Im Umgang mit Blogs tun sich Firmen oft schwer. Warum ist die Angst vor dem Medium so groß und wie können Unternehmen dennoch erfolgreich bloggen? Wir fragen nach.
Firmen, da ist sich die Blogosphäre einig, sollten bloggen. Sie sollten die Welt stets über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden halten, dabei offen und ehrlich agieren, authentisch sein - und sich dennoch nicht bei ihren Lesern anbiedern.
Die Erwartungshaltung bei solchen Corporate Blogs ist also hoch. Als wäre das nicht genug, wollen auch noch Fragen nach Haftung, Kommentaren und Image-Schäden geklärt werden. Konzernhierarchien und die chaotische Blogwelt passen auf den ersten Blick nicht unbedingt zusammen. Vielleicht sind das die Gründe, warum Blogpilotin
Meike Ullrich bei gerade mal fünf Firmenblogs bei den immerhin doch insgesamt
30 DAX-Unternehmen finden konnte?
Während sich gerade größere Firmen also aus der schwer kalkulierbaren Blogosphäre heraushalten, entdecken immer mehr Kleinunternehmen den Charme eigener Blogs. Hohe Reichweite, direkter Kontakt mit den Kunden und nicht zuletzt gute Sichtbarkeit bei Suchmaschinen locken besonders Startups in die tratschende Kaffeeküche, an die die Blogosphäre manchmal erinnert.
Diese Woche steht bei den Blogpiloten ganz im Zeichen des Corporate Blogging. Neben der bereits erwähnten
Betrachtung der Dax-Unternehmensblogs gibt es außerdem einen dreiteiligen Ratgeber für Firmen, die sich für einen eigenen Unternehmensblog interessieren. Geschrieben hat diesen Beitrag Blogpilot
Mario Donick:
Eine Reihe weiter Artikel und Experteninterviews werden im Lauf der nächsten Tage das Phänomen Corporate Blogging ausführlicher beleuchten.
Liebe Unternehmen, willkommen im wir.netz!
Über den Autor
Peter Bihr (Projektleitung) hilft als Gründer der Agentur
Third Wave Unternehmen, ihre Strategien erfolgreich ins Netz zu übertragen. Über Social Media und digitale Kultur schreibt und
twittert Peter auch privat unter
TheWavingCat.com.