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	<title>Kommentare zu: Wikipedia – Ein Spiegel der Zeit?</title>
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	<description>Netzpiloten surfen oberhalb der Wolkendecke. Seit 1998 entdecken wir mit Euch, dass das Web mehr zu bieten hat als bedruckte Seiten hinter Glas.</description>
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		<title>Von: links for 2009-11-10 &#8211; synapsenschnappsen</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2009/11/10/wikipedia-ein-spiegel-der-zeit/comment-page-1/#comment-60744</link>
		<dc:creator>links for 2009-11-10 &#8211; synapsenschnappsen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 07:02:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wikipedia – Ein Spiegel der Zeit? &#124; Blogpiloten.de &#8211; das Beste aus Blogs, Videos, Musik und ... (tags: Wikipedia) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wikipedia – Ein Spiegel der Zeit? | Blogpiloten.de &#8211; das Beste aus Blogs, Videos, Musik und &#8230; (tags: Wikipedia) [...]</p>
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		<title>Von: Torsten</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2009/11/10/wikipedia-ein-spiegel-der-zeit/comment-page-1/#comment-60725</link>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 11:38:33 +0000</pubDate>
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		<description>Wittkewitz: Ja, die Gedanken gibt es schon seit Jahren und sie werden auch teilweise umgesetzt. Die &quot;gesichteten Versionen&quot; sind eine Implementation dieses Gedankengangs. 

Allerdings wird so etwas auf der einen Seite direkt als &quot;Zensur&quot; verschrien - die Leute verstehen nicht, warum ihre schnelle Überarbeitung nicht sofort gleichberechtigt mit dem restlichen Wikipedia-Wissen online gestellt wird. Auf der anderen Seite lädt eine &quot;nicht gesichertes Wissen&quot;-Rubrik gerade solche Leute an, die nicht Wissen, sondern andere Ziele auf Ihrer Agenda haben. Würdest man gerne bei jedem Artikel über Psychologie eine Ergänzung aus den Scientology-Handbücher sehen? Im zweiten Schritt könnten diese dann als angebliche Urheberrechtsverletzungen genutzt werden, um Wikimedia zu verklagen. Dritter Punkt: die Suche nach einem Konsens könnte zum Erliegen kommen, eine gemeinsame Faktenbasis zu finden würde nach dem oben erwähnten Belohnungssystem noch unattraktiver werden. 

Am Grundproblem würde sich wenig ändern: Auch bei einer Mischlösung müssten eine Untergrenze gezogen werden - das Ergebnis wäre noch schlimmer als heute, da ja gleich zwei oder drei verschiedene Sets von &quot;Relevanzkriterien&quot; (im weiteren Sinne)  gefunden, aktualisiert und durchgesetzt werden müssten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wittkewitz: Ja, die Gedanken gibt es schon seit Jahren und sie werden auch teilweise umgesetzt. Die &#8220;gesichteten Versionen&#8221; sind eine Implementation dieses Gedankengangs. </p>
<p>Allerdings wird so etwas auf der einen Seite direkt als &#8220;Zensur&#8221; verschrien &#8211; die Leute verstehen nicht, warum ihre schnelle Überarbeitung nicht sofort gleichberechtigt mit dem restlichen Wikipedia-Wissen online gestellt wird. Auf der anderen Seite lädt eine &#8220;nicht gesichertes Wissen&#8221;-Rubrik gerade solche Leute an, die nicht Wissen, sondern andere Ziele auf Ihrer Agenda haben. Würdest man gerne bei jedem Artikel über Psychologie eine Ergänzung aus den Scientology-Handbücher sehen? Im zweiten Schritt könnten diese dann als angebliche Urheberrechtsverletzungen genutzt werden, um Wikimedia zu verklagen. Dritter Punkt: die Suche nach einem Konsens könnte zum Erliegen kommen, eine gemeinsame Faktenbasis zu finden würde nach dem oben erwähnten Belohnungssystem noch unattraktiver werden. </p>
<p>Am Grundproblem würde sich wenig ändern: Auch bei einer Mischlösung müssten eine Untergrenze gezogen werden &#8211; das Ergebnis wäre noch schlimmer als heute, da ja gleich zwei oder drei verschiedene Sets von &#8220;Relevanzkriterien&#8221; (im weiteren Sinne)  gefunden, aktualisiert und durchgesetzt werden müssten.</p>
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		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2009/11/10/wikipedia-ein-spiegel-der-zeit/comment-page-1/#comment-60724</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 11:10:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogpiloten.de/?p=7970#comment-60724</guid>
		<description>Ich denke, dass es schon ganz sinnvoll wäre, mehr Augenmerk auf eventuelle PR-Einschleichungen zu legen und eine loose version einzuführen unter den Links, sodass diejenigen, die mehr wissen wollen, einfach die textteile lesen können, die es nicht (noch) nicht in den finalen Text geschafft haben, sodass man jederzeit zu jedem lemma die user-Inhalte findet, die noch nicht drinnen sind, und man dann vllt. drüber abstimmt, per Ranking ob sie rein sollen etc.

