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Der /die Kellner/in
Bedeutung: Angestellte(r) in der Gastronomie, veraltet auch Kellerjunge, Kellerknecht.
Häufig verwendete Synonyme: Bierschubser, Getränkeschwester, Schankmoped, Serviertraktor, Tellermuli
Lebensraum: Cafés, Kneipen, Bars, Szenerestaurants, Systemgastronomie
Voraussetzungen: geschickter Umgang mit Gläsern und Tabletts, sowie diversen neurotischen Befindlichkeiten, ein sympathisches und gepflegtes Auftreten, körperliche Fitness, gutes Kopfrechenverständnis, ein stabiles Nervenkostüm, sowie ein gesundes Maß an Ignoranz gegenüber unqualifizierten Kommentaren und persönlichen Affronts
Zuletzt gehörte Sätze: „Wir zahlen alle getrennt!“, „Kann ich den Kinderwagen mitten im Gang parken?“, „Kannst Du einen 500 Euro Schein wechseln?“, „Das stimmt so“ (Definitionsfrage), „Habt ihr auch Sojamilch?“, „Kann ich meinen Caesar Salat auch mit Balsamico-Dressing und ohne Hähnchen haben?“
Verdienstmöglichkeiten: ab 7 Euro /Stunde, Trinkgeld inzwischen Glückssache
Zugegeben, die Fabel des ewig kellnernden Studenten ist längst hyperpräsente Realität. Die fixe Idee von schnellem Reichtum per überaus grosszügigen Trinkgeldern leider nur noch eine Mär aus dem Deutsche-Mark-Land. Hier geht's weiter...Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.
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