenfeld lauern.

Methode

Dankenswerterweise ist es ihm gelungen an den wichtigen Stellen einige Checklisten für Praktiker zu platzieren, die den Gesamteindruck des Buches nicht zu einem Kochbuch für Social Media degradieren, wie es sie schon allerorten auf dem Grabbeltisch gibt. Allerdings gelingt der Spagat zwischen praktischem Nutzen und theoretischem Rüstzeug nicht immer. Denn der mahnende Hinweis, dass ein frischer Aktionismus ohne strategische Basis wenig hilft, wird nur mit wenig Substanz wirklich unterfüttert. Das mag aber auch an der jahrelangen Praxis liegen die Jodeleit im Agenturumfeld gesammelt hat. Denn viele Kunden können mit langfristigen Strategien wenig anfangen und kommen oft mit extrem trivialen Vorgaben wie Umsatzsteigerung oder besserem ROI ins Haus und winken mit Jahresverträgen. Insofern fehlt leider dem noch immer virulenten Hinweis auf eine nachhaltige Ausrichtung von Kommunikation eine gute und nachvollziehbare theoretische Begründung - im Zeitalter von Social Media ist dieses Thema aber eher noch essenzieller als es das früher war und unter dem Stichwort integrierte Kommunikation in die Fachdiskussionen Eingang hielt... [MEHR]

“Man versehe mich mit Luxus. Auf alles Notwendige kann ich verzichten,” soll Oscar Wilde gesagt haben. Sicherlich wäre er begeistert gewesen von “The Iconist”. Das Ipad Magazine aus der Redaktion der Welt-Gruppe bietet Stil, Kultur und Gesellschaft in digitaler Form. Bei der Präsentation im Hotel de Rome in Berlin konnten wir schon einmal hinein schnuppern.

In der ersten Ausgabe finden wir 15 bunte Beiträge. Darunter einen Reisführer in die Kulturhauptstadt Istanbul, sowie einen interaktiven Rundgang durch das Berliner Szenerestaurant Grill Royal. „The Iconist“ zeigt uns, was Jamie Oliver für Angela Merkel kochen würde, welche Inhaltstoffe Luxusparfums zum Duften bringen und welcher Wein zum Lieblingsessen passt. Stargeiger David Garrett und die Schauspielerin Natalia Avelon führen in Bildern und Videos Mode vor, und wir können den neuen Rolls-Royce in seiner ganzen Pracht von innen und außen besichtigen. [MEHR]

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Wenn es nach Rolf Zuckowski geht, gibt es den einen Tag im Jahr, an dem selbst ein Tsunami uns nicht davon abhalten könnte, zu strahlen wie der Sonnenschein: der Geburtstag – unsere ganz persönliche Neujahrsfeier.

Die Tage vor dem grossen Ereignis verbringen wir je nach Gusto mit der Decke über dem Kopf oder dem fröhlichen Bilanzieren des verstrichenen Lebensjahres. Wir sichten unseren aktuellen Standpunkt im Vergleich zu den Koordinaten des Vorjahres und dann geht’s ab die Post in die nächste Lebensrunde. Man feiert rein, raus, oder nach, schmeisst wilde Parties oder geht in beschaulicher Runde ein Steak essen.
Und jedes Jahr der gleiche Stress: Wen lädt man ein und wozu überhaupt, wer hat sich nicht oder verspätet gemeldet, welche der zwei Wunschlisten-Versionen (bescheiden vs. tatsächlich) soll man nun durch den Verteiler scheuchen und muss man an seinem Geburtstag eigentlich irgendwen zurückrufen? [MEHR]
Wie weit ist der Einzug der social software in deutschen Büros und Amtsstuben und was bringt es überhaupt? Ein Präsentation von Prof. Dr. Joachim Niemeier vom 08.07.2010 nach dem Klick: [MEHR]
In unserer Serie “Die besten Skybars der Welt” bleiben wir diese Woche in Asien und reisen, nachdem wir letzte Woche das Sirocco in Bangkok besucht haben, weiter nach Shanghai. Genauer in das Geschäftsviertel Pudong, wo in der 87. Etage des Jin Mao Towers die Bar Cloud 9 lockt. Und hier kann man wirklich auf Wolke 7 bzw. 9 schweben, denn diese zieht gelegentlich an den hohen Fenstern des 421 Meter hohen Wolkenkratzers vorbei. Und damit ist Cloud 9 nicht nur der krönende Abschluss des Grand Hyatts Shanghai, sondern auch die höchstgelegene Bar, die wir besuchen werden.

