Ich muss zugeben, die "Weisheit der Vielen" habe ich mir nicht angesehen. Aber der Trailer zur Sendung und das Thema haben mich an einen Beitrag aus der TED-Reihe erinnert, den ich vor kurzem gesehen habe. Deborah Gordon forscht über Ameisen und hat dabei eine paradoxe Beobachtung gemacht, die sie so auf den Punkt bringt: "Ants don't make more ants. Colonies make more colonies.". Es geht also auch hier um die Weisheit der Vielen und kollektive Intelligenz, darum, wie ein komplexes System (z.B. eine Ameisen-Kolonie) funktionieren kann, wenn doch die kleinste (Sinn)Einheit, die Ameise, nicht die Intelligenz besitzt, "den ganzen Haufen zu steuern". Hier der Vortrag als Video und weiter unten noch zwei Tipps zu verwandten Themen, die sich mit kollektiver Intelligenz im Web und den Erfolgsfaktoren von Online-Communities im Web 2.0 beschäftigen.
Hier noch die versprochenen Tipps: Zum einen empfehle ich das Buch "Emergence" von Steven Johnson, Untertitel: "The Connected Lives of Ants, Brains, Cities and Software". Zum anderen empfehle ich dieses Posting aus dem Blog "Beobachtungen zur Medienkonvergenz" von Anderas Göldi. Der Autor setzt sich darin mit der Frage auseinander, ob ein offenes oder eher ein geschlossenes Konzept für das Wachsen einer Online-Community förderlich ist.
Wachstum, kritische Masse, Stabilität trotz Chaos. Alles Themen, die wir von der Ameisenforscherin auch aufs Web übertragen können.
Über den Autor Steffen Büffel ist freiberuflich als Medien- & Verlagsberater, Trainer und Medienwissenschaftler tätig. Schwerpunkte: Crossmedia, Social Media und E-Learning. Seine Blogheimat ist der media-ocean. Außerdem ist er einer der Gründer der hardbloggingscientists.
[...] Blogpiloten.de – willkommen im wir.netz wrote an interesting post today on âDie Weisheit der Vielenâ: Was wir von Ameisen über das Web lernen könnenHere’s a quick excerpt Ich muss zugeben, die “Weisheit der Vielen” habe ich mir nicht angesehen. Aber der Trailer zur Sendung und das Thema haben mich an einen Beitrag aus der TED-Reihe erinnert, den ich vor kurzem gesehen habe. Deborah Gordon forscht über Ameisen und hat dabei eine paradoxe Beobachtung gemacht, die sie so auf den Punkt bringt: “Ants don’t make more ants. Colonies make more Colonies.“. Es geht also auch hier um die Weisheit der Vielen und kollektive Intelligenz, darum, wie ein komplexes System (z.B. [...]
[...] Der Superorganismus “Informationsgesellschaft”Topic: umrühren| Echt tierisch, prinzipiell halte ich viel von Analogien und von der erklärenden Kraft methaphorischer Vergleiche. Vor allem, wenn es sich dabei um die Ergebnisse empirischer Untersuchungen aus dem Tierreich handel, die ein durchaus kompaktes Theoriegeflecht und Modellen liefern, die in den Sozial – bzw. Kulturwissenschaften soooo niemals entstehen könnten aufgrund unterschiedlicher methodischer Zugänge bzw. anderer erkenntnistheoretischer Zugangsweise. Also Übertragbarkeit würde ich (nicht nur deshalb) so einfach mal keine Unterstellen, aber es ist ein nettes Analyseschma, das durch den Vergleich durchaus Erkenntnisse für das Funktionieren des Superorganismus “Menschheit” erbringen kann. Hier sind es die Ameisen bei Deborah Gordon: How do ants know what to do? (video) (meine speziellen Lieblingskabbler nicht nur wegen Antvill ;-)) . Ähnliches wurde auch schon mit Pflanzen (Wurzle- Rhizom) oder auch der Netzspinnekunst der Spinnentiere (vgl: Netzwerken – von Spinnen lernen – Sendung vom 06. 12. 2003/Campusradio Uni-KLU) versucht. Der Michael Gleich (web of life) bringt da ja auch sehr nette Vergleiche aus allen möglichen wissenschaftlichen Disziplinen, allerdings muß ich mich dabei dann immer daran erinnern, dass diese Vergleiche an sich leider keinerlei eigentlichen Erklärungswert besitzte. (Video Gordon und Inspiration) via: blogpiloten addthis_url = location.href; addthis_title = document.title; addthis_pub = ’4JRJGENTK912NLGS’; [...]
Gedanken zu Netz-Themen und dem digitalen Wandel von Jörg Wittkewitz
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Es lässt sich leicht in die Welt hinein rufen. Dass die Welt auch zurückruft, ist nicht selbstverständlich. Das Gesagte muss einen Sinn ergeben. Das leuchtet schnell ein. Aber im Internet erscheint der Sinn häufig außerhalb eines Gedankens zu stecken.
The European möchte als Meinungs- und Debattenmagazin wichtige gesellschaftliche Fragen ansprechen sowie Diskurse anstoßen. Dazu gehören auch Themen des Netzes und des digitalen Wandels. Die Kolumnen zu diesen Themen werden wir in unserem Magazin mit freundlicher Genehmigung crossposten.
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