""Leider, leider stelle ich fest, dass sich das Konzept der Unkonferenz immer mehr in Richtung Konferenz bewegt. Sobald Chaos durch Sponsoren, Organisatoren und Verkaufspräsentationen geordnet wird, geht auch entsprechend der ursprüngliche Reiz der Veranstaltung verloren. Während man in Berlin noch über neue Werkzeuge, Techniken, Entwicklungen, Auswirkungen und Trends im Web diskutiert hat, wurde in Hamburg fast auschließlich über das Thema gesprochen wie, wo und wann man sein Start-Up monetarisieren kann."Dem hält Andreas entgegen:
"Natürlich ging es um Geld in den Sessions. Aber, hey, die Sessions organisieren sich aus den Interessen der Teilnehmer. Wenn ich sehe, dass diese Talks und Diskussionsrunden die Massen anziehen, dann muss ich akzeptieren, dass es sich hier um das Interesse der Leute handelt - dass sie eben diese Sachen hören wollen. Ich halte es für falsch, hier einfach Themen zu oktroyieren, die die Leute nicht interessieren. Wir hatten superinteressante Sessions, die viel Inspiration liefern konnten und in denen nicht von Geld gesprochen wird."Barcamps entwickeln sich weiter. Vielleicht wird ihr "ursprünglicher Reiz" demnächst anderswo und eventuell gar unter einem neuen Namen wiederbelebt. Andere gehen noch weiter und denken über themenspezifische Barcamps nach. Ein Beispiel ist das von Falk Lüke angeregte Mediacamp. Wie Andreas schon am Schluss seines Artikels schreibt: "Auf jeden Fall haben wir jetzt eine gute Möglichkeit zu diskutieren, in welche Richtung sich die deutschen Barcamps bewegen sollen Any Ideas?"
Über den Autor
Steffen Büffel ist freiberuflich als Medien- & Verlagsberater, Trainer und Medienwissenschaftler tätig. Schwerpunkte: Crossmedia, Social Media und E-Learning. Seine Blogheimat ist der media-ocean. Außerdem ist er einer der Gründer der hardbloggingscientists.