Jin Mao bedeutet etwa goldenes, prächtiges Gebäude und hier ist wirklich der Name Programm. Den Weg zur der spektakulären 360 Grad Aussicht über den Bund und die farbenfroh beleuchtete Skyline führt über eine 45 sekundenlange, rasante Fahrstuhlfahrt. Leises Rauschen, Ohrendruck. Oben angekommen drücken sich Hotelbesucher, Liebespärchen und Barbesucher sich an den Fenstern der super-modernen Bar die Nasen platt und genießen bei leckeren Mixgetränken die Aussicht über Shanghai. Spektakulär ist auch der Blick in das Innere des Hotels: Dort zieht sich das gelb-goldene Atrium über alle 38 Etagen und bietet Zugang zu den 555 Zimmern. Cloud 9

Jin Mao Tower

88 Century Avenue,

Pudong New Area, Shanghai 200121,

People’s Republic of China

Telefon +86 21 5049 1234

shanghai.grand.hyatt.com [MEHR]
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  • ZUKUNFT Neues Technikzeitalter: Wie wir künftig leben werden: Auf der Suche nach Wachstum entwickeln Telekomanbieter neue Dienste, die unseren Alltag schon bald nachhaltig verändern werden. Im Zentrum der Visionen steht eine neue Generation von Technik: Geräte, die allein miteinander kommunizieren und den Menschen nur noch bei Bedarf hinzuziehen.
  • MÄRKTE Church of the Customer: 9 ways Groupon leads the online coupon industry: Since launching in November 2008, the Chicago-based deal-a-day website has sold over 7 million online coupons in 70 cities. Its success has spawned competitor sites such as LivingSocial, Townhog, and Homerun, and it's betting that fanatical customer service will keep them leading the pack.
  • UMWELT UN-Studie: Konzerne der Welt zerstören die Natur: Gestern wurde der dritte Teil der UN-Studie TEEB präsentiert. Das Ergebnis: Die Konzerne der Welt zerstören die Natur und damit ihre eigene Märkte. Erste politische Reaktionen liegen vor.
  • SOCIAL MEDIA MARKETING Grundlagen des Social Media Marketings:
  • BLOGS Reports of blogging's death have been greatly exaggerated (Cory Doctorow): A report last month in the Economist tells us that quot;blogging is dyingquot; as more and more bloggers abandon the form for its cousins: the tweet, the Facebook Wall, the Digg.
  • SOCIAL MEDIA Die Social Media Kolumne: Endzeit und Aufbruch: Eine seltsame Endzeitstimmung wabert in diesen Tagen durch amerikanische Blogs. So prophezeit der Web-Guru Steve Rubel, der gewöhnlich das Gras wachsen hört, das "Ende des Web, wie wir es kennen"
  • SOCIAL MEDIA It's the End of the Web as We Know It: According to Morgan Stanley, within five years global internet consumption on mobile devices will surpass the same activity on PCs. This sounds like good news. It's natural to think that browsers on the third screen (phones) and the fourth screen (tablets) will simply replace time spent in front of the same on a PC. That's not the case.