Genauso könnte man mit neuen Lemmata Verfahren, so dass bei der Eingabe von tschunk eine Notiz erscheint, dass es in der Wikipeda keinen Eintrag gibt, aber in forks, fachwikis oder eben in der loose version Einträge existieren. So hätte man einen guten Fundus, der nur indirekt mit Wikipedia verbunden wäre und der single point of entry (um den geht es Google ja hauptsächlich) bliebe bestehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, dass es schon ganz sinnvoll wäre, mehr Augenmerk auf eventuelle PR-Einschleichungen zu legen und eine loose version einzuführen unter den Links, sodass diejenigen, die mehr wissen wollen, einfach die textteile lesen können, die es nicht (noch) nicht in den finalen Text geschafft haben, sodass man jederzeit zu jedem lemma die user-Inhalte findet, die noch nicht drinnen sind, und man dann vllt. drüber abstimmt, per Ranking ob sie rein sollen etc.</p>
<p>Genauso könnte man mit neuen Lemmata Verfahren, so dass bei der Eingabe von tschunk eine Notiz erscheint, dass es in der Wikipeda keinen Eintrag gibt, aber in forks, fachwikis oder eben in der loose version Einträge existieren. So hätte man einen guten Fundus, der nur indirekt mit Wikipedia verbunden wäre und der single point of entry (um den geht es Google ja hauptsächlich) bliebe bestehen.</p>
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		<title>Von: Torsten</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2009/11/10/wikipedia-ein-spiegel-der-zeit/comment-page-1/#comment-60723</link>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 11:01:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogpiloten.de/?p=7970#comment-60723</guid>
		<description>Ah, den Link hatte ich übersehen, danke. Das Gespräch wurde hier aber sehr frei wiedergegeben - ob Sheila wirklich eine &quot;Wissenschaftlerin&quot; ist und ob sie die Wikipedia nie wieder besucht hat, ist im Transcript nicht enthalten. Da sie zudem den betroffenen Artikel nicht erwähnt, ist das nicht mehr als wirklich unzuverlässiges Hörensagen. 

Das Spannende ist: einerseits wird Wikipedia angegriffen, dass tatsächlich Leute ohne ausgewiesene Expertise schreiben dürfen, auf der anderen Seite wird die fehlende Offenheit bemängelt. Wie Wikipedia auch immer funktioniert, es wird Leute geben, die sie als völlig falschen Ansatz sehen. Wenn man es sowieso nicht jedem recht machen kann, welche Kritik soll man dann ernst nehmen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ah, den Link hatte ich übersehen, danke. Das Gespräch wurde hier aber sehr frei wiedergegeben &#8211; ob Sheila wirklich eine &#8220;Wissenschaftlerin&#8221; ist und ob sie die Wikipedia nie wieder besucht hat, ist im Transcript nicht enthalten. Da sie zudem den betroffenen Artikel nicht erwähnt, ist das nicht mehr als wirklich unzuverlässiges Hörensagen. </p>
<p>Das Spannende ist: einerseits wird Wikipedia angegriffen, dass tatsächlich Leute ohne ausgewiesene Expertise schreiben dürfen, auf der anderen Seite wird die fehlende Offenheit bemängelt. Wie Wikipedia auch immer funktioniert, es wird Leute geben, die sie als völlig falschen Ansatz sehen. Wenn man es sowieso nicht jedem recht machen kann, welche Kritik soll man dann ernst nehmen?</p>
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	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2009/11/10/wikipedia-ein-spiegel-der-zeit/comment-page-1/#comment-60721</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 10:32:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogpiloten.de/?p=7970#comment-60721</guid>
		<description>@Torsten

Die Anruferin präzisiert einige Teile und ergänzt neue Entwicklungen in der Forschung. Nach einigen Stunden sind ihre Korrekturen und Ergänzungen weg. Einige Tage später hat derjenige, der die Korrekturen und löschte und die Ergänzungen wegnahm beides in eigenen Worten wieder eingestellt. Soweit ich erinnere waren danach die unpräzisen Formulierungen, die sie verbessert hatte, schlimmer als vorher und ihre Zusätze über neueste Forschungsansätze waren falsch aber eben in neuen Worten dargestellt. Hör es Dir einfach mal an, oben ist der Link zum NPR-Podcast...

