Die Unzufriedenheit der US-amerikanischen Bevölkerung über den Irak-Einsatz der eigenen Truppen steigt täglich. Und so bleibt es nicht aus, dass sich zunehmend mehr Blogger, Journalisten und Online-Aktivisten dem Thema annehmen und im Web dagegen demonstrieren. Dagegen nun will die US-Regierung vorgehen: Zukünftig will man gegen Autoren im Netz, welche inakkurate, falsche oder unvollständige Informationen posten, wie gegen feindliche Propagandisten vorgehen. In einer ersten Stufe infiltrieren Mitarbeiter des CENTCOM solche Foren und Weblogs, um sicherzustellen dass Leute "die Möglichkeit haben, positive Geschichten zu lesen", so Maj. Richard J. McNorton, Chief of CENTCOM im März. Durch ein neues Gesetzespaket besteht für den Staat darüber hinaus jetzt die Möglichkeit, US-Bürger, welche Informationen verbreiten, die den Interessen der US-Regierung schaden können, durch die Heimatschutz-Behörde verfolgen zu lassen. Ausführliche Informationen dazu gibt es bei Infokrieg.tv. [tags]usa,zensur,gesetz[/tags]

Über den Autor
Thomas Gigold ist Journalist und Berufsblogger. Blogger ist Gigold bereits seit den letzten Dezembertagen des Jahres 2000, seit 2005 verdient er sein Geld mit Blogs und arbeitete u.a. für BMW, Auto.de und die Leipziger Messe. Selbst bloggt Gigold unter medienrauschen.de über Medienthemen.
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Thomas Gigold | Firma 2.0 | 13.07.07, 11:55
 
 

2 Kommentare zu “US rückt Antikriegsblogger ins Visier”
 
15:57 | Jul 13' 2007| Mein Name ist mein Schwert « Florida Sun Company schreibt:

[...] In other news: damit nicht zusammenhängend, passt aber gerade schön in das Paket rein, hat die aktuelle US-Regierung eine wunderschöne neue Front im Krieg gegen den allmächtigen Terror gefunden, nämlich kritische Äußerungen im Netz. Oh what a world/It seems we live in… [via Megaman René] [...]

 
08:11 | Jul 14' 2007| Who said that I wasn´t right?» Blog Archiv » US Regierung gegen den Rest schreibt:

[...] US Regierung gegen den Rest Durch ein neues Gesetzespaket besteht für den Staat darüber hinaus jetzt die Möglichkeit US-Bürger, welche Informationen verbreiten die den Interessen der US-Regierung schaden können, durch die Heimatschutz-Behörde verfolgen zu lassen. [...]

 
 
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