In Brüssel berät das Europäische Parlament am 22.September über das Telekom-Paket, das unter anderem die etwas gruselig-altmodische Three-Strikes-Out-Regelung einführen soll: Wer dreimal beim Download illegaler Inhalte erwischt wird, dem würde der Zugang zum Internet gesperrt. Das kann der richtige Weg nicht sein, hat sich Markus Beckedahl von Netzpolitik.org gedacht und tut es den großen Konzernen dieser Welt nach: Er ist nach Brüssel gefahren, um mit Europaparlamentariern über das Telekom-Paket zu sprechen und sie mit etwas Glück von dem Sinn und Unsinn einiger Punkte des Gesetzespaketes zu überzeugen: Graswurzel-Lobbyismus nennt sich das ganze. Aber wie funktioniert solches Lobbying eigentlich? Ganz einfach, erklärt Markus per Video: Einfach nach Brüssel fahren, Hausausweis für's Parlament besorgen und mit den Abgeordneten sprechen:

Über den Autor
Peter Bihr (Projektleitung) hilft als Gründer der Agentur Third Wave Unternehmen, ihre Strategien erfolgreich ins Netz zu übertragen. Über Social Media und digitale Kultur schreibt und twittert Peter auch privat unter TheWavingCat.com.
Peter Bihr | LifeStyle | 29.08.08, 10:55
 
 

2 Kommentare zu “Netzpolitik: Lobbying für Einsteiger”
 
05:09 | Sep 01' 2008| Emililia Jaspers schreibt:

Wenn man die entsprechenden Ressourcen und Kenntnisse hätte, dann würde das ja jeder machen, bis ein Haus-verbot im Parlament erteilt wird.

 
14:51 | Sep 01' 2008| Maler-tom schreibt:

Na toll ich kann irgend wie nicht das Video Abspielen.Könnt ihr mir vielleicht helfen.

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