Amiad Solomon hat auf der Web 3.0 Conference & Expo in Santa Clara von der verbesserten Möglichkeit gesprochen, die das Web 3.0 für effizientere Werbung bieten könnte. Bisherige Online-Werbung funktioniere nach einem von zwei Prinzipien:
  1. kontextsensitiv: Kontextsensitive Werbung untersucht Seiten oder Suchergebnisse nach Schlüsselwörtern und schaltet dann vermeintlich passende Werbung. Beispiel: Google Suche. Nachteile: die Werbung muss nicht immer passen, da Wörter doppelte Bedeutung haben können.
  2. verhaltensbasiert: Verhaltensbasierte Werbung schaltet Werbung auf Basis des Verhaltens eines Nutzers, üblicherweise mittels Cookies, die die Browser History auslesen. Gewichtiger Nachteil sind Fragen des Datenschutzes und der Legalität.
googleads02.png Stilblüten in der Online-Werbung könnten durch das Web 3.0 der Vergangenheit angehören Web 3.0 könne nun die Möglichkeit bieten, "echte" semantische Werbung voll automatisiert zu schalten. Unternehmen könnten damit einfach für eine bestimmte Anzahl Werbeschaltungen zahlen und dennoch sicher sein, dass sie ausschließlich auf relevanten Webseiten erscheinen. [via ReadWriteWeb]

Über den Autor
Björn Rohles ist Medienwissenschaftler und arbeitet als Projektmanager für das Netz. Natürlich hat er sein eigenes Blog jorni.de, in dem er seine Gedanken und Entdeckungen zu digitalem Papier bringt.
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Björn Rohles | Firma 2.0 | 18.10.08, 09:02
 
 

 
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