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  • Data Schizophrenia: Let’s discuss a developing data management contradiction. People thinking in strategic terms about the monetization of digital medias, publishers, marketers, are unanimous. Collecting and poring over data has become more important than ever. That’s one trend....The other involves the gatekeepers.
  • XAuth: The Open Web Fires a Shot Against Facebook Connect: A consortium of companies including Google, Yahoo, MySpace, Meebo and more announced tonight that it will launch a new system on Monday that will let website owners discover which social networks a site visitor uses and prompt them automatically to log-in and share with friends on those network. The system is called XAuth and serves to facilitate cross-site authentication (logging in) for sharing and potentially many other uses.
  • NYT: What Would Ellsberg Do With Pentagon Papers Today? -: Sehr lesenwerter Beitrag zur Wikileaks-Diskussion. "In early 1971, Mr. Ellsberg, an analyst at the RAND Corporation, passed a New York Times reporter a copy of a top-secret report casting doubt on the war in Vietnam, the so-called Pentagon Papers. For months, he said, he waited, unsure if The New York Times would ever publish."
  • Social Media im Unternehmen – Teil 3: Wikis – Die Gehirne des Unternehmens: "Würde man ein Brainstorming zum Thema „Social Media-Tools“ durchführen und alle Ideen an einem Smartboard sammeln, suchte man sicher eine Assoziation vergeblich: Hawaii. Und das obwohl die hawaiianische Übersetzung von „schnell“ eines der ersten Social Media-Tools unserer Zeit beschreibt – das Wiki."
  • Social Media hat Berufsverbot in jedem zweiten Büro - Business News - CHIP Online: Laut einer Cisco-Studie untersagen 44 Prozent der deutschen Unternehmen ihren Mitarbeitern die Nutzung von Twitter, Facebook und Co. während der Arbeitszeit.
  • Charles Leadbeater on Cloud Culture: promise and danger: Schon paar Monate alt der Text aber wichtig hinsichtlich des aktuellen Kenntnisstandes der deutschen Webszene (re:publica10), dass es außerhalb von Europa enorme Bewegungen im Web gibt.
  • Octopus klaut eine Kamera und dreht damit ‘nen Film: Das müsst Ihr sehen!
  • Wildcat: Hybrid futures and Knowmads: It so happened that this last week has presented us with a few worthwhile notifications, not the least of which is the announcement by Hewlett-Packard, Cisco and others that are planning a central nervous system for the earth. (see: Sensor Overload ) And though there is no doubt that the ubiquity of these pin size sensors will take a while to materialize, our world is increasingly and continuously being monitored and interconnected. Do note that ubiquity is the term du jours :” Ubiquitous computing refers to the practice of embedding information processing and network communication into everyday, human environments to continuously provide services, information and communication.”
  • Iran: Has blogging become less popular since the election?: Eleven Iranian bloggers and media professionals representing different parts of the political spectrum have answered a questionnaire about the changing dynamics of Iranian citizen media since the election.
  • Social Media in the South Caucasus: Shaping Society from the Bottom-Up: Last weekend, Armenians, Azerbaijanis and Georgians worked together in creating websites aimed at social change from a grassroots approach.
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Morgen, am 21. April wird der erste offizielle Entwurf des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) veröffentlicht. Dieser internationale Vertrag soll dann die Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen weltweit vereinheitlichen. Diese Entscheidung zur Veröffentlichung trafen die Unterhändler u.a. auf Druck vieler Netzaktivisten bei ihrer achten Verhandlungsrunde in Neuseeland.
Dazu die EU: "Es wurde bei dieser Verhandlungsrunde Übereinstimmung darüber erzielt, dass die Verhandlungen jetzt einen Punkt erreicht haben, wo die Veröffentlichung des Entwurfstextes dazu beitragen wird, eine endgültige, gemeinsame Position zu erreichen. Aus diesem Grund und wegen des Impulses, der dem Treffen entspringt, sind die Teilnehmer einstimmig übereingekommen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um den im Ergebnis der Diskussionen konsolidierten Text der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, der den erreichten Fortschritt dokumentiert."
Dann sollen die vielen Kritiker die Möglichkeit erhalten endlich direkt am autorisierten Text ihre teils heftige Kritik am überbordenden Regulierungswillen innerhalb von ACTA detailliert zu formulieren. Ob bis Jahresende, wenn der Vertrag schlußendlich unterzeichnet werden soll, noch genug Zeit für profunde Diskussionen ist, bleibt fraglich. [MEHR]
Vor einem Vierteljahr hat der FAZ-Autor Jauer begonnen, einen Artikel über lächerliche deutsche Blogger zu schreiben. Rechtzeitig zur re:publica10 Mitte April war er dann in Print und online zu lesen. Dass es dort mit der Wahrheit oder der Würde der dargestellten Personen nicht so klappte, mag viele Gründe haben. Vielleicht war es einfach nur Gehorsam gegenüber dem Ressortchef und Herausgeber, dessen aktuelles Buch mysteriöse Verschwörungstheorien über die Auswirkungen von Algorithmen und Computerprognosen verbreitet, über die besagte Blogger öffentlich herzogen. Aber wahrscheinlich sitzt der Stachel sehr viel tiefer.
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Einen enorm großen Haufen Social Media Monitoring Tools haben die Leute in diesem Wiki zusammengetragen. Die längste Liste, die ich kenne. Die ganze Liste nach dem Click:
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  • Twitter hat nun 105.779.710 registrierte Nutzeraccounts und täglich kommen ungefähr 300.000 dazu.
  • Die Website hat circa 180.000.000 unique visitors pro Monat.
  • 75% des Traffics kommen von außerhalb, also über Drittanbieter wie seesmic und tweetdeck etc.
  • 600 Millionen Suchanfragen pro Tag.
  • Täglich werden 55 Millionen tweets versandt.
  • 37% der Nutzer tweeten über ihr Handy.
  • In einem Jahr ist die Belegschaft von 25 auf 175 gewachsen.
Mehr von der CHIRP2010 hier bei der HuffPost [MEHR]
Es ist soweit. Wir bringen den Müll nicht mehr vor die Tür, wir holen ihn uns direkt ins Haus. Wir leben ihn, feiern ihn, kleiden uns darin ein. Eine ganze Generation huldigt dem Trash. Trash-TV, Trash-Musik, Trash-Literatur, Trash-Design, Trash-Talk, Trash-Fashion Party-Trash, Trash-Kultur.

