Etsy und DaWanda – die beiden Anbieter stehen für Social Commerce: Während andere nur hier und da Elemente in ihre Shops einfügen, setzen sie voll auf die Kraft des sozialen Kaufens und Verkaufens. Das Konzept ist schnell erklärt: DaWanda und Etsy wollen dem Handwerker oder der Bastlerin von nebenan ihren eigenen Shop geben. Zugelassen sind ausschließlich selbstgemachte Produkte, Materialien oder Dinge aus der guten alten Zeit. Finanzieren tut sich dieser Service zum einen durch die Einstellgebühr: Jeder Verkäufer muss pro eingestelltem Artikel einen Betrag bezahlen. Etsy verlangt derzeit 20 (US-)Cents, DaWanda setzt auf ein abgestuftes System zwischen 10 und 30 (Euro-)Cents. Zum anderen gibt es eine Verkaufsprovision: 3,5 % des Verkaufspreises gehen an Etsy, DaWanda verlangt 5 %. Wer sein Produkt gerne auf der Startseite anpreisen möchte, findet dafür verschiedene weitere Preismodelle. [MEHR]
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Am Samstag, den 5.6.2010 eröffnet zum fünften Mal die „Steigerung“, eine Auktion von Werken berühmter und namhafter Künstler in Düsseldorf. Die „Steigerung“ ist eine Veranstaltung der Galerie LADEN 44, Hermannstrasse in Düsseldorf. Die Produzentengalerie beginnt, nach einer Auszeit, mit dieser Auktion erneut ihre Aktivitäten.

Diesmal findet die „Steigerung“ allerdings nicht im Laden auf der Hermannstr. statt, sondern wegen der steigenden Teilnahme von Künstlern und „Auktionisten“ in den Räumen von „archefilo“ in Laufnähe auf der Ackerstrasse. Hintergrund auch dieser Auktion ist es den Kunstinteressierten und den Sammlern ein Angebot zum Ersteigern von Kunstwerken zu machen, das sich bezahlen lässt.
Es gibt Arbeiten auf Papier, Fotografie, Zeichnungen, Malerei, kleine Skulpturen, wobei die Preise ab 100 Euro starten.
Details hier: [MEHR]
Ich widerspreche denjenigen, die behaupten, dass Tulpen nicht riechen. Tulpen haben einen ganz wundervollen eigenen Geruch und es gibt nichts Schöneres, als seine Nase in den knackigen Blütenkopf zu stecken. Zur Zeit habe ich immer einen Strauß auf dem Schreibtisch stehen – am liebsten Papageientulpen; ich liebe die ausgefransten Blütenblätter und den unregelmäßigen Farbverlauf.

Auf den neuen Duft der schwedischen Manufaktur Byredo, die zur Intertrade Europe Gruppe gehört, war ich unheimlich gespannt und jetzt habe ich ihn hier. La Tulipe riecht zu Beginn leicht nach Rhabarber und sehr intensiv nach Freesien, als würde man sie direkt vor der Nase haben – und Freesien riechen wirklich sehr stark.
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emarketer hat mal wieder die Kristallkugel angeschmissen und bringt uns die Zahlen für die nächsten Jahren was den Gebrauch und die Reichweite von Social Networks angeht. Da schau her: 65% der Amerikaner sind bald in Sozialen Netzwerken unterwegs. Dann haben wir das in 10 Jahren auch in Deutschland so - oder in 15 vielleicht.




