- Welche Vorteile könnte es bieten, wenn ein Unternehmen bloggt?
- Lassen sich Social Collaboration Werkzeuge in Unternehmen einsetzen?
- Könnten soziale Netzwerke, die im Web in allen möglichen Formen en vogue sind, auch für Unternehmen sinnvoll sein?
- Wie lässt sich Wissen innerhalb eines Unternehmens gut weitergeben? Könnte das Web 2.0 dabei helfen?
- Und nicht zuletzt: wo liegen die Risiken für ein Unternehmen, das auf Social Collaboration setzen möchte?
- offenes Firmenintranet: Viele Unternehmen besitzen bereits seit Jahren ein Firmenintranet. Der Nachteil: die meisten dieser Intranets sind nur zum Lesen gedacht. Diese Seiten für die Mitarbeiter zur Bearbeitung zu öffnen, könnte ein firmeninternes soziales Netzwerk mit allen erdenklichen Vorteilen schaffen: Offenheit für alle und eine einfache Kommunikation.
Social-Bookmarking-Dienste: Dienste wie del.icio.us ermöglichen bereits seit längerer Zeit, interessante Seiten zu speichern und mit anderen zu teilen. Mitarbeiter könnten so die Lesezeichen von anderen Mitarbeitern verfolgen und über Schlagworte nach Informationen suchen, die für ein aktuelles Projekt hilfreich sind. Vorteile wären also sowohl Entdeckung als auch Konservierung von Wissen.- Wikis: Wikis sind einfache Mittel, um firmeninternes Wissen zu dokumentieren und weiterzugeben. Im Gegensatz zu irgendwelchen Word-Dokumenten liegen Wikis an einer zentralen, für alle verfügbaren Stelle, sind immer aktuell und lassen sich einfach von jedem Mitarbeiter ergänzen.
- Projektmanagement: Iskold empfiehlt Dienste wie basecamp, um den Überblick über die Abwicklung von Projekten innerhalb eines Unternehmens zu behalten. Solche Dienste sind einfach, bieten alle erforderlichen Möglichkeiten und von überall erreichbar.
- Web Office: Online-Dienste wie Google Docs ermöglichen es, über eine Weboberfläche gemeinsam an einem Dokument zu arbeiten. Solche Dienste sind nicht nur einfach und günstig, sondern geben jedem Mitarbeiter die Möglichkeit, jederzeit an einem Projekt zu arbeiten, unabhängig von Software- oder Hardwarevoraussetzungen (abgesehen natürlich von einem Internetzugang).

- Corporate Blogs: Unternehmen können über Blogs sowohl mit Interessenten als auch mit Mitarbeitern kommunizieren. Zu diesem Thema gibt es bei den blogpiloten bereits umfangreiches Material.
Microblogging und Instant Messaging: von Derek in den Kommentaren zum Beitrag angeregt, spielen Microblogging-Dienste wie Twitter und Instand Messaging (ICQ, Skype) ihre Stärken auch in Unternehmen aus. Neben einfacher und schneller Kommunikation bieten sie sich besonders für Statusupdates an, die mitteilen, welcher Mitarbeiter gerade woran arbeitet. Auch über Twitter gibt es bei den blogpiloten bereits umfangreiches Material.
Über den Autor
Björn Rohles ist Medienwissenschaftler und arbeitet als Projektmanager für das Netz. Natürlich hat er sein eigenes Blog jorni.de, in dem er seine Gedanken und Entdeckungen zu digitalem Papier bringt.










