Jay Rosen von der New York University unterrichtet Journalismus und nutzt das Tool als Filter für all die guten, wertvollen Inhalte, die es Wert sind, gelesen zu werden. Er folgt einfach den Leuten mit guten tweets und liest deren Empfehlungen.
“Mindcasting kam mir in den Sinn, als ich versuchte eine sehr hohe SNR (signal to noise rate) zu erzielen [also das Gute aus dem Vielen herauszufiltern],” erklärt Rosen. Das bedeutet, dass er täglich 15 bis 20 tweets über die besten Artikel mit Kommentar verschickt. Damit hat er eine neue Art von Presse erfunden und ist Herausgeber der besten Artikel von Blogs und Zeitungen.
Er kann auf diese Weise Webinhalte so bearbeiten, dass seine eigene Zeitung entsteht. Dieses Mindcasting ersetzt dann Lifecasting, also das Herausposaunen von Informationen über Einkäufe, die neueste Benzinpreise oder Statusmeldungen zum aktuellen ICE, in dem man sitzt.
Dieses Destillat aus Hunderten von Quellen und seinen über 12.000 Followern könnte ein gutes Modell werden für die Zeitung der Zukunft Gegenwart (siehe Datum unten).
Mehr dazu hier
Über den Autor
Jörg Wittkewitz (Redaktionsleitung) ist als Freier Autor und Journalist tätig - auch für Radio und Print.