Spannender finde ich persönlich ja die zweite Grafik: Denn das würde bedeuten, dass die Hälfte der Senioren in Amerika die Netzwerke nutzen würde. Dabei ist das gerade das größte Problem in den Staaten wie neulich ein South Park Folge erleuchtete: Denn die Kids sind sehr genervt, dass sie jetzt von den Eltern und Großeltern als Freunde behandelt werden. Das macht sich offenbar nicht so prickelnd, wenn man so alte Knacker in der Freundesliste hat oder - noch schlimmer - die auch noch die Pinwand mitlesen. Tja. Selbst das schärfste Schwert wird irgendwann zum rostigen Schrott. [MEHR]
Wer nicht möchte, dass andere (Firma, Ehepartner etc.) wissen, was er oder sie bei Google sucht, der benutzt ab jetzt einfach die Version https://www.google.com und schon werden die Begriffe verschlüsselt. (Natürlich kann Google noch weiterhin alle Suchanfragen archivieren.) Achja, und wer will, der kann übrigens mit einem Google Chrome AddIn sich bei Google Analytics (Google Analytics Opt-Out) "abmelden" und keine Website, die man mit dem so veränderten Browser besucht, wird ihn oder sie per Google Analytics tracken. Ob das AddIn auch mit der freien Version von Chrome namens Chromium funktioniert, weiß ich nicht. Hände hoch, wei was darüber weiß und hier in den Kommentaren posten. [MEHR]
RA Henning Krieg zum Thema twitter und rechtliche Pflichten und Fallstricke: [MEHR]
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Facebook gelobte Besserung hinsichtlich der Bedienung seiner Einstellungen für die Privatsphäre. Was hat sich nun seit Mittwoch Abend geändert? Bei CNET konnte man es live verfolgen, was CEO Mark Zuckerberg aufgrund vieler Hinweise von Nutzern und Gesetzgebern ändern musste: Eine übersichtlichere Oberfläche zum Einstellen der Zugriffsmöglichkeiten Dritter auf persönliche Inhalte.
  • Man kann jetzt verschieden Inhaltstypen genauso einstellen, wie man es möchte in bezug auf den Kreis derjenigen, die drauf zugreifen dürfen. Facebook liefert verschiedene Vorschläge, die man übernehmen kann, aber man kann auch alles haarklein selbst bestimmen. Es sieht dann ein bißchen aus wie eine Access Control List (ACL), wie sie aus diversen CMS bekannt ist, um Inhalte und Benutzergruppen in sinnvolle Relationen zu setzen. Die Einstellungen beziehen sich auch rückwirkend auf alles, was man schon hochgeladen hat. Kurz: Man kann jeden Inhaltstype einer der folgenden Gruppen zuordnen: Freunde, Freunde der Freunde, Alle.
  • Man braucht nicht mehr die Freundeslisten, Pages und das was einem gefällt, öffentlich allen Bekannten zu zeigen. Der Aspekt mit den Interessen ist für Gemeinschaftsseiten von Belang. Das Ausblenden kann man nun anpassen, also nur für Applikationen oder Suchdienste.
  • Es erfolgt eine Überprüfung nach der Änderung von Einstellungen der Privatsphäre.
  • Man kann sich per Opt-Out vollkommen vor der Facebook Plattform (Anwendungen von Drittanbietern) abschirmen, in dem man keine Daten mehr an Dritte weitergibt und auch über die eigenen Freunde nichts mehr an diese Drittfirmen gelangt. Das hat aber auch Einschränkungen zur Folge, weil man eben bestimmte Dienste und Anwendungen nicht mehr (gemeinsam) nutzen kann. Oder man wartet auf den nächsten Monat, dann werden Drittfirmen und Applikationen dazu verdonnert, dass sie den Nutzer direkt all die Informationen abfragen, die die Firmen bzw. ihre Apps brauchen und der Facebook-User ist dann in der Lage von Fall zu Fall zu enstscheiden, welche Daten er welchen Applikation weitergibt.
  • Es gibt ein Manual (Anleitung) für die Einstellungen.
  • Hier publizierte Zuckerberg gestern um kurz vor 20 Uhr europäischer Zeit im facebook-blog, was, wie warum geändert wurde.
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Google reagiert auf die Kritik rund um Street View. Der Werberiese hat weltweit die Rundfahrten seiner Kameraautos vorerst gestoppt. Ein Google-Sprecher Kay Oberbeck räumte gegenüber den "Stuttgarter Nachrichten" ein, man habe Fehler gemacht und wolle jetzt erstmal das Vertrauen der Nutzer zurückgewinnen. "Wir haben bereits in unserem Blog verkündet, die Street-View-Fahrten zu unterbrechen. Nicht nur in Bayern, sondern weltweit." Offenbar ist das Aufzeichnen von Sekundenbruchteilen aus Netzwerktraffic-Frames, um die WLAN Kenndaten zu analysieren der Grund für diesen Schritt gewesen. Denn nicht nur in Deutschland hat es deswegen irritierte Reaktionen gegeben. Eines hat Google unfreiwillig erreicht: Die Sensibiltät für die geobasierten Dienste, die auf diese WLAN-Daten zugreifen sollten, ist geweckt worden. Denn andere Dienstleister haben so ein sniffing nach WLAN schon länger praktiziert. Mal sehen, was die von Google eingesetzte Prüffirma ISEC Partners nun herausfindet. Es könnte schwer werden, einfach die Frames mitzuschneiden und die nötigen WLAN-Daten zu analysieren, ohne so einen Sekundenbruchteil eines Datenstreams abzuspeichern.

Es bleibt spannend rund um das Thema Datenschutz. Neulich hat Google zum ersten Mal seinen Anteil an AdSense veröffentlicht und damit eine wichtige Forderung nach mehr Transparenz im Online-Werbemarkt erfüllt. Und Facebook will heute auf den extremen Druck reagieren und sein Modell der Datenfreigabe und des Schutzes privater Daten vereinfachen. [MEHR]
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  • The Economist: Changing the channel: Wer sich schon immer gewundert hat, warum die Rundfunksender sich gar nicht beim Draufhauen und Dummreden des Internet beteiligen, wird in dieser Analyse nachlesen, wieso das so ist:"Television is adapting better to technological change than any other media business, says Joel Budd"
  • Der Öffentlichkeit nicht den Boden entziehen. Anforderungen an ein neues Urheberrecht. Für eine lösungsorientierte Diskussion des Themas Urheberrecht darf man nicht beim Geld anfangen. Man muß beim zu schützenden Rechtsgut anfangen – und das ist nicht das ökonomische Interesse, das ein fiktives »geistiges Eigentum« kodifiziert und durchgesetzt sehen will. Es ist das Interesse an einer funktionierenden öffentlichen Sphäre.
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