Es gibt jedoch auch noch eine erweiterte Suche, die jedoch nur registrierten Mitgliedern zur Verfügung steht. Die Anmeldung ist kostenlos und dauert wenige Sekunden. Sehr schön: Sie muss nicht über eine entsprechende Bestätigungsmail aktiviert werden. Eingeloggte Mitglieder können unter der erweiterten Suche eingeben, ob sie eine Bahncard besitzen und wie hoch der Durchschnittsverbrauch ihres PKW ist.
Doch zeigt VerkehrsmittelVergleich auch schnell die Schwächen, an denen es derzeit noch leidet. So findet es etwa keine ÖPNV-Verbindugen mit Ausnahme der Bahn (und auch die oft ohne Preise). Mehrere Reisende sind ebensowenig möglich wie die Suche nach Hin- und Rückfahrt. Alle diese Mängel sollen in der Zukunft behoben werden. Aus der Browser-Optimierungsecke noch der folgende Hinweis: Die Auswahlliste mit Zielen sieht im manchen Browsern (hier: Safari 3 auf Mac, vgl. Bild unten) arg durchsichtig aus. Zudem sollte der Text noch einmal Korrektur gelesen werden: mit "Ergebnissdetails" und "ziemilches Nischendasein" sind mir bisher zwei Tippfehler aufgefallen.
Für wen ist VerkehrsmittelVergleich gedacht?
VerkehrsmittelVergleich hat einen Ansatz, der für alle interessant sein sollte, die in näherer Zukunft eine Reise planen. Denn ein Preisvergleich verschiedener Verkehrsmittel dürfte der Ausgangspunkt jeder Reise sein. VerkehrsmittelVergleich bietet hier als unabhängiger Anbieter einen Vorteil gegenüber anderen Preisvergleichen. Problematisch sind lediglich die schon angesprochenen Lücken. Fehlende ÖPNV-Verbindungen machen den Dienst für zahlreiche Reisen nicht interessant. Wer mit mehreren Personen reist oder besondere Inklusivangebote mit Hin- und Rückreise sucht, für den scheidet VerkehrsmittelVergleich im gegenwärtigen Umfang aus. Hier dürfte allerdings in näherer Zukunft nachgebessert werden, so dass der Dienst auch in diesem Bereich punkten kann.
Blogpiloten-Urteil
VerkehrsmittelVergleich macht einen guten ersten Eindruck: Die Optik ist gelungen, die Preisangebote stimmten, ein Link macht das Buchen zum Kinderspiel. Die noch bestehenden Lücken machen das Angebot jedoch für manche Fälle nicht passend. Es bleibt zu hoffen, dass es den Anbietern gelingt, ihre Features weiter auszubauen – bis dahin könnte ein Link etwa zur Homepage des regionalen ÖPNV-Anbieters Abhilfe verschaffen. Für Fernreisen kann man VerkehrsmittelVergleich jedoch schon heute uneingeschränkt empfehlen.
Über den Autor
Björn Rohles ist Medienwissenschaftler und arbeitet als Projektmanager für das Netz. Natürlich hat er sein eigenes Blog jorni.de, in dem er seine Gedanken und Entdeckungen zu digitalem Papier bringt.