  • MEDIEN & WEB Informationen im Netz: Viel heißt nicht Vielfalt: Oh, die Wissenschaft entdeckt, dass es nicht nur in verschiedenen Tageszeitungen dieselben Informationen gibt, das Phänomen gilt auch im Netz. Bahnbrechend. Es müssen echte Experten am Werk sein: quot; So vielfältig, wie Informationsangebote im Internet erscheinen, sind sie in Wirklichkeit nicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK), die am Dienstag in Potsdam vorgestellt wurde. quot;Die Gleichung #039;Vielzahl ist gleich Vielfalt#039; geht nicht aufquot;, sagte Gutachter Christoph Neuberger, Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster.quot;
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In den Staaten schlagen die Wellen hoch. Das Unfassbare ist eingetreten. Apples Schmuckstück hat einen Hardwarefehler, die "Death Grip" genannten Empfangsprobleme hängen mit der Antenne zusammen. Apple kann sich nicht mehr länger auf ein Software-Update herausreden. Es wird wohl bald eine Rückrufaktion geben laut Cult Of Mac. Die Krisenkommunikation bei Apple ist alles andere als professionell. [MEHR]
Alle lieben Modeblogs und Streetstyle. Und Modeblogger. Modefirmen lassen ihre Kampagnen von Bloggern fotografieren. Die Modestrecken in den Hochglanzmagazinen ahmen die spontanen Aufnahmen auf der Strasse nach. Ob re:publica oder Premium, auf vielen Veranstaltungen sind Modeblogger inzwischen Ehrengäste. Die Zahl der Modeblogger und Streetstyle Fotos im Internet ist in den letzten Jahren rasant angestiegen und inzwischen unüberschaubar. Dennoch stechen einige hervor. Jetzt hat der Münchener Blogger Gunnar Hämmerle als Erster den Sprung zu einer Einzelausstellung ins Museum geschafft. Auf seinem Blog www.styleclicker.net zeigt er immer frische Styles aus München, Hamburg, New York oder Kopenhagen. Ihren Reiz erhalten die Fotos durch den spontanen Moment in dem sich gemacht werden und das authentische Styling der Modelle. [MEHR]
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Es gibt Themen im Netz, die sind immer irgendwie präsent und trotzdem schwer zu fassen. Software-Patente gehören dazu. Vor einigen Wochen ist ein englischsprachiger Dokumentarfilm angetreten, das Thema auch Laien näher zu bringen: "Patent Absurdity", veröffentlicht unter CC BY-ND. Wie jeder gute Dokumentarfilm versucht "Patent Absurdity" nicht, Neutralität vorzugaukeln – hier ist klar, dass man auf Seite der Patente-Gegner ist. Aber worum geht es eigentlich? Ich habe mir für euch den Film angeschaut und meine Eindrücke aufgeschrieben.

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Es sind die zwei Bücher, die so ziemlich jeder gelesen haben wird, der irgendwann mal irgendwas mit Anglistik zu tun haben wird: „1984“ und „Brave New World“. Schöne Stücke, beide. Beides Dystopien, die von einer dunklen Zukunft ausgehen, in der Mensch Sein ungleich schwer geworden ist. Doch trotz dieser Gemeinsamkeiten sind es zwei Werke, die man kaum gegeneinander ausspielen kann.



Wenn ihr Angst vorm großen Bruder habt…

Genau das ist jedoch der Eindruck, den man bekommen kann, schaut man sich die politische Diskussion an. Die Überwachungskritiker warnen, dass „1984“ im Jahr 2010 viel näher ist als es 1984 war, wenn Online-Durchsuchung, SWIFT-Abkommen und die sich am Horizont aufbrauende Vorratsdatenspeicherung 2.0 den Bürger gläsern machen. Dem widersprechen die anderen, wie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU), das wolle ja niemand.