Trash ist nicht Vintage, Used oder Second-Hand. Trash ist nicht Punk, Schlager oder Pop. Trash ist Trash.

Der Trash hat nicht nur als blaue, grüne und gelbe Tonne den Sprung in die Postmoderne geschafft. Er steht ebenfalls für ein geistloses, kulturelles Produkt, das sich in (un)gewollte, niveaulose Komik hüllt.

Sein Markenzeichen: hauptsache billig, absurd und ordinär. Und quasi über Nacht allgegenwärtig. Wir versinken im Trash.
Bei einer so extraordinären Präsenz stellt sich die Frage: Warum jetzt? Warum in dieser Intensität?
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And now for something completely different

Neuer Wein in alten Schläuchen!
Wir haben uns 3,76 Gedanken gemacht, was man machen kann.
Jetzt wo Blogger von der Fachbehörde für Amtlichen Zeitungsqualitätsjournalismus (FAZ) in den Junk-Bond Status CCC abgestuft wurden, ist es offiziell. Blogger sind sowas von out. Denn in einem lustig verfassten Fanal der FAZ über einige deutsche Blogger steckte eine wahre Einsicht: Das Bloggen ist zunehmend eine Sache der reiferen Semester zwischen 30 und 50 Jahren. Zugegeben, der holprig geschriebene Text von Marcus Jauer erfüllt auf über 20.000 Zeichen nur ein einziges Vorurteil: Ihr seid lächerlich! Das hätte man kürzer haben können. Es hätte auch weniger sprachliche und grammatikalische Fehler geben können. Auch ein Fact-Checking hätte nichts verschlimmert. Aber geschenkt, der Autor ist noch ganz jung, die FAZ zu arm für eine Schlussredaktion und musste sich zügig des unbeliebten Themas unabhängige Blogger entledigen.

