Speziell auf die Einbindung sozialer Netwerke ist der neue Browser Flock ausgerichtet. Kann der Neuling sich gegen die etablierten Browser durchsetzen?
Noch nie war so viel Web 2.0 direkt im Browser. Der del.icio.us Account spiegelt sich in Flocks Bookmark-Leiste, Twitter-Freunde tummeln sich in der Seitenleiste. Fotos, Feeds und Clips umrahmen, so man will, den eigentlichen Browser.
Alles ist sehr individuell, Flock lebt vom Zugriff auf die Services und Communities des Nutzers. Darauf weist der Browser anfangs bei jedem zweiten Klick hin: Flock bietet an, sich die jeweiligen Passwörter merken. Praktisch und beunruhigend.
Nützliche Verzahnung auch für Blogger, denn der Editor steckt direkt im Browser, samt umfassendsten Drag&Drop-Funktionen. Ein Rückschritt dagegen bei der Optik: Auch in der Fullscreen-Ansicht fressen Tabs und Splitscreens en Masse jede Menge Bildschirmfläche.
Link zu Flock, Link zur deutschen Version von Flock
Über den Autor
Andreas Wagner hat gerade seinen MBA in Media Management gemacht (Xing). Der Wahl-Hamburger ist als freier Medienberater tätig. Seit 2000 setzt er sich unter anderem mit SEM-Konzepten für den PR-Bereich auseinander. Privat ist er großer Fan von anspruchsvoller Unterhaltung im Netz.










