Was ist das Ziel von Abo-Stop? picture-2.pngWer liest schon das Kleingedruckte...? Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen jucken einen meist nicht, wenn man sich das neue Super-Handy zulegt, im hippen Fitnessbunker um die Ecke anheuert oder sich am Bahnhof mal wieder ein Zeitungsschnupperabo hat aufschwatzen lassen. Umso nerviger ist es, wenn man nicht rechtzeitig den Stecker gezogen hat und weitere 3, 6 oder 12 oder gar 24 Monate geknebelt wird. Ihr ahnt es, Abo-Stop setzt genau hier an und unterstützt geplagte Menschen bei der Kündigung. Wie funktioniert Abo-Stop? Anmelden, Verträge anlegen, abspeichern und beruhigt zurücklehnen. Abo-Stop übernimmt zwar nicht den kompletten Job, erinnert aber an Kündigungsfristen und hilft per Formularvorlage, das Kündigungsschreiben form- und ordnungsgemäß aufzusetzen. abostop.jpg Der Kündigungschreibengenerator ist einer der Nettigkeiten von Abo-Stop. Eine weitere ist das Auto-Fill-In beim Erfassen der eigenen Verträge. Denn Abo-Stop gibt z.B. in der Vertragskategorie "Handy" die wichtigsten Anbieter mit ihren Tarifen und den dazugehörigen Vertragslaufzeiten bereits in einer Liste vor. So zumindest die Theorie, die allerdings erst kleinen Teilen schon Praxis ist. Im aktuellen Beta-Stadium sind die Vorgaben noch auf sehr wenige Anbieter beschränkt, da ist Handarbeit gefragt. Wenn man davon ausgeht, dass sich die Liste künftig noch stark erweitern wird, dann lassen sich Verträge wirklich ratz-fatz erfassen. An wen richtet sich Abo-Stop? Wer sich allzu unbesorgt vertraglich knebeln lässt und deswegen schon mal den Überblick verliert, dem bietet Abo-Stop eine interessante Möglichkeit, das Kündigen von Verträgen (fast) zu einem Vergnügen zu machen. Zwar darf man sich fragen, warum man das ausgerechnet online bei einem Drittanbieter tun sollte anstatt den eigenen Terminplaner ordentlich zu pflegen. Und man muss sich auch fragen, ob man dafür Geld bezahlen möchte (in der Frei-Version kann man bis zu 5 Verträge verwalten lassen; den Überblick über die gebührenpflichtigen Varianten gibt's hier). Abgesehen davon ist Abo-Stop ein feines Helferlein, das einem bei einer lästigen Arbeit unter die Arme greift. Blogpiloten-Urteil Im Grunde genommen gilt bei Abo-Stop: Kleine Idee, große Wirkung und bereits ganz ansprechend umgesetzt. Wie immer ist es aber u.a. eine Frage des Datenschutzes und der Datensicherheit, ob man Vertragsinformationen bei Dritten hinterlegen möchte. Man wird abwägen müssen, ob der Nutzen von Abo-Stop für einen selbst größer ist als der Verlust, sollte der Fall der Fälle eintreten. Wer mit dem theoretischen Risiko leben kann, hat bei Abo-Stop die Wahl zwischen einem kostenlosen Basismodell mit 5 Verträgen und drei kostenpfichtigen Varianten: Wer mehr Verträge verwalten möchte und auf SMS-Erinnerungen wert legt, kann zwischen einem Basis- (20 Verträge), Plus- (100 Verträge) und Premiummodell (unbegrenzt viele Verträge) wählen.

Über den Autor
Steffen Büffelist freiberuflich als Medien- & Verlagsberater, Trainer und Medienwissenschaftler tätig. Schwerpunkte: Crossmedia, Social Media und E-Learning. Seine Blogheimat ist der media-ocean. Außerdem ist er einer der Gründer der hardbloggingscientists.
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2 Kommentare zu “Rechtzeitig verabschieden mit Abo-Stop.de”
 
20:47 | Apr 17' 2008| Erste Tests von Abo-Stop - Kronsgaard Geschichten schreibt:

[...] Wir sind nach noch in der Closed-Beta, aber Steffen Büffel von den Blogpiloten hat schon mal eine Blick auf Abo-Stop geworfen. Unter anderem schreibt er:  Anmelden, Verträge anlegen, abspeichern und beruhigt zurücklehnen. Abo-Stop übernimmt zwar nicht den kompletten Job, erinnert aber an Kündigungsfristen und hilft per Formularvorlage, das Kündigungsschreiben form- und ordnungsgemäß aufzusetzen. [...]

 
15:03 | Jun 18' 2008| Handy-kaufen-Online » Blog Archive » Re: Habe kein Handy Thread - Drei von vier Deutschen haben ein Handy schreibt:

[...] handyr von euch hat kein Handy? Ich hab keins. Ich bin doch nicht blöd: Soll ich Geld dafür bezahlen, dass ich immer und überall erreichbar bin? Außerdem mag ich diese Fast-Food-Kommunikation nicht. Man kriegt in der Öffentlichkeit ja dauernd mit, was sich die Leute zu sagen haben, und da stelle ich fest, dass die Qualität der Gespräche auf einem geradezu erbärmlichen Niveau liegen. Ich vermute stark, dass Handies auch Beziehungskiller sind, denn wenn man nicht mehr auch nur für ein paar Stunden mal seiner Wege gehen darf, ohne von seiner Liebsten angerufen werden zu können, muss es ja Beziehungsstress geben. Vermute ich stark, denn ich höre ziemlich oft dies: “Ja, ich komme gleich nach Hause… ich liebe dich auch… ja….ich liebe dich…. wie? … hm… ja, ich dich auch… jaja….”. Klingt nicht gut. Leider schützt mich die Handy-Abstinenz nicht vor den Handies anderer. Unterbrochene Gespräche sind heutzutage an der Tagesordnung, da bleibt mir nur, “Tschüss” zu sagen und mit dem Unverständnis meiner Mitmenschen zu leben. Wenn sich andere in ihrer Lebensqualität drastisch beschneiden lassen wollen, dann sollen sie das tun, mit meinem Segen. Ich will’s aber nicht. [...]

 
 
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