Wer etwas tiefer in die PageRank-Analyse von Website traffic und SEO einsteigen will, dem sei dieser Artikel von SEOmoz bei Ortwin Oberhauser (english) empfohlen. [MEHR]
Die Tasche ist auch rund, hat aber eine deutlich längere Lebenserwartung. Denn mit dieser Wiedergeburt eines Fußballes kommen auch die weiblichen WM- Fans endlich nicht mehr zu kurz. Jede Tasche wird aus einem ausgedienten Trainingsfußball von Hand in Deutschland hergestellt und ist damit jeweils ein einmaliges Einzelstück.
Die „Ball Bag“ ist auch geräumiger als man annimmt und fasst alles, bis auf die Vuvuzela. Übrigens gefällt das ungewöhnliche Accessoire nicht nur Frauen: Die Tasche hat außerdem einen extrem hohen Flirtfaktor bei jedem Public Viewing. Meine durchschnittlichen (Ball)kontakte zum männlichen Gegner? Pro Spiel mindestens drei! So macht Recycling nicht nur Sinn, sondern auch richtig Spass. Erschaffen wurde die ultimative Fantasche von dem Stuttgarter Designteam „Abteil“, das neben Fußbällen noch allerlei andere Materialien zu Taschen verarbeiten. Zu kaufen bei www.abteil-shop.de [MEHR]
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"Wir verabschieden uns flüchtig, und als ich durch das Loft gehe, schauen die Mädels mich mit großen Augen an, als wollten sie in meinem Gesicht ablesen, wie es gelaufen ist, aber ich bleib cool. Undurchsichtig bleiben, Mädels. Das A und O in diesem Metier. Als ich endlich draußen stehe, in den Straßen von Köln, bin ich heilfroh. Einerseits. Andererseits verdient man kaum Geld damit, dass man andauernd heilfroh ist, weil es nicht geklappt hat."
Wer wirklich lesen will. Wer wirklich eine Stimme hören will, der landet früher oder später beim Glumm. Als die Dinosaurier noch herumwankten, hatte er mal einen Literaturpreis gewonnen. Doch irgendwas kam dazwischen. Zwischen ihn und die große Schriftstellerkarriere. Ein Glück. Vielleicht hätte er dann nie seine beiden Blogs 500beine und seit einiger Zeit das Studio Glumm begonnen. So können wir lesen, schmunzeln, uns ertappt fühlen, in schallendes Gelächter ausbrechen und mitleiden. Ach ja, das Thema. Es geht um das Leben an sich - also echte Literatur. Prosa.
Ist natürlich schon längst ausverkauft und auch leider schon vorbei. Weil das Kult-Festival, das als Konzert auf einer Wiese des Bauern Michael Eavis angefangen hat, aber inzwischen das beliebteste und sehenswerteste des Landes ist, soll es nur aus Vollständigkeitsgründen erwähnt werden. Und vielleicht klappt es ja nächstes Jahr. Unzählige Bühnen, ein überdimensionaler Zeltplatz und ein ganzes Dorf, das sich dem… äh Merchandising absolut überlebenswichtiger Artikel (Wasserspritzpistolen, Band-T-Shirts, Armbänder, heiße Würstchen, Bier) widmet. Und 2006 sogar ein eigener Kinofilm!
Wer, wann, wo und wie viel? 23.-27- Juni, Glastonbury, ca. € 200
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Steve Becket, Chef des Warp-Labels und Wegbegleiter Autechres seit ihrer ersten LP, antwortete in einem älteren Interview auf die Frage, welchem seiner Künstler er es am ehesten gönnen würde, in einem Space-Shuttle abzuheben: "Ganz bestimmt Autechre. So etwas würden sie sich bestimmt nicht entgehen lassen und ihre Musik passt auch sehr gut in den Weltraum!" In fast jeder Autechre-Kritik ist die Rede von "Geräuschen, die ausserirdischer nicht mehr sein könnten", vom "Sound, um eines Tages in einer anderen Welt aufzuwachen."
Während man den Kollegen Squarepusher eher mit schwitzenden Jazzimprovisationen assoziiert, Aphex Twin mit Horrorsoundtracks und exzentrischem Humor, waren Autechre immer die weltfremden Raumschiff-Helden aus der Zukunft...
Jetzt geht es endlich los. Nachdem die Wii den Weg geebnet hatte für ein physisches Spielerlebnis trotz virtueller Simulation, stehen nun Microsoft mit Kinect und Sony mit Move in den Startlöchern. Wer zukünftig spielsüchtig sein will, muss auf eine Konsole verzichten, denn nach einer Stunden dürfte der untrainierte Zocker mit seiner Kondition am Ende sein. Die Redmonder haben mit Kinect eine völlig controllerfreie Variante auf die Beine gestellt. Mit einer Leiste, die an die Wii erinnert, weil man sie auf den Fernseher stellen muss, nimmt Kinect mit zwei Kameras die Bewegungen des Spielers im Raum auf und übersetzt sie in Bewegungen der Spielerfigur. Sonys Antwort auf der PS3 basiert noch auf einem Controller, den man in der Hand halten muss. Das hat bei einigen Spielarten, wo man eh einen Schläger oder ähnliches nutzt möglicherweise Vorteile. Dort kann man dann eventuell auch noch mit den Fingern feineren Einfluß auf bestimmte Parameter nehmen.
Es hängt alles von den Spieleentwicklern ab. Die zeigen sich jedoch außer Peter Molyneux (Black & White, Fable) nicht unbedingt begeistert. Activisions COO Thomas Tipps äußerte gegenüber gamasutra.com:"„Ich glaube, Move und Kinect liefern interessante Möglichkeiten, um Innovationen in bestimmten Franchisesysteme zu bringen, aber wahrscheinlich nicht in jede Art von Spiel. Wir werden abwarten müssen, wie groß die installierte Basis dafür letztendlich sein wird.“ In den USA wird man Kinect von Microsoft für 150 Dollar erwerben können. Sony nennt für seine beiden Move Controller einen Preis von 110 EUR in Europa. Die Befürchtungen der Entwickler könnten mit einem tollen Spiel verschwinden, das die Hemmschwelle senken würde. So wie seinerzeit Halo der XBOX zum Erfolg verholfen hatte oder God of War bei der Playstation 2. Aber da sind wir dann wieder beim Henne-Ei-Problem. [MEHR]
Es ist mal wieder soweit. Die Mahner treten gegen die Wünscher an. Fast wäre ich vor Ermüdung eingeschlafen als ich in der FAZ (wo sonst?) den kritischen Artikel vom eigentlich geschätzten Geert Lovink zum Thema Zeit und Informationsüberflutung via Web las. Da ist die Rede von einem externen Zwang zu Echtzeitplattformen wie twitter und facebook. Da ist auch die Rede von all den Informationen, die zwar nicht das Hirn, aber unsere Zeit vermanschen. Auf die andere Seite der Wünscher haben sich Leute wie Clay Shirky und Jeff Jarvis gestellt und werfen mit ihrer Zuversicht und Hoffnung um sich, dass es nur so Feenstaub regnet...