Aus eigener Erfahrung kenne ich genau dieses Verhalten. Ich erweitere einen Artikel und präzisere einige Stellen, was umgehend gelöscht wird. Dann nach einiger Zeit erscheinen diese Sätze in neuem Gewand von einem Admin. Das ist für mich nicht Kollaboration. Es hatte keine Metadiskussion über die Löschung oder Rücknahme der Löschung mir anderen Wörtern stattgefunden.
Es ist nicht transparent. Die Diskussionsforen sind übrigens kein Ort des herrschaftsfreien Diskurses um die Sache.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Torsten</p>
<p>Die Anruferin präzisiert einige Teile und ergänzt neue Entwicklungen in der Forschung. Nach einigen Stunden sind ihre Korrekturen und Ergänzungen weg. Einige Tage später hat derjenige, der die Korrekturen und löschte und die Ergänzungen wegnahm beides in eigenen Worten wieder eingestellt. Soweit ich erinnere waren danach die unpräzisen Formulierungen, die sie verbessert hatte, schlimmer als vorher und ihre Zusätze über neueste Forschungsansätze waren falsch aber eben in neuen Worten dargestellt. Hör es Dir einfach mal an, oben ist der Link zum NPR-Podcast&#8230;</p>
<p>Aus eigener Erfahrung kenne ich genau dieses Verhalten. Ich erweitere einen Artikel und präzisere einige Stellen, was umgehend gelöscht wird. Dann nach einiger Zeit erscheinen diese Sätze in neuem Gewand von einem Admin. Das ist für mich nicht Kollaboration. Es hatte keine Metadiskussion über die Löschung oder Rücknahme der Löschung mir anderen Wörtern stattgefunden.<br />
Es ist nicht transparent. Die Diskussionsforen sind übrigens kein Ort des herrschaftsfreien Diskurses um die Sache.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tim 'avatar' Bartel</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2009/11/10/wikipedia-ein-spiegel-der-zeit/comment-page-1/#comment-60719</link>
		<dc:creator>Tim 'avatar' Bartel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 10:14:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogpiloten.de/?p=7970#comment-60719</guid>
		<description>Torsten: Wittkewitz meint, dass sich jemand anderes nun mit den originären Beiträgen schmückt. Diese Denkweise ist in Wikis aber nicht angebracht, da dort in der Regel gerade nicht der Einzelne im Vordergrund steht, sondern der kollaborativ erzeugte Gesamtartikel.

Den entgegengesetzten Ansatz verfolgt das bestehende wissenschaftliche Publikationswesen und verfolgt(e?) Google Knol. Hier soll der Autor in den Vordergrund gestellt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Torsten: Wittkewitz meint, dass sich jemand anderes nun mit den originären Beiträgen schmückt. Diese Denkweise ist in Wikis aber nicht angebracht, da dort in der Regel gerade nicht der Einzelne im Vordergrund steht, sondern der kollaborativ erzeugte Gesamtartikel.</p>
<p>Den entgegengesetzten Ansatz verfolgt das bestehende wissenschaftliche Publikationswesen und verfolgt(e?) Google Knol. Hier soll der Autor in den Vordergrund gestellt werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: uberVU - social comments</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2009/11/10/wikipedia-ein-spiegel-der-zeit/comment-page-1/#comment-60718</link>
		<dc:creator>uberVU - social comments</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 10:06:55 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Social comments and analytics for this post...&lt;/strong&gt;

This post was mentioned on Twitter by blogpiloten: Neu auf Blogpiloten: Wikipedia - Ein Spiegel der Zeit? http://bit.ly/4bctX1...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Social comments and analytics for this post&#8230;</strong></p>
<p>This post was mentioned on Twitter by blogpiloten: Neu auf Blogpiloten: Wikipedia &#8211; Ein Spiegel der Zeit? <a href="http://bit.ly/4bctX1.." rel="nofollow" target="_blank" class="liexternal">http://bit.ly/4bctX1..</a>.</p>
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	<item>
		<title>Von: Torsten</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2009/11/10/wikipedia-ein-spiegel-der-zeit/comment-page-1/#comment-60717</link>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 09:40:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogpiloten.de/?p=7970#comment-60717</guid>
		<description>Die Frage kann man stellen, aber man kann auch leicht Antworten finden: Veränderungen werden ständig diskutiert, man schaue sich nur bei den Meinungsbildern um. Gewachsene Strukturen geraten leicht ins wuchern. Bei Wikipedia kommt die manchmal allzu große Freiheit der MediaWiki-Software hinzu, die den Autoren aufbürdet, fast die ganze Struktur händisch zu verwalten. 