So bot es sich an, das Thema einfach über ein argumentum ad hominem mit sechs Durchschlägen vom Tisch zu bekommen. Aber die vom Ressortleiter vorgegebene Linie ist trotz der handwerkliche Unreife nicht von der Hand zu weisen. Das deutsche Bloggen ist ein Thema von gestern. Ich füge hinzu, dass es sich auf eine andere Weise und in anderen Ländern enorm weiterentwickelt. Es wird reifer. Aber das weiß man nur, wenn man die internationale Entwicklung des Web im Auge behält. Aber wer hat auch behauptet, die Holzmedien seien ein Hort der Heterogenität.
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  • Debatte über Unternehmenskultur: Die fiesen Rituale der Business-Elite: Die Hälfte des deutschen Top-Managements stammt aus den reichsten Familien des Landes - und benimmt sich auch so. Dabei zeigt die Bankenkrise, dass jeder Imbissbudenbesitzer den Job genauso gut machen könnte. Wenn die Unternehmen fairer arbeiten wollen, brauchen sie eine Kulturrevolution.
  • Kommunizieren - Lehren - Lernen: Was machen Sie mit Web-Videos?:
  • Berichten, Koordinieren, Probleme lösen mit Enterprise Microblogging: Der anhaltende Erfolg des Microblogging-Dienstes Twitter und der Wirbel um das Trendthema Enterprise 2.0 lassen in vielen Unternehmen die Frage nach dem Nutzungspotenzial von Microblogging innerhalb der Firewall aufkommen. Wir stellen Zwischenergebnisse eines Forschungsprojekts vor, in welchem wir die Nutzung von EMB in der Projekt- und Teamarbeit untersucht haben.
  • Die strategischen Aufgaben der Medienindustrie 2010ff: Das von TrendOne veranstaltete Thesenpapier des VDZ PrintPlus - "Print ist Zukunft" hatte u.a. anderem TIMElabs auf Grid Media auf die Schippe genommen #039;Der Wunsch als Vater des Gedanken Jetzt legt Isaac van Deelen, (TIMElabs Management Consulting) nach und identifiziert und beschreibt aus seiner Sicht die strategischen Aufgaben der Medienbranche und ihrer Manager für das Jahr 2010ff. Lesenswert!
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"Wie wäre es, wenn wir alle gleichzeitig unsere angesparten Bonusmeilen spenden und zum Beispiel 700 Milliarden Dollar in Afrika investieren würden?" Wer Thomas Herrmanns' Buch über die Irrungen und Wirrungen im alltäglichen Flugverkehr liest, wird nicht selten wissend schmunzeln, zuweilen laut auflachen oder - bei zarten Gemütern - auch mal eine Kloß im Hals schlucken müssen. Denn die Beobachtung der professionellen Flieger, der Passagiere und der Zustände drumherum ist nicht nur brüllend komisch - sondern sehr realistisch. Insofern könnte auch mal der eine oder andere Kundenbeauftragte reinschauen und sehen, was man noch verbessern könnte.
Wir verlosen 15 Bücher an 15 Kommentatoren/innen bis Sonntag - per Zufallsgenerator, die eine funktionierende E-Mail angeben über die man ihre Adresse erfahren kann. Mit persönlicher Widmung von Thomas Herrmans! [MEHR]

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Früher war Peter Sunde Sprecher der Bittorrent-Tracker-Seite thepiratebay.org. Nach dem spektakulär verlorenen Prozess gegen die Granden der US-Unterhaltungsindustrie zog Sunde sich von dem Projekt zurück und startete nun mit flattr.com einen Micropayment-Dienst für Kulturgüter im Netz. Was ist da los? Ein Gespräch.
Warum hast Du einen Dienst wie flattr.com gestartet?
Peter Sunde: Da gab es immer diese lange Diskussion: "Wie werden wir die Künstler für die Verluste kompensieren, die sie durch das Internet haben?" Nie wurde sich Gedanken darüber gemacht, was die veranschlagen Einbußen sind oder ob sie überhaupt eine Rolle spielen. Wir würden Öl-Konzerne doch auch nicht Abfindungen zahlen, wenn wir eine Methode entwickeln würden, dank der Autos mit Wasser fahren, oder? Ich wollte die gesamte Frage umdrehen: Wie können wir ein System schaffen, dass es den Leuten erlaubt, Geld im Internet zu teilen - auf eine Art und Weise, die dazu passt, wie wir uns im Internet verhalten. Und daraus wurde flattr.
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