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  • MEDIEN ComScore: 57% Are Reading Newspapers Online: Die 10 meistbesuchten amerikanischen Tageszeitungs-Websites: According to a new comScore release, more than 123 million Americans visited newspaper sites in May, representing 57% of the total U.S. Internet audience, as the New York Times Brand led the category with more than 32 million visitors and 719 million pages viewed during the month.
  • MUSIK Musik: Mehr als Pata Pata: Südafrika? War da nicht irgendwas?
  • SOCIAL MEDIA MARKETING & PR Unter falscher Flagge: Wie Unternehmen im Web manipulieren: Astroturfing beim Handelsblatt. Na sowas - schau mal einer an: quot;Soziale Medien im Internet basieren auf gegenseitigem Vertrauen. Empfehlungen in Foren und sozialen Netzwerken sind daher deutlich mehr wert als klassische Werbung. Die Verlockung zur Undercover-PR ist groß aber gefährlich: Immer wieder fliegt die Werbung unter falscher Flagge auf.quot;
  • GEHEIMDIENST & SOCZIALE NETZWERKE Threat Level: The NSA is denying a report from the Wall Street Journal that a secret program code-named “Perfect Citizen” will be monitoring civilian networks.
  • GESELLSCHAFT HBM: Am Anfang war der Yuppie: quot;Yuppiequot;- jung, städtisch, karrierebewusst, konsumfreudig. Das waren Typen! Da war die Welt noch in Ordnung, die Zielgruppe noch klar umrissen. Umtriebige Marketingstrategen kreieren fortan neue Typen, die das Erbe der Yuppies antreten sollen - mit mäßigem Erfolg. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
  • JOURNALISMUS Wissenschaftsjournalismus: Gehen Journalisten zu unkritisch mit Wissenschafts-PR um? Eine Nabelschau.
  • APPLE TV Is Apple Planning to Offer Streaming TV Episodes?: Neben Google TV kann Apple nicht tatenlos stehen bleiben und plant, Sendungen zu streamen, sodass es neben dem üblichen Runterladen von Serien und Sendungen nun auch immer deutlicher auf ein im iOS integriertes Apple TV zuläuft mit monatlichen Abos und allem Schnickschnack...
  • ANDROID, APPS, GOOGLE NYT: Google’s Do-It-Yourself App Tool: Google is bringing Android software development to the masses.br / The company will offer a software tool, starting Monday, that is intended to make it easy for people to write applications for its Android smartphones.
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Sind zwar noch 11 Tage Zeit, aber Vormerken und Ideen Sammeln geht schon jetzt: Am 24. Juli 2010 läuft "Life in a Day", das Projekt von YouTube und Ridley Scott. Einen Tag lang hat die ganze YouTube-Welt Zeit, Videosequenzen aus dem eigenen Leben einzustellen. Regisseur Kevin MacDonald sichtet und kategorisiert das Material, Ridley Scott (Regisseur von "Alien" und "Blade Runner", Produzent von "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford") produziert. Uraufführung des Dokumentarfilms ist im Januar 2011 beim Sundance Filme Festival, anschließend gibt's ihn auf YouTube zu sehen. [via Fünf Filmfreunde] [MEHR]
Selbstinszenierung: Das Bild, das andere von mir haben, in meiner Hand Man findet ja immer wieder Perlen an den deutschen Hochschulen. Meine neueste Entdeckung darunter: das Point-Magazin der HDM Stuttgart, zuerst gefunden bei den Designern in Action. Diesmal geht es um Selbstinszenierung. Die Selbstdarstellungen von Politikern werden angesprochen, das Internet wird in Form einer Kritik an Google und den Inszenierungen sogenannter "Blogger-Stars" behandelt. Wirklich neue Erkenntnisse oder interessante Gesprächspartner fehlen, aber als Grundlage eignen sich die Texte gut. Witzig außerdem: das fiktive Interview mit Facebooks Like-Button auf Seite 27. Sehr schön ist die visuelle Gestaltung mit vielen Bildern, Collagen und interessanten Effekten wie beispielsweise die Kopierer-Ästhetik bei den Politiker-Bildern. So richtig cool wäre es jetzt natürlich, wenn die Inhalte auch außerhalb des umständlichen PDF-Formats verfügbar wären, vielleicht gar über RSS. Bildnachweis: "Self Portrait of a self portrait of a self portrait of a self portrait" von Mrs Logic, Flickr CC BY [MEHR]