Die &quot;Relevanzkriterien&quot; für Vereine und Verbände sind nun nicht wirklich schwer zu finden, wenn man sich mit dem MOGIS-Fall beschäftigt. Nein, ein Eintrag im Vereinsregister ist nicht das singuläre Ausschlusskriterium. 

Nochmal die Frage: wer schmückte sich im oben geschilderten Fall nun mit fremden Federn? Ich habe den Punkt wirklich nicht verstanden. Jemand ergänzt etwas und seine Ergänzungen werden von anderen aufgegriffen - das klingt für mich zuerst einmal nach einem positiven Beispiel von Zusammenarbeit. Weshalb war die Anruferin nun abgeschreckt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage kann man stellen, aber man kann auch leicht Antworten finden: Veränderungen werden ständig diskutiert, man schaue sich nur bei den Meinungsbildern um. Gewachsene Strukturen geraten leicht ins wuchern. Bei Wikipedia kommt die manchmal allzu große Freiheit der MediaWiki-Software hinzu, die den Autoren aufbürdet, fast die ganze Struktur händisch zu verwalten. </p>
<p>Die &#8220;Relevanzkriterien&#8221; für Vereine und Verbände sind nun nicht wirklich schwer zu finden, wenn man sich mit dem MOGIS-Fall beschäftigt. Nein, ein Eintrag im Vereinsregister ist nicht das singuläre Ausschlusskriterium. </p>
<p>Nochmal die Frage: wer schmückte sich im oben geschilderten Fall nun mit fremden Federn? Ich habe den Punkt wirklich nicht verstanden. Jemand ergänzt etwas und seine Ergänzungen werden von anderen aufgegriffen &#8211; das klingt für mich zuerst einmal nach einem positiven Beispiel von Zusammenarbeit. Weshalb war die Anruferin nun abgeschreckt?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2009/11/10/wikipedia-ein-spiegel-der-zeit/comment-page-1/#comment-60716</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 09:28:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogpiloten.de/?p=7970#comment-60716</guid>
		<description>Die Frage ist ob die Wikipedia ständigen Veränderungen unterworfen ist wie die Menschen dem Klima oder ob die Menschen einen Einfluß auf die Stellschrauben haben können. Und wenn es nur wenige sind, die diesen Einfluß haben, dann könnte man Fragen, ob und wie die leitenden Ideen für diese Veränderungen diskutiert werden können oder ob sie einfach wie bisher von oben fixiert werden und nach internen Vorstellungen auch wieder geändert werden (Transparenzkriterium).

Wikipedia bezeichnet sich selbst als Enzyklopädie. Ein Experiment, dass dauernde Kehrtwenden macht, ist nicht in der Lage faktisch ausgewertet zu werden.

Sind Interessenverbände nur dann repräsentativ, wenn sie im Vereinsregister stehen. Allein die mediale Aufmerksamkeit hatte sie für mich zu einer Institution der relativen Zeitgeschichte gemacht. Aber geschenkt.

Ach so versteht man dann Teamarbeit. Das hatte ich noch nicht verstanden. Dann verstehe ich auch das Unbehagen vieler Leute kollaborativen Arbeitsumgebungen. Wer neue Ideen einbringt, muss damit rechnen, dass andere sie neu formulieren und dann unter ihrem Namen abspeichern. Das erklärt eine Menge. Danke für den Hinweis.

Ja, die Teamarbeit bei wissenschaftlicher Arbeit kenne ich gut. Vor allem die Verteilung der Lorbeeren des post-graduate Fußvolks.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist ob die Wikipedia ständigen Veränderungen unterworfen ist wie die Menschen dem Klima oder ob die Menschen einen Einfluß auf die Stellschrauben haben können. Und wenn es nur wenige sind, die diesen Einfluß haben, dann könnte man Fragen, ob und wie die leitenden Ideen für diese Veränderungen diskutiert werden können oder ob sie einfach wie bisher von oben fixiert werden und nach internen Vorstellungen auch wieder geändert werden (Transparenzkriterium).</p>
<p>Wikipedia bezeichnet sich selbst als Enzyklopädie. Ein Experiment, dass dauernde Kehrtwenden macht, ist nicht in der Lage faktisch ausgewertet zu werden.</p>
<p>Sind Interessenverbände nur dann repräsentativ, wenn sie im Vereinsregister stehen. Allein die mediale Aufmerksamkeit hatte sie für mich zu einer Institution der relativen Zeitgeschichte gemacht. Aber geschenkt.</p>
<p>Ach so versteht man dann Teamarbeit. Das hatte ich noch nicht verstanden. Dann verstehe ich auch das Unbehagen vieler Leute kollaborativen Arbeitsumgebungen. Wer neue Ideen einbringt, muss damit rechnen, dass andere sie neu formulieren und dann unter ihrem Namen abspeichern. Das erklärt eine Menge. Danke für den Hinweis.</p>
<p>Ja, die Teamarbeit bei wissenschaftlicher Arbeit kenne ich gut. Vor allem die Verteilung der Lorbeeren des post-graduate Fußvolks.</p>
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	<item>
		<title>Von: Torsten</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2009/11/10/wikipedia-ein-spiegel-der-zeit/comment-page-1/#comment-60715</link>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 09:16:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogpiloten.de/?p=7970#comment-60715</guid>
		<description>Interessante Theorieanwendung - allerdings hakt es bei einigen grundlegenden Punkten:

Natürlich können Leser Anmerkungen machen, wenn Quellen fehlen oder die Texte unverständlich sind. Dafür sind Diskussionsseiten und Wartungsbausteine doch da. 

Zu dem Fluß-Beispiel: Viele übersehen, dass Wikipedia heute schon viel, viel breiter ist als alle anderen &quot;Flüsse&quot;, die man bisher kannte. Die Wikipedia ist ein Experiment und ständigen Veränderungen unterworfen. Durch die Größe und Bedeutung kann man aber nicht an jeder Ecke eine Kehrtwende machen - zumal die versammelten Kritiker in entgegengesetzte Richtungen wollen. 

Warum der MOGIS-Artikel nicht zugelassen wurde, sollte man nun wirklich nicht mehr fragen müssen: Es gab schlichtweg keinerlei Nachweis, dass es den Verein tatsächlich gibt. Erst nach der Löschdiskussion wurde der Verein offiziell beim zuständigen Amtsgericht angemeldet.

Den Punkt mit der NPR-Wissenschaftlerin hab ich nicht verstanden: sie hat Änderungen vorgenommen, die dann in die Gliederung des Artikels eingepasst wurden. Das ist das Grundprinzip der Wikipedia. Und auch bei der wissenschaftlicher Arbeit sollte Teamarbeit eigentlich nicht unbekannt sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante Theorieanwendung &#8211; allerdings hakt es bei einigen grundlegenden Punkten:</p>
<p>Natürlich können Leser Anmerkungen machen, wenn Quellen fehlen oder die Texte unverständlich sind. Dafür sind Diskussionsseiten und Wartungsbausteine doch da. </p>
<p>Zu dem Fluß-Beispiel: Viele übersehen, dass Wikipedia heute schon viel, viel breiter ist als alle anderen &#8220;Flüsse&#8221;, die man bisher kannte. Die Wikipedia ist ein Experiment und ständigen Veränderungen unterworfen. Durch die Größe und Bedeutung kann man aber nicht an jeder Ecke eine Kehrtwende machen &#8211; zumal die versammelten Kritiker in entgegengesetzte Richtungen wollen. </p>
<p>Warum der MOGIS-Artikel nicht zugelassen wurde, sollte man nun wirklich nicht mehr fragen müssen: Es gab schlichtweg keinerlei Nachweis, dass es den Verein tatsächlich gibt. Erst nach der Löschdiskussion wurde der Verein offiziell beim zuständigen Amtsgericht angemeldet.</p>
<p>Den Punkt mit der NPR-Wissenschaftlerin hab ich nicht verstanden: sie hat Änderungen vorgenommen, die dann in die Gliederung des Artikels eingepasst wurden. Das ist das Grundprinzip der Wikipedia. Und auch bei der wissenschaftlicher Arbeit sollte Teamarbeit eigentlich nicht unbekannt sein.</p>
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